Hallo!
So, unser Becken ist da.
Am Samstag morgen sind wir um 7:00 Uhr los gefahren (Dank an Nina für den Tip). Der Sprinter war beladen mit jeder Menge Kanister und Kisten. Wir bahnten uns den Weg durch ca 30 cm Schnee bis wir endlich auf der Autobahn waren. Nach ca. 400 km Autobahn kamen wir endlich an dem Heimatort unseres Beckens an. Meine Frau und ich konnten es kaum abwarten das Becken zu sehen. Dann war es endlich soweit. Wir wurden in die Garage geführt und...
...uns traf beinah der Schlag 8o. Da stand es, unser Becken. Durch die Scheibe konnte man(n) nichts mehr sehen (Grünglas????). Aber von oben konnte man rein schauen und ich muß sagen, es war sehr erschreckend. Da war nichts von der Faszination Meerwasseraq zu erkennen. Das Becken wurde im Dezember aus dem Haus in die Garage umgelagert, Bodengrund war keiner mehr drin aber jede Menge Steine. Dann kam eine Muräne zum Vorschein. Das arme Tier hatte riesige Wunden auf dem Rücken
und hat seit 3 Mon. nix mehr gefressen. Dann war da noch was mit ewig langen Tentakeln, was sich jetzt als filigrane Zylinderrose identifiziert hat (im übrigen wunderschön anzusehen), ein kleiner Rest einer Koralle die wir aber noch nicht benennen können, sowie eine große und eine mini Pilzlederkoralle. Dann ging die Arbeit los. Alles in Eimer, und sofort in den gut geheizten Sprinter, Wasser in Kanister und ebenfalls ins Auto. Dann war das Becken leer und 4 kräftige Männer trugen es mit samt Unterschrank ins Auto. Geschafft. Also, nix wie heim. Von wegen, noch schnell ins Zoohaus und diverse Dinge holen und dann wieder 400 km Autobahn. Zuhause angekommen haben wir erst mal die Steine, Korallen, Zylinderrose und Muräne mit dem mitgenommenen Wasser in unser altes 120 cm Becken. Technik angeschlossen, mit frischem MW aufgefüllt und dann den Kollos von Becken (180x60x60) mit Unterschrank in die Wohnung geschafft wo es jetzt erst mal auf Vordermann gebracht werden muß. Aber die Tiere sind alle ganz gut in dem kleinen Becken aufgehoben für den Übergang.Um 1:00 Uhr konnten wir dann endlich halb tot ins bett fallen. Heute morgen galt mein erster Blick ins Becken der Muräne, da ich nicht glaubte sie würde die Nacht überleben. Doch es schien ihr gut zu gehen. Heute Mittag kam dann der Schlag, die Muräne lag tot im Becken
. Scheinbar war der Stress des Transports in der Verbindung mit den riesen Wunden doch zuviel.
So, mach mich jetzt wieder ans Becken.
Gruß
Torsten ![]()
