Acropora wird immer brauner

  • Hallo,
    was kann ich tun???
    trotz des Zeovitprogramms erholt sich meine Acropora
    nicht, wird immer brauner.
    Die üblich messbaren Wasserwerte sind i.O.
    Mein Becken hat ca. 400l, habe 3 Tridacnas, 1 Zwergfeuerfisch, 1 Palettendoktor, 1 Zebrasoma flav.,1 Mandarinfisch, 1 Anemone mit 2 Amphiprion ocellaris + 4 Garnelen, die abgelaicht haben, d. h. einen ganzen Stall voll Nauplien.
    Ist der Besatz zu hoch?

  • Hallo Quinie
    Um diese Frage beantworten zu können , müßte man mehr über Dein Aquarium wissen.Welche Beleuchtung benutzt Du?Wie alt ist die Beleuchtung ? Ist die Koralle ein Importtier oder eine Nachzucht ? Welche Spurenelemente werden benutzt usw.Mach mal genauere Angaben , dann kann Dir wahrscheinlich geholfen werden.

    Gruß Bernd

  • Hallo Bernd, danke für deine Antwort;
    habe HQI 2x150Watt und momentan nur die Spurenelemente von Fa. Kernbach Zeobak und Zeofood
    11 Tage nach Vorschrift.
    Dann habe ich damit wieder aufgehört vor 5 Tagen, weil die Koralle eh immer brauner wurde und mittlerweile 3 Anemonen eingegangen waren (siehe Beitrag weiter unten).
    Vielleicht ist zu viel Plankton durch die Nauplien im Becken.
    Weiß nicht , ob dir diese Infos helfen, einen Schluss zu ziehen. Erstmal tschüß und schönes Wochenende un schönen Dank.
    Queenie

  • So Quinie,
    wenn du Zeovit benutzt, dann brauchst du solange keine Spurenelemente egal welcher Fa.. bis deine Koralle Farbe hat... soviel zu.. ''nach Vorschrift''
    Dieser Weg basiert nicht mehr auf Zwangsfärbung durch irgendwelche Spurenelemente, sondern auf Naturnahe Farben..
    umdenken bitte... wenn bei Zeovit Braun kommt,dann is schon viel zu viel drin... also nicht Nährstoffe senken und auf der anderen Seite in Form von Spuren...Jod ect.pp zugeben.
    Du hast zwei Möglichkeiten.
    1. Normal über Spuren u.s.w. normale stumpfe Aquariumfarben,
    Hersteller übrigens egal.
    2: Zeovit normale Naturnahe Färbung.. siehe Bild.
    Oder was sagst du... Bernd?
    Gruss Th.

  • [QUOTE]Original von Thomas Pohl
    So Quinie,
    wenn du Zeovit benutzt, dann brauchst du solange keine Spurenelemente egal welcher Fa.. bis deine Koralle Farbe hat... soviel zu.. ''nach Vorschrift''
    Dieser Weg basiert nicht mehr auf Zwangsfärbung durch irgendwelche Spurenelemente, sondern auf Naturnahe Farben..
    umdenken bitte... wenn bei Zeovit Braun kommt,dann is schon viel zu viel drin... also nicht Nährstoffe senken und auf der anderen Seite in Form von Spuren...Jod ect.pp zugeben.
    Du hast zwei Möglichkeiten.
    1. Normal über Spuren u.s.w. normale stumpfe Aquariumfarben,
    Hersteller übrigens egal.
    2: Zeovit normale Naturnahe Färbung.. siehe Bild.
    Oder was sagst du... Bernd?
    Gruss Th.


    Hallo Thomas, Quinie,

    ich möchte den Beitrag von Thomas nicht kommentarlos stehenlassen:
    Die Spurenelementverfügbarkeit muß dem Nährstoffgehalt angepaßt sein, damit keine Wachstumslimitierung durch ein Ungleichtgewicht im Nährstoffhaushalt der Organismen auftritt. Je mehr Stickstoff und Phosphor in Form anorganischer Nährstoffe im Wasser gelöst vorkommen, desto mehr werden diese Nährstoffe von den Organismen aufgenommen, und desto schneller werden die Spurenelemente verbraucht, weil diese durch den gestiegerten Metabolismus dann vermehrt aufgenommen werden müssen. Die Spurenelementdosierung muß also erhöht werden, sonst kann es zu Problemen kommen, z.B. zu einer plötzlichen Stagnation des Wachstums oder sogar zum plötzlichen Absterben von Korallen.

    Die Aussage von Thomas ist also nur dann korrekt, wenn die Nährstoffgehalte bezüglich Stickstoff und Phosphor sehr niedrig bzw. mit unseren Tests nicht nachweisbar sind. Wenn z.B. durch einen hohen Fischbesatz oder durch starke Detritusablagerungen (v.a. in älteren Becken) mehr Nährstoffe vorhanden sind, dann sollte die Spurenelementdosierung auf keinen Fall eingestellt werden, im Gegenteil, dann muß sie erhöht werden!

    Thomas hat recht, wenn er sagt, das bei niedrigen Nährstoffgehalten die Korallen durch eine vergleichsweise hohe Spurenelementversorgung braun werden. Das liegt daran, das die Zooxanthellen dann ebenfalls zur Zellteilung angeregt werden. Es kann auch sein, das in diesem Fall bestimmte Spurenelemente (v.a. Schwermetalle) toxisch wirken, weshalb hier die Spurenelementversorgung reduziert werden muß.

    Was die Farbigkeit bzw. die Braunfärbung angeht:
    Die braune Grundfärbung wird durch die spezifische Pigmentausstattung der Zooxanthellen verursacht. Je mehr Zooxanthellen die Koralle enthält (= je höher die Zooxanthellenpopulationsdichte im Korallengewebe ist), desto brauner wird das Korallengewebe. Eine Erhöhung der Zooxanthellendichte kann zwei Ursachen haben:

    1) Der Nährstoffgehalt ist im Wasser hoch: die Korallen nehmen die Nährstoffe auf, haben dadurch einen höheren Stoffwechsel und produzieren mehr Abfallprodukte, u.a. Ammonium und Phosphorverbindungen, mit denen dann die Zooxanthellen automatisch "gedüngt" werden. Durch diese Düngung werden sich die Zooxanthellen stärker vermehren und die Braunfärbung nimmt zu.

    2) Die Strahlungsintensität ist zu gering: dann wird die Koralle die Teilungsfähigkeit der Zooxanthellen durch eine höhere Nährstoffversorgung erhöhen und dadurch eine höhere Zooxanthellendichte erzeugen, wodurch die Koralle brauner wird. Je mehr Zooxanthellen, desto mehr Licht kann eingefangen werden.

    Beides kann bei Dir, Quinie, der Fall sein. Die Farbigkeit wird bei Anwendung der Zeovit-Methode nicht direkt gefördert, sondern kommt v.a. dadurch zustande, das die Nährstoffgehalte unter bestimmten Voraussetzungen im Aquarium sehr niedrig gehalten werden können und dadurch die Zooxanthellendichte abnimmt, weil die Zooxanthellen nicht so stark "gedüngt" werden (also der umgekehrte Fall zu Punkt 1, s.o.). Dabei wird das Korallengewebe heller und vorhandene Farbpigmente kommen erst dann oder besser zur Geltung.
    Die Farberhaltung und Farbbildung wird primär durch die spektrale Zusammensetzung der Leuchtmittel und die Strahlungsintensität bestimmt. Spurenelemente fördern nur dann die Farbigkeit, wenn die Koralle durch ein Mangel an Spurenelementen diese Pigmente nicht (so stark) synthetisieren konnte, obwohl die Koralle durch bestimmte Spektralbereiche der Beleuchtung und/oder durch die Strahlungsintensität zur Pigmentbildung angeregt wurde.

    Dies als Hintergrund zu Deiner Frage, Quinie.

    Du solltest also v.a. mal Deine Nährstoffgehalte messen, v.a. Nitrat und Phosphat. Welche Brenner verwendest Du denn?

    H Hersteller

  • Hallo Jörg,
    das was ich schrieb bezog sich auf Quinies Problem.
    da er nur eine Acropora hat und mehr oder weniger Anemonen,
    braucht er keine Zugaben von Spuren, da diese Acro nur vor sich hin vegetiert..... kann man das nicht mit Spurenelemente Zugaben ändern.
    Das heisst, solange nichts wächst.... verbraucht auch niemand die Zugaben... eine Dosierung erhöht nur ständig
    die menge an Spuren, am Wachstum wird sich nichts ändern, egal ob wenig oder viel Belastung.... Es ging mir eigentlich nur drum mal zu schreiben, dass bei stetigem Wachstum natürlich Spuren verbraucht werden.... aber gerade bei unserem Zeovit System damit sehr feinfühlig umgegangen werden muss, dass wissen die Leute auch die dies erfolgreich benutzen,ein bischen zuviel und die Koralle rutscht ins braun, deshalb schrieb ich er soll nichts mehr dosieren....
    Sein Satz war ''meine Acropora wird immer brauner....
    Gruss Th.

  • Zitat

    mit denen dann die Zooxanthellen automatisch "gedüngt" werden. Durch diese Düngung werden sich die Zooxanthellen stärker vermehren und die Braunfärbung nimmt zu.

    Hallo Jörg,

    tatsächlich würde ohne den Algen das Übermaß an Amonium den Wirt sogar ersticken. Der Wirt braucht also die Zooxanthellen um seine Enprodukte loszuwerden. Die Zooxanthellen sind im übertragenem Sinne neben den zu melkendem Milchkühen (Photosyntheseassimilate) auch die Lunge der Koralle.
    Der Wirt kontrolliert jedoch die Zooxanthellendichte im Gewebe indem er z.B. die "Ausschleusung" über das Cytoplasma steuert. Selbst die eigentliche Vermehrung der Zooxanthellen können über die Entnahme der Primärprodukte über den Wirt indirekt kontrolliert werden. Der Energieüberschuß kommt dann dem Wirt zugute und fließt nicht in die eigen Vermehrung. Die erhöhte Zooxanthellendichte resultiert also aus der Notwendigkeit den Überschuß an Amonium loszuwerden und ist eine kontrollierte Reaktion des Wirtes auf den gesteigerten Eiweißstoffwechsel, der zwangsläufig bei einem Nährstoffüberangebot (N,P) herrscht.
    Ich bin der Meinung, das dies der häufigste Grund dafür ist, warum man unter aquaristischen Bedingungen erhöhte Zooxanthellendichten (braunere Korallen) hat.

    Gruß
    Oliver

  • Hallo Oliver,

    "Der Wirt kontrolliert jedoch die Zooxanthellendichte im Gewebe indem er z.B. die "Ausschleusung" über das Cytoplasma steuert. Selbst die eigentliche Vermehrung der Zooxanthellen können über die Entnahme der Primärprodukte über den Wirt indirekt kontrolliert werden."

    ==> das ist für oligotrophe Verhältnisse richtig.
    Allerdings funktioniert dies nicht unter eutrophen Verhältnissen in der Wassersäule. Sobald die Nährstoffe im Wasser akkumulieren und die Koralle mehr Stoffwechselendprodukte wie z.B. Ammonium produziert, ist sie (die Koralle als Wirt) nicht mehr in der Lage, diese Fülle an Stoffwechselendprodukten an den Zooxanthellen "vorbeizuschleusen", was sie ja auch nicht muss. Das Wachstum und die Vermehrungsrate der Zooxanthellen ist somit für die Korallen als Wirt außer Kontrolle gesetzt. Hier wird sich dann ein mutualistisches Gleichgewicht einstellen, ohne Beeinflussung durch nur einen der beiden Symbiosepartner.


    "Der Energieüberschuß kommt dann dem Wirt zugute und fließt nicht in die eigen Vermehrung."

    ==> Nein, das würde der Koralle zwar gefallen, aber das funktioniert nicht! Im Falle einer Eutrophierung der Wassersäule werden die Zooxanthellen aufgrund ihres stärkeren Wachstums und ihrer hohen Teilungsaktivität ihre Assimilate selbst veratmen und erzeugen durch ihre höhere Respirationsrate sogar noch überschüssiges CO2, was dann bei Steinkorallen zusätzlich zu der verminderten Assimilat-Translokation zu einer Herabsetzung der Calcifizierungsrate führt, da freies CO2 die Calcifizierung hemmt. Genau wie bei der Koralle die Respirationsrate durch die Aufnahme der Nährstoffe ansteigt, wird dies auch bei den Zooxanthellen so sein, anders wäre es energetisch gar nicht möglich.

    Deshalb hat eine Eutrophierung auch fatale Folgen für ein Korallenriff, weil durch die herabgesetzten Wachstumsraten der hermatypischen Steinkorallen der Konkurrenzdruck auf die Makroalgen abnimmt und letztere sich dann stärker Ausbreiten können. Dabei kann sich die bislang stabile Lebensgemeinschaft (Biozönose) zugunsten der Algen verändern.

    "Die erhöhte Zooxanthellendichte resultiert also aus der Notwendigkeit den Überschuß an Amonium loszuwerden und ist eine kontrollierte Reaktion des Wirtes auf den gesteigerten Eiweißstoffwechsel, der zwangsläufig bei einem Nährstoffüberangebot (N,P) herrscht."

    ==> Nein, es ist eine unkontrollierte Reaktion, unabhängig von der Notwendigkeit für die Koralle, sich von der Ammoniumtoxizität zu entziehen! Aber sie kann es nicht kontrollieren!

    Ich bin der Meinung, das dies der häufigste Grund dafür ist, warum man unter aquaristischen Bedingungen erhöhte Zooxanthellendichten (braunere Korallen) hat.

    ==> ja! Und warum Korallen bei sinkenden Nährstoffgehalten auch im Aquarium heller werden können.


    Grüße, Jörg

    H Hersteller

  • [QUOTE]Original von Thomas Pohl
    Hallo Jörg,
    das was ich schrieb bezog sich auf Quinies Problem.
    da er nur eine Acropora hat und mehr oder weniger Anemonen,
    braucht er keine Zugaben von Spuren, da diese Acro nur vor sich hin vegetiert..... kann man das nicht mit Spurenelemente Zugaben ändern.
    Das heisst, solange nichts wächst.... verbraucht auch niemand die Zugaben... eine Dosierung erhöht nur ständig
    die menge an Spuren, am Wachstum wird sich nichts ändern, egal ob wenig oder viel Belastung.... Es ging mir eigentlich nur drum mal zu schreiben, dass bei stetigem Wachstum natürlich Spuren verbraucht werden.... aber gerade bei unserem Zeovit System damit sehr feinfühlig umgegangen werden muss, dass wissen die Leute auch die dies erfolgreich benutzen,ein bischen zuviel und die Koralle rutscht ins braun, deshalb schrieb ich er soll nichts mehr dosieren....
    Sein Satz war ''meine Acropora wird immer brauner....
    Gruss Th.

    Hallo Thomas,

    mir geht es um diesen Satz:
    "wenn du Zeovit benutzt, dann brauchst du solange keine Spurenelemente egal welcher Fa.. bis deine Koralle Farbe hat... soviel zu.. ''nach Vorschrift''

    In dem Satz kann man das "du" auch verallgemeinert auffassen und nicht nur auf Quinie bezogen verstehen, zumindest habe ich es so aufgefasst, soz. als allgemein gültiges Statement.


    Es gibt viele Leute die mit dem Zeovit ihre Nährstoffgehalte nicht runter bekommen, und zwar entweder, weil sie sehr stark füttern und ihr Fischbesatz viel "Dreck" macht, oder weil im Aquarium durch alte Sediment- und Detritusablagerungen Nitratquellen vorliegen. Nitrat kann vom Zeolithgemisch nicht adsorbiert werden, sondern nur die "Vorstufe" Ammonium. Die Bakterien auf der Zeovitoberfläche bzw. im Zeovit werden das Nitrat bei den vorherrschenden Durchflussraten wohl kaum zu fassen kriegen.

    Gerade in solchen "Sedimentbecken" sind auch die Lebenden Steine oder sonstige poröse Dekorationsmaterialien stark zugesetzt, so das hier ein Nitratabbau auch bei allgemein nützlichen Dosierung der C-Quelle im Zeofood nicht genügt. Und in diesem Falle wäre es fatal, wenn sich die Leute strikt an die "Vorschrift" halten und die Spurenelementdosierung reduzieren. Das kann dann langfristig in die Hose gehen, auch wenn Du im "Zeofood" viele verschiedene Substanzen und wohl auch Spurenelemente drin hast.

    H Hersteller


  • Hallo Jörg,
    hier sollte man doch den praktischen Erfahrungen von Th.Pohl glauben (Zeovith bewährt sich übrigens auch in jahrealten,mit Fischen sehr stark besetzten Becken). Der Zeovitheinsatz hat sich ja schon in vielen Aquarien bewährt.
    Das theoretische Wissen der Wissenschaftler war ja schon öfter nicht auf Aquarienbedingungen übertragbar. :grinning_squinting_face:

  • Hallo Klaus :smiling_face:

    Es gibt nicht nur positive Erlebnisse, sondern auch einige negative.
    Ob es dann denn am Zeovit lag mag dahingestellt sein, daran glauben tu ich noch nicht mal.

    Bei uns kam es erst dann zum Acropora-Supergau als das "altsediment" das halt in so manchen jahrealten Becken unter den Steinen liegt zum Vorschein kam. (Riffsäule kam rein, alte Steine kamen raus und der Dreck zum Vorschein ...)
    Ich denke das hat sich dann schlecht vertragen.

    Man könnte nun sagen selber schuld, klar ist man schon...nur denke auch ich das nicht jedes Becken so ist das Zeovit auch hunderpro funktioniert. Wenn ich heute noch ein Becken starten würde ich würde sofort mit Zeovith anfangen.

    Aber im alten belasteten Becken, so denke ich, muss es nicht unbedingt das bringen was man erwartet. Einfach weil schon zuviele Po4 und NO3 Einlagerungen gegeben sind.

    Allerdings denke ich muss man das auch auf einen längeren Zeitraum sehen und entweder durchhalten oder es gleich lassen. Nach einigen wochen abbrechen halte ich für Grundverkehrt.

  • Zitat

    Original von KS


    Hallo Robert,
    so verschieden können Becken sein. Ich habe jetzt den größten Teil des Bodengrundes auf der rechten Seite auch noch aufgewirbelt und teilweise schon abgesaugt. Ohne Probleme. Allerdings ist der PO4-Gehalt kurzfristig gestiegen.
    Ich habe seit dem Einsatz von Zeovith im Februar 02 keine Spurenelemente und kein Jod zugegeben. Nachdem die SPS mehrheitlich braun geworden sind, ist seit ca. 2 Monaten eine kräftige Zunahme der Farben festzustellen (allerdings wurde zu diesem Zeitpunkt auf T5 umgestellt). Meine Wasserwerte sind allerdings unverändert (PO4=0,04 mit Rowaphos, Nitrat=ca. 25 mit Merck-Streifen). Dies dürfte aber am hohen Fischbesatz liegen.
    Negative Elebnisse kenne ich auch. Allerdings wurde dabei die verwendete Menge stark überschritten und anderes Zeolith verwendet.
    Grüße auch an Manuela und die Kinder

  • So, für mich abschliessend noch....
    Selbstverständlich gibt es auch negative Erfahrungen....
    das ist normal und niemals auszuschliessen, da ich nie weiss
    was der Pfleger macht und mit welcher kontinuität.
    Aber, auch unsere Anlage ist vor Start damit schon 2 Jahre gelaufen, also war bereits erheblich belastet mit Mulm ect.pp.
    Es war aber immer das gleiche Resultat... ein Zuviel von egal was:
    Spurenlemente, Co2, Jod, Strontium, Zeolithgemisch.
    Erhöhte Calziumwerte... KH Werte u.s.w
    brachte immer ein Braun nach sich.. immer.
    Z.B. Nach dosierung der halben Menge an Spuren, die wir sonst zugaben, war am nächsten Tag die Brillianz der Farben weg, nach einem weiteren Tag der halben dosierung rutschte die Gewebefarbe von creme ins braun, hätte ich dann weiter
    Dosiert, wären die ersten abgenippelt... nach aussetzen von ca.10 Tagen der Dosierung war alles wieder normal.
    Dies war bei jeder Zugabe festzustellen, auch bei erhöhten KH und Ca Werten und damit verbundenem Co2 Eintrag.
    Wie gesagt, dies sind nur meine praktischen Erfahrungen,
    bewährt hat sich bei Proplemen immer ein Wasserwechsel.
    Und die Leute welche dies kontinuierich seit langem so machen, haben null Props... im Gegenteil, die Korallen standen noch nie so gut, ich spreche da von Leuten wie
    G.Obst,M.Trusheim oder S.Gessler, ersterer macht Meerwasseraquaristik seid 30 Jahren und M.Trusheim hat das schönste Becken überhaupt meiner Meinung nach in Deutschland
    mit sehr sehr viel Abstand.
    Gruss Th.

  • Hallo liebe Mitstreiter,
    ich danke euch für eure Beiträge; allerdings habt ihr mich mit euren hochwissenschaftlichen Diskussionen
    mittlerweile mehr verwirrt als weitergebracht.
    Oder ich habe heute Abend schon zuviel Rotwein intus
    um noch alles klar abwägen zu können.( bin übrigens weiblich und aus Erfurt)
    Was mache ich denn nun am besten???
    Erst mal vielleicht gar nichts?? Nur das Filtermaterial ohne Bakterien und exta Futter? Mein Aquarium ist übrigens noch nicht alt und eingefahren, erst seit
    Juli.
    Noch etwas würde mich sehr interessieren.
    Wie merkt man, ob eine Koralle überhaupt noch lebt?
    Danke und einen schönen Wochenendausklang wünsche ich euch.
    eure Queenie

  • Hi Quinie,

    ok, dann mische ich auch mal mit.

    Also am wichtigsten ist Nitrat, Nitrit, Phosphat und Silikat messen.
    Dein Becken ist noch viel zu jung für den Fischbesatz. Deshalb vermute ich viel zu hohe Belastungen im Wasser. Die Bakterien auf jeden Fall weiter zugeben, das Futter besser nicht. Das Zeovit kannst Du im Becken lassen. Schaden tut es bestimmt nicht bei Dir.
    Vorbeugend wäre ein 10%tiger Wasserwechsel pro Woche garantiert nicht verkehrt.
    Wenn Du Deine Meßwerte hast melde Dich hier noch mal. Dann kann man mehr sagen. Übrigends suche mal in der Teilnehmerliste nach Ralf Fuchs, der kommt auch aus Erfurt und kann Dein Becken mal in Augenschein nehmen.
    Da läßt sich besser sagen was Deiner Koralle fehlt.
    PS. wenn sie abgestorben ist wird das Skelett blendend weis und überwächst dann sehr schnell mir Algen. Und laß Dich von unseren "Wissenschaftlern" nicht verwirren. Das muß selbst ich noch manchmal 3fach lesen um zu begreifen worum es geht. :grinning_squinting_face:

    mfg Uwe

  • Hallo Thomas :smiling_face:

    Ich denke auch das es sehr wichtig ist gar keine Spurenelemente zu geben, da meist alle Becken ohnehin damit belastet sind. (meist...)
    Erst mal runter kommen von den Altlasten...
    Ebenso halte ich es für sehr wichtig kein anderes Zeolith zu nehmen, wenn schon denn schon !

    Wie schon vorher angeführt ich denke nicht das das Zeovit mit dem Absturz was zu tun hat....
    Gefeit ist man halt nie..
    Was mich nur wundert ist das nur Acroporen dran glauben mussten, und das genau die die vorher so gut und teils fast doppelt so schnell als vorher gewachsen waren. Scheint mir fast so als ob zu dem Detrius der zweifelsohne nach dem Umbau vorhanden war, etwas gefehlt hat.
    Nur was kann wohl keiner so recht sagen ..

    Manfred Trusheim :smiling_face:
    Ich denke ich muss dann doch mal nach Re. ins Niemandsland fahren und mir das anschauen:-)
    Ausserdem wird es mal wieder Zeit das ich nach Coburg komme...grins.

    Viele Grüße
    Robert


  • Moing Robert,
    naja es ist halt schwer von irgendwas auszugehn...
    Da halt jedes Aqua grund verschieden und anders ist.
    Ich werd mir mal die Mühe machen und diese Woche auf
    unserer Page nochmal etwas dazu schreiben, vorgehensweise
    bei welchen Anzeichen u.s.w.
    Ja fahr mal zu Manfred is keine Frage mit Lohnenswert, wirst den Glauben verlieren :smiling_face:
    Er hält halt mit sehr grosser kontinuität und wenig Arbeit sein Wasser auf einem Level, wird etwas zugesetzt, dann minimal und sehr genau dosiert, änderungen werden sehr langsam und erträglich für die Tiere vorgenommen... und das ist das optimale und grosse Geheimniss.
    Es ist doch eigentlich immer das selbe... Tauchen Probleme auf z.b. der Pfleger misst zuviel Nitrat, dann wird in
    Panik verfallen statt von Anfang an alle 14 Tage nen Wasserwechsel zu machen, dann wird es grössere Probleme nie geben. Oder mit KH, Ca is es das selbe. Da wird KH 5-6 gemessen, beim Händler nachgefragt, der sagt du musst 10 haben und dann wird gleich mal irgendein KH Plus reingeschüttet damit am nächsten früh die 10 beim messen erfreulich erscheint. Das die Tiere dabei einen Schlag abkriegen ist ja nicht sowichtig, Hauptsache der Wert passt.
    Freu mich auf deinen Besuch keine Frage jederzeit...
    Gruss Th.

  • Servus Thomas :)) ,
    sag mal wie wäre es den mal mit einer Ruprik auf deiner Seite, deren Aquarien die mit Zeo betrieben werden??? Ist doch bestimmt mal sehr Interresant. So kan man dann auch mal das Aqua vom Manfred u.s.w bestaunen.

    Zu dem Aquarium von Quinie kann ich nur sagen das da überhautpt noch eine Acro lebt bei 3 Anemonen die abgenippelt sind :winking_face_with_tongue: Zu der Frage woran man erkennt ob eine Acro überhaupt noch lebt na das sieht man daran wenn sie noch nicht weis ist und sich keine Algen auf ihr bilden. Als Zusatzt noch eines das ableben der Anemonen hatt so denke ich nichts mit dem Zeo zu tun!!! Eventuell vielleicht sind die 2 Amphiprion ocellaris zu groß für die Anemonen gewesen und haben diese vernichtet :confused_face:

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