Hallo,
habe hier im Forum gelesen, dass manche zur Behandlung von Krankheiten und auch zu Vorbeugung die Fische in ein Süsswasserbad setzten. Ich verstehe nur nicht, wieso dies dem Fisch nicht schadet. Erst tropft man ihn stundenlang ein und dann bringt man ihn ins Süsswasser ? Da ist der Osmotische Druck doch extrem hoch. Wenn den Fischen das nichts ausmacht, wieso dann das eintropfen ???
Fragen zum Süsswasserbad
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LuckyResonance2179 -
31. Oktober 2005 um 00:36
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Hallo Thomas,
also Vorbeugend badet man ganz bestimmt keinen Fisch im Süsswasser (davon habe ich jedenfalls noch nicht gehört.
Meiner Erkenntniss nach wird ein Süsswasserbad angewendet, wenn ein Krankheitsbild, oder Parasietenbefall schon recht weit fortgeschritten sind, und auch schon die üblichen Mittel zur Gesundung versagt haben.
Bitte setze kein Tier unnötig einem Süsswasserbad aus, da es sicher in der Tat immer Stress für das Tier bedeutet.
Was genau bei einem Süsswasserbad für ein Prozess statt findet, daß sollen DIr lieber die Spezies hier erklären.
Auch nicht immer ist diese Methode das "Allheilmittel", wie auch viele glauben. Ich selbst habe leider auch die Erfahrung machen müssen und schon ein Tier durch falsche Anwendung verloren.
Bitte vor Anwendung genau informieren, ob das Sinn macht.
Auf keinen Fall danach handeln: Och ja, ich habe ein neues Tier, da bade ich es doch erstmal in Süsswasser, kann ja nie schaden.Andererseits ist ein solches Bad sicherlich oft sehr hilfreich, bei der Bekämpfung von Krankheit und Plagegeistern, aber wie schon gesagt, lass mal die Spezies hier was dazu sagen.
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HI,
Das stimmt schon, der osmotische Druck ist enorm, was ja auch zu dem gewünschten Erfolg führt... viele Parasiten vertragen diesen Osmose-Schock gar nicht, die Zellwände werden zerstört, und der Parasit stirbt ab...
Dem Fisch schadet dies auf genau die gleiche Art... nur das der Fisch eben viel mehr Zellen hat, und wenn er ein paar davon verliert, wird es dem Fisch nicht sonderlich schaden... solange man es nicht übertreibt...
Der Faktor Stress ist natürlich ständig da...Es sollte also immer genau überlegt werden, ob ein Kraankheitsbild das Risiko rechtfertigt...
Ich gewöhne meine Fische übrigens nicht ein.... Temp-Abgleich, eventuell pH-Abgleich bei längerem Transport und ab ins Becken... machen viele hier mit guten Erfolgen..
Gruß Mike
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moin,
ist ein heikles thema und bin auch kein spezialist.
meines wissens wirken süßwasserbäder nur bei ektoparasiten,ganz selten bei bakteriellen und garnicht bei viralen infektionen sowie darmparasiten und -würmern etc.
das prinzip ist,wie mike schon erklärte,daß die kleinen tiere noch mehr leiden als die fische,d.h.wenn die parasiten abgetötet sind,ist auch der fisch stark geschädigt.hinzu kommt der streß.
der teufelskreis besteht auch darin,daß man die metode erst dann anwendet,wenn der fisch stark geschwächt ist,wohingegen sich "der gegner" sauwohl fühlt.
ich habe auch schon gehört,daß darmkrankheiten sich verbessert haben,weil der fisch zum osm. ausgleich viel wasser aufnimmt,aber das glaube ich nicht ganz.

mbb
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