Hallöchen,
Ich habe mal wieder ein Problem mit meinem Aquarienterroristen; das Tier, welches immer wieder Stücke aus den Flossen meiner Krabbenaugengrundel reißt/beißt... Einige Zeit lang hatte ich wohl Ruhe vor dem "was auch immer", aber vorhin habe ich bemerkt, dass aus der hinteren Rückenflosse mittendrin ein Stück fehlt, etwa einen halben Zentimeter lang und 2-3mm breit. Generell regeneriert die Grundel soetwas zwar schnell wieder, aber mich machts nun mal sauer wenn irgendwas da meine Tiere terrorisiert... Krabbenfalle(Bierglasmethode) hat auch mehrmals nichts gebracht, hatte mit schöner regelmäßigkeit meinen Mini-Schlangenstern und die drei Einsiedler drin, aber nichts gefährliches.
Die Tiere, die offiziell im Becken sind und rein theoretisch zu sowas überhaupt in der Lage wären, sind: Priolepis nocturna, Neopetrolisthes maculatus(ja, ich hielt ihn anfangs für nen oshimai, allerdings nach den letzten Häutungen nicht mehr) und Lysmata amboinensis.
Die amboinensis schließe ich von vornherein aus, da die eigentlich ja sehr freundlich ist und erst seit Freitag drin, während die Verletzungen schon weitaus früher aufgetreten sind.
Der maculatus hat zwar beeindruckende Scheren und wäre für die anderen Male zwar in Frage gekommen(reagiert manchmal sehr agressiv wenn man ihm zu nahe kommt), aber diesmal nicht, da er etwa 20cm über dem Aktionsradius der Grundel sitzt und diese im allgemeinen nie so hoch schwimmt.
Die Priolepis schließe ich ebenfalls aus- die Tiere leben mir eindeutig zu harmonisch miteinander zusammen, als dass da plötzlich eine derartige Agression aufkommen würde.
Soweit die potentiellen Kandidaten, die ich ins Becken gesetzt habe. Der Rest besteht aus Röhrenwürmern, Einsiedlern und Schnecken, also auch nichts.
Nun zu Krabben usw.. Wie gesagt, Krabbenfalle zeigte mehrmals keinerlei Resultate. Habe heute die kleineren Steine umgedreht, da war nichts drunter, ausserdem in die Spalten hineingeleuchtet- keine Bewegung, nichts verdächtiges. Ein "Monster" in den Spalten schließe ich auch aus, da sich dort auch hin und wieder mal ein Tier(Priolepis, Einsiedler) hineinverirrt und auch vollständig wieder herauskommt. Den großen Stein kann ich nicht herausnehmen, da dort quasi mein gesamter Besatz mit verwachsen ist- zwei von drei Röhrenwürmern sind festgewachsen, ein Ablegerstein festgeklebt, quasi der gesamte Besatz bewohnt darin eine eigene Höhle, habe allerdings aus lauter Verzweiflung vorhin mal ein wenig gegraben, ob ich darunter(liegt ja größtenteils auf ner Unterlage auf der Scheibe) oder daran etwas finde, auch nichts.
Allmählich bin ich echt verzweifelt- was kann das sein, und warum ist nur die biocellatus betroffen?
Hoffe es kann mir da irgendjemand helfen,
Liebe Grüße,
Jannes
