Hallo ihr Lieben,
eine meiner Krabbenaugengrundeln macht mir seit kurzem Sorgen.
Die Kleine ist innerhalb kürzester Zeit richtig abgemagert und es wird immer schlimmer.
Kurz zu den Daten:
54 Liter Becken mit folgendem Besatz:
Pärchen Krabbenaugengrundeln (seit 10 Monaten)
Pärchen Trimma rubromaculatus
Pärchen G. Okinawae
Ich habe das Tier in den letzten Tagen intensiv beobachtet:
Sie gräbt und bewegt sich ganz normal. Auffällig ist, dass sie ständig am Kauen ist (oder ist das ein heftiges Atmen? Das kann ich nicht wirklich unterscheiden). Auch wenn sie nicht gräbt oder frisst und nur da 'sitzt'.
Die andere Grundel zeigt dieses Verhalten nicht.
An zu wenig Futter kann m.E. es nicht liegen.
Die Tiere werden gezielt gefüttert und das kranke Tier frisst ganz normal, ich habe manchmal sogar den Eindruck, sie frisst mehr und gieriger als das gesunde Tier.
An Futter gibt es: Artemia, abwechselnd angereichert mit Vitaminen und Aloe Vera, rotes Plankton, das Welke-Forum-Futter und Ultra Point Ex. (Wobei ich nicht sicher bin, ob das UltraPoint auch wirklich gefressen wird, wird zwar reingeschaufelt, aber ich hab den Eindruck, es kommt mit dem Sand wieder raus)
Bei dem Tier ist die Rückenpartie ganz stark eingefallen; stärker als die Bauchpartie. Von der Rückenflosse bis zur Mittelgräte sieht es aus wie ein richtiges Dreieck. - Ich weiß nicht, ob man das auf dem Foto richtig erkennen kann.

In einem Thread von vor ein paar Wochen ging es ja schonmal um ein ähnliches Thema; dort wurden auch Endoparasiten angesprochen. Leider ist es mir bis jetzt noch nicht gelungen, das Tier beim ... (wie heißt das jetzt eigentlich richtig) zu beobachten, so dass ich bisher auch den Kot noch nicht im Mikroskop untersuchen konnte.
Wow, ist das jetzt lang geworden. Nur noch eins zum Schluss: Den anderen Tieren in dem Becken geht es bestens! Auch die andere Krabbenaugengrundel scheint kerngesund zu sein. (hab auf dem Bild beide fotografiert, damit man den Unterschied sieht)
Hat jemand von euch eine Idee, was das Tier haben könnte und vor allem, was ich dagegen tun kann?
Liebe Grüße,
Sabine
