Rückwand im Selbstbau

  • Hallo zusammen,

    wir sind in unserem Urlaub in Konstanz vorbeigekommen und waren dort in einem Merrwasserfachgeschäft.
    Der Laden heißt Aquaristik Pascal und ist in der Reichenaustraße.
    Ein sehr sauberer und ordentlicher Laden. Vielleicht kennt den ja einer von Euch!?
    Das interessante in diesem Geschäft war das Meerwasserbecken vorne am Eingang. In diesem Becken befindet sich eine selbstgebaute Rückwand. Auf nachfragen hin bekam ich die Antwort das es sich hier um eine Trägerplatte aus Fliesenelementen (Also Extrudierter Hartschaum sprich Styrodur mit aufkaschiertem Fliesenkleber und Gewebeeinlage) handelt. Auf diese "Platte" hatte Pascal dann mit einem Mörtel Korallensand und Steine geklebt.
    Was es genau für ein Mörtel ist wollte er mir nicht sagen. Aber er beteuert das diese Konstruktion keinerlei Probleme macht und auch nichts ans Wasser abgiebt. Auch eine anfängliche Veränderung beim PH-Wert gab es nicht.
    Pascal hat diese Rückwand angeblich schon seit längerer Zeit ohne Probleme im Einsatz.

    Jetzt meine Fragen:
    Um was für eine Art Mörtel handelt es sich hier und wo bekommt man ihn???
    Hat jemand Erfahrung mit so eine Rückwand???
    Was haltet Ihr davon???
    Ich bin hier sehr unsicher soetwas zu testen.

    Jetzt schon mal vielen Dank für Eure Antworten!!!
    Viele Grüße
    Sascha

  • Hallo Sascha,

    Zitat

    Um was für eine Art Mörtel handelt es sich hier und wo bekommt man ihn???


    Portlandzement - entweder du nimmst speziellen Aquarienzement z.B. von Zajac oder handelsüblichen und wässerst den lange bei verschiedenen pH-Werten.

    Zitat

    Hat jemand Erfahrung mit so eine Rückwand???


    Sorry nein, aber hier im Forum hat Darkwing mal so was gemacht.
    Ich mein, daß er auch später Probleme mit seinem Becken hatte, weiß aber nicht mehr ob es daran gelegen hat.

    Zitat

    Was haltet Ihr davon???


    Ich würds großflächig nicht machen, da es wahrscheinlich keinen reinen Zement gibt. Ist auch logisch, wenn man weiß wie Zement gewonnen und hergestellt wird.
    Und wer garantiert dann, daß sich z.B. Schwermetalle nicht mit der Zeit herrauslösen...

    Viele Grüße
    Frank

  • Hallo Ed,

    vielen Dank für den Link. Habe ihn wieder nach vorne geholt um mal die Erfahrungen zu sammeln.
    Gruß
    Sascha

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