Hallo Forianer!
Mein Kalkraktor brachte mir nicht genügen Calzium und deshalb habe den Korallenbruch durch Rowalith ersetzt.
Außerdem habe ich Mg-pro nach den Herstellerangaben dazugegeben. Mg ist auf 1500 mg/l oder darüber angestiegen und der Calziumgehalt war mit 480 mg/l OK. Die KH ist allerdings auf 5 KH gefallen. daraufhin habe ich den Reaktor zur Hälfte wieder mit Korallenbruch befüllt um den Mg-Wert zu senken und die KH zu erhöhen. Die aktuellen Werte von 1250 Mg , 240 mg Calzium und Kh 8 sagen mir das hier etwas nicht stimmt. Mit dem Korallenbruch erhalte ich zwar einen guten Kh-Wert doch Calzium ist mit 240 mg /l zu wenig. Auch Mg ist wieder gesunken.
Was kann ich tun damit KH, Calzium und Mg ausgewogen vorhanden ist?
Weitere wichtige Werte: Phosphat 0,5 nach JBL_Test (filtere seit zwei Monaten über Rowaphos). Nitrat jüngst bei 50 mg/l kann ich aber rasch wieder mit meinemWodkafilter auf 12,5 mg/l reduzieren , habe in letzter Zeit mit Wodkazugabe geschlampt)
tägliche Kalkwasserzugabe mit Rührwerk und Kalziumhydroxid.
Für Tips bin ich sehr dankbar.
Grüße von Michael M
Calzium und KH
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ozeanmeikel -
19. September 2002 um 14:18
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Hallo Michael,
Kalkreaktor & Kalkwasser ist ein Mischung die nicht ganz optimal ist. Das Calziumhydroxid reagiert mit den Calziumcarbonat, damit senkst du einen Ca-Wert, oder sollte ich das nicht richtig verstanden habe?

alfred
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Hallo Michael,
für mich ist weder der KH-Rückgang bei Anstieg von Ca und Mg, noch der KH-Anstieg bei Halbierung des Ca-Gehaltes erklärlich.
Ersteres würde bedeuten, dass da irgendwo saure Ca- oder Magnesiumsalze versteckt waren, was eigentlich nicht sein sollte, letzteres, dass in dem Korallenkalk Puffer wie Natriumhydrogencarbonat enthalten waren, was auch schwer in dem Maße annehmbar ist. Falls doch, solltest Du den Korallenkalk in Zukunft für ein paar Tage in Leitungswasser wässern, das Du mindestens einmal wechselst.
Normalerweise sollte bei Kalkreaktoren der Anstieg von Ca/Mg (je nach Substrat) und KH immer parallel verlaufen. Ein anderes Verhalten kann ich nicht erklären, es sei denn durch Meßfehler.Grüße
Hans-Werner
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P.S.: Wie sehen denn andere Erfahrungen aus?
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Zitat
Original von alfred
Hallo Michael,Kalkreaktor & Kalkwasser ist ein Mischung die nicht ganz optimal ist. Das Calziumhydroxid reagiert mit den Calziumcarbonat, damit senkst du einen Ca-Wert, oder sollte ich das nicht richtig verstanden habe?

alfred
Hallo Michael und Alfred,
nein, das hat nichts mit dem Kalkreaktor und dem Calciumhydroxid zu tun. Der parallele Betrieb eines Kalkreaktors und eine Kalkwasserzugabe ist kein Problem, entgegen der weit verbreiteten Meinung. Die richtige Anwendung des Kalkwassers ist wichtig, ob mit oder ohne Kalkreaktor: stets tropfenweise in der Dunkelphase bei niedrigen pH-Werten! Eine Konkurrenzreaktion zwischen den wenigen Calciumionen aus der Kalkwassergabe und den Carbonationen aus dem Kalkreaktor ist nicht zu befürchten, da ohnehin ein regelmäßiger CO2-Eintrag ins Wasser stattfindet und mit dem Wasser bis zum Carbonationen reagiert.
Das Problem von Michael ist/war folgendes: Calcium-Ionen und Carbonationen reagieren bekanntlicherweise in einer Fällungsreaktion miteinander und bilden unlösliches Calciumcarbonat. D.h. das mit steigender Anzahl an Calcium- und Carbonationen die Wahrscheinlichkeit zunimmt, das Calciumcarbonat ausfällt. Wenn dem Calcium-Ion wenig Carbonat gegenübersteht, dann bleibt der Calciumgehalt lange stabil, weil wenig CaCO3 gebildet werden kann. Wenn allerdings der Carbonatanteil gegenüber dem Calciumgehalt ansteigt, wird auch die Reaktion der beiden Ionen wahrscheinlicher. Wenn man also wie Michael einseitig Calciumchlorid dosiert und keine äquivalenten Mengen Carbonat zugibt, dan steigt der Calciumgehalt entsprechend an. Wird dann plötzlich der Kalkreaktor mit Kalkmaterial aufgedreht, wird sowohl Calcium als auch Carbonat im Wasser gelöst und dann "hagelt" es Calciumcarbonat.
Also entweder Kalkreaktor optimieren (dem Kalkverbrauch anpassen: vergrößern oder höhere Blasenzahl einstellen) oder bei gleichbleibenden Betrieb des Kalkreaktors Calciumchlorid und Natriumhydrogencarbonat in äquivalenten Menge langsam aber stetig zudosieren und den Calciumgehalt und die KH regelmäßig bestimmen.
Die weitere richtige Anwendung von Kalkwasser ist hierbei kein Problem. -
[QUOTE]Original von Hans-Werner
Hallo Michael,für mich ist weder der KH-Rückgang bei Anstieg von Ca und Mg, noch der KH-Anstieg bei Halbierung des Ca-Gehaltes erklärlich.
Ersteres würde bedeuten, dass da irgendwo saure Ca- oder Magnesiumsalze versteckt waren, was eigentlich nicht sein sollte, letzteres, dass in dem Korallenkalk Puffer wie Natriumhydrogencarbonat enthalten waren, was auch schwer in dem Maße annehmbar ist. Falls doch, solltest Du den Korallenkalk in Zukunft für ein paar Tage in Leitungswasser wässern, das Du mindestens einmal wechselst.
Normalerweise sollte bei Kalkreaktoren der Anstieg von Ca/Mg (je nach Substrat) und KH immer parallel verlaufen. Ein anderes Verhalten kann ich nicht erklären, es sei denn durch Meßfehler.Grüße
Hans-Werner
Hallo Hans-Werner,
weißt Du was Rowalith ist? Ich dachte nämlich, das würde v.a. CaCl2 enthalten. Das würde zumindest den Anstieg von Ca2+ und die niedrige KH erklären.
Wegen der KH von 8 denke ich, das der Kalkreaktor nach Ausetzung zu hoch eingestellt wurde und der CO2-Eintrag einfach zu hoch ist, weshalb nach "Abstürzen" des Calciumgehalts sehr schnell wieder die KH ansteigt.
... aber ich sollte doch genauer lesen ... habe das gar nicht bemerkt, das die KH bei 8° dKH liegt.
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Hallo Hans-Werner

Durch eine Mail von einem guten bekannten ist mir heute was aufgefallen.
Und zwar:
bei einem KH Wert von sagen wir mal 10 macht ein höherer Calziumwert von sagen wir mal 480 wenig aus, aber bei 6 KH gefällt das den Korallen gar nicht. Die stehen est dann wieder gut wenn dieser auf ca. 400 runter ist.Ist es demnach nicht auch so das ein bestimmtes Verhältniss zwischen KH und CA genauso wichtig ist wie zum Beispiel zwischen Ca und MG ?
Was meinst du ?, bzw auch alle anderen ?
Nach der Mail kam mir z u bewusstsein das der Alexander, der mir die Mail schrieb voll ins Schwarze getroffen hat.
Vorher habe ich mir darüber gar nicht so die Gedanken gemacht. Nun aber durch den Hinweis schon.
ZitatOriginal von Hans-Werner
P.S.: Wie sehen denn andere Erfahrungen aus? -
Hallo Forianer!
Ich habe in lertztr Zeit bemerkt, daß das Wasser im Reaktor, egal ob Rowalith oder Korallenbruch zu einer Sättigung kam ,also das Wasser im Reaktorwar immer trüb und ich habe die Durchflußmenge daraufhin auf rinsal d.h.fließendes Wassers erhöht , ohne die Co2 Menge zu erhöhen.
Gruß Michael -
Hallo Jörg,
ZitatOriginal von Jörg Kokott
weißt Du was Rowalith ist? Ich dachte nämlich, das würde v.a. CaCl2 enthalten.ROWAlith ist ein natürliches Mineral, das aus fossilen Korallenriffen abgebaut wird. Chemisch besteht es zu 99,5 % aus Calciumcarbonat (CaCO3).
Quelle: ROWA -
Hallo Robert Baur
Zitat
Und zwar:
bei einem KH Wert von sagen wir mal 10 macht ein höherer Calziumwert von sagen wir mal 480 wenig aus, aber bei 6 KH gefällt das den Korallen gar nicht. Die stehen est dann wieder gut wenn dieser auf ca. 400 runter ist.Alles was ich dazu sagen kann ist das mein Calciumwert versehentlich auf über 500 gestiegen ist.
Da ich nicht zu denen gehöre die regelmäßig die Werte messen bin Ich nur durch meine Scheiben darauf aufmerksamm geworden das etwas nicht stimmen kann und stellte den zu hohen CA Wert fest.Die KH liegt in meinem Becken bei 6.
Bin nu gerade dabei den CA Wert runter zu bringen und hoffe auf besserung.
Gruß
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Hi und willkommen im Forum

Die Frage wäre nun, hast du andere negativen auswirkungen ausmachen können. vor allem bei Acroporas, das sieht man das meiner Ansicht nach als erster.
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Zitat
Hi und willkommen im Forum
Danke
Zitat
Die Frage wäre nun, hast du andere negativen auswirkungen ausmachen können. vor allem bei Acroporas, das sieht man das meiner Ansicht nach als erster.Sorry aber habe nur dieverse Weich/Leder/Orgel,Scheiben und Krusten
Im Becken,kann dir deine Frage desshalb nicht beantworten.Gruß
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Zitat
Original von Thomas Chronz
Hallo Jörg,ROWAlith ist ein natürliches Mineral, das aus fossilen Korallenriffen abgebaut wird. Chemisch besteht es zu 99,5 % aus Calciumcarbonat (CaCO3).
Quelle: ROWAAha, danke Thomas. Die niedrige KH paßt dann natürlich nicht ins Bild! Vielleicht stimmt ja was mit den Messergebnissen von Michael nicht?

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Hallo
@Jörg,
ich denke mal, daß es auch etwas mit dem Meßwerten zu tun hat. Ich habe bisher auch mit JBL gemessen und die Werte stimmen mit keinem anderen Test überein - nicht mal der ph-Tropftest stimmt, den habe ich mit einem frisch kalibrierten Hanna-Messgerät überprüft, und auch mein Selbstbau-PH-Messgerät zeigt mit den Wert des Hanna an also glaube ich erst mal den elektronischen Geräten. irgendwie scheinen die JBL-Test im Meerwasser nicht richtig anzuzeigen - und das ist definitiv nicht nur beim Nitrattest so!
MfG, Frank.
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Hallo Robert,
zu Deiner Frage von gesten: Ich denke eine KH von 10° ist bei Ca 480 mg/l eine sehr instabile Sache, die in kürzester Zeit Pumpen usw. verkalken läßt. Stabil wird das ganze durch viel Phosphat und evtl. sehr viel Mg. Phosphat halte ich für den Gegenspieler von KH, was Fällung und auch Korallen angeht. Becken, in denen bei KH 10 und hohen Ca-Gehalten die Korallen gut und schnell wachsen, haben selten wenig Phosphat. Soweit meine Beobachtung bei anderen Aquarianern.
Eigene Erfahrungen dazu fehlen mit, weil ich das mit KH über 8° schon aufgegeben hatte, als ich anfing Ca halbwegs genau messen zu können und Aufzeichnungen zu führen. Aber bei mir ging es ab KH 9° immer schief, ich kann also nicht sagen, dass es dann bei hohen Ca-Gehalten besser läuft (ich weiß, Deine Frage war eigentlich umgedreht).Gruß
Hans-Werner
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Hallo!
Ich habe heute morgen erneut gemessen.
KH ist von 8 dHauf 9 dH gestiegen; Ca nur 250 mg/l; Mg jetzt bei 1230 mg/l ; Ph 8,04
Der Reaktor läuft mit 60 Blasen Co2/min und ca 120 Tropfen im Auslauf. Kalkwasser PH 11,25 tropft nur morgens bevor das Licht angeht ins AQ.
Gruß Michael -
Hallo Leute,
der Stephan, Hans Werner u. ich habe in einem anderen Thread auch über den Kh u. Ca diskutiert.
Mir ist folgendes aufgefallen wobei mir keiner eine Erklärung liefern konnte, ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.
Hier ein Auszug von meinem Prob. :
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@ Stephan u. Hans Werner,heute habe ich mein Ca wert mit Bio Calcium von Tropic angehoben, vorher machte ich ein KH Test der mir 7 anzeigte nachdem ich das Ca zugeführt (+ 30mg) habe machte ich noch einmal die Messung mit dem Ergebnis von Kh 16 wie kann ich also ein Wert von 7 anstreben ?
Dazu muss ich noch sagen das ich Mg auch angehoben habe + 20mg.
Also erziele ich automatisch ein Puffer, oder.
Wie komme ich auf Kh 7-8 ohne Ca zu verlieren .
Hallo Resa,
indem Du vorübergehend Calciumchlorid-Dihydrat dosierst, bis Du KH und Ca auf dem gewünschten Level (Empfehlung KH 7° und Ca 420 mg/l) hast. Dann kannst Du mit Bio-Calcium weiter machen, sonst geht die KH noch weiter zurück.
____________________________________________heute habe ich Kh von 15 gemessen mit Tropic.
Also warum schnellt der Kh so hoch und warum soll ich Calziumchlorid-Dihydrat zudosieren wenn es Bio Ca ist und ich dachte das man eine Ca Nachdosierung ohne eine Verschiebung erreichen würde oder was verstehe ich hier nicht ???
Ca 385
Mg 1160
Kh 15 -
Hallo Resa,
weil Bio-Calcium ein Ersatz für "Kalk" ist und somit Ca ebenso wie Carbonate und Hydrogencarbonate (neben Mg und Spurenelemente) zuführt und nicht nur Calciumchlorid. Gibst Du also Bio-Calcium zu, steigen Ca und Karbonathärte proportional an, aber KH ist besser messbar.
Willst Du also zunächst einmal Deinen Ca-Gehalt anheben ohne die KH zu erhöhen, nimm Calciumchlorid, danach um Ca und KH auf dem eingestellten Level zu halten Bio-Calcium.Gruß
Hans-Werner
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Hallo @ alle
Bei denn Messungen von Ca und MG, Kh
hab ich auch Schwierigkeiten mit denn Messungen.
Ich verwende meistens zwei Test von verschiedenen
Herstellern und komm selten auf ein Ergebnis.
Man sollte bei den Messungen angeben von welchen Hersteller mit welchen Test gemessen (SCHÄTZEN) worden ist ,dann kann man vieleicht leichter durchsteigen
Gruss werner -
Zitat
Original von Hans-Werner
Hallo Resa,weil Bio-Calcium ein Ersatz für "Kalk" ist und somit Ca ebenso wie Carbonate und Hydrogencarbonate (neben Mg und Spurenelemente) zuführt und nicht nur Calciumchlorid. Gibst Du also Bio-Calcium zu, steigen Ca und Karbonathärte proportional an, aber KH ist besser messbar.
Willst Du also zunächst einmal Deinen Ca-Gehalt anheben ohne die KH zu erhöhen, nimm Calciumchlorid, danach um Ca und KH auf dem eingestellten Level zu halten Bio-Calcium.Gruß
Hans-Werner
Hallo Hans Werner,mit wieviel mg Calziumchlorid hebe ich das Ca in mg an auf 100l Wasser ?
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