• Hallo zusammen

    Die Nachrichten sind voll damit, die Zeitungen berichten und auch sehr viele Gespräche gehen immer wieder in die Richtung:
    HOCHWASSER in Deutschland

    Viele haben ALLES verloren und viele werden noch ALLES verlieren.

    Ich weiss, dies ist ein Meerwasserforum aber TROTZDEM: Ich wollte alle Aufrufen denen zu helfen, die nun unsere Hilfe benötigen.

    Sie alle brauchen nun unsere Hilfe, wie ich meine und daher mein Posting auch hier:

    Spendet und kauft euch den Fisch oder die Koralle im nächsten Monat.

    Nicht sauer sein, aber es geht uns doch irgendwie alle an!

    Spendenkonten findet Ihr überall an fast allen Sparkassen usw.
    Sowie im Internet unter
    http://www.rtl.de
    http://www.zdf.de
    http://www.sat.de
    und und und....


    Gruss MIchael

  • Hi Michael

    Finde es toll von dir, einen Spendenaufruf für diejenigen zu starten, denen unser aller Mitgefühl gebühren sollte!!!


    Gruß Ralf und Tanja

  • Hallo!

    ...ich muss Michael völlig Recht geben: Wir sollten absolut solidarisch sein und als ein Volk zusammenhalten um diese aktuelle Katastrophe durchzustehen/helfen!
    Wobei dies durchaus nicht nur finanziell sein muss, manchmal ist es viel sinnvoller direkt mal Klamotten etc. über das Rote Kreuz (z.B.) zu spenden!
    DOCH:
    was mich schon wieder aufregt ist diese Hysterie die ausbricht und vielmehr noch das Wissen, dass in ein paar Wochen das ganze Thema vergessen ist! Im Moment ist es total 'in' zu jammern und
    auf die 'bösen' Umweltverschmutzer zu schimpfen, die diese ganzen Katastrophen anrichten.
    Die Natur reagiert nur auf UNSER Handeln; es sind nicht 'die' Umweltverschmutzer, sondern WIR Umweltverschmutzer, die die Ursache für das Ganze darstellen;
    In einer Zeit, in der es eben solche Katastrophen gibt
    -> Deutschland absäuft, sich Afrika abschlachtet, Alaska mitsamt den Polen schmilzt und Lateinamerika verhungert ist es doch ehrlich und offen gesagt pervers, wenn genau dieses den mächtigsten Mann der Welt nicht interessiert, weil er noch für Daddy was im Irak zu erledigen hat und billig abrüsten will und sich unsere alltäglichen Probleme darauf beschränken ob nun Ikea- Schüsseln oder Tupperware besser ist.

    Fazit: Im Alltag helfen Probleme zu lösen/vermeiden, sich jeden Tag, auch wenn nicht gerade alles unter Wasser steht, Gedanken zum Thema Umwelt machen und sich überlegen ob nicht vielleicht die eine oder andere Sache zu diesem Thema beitragen könnte.

    Deutschland ist ein Paradeland in Sachen Umwelt und sollte gemeinsam alles unternehmen vorbildlich zu handeln und andere zu überzeugen, die es für Schwachsinn erklären solche Katastrophen auf die Umweltbelastung zurückzuführen (USA, Frankreich etc.), nur weil es zu unbequem ist eine große Mehrwegflasche statt lauter Einweg-0,15l.Flaschen zu kaufen etc.

    Anmerkung:
    Trotz dieser Ansicht oder gerade deswegen bin ich weder grün noch sozialdemokrat sonder denke dass es
    'Zeit für Taten' ist.

    Also, als umweltsensible Meeresaquarianer und Hobbybiologen sollten WIR sensibilisieren helfen, auch in trockenen Zeiten, um KÜNFTIGE Katastrophen zu VERMEIDEN!
    Nicht erst helfen wenns zu spät ist.

    Amen.

  • Hallo Mathias, hallo Michael,

    ich geb Euch beiden recht. Stimmt voll was Ihr schreibt.

    Aber ich bin auch der Meinung, was zu geben ist schon ok in diesem Fall. Ich war auch schon mehrere Male von Hochwasser betroffen, hatte aber immer noch Glück und ging glimpflich aus.

    Bei uns in Österreich ist es ja in manchen Gebieten auch sehr schlimm. Da hat es zum Teil mehrstündige Stromausfälle/abschaltungen gegeben - nicht besonders lustig, wenn man an unser Hobby denkt, auch wenn man gewisse Absicherungen/Vorkehrungen getroffen hat.

    Unsere Firma hat einen beachtlichen Betrag gespendet und verdoppelt gleichzeitig nochmal alle Spenden der Mitarbeiter.

    Wir unterstützen ja auch mit unseren "Forumsbeiträgen" die Paglaum Stiftung.
    Natürlich gibt es unzählige Möglichkeiten zu helfen und oft wird eben auch leider nicht oder auch (obwohl gutgemeint) falsch geholfen. Aber wer kann sollte nicht nur durch seine geistige Haltung und sein Tun helfen bzw. vorbeugen, sondern auch da und dort was spenden.

    Und wir sind auch froh, sollten wir mal in der Klemme sein, wenn uns geholfen wird.

    In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und ich hoffe niemand im Forum ist ärger von den Unwettern betroffen.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo zusammen,

    nicht nur die Menschen brauchen Hilfe. Nachstehend ein Aufruf den ich heute erhalten habe.

    Erschütternde Neuigkeiten und Spendenaufruf von Uta Radestock, Leiterin des (unzerstörten) Tierparks Weißenfels und Schatzmeisterin der DTG. Bitte gegebenenfalls weiterleiten.


    Der Tierpark Eilenburg ist völlig zerstört, der größte Teil der Tiere konnte nicht mehr gerettet werden. Der Tiergarten Riesa hat schwere Schäden davongetragen, auch der TP in Oschatz ist stark betroffen. Erwartet wird, daß auch die Tierparks in Dessau, Wittenberg, ev. Stendal und Magdeburg überflutet werden.

    Auf Grund des Ausmaßes der Katastrophe hat die Deutsche Tierparkgesellschaft ein Spendenkonto für die, durch das Hochwasser geschädigten Zoos und Tiergärten eingerichtet. Ich als Schatzmeisterin der DTG habe dies heute eröffnet. Vielleicht können auch Sie sich an dieser Spendenaktion beteiligen und Gelder in Ihrem Tierpark für den Wiederaufbau dieser Einrichtungen sammeln, oder Firmen etc. in Ihrer Region zum Spenden auffordern.

    Hier ist die Bankverbindung des extra dafür eingerichteten Spendenkontos:
    Deutsche Tierpark Gesellschaft e.V.
    Konto-Nr.: 500 600 700
    BLZ: 800 636 48
    bei: Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut eG

    HAPPY REEFKEEPING


    schiwo

  • Hi,

    also ich kann Michael auch nur Recht geben.
    Lieber diesen Monat auf ein "bisschen" Hobby verzichten, dafür aber anderen, in Not geratenen Menschen, unter die Arme greifen.

    Ich selbst werde mir dies wohl auch noch direkt ansehen, da ich THW´ler bin und mein halber Trupp bereits seit gestern dorthin unterwegs ist. Werde wohl nicht lange auf mich warten lassen.

    Also nicht nur an sich denken, sondern auch ruhig mal an andere. Jede noch so kleine Hilfe ist eine Hilfe.


    Mfg

    Bastian

  • Hallo,

    ich wohne in Sachsen und glücklicherweise in einer Gegend wo es kein Hochwasser gegeben hat. aber ich bin auch dafür daß den Leuten vorallem in Sachsen geholfen werden muß. Die 2000,-€ die eine Familie vom Staat an Soforthilfe bekommt, reicht nicht einmal um für die Familie, die alles verloren hat, neue Kleidung zu kaufen.

    Also Leute: ich kann euch auch nur bitten: spendet etwas, auch wenn es nur 10 oder 20 Euro sind, das tut nicht weh.

    eine gute Möglichkeit das geld direkt nach Sachsens zu geben wäre zum Beispiel über den MDR

    Da kommt das Geld auch da an wo es gebraucht wird. Bei den üblichen Caritativen Hilfsorganisationen, wird das Geld nicht unbedingt hier in Deutschland eingesetzt... es kann auch im Ausland verwendet werden.

    MfG, Frank.

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Frank , Hallo der Rest .-)

    Da auf einer anderen Meerwasserplattform schon darauf hingewiesen wurde, sind wir derzeit am überlegen wie man am besten helfen kann. Denn zum Beispiel Helmut Schmidt Lünen (bei uns unter Terminen, macht immer supergut die ganzen Fernsehtermine die wir für Ihn veröffentlichen) hat gestern angekündigt eine Spende erhalten zu haben die er gerne an ein Hochwasseropfer (gezielt) spenden würde. Ebenso hat er sich bereit erklärt sein 1,5 KM Notstromaggregat zur Verfügung zu stellen.

    Wie kann man, ausser mit Geld noch helfen ? So das man eine breitere Masse erreichen würde....
    Ideen, ich meine gezieltermassen ?

    Viele grüße
    robert

  • Hallo Michael,
    ich glaube, daß ich Dir ganz besonders danken muß! Schließlich bin ich Dresdener und habe das ganze Dilemma im Fernsehen fassungslos betrachten müssen. Als ich im Juli in Dresden war, habe ich mit Tränen in den Augen vor der Frauenkirche gestanden. Bei dieser Katastrophe für die Dresdener und die vielen anderen an Elbe, Mulde oder Weißeritz, treten die Kulturbauten Dresdens schon wieder in den Hintergrund. Wie ich meine Landsleute kenne wird in die Hand gespuckt und dann gehts von vorne los! Das dann, wenn die erste Fassungslosigkeit verflogen ist!


    Danke Dir und allen die helfen werden!
    MfG Helmut

  • Hallo,

    Leute, bleibt auf dem Teppich. Den Opfern wird in jeder Weise geholfen. In Entwicklungsländern sind ähnliche Katastrophen an der Tagesordnung! Vom Aussterben diverser Tierarten mal ganz zu schweigen, die auch ein Lebensrecht haben.
    Ich weiß zum Bleistift nich, wohin mit den Stichlingsnachzuchten mangels geeigneter Gewässer, früher waren Stichlinge Nahrung für Notzeiten, in Massen vorhanden.

    Was mich extrem stört, ist daß jetzt plötzlich Millarden lockergemacht werden und kaum jemand von Sofortmaßnahmen für den Naturschutz spricht.
    Es warten riesige Aufgaben weltweit. Es ist zu befürchten, daß die Schadensbeseitigung dieser und zukünftiger Katastrophen die Leistungsfähigkeit der Industrieländer übersteigt. Schon dieses eine Kataströphchen spüren wir auf dem Konto.

    Deutschland sollte da als in Teilen Vorreiter in der Umweltpolitik und sehr gut ausgebildeten Leuten mehr tun. Es ist sehr schwierig gegen innere und äußere Widerstände, soviel ist klar.
    Mit einer Absenkung des sogenanten Lebensstandards werden wir uns wohl abfinden müssen.

    Ich persönlich wäre jedenfalls trotz Steuerklasse 1 mit Abgaben gezielt für Umweltschutz einverstanden, nicht jedoch für Luxussanierungen.
    Die Diskussionen, ob nun menschengemacht odre vielleicht doch z.T. durch natürliche Schwankungen bedingt, ist sinnlos. Man muß so oder so etwas tun.

    sauer und sarkastisch, weil man wieder nichts lernt.

    Viele Grüße
    Ulrike

    ps.: seit Jahrzehnten Predigten der Naturschützer (zu denen ich in dem extremen Maße nicht gehöre). Aber was sollen ideologische Streiteien? Die nächste Generation wird uns verfluchen.

  • Hallo Ulrike,
    vielleicht erzählst Du das ganz einfach mal den Leuten, die nichts mehr haben! Die werden sich sicherlich riesig freuen!
    MfG Helmut

  • Hallo!

    genau DAS ist der springende Punkt! Die Menschen in Dresden haben nichts mehr, im Vergleich zu uns anderen verwöhnten
    Wohlstandsmenschen;
    Man vergesse jedoch nicht: Im Vergleich zu den allermeisten Menschen auf diesem Planeten geht es ihnen immer noch verdammt gut! Es wäre ein klischee, jetzt das verhungernde afrikanische Kind anzuführen, wovon es täglich hunderte gibt.
    Aber DAS ist ja sooo weit weg!

    Trotzdem ist es selbstverständlich klar, dass man als EIN Volk zusammenhalten muss und, wie schon erwähnt, in die Hände spucken und auf geht's.

    Nur sollte man sich in Zukunft überlegen einen umwelt- Soli zu erheben, um damit andauernd und fortwährend die Umwelt zu schützen. und zwar nicht irgendwelche Tiere im Zoo freilassen wie manche grünen Spinner, sondern rationell Maßnahmen ergreifen, um z.B. eben der Elbe genügen Auländereien zuzugestehen;
    Dies z.B. wäre:
    1. Lebensraum für Tiere und Pflanzen
    2. Erholungsgebiet
    3. ein natürlicher Puffer für Hochwasser, der sicherer und billiger
    ist als Dämme und Deiche

    Aber falls es wirklich so ist, dass die Menschen es erst dann lernen, wenn sie ausgestorben sind, dann wird weiter kanalisiert, gedeicht, und ans Ufer gebaut, denn diese blöde Natur hat den Nachteil dass sie immer Platz braucht;

    Schade ist es wirklich, dass es viele Sätze gibt, die kurz eigentlich alles sagen. Jedoch hört kein Mensch drauf, denn sie sind unangenehm und weniger attraktiv als Werbung im Fernsehen.
    z.B.
    Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen.
    Eines muss wahr sein, die Aussage solcher Sätze trifft absolut zu!

    Fazit:

    Einfach mal überlegen ob es jetzt wichtiger ist (wenn Sachsen wieder steht), sich damit zu beschäftigen ob ein Spülmittel antibakteriell ist und die kleinen Joghurtbecher praktischer sind als ein Glas oder ob es vielleicht eine gute Investition wäre mal Energie, Verpackung, Abgas und nebenbei auch noch Geld zu sparen, und das ganze eher in die umwelt zu investieren.
    Denn es geht hier wie man sieht um UNS!
    die Natur überlebt - garantiert!
    Schauen wir mal wer schneller ist im Wiederaufbau: die Walder und Wiesen oder Dresden?!
    soll sagen: Wir sägen an unserem eigenen Ast.

    In diesem Sinne:

    Zeit für Taten!

  • Matthias,

    nichts für ungut und den Rest vom Text finde ich auch ok, aber verschon mich bitte mit Werbeslogans der CDU (oder SPD/FDP/...). Wir sind hier nicht auf einer Wahlveranstaltung.

  • Hallo Thomas,

    sollte hier keine politische Einflussnahme werden, mir gefällt nur dieser Satz so gut, vor allem in Bezug auf dieses Thema Umweltschutz, das man gerne verdrängenderweise vor sich herschiebt.
    Also, ebenfalls nix für ungut.

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