Trachyphyllia radiata - ist es eine + pflege

  • hallo allerseits!

    könnt ihr mir sagen ob ich mit meiner vermutung richtig liege, dass es sich bei dieser steinkoralle um eine Trachyphyllia radiata handelt?

    bzw. noch eine frage: wie man am foto sieht liegt sie im moment am boden - in 60 cm tiefe - beleuchtet mit einem 250 W HQI 10000K strahler. ist das zuwenig licht oder paßt das? der verkäufer hat gesagt sie sollte nicht zu hell stehen - stimmt das? kann ich sie dort lassen wo sie ist - bzw. wie erkenne ich wenn es ihr nicht gefällt?

    lg
    andi

  • Hatte das gleiche Tier unter 150 Watt HQI und bin der Meinung,dass du mit 250 Watt locker hinkommst.Wenn die Koralle mehr Licht braucht,dehnt sie sich stark aus.Auf deinem Bild sieht sie aber so aus,als ginge es ihr gut.Man sagt,die grünen Arten bräuchten mehr Licht als die eher braun gefärbten.Trotzdem kommst du damit locker aus.

    Ob es sich um radiata handelt,kann ich dir nicht sagen.In der Pflege unterscheiden sich die beiden Arten jedoch nicht.Sehr robuste Koralle,wenn das Gewebe unverletzt bleibt.

  • Hallo Andreas!!
    Deine Koralle heißt Trachyphylia geoffroyi. Die Gattung Trachyphylia ist monotypisch, das heißt es kommt nur diese eine Art vor.
    Da sie auch in der Natur am Boden wächst und nicht am Gestein ist der Standort richtig gewählt, sie braucht auch nicht allzu intensives Licht und keine zu starke Srömung, aber wenn sie so aufgeht wie auf deinem Bild fühlt sie sich sicher wohl.
    Ich habe die Erfahrung gemacht daß sie Jod braucht um sich besser zu entwickeln, außerdem kannst du sie einmal wöchentlich mit Frostfutter fütter, sie streckt Nachts ihre Tentakeln aus.(Fütterung ist aber nicht notwendig, ich glaube aber daß der Polyp dann gesünder bleibt)
    Bei unwohlsein zieht sich der Polyp zusammen und geht nicht so schön auf.Aufpassen auf Verletzungen im Gewebe (Bohralgen!)
    Ist eine der robustesten und schönsten Steinkorallen

  • Hallo zusammen

    Wolfgang hat recht, es gibt wenn man nach Veron geht nur eine Trachypyllia. Der Rest ist eine Sache die mti der Zeit enstanden ist. Wobei manche sich doch ein wenig unterscheiden wenn man sie anschaut.
    Das mit der Fütterung von Wolfgang kann ich nur bestätigen. Durch einige Monate Staubfutter haben sich alle unserer grosspolypigen doch ganz schön im Wachstum gemacht. Ich denke das die dann jeden TAg genug gefangen haben..

  • danke für eure antworten - nur jetzt hab zwei neue fragen:

    jod: wieviel sollte man da dosieren - und vor allem was? betaisodona?

    fütterung: wie füttert man die tentakeln? mit einer spritze frostfutter in die koralle spritzen? soll man dazu die strömung abschalten? und: geht das nur in der nacht wenn die tentakeln heraussen sind oder holt sie sich auch futter wenn man es am tag aufs gewebe sinken läßt?

    danke für eure hilfe
    andi

  • Zitat

    Original von Andreas Lesslhumer
    wie füttert man die tentakeln?


    Erst bisserl Futter ins Becken für die Fische, dann streckt sie ihre Tentakel meist schon aus (ansonsten dicht vor ihr mit etwas Futter "herumwedeln"). Dann mit Pinzette oder Spritze das Futter in die Tentakel geben. Die haften sehr stark, weshalb du die Strömung nicht abstellen musst.
    Füttern ist, wie Peter schon sagte, übrigens nicht unbedingt nötig. Allerdings scheint es meiner sehr gut zu tun und sie wächst seitdem enorm.

    Grüße
    Hanno

  • Hallo Andreas, das Jod gibst du in form von Kaliumjodid ins Becken, gibt verschiedene Spurenelementmischungen von verschiedenen Hestellern.
    die gezielte die wie gesagt nicht unbedingt sein muß hat meiner Erfahrung nach nur Nachts Sinn da sie Tagsüber die Tentakeln nicht ausstreckt und über das Gewebe kann sie kein festes Futter aufnehmen.

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