• Hallo!

    Habe seit 3 Wochen diese Gorgonie.

    Sie hat am Tag immer alle Polypen offen, Nachts sind alle geschlossen.
    Sollten filtrierende Korallen nicht auch in der Nacht auf Futterfang sein?

    Bei wem wächst diese Gorgonie und wie schnell?
    Wer pflegt sie schon lämgere Zeit erfolgreich?

    Danke

  • Hallo Reinhard :smiling_face:

    Mit Futtergaben lässt diese sich sehr gut halten , bei wenig Futter macht sich nicht gleich, wie manch andere Arten, die Mücke. Wir haben unsere seit Nov letzten Jahres und sie schaut noch gut aus. Aber Wachstum kann ich so nicht feststellen, wer aber gut füttert, was bei uns derzeit ausscheidet, der kann sie sicherlich zum wachsen bringen.

    wir füttern wenn dann drei Sorten, ultramin, cyclop-eeze, und noch was anderes.

  • Hallo Robert!

    Danke für Deine Antwort.

    Kannst Du ein "Fressen" des Staubfutters beobachten?
    Die Polypen sehen etwas grob aus um Staubfutter zu fangen.

    Mir kommt vor als würde sie auf sehr feines Futter nicht reagieren.
    Bei Cyclops, Lobsdereiern und teilweise auf bei Artemien (kleine Teile) sieht man das Fangen u. die geschlossenen Polypen mit ihrer Beute.
    Die Polypen geben den Fang aber nach einigen Minuten wieder frei.
    Ein völliges Verdauen konnte ich nicht beobachten.

    Seltsam erscheint mir auch das bei mir die Polypen immer offen sind. Ganz egal wie ich sie platziere. Ein Fangen von Futtertieren sah ich aber nur bei wenig lamenarer Strömung.

  • Ich mache es mit unser Menella genau wie Robert. Als ich noch Plankton im Zinn-Reaktor gezüchtet habe, gab es auf davon 2 x in der Woche eine Portion. Die Menella dankte uns das Tag und Nacht mit offenen Polypen. Auch lebende Artemien scheint sie zu schätzen. Es ist zu beobachten, dass sie nach der Aufnahme von Cyclops schließt sie für gunrze Zeit die Polypen. Die Menella steht jetzt bei mir seit Ende Mai. Ein Wachstum ist nicht zu beobachten.

  • Hallo Reinhard

    Die Poypen sind bei dem Tier in der Tat meist offen. sie reagiert sogar auf Futterzugaben wenn sie zu ist in dem sie dann schnell aufgeht, falls sie vorher geschlossen war.

    Ich meine schon das sie auf Feines futter reagiert, wobei hier Artemianauplien sicher von der Grösser her weit besser sind. Verhätlniss Polypengrösse ----> Futter

    Dennoch ich mache seit der ganzen Zeit nichts weiter als ab und an STaubfutter, durch Wachstum an Glasrosen seit einigen Monaten nicht mehr ganz soviel wie vorher.

    Mir fehlt ein wenig die Zeit das Fressverhalten des Tieres zu studieren :smiling_face: Habe aber von einem interessanten Aquarianer aus Bremen (ralph B.) Fotos hier die das Fressen der Koralle gut zeigen. Ist echt hochinteressant. (Polypen zu, Futter sieht man durch das Tier, bzw. dann auf wenn kein Futter gefangen ist)

  • Hallo Reinhard :smiling_face:

    Irgendwann ist immer der erste der es schafft die Tiere dauerhaft zu halten. Bei deiner guten Beobachtungsgabe würde ich dich gerne bitten mir ab undan Infos zukommen zu lassen wie sie sich halten lässt und was sie bevorzugt bei dir Fressen. Man lernt nie aus :smiling_face:

    Das tier ist leider nicht einfach in der Dauerhaltung aber von den Schwierigen Arten die einfachere und auf Zeit haltbare :smiling_face:

  • Hallo,

    nur zur Info: Ich hab meine auch seit 11.11.03. Gefüttert wird (inzwischen nicht mehr täglich) mit Ultramin, Cyclops Eze und entkapselte Artemia-Zysten. Das Tier steht fast immer offen. Muß mal das Tier aktuell mit einem alten Foto vergleichen (wenn man es tagtäglich sieht fällt einem ja ein Wachstum nicht so auf), aber zumindest an der Fußscheibe meine ich ein Wachstum feststellen zu können.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Reinhard, Robert,

    hab gestern mal ein Bild der Menella gemacht und mit einem alten verglichen. Ist nicht ganz einfach, da sie jetzt in einem etwas anderen Winkel im Becken steht.
    Aber im Bereich der Fußscheibe kann man doch Wachstum feststellen so wie an einem der Äste.
    Ich hänge mal die Bilder an

    Grüße

    Markus

    So sah sie im November aus, als ich sie kaufte

  • und das ist ein aktuelles Foto

    (an drei Stellen ist sie momentan leider nicht so gut - da ist etwas Gewebe abgestorben während meinem letzten 2 wöchigen Urlaub, aber da war niemand im Seniorenheim, den ich verläßlich für die Beigabe von Staubfutter einweisen konnte - wäre mir dann doch zu heikel gewesen)

  • so und jetzt mal zwei Ausschnitte, wo man doch Wachstum sieht (sorry die Qualität ist nicht ganz optimal - denke man kann es aber doch erkennen)
    PS: der beim ersten Bild im rechten Bereich erkennbare Gewebeschaden an einem Ast - den gibt es nicht mehr, der ist anstandslos verheilt :]

    Grüße

    Markus

    Bilder

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

    Einmal editiert, zuletzt von MarkusK (17. August 2004 um 09:51)

  • Hallo Robert,

    ich fütter auch nicht täglich mit Staubfutter.
    Aber jetzt für den nächsten Urlaub, da ist der Heimleiter da und der macht das dann mit dem Staubfutter, denn da füttert auch für die ganze Zeit nur er alleine und dann geht das schon. Mal sehen, was mit den lädierten Ästen passiert...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus

    Meine Menella hat auch ein paar Gewebeschäden bekommen, da sie anscheinend superempfindlich auf Vernesselungen reagiert. Selbst die Flaschenbürsten Gorgonien verträgt sie nicht. Die vernesselten Stellen sind bei mir nicht mehr verheilt, ein kleinerer mechanischer Kratzer dagegen schon. Bei einem Deiner Fotos sieht es so aus, als ob sie in der Nähe einer Lederkoralle steht, kann der Gewebeverlust davon kommen?
    Ich füttere seit längerem 7 mal pro Tag diverse Sorten Staubfutter und glaube, daß sie wächst. Jedenfalls hat ein kleiner Ableger angefangen so etwas wie eine Fußscheibe auszubilden. Allerdings muß ich meine Wasserwerte natürlich sehr intensiv im Blick behalten.

    Grüße

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

    Einmal editiert, zuletzt von Jens Kallmeyer (17. August 2004 um 10:10)

  • Hallo Jens,

    nein die Weichkoralle macht der Menella nichts, auch wenn sie ziemlich nahe steht (außerdem ist der Schaden an Stellen, wo sie sich nie berühren könnten).
    Aber meine Plexaurella dichotome stand mal neben einer Sinularia flexibilis und die Sinularia hat an einem Ast durch Berührung innerhalb von drei Tagen das Gewebe massiv geschädigt. Half nur noch Ast abschneiden, Ableger machen und Plexaurella umsetzen.
    Ich hab auch wilde Werte (na gut bei meinem Becken sind auch etliche Nichtaquarianer am Werk) und kleinpolypige sind schon ein Problem. Deshalb hab ich auch hauptsächlich Weichkorallen, Gorgonien, Großpolypige, Montipora-Platten, Hammerkorallen etc... - das geht sehr gut.
    Und ich wollte es eigentlich gar nicht posten (damit nicht jemand in Versuchung kommt das Tier kümmern zu lassen), aber ich hab ja seit drei Monaten (Mitte Mai) eine Tubastrea. Die hab ich in den ersten zwei Wochen noch täglich direkt gefüttert, dann (aufgrund von Abwesenheit) nurmehr ein mal pro Woche. Aufgrund des Urlaubs dann im Juli zwei Wochen gar nicht und dann einmal danach. Jetzt schon zwei Wochen wieder nicht. Beobachte das Tier natürlich genau. Aber hier mal ein aktuelles Bild von gestern. (ist mind. 80% des Tages so offen wie auf dem Bild). Denke nicht das die Tubi ein Problem damit hat.

    Grüße

    Markus

  • Hallo,

    komme endlich auch mal wieder dazu, hier etwas zu schreiben.

    Ich habe auch seit ca. 4 Wochen eine Menella, ein recht großes
    Tier. Ich habe sie über meinen Händler von einem Aquarianer
    bekommen, der wohl mehrere dieser Tiere hält. Angeblich ear sie
    ihm zu groß geworden; sie muß also gewachsen sein.
    Bei mir steht sie einem Themenbecken, in dem ich nur Azooxanthelle
    und Filtrierer pflegen möchte. Im Moment hat sie allerdings nur Gesellschaft
    von einer Tubastrea. Gefüttert wird mit Cyclop Eeze und Ultramin F.
    Ich bin gerade dabei, Versuche mit einem Futterautomat anzustellen
    welcher mehrmals am Tag eine kleine Prise Futter dosiert. Mal sehen
    wie das klappt :face_with_rolling_eyes:

    Bilder habe ich noch keine, nur von der Tubastrea.
    Auf der Kolonie befindet sich auch noch eine filtrierende
    Muschel; erstaunlicherweise lebt sie nach knapp 2 Monaten
    noch obwohl ich sie nicht explizt füttere. Die Art habe ich noch
    nicht identifizieren können. Vielleicht gelingt es mir mal ein Foto
    zu machen, wird aber schwer sein... sitzt an einer ziemlich
    unmöglichen Stelle.

    Grüße,
    Thomas

  • Hallo,

    also ich hab gestern die Menella noch mal genauer inspiziert und konnte auch eine seitliche Knospung an dem Ast feststellen, der am Vergleichsfoto Wachstumsspitzen hat - ist nicht viel, so ca. 3mm, aber man kann erkennen, dass das neu ist und sich da ein Ast entwickelt. Sie ist demnach nicht nur haltbar (soll heißen am Leben zu erhalten) sondern entwickelt sich auch positiv...

    Thomas, - könnte das in der Tubastrea eine Entenmuschel oder eine Seepocke sein, hatte erstere auch in der Tubastrea, ist aber eingegangen/gefressen worden.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Zitat

    Original von MarkusK
    Hallo,

    also ich hab gestern die Menella noch mal genauer inspiziert und konnte auch eine seitliche Knospung an dem Ast feststellen, der am Vergleichsfoto Wachstumsspitzen hat - ist nicht viel, so ca. 3mm, aber man kann erkennen, dass das neu ist und sich da ein Ast entwickelt. Sie ist demnach nicht nur haltbar (soll heißen am Leben zu erhalten) sondern entwickelt sich auch positiv...

    Hmmm... Mal sehen wie sich meine so entwickelt. Erst mal muß sie
    durch den Urlaub kommen.. sie wird zwar auch im Urlaub gefüttert,
    aber man weiß ja nie..

    Zitat


    Thomas, - könnte das in der Tubastrea eine Entenmuschel oder eine Seepocke sein, hatte erstere auch in der Tubastrea, ist aber eingegangen/gefressen worden.

    Also eine Seepocke ist es definitv nicht. Entenmuschel könnte sein;
    das muß ich noch mal überprüfen.

    Grüße,
    Thomas

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