Phpsphat

  • Hallo,

    bin zum ersten Mal im Forum und muß die Betreiber und Aktiven wirklich loben für eine so informative Seite.:respekt:
    Nun mein Proplem:Ich betreibe seit 1996 mein Becken und hatte bis auf einen Totalverlust an Fischen keine größeren Probleme.Als vor einigen Jahren das Phosphatproblem die Runde machte dachte ich , daß ich den Grund für meine braunen SPS gefunden hätte.Nach einer Messung mit Test Fa.Merck ( 1mg/l ) begann ich mit dem Einsatz von Absorbern.Es stellte sich heraus das ich nur mit Rowaphos den Wert bis auf 0,1 mg/l herabsenken konnte.Alle andere Absorber (Antiphos,Contraphos usw.) brachten diesen Erfolg nicht.Da ich aber ungefähr alle 2 Wochen eine 500 ml Dose von diesem teueren :angry_face: Zeugs brauche und das nun schon seit ca. 2 Jahren möchte ich mal wissen woher diese großen Phosphatdepots her kommen und ob jemand die selben Probleme hat.Mein Becken wurde nur anfangs mit Kalkwasser betrieben und auch die Füllung des Kalkreaktors hat den Phosphatwert 0,1.Bei meinem letzten Besuch beim Händler :smiling_face: hat dieser mich auf ein Produkt der Firma Sera aufmerksam gemacht. da Rowaphos gerade aus war und ich für alles offen bin , habe ich mir 3 Pakete zugelegt.Nach nun 3 Tagen und 3 Messungen bin ich positiv überrascht Wert von 0,28 auf 0,09 . Da der Preis zu Rowa nicht zu vergleichen ist und der Abbau schonender von Statten geht werde ich den weiteren Verlauf genau beobachten.
    So , für den ersten Beitrag genug und hoffe auf Antwort.


    MfG

    Klaus

  • Hallo Klaus ,

    Hast ja ein ziemlich großes becken , da wirst du dich wohl an große mengen von verbrauchsgütern schon längst gewöhnt haben :winking_face:
    500 ml find ich doch sehr viel , das is wirklich komisch ... und wenn du schon seit 2 jahren das so rausziehst kann es kaum sein dass du so große phosphatdepots im becken hast , da wird wohl irgendwie phosphat zusätzlich sehr stark ins becken kommen ... steigt dein phosphatwert wieder so stark auf 1 mg an wenn du nicht gerade filterst ?

  • mein becken steht 4 jahre länger als deins ,aber ich hatte ähnliche probleme.

    ich glaube , dass PO4 nicht nur durch kalkwasserzugabe ausgefällt wird
    ( was ich sowieso anzweifel,wenn das kalkwasser tropfenweise an einer
    stark durchströmten stelle reinkommt) sondern auch an mulm usw
    angelagert wird.
    Um bei mir mit dem problem klar zu kommen, habe ich ein Teil des alten gesteins rausgetan und neues LS reingetan.

    dabei zwischen dem verbleibenden gestein soviel Mulm wie möglich abgesaugt.

    dem Bodengrund komplett gegen livesand ausgetauscht.

    Und seitdem läuft mein becken immer besser.

    Im nachhinein würde ich jedoch sagen, das allerbeste und billigste wäre
    wohl gewesen , die vorhandenen tiere für einige zeit woanders unterzubringen , das becken komplett leer zu machen und neu einzufahren.

  • Hallo Thomas,

    das mit dem Leerräumen hab ich mir auch schon überlegt, habe aber meine bedenken wegen Zwischenhälterung und Anpassung an neu eingelaufen Becken.Auch der Arbeitsaufwand erscheint mir etwas hoch. Habe mir überlegt ob ein neues Becken sinnvoll wäre.Müsste jedoch auf rollbaren Untbau gesetzt werden da es auf jetzigen Standort gestellt werden soll. Ob sowas mit Bauhausrollen?( gewagt werden kann bezweifele ich bei diesem Gewicht.


    Klaus

  • ich habe den aufwand ja auch gescheut aber im nachhinein bin ich mir
    sicher, dass es besser gewesen wäre.
    Ich denke mal , das es nicht nur phosphat ist, was sich im laufe der zeit
    irgendwo in den dreckecken ansammelt, sondern auch schwermetalle
    etc ( wo bleiben all die spuries die wir jede woche ins becken kippen?)

    Man sagt nicht umsonst ,das ein becken nach ca 10 jahren am ende ist

  • Hallo Klaus,

    Phosphatadsorber von Sera?
    Wie heisst der denn?
    Ist der Neu?
    Was kostet er? :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß
    Rüdiger

  • Hallo Rüdiger,


    der Name lautet Phosvec Granulat und kostet 9,90 Euro pro 500ml.


    MfG

    Klaus

  • hm... ein becken nach 10 jahren am ende ? also ich glaub da gibts genug die das gegenteil beweisen können , das kann man so pauschal nicht sagen , kommt natürlich auch drauf an wie das becken gepflegt und gefahren wurde ... ich würde mein becken gerne umräumen ( anderen riffaufbau ) , aber das becken neu einzufahren halte ich für riskant da eigentlich alles läuft ...

  • Ich hab zur zeit Ultraphos von Claude Schumacher drin.

    1 l ca 19 € ,wirkt jetzt supergut in einem wirbelbettfilter

    Hatte es anfang des jahres auch schon mal probiert, da hat es nicht gewirkt.

    ABER FRAGT MICH NICHT WARUM, ich weiss es nicht

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Geisel (28. Juli 2004 um 20:45)

  • Zitat

    Original von Thomas Geisel
    Hatte es anfang des jahres auch schon mal probiert, da hat es nicht gewirkt.


    Auch in einem Wirbelbettfilter?

  • Hallo Thomas,

    die Spuries sollten idealerweise gerade den Bedarf der Tiere decken. Steinkorallen beispielsweise bauen jede Menge in ihr Skelett ein, Lederkorallen noch mehr, die haben aber weniger Skelett. Natürlich werden Spuries auch im lebenden Gewebe gegenüber Meerwasser angereichert. Dies hat einen Herrn Shimek sogar zu der für mich lächerlichen Argumentation veranlaßt, man könne alleine mit Futter sein Becken mit Schwermetallen vergiften.

    Die Phosphatfällung durch Kalkwasser wird auch durch den pH-Wert-Anstieg bedingt, der ja im ganzen Becken mehr oder weniger ausgeprägt zu beobachten ist. Hierfür spielt die Strömung eine untergeordnete Rolle.

    Grüße

    Hans-Werner

  • @ KS : nein anfang des jahres habe ich uphos nicht in einem wirbelbettfilter eingesetzt , sondern mit ca 1000 l /h durchströmt.

    aber ich glaube nicht,dass darin die ursache liegt.

    @ Hans Werner: das mit dem kalkwasser glaub ich trotzdem nicht :grinning_squinting_face:

    ich gebe jeden tag 3,5 l kalkwasser zu , mein PO4 sinkt aber nicht :loudly_crying_face:

    und bei den spuries : ich denke, dass ne ganze menge mehr ausfällt,
    als durch die tiere verbraucht wird.

  • Zitat

    Original von Thomas Geisel
    @ KS : nein anfang des jahres habe ich uphos nicht in einem wirbelbettfilter eingesetzt , sondern mit ca 1000 l /h durchströmt.

    aber ich glaube nicht,dass darin die ursache liegt.


    Bei mir wirkte Elimi Phos erst, nachdem ich es im Wirbelbettfilter eingesetzt habe.

  • Hallo Thomas,

    das mit dem Phosphatfällen ist eine Gleichgewichtsreaktion, bei der ein pH-Abhängiger Anteil gelöst und ein Anteil fest vorliegt.

    Jetzt siehste mal was du schon für ordentliche Depots hast! :frowning_face:
    :grinning_squinting_face:

    Solange die Schwermetalle ausgefällt bleiben sind sie doch harmlos.
    Es müßte sich also gravierendes ändern, dass die wieder in Lösung gehen. Ansonsten ist das doch eher ein Argument mal wieder Schwermetalle zu ergänzen, oder? :grinning_squinting_face:

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Klaus

    D1e e1ngangsze1len von D1r haben m1r und s1cher anderen Freude gebracht. Also dann e1n herzl1ches w1llkommen :smiling_face:
    Ich tu m1ch nur e1n wen1g schwer auf der türk1schen Tastatur .... (da gerade 1m Urlaub)

    Ich denke das jedes aeltere Becken so e1n Problem hat, vor allem dann wenn man jahrelang n1chts an Adsorbern genommen hat.

    Contraphos 1st gle1ch w1e Rowphos je nachdem ob Konzentrat oder n1cht. D1e kle1neren Behaeltn1sse s1nd für ger1ngverbraucher gedacht....

    Ich hatte das selbe Problem w1e v1ele als 1ch Elimiphos oder das Ultraphos genommen habe hatte 1ch ke1nen oder so gut w1e ke1nen PO4 austrag. Se1t es besser durchströmt w1rd muss 1ch das zurücknehmen, das ganze funkt1on1ert sehr wohl.

    Am besten 1n e1nem W1rbelbettf1lter wo das Mater1al gut durchströmt werden kann.

    Ich denke das e1nfach auf d1e Jahre zuv1el e1ngelagert wurde, so das s1ch 1mmer w1eder genug Phosphat messbar bemerkbar macht.

    Das Sera M1ttel kenne 1ch n1cht, aber grundlegend kann man sagen das d1e schwarzen Adsorber auf E1senbas1s arbe1ten, d1e hellen auf Alum1n1umbas1s. Im Grunde glaube 1ch so n1cht das s1e s1ch v1el nehmen.

    Also noch v1el spass 1m forum, w1r s1nd so gegen m1tte august w1eder da

  • Hallo Robert,

    doch nicht ganz Urlaub von der Meeresaquaristik, dem Forum etc...? :grinning_squinting_face:

    Man kanns auch mit den vielen 1ern die da für das "i" stehen lesen :grinning_squinting_face:

    Schöne Grüße an die Familie

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Robert,

    will mich gleich dem Markus anschließen!
    Liest sich schon irgenedwie orientalisch :D, hat gleich so´nen Urlaubstatsch 8),...neidisch....

    Schönen Urlaub noch euch allen!

    Hans-Werner

  • Hallo Thomas,

    Zitat

    Hans Werner: das mit dem kalkwasser glaub ich trotzdem nicht
    ich gebe jeden tag 3,5 l kalkwasser zu , mein PO4 sinkt aber nicht

    Bei uns auf einer Versuchsanlage passiert folgendes:
    Ausgangswasser (Süßwasser) hat 10 mg/l Phosphat bei pH ca 7
    Dann folgt Zugabe von NaOH bis pH 9,5.
    Danach ist der Phosphatgehalt bei ca 1 mg/l

    Soweit ich weiß bildet sich Calciumphosphat bereits ab pH > 8,5 und der wird ja locker mit Kalkwasser erreicht.
    Vor allem im Gebiet, wo man das Kalkwasser reingibt, müsste der pH ausreichen hoch sein um Phosphatausfällungen zu verursachen.
    Wobei dann nicht nur Calciumphosphat ausfällt, sondern auch andere Stoffe eher mit Phosphat reagieren.

    Wenn man das Kalkwasser so zugeben kann, z.B. sehr langsam in einen strömungsstarken Bereich, so daß man keine Gebiete mit pH>8,5 hat, dürfte kein Phosphat ausfallen.

    Viele Grüße
    Frank

    3 Mal editiert, zuletzt von FrankE (30. Juli 2004 um 16:45)

  • Frank E : so sehe ich das auch, wenn ich 3 l kalkwasser über eine stunde verteilt tröpfchenweise an eine stelle im filter gebe die in der
    gleichen zeit von ca 2000 l wasser durchströmt wird, passiert nix.


    würde ich die 3l auf einem schlag in ein becken schütten käme es sicherlich zu phosphatausfällungen an stellen an denen die konzentration hoch ist.

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