Blumentiere und Silikatverbrauch

  • hi @ll

    wird eigentlich Silikat von Blumentieren aufgenommen und/oder verarbeitet ? Mir stellt sich die Frage ob nicht durch einen gesunden Besatz an Tieren der Silikatwert auf natürliche Weise etwas gedrückt werden kann. Zur Zeit wächst bei mir die Alge Wrangelis (irgendwas) ganz ordentlich :frowning_face: . Die scheint vermehrt bei höheren Silikatwerten aufzutreten. Kieselalgen hab ich allerdings keine. Und Lust auf ne Osmoseanlage oder Reinstwasserfilter hab ich schon gar nicht.

  • Hallo Alexander,

    ich denke mal, wenn Du einen erhöhten Silikatgehalt im Becken hättest, würde sich das mit dem Kieselalgenwachstum zeigen. Da dies bei Dir aber nicht der Fall ist, sollte ja eigentlich der Silikatgehalt gering sein. Silikate werden von meiner Ansicht nach auch von Blumentieren aufgenommen, halt nur in sehr geringen Mengen.

  • Hallo

    Silkat brauchen nicht unbedingt die Blumentire, beschäftige dich mal mit den Schalen von muscheln, Schnecken, oder mit den Kalkalgen. Da findest du willige Abnehmer.

    Kieselealgen zählen ja nicht zu den erwünschten Sorten. Man bräuchte also auch mehr planktonische Arten als die Aufwuchsarten.

    Mfg Michael Hannig

    Man hat mir hier mal erzählt das bei meiner Planktonzucht wenn ich es so mache wahrscheinlich nur noch Kieselalgen wachsen. Ich habe kein Microskop und konnte sie also nicht bestimmen.

    Ich kann mir denken das es eine Ausnahme unter den Blumentieren gibt die inderkt Silkat aufnehmen und verwerten. Ich vermute dies bei den Dendronephtea Arten. Allerdings finde ich keinerlei Hinweise in der Literatur. Nur frage ich mich warum sie so weit oben leben und nicht in Tiefwasserschischten sehr häufig sind. Ich meine gelesen zu haben das die planktonischen Kieselalgen nur in den oberen Wasserschichten sehr häufig sind. Also das letzte ist eine reine Vermutung die sich auf nur enige Ausagen die nicht in diesem Zusammenhang getätigt wurden bezieht. Terry Siegel war wohl der einzige der in dieser Richtung Artikel veröffenlicht hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Hannig (6. Juli 2004 um 07:44)

  • Hallo Alexander,

    Zitat

    Und Lust auf ne Osmoseanlage oder Reinstwasserfilter hab ich schon gar nicht.


    ...wer mag das schon?? mich plagt auch das Umweltgewissen, jedoch habe ich Grund meines schlechten Wassers mittlerweile zigtausend in die Wassergewinnung investiert und brauche monatlich dazu noch 10 Ltr. Harz X(; für das Abfallwasser habe ich Gott sei Dank Verwendung.

    Kompromiß gibt es leider nicht, außer du hast sehr gutes Rohwasser.

    Silikat hat sehr wohl eine Funktion und wird in die Zellwände der Korallen, bzw. Unterstützung des Aufbaus verwandt. Leider in so geringen Mengen, das hier das im Meersalz enthaltene Si schon meist ein Zuviel bedeutet:-))

    Servus
    Stefan

  • Also was mir gestern abend so als Idee kam war ein Silikat-Algen-Filter. Kleines Becken im Bypass, Silikat-Liebende Algenart rein und zwar moeglichst viel, die das Silikat rauszieht. Eben genau so wie n Algenfilter mit Caulerpa. Koennte mir vorstellen das das funktioniert.

    Ob ich Silikat im Wasser habe oder nicht weiss ich nicht. Hab wie gesagt nie gemessen. Allerdings rentiert sich das im Moment nicht, in 4 Wochen zieh ich um, da gibts dann auch anderes Wasser :upside_down_face:

  • Ja, nur sind Silikatalgen ein schmieriger Belag und keine abzuerntenden Büschel oder sowas. Wenn du welche im Algenbecken hast, dann hast du den Film leider auch im Becken. So einfach wirds leider nicht sein.

    Gruß
    Sven

  • Wie bereits gesagt, diese Wrangelis a... Alge scheint wohl relativ viel Silikat aufzunehmen. Und diese ist ziemlich fest und buschig.

  • Würde mich auch interessieren, bitte poste mal die Bilder der Alge.

    Gruß
    Sven

  • Mist. Box hat sich aufgehaengt. Nochmal:

    Ich sehe momentan 3 Varianten an roten Algen:

    1) die auf den Bildern, klare Fasern, laesst sich relativ gut in Buescheln von Steinen entfernen, allerdings nicht restlos sodass die Algen wieder nachwachsen.

    2) wesentlich feinere Fasern, sieht fast aus wie Watte. Fuer Cyanos halt ich es nicht, keine Blaeschen im Teppich, waechst auch nicht Teppich-artig)

    3) sehr drahtige und feste Fasern, laesst sich selbst mit den Fingern kaum von den Steinen entfernen. Etwas dunkelroter.

    Ich hab endlich n externen Link gefunden: guckst du hier

    Einmal editiert, zuletzt von Alexander Rau (9. Juli 2004 um 11:31)

  • Hallo Alexander,

    den Verbrauch an Silikat durch natürliche weise ist meist recht gering. Am ehesten brauchen Schwämme Silikat, diese sind jedoch meist Schwer zu Kultivieren. So zumindest die bunten schönen gekauften.

    Die Schwämme welche aus dem LS selbst heraus (meist an den dunklen Stellen) Wachsen werden meist nicht die Bedingung finden um sich so zu Vermehren daß sie einen erhöhten Silikatwert aus dem Wasser schaffen.

    Ich würde auf eine Osmoseanlage setzen oder doch wenigstens auf einen Silikatadsorber. So mache ich das ab und an, da ich keine UO Anlage verwende. Aber ich habe auch keine Fadenalgen.

    Kaufe manchmal absichtlich Steine mit Fadenalgen für neu Ankommende Nahrungsspezialisten, hättest sowas vor könntest auch absichtlich Fadenlagen kultivieren durch Silikatzugabe. Würd ich aber in einem Einzelbecken machen :winking_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Esther&Thilo (10. Juli 2004 um 15:12)

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