• Nanoaquarien 0

    1. ich lehne Nanobecken komplett ab (0) 0%
    2. ich habe kein Nanobecken (0) 0%
    3. ich habe mehrere Nanobecken (0) 0%
    4. ich plane ein Nanobecken (0) 0%
    5. ich habe ein Nanobecken (0) 0%

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren, wer von euch alles ein (oder auch mehrere) Nanoaquarien betreibt (siehe Umfrage) und welche Probleme es damit gibt.
    Weiterhin würde mich interessieren was ihr für Technik einsetzt und woher man zB. spezielle für Riffaquaristik geeignete Beleuchtung (ich meine nicht diese gelb leuchtenden Schreibtischlampen) herbekommen kann.

    Auch wenn die allermeisten Mitleser nicht antworten, so bitte ich sie doch wenigstens um eine Beteiligung bei der Umfrage. Danke

    MfG, Frank.

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • also ich würde nen nanobecken nur empfehlen wenn man auch n großes hat , weil bei so kleinen becken kann schnell mal alles ganz schlecht aussehen , dann kann man die tiere immernoch ins richtige becken tun. außerdem braucht man dann im nanobecken keine technik außer einer strömungspumpe und licht , man macht einfach 50-100 % wasserwechsel mit dem wasser ausm richtigen becken ...

    gruß

  • Hallo,

    ich hab mein (maxi) Nano Becken (vornehmlich als Ablegerbecken) - hier schon mehrmals beschrieben.
    60*30*35 Standardbecken mit normaler Abdeckung und 15W Warmweiß T8 Röhre.
    Kein Heizstab, nur eine 600 Liter Pumpe.
    Korallenbruch fein, ein paar Steine, 2 Einsiedler, etliche Schnecken, 2 Lysmata rathbunae, eine grüne Pferdeaktinie, eine Caulastrea furcata, diverse Weichkorallenableger, Xenien, diverse Steinkorallenableger (wechselnder Bestand), Krustenanemonen, Caulerpa.
    10% Wasserwechsel (frisches Wasser) pro Woche. Keine Fische.
    Standzeit seit November 03.

    Man kann so ein Nano Becken auch ohne großes Becken nebenher betreiben und benötigt keine aufwendige Technik...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    also ich würde nen nanobecken nur empfehlen wenn man auch n großes hat , weil bei so kleinen becken kann schnell mal alles ganz schlecht aussehen

    danke für die Antwort aber Thema verfehlt - Setzen - 6 :face_with_tongue: Es ging ja bei meiner Frage nicht um den Besatz, sondern um die Technik und um bestehende Probleme und nicht um mögliche Probleme. So ein Nanobecken kann sehr wohl mit Weichkorallen, Krebsen Garnelen und / oder Zwergrundeln ohne größere Probleme betrieben werden. Ich selbst betreibe ein Maxi-Nanobecken mit 50l Wasserinhalt (75L Beckenvolumen) und habe damit keine Probleme obwohl darin ein Pärchen Fische schwimmt und ich keinen Wasseraustausch mit dem großen Becken mache. Das kleine ist vollkommen autark.

    MfG, Frank


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  • naja ok , tut mir leid wollte mit dem "kann schnell probleme geben" nur anspielen dass des becken bei mir binnen kurzer zeit mal schlecht aussah :winking_face: ... dann einfach 50 % wasserwechsel und es sieht wieder aus wie im "richtigne" becken ... ich verbinde das ganze immer mitm wasserwechsel vom großen becken , da kommt dann das wasser ins kleine und das vom kleinen wird weggeleert ...
    also ich kanns mir ehrlichgesagt nicht vorstellen dass sich son becken über jahre hin halten kann ... weil wieso sollte man dann nicht auch n großes becken komplett ohne technik nur mit beleuchtung und strömung betreiben können ? nen abschäumer sollte schon mind. dran sein ... hab das auch mal n paar monate versucht aber so sonderlich gut war das ergebnis nicht ...

    gruß :smiling_face:

  • Hallo Matthias,

    Zitat

    wieso sollte man dann nicht auch n großes becken komplett ohne technik nur mit beleuchtung und strömung betreiben können ? nen abschäumer sollte schon mind. dran sein ...


    weil man sich beim großen Becken meist nicht so zurückhält und der Besatz im Verhältnis eben etwas großzügiger ist, als im kleinen. Dadurch auch mehr Mist etc.
    Bei wenigen Fischen und regelmäßigem (wöchentlich 10%) Wasserwechsel müßte es auch bei einem großen weitgehend ohne viel Technik gehen.
    Ich mach es immer umgekehrt, bei mir kommen die 10 Liter vom kleinen zum Wechselwasser fürs große hinzu (da sind die Werte nämlich schlechter als im kleinen).

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Ich hab 3 10 Liter Nanobecken. Diese sind durch Überläufe verbunden!
    Insgesamt 3 kilo lebendes Gestein!
    1 kleine Otto Strömungspumpe pro Becken.
    Als Abschäumer wird der Sander Piccolo eingesetzt.
    Beleuchtung 2x8W T5 Röhren 10000k.
    Wasserwechsel 8 Liter pro Woche aus dem grossen Becken.
    Laufen ohne Probleme!

  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    also ich würde nen nanobecken nur empfehlen wenn man auch n großes hat , weil bei so kleinen becken kann schnell mal alles ganz schlecht aussehen , dann kann man die tiere immernoch ins richtige becken tun. ...
    gruß

    Also ich würde ein großes Becken nur empfehlen, wenn man mehrere Nano-Becken laufen hat. Wenn dann wie so oft im großen Becken was schiefgeht, kann man schnell alle Tiere auf die kleinen und typischerweise sehr stabil laufenden richtigen Becken verteilen...

    Frank,

    hatte ca. 1,5 Jahre ein 40l-Nanobecken mit Jaubert-Boden. Technik am Ende (nach einigem Rumprobieren) Strömungspumpe, Heizung, Eigenbau-Beleuchtung 5*8W T5 (gibt es ja inzwischen auch zu kaufen) und eine Nachfüllanlage kombiniert mit Kalkwassermischer. Keine Spurenelemente außer Jod und ca. 10% WW pro Woche. Herausfordernd war a) meine dicken Händen zu Wartungszwecken zwischen den gut wachsenden Korallen hindurchzubekommen, b) Algenwachstum bzw. besser gesagt "Algenmanagement", da man ja in einem so kleinen Becken keine Vielzahl von unterschiedliche Algen fressenden Tiere einsetzen kann womit ein paar Arten immer wuchern und c) Sauerstoffmangel (habe einige Fische dadurch verloren/getötet), da meine einzige Strömungspumpe öfter mal an Leistung abnahm (klarer Fall von zu langen Wartungsintervallen - mußte ich aber erst schmerzlich lernen) und dann gerade Nachts O² in den Keller ging.

    Ich bin der festen Überzeugung, daß man solche Becken auch ohne Abschäumer, Zeolithe etc. über sehr sehr viele Jahre stabil betreiben kann, wenn man schlicht und ergreifend beim Besatz gerade mit "höheren" Lebenwesen aufpasst, was einem aber gerade bei den kleinen Becken ganz besonders leicht fällt. Also ich hatte bei mir in Spitzenzeiten 2 Korallen- und 2 Neongrundeln drin. Das kann mir dann aber schon fast wie totale Überbevölkerung vor. Berücksichtigt man allerdings Lebendgewicht und Aktivität haben diese vier Fischen vermutlich einen Stoffumsatz wie ca. 1/10 ausgewachsener Hawai-Doktor. 1/10 Hawai-Doktor auf 40l ist wie 1 Hawai-Doktor auf 400l - eine Besatz"dichte" an die die Großbeckenpfleger hier im Forum wahrscheinlich nur in den ersten zwei Wochen nach Neustart ihrer Systeme rankommen.

    Ich habe dieselbe Erfahrungen im Übrigen auch im Süßwasser-Bereich gemacht. Mein so ziemlich bestes Becken war ein ca. 2l Becken ohne Filter, Heizung, Strömung in dem die Pflanzen prächtig wuchsen und einige Schnecken, Garnelen und Fischbabies ihr Auskommen fanden.

    Seit ein paar Monaten bin ich auf das Becken in der Signatur umgeschwenkt. Hier ist es aber noch zu früh, um von gesicherten Erfahrungen zu berichten. Außerdem ist es ja mit 125l-Bruttovolumen auch schon keine "echtes" Nanobecken mehr.

    Grüße
    Andreas (aus dem langsaaaaaam wieder wärmer werdenden München)

  • HI

    Also ich habe 1Maxi - Nano (50x30x30).Es läuft ohne Probs .An Technik ist 1 Strömungspumpe drin , der Sander Piccolo Abschäumer,1 Heizer und 3x11 Watt Beleuchtung.Bewohner sind bis jetzt 2 Hohlkreuzgarnelen und 2 Einsiedler. Was Fisch mäßiges soll noch rein , suche das passende noch :grinning_squinting_face: .Es sind ein Paar Weichkorallen ,Scheibenanemonen und höhere Algen vertreten .

    So das wars .

    Gruß Anja

  • ok , n becken mit 12500 deziliter , also 1250 litern ist wirklich kein nanobecken mehr ... :winking_face:

    gruß

  • Hallo,
    das größte Problem ist, für die wirklich kleinen Becken ( 10-20l) die passende Technik wie wirklich kleine Pumpen, Beleuchtung, Heizer usw. zu bekommen.

  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    ok , n becken mit 12500 deziliter , also 1250 litern ist wirklich kein nanobecken mehr ... :winking_face:

    gruß

    Hallo,
    Ich meine in der Signatur "centi"-Liter gelesen zu haben;
    Das sind dann nur 125 Liter wie er in seinem Beitrag auch schreibt.
    Allerdings ist auch das kein Nano-Becken mehr, bzw es treten sicher nicht die selben Probleme auf, wie in so einem "micro"-Biotop.

    Ich selbst pflege unter anderem ein "maxi"-Nano Becken, alerdings mit echter MAXI-Technik !

    Genaueres:
    60 Liter, ca 8kg Lebendes Gestein, 1 a. clarkii, 1 Zylinderrose (Sitzt im Schatten des großen Abschäumers :winking_face: und ein paar Schnecken.
    Technik: Tunze Abschäumer, 2 Pumpen a´ 600 Liter 150 Watt HQI von AB.

    Bei mir traten bisher folgende Problem auf:

    Algen !!!
    Durch das starke Licht und mangels Algenfresser wuchern bei mir die Algen. Diese sind eigentlich nur mechanisch zu entfehrnen, was mich aber nicht wirklich stört, da das starke Algenwachstum dem Wasser relativ viele Nährstoffe entzieht, welche dann einfach mitentfehrnt werden !

    Sauerstoffmangel !!
    Aufgrund des starken Algenwachstums und dem kleinen Wasservolumens kam es in der Dunkelphase schnell zu einer Sauerstoff-Verarmung des Wassers. Ich habe dieses Problem mit dem Tunze-Abschäumer ein für alle mal gelöst :grinning_squinting_face:

    Temparatur !!
    Durch die starke Beleuchtung, den insgesamt 3 Pumpen, das kleine Wasser-Volumen und die relativ kleine Verdunstungs-Oberfläche steigt die Temparatur be mir schnell über die 30°C-Grenze. Verhindert wird das bei mir nur durch 2 8cm PC-Lüfter, welche ich im Sommer über das Wasser blasen lasse.
    Habe mir auch schon überlegt, ob ich dieses kleine Becken nicht auf Mittelmeer umstelle... Die Kühlung könnte dabei das Kühlagregat eines alten Kühlschrank´s übernehmen. (Bei 60 Liter sollte das kein Problem sein)

    cu Mike

    Who the f*** is General Failure, and why is he reading my harddisk ??

  • Zitat

    das größte Problem ist, für die wirklich kleinen Becken ( 10-20l) die passende Technik wie wirklich kleine Pumpen, Beleuchtung, Heizer usw. zu bekommen.

    Kann ich nicht bestätigen. Es gibt sehr kleine Strömungspumpen, Heizstäbe mit 25 Watt, und 4,6 u. 8 Watt T5 Röhren mit 10000k. Allerdings gibt es nur einen Mini Abschäumer und das ist der Sander Piccolo. Es gibt sogar Mini Aussenfilter ala Aquaclear, nur noch viel kleiner.

    Einmal editiert, zuletzt von Timmy Grohrock (19. Mai 2004 um 12:18)

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