Hallo zusammen,
könntet Ihr mir bitte bei der Identifizierung dieser Gorgonie (?) helfen. Ich kann sie nirgends (insbesondere die Färbung) finden.
Vielen Dank !!
Hallo zusammen,
könntet Ihr mir bitte bei der Identifizierung dieser Gorgonie (?) helfen. Ich kann sie nirgends (insbesondere die Färbung) finden.
Vielen Dank !!
Hi,
Name kann ich dir nichts sagen, aber sie muss gefütert werden. Sie ist eine Azooxanthelate Gorgonie. Sieht aber Klasse aus ![]()
Tim
Hallo Ralf,
ich denke, das ist eine Ellisella sp. und sie muss in der Tat gefüttert werden. Einmal täglich reicht aber nicht, muss schon öfterts sein (eigentlich müsste sie praktisch im Futter stehen).
Vielen Dank !
Wegen der Fütterung hatte ich beim Kauf auch nachgefragt. Die Antwort des Händlers war, dass er sie nicht gefüttert hat. Habe mich mal nicht darauf verlassen und wenigstens 3x pro Woche gefüttert. Muss ich dann wahrscheinlich etwas zulegen....wobei sie jetzt 4 Wochen im Becken ist, super aufgeht und vor allem schon enorm gewachsen ist.
Jau, gewachsen ist sie weil sie noch reseven aus dem Meer hat ![]()
Na, dann werden wir die Reserven mal wieder ordentlich nachfüllen ![]()
ZitatJau, gewachsen ist sie weil sie noch reseven aus dem Meer hat
Naja, durchhalten kann sie evtl. mit Reserven, aber wachsen (Aufbau/Vermehrung organischen Materials) wohl eher nicht. Wenn sie wirklich wächst, würde ich mir erstmal keine größeren Sorgen machen, aber trotzdem die Fütterung erhöhen.
Grüße
Hanno
hallo habe da mal eine frage zu Gorgonien
hoffe ich kann mich hier einfach einklinken
mit was füttert man gorgonien wenn es sich um Azooxanthelate Gorgonie handelt ??
gibt es ein gutes buch wo ich mehr über gorgonien erfahre speziel pflege/herkunft
oder zur not eine gute webseite
Ralf Sassalla
eine wunderschöne gorgonie da wird man ja neidisch ![]()
MFG
Martin
ZitatAlles anzeigenOriginal von Martin Wild
hallo habe da mal eine frage zu Gorgonien
hoffe ich kann mich hier einfach einklinken
mit was füttert man gorgonien wenn es sich um Azooxanthelate Gorgonie handelt ??
gibt es ein gutes buch wo ich mehr über gorgonien erfahre speziel pflege/herkunft
oder zur not eine gute webseite
Ralf Sassalla
eine wunderschöne gorgonie da wird man ja neidisch
MFG
Martin
Hallo Martin,
Literatur diesbezüglich ist leider noch sehr sehr dünn. Es gibt auch ehrlich bislang recht wenige Arten von den meist farbenprächtigen azooxanthellaten die wir Aquarianer auf Dauer Pflegen können. Die zielgerechte Fütterung ist bislang immer noch offen und nicht eindeutig Auszumachen, ferner gibt es durch die starke Fütterung einige Probleme mit der Wasserverschlechterung die das ganze mit sich bringt.
Ist also keine Einfache Sache mit azooxanthellaten Gorgonien und daher auch eher weniger zu Empfehlen. Die Erfolge sind leider sehr dünn. Nur wenige Exemplare Überleben längere Zeit. Zudem wachsen viele Gorgonien sehr langsam selbst im Meer, so daß ein Wachstum im Aquarium insbesondere bei den azooxanthellaten Gorgonien eher eine Wunschvorstellung ist momentan als Realität.
Die Staubfuttersorten die der Handel momentan anbietet, u.a. Cyclop Eeze und z.b. die Ultramin Serie, sind sicher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, und werden auch schon überwiegend mit gutem Erfolg bei der Fütterung von Korallen und teils auch Fischen im Allgemeinen eingesetzt, jedoch speziell für aktiv fressende Korallen/Wirbellose keinesfalls das benötigte Gesamtkonzept darstellen.
Verwende auch mal die Suchfunktion zu dem Thema. Stichwörter: Staubfutter/Azooxanthellate/Tubastrea/Phytoplankton/Gorgonie(n)/ etc.
Am ehesten Erfolg versprechend sind die recht robusten Kelchkorallen aus der Gattung Tubastrea. Hier werden bislang die besten Erfolge verzeichnet.
Gruß Thilo
morgen
danke Thilo für die schnelle antwort
aber es ist doch schade das man so schöne korallen nicht auf dauer pflegen
kann aber vieleicht wird das ja noch was vor 15 jahren waren glaube ich auch noch nicht an steinkorallen in meerwasserbecken zu denken und heute bereitet es keine probleme mehr das gibt mir ja dan hofnung das es in zukunft
doch möglich sein wird
MFG
Martin
Hallo Martin,
Da hast du recht, es ist natürlich Schade
Aber es ist bislang ein beschwerlicher Weg, so daß man hier erst mal die Anfangshürden bewältigen muß. Keine Einfache Sache also.
Aber ich Denke man kann zuversichtlich sein, so daß es in ein paar Jahren hier sicher anders Aussehen wird.
Doch wennn man bedenkt was man seit der Steinkorallenzeit alles verändert hat und anders macht als noch vor 20 Jahren, dann sind das schon Welten, und ich befürchte so wird es bei der Haltung von Filtrierern auf Dauer wohl ähnlich Aussehen. Es ist ein Mosaik daß wir Zusammenfügen müssen, und bislang leider nur wenige Steinchen dafür haben.
Mal sehn was die Zukunft bringt ![]()
Gruß Thilo
Hallo Thilo,
ich habe mir vor ca. 8 Wochen die gleiche Gorgonie gekauft wie Ralf. Sie bekam einen Platz direkt am Rand, praktisch in direkter Linie zum Schnellfilter. Im Laden, als ich sie gekauft hatte, war sie nicht vollständig geöffnet, vom Händler hiess es, sie würde vorallem nachts nur aufgehen. An ihrem Platz bei mir war sie allerdings die ganze Zeit auf, und ich konnte auch beobachten, dass sie noch mehr aufging, wenn ich im Boden rumgewühlt hatte. Also scheinbar nimmt sie auch die Stoffe auf, die im Bodengrund liegen.
Durch meine Glasrosenzucht hab ich nun auf die Staubfutterfütterung im Aquarium verzichtet und deshalb die Gorgonie und meine Tubastrea in mein kleines Ablegerbecken umquartiert, welches derzeit zum Planktonreaktor geworden ist. Keine Ahnung, was da passiert ist, jedenfalls ist das Wasser komplett grün und voll mit Plankton. Sie bekommt da auch Staubfutter, aber es gibt da keinen Bodengrund und auch keinen Schnellfilter, dem sie als "Vorfilter" dienen kann. Und nun ist sie kaum noch offen.
So wie ich feststellen konnte, kann sie also mit Phytoplankton gar nichts anfangen (im Gegensatz zur Tubastrea) und Staubfutter alleine reicht auch nicht. So gesehen ging es ihr am Besten, als sie richtig mit "Dreck" versorgt wurde.
ZitatOriginal von Ralf Sassalla
Thilo
Die Wunschvorstellung ist momentan nioch Realität....die Hoffnung stirbt zuletzt
´
Hi Ralf,
da ist was wahres dran
Ich Wünsche dir alles gute und einen salzigen Daumen damit sie es schafft.
Gruß Thilo
ZitatOriginal von brombeere
Hallo Thilo,ich habe mir vor ca. 8 Wochen die gleiche Gorgonie gekauft wie Ralf. Sie bekam einen Platz direkt am Rand, praktisch in direkter Linie zum Schnellfilter. Im Laden, als ich sie gekauft hatte, war sie nicht vollständig geöffnet, vom Händler hiess es, sie würde vorallem nachts nur aufgehen. An ihrem Platz bei mir war sie allerdings die ganze Zeit auf, und ich konnte auch beobachten, dass sie noch mehr aufging, wenn ich im Boden rumgewühlt hatte. Also scheinbar nimmt sie auch die Stoffe auf, die im Bodengrund liegen.
Durch meine Glasrosenzucht hab ich nun auf die Staubfutterfütterung im Aquarium verzichtet und deshalb die Gorgonie und meine Tubastrea in mein kleines Ablegerbecken umquartiert, welches derzeit zum Planktonreaktor geworden ist. Keine Ahnung, was da passiert ist, jedenfalls ist das Wasser komplett grün und voll mit Plankton. Sie bekommt da auch Staubfutter, aber es gibt da keinen Bodengrund und auch keinen Schnellfilter, dem sie als "Vorfilter" dienen kann. Und nun ist sie kaum noch offen.
So wie ich feststellen konnte, kann sie also mit Phytoplankton gar nichts anfangen (im Gegensatz zur Tubastrea) und Staubfutter alleine reicht auch nicht. So gesehen ging es ihr am Besten, als sie richtig mit "Dreck" versorgt wurde.
Hallo Beere,
Thanks für das posting, liest sich recht Interessant. Die Sache mit dem Licht hängt glaube ich nicht nur mit der Intensität Allgemein Zusammen, sondern auch mit der Lichtfarbe und vor allem der Herkunft des Tieres. So konnt ich schon beobachten daß es Tiere gibt die das Licht nicht so mögen, und andere der gleichen Gattung wiederum doch recht gut standen. Man kann das nur versuchen. Dafür bleibt halt recht wenig Zeit. Es könnte aber durchaus sein, daß sich die Tiere je nach ihrem natürlichen Vorkommen an das Licht anpassen können um nicht zu "verbrennen". Im Prinzip muß das so sein, da es ja auch einige Arten gibt die zwar in stark belasteten Gewässern vorkommen, aber dort eben auch recht viel Licht herrscht, sie aber genauso auch in tieferen Regionen vorkommen. Trifft aber sicher nicht auf alle zu. Sie scheinen jedoch speziell im Aquarium sich nicht sonderlich einfach Anpassen zu können bislang.
Wie alt ist denn der Bodengrund und welches Material verwendest du? Es hört sich so an, als würde der Gorgonie dann "Marine Snow" etc. besser zusagen als Phyto das seh ich wie du. Wie alt ist sie denn nun?
Würde sie dann evtl. lieber wieder hoch setzen wenn es ihr dort besser gefallen hat. Solange du keine Fadenalgen hast ist das Ok denk ich, die Glasrosen sollten ihr eigentlich keine Probleme machen.
Würde dann weiterhin die Sedimente Aufwirbeln. Da schwören mittlerweile ja schon einige drauf, und so wie es hier speziell dann aussieht wird das für diese Gorgonie eher der richtige Weg sein.
Ich Suche mal, vielleicht können wir das Tier wenigstens mal etwas zuordnen um so mehr zu erfahren.
Wenn sie über das magische Jahr hinaus kommt, wäre das echt schon ein guter Erfolg. Ich Wünsche dir daß sie es schafft!
Gruß Thilo
Hallo Thilo,
irgendwie hast Du mich nicht so ganz verstanden oder ich hab mich sch**** ausgedrückt. Also wegen dem Licht mache ich mir absolut keine Sorgen, sie hat keine Zooxanthellen, also wird sie auch ohne grossartig Licht auskommen. Ich hab das mit der grünen Brühe nur erzählt, weil sie trotzallem kein Phytoplankton aufnimmt oder es ihr zumindest nix nützt.
Dass ihr Glasrosen nix ausmachen, weiss ich, eine sass direkt an ihrem Fuss und das hat nix ausgemacht. Aber noch viel mehr als die Gorgonie profitieren die Glasrosen vom Staubfutter, deshalb will ich das nicht mehr im Aquarium füttern, deshalb steht die Gorgonie im Ablegerbecken und "geniesst" die Planktonblüte.
Ich bin jetzt jedenfalls dabei, einen brauchbaren Weg zu suchen, wie man sie gut ernähren kann und sie sich weiterhin hält. 8 Wochen sind ja noch nicht wirklich eine lange Zeit....
Achja, ich hatte weiter oben schon geschrieben, dass ich denke, dass es eine Ellisella sp. ist.
Hi Katrin,
ne passt schon ist klar jetzt ![]()
Das mit dem Staubfutter ist jetzt schon ein problem, kenn ich nur zu gut. Wie wäre es wenn du etwas von dem Sedimentebelasteten Bodengrund ins Ablegerbecken gibst und das dann tägl. etwas umrührst? So wie du das beschreibst scheint ihr das am ehesten zu nützen, und du hast zumindest vorerst nicht mehr so starken Nahrungseintrag in Form von Staubfutter.
Denke du wirst die Glasrosen ja schon bekämpfen oder?
Acht Wochen sind noch Eingewöhnungsphase, da stehen die meisten tiere noch gut, die tatsache aber daß sie bei dir ja im Hauptbecken besser stand (Strömung /Sedimente?) zeigt daß dies eher der richtige Weg wäre. Du bist also sicher nicht auf der falschen Fährte wenn du im Ablegerbecken daran etwas anknüpfst Denke ich...
Berichte uns weiter den Verlauf und was du letztlich machst.
evtl. wäre auch eine Brachionuskultur Sinnvoll, was meinst du dazu? Hättest da ne Möglichkeit? Sonst Schick mal PN. Ich kann ja nicht ![]()
Gruß Thilo
Hallo,
ZitatWegen der Fütterung hatte ich beim Kauf auch nachgefragt. Die Antwort des Händlers war, dass er sie nicht gefüttert hat.
Es geht darum ob man sie füttern muss oder nicht und nicht ob sie der Händler gefüttert hat oder nicht. Komischer Händler ![]()
Grüße
Markus
@markus
klar, vielleicht ein wenig blöd ausgedrückt (ein Händler dem ich an und für sich vertraue). Fakt ist, dass ich uninformiert war und er meinem Kaufwunsch durch diese Äusserung entsprochen hat.....manchmal formuliert man seine Fragen halt etwas fahrlässig......vor allem wenn man sich etwas in den Kopf setzt
Im Prinzip aber auch egal, ich werde sie füttern.
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