Transportempfindlich/Schwer Einzugewöhnen

  • Hallo

    wenn es heißt Tiere sind transportempfindlich, bezieht sich das auf den Transport vom Exporteur zum Händler nach Europa und/oder vom Händler zu uns nach Hause? Und wenn zweiteres was könnte man dagegen tun ?
    Gleiche Frage beim Terminus "Schwer einzugewöhnen":
    Sind die Tiere schwer einzugewöhnen wegen ihrer Umstellung vom Meer in die Aquarien generell oder weil sie nicht gleich ans Futter gehen/stressanfällig sind/erst mit entsprechender Erfahrung einzugewöhnen sind/etc. ?

    Servus
    Stefan

  • Hallo,
    ich verschiebe den Thread mal ins Allgemeinboard, weil ich denke, das das ein Thema ist, was auch andere interessiert und man dann auch Erfahrungen austauschen kann.

  • Zitat

    Original von Stefan Huber
    Hallo Stefan,

    wenn es heißt Tiere sind transportempfindlich, bezieht sich das auf den Transport vom Exporteur zum Händler nach Europa
    *****Ja

    und/oder vom Händler zu uns nach Hause? Und wenn zweiteres was könnte man dagegen tun ?
    ****Tüte abdunkeln, Erschütterungen/Herumrollen vermeiden, Temperaturverlust vermeiden

    Gleiche Frage beim Terminus "Schwer einzugewöhnen":
    Sind die Tiere schwer einzugewöhnen wegen ihrer Umstellung vom Meer in die Aquarien generell oder weil sie nicht gleich ans Futter gehen/stressanfällig sind/erst mit entsprechender Erfahrung einzugewöhnen sind/etc. ?
    ****letzteres

    Einmal editiert, zuletzt von KS (22. März 2004 um 16:58)

  • Stefan,

    persönlich halte ich es nicht für besonderst gelungen wenn in der Literatur diese Allgemeinplätze verwendet werden. So wird dieser Terminus in älteren Büchern zum Beispiel auch bei Nahrungsspezialisten verwendet. Man sollte da schon konkreter werden.

    Es kommt immer auf die Fischart an und es hat sich inzwischen auch viel getan. Solltest du dich auf eine bestimmte Art beziehen sag mir welche und ich sage dir meine Meinung dazu. Hier oder per PN.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Stefan,

    Wie Peter schon sagte die Definition ist nicht immer einfach, da jedes Tier ein Individum für sich. Zumindest aber jede Spezies. grundsätzlich aknnst aber shcon mal von einem empfindlicheren Tier grundätzlich Ausgehen, dann bist auf alles gefasst. So meine Erfahrung.

    Am besten kannst du solche Angaben deuten wenn du dich Schlau machst über das entsprechende Tier wo diese Infos für dich Interessant wären. Hier gibts ja verschiedene Möglichkeiten. Forum/Bücher/www/Freunde/Bekannte/auch PN.

    Gruß Thilo

  • danke für die antworten. :grinning_squinting_face:

    peter: zB der sechsstreifen-lippfisch, hier heißt es im parallel-thread:
    transportempfindlich, schwer einzugewöhnen und event. giftfang.
    bei so viel möglichkeiten sehe ich auf den ersten blick eine hohe sterblichkeitsrate.
    andererseits betreibst doch du und andere mittlerweile erfolgreiche gruppenhaltung ohne verluste.
    dh also bevor man diese fische nimmt, jahrelange erfahrung sammeln, oder?

    servus
    stefan

  • Zitat

    Original von Stefan Huber
    zB der sechsstreifen-lippfisch, hier heißt es im parallel-thread:
    transportempfindlich, schwer einzugewöhnen und event. giftfang.
    bei so viel möglichkeiten sehe ich auf den ersten blick eine hohe sterblichkeitsrate.


    Hi Stefan,
    gerade diesen Fisch kenne ich als sehr harten und anspruchslosen Pflegling. Giftfang wäre aufgrund seiner Lebensweise möglich, aber mir sind keine außergewönlichen Verluste beim Importeur oder Aquarianer bekannt.

  • Ich habe ebenfalls gute Erfahrungen gemacht, alle 4 eingesetzten haben sich schnell akklimatisiert...

  • hallo

    offenbar doch ein schlechtes beispiel gewählt :grinning_squinting_face:
    neuer versuch: gibt's probleme bei valenciennea grundeln
    und speziell für peter :tongue:: v. wardi, außer dass sie scheu sind?

    servus

  • Zitat

    Original von Stefan Huber

    dh also bevor man diese fische nimmt, jahrelange erfahrung sammeln, oder?

    hi stefan,


    nein -

    die erfahrung, dass man mehrere gleichzeitig einsetzen kann ist ja schon da.


    ja -

    für den umgang mit lebenden spezies im allgemeinen - auch mit recht harten burschen.


    es ist aber grundsätzlich nicht verkehrt vor dem kauf von leben, sich die erfahrungen anderer anzulesen, um die sache leichter angehen zu können.

  • Stefan,

    meine wardi waren wirklich extrem scheu die ersten Tage und wahnsinning schreckhaft - sonst alles super. Verusche auch jedem fall ein Paar zu bekommen, also zwei Tiere die zusammen durch das bekcen ziehen!

    @all
    ich sehe hier schon öfters Sechsstreifen die den Import Transport offensichtlich nicht gut überstehen. Den heimtransport halte ich für unproblematisch.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel


    @all
    ich sehe hier schon öfters Sechsstreifen die den Import Transport offensichtlich nicht gut überstehen. Den heimtransport halte ich für unproblematisch.

    Hallo Zusammen,

    soviel ich weiß haben Lippfische Allgemein meist ein Problem mit der Tagszeitumstellung, so ist der Transport aus den Ursprungsländern oftmals problematisch.


    Gruß Thilo

  • Thilo,

    ich kann zwar lesen was du schreibst, verstehe den Sinn aber nicht???

    Was hat das die Tatsache einige Fische zeitbrauchen um sich an eine neue Zeitperiode zu gewöhnen denn mit der Trasnport empfindlichkeit zu tun? :confused_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    nicht gewußt :confused_face: - Jetlag bei Fischen :grinning_squinting_face: :winking_face:

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Markus,

    also auch wenn Du drüber lachst und es vielleicht auch doof klingt, aber sowas hab ich anfangs bei meinen Macropharyngodon bipartitus tatsächlich beobachtet. Nun muss man sagen, dass bei mir das Licht erst um 12 Uhr angeht (Blaulicht) und um 24 Uhr wird es erst entgültig dunkel. Und die beiden Lippfische sind in den ersten Tagen morgens um 7 Uhr schon im Finsteren unterwegs gewesen. Dafür aber waren sie ab 15 Uhr verschwunden, haben definitiv gepennt (ich konnte sie teilweise eingegraben sehen). Nach ungefähr 2 Wochen gab sich das dann, da hatten sie sich offenbar an den Rhythmus bei uns gewöhnt. Also ich denke schon, dass die Fische auch sowas wie eine innere Uhr haben. Wobei es keine Anzeichen von Unwohlsein gab, sie hatten halt nur andere Schlaf- und Wachzeiten wie der Rest.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hi,
    bei Lippfischen halte ich es für wichtig wenn in der Tüte für den Transport ein wenig Sand wäre.
    Wenn ich mir allerdings die geringe Wassermengen in den Tüten anschaue :angry_face: ,wieviel ml waren es nochmal 60 oder 80, so bleibt der Sand Utopie, leider

    Gruß
    Stefan

  • Hallo Kathrin,

    dass ettliche Stunden Zeitverschiebung an Tieren nicht spurlos vorübergehen ist mir schon klar - ist ja auch nicht normal so eine schnelle Überbrückung von großen Distanzen.
    Jetzt nach der wieder am Wochenende kommenden Sommerzeitumstellung geht es ja sogar den Kühen nicht anders - und da ist es nur eine Stunde.
    Ich lach auch nur über den verwendeten Begriff (der mir da spontan einfiel), da er ja eigentlich bei dieser Spezies Tier doch unüblich ist, da sie ja selten fliegen.
    Aber dass das letale Folgen haben soll? Da spielen wohl eher andere Faktoren eine Rolle.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!