Hallo,
wer von Euch hat längerfristige Erfahrungen was die Zugabe von Ca/Mg nach Balling in wirklich gut besetzten Steinkorallenbecken, besonders welche dicht mit teilweise schnellwüchsigen Arten wie Montipora und Seriatipora besetzt sind. Wo seht Ihr hier die Obergrenze der täglichen Zugabe, z.B. in Anlehnung an den Ca Rechner von Thomas welcher ja klare Vorgaben gibt welche Menge in welcher Zeit zuzugeben ist.
Die Frage basiert auf folgendem Hintergrung. Um meine Aquarien (400Liter Wasser)ausreichend Calcium und Magnesium zuzuführen bin ich gezwungen täglich je 400ml der drei Ballinglösungen für die Calcium- und nochmal extra 200 ml für die Magnesiumversorgung (Wert muss auf von ca. 900 über mittlerweile1100 auf 1350 gebracht werden) zuzuführen. Da diese Mengen natürlich reichlich Chlorid beinhalten werden täglich mehrere Liter Wasser entnommen und durch Osmosewasser ersetzt um den Salzgehalt nicht ansteigen zu lassen. Dieser wird mit einem Refraktometer kontrolliert, Wert 35. Was mich dennoch wundert das immerwieder einige Korallen insbesondere Montipora, Seriatopora caliendrum und Acropora "Enzmann" arge Problem haben und zwischen leben und sterben stehen. Dabei zeigen Sie Anzeichen wie bei einem zu hohen Salzgehalt vorkommen. Ein Salzwechsel (Ballingsalze) brachte keine Veränderung, einzig als ich für mehrere Tage die Zugabe einstellte, weil ich auf das neue Salz wartete, hatte ich den Eindruck von Entspannung. Dieses Experiment kann ich aber leider nicht unbegrenzt durchführen da die Werte sonst zu stark fallen.
Also habt Ihr Erfahrungen oder Ideen?
Danke und Gruß
Henry
