Niveauregulierung

  • Hey!

    Ich möchte mir gerne eine Niveauregulierung (Nachfüllautomatik) für verdunstetes Wasser selber bauen. Ich weiß wohl ungefähr was ich dafür benötige, aber eben nicht genau.

    Meine Überlegung:

    • Pegelschalter mit Reedcontact
    • Regler
    • 12 V Minipumpe

    Das müsste doch schon alles sein, oder?

    Ich habe die Pumpe und den Pegelschalter bei Conrad gefunden. Aber: Was muss es für ein Regler sein? Gibt es auch Bausätze? Wo kann ich so was kaufen? Worauf muss ich achten. :confused_face: :confused_face:

    Vielleicht hat ja jemand von Euch schon mal so eine Nachfüllautomatik gebaut und kann mir weiterhelfen? Evtl. eine Einkaufsliste?

    Gruß
    Karsten

  • eigentlich ist es ganz einfach:

    Du nimmst ein Schwimmerschalter und baust in im Technikbecken an- das sollte einer sein, der bei fehlender Flussigkeit den kontakt schließt. ein zweiter Schwimmerschalter kommt in den Nachfüllbehälter und wird so montiert, daß er öffnet, wenn kein Wasser mehr im Behälter ist. Die beiden schalter werden in reihe geschaltet und steuern ein Relais an, das dann die Pumpe ein- und ausschaltet. Fertig.... kostet komplett mit Pumpe, Netzteil etc keine 30€. zusätzlich kannst Du noch einen Schwimmerschalter ins Technikbecken bauen, der die Pumpe bei einem Fehler der ersten Schalters abschaltet. Und bei den Schaltern die mit dem Salzwasser in kontakt kommen würde ich darauf achten, daß es sogenannte Klapp-Schwimmerschalter sind. die anderen bleiben manchmal hängen...

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Frank,
    sind die Kontakte der Pegelschalter nicht genügend belastbar, oder wozu braucht man ein Relais? Klar, aus Sicherheitsgründen, wenn man mit 230V-Pumpen arbeitet. Aber wie wäre es bei Niederspannungspumpen, könnte man da nicht auf das Relais verzichten?

  • Hallo Thomas,
    wenn ich mir diese Pegelschalter im Conrad Katalog ansehe, kommen die nur mit sehr geringen Belastbarkeiten daher. Die Belastbarkeit variiert von 10W bis 50W. Bei der kleinen Variante könntest Du schon bei 12V /1A Probleme bekommen. Ich würde auf jeden Fall ein Relais verwenden. Ich betreibe einen Pegelschalter im Keller (nicht im Aqua) über den 5V bei 50mA fliessen. Da ist das kein Problem. Bei 12V oder 220V ----> Reails verwenden.

  • Hallo Thomas,

    die meisten Kontakte sind nicht genug belastbar... wenn der Strom den die Pumpe benötigt an die Belastungsgrenze der Kontakte im Schwimmerschalter geht können Kontakte festbrennen und öffen somit nicht mehr - mit einem Relais umgeht man diese Problem

    MfG, Frank


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    Einmal editiert, zuletzt von iXware (2. März 2004 um 13:23)

  • Ich habe mir mit einem Pegelschalter von Conrad und einer Relaisteckdose was gebastelt. Wenn der Schalter unter ein best. Niveau fällt schaltet er die Pumpe (Standart Eheim 1048) and und die pumpt Wasser ins Becken.
    Läuft bei mir im Schacht (habe kein Filterbecken). Die Relaissteckdose hat zwar nur eine Belastbarkeit von 10W (und die Pumpe hat auch 10W) aber die ist ja immer nur ganz kurz an ...

  • Hallo,
    ich benutze auch einen Selbsbau-Pegelschalter mit Relai Ansteuerung.
    Mit den kleinen Reedkontakten (10 W) gab es immer wieder Probleme obwohl ich Spannung und Strom dafür schon so stark gedrosselt habe das das Relai gerade noch anzog.Diese backen immer nach einer weile ( ca 1 Jahr) fest.
    Mittlerweile benutze ich die Größere Version (50 W) und habe seitdem keine Probleme mehr.
    Gruß Daniel

  • Hallo,

    du bist günstiger dran wenn du dir den Pegel plus von Zajac holst 50€ und ist ein Pegeldiferenzschalter ohne Schwimmer.

    Am günstigsten ist die Tröpfchenmethode wie schon vom Markus K beschrieben , auch nachzulesen auf Korallenriff.de

    Grüße Resa

  • Hallo Resa,

    wie wird denn bei dem Zajac-Teil der Wasserstand im Osmosewasservorratsbehälter überwacht. Ich habe das mit Fühlern leider nicht so ohne weiteres hinbekommen - bei dem schlechten Leitwert ist das ja irgendwie kein Wunder...

    MfG, Frank


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  • Zitat

    Original von iXware
    Hallo Resa,

    wie wird denn bei dem Zajac-Teil der Wasserstand im Osmosewasservorratsbehälter überwacht. Ich habe das mit Fühlern leider nicht so ohne weiteres hinbekommen - bei dem schlechten Leitwert ist das ja irgendwie kein Wunder...

    Hi Frank,

    in der Tat funktioniert es nicht mit Osmosewasser aber wer möchte schon sein Osmosebehälter überwachen , da reicht auch ein Schwimmerschalter , sind ja auch keine Viecher dort unterwegs ;-).

    Zajac bietet übrigens auch für das Problem eine Lösung kostet aber das doppelte.

    Grüße Resa

  • Ich hab mir folgende Conrad-Schaltung gebastelt.

    Unter dem Becken steht ein 10 Liter Becken. Dort wird Osmosewasser eingefüllt. Im Becken befindet sich eine 230V Pumpe die das Wasser ins Becken befördert. So weit so gut. Als Steuerung benutze ich 2 Conrad Bausätze. Einmal den Füllstandsschalter (195731-33) 12,95 Euro und den Verzögerungs-Ein-/Ausschalter (195901-33) 15,95 Euro. Dazu braucht man noch einen Schwimmerschalter (701629-33) 9,45 Euro.

    Schaltungsbeschreibung

    Ist das Becken voll ist der Schwimmerschalter geschlossen. Sinkt jetzt der Pegel durch Verdunstung, öffnet der Schwimmer und das Relais vom Füllstandsschalter zieht an. Das Relais hab ich aber ausgebaut und die 2 Spulenkontakte direkt mit + und - (auf Polung achten) der Verzögerungsschaltung verbunden. Das übrige Relais habe ich parallel zum Relais der Verzögerungsschaltung geschaltet.
    Das eigentliche Relais der Vervögerungsschaltung schaltet jetzt die 230V Pumpe ein. Über das Poti kann man einstellen wie lange die Pumpe laufen soll. Das parallele Relais schaltet den Schwimmer (über den öffnerkontakt des Relais) solange aus, sonst würde sofort nach dem der Schwimmer schliesst die Pumpe stoppen. Da Schwimmer einen sehr kleinen Schaltweg haben, würde die Pumpe nur sekunden laufen oder sehr oft an und aus gehen. Nachdem die Pumpe die eingestellte Zeit gepumpt hat, fällt das Relais ab und der Schwimmer ist wieder einsatzbereit. Zur Sicherung der Schaltung habe ich noch 2 Metallelektroden parallel zum Schwimmerschalter geschaltet. Falls mal wieder ein Einsiedler am Schwimmerschalter rumturnt (machen meine gern :D) und das Becken dadurch überlaufen könnte.

    Ich habe die ganze Schaltung in das Gehäuse (522910-33) 8,65 Euro eingebaut. Der warscheinlich einzige Nachteil ist, das man ne 12 V versorgungsspannung braucht. Aber so ein Steckernetzteil kostet ca.5 Euro und man kann damit mehrere Schaltungen betreiben.

  • Zitat

    Original von Resa
    Hi Frank,

    in der Tat funktioniert es nicht mit Osmosewasser aber wer möchte schon sein Osmosebehälter überwachen , da reicht auch ein Schwimmerschalter , sind ja auch keine Viecher dort unterwegs ;-).


    viecher sind da nicht, das ist richtig, aber wie schaltest Du denn dann die Pumpe ab, wenn das Wasser alle ist und die Pumpe nichts mehr zu tun hat :confused_face: Als ich den Schalte im Osmosebehälter noch nicht hatte, ist meine mal fast ne ganze nacht gelaufen und hat dann den nächsten Früh fast geglüht...

    MfG, Frank


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    Einmal editiert, zuletzt von iXware (2. März 2004 um 23:48)

  • Ich werf nur mal eine Frage nebenbei ein: Hat jemand Erfahrungen mit der Nachfüllung von Osmosewasser über die Messung des Leitwertes (im Technikbecken)? Ist das zuverlässing?

    Danke! :]

  • Zitat

    Original von iXware


    viecher sind da nicht, das ist richtig, aber wie schaltest Du denn dann die Pumpe ab, wenn das Wasser alle ist und die Pumpe nichts mehr zu tun hat :confused_face: Als ich den Schalte im Osmosebehälter noch nicht hatte, ist meine mal fast ne ganze nacht gelaufen und hat dann den nächsten Früh fast geglüht...

    Nun das Problem habe ich nicht mehr seit Oblamatik EG3 , das Geld habe ich gerne ausgegeben . Normaler weise schaue ich jeden Tag nach meinem Becken , da fällt mir auch der Füllstand vom Osmosebehälter auf.
    Die Oblamatik regelt alles und piepst mich an wenn etwas nicht stimmt , leider holt sie mich auch manchmal nachts aus dem Bett auch wenn es noch in ein paar Stunden gereicht hätte aber sich ist sicher.

    Grüße Resa

    PS Mir ist schon mal so ein Pegelschalter hängen geblieben , seit dem keine Kompromisse, war übrigens auch selber gebaut vom Profi.

  • Zitat

    Original von Resa

    PS Mir ist schon mal so ein Pegelschalter hängen geblieben , seit dem keine Kompromisse, war übrigens auch selber gebaut vom Profi.

    selbiges ist mir jetzt schon 2 mal passiert und deshalb habe ich die gebastelte auch durch eine entsprechende käuflich zu erwerbende
    ersetzt. Funktioniert seitdem ohne Probleme ! Ist im Übrigen die
    Pegel Plus.

    Gruss
    Jens

  • Zitat

    Original von Resa
    PS Mir ist schon mal so ein Pegelschalter hängen geblieben , seit dem keine Kompromisse, war übrigens auch selber gebaut vom Profi.

    darum habe ich einfach einen normalen Schimmerschalter gegen einen mit Klappmechanismus ausgetauscht (hat mich satte 10€ gekostet) - und seit dem funktioniert es

    Übrignes: die "Profis" der industriellen Hersteller kochen auch nur mit Wasser, was sollen die denn anders machen, als ein "Nichtprofi". So eine elektronische Regulierung macht nichts anderes als meine mit 2 Schaltern und einem Relais - nur sieht es viel technischer aus - man kann es mit 2 - 3 Transistoren machen, mit einem Schaltkreis und einem Transistor der das Relais ansteuert, oder auch per Microprozessor - nur alle machen genau das gleiche... der einzige Unterschied ist der Preis. Wenn ich eine Mircoprozessortgesteuerte Regelung verkaufe, dann werden die Leute bereit sein mehr Geld zu bezahlen als für ein simples Relais und einen Schwimmerschalter - es ist ja komplizierter. Aber ist es dadurch auch besser, sicherer etc?????.
    Ich habe ganz früher mal Elektromonteur gelernt, daher würde ich mich auch nicht als Laie bezeichnen. Auch von Elektronik verstehe ich etwas, aber wo man was ganz einfach mit nem Schalter machen kann, setz ich doch nicht auf Teufel komm raus Elektronik ein - diese ist nämlich meist anfälliger als ein simpler Schalter, denn bei einer elektronischen Niveauregulierung kann mehr kaputtgehen, als bei einem Schwimmerschalter - nur mal soviel dazu.

    PS: meine funktioniert jetzt seit über einem Jahr, 2 Monate nach inbetribenahme war der Schalte 3-4mal hängen geblieben, so daß ich ihn ausgetauscht habe - seit dem ist Ruhe

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

    2 Mal editiert, zuletzt von iXware (3. März 2004 um 09:42)

  • Moin Moin @all!

    Ich bedanke mich recht herzlich für Eure vielen und aufschlussreichen Antworten und Hinweise. Ihr habt mir wirklich sehr geholfen.

    Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher, aber ich glaube ich entscheide mich für die Zajac Variante Pegel Plus. Passt dann auch zu meinem PH/Redox Messgerät und Temperatur Messgerät. :grinning_squinting_face:

    MfG
    Karsten

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