Drückst Du hier
Gruss
Jens
Drückst Du hier
Gruss
Jens
Da hat wohl wieder einer der ueblen Scherwinde zugeschalten kurz vor der Landung.
Ich hab mal eine Notlandung mitgemacht und kann nur sagen - muss man nicht haben!
Hallo Peter
mit Dir zu fliegen hat auch was :-)))
Irgendwie ist das nicht "Dein" Verkehrsmittel LOL
gruss Claude
Obwohl ich mittlerweile sicherlich knapp 100 mal geflogen bin (früher wurde das ja noch gestempelt), fühle ich mich immer unwohler in nem flugzeug...
jepp, iP, statistisch wirds langsam riskant ![]()
Sach mal Thomas ziehen deine Flammen eigentlich mit ins neue Becken, oder suchen die ein neues Zuhause?
Vor allem die luftturbulenzen...
Der letzte flug war Thessaloniki - München am 8.2. Ich sage euch, das flugzeug hat 3 stunden lang so sehr gewackelt, dass es mich sogar beim MP3 hören aus der ruhe gebracht hat. Das hatte nicht mal mein letzter chef geschafft....
ZitatOriginal von Peter Schmiedel
Sach mal Thomas ziehen deine Flammen eigentlich mit ins neue Becken, oder suchen die ein neues Zuhause?
so wie es momentan aussieht, werden es nur die Gorgonien in mein neues Becken schaffen, der Rest ist ja nicht karibischen Ursprungs.
[hr] [/hr]
iP,
dann solltest du nie in ein ein kleines Sportflugzeug steigen, vor allem dann nicht, wenn der Pilot - wie bei mir - ein verhinderter Kunstflieger ist. ![]()
Ebenso abenteurlich war mal der Flug über einige Inseln der Bahamas, mit einem Flugboot, beim Start denkst du erst mal, jetzt ist es passiert, jetzt wirds zur Tauchfahrt. ![]()
Richtig goil zur Sache ging es dann mal mit einem Hubschrauber über NY City ![]()
Das unsicherste an der Fliegerei ist der Weg zum Flugplatz !
Das Flugzeug ist mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel der Welt.
ZitatOriginal von Günter Carstens
Das unsicherste an der Fliegerei ist der Weg zum Flugplatz !
Das Flugzeug ist mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel der Welt.
----> Oh gott... ![]()
ZitatOriginal von Thomas Chronz
so wie es momentan aussieht, werden es nur die Gorgonien in mein neues Becken schaffen, der Rest ist ja nicht karibischen Ursprungs.
[hr] [/hr]
iP,
dann solltest du nie in ein ein kleines Sportflugzeug steigen, vor allem dann nicht, wenn der Pilot - wie bei mir - ein verhinderter Kunstflieger ist.
Ebenso abenteurlich war mal der Flug über einige Inseln der Bahamas, mit einem Flugboot, beim Start denkst du erst mal, jetzt ist es passiert, jetzt wirds zur Tauchfahrt.Richtig goil zur Sache ging es dann mal mit einem Hubschrauber über NY City
----> So ein flugboot hatte ich auch, als ich bei meinem maledivenurlaub von male aus nach dings geflogen bin. Ist lustig. Aber Der letzte flug war der hammer gewesen... (Thessaloniki - München). Die landung kannst du dir wie auf dem video vorstellen...
ZitatDas Flugzeug ist mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel der Welt.
Solange es noch am Flughafen steht, keine Frage. ![]()
Nein, ganz im Ernst: Was vielen Menschen Angst vorm Fliegen macht ist die Tatsache, daß wenn etwas passiert, man erstens noch genügend Zeit hat, das sehr bewußt mitzuerleben, und zweitens daß die "Effizienz" eines Unfalls meist bei 100% Toten liegt.
Statistisch ist das Flugzeug pro Reisekilometer sicherlich das sicherste Verkehrsmittel und durch die Auswahl der entsprechenden Fluggesellschaft kann man sich noch ein wenig sicherer fühlen.
Gruß,
Michael
genau!
ich nehme immer die wo gerade eins abgestürzt ist. Rein statistisch haben die das geringste Risiko das noch eins runterfällt ![]()
mfg Uwe
Der Mathematiker traut nur der Statistik, die er selbst gefälscht hat. ![]()
Ich mache jetzt meinen pilotenschein und kauf mir ne MIG 29.... dann bin ich da mein eigener herr und kann wenigstens auf die schnelle art und weise hops gehen ![]()
ZitatOriginal von iP
Ich mache jetzt meinen pilotenschein und kauf mir ne MIG 29.... dann bin ich da mein eigener herr und kann wenigstens auf die schnelle art und weise hops gehen
Das würd´ ich mir nochmal überlegen. Der "Spritverbrauch" ist etwas höher als bei einem C 32 AMG. ![]()
Ja aber überleg doch mal was ne Cessna kostet. Stattdessen kaufst du bei ebay ne MiG für 15.000 Euro, läßst sie überprüfen, und hast dann immernoch genug geld um ca. 10 wartungen durchzuführen und zu tanken;)
Dafür bist du dann ein Horizontraser, kein autobahnraser ![]()
und wenn du Glück hast kommst du in den Bereich von Skyguide ... und deine Probleme werdne shcnell gelöst sein ![]()
Boah, jetzt seid doch nicht so böse... Immerhin ist der Sky-typ ja scheinbar aus rache erstochen worden... ![]()
IP,
der arme Kerl kann sicherlich wenig dafür, aber wenn aus Kostengründen immer weiter gespart wird, muss es irgendwann zu so was kommen ..... und wenn ich an die Dienstzeiten von Notärzten denke hoffe ich auch weiterhin von schweren Unfällen verschont zu bleiben !
Hallo Peter!
Zitat..... und wenn ich an die Dienstzeiten von Notärzten denke hoffe ich auch weiterhin von schweren Unfällen verschont zu bleiben !
In meinem Falle ist das nicht so wild, mit der Arbeitszeit als Notarzt. An dem Standort, an dem ich hauptsächlich arbeite (als Freelancer), können wir uns aussuchen, wann und wieviele Schichten (je 12 Stunden) wir arbeiten wollen. Ich arbeite meist zwei Schichten in Folge, also 24 Stunden. Dies ist als Bereitschaftsdienst zu sehen, ich kann also in der Wache machen was ich will. Wir sind dort alleine, haben Fernseher, PC mit DSL-Flatrate
, Telefon (aber auf eigene Kosten), Küche, Mikrowelle, Bett, Dusche, Toilette, vernünftige Möbel (nicht so IKEA-Murks), und die Bezahlung ist auch o.K.
Bei im Schnitt vier Einsätzen am Tag mit einer Dauer von je 1-1,5 Stunden (von Alarm bis Rückkehr) hat man genügend Zeit, sich zu erholen. Samstags schlafe ich die meiste Zeit. Natürlich gibt es auch Dienste wo es richtig rundgeht: Ich hatte schon 12 Patienten in zehn Einsätzen in 24 Stunden. Dann ist man am Ende der Arbeitszeit schon ein bisle fertig, aber genauso gibt es auch "Nullrunden". Und viele Einsätze sind auch so banal, daß kein Notarzt erforderlich gewesen wäre.
Es gibt aber viele Notarztstandorte, wo der Notarzt aus dem laufenden Betrieb eines Krankenhauses kommt, Tag wie Nacht. Das kann dann dazu führen, daß man einen doch schon müden und gestreßten Notarzt am Einsatzort hat.
Ich würde mir aber eher um die Qualifikation mancher Notärzte Gedanken machen. Ein ausgeschlafener, schlecht qualifizierter ist schlechter, als ein müder, aber qualifizierter Notarzt. Und ich habe, vor allem wenn der Notarzt aus dem Krankenhausbetrieb kommt, schon genügend gesehen, die besser nicht gefahren wären. Das ist ein Problem, das daher rührt, daß es in vielen Krankenhäusern Pflicht für die Assistenten ist, als Notarzt zu fahren, ob sie daran interessiert sind oder nicht. ![]()
Meine Hauptsorge im Straßenverkehr ist aber, wieviel Arschlöcher heute wieder besoffen Auto fahren, und vor allem die in meiner Nähe. ![]()
Gruß,
Michael
Hi Michael,
danke für die Einblicke aus Sicht des Betroffenen!
War da nicht was mit einem Urteil wo einer deiner Kollegen geklagt hat und er auch recht bekam und die Ärzte jetzt eben nicht mehr 24Stunden Dienst schieben dürfen?
Verfolge hier nur Teilweise die Deutschen News - bitte daher um Nachsicht.
Hallo Peter!
Der Absturz von Überlingen war nicht allzuweit von uns weg (ca 40 km) und darum habe ich die Berichte ein bischen genauer verfolgt. Der Skyguide Mitarbeiter scheint nicht ganz unschuldig an dem Unfall zu sein. Überarbeitung durch zu wenig Personal war es sicher nicht, eher Unaufmerksamkeit aus welchen Gründen auch immer. Und dann noch nicht funktionierende Telefone. ( Das darf es in der Schweiz aber offiziell nicht geben) Ich hoffe auf jedem Fall daß wenn ich im Flieger sitze die Lotsen besser aufpassen.
Gruß
Aquarius
Hallo Peter!
ZitatWar da nicht was mit einem Urteil wo einer deiner Kollegen geklagt hat und er auch recht bekam und die Ärzte jetzt eben nicht mehr 24Stunden Dienst schieben dürfen?
Prinzipiell müssen zwei Bereiche unterschieden werden: Selbständige Tätigkeit und abhängige Beschäftigung (Angestelltenverhältnis). Die gesetzlichen Regelungen zur Arbeitszeit gelten nur in letzterem Fall, aber auch dort nur mit Ausnahmen: Chefärzte sind wörtlich davon ausgenommen, können also nicht auf ihren 38,5 Wochenstunden bestehen.
Als Selbständiger kann ich prinzipiell so viel arbeiten wie ich will. Meine Tätigkeit als freischaffender Notarzt an mehreren Notarztstandorten erfüllt die Kriterien der Selbständigkeit, somit gilt das Arbeitszeitrecht da nicht. Aber ich habe ja auch die Möglichkeit, mich auf eine 12-Stunden-Schicht zu beschränken, wenn mir danach wäre.
Als Angestellter im Krankenhaus war es bislang so, daß man üblicherweise einen Arbeitstag normal gearbeitet hat (z.B. 8.00-16.30), danach einen Bereitschaftsdienst gemacht hat (also wenn man laut Dienstplan an der Reihe war, nicht jeden Tag
). Der ging dann von 16.30 bis 8.00 am nächsten Morgen und umfaßte die Aufnahme und Versorgung von Zugängen sowie Dinge, die auf den Stationen nach Bedarf zu regeln waren. In den meisten Krankenhäusern werden die Bereitschaftstätigkeiten etwa 40-50% der Anwesenheitszeit (im Durchschnitt aller Dienste) ausmachen, was der höchsten Bereitschaftsdienststufe D entspricht (Bezahlung 80% des Bruttostundenlohns, keine Zuschläge!). In einigen Krankenhäusern (z.B. reinen Rehakliniken), kann es nachts ruhiger sein, in anderen Häusern kann es auch schlimmer sein. Dann müßte eigentlich ein Schichtdienst her, aber irgendwie vergessen das die Chefärzte und Verwaltungsleiter immer ...
Tja, nach dem Dienst muß man dann im Allgemeinen noch eine Visite bei seinen Patienten machen und dann geht´s heim. Erfahrenere Kollegen fangen schon um 7.00 (also noch im Dienst) mit Blutentnahmen und Visite an, kommen dann also kurz nach 8.00 auch wirklich raus. Wer so doof ist, länger da zu sein, handelt sich oftmals noch zusätzliche Arbeit ein (Laune vom Chef, Angehörige, die einen sprechen wollen, etc.) und kommen oft erst um 11.00, 12.00 oder 13.00 raus. ![]()
Die von Dir angesprochene europäische Arbeitszeitregelung besteht übrigens seit 1993! Die entsprechende EU-Richtlinie (zu deren Umsetzung in nationales Recht die EU-Staaten verpflichtet sind!) besagt, daß längstens 12 Stunden am Stück (und das auch nur unter bestimmten Bedingungen) und maximal 48 Stunden pro Woche gearbeitet werden darf. Acht Jahre lang haben alle EU-Staaten die Umsetzung dieser Richtlinie schön übersehen, würde eine Umsetzung ja bedeuten, daß angestellte Ärzte nicht mehr kostenarm ausgebeutet werden dürfen.
Dann klagten spanische Krankenhausärzte und bekamen 10/2000 vom EuGH recht, daß erstens die EU-Richtlinie für Spanien gilt (welch Überraschung) und zweitens Bereitschaftsdienste aufgrund ihrer Beschaffenheit (keine gesicherten Ruhezeiten, keine festen Pausen etc.) als durchgehende Arbeitszeit zu werten sind.
Diesem Urteil hat sich die deutsche Politik und die Krankenhausszene widersetzt, indem man versuchte, es einfach nicht wahrzunehmen. Dann ging aber eine Klagewelle los, und schließlich wurde es dem Landessozialgericht Hamburg zuviel und es richtete eine Anfrage an den EuGH, ob denn das Urteil von 10/2000 auch Anwendung auf die Situation deutscher Assistenzärzte findet. 9/2003 wurde dies vom EuGH bestätigt. Seither haben viele Krankenhäuser verzweifelt versucht, kostenneutral ein Arbeitszeitsystem einzuführen, das dem neuen rechtlichen Ansprüchen gerecht wird. Kleines Problem nur: Kostenneutral geht das nicht! Das sagen auch viele Chefärzte!
Eine Umsetzung der EU-Richtlinie hat aber weitreichende Folgen für den ärztlichen Bereich in Krankenhäusern, und wie ich finde nicht nur positive! Im Deutschen Ärzteblatt Ausgabe 42/2002 habe ich mich zu der Situation in einem Artikel geäußert. Hier der Link dazu: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=34006
Noch ein Tip: Wenn Du Dich nicht von erschöpften Ärzten behandeln lassen möchtest, dann mach einen riesigen Bogen um die USA. Dort liegt die Wochenarbeitszeit von Ärzten bei 95 bis 136 (!) Stunden. Die Woche hat aber nur 168 Stunden! Artikel dazu hier: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=40649
Hier noch etwas Lesestoff zu dem leidigen Thema:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=40537
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=40539
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=40540
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=40614
Diese Artikel zeigen, daß trotz der Tatsache, daß es immer weniger Ärzte in Deutschland gibt, immer mehr ins Ausland abwandern oder andere Tätigkeiten aufnehmen, der menschenverachtende Umgang mit den angestellten Ärzten auf neue Spitzen getrieben wird.
Ich muß jetzt Schluß machen, denn sonst platzt mir die Galle. ![]()
Gruß,
Michael
Hi Michael,
besten dank für die ausführliche Antwort. Werde mir die Links mal ansehen.
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