Beiträge von hajo

    Hallo Klaus,

    die Umwelt spielt bei diesen Garnelen eine weitaus groessere Rolle, als man annehmen könnte!
    Es wurde berichtet, dass ein etabliertes Paar, welches länger als 2Wochen getrennt wurde, kämpfte, wenn es in ein unbekanntes Aquarium gebracht wurde. Das ist der einzige Fall von Kämpfen, der jemals zwischen einem etablierten Paar beobachtet wurde.
    Dieses Verhalten passt genau zu deinen Bericht.

    Gruss
    Hajo

    Hallo Klaus!

    Unter Aquarienbedingungen wird es bei möglich Gleichgeschlechtlichen dauern bis der Wechsel des Geschlechts vollzogen ist.
    Mit all den bekannten Nebenerscheinigungen und Abläufen.
    Das kann schon einmal Stress fuer die Tiere und den Pfleger bedeuten.
    In der Aquakultur-Züchtung von Grundeln werden Paarungspaare
    ausgewählt, indem kleine Gruppen von Grundeln auf ein Zusammenleben in
    Höhlen oder nach bekannten Werberitualen beobachtet werden.
    Sobald die Paare identifiziert sind, werden sie in einzelne Tanks des
    gleichen Umlaufsystems überführt, damit das Laichen beginnen kann.
    Sobald die Jungfische eine marktfähige Groesse erreicht haben, werden sie versendet.
    Wenn also schon die Profis ihre Mühe haben, die Geschlechter zu bestimmen.....

    Gruß

    Hajo

    Hallo Klaus!

    Das Geschlecht vieler Fische ist nicht festgelegt, kann sich jedoch mit
    physischen und sozialen Veränderungen in der Umgebung verändern, in der
    der Fisch lebt.
    Grundeln sind Hermaphroditen. Ob nun protandrischer oder
    protogyner Natur ist von der Art und den sozialen Umgebungsparametern
    abhängig.
    Einige Arten wechseln bidirektional ihr Geschlecht.
    Wer bei der Vielzahl der Grundeln und deren Fortpflanzungsmethoden noch durchblickt, ist fein raus. :smiling_face:
    Da wir das Geschlecht nicht voraussagen können, würde ich einer
    grösseren Grundel stets ein kleineres Exemplar beisetzen. Aus Gründen
    von obigen Parametern ist es immer noch einen Versuch wert, ehe man vorzeitig abbricht.
    Es gibt auch Beobachtungen, wo in diesem Fall auch Unverträglichkeiten
    zu vermelden sind. Was in der Annäherungsphase möglicherweise auch etwas
    mit der Beckengroesse zu tun hat?
    Nichtsdestotrotz bleibt eine Unsicherheit, die wir nur mit einem Versuch überwinden koennen.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen,

    bezüglich der Schwächung von Korallen (Nährstofflimitierung) gibt es noch einen anderen Aspekt, den z. B. ein niedriger PH-Wert mit sich bringt.

    Laut unten verlinkter Studie hat ein niedriger PH-Wert einen schädlichen Einfluss auf die Bakterienvielfalt eines Korallenholobionten.
    Der Mikrobiom-Metabolismus kann signifikant verändert werden und so auch den Gesundheitszustand der Koralle grundlegend beeinflussen.
    Fakultativ pathogene Erreger gewinnen die Oberhand über die Normalflora des Holobionten und schwächen sein Immunsystem.
    Das Erscheinungsbild entspricht dem einer gestressten Koralle. Bis hin zum Exitus.
    Inwieweit die Ergebnisse der verlinkten Studie förderlich wegweisend fuer PH-Groessen in unseren
    Aquarien sein koennen, und damit auch für die Gesundheit unserer Korallen, müssen weitere Studien zeigen.
    Dass ein niedriger PH-Wert die Kalzifizierung stört, ist noch nicht einmal ein offenes Geheimnis.
    Hinzu kommt noch der negative Einfluss auf manche Mikroben des Korallenholobionten.
    Das sind dann gleich mehrere negative Einflüsse, denen sich ein Korallenholobiont erwehren muss.
    Weniger in der Natur, aber möglicherweise doch deutlich öfter in unseren Becken.

    Gruß
    Hajo

    https://ger.bioconus.com/impact-reduced…urystoma-483270

    Hallo ihr „Steineexperten“! :smiling_face:

    Kleiner Wissenscheck (hält auch jedem neuzeitlichen Faktencheck stand):
    Wer galt als „Entdecker“ von „lebenden Steinen“?
    Richtig: Jürgen Grobe (später VDA)

    Auszug aus seinem Buch „Das Korallenaquarium“ (1965):


    „….mitunter erwirbt man Tiere ungewollt mit „lebenden Steinen“.
    Ich möchte hier noch auf eine Möglichkeit hinweisen, wie man einen in der Natur gewachsenen Lebensraum mit allen in ihm vorkommenden Lebewesen erwerben kann:
    die „lebenden Steine“.
    Unter diesem Begriff verstehe ich Korallentrümmer, Steine, alte Schneckengehäuse, Muschelschalen oder Kalkalgenkrusten mit alle an ihnen haftenden Lebewesen.
    Am besten bringt man sich diese „lebenden Steine“ selber mit und transportiert sie in Plastikbeuteln mit sehr wenig Wasser und viel Sauerstoff; jeden Stein in einem Beutel für sich.
    Mit dieser Methode bekommt man meist fast alle Lebewesen lebend nach Hause. Ist diese aufwendige Methode nicht möglich, kann man die Steine in mit Seewasser getränkte Tücher hüllen, doch sterben bei dieser Methode viele Tiere ab. Man muss diese Steine in Quarantänebecken bei starker Kohlefilterung aufbewahren bis die toten Teile entfernt sind.
    An solchen Steinen lebende Algen entwickeln sich im Aquarium meistens nicht weiter und verpesten beim Absterben das Wasser. Auf sie muss man besonders achten.
    Ich habe mich auf die Verwendung „lebender Steine“ seit Jahren konzentriert und glaube, dass mit ihrer Hilfe Halteerfolge auch bei den empfindlichsten Tieren möglich werden.“

    Das Buch ist 1965 erschienen. Die praktischen Erfahrungen mit Lebendgestein liegen bei Jürgen Grobe deutlich vor dem Erscheinungsjahr!

    Gruß
    Hajo

    egal ob pvc oder holz oder mischbauweise, bei der einlassung einer glasscheibe in einen rahmen in den sie später durch wasserdruck auch noch verpresst wird, kann sowas unmöglich passieren. es hat halt optisch immer einen breiten rand vorne und meist nur eine seite zum reinschauen. letzteres muss aber auch nicht unbedingt ein nachteil sein.

    Ich besass 34 Jahre ein 2,5k Eternitbecken (heute Faserzement) mit den oben beschriebenen Merkmalen (3geschlossene Seiten, 1 eingelassene grosse Frontscheibe).
    Das Becken haette noch laenger halten koennen, wenn nicht die Innenversiegelung mit der Zeit ihren Geist aufgegeben haette.
    Waehrend bis zum letzten Tag die Frontscheibe bombenfest hielt, wurde durch die nachlassende Innenabdichtung die Rückwand leider rissig und undicht.
    Obwohl ich heute sog. Raumteiler nutze, favorisiere ich doch noch immer den alleinigen Blick von vorn.
    Hier ermöglichen die geschlossenen Seiten mehr Raum fuer die unterschiedlichsten Aufbauten lebender und toter Materie gegenüber der offenen, transparenten Rundumsicht durch Glas.
    Auch das ungeliebte Scheiben putzen der drei Seiten fiel weg!
    Alles blickdicht.
    Ein unbezahlbar Vorteil! :smiling_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo Hajo,

    danke für den sehr interessanten Link zur Haltung + Pflege dieser Garnelen.

    Da steht auch was über das Fressverhalten und wie die Garnelen so im Aquarium leben.

    Viele Grüße

    Klaus

    Hallo Klaus,

    immer gern zu Diensten. :smiling_face:

    Diese kleine Auswahl geschah mit voller Absicht, da es sich doch meist um Kurzformen von oberflächlichen Beschreibungen dieser Art handelt.
    Zu allem Leidwesen oft mit identischem Text. Damit ist wenig anzufangen.
    Diese Garnelen passen wunderbar in ein kleines bis mittelgrosses Becken, ohne groessere Fischrabauken. Es sind fuer mich die schönsten Garnelen überhaupt!

    Gruss
    Hajo

    Zum Thema Austrag von schädlichen Verbindungen: Ozon hatte ich ja schon angesprochen, aber ob das sicher alles unerwünschte/potentiell Schädliche umwandelt, weiß ich nicht (Hajo, ich habe leider mein Buch vom Glaser verlegt, was mich ziemlich ärgert :winking_face: Aber ich meine, dass da auch nur sehr allgemein was dazu drinnen steht.)

    Chris, vielleicht hast du das schon vergessen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Ozon entfernt Toxine.
    Ist eigentlich bekannt seit Ozongeraete fuer die Aquaristik auf dem Markt sind.
    In den Beschreibungen der früheren Tage lag der Schwerpunkt auf der Sauerstoffsaettigung und der Entfernung von Gelbstoffen.
    Da galt in dieser Zeit besonders fuer die damaligen Fischbecken.
    Die spezielle Wirkung auf Toxine fand erst später mit der Pflege von Niederen den Eintrag in die Fachliteratur.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Dietmar,

    wenn ich den Berichten, nicht nur den unten verlinkten, Glauben schenken darf, haben wir etwas falsch gemacht. :confused_face: Jedenfalls in puncto Pflege und langes Leben....
    Die überwiegende Mehrheit der Berichte weisen eine Lebenserwartung von max. 7 Jahren aus.
    Einige Diskussionen in den Foren bleiben deutlich darunter.
    Ich nehme stark an, dass sich die höhere Lebenserwartung auf die Beobachtungen in natürlicher Umgebung bezieht. Oder es wurde wiederholt voneinander abgeschrieben. Was leider auch nicht neu ist.
    Die anderen Berichte liegen mit den Angaben von 2-3 Jahren deutlich darunter.
    Was möglicherweise darauf schliessen lässt, dass es Aquarium- und keine Freilandbeobachtungen sind.
    Was sicherlich dann auch mögliche Ernährungsdefizite mit einschliesst.
    Die Garnelen sind zwar Nahrungsspezialisten, aber keineswegs einseitiger Natur.
    Der Nährwert von Asterinas ist gering, das ausschliessliche Füttern mit Archaster angulatus geht vielleicht in Richtung Nährstoffmangel und deren Folgen.
    In der Natur ist die Auswahl vielfältiger.
    Gruß
    Hajo



    https://deref-web.de/mail/client/Vz…p-care-guide%2F

    https://deref-web.de/mail/client/PP…and-breeding%2F

    Immer die Kleinen :loudly_crying_face:

    Aber die Große war dann auch bald futsch. Ich denke, 18 Monate haben meine nicht geschafft. Ein paar Asternia waren immer noch zu finden. Sie sollten also nicht verhungert gewesen sein ???

    Gruss
    Diddi

    Man koennte vermuten, dass es indirekt an der (einseitigen) Ernaehrung (Sand Seesterne) liegt.
    Leider habe ich das Problem auch nicht weiter verfolgt.
    Vielleicht versuche ich noch einmal einen Neustart plus weniger einseitiger Ernaehrung. Also besser ein Mix von verschiedenen Seestern-Arten im Angebot.
    Informationen ueber die Lebensdauer (Natur) dieser wunderhuebschen Garnelen waeren auch nicht schlecht. Unterschiedliche Erfahrungen gibt es ja auch mit anderen Garnelen-Arten.
    Gruss
    Hajo

    Von welcher Stückzahl an Seesternen sprechen wir, wenn ich für 6 Monate einen Vorrat bestellen könnte?
    Im MWL habe ich gelesen, das ein grabender Seestern für 2 Garnelen ca. 1 Monat ausreicht. Natürlich steht dort nichts von der Größe der Seesterne.

    Die Angaben stimmen. Die Groesse entspricht einem (nahezu) ausgewachsen Exemplar.
    Ich habe sie auch immer eingefroren, und dann portionsweise verfüttert.
    Gruss
    Hajo


    Mit manchen "Systemen" beginnen auch manche Schwierigkeiten.
    Zumindestens für diejenigen, die diese "Systeme" als Rezept verstanden
    wissen wollen, ohne eigentlich die Rezeptur zu kennen.
    Das ist der Kardinalsfehler!
    Das homogene Gemisch unterliegt Veränderungen, die in der Theorie schwer
    voraussehbar sind.
    Es ist wie beim Theorieunterricht in der Fahrschule.
    Hier gut verstanden, dort aber in der Praxis falsch abgebogen.
    Es mag noch so viele Anleitungen geben - das Gelingen entwickelt sich
    immer mit dem eigenen biologischen Verständnis.
    Dieser Faktor bleibt etwas unterbelichtet, wenn es um den allseits proklamierten
    "Schnellstart" geht.
    Becken aufgestellt, Wasser/Salzgemisch eingefüllt, Deko plus Korallen rein (oder erst die Fische?).
    Es klingt trivial.
    Diese Empfehlung ist dennoch kein Selbstläufer.
    Nicht umsonst führen uns hunderte von Seiten durch diese Thematik.
    Hat man das auch alles gut verstanden?

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Heute ein kleiner Ostergruß von mir zu einem Biotop von gestern. :smiling_face:
    Es werden sich sicher einige fragen, wo der Zusammenhang zum Thema zu finden ist?
    Beim Wasserwechsel!
    Nun sind das alles keine Perlen von High-End-Korallen, die gab es damals kaum bis gar nicht.
    Die Bilder dokumentieren ein Biotop, dass durch starken Korallenwuchs und grössere Fische geprägt wurde.
    Der Schwerpunkt lag nicht auf den Korallen, sondern auf den Fischen.
    Damals gab es keine grossartigen Systeme, mehr abstrakte Gedanken und vor allem den Versuch
    mit Wasserwechsel die Biologie im Becken zu festigen.
    Denn Versuch macht klug. :smiling_face:

    Das letzte Bild entstammt einem Becken, welches ebenfalls nur mit Wasserwechsel betrieben wurde.
    Allerdings wurde hier bewusst auf den Abschäumer verzichtet. Nur Adsorber und ohne sonstige technische Hilfsmittel!
    Den Erfolg verdankt das Becken einem temporären Wasserwechsel und einer ausgewogenen Anzahl von Fischen.

    Man hätte sicherlich noch mehr daraus machen können.
    Da ich aber den einfacheren Methoden zugeneigt bin, habe ich es bei dem erwähnten Aufwand belassen.
    Bis heute.
    Frohe Ostern!

    Gruß
    Hajo


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    Hallo Johns,

    Füttern, was die Frost-Theke hergibt!
    Lebendfutter, soweit in bester Qualität erhältlich, ist eine feine Sache.
    Auch gerne vitaminisierte Pellets, Granulat oder ähnliches.
    Immer gut abgestimmt auf die Bedürfnisse der einzelnen Arten.
    Und, wie Joe schon schrieb: Grünzeug!
    In Sachen Grünfutter wird sich mancher die Augen reiben, ob der unerwarteten Vorlieben einiger Arten.
    Überraschend für manchen Pfleger, doch nicht für den Fisch!
    Das Fischfutter ist in seiner Qualität leider recht unterschiedlich.
    Den Fachhandel würde ich dem Discounter vorziehen.
    Warum entfernst du die zugesetzten Anreicherungen durch Abspülung?
    Das ist in meinen Augen kontraproduktiv.
    Manche stellen beim Füttern die Pumpen ab. Ich erhöhe dagegen bewusst die Drehzahl.
    Als eine Art Training für denen eingeschlafenen Bewegungsdrang adipöser Fische. :smiling_face:
    Oder für jene, die dafür eine Veranlagung haben.

    Gruß
    Hajo

    Es scheint eine relativ kleine Verpilzung zu sein?
    Wenn ja, wuerde ich erst einmal eventuelle Maßnahmen nach hinten schieben. Der Gesamtzustand scheint gut, die Augen sind klar und der
    Körper zeigt keine weiteren Auffälligkeiten.
    Fuer die Behandlung von Pilzkrankheiten ist Ektozon ein bewährtes Mittel.
    Im Riffbecken angewandt, hat es die bekannten Nebenwirkungen.
    Wenn diese fuer dich das kleinere Übel sind, kann man eine Behandlung im Becken in Erwaegung ziehen.
    Ehe ich aber diese Option ziehe, wuerde ich erst einmal abwarten, ob die Verpilzung fortschreitet. Oft verschwindet bei guten Wasserwerte so etwas von allein.
    Allerdings ist eine separate Behandlung immer vorzuziehen. Auch gerne als Kurzbad mit einem Pilzmittel.

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    sehr interssante Diskussion.....
    Leider etwas aus dem Ruder gelaufen.
    Tipps von Ektozon über Koblauch und Bananen inklusive Süsswasserbad und Quarantäne bis hin zur Lymphozystis.
    Alles dabei, und keiner fragt den Fisch. :frowning_face:
    Da beide Fische zusammen gekauft wurden, liegt bei einer solchen Aufälligkeit der Verdacht nahe, dass der Flossenschaden bereits im Händlerbecken vorhanden war.
    Das ist nichts Schlimmes, da in manchen Situationen das Herausfangen wenig dazu beiträgt, das Tier völlig unbeschadet in die Tüte zu bekommen.
    Auch ist gut möglich, dass der Flossenschaden als "allgemeiner Transportschaden" (Großhander/Einzelhandel) eingeordnet werden könnte.
    Auch Streitereien zwischen den Arten in den kleinen Händlerbecken sind nicht selten!
    Alles hat Angst und jeder will ein sicheres Versteck!
    Die Fotos tragen auch nicht dazu bei eine eindeutige Diagnose zu stellen.
    Was meine entzündeten Augen noch sehen, ist eine relativ klar abgegrenzte Verletzung.
    Keine beginnende Verpilzung o. ä.
    Ich nehme einmal an, dass der Händler ähnlich gedacht hatte, als er das Ektozon empfohlen hatte.
    So weit, so gut.
    Was bleibt also?
    Wenn die Verletzung nicht verpilzt oder sich keine andere Infektion draufsetzt, dann würde ich nur abwarten und weiter beobachten.
    Voraussetzung ist bestes Aquarienwasser! UVC vorhanden?
    Falls sich allerdings der Gramma beginnt zu scheuern, insbesondere an Stellen, die nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden, dann sollte genauer hingeschaut werden.
    Eine Quarantäne inklusive adäquater Chemie wäre dann unumgänglich.
    Aber soweit ist es noch nicht.
    Ich bitte auch, den Link zu lesen, da er all das abhandelt, was hier zum Teil angesprochen wurde.
    Insbesondere Ektozon als Phosphatbombe!
    Dann sehen wir weiter.

    Gruß
    Hajo

    https://deref-web.de/mail/client/Rg…her-PO4-Wert%2F

    Bei Lymphocystis waeren auf der Flosse kleine Knoetchen zu sehen.
    Wenn keine Knoetchen zu sehen sind, ist bei Vorhandensein von Korallen auch eine Vernesselung moeglich?
    Ektozon ist primaer fuer Verpilzungen hilfreich.
    Bevor die Diagnose nicht klar ist, ist von jeglicher prophylaktischen Behandlung abzuraten.
    Erst recht aufgrund eines schlechten Fotos!
    Gruss
    Hajo

    Es geht in dem Bericht wohl um eine Art Kosten Optimierung bei der Aufzucht von Hymenocera. Die Kugeln scheinen geschredderte Seestern mit Gelatine zu sein. Das Ergebnis ist nicht dokumentiert. Obwohl die Garnelen Interesse zeigen.
    Warum es zu keinem Ergebnis kam, kann nur spekuliert werden.
    Möglicherweise gab es keine grosse Kostenersparnis oder die Aufzucht war relativ erfolglos. Vielleicht fehlten auch die Mittel.
    Gruss
    Hajo

    Factory scheint eine polnische Firma zu sein, deutsche Datenschutzbestimmungen bringen denen wahrscheinlich nur Fragezeichen über der Stirn. Traue ich denen, dass die Zugang und Daten sauber und sicher verwahren? Eher nicht.

    Wahrscheinlich hat die Auto-Mafia aus Polen schon ueber den KH Keeper bereits Zugriff auf alle elektronischen Wegfahrsperren der KFZ. :ylol

    Gruss
    Hajo

    Hallo Bernd!

    Meine Anspielungen waren nicht sonderlich ernst gemeint. Dein Becken ist mir sehr wohl ein Begriff. :smiling_face:
    Ich liess mich auch damals in den Anfängen aufgrund der Farben zu einem Erwerb verleiten.
    Obwohl sich meine Beckengrössen auf nur ca. 300l beschränkten, sah auch ich wenig von diesem Fisch.
    Auch aus einem anderen Grund.
    Es kam damals ein Sammelsurium an Fischen zusammen, dass es einem heute gegraust hätte.
    Damit war eine permanente Unruhe verbunden.
    Das Fischlein verschwand aber nicht völlig von der Bildfläche.
    Den späteren Umzug in das grosse Becken machte er noch mit, wobei der kleine Fisch nicht sonderlich von den
    weitaus groesseren Kaisern und Docs irritiert war. Jeder lebte wohl in seiner Blase.
    Irgendwann sah ich ihn nicht mehr. Wahrscheinlich ist er der Umdekoration des Riffs zum Opfer gefallen.
    Diese Barsche nutzen die kleinste Spalte....
    In meinem Bekanntenkreis gab es nicht wenige Aquarianer, die den Tag des Einsetzens verfluchten.....
    Grund waren wahrscheinlich nicht die Fische, sondern die viel zu kleinen Aquarien.

    Gruß
    Hajo