Beiträge von hajo

    Bau den UVC-Klärer also beruhigt im Technikschrank ein. Nur achte auf Entgasung der Röhre, so dass sich keine Luft dort sammeln kann und die Effektivität vernichtet.

    ...und immer schön in Abständen den Glaszylinder reinigen. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Daran lässt sich schön der Verschmutzungsgrad des Wassers ablesen....
    Ein blinder Glasmantel reduziert die Effektivität der UV-Lampe enorm.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    alles gut bisher! Alle Fische sehen gesund aus und der Zwergkaiser zeigt keine Symptome mehr.

    Hallo Chris!

    Hört sich gut an!
    Es bleibt noch abzuwarten, ob das auch so bleibt.
    Nicht nur der einzelne Fisch muss symptomfrei sein oder bleiben, sondern auch der übrige Besatz.
    Da sich die üblichen Verdächtigen der Erregerliga in ca. wöchentlichen Schüben festsetzen und vermehren, kann man eigentlich nur nach einigen Wochen sicher sein.
    Eine weniger kritische Betrachtung ist der Tatsache einer möglichen allergischen Reaktion geschuldet, die unter Stresssituationen bei neu eingesetzten Fischen eine Art "Flugrost" entwickelt.
    Ich nenn es einmal so, da mir kein besserer Vergleich einfällt. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Dieser harmloseren Entwicklung bin ich auch schon mehrmals aufgesessen.
    Obwohl einzelne Merkmale einer Infektion scheinbar zu erkennen sind, nimmt die Vermehrung nicht eine explosive Fahrt auf, sondern wird durch andere Faktoren im Beckenmilieu unterbrochen, oder zumindestens so abgeschwächt, dass die Immunabwehr des oder der Fische
    greifen kann.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo

    welche Hausratversicherung hast Du?
    meine versichert nicht bei Aquarien über 200Liter

    Die Versicherungspolice bei der VGH beinhaltet den Hinweis auf den Austritt von Salzwasser, was im Gegensatz zu Leitungswasser hygroskopisch ist.
    Denn im Schadenfall erwachsen daraus komplexere Massnahmen, wie zum Beispiel Isolierungsmassnahmen des Estrichs und/oder Mauerwerk, als nur eine einfache Trockenlegung.
    Versichert sind u. a. alle durch Wasser beschädigten, nicht fest mit den Becken verbundenen Teile, wie Unterschrank, Elektronik etc.
    Das übernimmt die Hausrat.
    Den Schaden am Parkett etc. trägt die Gebäudeversicherung.
    Angegeben hatte ich max. 3000l Wassermenge.
    Irgendeine Begrenzung stand bei Abschluss der Versicherung nicht zur Disposition.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    ich denke auch, dass man da nicht vorsichtig genug sein kann. Der Sachschaden ist die eine Sache, die ganzen toten Korallen und Fische eine andere. Das wäre für mich der Horror.

    Hier muss ich noch hinzufügen, dass bei einer entsprechenden Hausratversicherung die Fische mitversichert sind.
    Das deckt den materiellen Schaden ab, aber nicht den immateriellen Stellenwert.

    Gruß
    Hajo

    Aber eine unkontrollierte Aufheizung ist eigentlich nicht möglich bzw. habe ich noch nie gehört, dass ein Temperatursensor schlagartig grob falsch misst.
    Also warum überhaupt einen Regelheizer verwenden?

    Hallo Chris!

    Das ist hier die Kardinalsfrage. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    In meinem Beispiel um das verbaute Ventil in der Hauswasserversorgung ist ja nicht die Mechanik des Ventils der Fehler gewesen, sondern ein Defekt der elektronischen Steuerung desselben.
    Ich komme gern wieder auf meine Frage zurück:
    Warum bietet der Hersteller, ausser der üblichen gesetzlichen Gewährleistung keine weitere Produkthaftung an?
    Auch eine mögliche Garantieverlängerung schliesst einen Sachschaden definitiv aus.
    Die Unberechenbarkeiten mancher technisch verbauten Konstellation sind nicht Gegenstand der allgemeinen Garantiebestimmung.
    Der Erwerb von gebrauchter Technik ist nochmal eine andere Herausforderung.
    Mir ist die Fehlerquote elektronischer Bauteile am Aquarium nicht bekannt.
    Gäbe es sie nicht, gäbe es auch hier und im weiteren Netz keine Diskussion.
    Austretendes Wasser ist ein Versicherungsfall.
    Entweder, unter Einschluss des Aquariums, über die Hausrat/Haftpflicht oder über die Gebäudeversicherung.
    Der Hersteller von elektronischen Elementen haftet nur innerhalb seiner Gewährleistungspflicht für die technische Seite seines Produktes.
    Nicht für den daraus resultierenden Schaden.
    Auch aus diesem Grund habe ich den Regelheizer hinter die elektronische Steuerung geschaltet.
    Plus einer zusätzlichen Versicherung gegen austretendes Wasser.
    Man mag es Paranoia nennen, meinem Sellenfrieden tut es gut. :winking_face:

    Gruß
    Hajo

    :thinking_face: erzähl mit doch sowas nicht :wacko:
    Bei mir waren bislang immer tagsüber 24grad im Becken. Nachts deutlich Kühler, klar die Brennstäbe waren ja aus :face_with_rolling_eyes: Ich erhoffe mir nun mehr Beständigkeit und will mal schauen ob es gravierende Auswirkungen hat auf den Wuchs (Strom lass ich mal hintenüberfallen, das ist nunmal so bei dem Hobby)


    Wenn du das infrage stellst, frage meine Versicherung.
    Die hat schliesslich den Schaden bezahlt.
    Versicherungen sind eigentlich weniger für schlampiges Vorgehen bekannt.
    Mehr ist nicht hinzuzufügen.

    Defekte Regelheizer sind immer einmal ein Thema, aus welchen technischen Gründen (Kurzschluss, Bruch, verschmorte oder verklebte Kontakte etc.) auch immer.
    Sich allein auf die vom Hersteller genannte Zuverlässigkeit zu berufen, ist fahrlässig.
    Wenn dessen Erklärungen Hand und Fuss hätten, stellt sich doch die Frage nach einer Garantie nicht mehr.
    Mir ist kein Hersteller bekannt, der auf Heiztechnik rund um das Aquarium eine Langzeitgarantie gibt, eventuell auch noch im Schadensfall für die Verluste aufkommt.
    Also muss nach Alternativen gesucht werden.
    Eine Kombination von elektronischer Steuerung mit Fühlerelement plus einem Regelheizer ist seit Jahren Standard bei mir in den Becken.
    Wer die Störanfälligkeiten von Heizersystemen anzweifelt, der sollte nicht immer seinen eigenen Blicke auf die Dinge als Masstab nehmen, sondern ruhig einmal die vielen negativen Erfahrungen rund um die Heizgeräte respektieren.
    Das Internet lässt grüssen.

    Ich auch!

    Hajo

    Somit ist er zwar nur 1x abgesichert aber ich meine, wenn der Controller ausfällt müsste der aheizstab automatisch mit ausgehen...

    Das kann, aber muss nicht.
    Ich erinnere mich noch an eine Überschwemmung, weil ein elektronisch gesteuertes Ventil die automatische Wasserzufuhr nicht mehr abgeschaltet hat. Der Strom floss also weiter.
    Das kann, je nach Situation, auch bei einer Heizersteuerung passieren.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Ralf!

    Burkhard meint keinen zweiten Heizer sondern 1 Regelheizer verbunden mit 1 elektronischer Steuerung. Regelheizer um 2 Grad höher eingestellt.
    Das hat den Vorteil, wenn die elektronische Steuerung (bei dir Profilux) ausfällt, der Regelheizer als Heizelement für weitere Kontinuität sorgen kann.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Ich wollte eigentlich zu diesem Thema nichts mehr posten, aber ich kann nicht aufhören, euch auf den Sack zu gehen! :grinning_squinting_face:

    Obiges Thema ist nur ein einziger Abschnitt im Leben des Fisches.
    Bereits vor diesem Prozedere wird bereits die Anpassung beim Großhändler erfolgt sein.
    Jetzt erfährt der Fisch den nächsten Akt beim Einzelhandel.
    Danach, aus bekannten Gründen, eine weitere Anpassung an die Dichte im heimischen Aquarium.
    Mit dem Blick auf das osmotische Gesetz muss der Meerwasserfisch laufend trinken.
    Wenn ich mir vorstellen würde, dass der Fisch längere Zeit manche undefinierbaren Brühe nicht nur im Transportbeutel trinken muss, dann wird das sicher Auswirkungen auf sein Immunsystem haben, ergänzend zu den obigen Salinitätsschwankungen, die zusätzlichen Stress verursachen.
    Dann wären gesunde Fische eigentlich wie ein Lottogewinn.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Nichtsdestotrotz dürfte dieses Video ein Baustein im Lernprozess des Aquarianers werden.

    Mir sind Fälle bekannt, wo die Fische direkt aus dem Beutel in die Becken geschmissen wurden.
    Ich sage bewusst dieses Wort, da keine andere Umschreibung passt.
    Das Elend konnte man dann in den nächsten Tagen betrachten.....
    Wer sich mit den Ursachen von Ausfällen von Fischen auseinandersetzen möchte, der darf nicht den Gesamtüberblick aus den Augen verlieren.
    Es nutzt nicht nur einzelne Etappen zu kritisieren, um anschliessend die Misere zu relativieren, sondern man sollte vielmehr den kompletten Transportweg vom Fang bis hin zum heimischen Aquarium überdenken.
    Dieser Weg ist längst nicht mit ein paar Stunden abgetan!
    Normalerweise werden die Fische einzeln im Transportbeutel verpackt, mit 2/3 Luft (Sauerstoff) und 1/3 Wasser.
    Die Zugabe von Sauerstoff ermöglicht eine längere Vereildauer im Beutel.
    Diese Weitsicht wird ja einen Grund haben.
    Es ist nicht unüblich, in manchen Fällen sog. Beruhigungsmittel hinzuzufügen.
    Darunter sind keine Betäubungsmittel zu verstehen.
    Diese sind auf dem Transportweg verboten.
    Der Grosshändler unterzieht den Fischen eine weitere chemische Behandlung, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass sich diese Substanzen bereits im Transportwasser befinden können.
    Auch deswegen, insbesondere um Schaden von den Fischen abzuwenden, ist eine sorgsame Anpassung vonnöten.

    Gruß
    Hajo

    zitat sven:

    zunächst würde ich mal davon ausgehen, dass vor allem der großhändler, also leute wie dejong, einen frischen import erst mal in die quarantäne schicken. ist dem denn nicht so?

    moin sven,

    ja, das ist so.

    der frischimport durchläuft dort in separater einrichtung die quarantänezeit.

    So pauschal ist das nicht zu sehen.
    Ich habe mit dem Großhandel schon andere Erfahrungen gemacht.
    Zu erwähnen wären noch die Direktimporte.
    Erfahrungsgemäß durchlaufen bei dieser Art des Einkaufs die Fische selten eine Quarantäne. Begründet wohl durch den Platzmangel.
    Wenn wir Verluste in den Blick nehmen, sollte auch die kalte Jahreszeit erwähnt werden. Erfahrungsgemäß nimmt in dieser Periode die Verlustrate zu.

    Gruß
    Hajo

    moin hajo,

    danke!

    nun, ein anderer kunde will grundsätzlich seine fische von de Jong unausgepackt kaufen.

    alles ist denkbar.

    Hallo Joe!

    Ich vermute einmal, dass da andere Überlegungen im Vordergrund stehen.
    Unter gewissen Zwängen habe ich das auch so gehandhabt.
    Das fällt eher unter den Wunsch des Abnehmers.
    Was ich meine, ist die etwas übertriebene Vorsicht des Verkäufers vor Verlusten, auch monetären Art.

    Gruß
    Hajo

    Allerdings werden natürlich in der Meerwasseraquaristik Korallen weggeworfen wenn gegärtnert wurde und sich kein Abnehmer findet.

    Wer mit nur wenigen, winzigen Korallen startet, der sollte sich mit seinem handeln nicht schon gleich heute auf die umstrittenen Konsequenzen eines evtl späteren Korallenüberschusses berufen.
    Gerade bei LPS liegt dieser Tag in weitester Ferne.
    Diese Leistung muss erst einmal mal erbracht werden.
    Wenn es überhaupt dazu kommen wird.....
    Man kann sich mit dem Thema kritisch auseinandersetzen.
    Zu diesem Zeitpunkt ist das keine ernsthafte Option.
    In diesem Sinne....

    Gruß
    Hajo

    Wenn das Gewebe O.k. ist, das Skelett fest verbunden, dann besteht doch kein Handlungsbedarf.

    Übrigens schmeißt man keine lebenden Tiere weg!
    Auch angeschlagene Individuen können wieder gesund gepflegt werden und wachsen. Das sollte eigentlich einen Versuch wert sein und nicht der Weg in die Mülltonne!

    Gruß
    Hajo

    Ich vermute mal, braun ist am wenigsten gefragt....oder will sie jemand kaufen ?!

    Grüße Steffen


    Warum abgeben?
    Ist doch mehr eine Frage der Beleuchtung.
    Unter mehr Blauanteilen verändern sich die Farbpigmente.
    Dann wird aus einem hässlichen Entlein meist ein schöner Schwan. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Gruß
    Hajo

    Sollte ich die Koralle weg schmeißen ?
    Wachsen tut sie ja aber hübsch ist iwie anders.

    sieht für mich wie fleckige Pigmentveränderungen des Gewebes aus.
    Das ist völlig normal und nichts krankhaftes.
    Allerdings sollte das Gewebe fest mit dem Skelett verwachsen sein.
    Eigentlich sind mehrfarbige LPS sehr gefragt.
    Kommt auf die farblichen Nuancen und den persönlichen Geschmack an.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Steffen!

    Die Bilder geben leider nicht viel her.
    Der ominöse Belag kann von Cyanos kommen, was eher unwahrscheinlich ist, oder auf eine beginnende Gewebensnekrose hindeuten.
    Im ersten Fall kann der Belag abgesaugt werden (dünner Luftschlauch), da sich der Cyanobelag vom gesunden Gewebe scharf abgrenzt.
    Im zweiten Fall ist das Absaugen weniger angebracht, da mit dem kranken Gewebe auch ein Teil des noch gesunden Gewebes verletzt werden kann.
    Es gibt ein Mittel von FM, das gegen Gewebeverlust helfen soll.
    Eine weitere Möglichkeit wäre nichts pathalogisches, sondern eine nicht seltene Pigmentänderung des Gewebes.
    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!


    Es gibt keine Statistik über erkrankte Fische im Aquarium.
    Es gibt aber sehr wohl Fische in Händlerbecken in schlechtem Zustand.
    Das ist nicht abwertend zu verstehen, sondern das Ergebnis von immer noch nicht optimalen Fang- und Exportbedingungen, die der Gesundheit und Unversehrtheit unserer Fische entgegen stehen.
    Da rein jeder Neuerwerb eine Zeitbombe in sich tragen kann, muss zumindestens über Alternativen nachgedacht werden. Sonst bleibt jeder Kauf ein Risiko.
    Theoretisch könnte der ausgesuchte Fisch zur Sicherheit mehrere Wochen im Händlerbecken verweilen, bis dann die Übergabe stattfindet.
    In dieser Zeit wird sich zeigen, ob er gesund ist oder krank.
    Schön wär`s! Das ist reine Theorie und leider nicht die Praxis.
    Warum das so ist, wissen wir alle. Der Händler trägt das Risiko.
    Also bleibt dafür zu sorgen, dass der Fischkauf nicht zum Desaster wird.
    Die Eigenverantwortung sollte allerdings so groß sein, dass der Neuzugang nicht sofort den Weg ins Becken findet.
    Mit einer Temperaturanpassung ist es nicht getan.
    Eine Anpassung der Dichte muss folgen, da erfahrungsgemäss auch die Salinität den Gegebenheiten im eigenen Becken nicht immer entspricht!
    In diesem Zusammenhang ist die Gelegenheit günstig, den Zustand des Fisches in der Tüte zu überprüfen. Geübte Augen erkennen hier bereits einige Hinweise.

    Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich einen Typen, der früher einmal aus Mitleid und ohne vorübergehende Quarantäne, den verschwundenen Partner von Amphiprion percula durch ein neues kleines Fischchen ersetzen wollte.
    Menschelnde Gefühle überwogen und meine guten Vorsätze gingen auf einmal den Bach hinunter.
    Der neue, kleine Fisch versaute mir den ganzen Bestand!
    Mal abgesehen von einem 4-stelligen Betrag, den ich durch Dummheit verlor, waren einige der Fische nicht ohne weiteres zu ersetzen.
    Das war und blieb für mich der größte Schaden.
    Vielleicht kann sich das keiner mehr vorstellen, da heutzutage die meisten Meerwasseraquarianer ihren Schwerpunkt in der Korallenpflege haben. Wenn sie aber einen im Laufe der Jahre zusammengestellten, harmonischen Altbestand an auch grossen Fischen verlieren, dann ist das eine andere Hausnummer, als wenn irgendwelche Korallen muckeln, die vorsichtshalber fragmentiert oder spaeter 1:1 ersetzt werden können.
    Wer sich in Ausflüchten verliert, wenn es um das obligate Übergangsbecken geht, der sollte sich später nicht beklagen, wenn trotz technischer Hilfsmittel und/oder homöopathischen Dosen der Kräutermedizin, jede Hilfe für die erkrankten Fische im Riffbecken zu spät kommt.
    „Otto-Normalaquarianer“ wird erst beweglich in der Birne, wenn er seinem Gewohnheitstrend aufgesessen ist, und er in der Bredouille sitzt.
    Wer dennoch die Gefahren ignoriert und auf eine Art kontrollierten Übergang verzichtet, der ist kein alter Hase, sondern ein alter Depp.
    Mit diesen Zeilen möchte ich es bewenden lassen.
    Ob mein Geschreibsel einen Kopierwert darstellt liegt im Auge des Betrachters.
    Es sind nicht die zehn Gebote. Man könnte es allerdings unter langjähriger Erfahrung mit Meerwassertieren abhaken.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Sandy,

    die Fische kamen gerade aus der Quarantäne (2 Wochen) beim Händler. Der Salzgehalt ist recht gering in deren Anlagen........

    Deswegen, und weil mir die schlappe Dichte damals beim Kauf nicht bekannt war, und ich diese vor dem Einsetzen nicht bereits im Beutel zu Hause überprüft habe, also den Fisch praktisch blind überführt hatte, ist die Krankheit Tage später sichtbar geworden.
    Was ich damit meine?
    Auch ein abrupter Unterschied in der Salinität kann eine Infektion auslösen!

    Gruß
    Hajo

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, kannst du auch die Temperatur auf 26-27 Grad erhöhen, das nützt wohl auch dem Fisch und schadet dem Erreger.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Das ist so nicht korrekt.
    Mit der Temperaturerhöhung verkürzt sich nur der Zyklus der Vermehrung, und erhöht somit im Becken die Anzahl der Schwärmer in diesem Zeitraum.
    Es schadet nicht dem Erreger selbst und nutzt dem Fisch nur bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung.

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    Der Befallmodus ist festgelegt und vom Erregertyp und dem Entwicklungsstadium beeinflusst.
    Der nächste Zyklus lässt erst in 6-9 Tagen, je nach Temperatur, die nächsten Schwärmer entstehen.
    Bis dorthin wird das Medikament geliefert sein.
    Trügerisch ist, dass in dieser Zeit der nächste Befall kaum zu bemerken ist, obwohl die nächsten Trophozoiten bereits unter der Fischhaut stecken.
    Manche wiegen sich dann in Sicherheit, obwohl das dicke Ende später deutlich wird.

    Gruß
    Hajo

    Hi Hajo
    das Paar hat sich sehr gut vertragen, gegen über anderen fanden oft Übergriffe statt.


    Hallo Ewald!

    Es soll ja Menschen geben, die sich dieser Spezies verschrieben haben. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Wenn's mal nicht so läuft.....
    Die beste Strategie das Risiko von Übergriffen zu minimieren, ist ein
    Kompromiss durch Austauschen von überwiegend malträtierten Korallen
    durch weniger anregendes Leben.
    Das bedeutet aber längst nicht, dass im Laufe der Zeit besonders viel durchgetauscht werden muss.
    Ich habe das mit Erfolg jahrzehntelang so praktiziert.
    Die Alternative wäre eine Abgabe der Fische zugunsten der Bewahrung des eigenen Seelenfriedens.
    Kommt bei mir nicht infrage! :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo

    Hallo Chris!

    Es ist bezeichnend, dass Stresssymptome dieser Art weniger beim dominantenTier auftreten, als beim kontrollierten Artgenossen.
    Allerdings kann es auch zu einem pathologischen Verlauf kommen.
    Die Abwehrmassnahmen hast du schon aufgezählt.
    Gruß
    Hajo

    Hallo Chris

    Ich hoffe Du hast mit den beiden C. acanthops mehr Glück wie ich, bei mir sind es die Größten Stinkstiefel die

    ich hatte, einen konnte ich herraus fangen, der zweite geht leider nicht in eine Falle.

    Um was geht es, Ewald?
    Aggressionen zwischen den beiden Tieren oder Auseinandersetzungen mit anderen Fischen?
    Oder Übergriffe auf andere Beckenbewohner?

    Gruß
    Hajo

    Macht es eigentlich Sinn, die Tiere für 2-3 Tage in der Fischfalle zum Eingewöhnen zu belassen?

    Bei ausreichenden Versteckmöglichkeiten würde ich darauf verzichten.
    Bis zur endgültigen Geschlechtsfestlegung wird der Druck auf das kleinere Tier mehr oder weniger konstant fortgesetzt.
    Das ist erstens nicht überzubewerten und zweitens von Art zu Art unterschiedlich beständig.
    Ich habe Zwergkaiser ausschliesslich sofort zusammen eingesetzt.
    Die "Prügelleien" sind nicht zu verhindern.
    Es gehört u. a. zur Geschlechtsfestlegung.
    Acanthops waren damals meine ersten Zwergkaiser.
    Eigentlich keine besonders aggressiven Fische.

    Gruß
    Hajo

    Hallo Chris!

    Zwergkaiser sind protogyne Hermaphroditen.
    Sie werden mit weiblichen Geschlecht geboren.
    Das dominantere Exemplar wird zum Männchen.
    Mit der Unterwerfung des kleineren Tieres beginnt die Geschlechtsfestlegung.
    Bis das geklärt ist, wird es noch zu einigen Raufereien kommen.
    Das ist völlig normal und sieht manchmal schlimmer aus, als es in Wirklichkeit ist.
    Glückwunsch!

    Gruß
    Hajo

    Hallo zusammen!

    so neu sind diese Versuche nicht.
    Dass aber Geld damit verdient wird, wusste ich bis dato nicht.
    Die "Liebigsche Welt im Glase" will ich zu diesem Thema mal nicht bemühen.....
    Hier ein Beispiel für eine andere Verzwergung des Systems.
    Unter "Ecosphere" versteht man die Betrachtung und Entwicklung von Lebensformen in einem abgeschlossenen System(chen).
    Dazu gibt es im Netz Beiträge , sowie Videos, die die Entwicklung von bis zu mehreren Jahren im abgeschlossenen Glase dokumentieren.
    Sozusagen eingemachtes Leben. :grinning_face_with_smiling_eyes:
    Auch das will ich nicht bewerten.
    Kann aber auch mancher Vorstellung auf die Sprünge helfen oder auch manche Idee begraben.

    Gruß
    Hajo

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ecosphere_(Aquarium)

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