N'Abend Muschelforscher,
ich mache vierteljährlich ICP. Auch zur Zt. der vielen fruchtlosen Tridacna & Co. Einsätze lag Cu immer im grünen Bereich.
Erhöhte Kupferkonzentrationen sind nur eine Ursache von vielen.
Das kann man in Betracht ziehen und prüfen.
Die Anreicherung von Schwermetallen, wie Cadmium und Zink, führen nachweislich ebenfalls zum Siechtum.
Auch das Manko u. a. von Jod gehört dazu.
Optische Schäden können manchmal Hinweise auf Ursachen geben, wie Verformung der Schalen oder Ausbleichung des Mantellappens.
Das nächste Kapitel wären bakterielle Infektionen oder Viren.
Hier stellt sich die Frage, ob erst im Aquarium infiziert oder bereits in der Zuchtanlage?
Sind ausreichend Licht und Nährstoffe vorhanden?
Es ist als Laie nicht einfach, die richtigen Schlüsse aus dem Siechtum einer Muschel zu ziehen.
Wenn man sich nicht mit der Physiologie von Meeresmuscheln vertraut gemacht hat, ist die Suche nach der Ursache doppelt schwer.
Persönlich denke ich nicht in Richtung Kupfer.
Eher an eine bakterielle Infektion, so wie sie in Zuchtanlagen auftreten können.
Juvenile Tridacnas sind bis zu einer Größe von ca. 6cm besonders stressanfällig.
Hier ist die Mortaltätsrate im Aquarium besonders hoch.
Gruß
Hajo
