Beiträge von hajo

    Ich kann die Informationen von Burkhart nur bestaetigen. :thumbs_up:
    Die ersten 1-2 Tage haben sie sich orientiert. Dann aber waren Lobstereier die erste Wahl.
    Danach Artemia und angereicherte Cyclops und Daphnien.
    Es hat auch nicht lange gedauert, bis sie sich an Basleer Granulat mit Knobi gewoehnt hatten.
    Alles in allem voellig problemlos. Da habe ich schon ganz andere Situationen erlebt.

    Gruss
    Hajo

    dann koennen wir ja doch noch auf diesen Erfolg anstossen!!! :hop2:
    Da fuer mich bei diesen Attacken die Konkurrenz um die Weidegruende im Vordergrund stand,
    ist es nur logisch, dass der Salarias sich nun verstaerkt um alles Fressbare kuemmern wuerde.
    Das ist ihm sicherlich in seiner Gier zum Verhaengnis geworden.
    Obwohl man den Grammistes den Planktonfaenger nachsagt, sind sie doch oft auf der Suche nach Fressbarem im Riff. Sie nehmen Kleinstgetier und auch manchmal Algen vom Gestein auf.
    Dort sind gewisse Parallelen zum Salarias zuerkennen. Hoechstwahrscheinlich ist das der Ausloeser fuer die Antipathie. Blenniden untereinander koennen zu einem Problem werden.
    Ich drueck dir die Daumen, dass bald noch mindestens ein weiterer Artgenosse Einzug haelt, und dass mit dem Abgang des Salarias der Anfang eines harmonischen Miteinanders beginnt.
    Gruss
    Hajo

    Christiane, mach dir keinen Kopf! Es kommt manchmal anders, als man denkt.
    Ich erinnere an meinen Hinweis mit den beiden Loretos. Sie waren zu Zweit und
    hatten doch keinerlei Chancen.
    Es bleibt jetzt nur abzuwarten und zu hoffen, dass sich die Aggressionen des
    Ramosus legen.
    Vielleicht ist eine Separierung des Fisches der bessere Weg?
    Gruss
    Hajo

    warte erst einmal ab, was dich morgen erwartet.
    Ich kenne deine Haendler nicht, aber die meisten nehmen einen gesunden Fisch in Zahlung.
    Groessere Exemplare haben wenig Aussicht Anklang zu finden. Beim Ramosus haette ich keine
    Bedenken ihn anzubieten.
    Es kann sich morgen alles beruhigt haben. Das waere dann eine gute Nachricht.
    Ich trenne mich auch ungern von meinen Fischen. In einer Zwangslage muss man sich entscheiden, wobei man immer die Zukunft des Beckeninhalts im Blick haben sollte. Es
    hat keinen Zweck sich in einen Stinkstiefel zu vergucken, der moeglicherweise jeden Neuzugang ausbremsen wird.
    Gruss
    Hajo

    auf welches Futter reagiert er denn besonders gut?
    Meiner war ein grosser Fan von Artemia und Mysis.
    Das wurde ihm schliesslich zum Verhaengnis.
    Durch die Falle gefuettert, und er war drin.
    Hat etwas gedauert. Es gelingt gut in den Abendstunden,
    wo es noch hell im Becken und dunkel davor ist.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Christiane,

    solche Reaktionen vom Ramosus kann man nicht ausschliessen. Aktuell habe ich keinen im Becken. Daher kann ich nichts dazu beitragen. Nur, dass er sich nicht immer wie der liebe Junge von nebenan benimmt. Bei mir hatte er vor Jahren die beiden Neuzugaenge Gramma loreto zerbissen. Sie sind beide an den Folgen verstorben. Der einzige Fisch, vor dem er Manschetten hatte, war ein Ctenochaetus tominiensis. Der hatte ihn gut im Griff!
    Ich hoffe sehr, dass noch alles gut wird. Wenn ich mich in deiner Situation befinden wuerde, waere die Trennung vom Ramosus schon beschlossene Sache.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Sandy,

    das leidige Ergebnis meiner Kombination hatte ich ja schon vorgestellt. Zu erwaehnen waere noch, dass der Splendidus unbehelligt bleibt. Das fuehre ich auf die Groesse des ausgewachsenen Maennchens zurueck. Der Sycorax war im Vergleich gerade einmal ein Daeumling.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,


    vorneweg gesagt: Meine erste Erfahrung mit Synchiropus sycorax war leider nur von kurzer Dauer.
    Nicht etwa, weil das juvenile Tier nicht genug Lebendfutter vorfand (der ebenfalls im Becken lebende Splendidus ist dick und rund) sondern weil es ein paar Tage spaeter wohl nachts Bekanntschaft mit einer grossen Krabbe machte.
    Im Nachhinein gesehen, haette ich die Situation besser einschaetzen muessen.
    Das kleine Fischchen war nicht wesentlich groesser als ein Daumennagel. Zuvor hatte ich Bedenken wegen der Groesse des Splendidus, und machte mir in dieser Richtung Sorgen.
    Was aber ,wie sich zeigte, voellig unbegruendet war.
    Kaum war der Winzling im Becken, ging‘s sofort auf Futtersuche. Und er pickte und pickte und pickte.....Das hielt ungefaehr eine Woche, dann ward das Tierchen nicht mehr gesehen. Leider. Diese Art kommt recht haeufig vor. Deswegen wohl auch der relativ moderate Preis.
    Ueber Haltungserfolge liest man Durchwachsenes. Es gibt Erfolge, wie auch Misserfolge. Dass Sycorax anderes Futter aufnimmt, als z. B. der Splendidus, glaube ich nicht. Eine andere Vermutung geht in Richtung kaelterer Wassertemperaturen. Kann ich auch nicht so recht nachvollziehen, da es auch anders lautende Berichte gibt, die diese Vermutungen widerlegen. Also wird nur das Ernaehrungsthema bleiben.
    Ich werde es auf jeden Fall weiterhin versuchen.
    Das Becken ist fuer einen oder zwei Sycorax gross genug, um nicht zufuettern zu muessen.
    Die beste Voraussetzung fuer einen Erfolg ist der Erwerb eines gesunden und fresslustigen Exemplars. Das ist zwar eine Binsenweisheit und trifft fuer alle unsere Wunschfische zu. Da wir nicht in sie hineinschauen koennen, auch kein Fisch-MRT in Sicht ist, bleibt der Fischkauf auch immer ein Risiko.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Christiane,

    hier ist noch schnell ein weiterer Vorschlag in Sachen Leierfischchen. Sie werden nicht so groß, wie die Splendidus.
    Aber sie haben eine wahnsinnig optische Wirkung! Man sieht sie schon aus einiger Entfernung!! :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Hajo


    Hallo Christiane,

    Zwerkaiser koennte man sich auch gut vorstellen. Allerdings kommt es dabei auch zu einigen Uebergriffen auf die Korallen. Wer es dennoch versuchen will, der sollte sich auf die kleinen Arten (Argi, Resplendens) konzentrieren. Da sind die Belaestigungen nicht so gravierend.
    Bei der Vergesellschaftung mit den Synchiropus ist zu bedenken, dass sie in gewisser Weise auch Nahrungskonkurrenten sind. Weniger bei Kunstfutter als beim lebenden Kleingetier im Aquarium. Diese Population wuerde bereits durch ein Paar Synchiropus stark begrenzt werden.
    Immer vorausgesetzt, dass kein anderes Futter angenommen wird.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    die Qualitaet von oeffentlichen Aeusserungen steht hier auf dem Pruefstand.
    Mir sind die kritischen Diskussionen um dieses Produkt auch bekannt. Ich kenne aber auch zufriedene Besitzer.
    Soweit ich mich erinnern kann, wurde damals als Nadeloehr ein etwas instabiler Controller ausgemacht. Andere hatten den Impeller aelterer Bauart in Verdacht. Dieser faellt nun flach, da er bei der juengsten Generation modifiziert wurde. Hoert man. Kann ich nicht unterschreiben, da mir der Vergleich mit der vorangegangenen Produktion fehlt.
    Diese Pumpe tut bei mir ihren Dienst in einer Filterkammer, in der auch die Nachfuellautomatik installiert ist. Bei Unregelmaessigkeiten im Betrieb der Pumpe wuerde auch die Nachfuellautomatik aus dem Tritt kommen. Tut sie aber nicht.
    Es ist weder ein Anstieg der Salinitaet zu verzeichnen, noch eine Verduennung. Insofern nehme ich die Kritik zur Kenntnis, kann sie aber fuer mein Modell nicht nachvollziehen.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Christiane,

    tue dir das mit den Lippfischen nicht an. Spaetere Probleme mit den Geschlechtern und immer ein wenig bis absolut springfreudig.
    Wegen der Meiacanthus wende dich doch bitte an Elena. Dort wirst du fuendig werden.
    Es sei denn, es sind momentan keine vorhanden oder auch nicht auf den Stocklisten.
    Vorbestellung geht immer.
    Gruss
    Hajo

    Die RFP würde ich so aussuchen, dass sie ca. 4x den Beckeninhalt pro Stunde fördert, oder? Also ca. 1200l? Natürlich netto, durch die Förderhöhe verliert sie ja an Leistung. Müsste ich also mal Datenblätter studieren gehen :winking_face: Welche Pumpen sind denn da heutzutage leise, sparsam und bezahlbar? :smiling_face_with_halo:

    Hallo Christiane,

    ich habe diverse Pumpen in Betrieb. Es ist (fast) alles dabei, was Rang und Namen hat. Leider sind auch einige dabei, wo das Kosten/Nutzen-Prinzip in Schieflage gerät. Damit möchte ich sagen, daß einige von den sogenannten Premium-Pumpen nicht alles halten, was sie verprechen (sollen). Vor allem beim Thema "Geräuschkulisse"! :frowning_face:
    Als Förderpumpe bekam bei mir in den letzten Jahren immer das Produkt EH*** den Vorzug. Robust, preiswert und relativ leise.
    Leise ist ein dehnbarer Begriff. Der Betrieb im Keller ist etwas anderes, als der Einsatz im Wohnbereich. Je größer die Pumpen sind, desto geräuschvoller meist ihre Natur.
    Irgendwann habe ich mich dazu entschlossen, auch auf Empfehlung einiger befreundeter Aquarianer, die EH*** gegen eine Jecod DCS 2000 einzutauschen. Es sollte nur ein Versuch sein. Bei dem aktuellen Preis von unterhalb von 45 Euro dieser Pumpe bedeutete das kein Risiko.
    Kurz und gut: Diese elektronisch gesteuerte Pumpe ist wirklich sehr leise und lässt auf jeden Fall die alte Pumpe vergessen.
    Die Pumpe verrichtet ihren Dienst sehr zuverlässig als Förderpumpe. Für die gestellten Anspüche genügt sie vollkommen.
    Wer mehr Dampf benötigt, ist mit dem 3000er Modell bestens bedient. Auch hier stimmt das Kosten/Nutzen-Verhältnis.
    Übrigens werden diese Pumpen auch in einigen AS einiger Hersteller verbaut. Nicht grundlos.

    Einen schönen Weihnachtstag
    wünscht
    Hajo

    Hallo zusammen,


    in der Regel ist der Chelmon ein zuverlaessiger Fresser der Aiptasien. Ausnahmen sind selten. Als Prophylaxe neben den Garnelen ist er genauso zu empfehlen, wie der Chaetodon kleinii. Den Chelmon zu entfernen bedeutet in vielen Faellen die Wiederkehr der Glasrosen.Er sollte deshalb staendig im Becken bleiben. Nur so gibt es eine Gewaehr fuer die Verdraengung der Aiptasien.
    Gleiches gilt fuer die Garnelen. Hier sitzt man in der Zwickmuehle. Einerseits sollen sie das Becken von den Glasrosen befreien, andererseits bevorzugen sie das gereichte Futter fuer die Fische oder die Korallen.
    Wer oft fuettern muss, wird feststellen, dass die Glasrosen zunehmen werden. Hier ist man mit dem Chelmon besser bedient, da er nur selten Kunstfutterzu sich nimmt. Zumindestens in den Anfaengen. Allerdings braucht dieser Fisch wesentlich mehr Aufmerksamkeit,als die Garnelen oder sein Artgenosse Ch.kleinii.
    Wer aus zwingenden Gruenden auf den Chelmon oder andere Falter verzichten muss, sollte es dennoch mit den Garnelen versuchen. Es wird oft ein Langzeitprojekt unter der Einhaltung einer sparsamen Fuetterung. Diese Beobachtungen konnte ich mehrmals taetigen.
    Frohe Weihnachten!

    Hajo

    Hallo,

    mir ist noch immer nicht ganz klar, welche Ziele verfolgt werden. Korallen- oder Anemonenbecken?
    Von der Pflege einer Wirtsanemone, wie Heteractis malu , wuerde ich unter den gegebenen Umstaenden abraten.Diese Anemone ist nicht einfach zu halten, da sie einigen Raum beansprucht und auch sonst zu den sensibleren Arten zaehlt.
    Ein gut eingefahrenes Becken (Standzeit 1 Jahr) kommt ihren Anspruechen entgegen.
    Ich kann gut verstehen, dass uns der Anblick eines Paares Amphiprion inmitten einer grossen Wirtsanemone bewegt, diese Konstellation auch im heimischen Aquarium zu versuchen.
    Ich bin damals selbst, im jugendlichen Alter, ueber diese Schiene zur Meerwasseraquaristik gekommen. Von den damals bereits erfahrenen Aquarianern wurde gerade den Neuanfaengern vom Kauf einer Wirtsanemone mit Amphiprion abgeraten.
    Das moechte ich auch heute tun. Aus gutem Grund.
    Erstens sind diese Tiere nicht so stabil, wie sie scheinen. Verdeckte Transportschaeden!! Zweitens sollten alle Kriterien seitens des Pflege der Anemonen und ihren individuellen Anspruechen erfuellt sein.
    So ist es ganz natuerlich, dass es auch unterschiedliche Pflegeansprueche gibt. Wer das ignoriert, wird spaeter die Quittung dafuer bekommen.
    Auch sollte ueber eine zukuenftige Vergesellschaftung mit Fischen nachgedacht werden.
    Ich meine jetzt nicht, die eigentlichen Wirtsfische, sondern andere Arten, die man eventuell spaeter nachsetzen moechte.
    Nicht jeder Fisch vertraegt die Naehe der grossen Anemonen. Und schon gar nicht in kleineren Aquarien.
    Es kommt nicht von ungefaehr, dass Anfaengern mit relativ kleinen Becken die Entacmea quadricolor empfohlen werden. Diese Anemonenart ist farbig ein Hingucker, relativ ortstreu und vermehrt sich unter guten Bedingungen. Auch bleibt sie, im Vergleich zu den anderen Arten, relativ klein.
    Unter guten Bedingungen leben Wirtsanemonen sehr lang. Nur muessen diese erst einmal geschaffen werden. Und das gelingt kaum in ein paar Wochen.
    Darum moechte ich weniger die Heteractis malu empfehlen, als die Entacmea quadricolor.
    Was aber die Amphiprion dazu sagen werden, ist eine andere Geschichte, denn nicht jede Art geht eine Symbiose mit dieser Anemone ein.
    Gruss
    Hajo

    Hallo Honk,

    ich kenne dein Konzept nicht ,Medienfilter im Technikbecken. ??
    Hast du einmal den Ausgang vom Filter gemessen?
    Die effektivste Methode ist, das gesamte Wasser durch den Filter zu ziehen.
    Sobald du nur das Wasser vom Filterabteil durchziehst, ist die Effektivitaet futsch.
    Wenn die Input- gleich den Output-Werten sind, ist das Medium erschoepft.
    Grund kann eine zu geringe Fuellung sein.
    Direkt nach einer Befuellung sollte es einen deutlichen Unterschied geben.
    Je weiter dann der Tag ins Land geht, wird es bei einer zu geringen Menge
    an Silicarbon abnehmen. Es kann schon nach 1Stunde keinen messbaren Unterschied mehr geben.
    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,
    ich habe nun nochmal mein Wasser bei ATI Lab messen lassen. Der Silicat Wert ist nun laut Bericht bei 663mg. Ich habe sowohl Silicarbon von Aquaconnect in einem Medienfilter im Technikbecken also auch einen Mischbettfilter der Osmoseanlage nachgeschalten. Also irgend etwas stimmt hier nicht!!!!!!!
    Mein Silkattest von Salifet zeigt 0mg!!!
    In meinem Becken sieht alles ok aus. Also keine Kieselalgen.

    Hat jemand von euch ebenfalls solche Erfahrungen machen können.

    Ja.
    Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich Silikat in Verbindung mit der Keramik aus Rostock getestet habe. :loudly_crying_face:
    Obwohl zu diesem Zeitpunkt ein messbarer Silikat-Wert zu erwarten war, zeigte der Salifert-Test NULL!
    Auch die darauf folgenden Messungen bestaetigten das unerwartete Ergebnis.
    Misstrauisch geworden, holte ich mir Rat bei Armin Glaser. Dieser empfahl mir den RedSea-Test.
    Jetzt zeigte mir der Test mehr als 3mg an!!! :confused_face: Genau das aber war zu erwarten.
    Seit diesem Tag mache ich einen Bogen um den Test von Salifert!
    In meinem aquaristischen Umfeld kommen etliche Hersteller mit den unterschiedlichsten Tests zum Zuge.
    Die Erfahrung zeigt leider bei einigen Testreagenzien einen deutlichen Unterschied. Nicht nur beim Silikattest.
    Es sind beileibe auch keine Anwendungsfehler.
    Der Silikattest von Salifert aber gehoert fuer mich in die Tonne.
    Ich kann verstehen, dass man sich beim Kauf von Wassertests von monetaeren Gesichtspunkten leiten laesst.
    Dabei sollte man ruhig darueber nachdenken, warum wohl manche Premium-Tests nicht preiswert angeboten werden (koennen).
    Gruss
    Hajo

    Andererseits können auch Aquarien ohne Abschäumer ganz gut funktionieren, wenn der Gasaustausch sichergestellt ist (Fallrohr, Ströhmung) und das Aquarium nicht zu fischlastig ist. Die Korallen "fressen" dann ganz einfach die Nährstoffe auf. Obwohl mehr Nährstoffe trotzdem weniger Nitrat im Wasser.


    diesen Beweis erbringe ich mindestens schon die letzten 10Jahre! :grinning_squinting_face: :wink

    Gruss
    Hajo

    Hallo Hans,

    ich wuerde auch eher den Vorschlag von Hans-Werner aufgreifen.
    In der Regel legen Weichkorallen ein beachtliches Wachstum an den Tag. Dein relativ kleines Becken waere in Nullkommanix voll.
    Es waere besser, sich auf langsam wachsende Arten zu konzentrieren.
    Insbesondere LPS-Steinkorallen und weniger die schnellwuechsigen SPS. Auch einige Hornkorallen und z. B. farbige Krustenanemonen wuerden das Bild weiter abrunden.
    Aber, es ist alles eine Geschmacksache sowie eine Frage des Aufwandes.
    Gruss
    Hajo

    hartschaliges Getier. Garnelen, Muscheln, Schnecken etc.
    Gerade zu dieser Jahreszeit gibt es beim Discounter oder im gut sortierten
    Fischfachgeschaeft , tiefgefrorene Muscheln oder Garnelen.
    Aber bitte dann so oft es geht mit Schale!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Sandy,

    dann wuensche ich dir wertvolle Erkenntnisse bei deinen Versuchen.
    Ich hatte ja schon erwaehnt, dass ein bereits sich entwickeltes und gewachsenes Riff uns vor Herausforderungen stellen kann. Jedenfalls, wenn man mit nur mit 1 Pumpe arbeiten will.
    So kann es sein, dass, wie nun bei dir, einige Umdekorationen vonnoeten sind, um die groesstmoegliche Effizienz der Wizard zu erreichen.
    Meines Erachtens trifft das eher fuer das kleinere Modell zu.
    Die Wizard erledigt eine optimale Durchmischung des Wasserkoerpers. Also voellig anders, als konventionell turbulente Stroemungen aus Kreiselpumpen. Das Wasser soll optimal an jede Koralle herangetragen werden.
    Da viele Korallenarten in der Natur unterschiedlichen Stroemungsparametern unterliegen, liegen wir mit einer laminaren Stroemung unterschiedlicher Staerke in unseren Becken nicht ganz falsch.
    Ich kann eben neben eine Acropora keine Goniopora oder Catalaphyllia stellen. Eine Art haette dann bestimmt das Nachsehen. Oder bei gleichen Stroemungsparamtern eine Plerogyra neben eine Hornkoralle? Auch nicht optimal. Deswegen werden Korallen so platziert, dass in der Wassersaeule des Aquariums die unterschiedlichen Beduerfnisse unserer Korallen an die Wasserstroemung zum tragen kommen. Durchaus gestuetzt durch ein effiziente Software.

    Gruss
    Hajo

    Was mich etwas verwundert, dass so wenig Leute auf die Panta Rhei setzen, denn es kommt doch relativ wenig Rückmeldungen. Am Preis alleine von der Pumpe kann es nicht liegen, denn die Royal Exklusiv Produkte sind auch nicht gerade günstig und doch sehr verbreitet.

    Grüße Mathias


    ich moechte jetzt kein Referat ueber die Vorteile der Hydro Wizard halten. Das wuerde ein schraeges Licht auf das Thema werfen, da ich, wie einigen Insidern bereits bekannt sein duerfte, mit dem Hersteller befreundet bin.

    Nur soviel dazu: Weltweit bedeutende Einrichtungen nutzen den Hydro Wizard. Allein in den USA mehr als 14 Institute.
    Angefangen vom Monterey Bay Aquarium, California ueber etliche Sealifes, bis hin zum Waikiki Aquarium, Hawai.
    In anderen Regionen der Welt (Kanada, Australien, Japan) wie Vancouver Aquarium, Kanada oder Great Barrier Reef Marine Park, Australia oder Sunshine Aquarium Tokyo haben sich die verschiedenen Einrichtungen fuer den Hydro Wizard entschieden.
    In Deutschland sind es fast 2 Dutzend, wie z. B. Hagenbeck, Zoologischer Garten Berlin oder Exotarium Zoo Frankfurt etc.
    Die Fachleute dieser Institutionen koennen sich nicht alle irren.
    Gemessen an den Aufgaben, sind hier nur die grossen Wizards in Betrieb. Es ist eher unwahrscheinlich, dass hier irgendwo die kleine 42er zum Einsatz kam. Vielleicht in Aufzuchtbecken?
    Der "Hobby-Markt" ist eigentlich weniger das Ziel der Produktion gewesen. Dass bereits an der Entwicklung einer kleineren Schwester der 42 gearbeitet wird, erfreut bestimmt die Besitzer kleinerer Aquarien. Irgendwann ist aber der Trend nach unten am Ende, da kleine Pumpen mit kleinen Austritten keine laminare Stroemung mehr erzeugen koennen.
    Anders herum gesagt: Je groesser die Wizard, je optimaler die Stroemung , und umso effektiver der Wirkungsgrad.
    Gruss
    Hajo


    Und viel wichtiger schaffe ich denn eine laminare Strömung im gesamten Becken?
    Meine großen Acro Platten ganz oben haben in der Mitte fast keine Strömung so dass sich teilweise dort sedimente absetzen :yiih

    Viele Grüße Arne

    Hallo Arne,

    auf plattenähnliche Korallen habe ich jetzt grösstenteils verzichtet. Sie bringen meistens Probleme im Strömungskanal.
    Einige Beispiele siehe unten. Wenn man die Korallen sich so ausbreiten lässt, kommt man natürlich mit einer Pumpe nicht hin. :grinning_squinting_face:
    Ich hatte 4 grosse Tunze im Einsatz, die es nur mit Mühe geschafft haben, genügend Wasser an die Korallen zu bringen. Bilder zeigen nur Ausschnitte.
    Deswegen habe ich jetzt einen schlanken Aufbau und lege keinen Wert mehr auf Wellenbrecher.
    Gruß

    Hajo



    Hallo

    Es ist nicht wirklich immer schlüssig was man da so liest oder hört.

    Also immer schön selber beurteilen was gut und was schlecht ist .

    Hallo Nils,

    das bloede ist, dass es immer weniger Leute gibt, die so etwas richtig beurteilen koennen. Ein Hauptproblem dabei ist die fehlende Erfahrung.
    Wer sich bei seinem Besatz nur an den kleinen Groessen des Handels orientiert, der wird eines Tages vor einem Problem stehen. Erstens werden auch kleine Fische in kleinen Aquarien groesser, und zweitens fuehrt die Unkenntnis gerade bei den heranwachsenden Arten zu Komplikationen untereinander. Hier waeren die Haendler gefragt, die diese Tiere verkaufen.
    Es nuetzt aber alles nichts, wenn trotz der Warnungen munter drauflos gekauft wird.
    Es ist dann nicht nur die Enge des Beckens die Limitierung , sondern damit auch die wachsende Belastung durch die dann verstaerkt anfallenden Naehrstoffe. Es wird immer nur auf das Groessenverhaeltnis zur Wassermenge, sprich genuegend Schwimmraum, geschaut. Die Stoffwechselprodukte hat man leider als Anfaenger selten im Auge. Dieser Faktor ist nicht unerheblich,wenn man sich fuer ein Tier entscheidet. Er koennte letztendlich eine Gefahr fuer den gesamten Besatz darstellen.
    Inklusive Algenprobleme plus Krankheiten!
    Gruss
    Hajo

    Hallo Arne,

    ich hatte ja oben bereits erwaehnt, dass ein bereits entwickeltes und gewachsenes Riff uns vor andere Herausforderungen stellen kann, als eine Neueinrichtung. Das wird bei dir so sein.
    Die 63er ist ein recht grosser Koffer. Man sollte sie sich erst einmal ansehen, ehe man sich verrennt.
    Meine persoenliche Wahl ginge in Richtung 2x 42er. Dieser Typ ist klein und wenig auffaellig. Was ja auch neben der Staerke auch ein Gesichtspunkt sein kann.
    Warten wir mal ab, was die Erkenntnisse von Sandy bringen.
    Ich habe mindestens die letzten 30 Jahre mit den verschiedensten Pumpen von Tunze verbracht. Man kann schon sagen, freaky.
    Die HydroWizard ist aber schon eine andere Welt. Vor allem bei der Geraeuschkulisse.
    Gruss
    Hajo

    Hi.
    Ob ihr von dieser Greenpeace Geschichte Ahnung habt


    Ich kenn deinen Haendler nicht. Aber "Haendler" kommt von Handel. (Joe, jetzt musst du stark sein :grinning_squinting_face: ) Kurz: Wenn der nix verkaufen kann, muss er den Laden dicht machen. Da wird man schon erfinderisch. Auch zum Thema Greenpeace.o Denk mal darueber nach.
    Greenpeace geht es eher um das oekologische Gleichgewicht in der Natur, wie auch der Bestandsdichte von Tieren und Pflanzen, sowie Fangquoten und Mindestgroessen. Den Rest soll das Washintoner Artenschutzabkommen "Convention on International Trade in Endanered Species of Wild Fauna and Flora", genannt CITES, erledigen.
    "Insgesamt sollte Handel nur dann erlaubt sein, wenn die betreffende Art und die mit ihr in natuerlichen Kreislaeufen verbundenen Pflanzen und Tiere nicht geschaedigt werden." (Greenpeace)
    In sich schluessig war das m. E. noch nie. :upside_down_face:

    Gruss
    Hajo

    Hallo zusammen,

    auf Wunsch eines einzelnen Herrn habe ich den momentanen Eindruck mehr oder weniger schlecht festgehalten.
    Ich bin mir nicht sicher, ob die Proportionen richtig rüberkommen, da nur mit einem Tablet aufgenommen wurde. Es sieht alles etwas stark verkürzt aus. Na ja, Tablet. :angry_face:
    Es ist noch ein relativ junges Riff. Die Aufstellung des Beckens erfolgte im 1. Quartal diesen Jahres. Die Korallen werden sich entsprechend der Strömung und der Lichteinstrahlung weiter entwickeln. Dann wird man sehen, ob die Strömungsverhältnisse noch passen. Es muss sich aber erst einmal auswachsen!
    Aufnahme 3 zeigt, dass es auf beiden Längsseiten noch genügend Platz für die ungestörte Rückführung des Wassers gibt. Grund ist der schlanke und minimale Riffaufbau.
    Irgendwann in der Zukunft wird das nicht mehr so sein. Dann wird der Druck der Pumpe erhöht. :grinning_squinting_face:
    Allerdings gelten für ein bereits entwickeltes und unter anderen Bedingungen gewachsenes Riff auch andere Gesetze!! Für die Strömungsparameter, sowie für eine richtige Lichtverteilung.
    Mir ist der Betrieb mit nur einer Pumpe leicht gefallen, da ich die Korallen gleich von Anfang an entsprechend ihren arteigenen Strömungsanforderungen platzieren konnte.
    Das Adventsgedöns im Hintergrund müsst ihr euch wegdenken. Die ungereinigte Pumpe dito. :grinning_squinting_face:
    Falls jemand meint, dieses Konzept könne auch ruhig zwei Pumpen vertragen, ist das nicht unrichtig. Nur bin ich der Meinung, dass der Reiz im minimalen Aufwand liegt.
    In früheren Jahren habe ich meine Becken mit großem technischen Aufwand betrieben. Musste wegen der großen Fische auch sein.
    Heute versuche ich mich als Minimalist. Allerdings immer nur auf der technischen Seite. Wenig, aber gute Qualität. Und immer zum Vorteil der Tiere!
    Gruß
    Hajo