Hallo Joe,
bei 50 mg/l gebe ich dir recht, aber nicht bei 10 mg/l.
10 sind nicht unbedingt 10 und 50 nicht unbedingt 50.
Trotzdem muss man schon die genauen Werte kennen, um Empfehlungen abgeben zu können.
Es geht ja hier auch um die Verhältnisse zueinander.
Gruß,
Peter
Beiträge von reefanalytics
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Hallo,
wie wurden die 10 bzw. 50 mg/l Nitrat bestimmt? Vor allem, bei welchem Nitrit-Wert?
Der "richtige" Nitrat-Wert ist doch gar nicht bekannt.
Man sollte bei diesen Messwerten nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und falsche "wissenschaftliche" Erkenntnisse daraus ziehen.
Gruß,
Peter -
Stephan
Du kannst die Laufzeit verlängern, aber dann wird auch der PO4-Wert etwas ansteigen.
Gruß,
Peter -
@gernot
die 2000er Pumpe benötigt man, wenn DIAKAT B PLUS eingesetzt wird. Das ist doppelt so schwer wie die anderen Granulate.
Die Intervallmethode, die ich schon seit mehreren Jahren empfehle, benötigt solche Reserven.Gleiches machen wir in der Grundwassersanierung, wo ich auch tätig bin. Dort nennt man es Liftbettverfahren. Die Pumpen und Filter sind auch etwas größer, wenn 5000 - 10000 Liter Granulat angehoben werden müssen.
Anders bekommst du Schmutzstoffe und besonders in der Aquaristik den Biofilm nicht von der Granulat-Oberfläche entfernt.
Gruß,
Peter -
Andy
ich meinte BernhardDen Kugelhahn gefühlvoll aufdrehen, dass das Granualt 4-5 cm ansteigen kann. Wenn die 1-Liter-Säule vollgepackt ist, spülst du natürlich Granulat raus.
Dann würde ich eine 2-Liter-Säule nehmen.Gruß,
Peter -
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Hallo Andreas,
was möchtest du genau wissen?
Eine Anleitung findest du im Shop im Downloadbereich.
Gruß,
Peter -
Hallo,
bevor noch Fragen wegen der Karbonathärte aufkommen.
Diesen Parameter messe ich mit dem Titrino PLUS http://www.metrohm.de/Aktuelle_Angebote/Titrino_plus/
Endpunkt ist pH 4,3. Zeit für diese Messung: 10 Minuten mit 2000 Steps. Probenvolumen: 100 ml
Das ist also eine Methode, die sehr genau ist.
Gruß,
Peter -
Hi Andi,
das hat das fleißige Lieschen gerade gelesen und sich bedankt.
Wie sieht es bei Euch in der Schweiz aus? Sind die Aquarien schon eingefroren?
Gruß,
Peter -
Hallo,
meine Frau steht (stand) gerade hinter mir
Sie will auch gelobt werden *Scherz*, weil Sie mich tatkräftig beim Versand etc. unterstützt.
Ohne Sie wäre ich weniger im Labor und in den Foren.An Euch natürlich auch ein großes Lob zurück. 5 Jahre ohne Skandalkunden aber tofften Gesprächs/Schreibpartnern.
Jetzt ist sie wieder hier.
Ich soll nicht so schleimen
Stimmt aber trotzdem alles.Grüße,
Peter -
Hallo,
vielen Dank für die netten Worte!
DPD kann ja schon recht schnell sein, auch wenn die Ware im Moment erst zwischen 18-19 Uhr abgeholt wird.
Wünsche Euch ebenfalls schöne Feiertage.
Gruß,
Peter -
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Hallo,
ich habe gerade mal ins Laborjournal geguckt.Da sind schon einige Analysen dabei, bei denen Nitrit bei ca. 0,05 - 0,1 mg/l liegt, aber der reale Nitratwert deutlich unter 1 mg/l.
Will sagen: NO3 bei ca. 0,1 - 0,5 mg/l
"Normale" Nitrat-Tests zeigen bei solchen Nitritwerten gerne einmal 3-7 mg/l Nitrat an.
Gruß,
Peter -
Hallo Wolfgang,
leicht schwenken ist wohl das besser Wort
Was ist denn passiert?
Ich hatte letzte Woche auch erst ein Aha-Erlebnis
Immer den Deckel schön zuschrauben, sonst gibst es Ärger mit der Frau 
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Guten Morgen!
Armin
Bei einer synthetischen KH-Lösung nur aus NaHCO3 fehlen ja die anderen Carbonatbildner, die im Meerwasser vorhanden sind. Daher wird es zwangsläufig zu Minderbefunden kommen. Das hat Maria nicht bedacht.Du hast zwar Recht mit der offenen Flasche, aber ein weiterer gravierender Fehler ist, dass oft das Kondenswasser in der Flasche an den Flaschenwandungen selber vergessen wird.
1 x die Flasche vor der Messung nicht richtig geschüttelt und Probe entnommen --> Referenz "kaputt" Die Lösung ist dann zu Konzentriert.
Mladen
Du hast zwar Recht, dass man sich wegen ein paar µg/l nicht verrückt machen lassen soll, aber wenn man doch so genau messen kann.Das Problem selber ist eher die Probenahme selber, der menschliche Fehler bei der Durchführung (passiert mir auch mal), schmutziges Messbesteck und und und....
Das fällt aber erst richtig auf, wenn man grenzwertig nahe Null arbeitet. Ob ich einen z.B. PO4 -Wert von 0,50 oder 0,52 habe, ist nicht dramatisch. Aber bei 0,00 oder 0,02 mg/l wird es wieder "dramatisch".
Gruß,
Peter -
Guten Morgen!
allexclusive
Kannst du mir noch mal Wasser schicken? Ich gucke in diesem Fall dann kostenlos rein, ob sich etwas verändert hat. Es interessiert mich einfach.Denk bitte an die spezielle Anleitung zur Probenahme von Meerwasserproben.
Oder noch besser: schick mir zwei Flaschen. 1 x nach Anleitung und 1 x 4-5 mal die Flasche durchspülen und dann abfüllen wie gehabt.
Gruß,
Peter -
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Hallo Rainer,
biologische Faktoren kann ich nicht ausschließen.
Ich könnte morgen einmal den 0,20 µm Spritzenvorsatzfilter opfern und erneut messen. Aber die Probe ist schon etwas älter.Zum Redoxpotential/Sauerstoff: die Messung hier bringt nichts. Das ist eigentlich ein "Vor-Ort"-Parameter wie auch der pH-Wert.
Gruß
Peter -
Hallo!
@Stefan
ich meinte dieses und den zeitlichen Abstand:Calzium 449.67 - ich selber messe 410 (Gilbers)
Magnesium 1420.33 - ich selber messe 1360 (Gilbers)Die Wassertest sind auf die Ionenchromatographie abgestimmt. Oder habe ich da etwas bei unserem Telefonat falsch verstanden?
Zur KH: die haben wir 2 x mit reproduzierbaren Ergebnissen überprüft. Im Moment habe ich Borax als starken Puffer in Verdacht. Bin mir aber nicht ganz sicher. Das "Zeug" ist giftig und nicht ungefährlich.
Armin
die Schwermetallbelastung wird wohl nicht gering sein. Das sehe ich immer im unruhigen Fingerprintbereich bei der IC.Gruß,
Peter -
Hallo,
zum KH-Wert bis Ks 4,3:Erst sinkt dieser ganz normal, wie man es kennt, dann steigt er auf einmal wieder an, wenn man länger wartet.
Dieses Phänomen ist mir schon oft bei Zeolithbecken aufgefallen.
Da denkt man, die Titration ist zu fast zu ende und dann steigt auf einmal der ph-Wert wieder an, je länger man rührt.@Hergo
hast du mal gegen eine Referenz überprüft. So ungenau können meine Test nicht sein. Wie weit liegen deine Analysen und meine zeitlich auseinander?@Hans-Werner
Ich dachte, dass dein Produkt Abhilfe schaffen könnteGruß,
Peter -
Hallo!
Angeblich haben zwei Chrysiptera arnazae - Demoiselle den "Anschlag" überlebt. Aber, bei denen wundert mich das nicht
Wir versuchen einfach mal, das Becken kostengünstig zu retten.
Gruß,
Peter -
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Hallo Kevin,
wolltest Du die Analyse nicht erst abwarten?
Dann kann man besser kalkulieren? -
Hallo,
zum Schaden kann ich nichts sagen.
Auf Bilder warte ich noch.
Gruß,
Peter -
Guten Morgen!
Danke für Eure Tipps.
Für die A.Kohle werde ich ihm dann eine Filtersäule anbieten, was ich ja eigentlich wegen der Kosten vermeiden wollte.
Ich halte Euch auf dem laufenden und werde mir zusätzlich einmal Fotos zusenden lassen.
Gruß,
Peter -
Hallo Jens,
das kann er wohl nicht mehr abschätzen, weil sich alles aufgelöst hat.
Thiosulfat habe ich noch hier. Hast du da eine Dosierempfehlung?
Das mit der Aktivkohle hatte ich ihm schon am Telefon gesagt. Es sollen dann mehrere Säckchen im Becken verteilt werden.
Und was hälst Du von zusätzlichen Bakterien von MicrobeLift. Die haben ja so 3,75 Liter Behälter von Special Blend und Nite Out II.@Bernd
wollen wir mal hoffen, dass da noch etwas Leben in den Steinen ist. -
Hallo,
gerade rief mich ein Kunde an.Auf sein 3500 Liter Meerwasseraquarium wurde angeblich ein "Chlorstein-Attentat" von einem neidischen Bekannten verübt. Zumindest riecht alles immer noch nach Chlor.
34 Fische sind schon tot. Von den 3500 Litern wurden bereits 2000 Liter Wasser gewechselt. Drei Abschäumer schäumen zur Zeit ab. Die Blasen im Abschäumer zeigen Regenbogenfarben.
Der Bodengrund wurde schon entfernt. 350 kg "Lebendsteine" sind noch im Becken.
Kann das Becken irgendwie "kostengünstig" gerettet werden außer weiterer WW?
Oder sollte alles komplett erneuert werden, was ich eigentlich befürworten würde.
Ich möchte dem Kunden jetzt nicht auch noch unnötig Geld abverlangen, da ja alles schon teuer genug war.
Danke schon mal für Eure Ratschläge & Hilfe.
Gruß,
Peter -
..dann mal mit einem Screenshot
Jetzt hat es geklappt

Armin
mich wundert nur, dass Strontium auch abgegeben wurde.@alle
was sind denn die üblichen Mengen Zeoltith, die pro 100 Liter eingesetzt werden? -
Hallo,
ich stelle einfach mal unser Zeolith zur Diskussion, welches wir einem 72 stündigen ganz schwachem Schüttelversuch unterzogen haben. Die Granulatkörner haben sich nicht bewegt.Dieses Kalium-Thema ist für mich auch neu, daher dieser Doppelversuch und anschließende Analyse mit der IC.
Einwaage: 100 g Zeoltihgranulat 4-8 mm
Zu diesen 100 g wurde1 jeweils 1 Liter einer Multireferenz gegeben.
Ergebnisse:
Multireferenz (alles in mg/l):
Natrium: 10540
Kalium: 399
Calcium: 424
Magnesium: 1257
Strontium: 14,66Ergebnisse Zeolith
Multireferenz Probe 1 Probe 2 Differenz
Natrium 10540 9493 9514 -1000
Kalium 399 421 421 20
Calcium 424 1215 1252 800
Magnesium 1257 1240 1256 gleich
Strontium 14,66 17,8 20 4Kann man hier irgendwie vernünftig formatieren oder eine Tabelle aus Excel einfügen?
Die Einsatzmenge muss dann nur für den jeweiligen Anwendungsfall umgerechnet werden.
Eventuell hilft das ja bei der Diskussion weiter.
Gruß,
Peter -
Hallo Thorsten,
du kennst mich und ich sage, wenn etwas nicht stimmt. Das ist bei mir immer eine fürchterliche Gradwanderung zwischen wissenschaftlichem Forscherdrang und dem Risiko einer Abmahnung von Wettbewerbern. Wobei ersteres deutlich über 95 % ist.
Wer die Wahrheit sagt, sollte ein schnelles Flugzeug haben ;-))
Bei Dir benötige ich noch keins
ZitatWozu soll man Wasserwerte messen, wenn das Becken so aussieht?
Das Becken sieht so gut aus, weil wir so oft Wasserwerte bestimmen und entsprechend handeln können.
Andreas hat aber auch ein gutes Händchen bzw. grünen Daumen für das Hobby.Gruß,
Peter -
Moin Andreas,
sieht ja wirklich schön aus, zumindest besser, als die Wasserwerte *Spaß*
Kai schwimmt auch vorne rechts rum, der hoffentlich bald wieder in meinem Becken schwimmen wird.Zur RK von Thorsten: das kann ich bis jetzt bestätigen, bei den Becken, die ich seit 1-3 Jahren messtechnisch betreue.
Gruß,
Peter -
Azalee
dieser NH3/NH4 - Puffer ist leicht flüchtig und kann bei nicht richtig verschlossenen und gelagerten Flaschen zu Messproblemen führen.
Gruß,
Peter -
@Kevin
ZitatGibt es denn Analysen zu den einzelnen Meersalzmischungen und den entsprechenden Kaliumwerten? Ich möchte mir ungern viele Salze kaufen und selbst messen, dazu fehlt mir leider die Zeit und das Geld.
Ich habe viele Salzanalysen durchgeführt. Deshalb habe ich auch mal geschrieben, dass man aufgrund der kleinen Schwankungen die Hersteller auch mal in Schutz nehmen muss. Es gab dazu mal hier im Forum einen Thread über die Entmischung von Salzen im Eimer.
Gruß,
Peter -
wenn die Kapazitäten von NaOH beim Calcium-Test (Reagenz 1) oder der Puffer (Reagenz 1) beim Magnesium-Test nicht ausreichend sind, wird es zu Fehlergebnissen kommen.
Im ersten Fall wird nicht genug Magnesium als Mg(OH)2 ausgefällt und du bestimmst Magnesium mit (Mehrbefund) und im zweiten Fall, wenn die Pufferkapazität für Calcium nachlässt, wird Calcium mitbestimmt (Mehrbefund).
Auch sollten man die Gesamtkonzentration an Calcium und Magnesium nicht vernachlässigen). Strontium lasse ich wegen der niedrigen Konzentrationen außen vor.
Diese liegen bei Calcium = 500 mg/l und Magnesium = 1500 mg/l bei Gesamt = 2000 mg/l (Ca + Mg) und da stößt fast jeder Test langsam an seine Grenzen.
Sonst führe den Vorschlag von Armin durch. Dann bist du im unkritischen Bereich von ca. 1000 mg/l Gesamtkonzentration an Ca und Mg.
Gruß,
Peter -
Hallo
@Kevin
ich könnte dir eine definierte Kalium-Lösung ansetzen, damit du einen vordefinierten Kaliumwert erreichst. Melde dich einfach mal.Wenn ein Salz mehr NaCl enthält und weniger KCl, kann das eben passieren. Zusätzlich drehst du ja mit Zeolith noch an der "Kalium-Schraube" und beeinflusst an zwei Stellen dein Becken. --> Wasserwechsel und Zeolith
Wenn dann die Kalium-Kapazität vom K-Balance nicht ausreichend ist, wird es langsam immer weniger.
Armin
die Salinität wird mit einem WTW 340i in einer auf 25 °C temperierten Probe gemessen und liegt bei 33,3.
Calcium liegt bei 421 mg/l und Mg bei 1291 mg/l. Natrium bei 10200 mg/l, PO4 bei 0,072 mg/l und NO3 bei 0,55 mg/lDer Natrium-Gehalt passt zur Salinität und man kann an den Ergebnissen gut sehen, dass mindesten ein "Verbraucher" vorhanden ist.
@Ingird
die Ergebnisse sind plausibel und Kevin kann sich das Geld für eine zweite Analyse sparen. Da ich je nach Probenaufkommen mindestens 2 x pro Woche Standards mitlaufen lasse, wäre mir das sofort aufgefallen, wenn die Ionenchromatographie "spinnt"Gruß,
Peter -
@Jörg

Wenn Du z.B. eine Nitritentwicklung im Wasser hast, die durch eine Störung des bakteriellen Stickstoffab- bzw. umbaus hervorgerufen wird (durch der Nährstoffmangel), dann kannst Du durchaus einen Auschlag im Nitrattest bekommen, wenngleich Nitrat nicht nachweisbar wäre. Deine Koralle zeigt Dir an, dass sie stickstofflimitiert ist, der Test sagt aber nein.

......und der Ausschlag ist gar nicht mal gering, der allein schon durch z.B 0,02 mg/l NO2 hervorgerufen wird. Aus echten z.B. 1 mg/l NO3 können schnell mal verfälschte 3-4 mg/l werden.
Gruß,
Peter -
Hallo Jörg,
dann lass uns Montag telefonieren. -
Hallo,
der Indikator für Calcium reagiert im Salzwasser sehr langsam. Gleiches im Trinkwasser und man kann gar nicht so schnell gucken, wie die Farbe umschlägt.Es gibt eben chemischen Reaktionen, die für eine hohe Genauigkeit besser etwas mehr Zeit bekommen. Gleiches gilt für Nitrit, Nitrat und PO4.
Man kann zwar kurze Zeiten "einstellen", aber die Standardabweichung pro Messpunkt wird dann zu groß. Sieht zwar für den Kunden marketingtechnisch schön aus, wenn ein Test nach 3-5 Minuten fertig ist, aber die Präzision und Richtigkeit leiden darunter.
Das habe ich gerade wieder bei der Entwicklung vom Nitrat-Test festgestellt, mit dem ich die ganze Nacht beschäftigt war.
Gruß,
Peter
