Beiträge von reefanalytics

    Guten Morgen

    Wenn ich das mal so salopp schreiben darf: nicht labern, machen!

    Oliver hat sich ja schon im Nachbarforum die Finger "wund" geschrieben, bietet das Produkt günstig an, leistet Support und lässt das Wasser regelmäßig mit einer Doppelprobe bei mir und Triton untersuchen.

    Mit NSW wird es einfacher aber didaktisch nicht unbedingt sinnvoller, wie Torsten schon angesprochen hat.

    Jeder andere Einwand wie z.B. Plankton, PO4, etc. von euch ist ja auch richtig und wichtig. Aber es sollte nicht kaputt geredet werden.

    Defizite im Becken kann man aber durch NSW elegant beheben und seine eigene Becken-Methode bzgl. Balling, Spurenelemente, etc. selber entwickeln.

    Seht es einfach so, wie eine gesunde Ernährung für den Menschen --> one apple a day keeps the doctor away

    Gruß,
    Peter

    Hallo,

    jetzt giftet euch mal nicht an. Wir haben doch alle das gleiche Ziel.

    Von der Lerndidaktik her hat Torsten ja Recht, dass man im Leben vieles selbst erlernen muss.

    Aber, wenn so ein Baustein, wie natürliches Meerwasser, das Lernen erleichtern kann, und auch nicht so viele Korallen beim "lernen" absterben, finde ich diesen Baustein sehr nützlich.

    Salzhersteller/Verkäufer brauchen auch keine Angst zu haben, dass sie weniger verkaufen, da NSW auf Dauer doch sehr teuer ist.

    Der Vorteil ist eben, dass man Elemente im Aquarium, die im kritischen Bereich liegen, wieder mehr in den normalen Bereich drückt durch WW mit NSW.

    Die Korallen danken es einem und das Portemonnaie wird auch geschont.

    Gruß,
    Peter

    Hallo,
    ich benutze auch natürliches Meerwasser für meine 5 Nano-Becken von Korallenwelt und Atoll-Riff-Deko.

    Die vier "Schreibtischbecken" von Korallenwelt zeigen bis jetzt keine besonderen Auffälligkeiten, außer, dass sie in der Anfangsphase KH fressen, bis sie stabil sind.

    Das Subacuba 270 mit Deko von Norbert sah vor und nach dem Umzug katastrophal aus, weil ich Glasrosen-Wälder, Cyano-Wiesen, Planarien, Astern und Strudelwürmer hatte/noch habe. Man konnte fast nichts mehr sehen. Es lag aber nicht an der Deko (vielleicht sollte ich keine privaten Korallengeschenke mit "versteckten" Problemen mehr annehmen :smiling_face: ) .

    Es fing einfach an und konnte nicht mehr gestoppt werden.

    Nach unserem Betriebs-Umzug im April hatte ich es mit dem Kärcher von innen gesäubert und dann mit synthetischen Salz wieder eingefahren. Erst dann kamen die ganz großen Probleme mit den Cyanos und Glasrosen.

    Ich habe nicht mitgezählt, aber jeder hat gesagt, ich solle einen Neustart durchführen. Das wollte ich aber nicht, weil ich ja faul bin und experimentieren wollte.

    Was soll ich sagen, das Becken ist jetzt wieder vorzeigbar und sieht von Woche zu Woche besser aus. Selbst tot geglaubte Korallen wachsen wieder. Es ist schön, keine Cyanos und Glasrosen im Becken zu haben. Daran muss ich mich erst gewöhnen :grinning_squinting_face: Das belastet einen ja doch ganz schön.

    WW mit natürlichem Meerwasser mache ich 1 x pro Woche mit 20 - 40 Litern. Der Boden wurde während dieser "NSW-Kur" immer abgesaugt und ein Kleini hat alle Glasorsen innerhalb von zwei Wochen aufgefressen (Berghias, Seegrasfeilenfisch und Wurdemanigarnelen waren in diesem Fall Fehlkäufe).

    Die Wasserparameter waren immer im Rahmen und sind jetzt immer noch so, wie in der Problemzeit. Es war nichts auffällig.

    Für kleine Becken ist NSW finanziell vertretbar. Ab ca. 250-300 Liter ist es dann Luxus, würde ich sagen.

    Die Becken werden jetzt im wöchentlichen Wechsel an synthetisches Meerwasser (SyMeWa :grinning_squinting_face: ) gewöhnt. Will sagen: Eine Woche NSW und eine Woche SyMeWa . Sonst wird es einfach zu teuer.

    Ich wollte eigentlich auch NSW importieren, weil ich jetzt Platz genug habe. Hatte aber noch keine Lust, mit ATI in einen Wettstreit zu gehen. Oliver war einfach schneller. :frowning_face:

    Gruß,

    Peter

    Hi Claude,
    wir reden über alles, besonders über die Probenahme bei kritischen Elementen. Stichworte sind hier Präzipitate, Adhäsion, Diffusion. Die Probenahme und der Versand würden sonst zu aufwändig und teuer für den Endkunden werden.

    Zum Kauf einer ICP-OES: ich werde mir keine kaufen, weil die Bestimmungsgrenzen in dieser Matrix für Schwermetalle einfach zu hoch sind. Das hilft dem Kunden auch nicht weiter.

    Ich werde es anders lösen.

    Nun erst mal Mahlzeit.

    Hi Claude,
    nicht jeder verwendet Zeolith. Das jetzt als "Todschlagargument" zu nehmen, ist nicht richtig.
    Alles andere wird mir langsam zu mühselig.

    Beweisen solltes du das, was du geschrieben hast.

    In den letzten vier Jahren habe ich Kontakt mit fast allen ICP-Herstellern gehabt. Erst letzte Woche waren wieder zwei bei mir, und haben mir ihre Ergebnisse von den Wasserproben präsentiert, die sie von mir bekommen haben. Teilweise haben die sogar zwei mal Wasserproben innerhalb von 12 Monaten von mir bekommen.
    Zusätzlich habe ich ja noch Leute, die schon seit teilweise 20 Jahren an der ICP stehen und sich ganz gut auskennen und auch eine Doppelprobe bekommen haben. Sehen tun die auch was, aber nur mit einer 5%-Sicherheit. Vergessen sollte man bei solchen Geräten auch nicht dem Memory-Effekt.

    Fazit: keiner will mir eine ICP für den Anwendungsfall Meerwasser verkaufen, wenn man die auf die Bestimmungsgrenzen festnagelt. Hätte ich das nicht gemacht, hätte die mir einfach eine verkauft. Denn, mit Nachweisgrenzen kann jeder arbeiten. Das ist aber nicht genau und risikobehaftet. Sehen tun die Geräte schon etwas. Nur was sie sehen, ist nicht immer richtig.

    In diesem Sinne...

    Hallo Andy,
    das sind keine Erfassungsgrenzen. Das sind Vorgaben vom Hersteller.
    Interessierte können das mit der Nachweisgrenze und Bestimmungsgrenez auch auf Wikipedia nachlesen. Ich hatte das, glaube ich, schon mal in diesem Forum erklärt.
    In der Laborpraxis arbeitet man mit der Bestimmungsgrenzen. Alles andere ist Fahrkartenschießen und nicht abgesichert.

    Zitat

    Die genauen Angaben für eine Bestimmte Analyse muss man bei Triton extra per E-Mail anfordern.

    Dann mach das doch mal und poste das hier.

    Gruß,
    Peter

    Hallo,
    das Salz (die entsprechende Charge) mit dem hohem Kalium-Gehalt sollte eigentlich schon vom Markt bzw. aufgebraucht sein. Das ist ja doch schon ewig her.
    Solche hohen Kalium-Werte hatte ich schon lange nicht mehr in Kundeproben.

    Bzgl. Messergebnisse bitte auch mal überprüfen, ob ihr hier mit einer Erfassungsgrenze, Nachweisgrenze oder einer Bestimmungsgrenze arbeitet. Das ist nicht unwichtig für eine seriöse Analytik.
    Aus dem Data-Sheet geht es nicht hervor, wie hier behauptet wird. Es sind nur Empfehlungen, die angegeben werden.

    Diese Diskussion sollte erst mal auf richtige Füße gestellt werden, wie es Andy und Torsten ja schon angefangen haben. Sonst bringt euch der Informationsgehalt dieses Threads nicht weiter.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Markus,
    der Farbumschlag ist wichtig.
    Der Test wird von der Seite durchguckend von uns eingestellt.
    Von schräg oben durch das Glas kann man zur Kontrolle gucken.
    Das mache ich besonders bei Calcium und Magnesium.
    So kann ich besser erkennen, ob noch etwas violett vorhanden ist oder schon der blaue Farbton vom Umschlagpunkt.
    Gruß,
    Peter

    Hallo Stefan,
    die Werte sind doch nur für eine allgemeine Zustands-Kontrolle.
    Wenn das Becken bei deiner eingestellten KH und deinen Wasserwerten stabil läuft und du zufrieden bist, würde ich auch nichts machen.
    Dann nimm doch so eine Analyse für dich als "Hausnummer" und halte immer diese Werte bzw. mach so weiter, wie bisher.
    Dann läuft dein Becken eben bei diesen Werten für dich optimal. Mehr musst du doch gar nicht machen.
    Mich selber beruhigt so eine Analyse des Beckens immer und gibt mir Sicherheit. Aber das verarbeitet jeder anders.
    Die Basis-Werte wie z.B. KH, 7 Kationen, 7 Anionen, pH-Wert, Salinität, Dichte reichen aber in der Regel völlig aus.
    Gruß Peter

    Hallo Marco,
    ich kann dir auch für den nächsten Wasserwechsel ein sehr hochwertiges Salz anmischen, welches kein Calcium enthält.
    Es werden nur Salze mit der Qualitätsstufe p.A. oder Dialyse-Qualität (ist eigentlich fast das gleiche bis auf den Namen) benutzt.
    Ist das interessant für dich?
    Du müsstest mir dann nur sagen, für wie viel Liter Wechselwasser die Salzmenge sein soll.
    Gruß,
    Peter

    Hallo Ewald,
    ob jetzt etwas dabei ist oder nicht, ändert nichts an der chemischen Berechnung. Naturgesetze kann keiner umgehen.
    Mir ging es schwerpunktmäßig nur um die Grundlagen von Salzmischungen bzw. Gesetzmäßigkeiten. Alles andere ist mir egal.

    Ich war gerade auch auf der Seite von P&D und es liest sich erst mal sehr gut, was da steht.
    Aber Papier ist ja geduldig und auch dieses Produkt wird sich im hart umkämpften Markt seinen Platz erkämpfen müssen.

    Vielleicht waren einige interessierte irritiert von den Inhaltsangaben bzw. Zutaten wie z.B. aufdampfen der Spurenelemente auf Trägersubstrat bzw. 88 (69) nachweisbare Spurenelemente und 12 essentielle Vitamine, Halogene und Begleitstoffe und,

    - wie das technisch gemacht/hergestellt/umgesetzt wird, oder
    - wie das homogenisiert wird, oder
    - chemisch analysiert wird, und
    - ob es ein nachprüfbares Analysenzertifikat von allen Inhaltsstoffen von einem unabhängigen Labor gibt.

    So einfach nimmt es der kundige Meerwasseraquarianer auch nicht hin, was ihm da aufgetischt wird und hinterfragt es.

    Gruß,
    Peter

    Hallo,
    Entschuldigung wenn mein Beitrag so aggressiv aufgenommen wurde.
    Hatte vorhin schon Tabletten intus und auf den Narkosearzt gewartet.
    Sonst bin ich eigentlich ganz ruhig :smiling_face:

    Aber rechnet einfach mal nach.

    Und mit dem Verkauf eigener Salze habe ich noch nichts zu tun.
    Deshalb bedroht es auch nicht meine Existenz.

    Aber es ist legal, wenn man etwas durchrechnet und auf Plausibilität überprüft.

    Wer sein Salz gefunden hat und damit zufrieden ist, soll es auch weiter so machen.

    Gruß,
    Peter

    Hallo, wer sich etwas mit dem PSE auskennt und noch die Grundzüge der Mathematik nicht ganz verlernt hat, kann sich das selber ausrechnen.

    Beispiel:

    Wenn man ca. 41,5 Gramm Meersalzmischung zu einem Liter Wasser hinzu gibt, hat man eine Salinitaet von ~ 35.

    Diese 41,5 Gramm Salz enthalten ca. 6,5 Gramm Kristallwasser.

    41,5 g - 6,5 g = 35 Gramm

    Wenn man das Salz in einem Liter Wasser liest, sind es ca. 34 respektive ca. 40 g Gramm.

    Findige Verkäufer , die alles unkontrolliert und nicht überprüft verkaufen, was nicht bei 10 schnell genug auf dem Baum ist, schreiben dann natürlich, mit unserem Salz müssen nur 35 Gramm gelöst werden, um auf eine Salinitaet von z.B. 35 zu kommen.

    So passiert es dann, dass man mit einem 25 kg Eimer auf einmal ca. 750 Liter Salzwasser herstellen kann, obwohl nur ca. 550 Liter tatsächlich erzeugt werden können.

    Also immer mal die Kirche im Dorf lassen. Nagelt mich jetzt bitte nicht auf die Nachkommastellen fest. Ich habe das mal vor ein paar Jahren ausgerechnet und schreibe das jetzt aus dem Langzeitgedächtnis hier hin.

    Und zu Gutes muss nicht teuer sein. Diese Aussage kannst du beim Salz mal locker in die Tonne kloppen *pardon*. Was meinst du eigentlich, was vernünftiges Salze kostet und dann auch noch Maschinen und Personalkosten. Das ist wirklich etwas unüberlegt, was du das schreibst.

    Sorry für die Rechtschreibfehler. Mit dem Handy ist das mühselig zu Ändern.

    Gruß,

    Peter

    Hallo, es sind doch noch einige Fragen aufgekommen, wegen des Umzuges und dem Zusenden von Wasserproben.
    Anbei deshalb noch einige Ergänzungen in ROT gekennzeichnet.


    1. Umzug des Betriebes

    2. Sonderaktion KH-Tropftest

    3. Betriebsferien


    1. Umzug des Betriebes


    Wir sind in neue Geschäftsräume umgezogen. Neues erweitertes Labor, Büro, Produktion
    und Lager wurden zusammengeführt und sind zukünftig zentral an einem
    Ort zu finden. Somit können wir ab sofort noch schneller auf
    Bestellungen und von uns durchgeführte qualifizierte Wasser-Analysen reagieren.


    Die neuen Adressen lauten ab sofort für die Briefanschrift


    Gilbers Umwelttechnik

    Wielandstr. 8

    46045 Oberhausen

    Wasserproben und Pakete senden Sie bitte ab sofort an folgende Adresse:

    Gilbers Umwelttechnik

    Josefstr. 73

    46045 Oberhausen

    Des Weiteren sind wir ab sofort unter folgenden neuen Telefonnummern zu erreichen

    Büro: +49 (0)208 – 45 66 43 44

    Fax: +49 (0)208 – 45 66 43 45

    Labor: +49 (0)208 – 45 66 43 46

    Die E-Mail-Adressen bleiben gleich. Sie können uns weiterhin unter info@gilbers-umwelttechnik.de , info@filtergranulat.de oder info@reefanalytics.com erreichen.


     2. KH-Tropftest - Sonderpreis

    Ich habe für mich einen KH-Tropftest entwickelt. Von diesen Chemikalien ist noch etwas über.

    Es werden davon ca. 50 Tropfflaschen abfüllen, welche ich Ihnen zu einem Sonderpreis überlasse.

    Eine Tropfflasche enthält 30 ml Chemikalien und reicht bei einer
    durchschnittlichen Karbonathärte von 8 für ca. 120 Test aus (1 Tropfen =1 KH).

    Der Farbumschlag ist orange.

    Bei 1 ml Wasserprobe beträgt 1 Tropfen = 1 KH

    Bei 2 ml Wasserprobe beträgt 1 Tropfen = 0,5 KH (Anzahl der Tropfen durch zwei teilen; reicht dann für ca. 60 Tests)

    Zu dem Test lege ich noch eine 1 ml Spritze dazu.

    Eine Bedienungsanleitung wird es nicht zusätzlich geben.

    Preis für eine Tropfflasche + Spritze: 6,50 Euro

    Wichtig: Pro Bestellung werden MAXIMAL zwei Tropfflaschen abgegeben.

    KH-Tropf-Flasche

    Farbverlauf Karbonathärte - Referenz enthält KH = 6,8 - Farbumschlag nach 7 Tropfen


    3. Betriebsferien

    Vom 18.04 - 11.05 haben wir Betriebsferien

    In dieser Zeit bitte keine Wasserproben senden.

    Bestellungen können in dieser Zeit abgegeben werden, werden aber erst ab dem 12.05.14 bearbeitet.

    Telefonisch und per Mail sind wir in dieser Zeit nicht zu erreichen.


    Letzte Bestellannahme: 18.04.14 - 12:00 Uhr


    Versendet wird mit DPD. Es wird aus organisatorischen Gründen keine Warensendungen versendet.

    Da nicht abzusehen ist, wie viele Bestellungen eingehen werden, stellen Sie sich bitte auf eine kleine Verzögerung ein.

    Hallo Torsten,
    danke für die Tipps.

    Erstmal mache ich eine Wochenend-Schablode und eine Frequenzbiegezange.

    Ideen hatte und habe ich genug. Ich hatte mal ein Ideen-Buch mit u.a. Rezepten, Skizzen, Methoden, etc auf meinem Schreibtisch, dass spurlos verschwunden ist.

    Da sag ich nur : Honi soit qui mal y penser

    Ich muss nur noch mal nachvollziehen, wer in den letzten Jahren alles bei mir zu Besuch war.......

    In diesem Sinne,

    Hossa

    Hallo Evie,
    dann stell doch die Gläschen auf die weißen Kreis und gucke, welche Farbe da ungefähr ist. Gelblich, grünlich oder bläulich. Dann weißt du schon mal, in welchen Bereich du arbeitest.
    Hältst du auch den Mindestabstand bei ablesen ein?
    Am Test selber werde ich nichts mehr modifizieren, zumindest nicht in der nächsten Zeit.
    Hast du den "alten" oder den neuen Test (der mit dem Kunststoffkoffer)?
    Gruß,
    Peter

    Hallo,
    und danke.
    Es wird noch einiges kommen, aber zu spät.
    Neu wird es nicht sein, aber es waren schon meine Ideen vor 3-6 Jahren.
    Erst mal muss der Nitrat/Nitrit-Test fertig werden, ich hoffe noch in diesem Jahr.
    Wir hatten vor kurzen wieder damit angefangen, sind aber am Ausdruck der Farben gescheitert.
    Ein Problem, was mich seit Beginn begleitet.

    Norbert
    den Kaffee gibt es jetzt aber aus der Aldi-Maschinska und nicht mehr von der Jura-Ena Micro (steht nach einem Jahr im Lager). Der hat mir nicht geschmeckt und der Aldi jetzt auch nicht *lach*
    Da musst du durch.

    Gruß
    Peter

    Wir sind in neue Geschäftsräume umgezogen. Neues erweitertes Labor, Büro, Produktion und Lager
    wurden zusammengeführt und sind zukünftig zentral an einem Ort zu finden.
    Somit können wir ab Mai noch schneller auf Bestellungen und von uns durchgeführte qualifizierte
    Wasser-Analysen reagieren.

    Die neuen Adressen lauten ab dem 01.04.2014

    Büro/Labor
    Gilbers Umwelttechnik
    Wielandstr. 8-10 (Haupteingang)
    46045 Oberhausen

    Lager
    Gilbers Umwelttechnik
    Josefstr. 73 (rückseitiges Gebäude)
    46045 Oberhausen

    Des Weiteren sind wir ab dem 01.04.2014 unter folgenden neuen Telefonnummern zu erreichen

    Büro: +49 (0)208 – 45 66 43 44
    Fax: +49 (0)208 – 45 66 43 45
    Labor: +49 (0)208 – 45 66 43 46

    Die E-Mail-Adressen bleiben gleich. Sie können uns weiterhin unter info@gilbers-umwelttechnik.de , info@filtergranulat.de oder info@reefanalytiks.com erreichen.

    Hallo Alfred,
    kannst du die Flüssigkeiten dann mal auf Raumtemperatur erwärmen lassen.
    Sonst stimmt die Viskosität bei Ca R1 nicht und die Voluminas bei den anderen Chemikalien.
    Eingestellt werden die Test bei Raumtemperatur (18-22 °C).
    Nach dem Aufwärmen natürlich die Flaschen schwenken.

    Vermutlich hat sich dadurch alles verschoben.

    Die Chemikalien für die Versuche jetzt ersetze ich dir natürlich bei einer nächsten Bestellung.
    Erinnere mich bitte nur an diesen Thread.
    Gruß,
    Peter

    Hallo Alfred,
    da kann etwas nicht stimmen.
    So schnell altern die Chemikalien nun auch wieder nicht.
    Ausgeliefert werden sie in einem kalibrierten Zustand.
    Da muss etwas schleichend bei dir passiert sein.

    Was machst du mit den Chemikalien, wenn du diese aus dem Kühlschrank geholt hast?
    Was machst du mit dem Spritzeninhalt, wenn noch etwas über ist.

    Armin
    Danke!

    Wie Armin schon geschrieben hat, enthält jeder Test ja eine Salzwasserreferenz, damit solche Probleme, wie du sie jetzt hast, korrigiert werden können. Wegschmeißen musst du noch lange nichts.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Alfred,
    wie ziehen gerade um mit dem Betrieb. Deshalb bin ich nicht immer zu erreichen.

    Deine Werte sind schon sehr mysteriös und das die Tests so weit abweichen, kann ich erst mal nicht glauben.
    Vor allem in dieser kurzen Zeit und dann mit beiden Tests.

    Wie oft hast du diese denn schon benutzt?

    Bei dir zeigen ja beide Test zu viel an. Das sieht schon nach einem systematischen Fehler aus.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Norbert,
    dann laß doch, wenn das mit dem Kupferprodukt funktioniert, dein Wasser auf Kupfer untersuchen.
    Ebenfalls deinen Sonderfall mit den 5 x 1 Cent Münzen.
    Du wirst ja dann eine Empfehlung bekommen.
    Du hast ja den Luxus, dass es von Hilden nach Düsseldorf nicht so weit ist.
    Die Probe ist dann schnell da und kann sofort untersucht werden.
    Ich verstehe jetzt ehrlich nicht, warum du nicht z.B. sofort die Triton-Methode oder eine andere anwendest.
    Diese hat sich doch neben z.B. Balling-Light von Fauna Marin , Balling (von Balling) oder der Sangokai-Methode etabliert und wird anerkannt.
    Gruß,
    Peter

    Hallo Norbert,

    zuerst muss die Probenahme geklärt werden, die ein richtiges Ergebnis gewährleisten.

    Dann muss die sinnhaftigkeit von Schwermetallluntersuchungen im Meerwasser geklärt werden. Welches Schwermetall ist überhaupt interessant, wie liegen sie im Wasser vor (frei oder komplexierd) und wie kann man das am besten genau analysieren (das bioverfügbare womöglich durch Extraktion), da freie ist ja bekannt
    Mit den bisherigen Methoden kann man ja nur die z.B. Gesamtkupferkonzentrationen etc. analysieren. Aber wieviel davon liegt komplexierd vor (alles wegen der bioverfügbarkeit). Sonst macht so eine Analyse ja keine Sinn.

    Ich bin ja z.B. auch bereit, Geld in ein Analysengerät für Schwermetalle zu stecken, aber ich möchte nicht auf ein totes Pferd setzen.

    Dann folgt die Analyse, aber das ist Laborkram, der erstmal hinten an steht.

    Hallo Armin,
    ist nicht schlimm, musste nur mal verdeutlicht werden.

    Ich lasse mir Anaylsengeräte für Schwermetalle (Polarographie) anbieten und muss mich auch mit solchen Umschreibungen beschäftigen.
    Das ist nicht immer ganz einfach und auf der anderen Seite sitzen ja auch Verkäufer, die ihr Analysengerät verkaufen wollen.
    Die können ja dann alles


    Norbert

    Zitat

    6. Umgang mit der Wasserprobe, Haltbarkeit, Abfüllung in Glas oder Kunststoff usw.

    Etwas habe ich ja schon dazu geschrieben. Wenn die Probenahme schon falsch durchgeführt wird, bringt dahinter die teuerste Analytik der Welt nichts, weil sie die Fehler nicht mehr beheben kann. Die Analysenmaschine analysiert dann vor sich hin und spuckt irgendwelche Zahlen aus.

    Welche Schwermetalle in einer Salzwassermatrix wie empfindlich gemessen werden können und was bei der Analyse stört, musst du schon gezielt im Labor erfragen. Es gibt in NRW einige gut ausgestattete Labore mit einer ICP-OES, die dir für jeden Parameter die Bestimmungsgrenze mit 3-Sigma (95%-Ergebnisssicherheit) sagen können und ob das Sinn macht.

    Ich finde es gut, dass du dich damit so intensiv auseinander setzt und es verstehen willst. Meinen Respekt hast du!

    Hallo,

    ich schreibe auch mal etwas dazu. Wenn ich gesundheitlich wieder fit bin und den Kopf frei habe, werde ich ein ausführliches Dokument zur Probenahme von Wasserproben schreiben und was es damit alles auf sich hat. Ganz so einfach, wie einige es
    sich vorstellen, ist es auch nicht. Damit haben sich schon Generationen von Chemikern beschäftig und es ist bei einigen Schwermetallen nicht ganz so trivial, mal einfach Wasser einzuschicken. Bei den Parametern, die ich untersuche, reicht eine ganz
    normale, mehrfach ausgespülte PET-Flasche, weil es sich um „Makro-Elemente handelt und ich von der Analytik her auf der sicheren Seite bleiben möchte.


    Zitat 1 aus diesem Thread:


    Photometrie und IC bietet Peter Gilbers an, HPLC und ICP-OES Ehsan Dashti. ICP-MS wird an den Universitäten in den Küstenregionen und am IMG in Karlsruhe verwendet, aber nur für den Forschungsbereich.


    Armin, bitte schreib nicht so etwas. Gilbers und Triton haben die Ionenchromatographie von der Fa. Metrohm. Triton hat die ältere 700er-Serie, ich die neuere Serie 882.

    Ich habe durch diesen Umstand schon einige Kunden verloren (Dunkelziffer ist bestimmt höher), weil einige gesagt haben:

    Sie (also Gilbers/reefanalytics) haben ja nur eine Ionenchromatographie, Triton hat eine HPLC und kann bis zu sechs Stellen hinter dem Komma angeben.

    Die Ionenchromatographie steht primärfür Anionen und Kationen. Um mit der Ionenchromatographie Anionen, wie z.B. NO3 oder PO4 störungsfrei analysieren zu können, benötigt man zusätzlich noch einen UV/VIS-Detektor. Sonst ist die IC nicht empfindlich genug.

    Unter der klassischen HPLC mit anderen stationären Phasen und Temperaturen versteht man etwas ganz anderes, obwohl die IC auch mit Hochdruck arbeitet, aber eine andere stationäre Phase hat.

    Mit der HPLC, wie auch mit der Gaschromatographie , GC-Headspace, etc. werden eher organische Schadstoffe wie z.B. PAK’s, PCB’s, BTX, LHKW’s oder Aminosäuren etc. analysiert.

    Wer es oberhalb richtig verstanden hat, versteht bestimmt, warum ich ab und zu verzweifle und nur noch sehr wenig in den Foren schreibe. Da bastle ich lieber in meinem stillen Kämmerlein vor mich hin. Weiterhin fällt mir im Moment noch folgendes dazu ein:

    Der Kunde soll / muss wissen, wie genau Ergebnis ist

    – Problem 1:
    Kunde will von Mess-Unsicherheit nichts wissen. Er will korrekte Werte und hofft, dass Messunsicherheit nicht existiert.

    – Problem 2:
    auch dasLabor hofft, dass sich der Kunde nicht dafür interessiert; gibt zur Verwirrung Analysenergebnissemit möglichst vielen Stellen an, z.B. 5-6 auch wenn nur 1-2 hinter dem Komma abgesichertsind.

    Zitat 2 aus
    diesem Thread:

    Proben fürS purenelementuntersuchungen werden in Teflongefäße gefüllt und mit etwashochreiner Salpetersäure versetzt.

    Es kommt darauf an, was man untersucht. Wer sich mit der z.B. DIN EN ISO 5667-3 zur Konservierung von Wasserproben beschäftigt, wird schnell feststellen, dass es für unterschiedliche Parameter auch unterschiedlich Probenbehältnisse gibt. Hält man sich nicht daran, kann manzwar etwas analysieren, aber die Ergebnisse sind falsch/nicht verwertbar.

    Teflonbehälter, also ECTFE, war mal aktuell bzw. ist eine Kostenfrage. Quecksilber (Hg) wird inBorsilicatflaschen stabilisiert, früher mit Kaliumdichromat, jetzt mit KBr/KBrO3,da Hg die Eigenschaft hat, sich an die Wandung zu setzen, und so nicht mehr für eine Analyse zur Verfügung steht.

    Für eine Analyse auf Quecksilber (Hg) muss man also eine extra Flasche einschicken. Wird das aus einem Probebehältnis mit den anderen Schwermetallen Quecksilber zusammen bestimmt, ist das Ergebnis falsch bzw. nicht zu verwerten; mal ganz abgesehen von der Matix mit 10-11 g Natrium und der Linearität und Bestimmungsgrenze einzelner Parameter darin.

    Metalle bleiben nur angesäuert in Lösung, Eisen z. B. fällt ja durch Oxidation mit der Luft schnell aus. Flaschenmaterial ist eigentlichimmer Kunststoff, da Glas ja nun mal aus Sand und Soda hergestellt wird undauch Bor und Aluminium enthält.

    Hydrid-Bildner wie vor allem Zinn werden aber wieder separat mit HCl angesäuert, da sie sonst ausfallen.

    Zinn z.B. geht gar nicht mehr in Lösung, schon hydrolisiertsieht man das Zinn als weißen Schimmer an der z.B. Innenwand; es geht gar nicht mehr raus. Einmal ausgefallene Elemente sind oft vollständig nur wieder über einen Hochdruck-Aufschluss in Lösung zu bringen, da mikroline Ausfällungen so nicht gesehen werden können. Dieser Vorgang kostet aber wieder Zeit und Geld.

    Wie man an diesen paar Zeilen schon sehen kann, benötigt manfür eine „große“ Schwermetall-Analyse mindesten 3 verschiedene vorbehandelte Probenahmebehältermit mindesten 100 ml. Sonst sind die Ergebnisse nicht zu verwerten. So machen es auch akkreditierte Labore.

    Eine nicht richtig durchgeführte Probenahme nennt man unter Chemikern auch Fahrkartenschießen. Aber Papierist ja geduldig .....(ich wollte hier gerade noch etwas hin schreiben, aber ich lasse es mal besser)

    Weiterhin wichtig:
    Vergehen zwischen der Probenahme und Analyse nur wenige Stunden, reicht es aus, wenn die Wasserprobe im Labor angesäuert wird.

    Vergehen mehrere Tage zwischen Probenahme und Analyse, muss ein Probebehältnis je nach Parameter vor Ort mit z.B. HNO3 oder HCL (jeweils Suprapur)angesäuert werden, damit die Proben auch stabil bleiben.

    Zitat Norbert:

    ich bleibe dabei. Es ist nach wie vor sehr verwirrend, da man oftmals unterschiedliche Informationen bekommt.

    Der Nebel verschwindet langsam……..

    Mehr (wichtiges) kann ich leider nicht schreiben/kommentieren , sonst bekomme ich wieder sehr böse Anrufe, weil ich ja keine Ahnung von der Materie habe.

    Gruß,
    Peter

    Hallo Armin,
    die ICP-OES war eigentlich immer gemeint. Die anderen ICPs kann sich eh keiner leisten.

    Zitat

    Allerdings scheitert diese Methode an den meisten

    Spurenelementen im MW, wegen derer geringen Konzentration und der notwendigen Verdünnung.

    Da mache ich mir im Moment keine Sorgen. Bei dem, was da so in die Becken geschüttet wird, kann eine "normale" ICP bei einigen "Spurenelementen" schon in den messbaren Bereich mit 95 oder 99% Messsicherheit kommen.

    Hallo Patrick,
    da läuft wohl was aus dem Ruder.

    Du solltest die Methode nicht abbrechen. Diese ist doch in Ordnung. Ich mache ähnliches schon sehr lange, aber nach meiner Methode.

    Es muss doch erst mal geklärt werden, was da überhaupt passiert ist. Das hatte ich Dir auch geschrieben.

    War die Probenahme bei Dir eventuell nicht in Ordnung? Sind Proben vertauscht worden oder gab es Übertragungsfehler?

    Der Fehler muss woanders liegen, aber nicht bei dieser Methode oder dem Analysengerät. So weit kann eine ICP nicht daneben liegen.

    Zukünftig bitte Analysenergebnisse erst nach Rücksprache mit dem Durchführenden besprechen. Das ist für alle Seiten besser.

    Gruß,
    Peter

    Hallo,
    ich möchte auch nichts entschuldigen, aber die Fahrer stehen ordentlich unter Druck. Den Job möchte ich nicht machen.
    Das mit der Abstellgenehmigung habe ich für mich auch geregelt. Man muss nicht immer da sein.
    Einige, die bei mir bestellen, geben schon eine Alternativadresse (Oma, Nachbar, Arbeitsstelle,) an, damit Sie das Paket auch bekommen.

    Hättet Ihr den eine andere preislich attraktive Lösung? DPD ist n un mal am günstigsten.

    Gruß,
    Peter