Beiträge von Pet60

    Moin Joe,

    da hast du aber einen guten Riecher. :grinning_squinting_face:

    Wenn die Ableger bei uns angehen sollten, und der Mutterstock die Schnittstellen überlebt, möchten wir dir gerne den Mutterstock "zurückvererben". Vor ca. 8 Monaten bei dir gekauft, hat der sich so in Höhe und Breite gut ausgebreitet.
    Das hat nun dazu geführt, dass die Cladiella anderen Tieren Licht wegnimmt und bei Berührung mit der Nachbarschaft wie Röhrenkorallen und Krusten mit weißen vernesselten Stellen reagiert. Stille Kämpfe zwischen den Wirbellosen eben.

    Eine weniger ausladende und langsamer wachsende Koralle ist für unsere kleine 200 L-Pfütze daher geeigneter.

    Hi Joe,

    Zitat

    auch bei uns und anderen züchterfreunden ist es ein geduldsspiel, weiche zum anwachsen zu bewegen.

    danke für die aufmunternden Worte, und, ach da bin ich ja beruhigt, dass auch von den "Experden" immer wieder viel Geduld und Fingerspitzengefühl bei "zickigen Weichen" gefordert wird. :]

    Aber im Ernst: solche Aussagen von erfahrenen Züchtern helfen, die eigenen ersten Schritte in Sachen Vermehrung besser einzuschätzen und beim x-ten Fehlversuch nicht wie ein HB-Männchen in die Luft zu gehen und ....ähm... viel Geduld aufzubringen.

    Zitat

    noch n tip: auf die injektionsnadel vor dem anheften noch ne stückchen luftschlauch aufpieksen, dann lässt sich der ableger durch vorsichtiges herrunterziehen des schlauchteils leicht festsetzen und rutscht nicht durch ungewollte einflüsse an der nadel mal hoch/runter, sondern behält den kontakt mit dem stein.


    Genau das Hin- und Herrutschen an der Nadel ist mir schon passiert. Klasse Tipp, wird befolgt :thup.

    Hallo Horst,

    Zitat

    Du hast aber auch echt süße Ableger.smile

    Echte Minis eben :]. Warts nur ab, wenn se angehen sollten, plustern die sich noch ganz gewaltig auf.

    Aber mit der Anwendung der Kanülen hab ich doch so gemacht wie ihr, oder? Ob quer oder längs durch die Basis gepiekt, richtet sich nach Lage auf dem LS und den Öffnungen im LS, denk ich mal.

    So, die Ableger haben doch noch überlebt, und jetzt habe ich sie mit recht dicken Kanülen aufgespießt und in LS gesteckt.
    Horst, Ist wirklich nicht so einfach, eine große, tiefe Öffnung zu finden. Ausserdem hat sich eben eine Kanüle per Auftrieb selbständig gemacht. Mal gucken, wie lang die Sache hält und ob die Ableger den "Piekser" dieses Mal besser überstehen.

    Versuch macht klug... :winking_face:

    Hallo zusammen,

    ist immer gut, mehrere Meinungen zu einem Problem zu hören. Danke für eure feedbacks. :smiling_face:

    Horst
    Bin ich also nicht allein mit den Anfänger-Problemen bezüglich Vermehrung meiner "Mimosen" :]. Da ich die Ableger mit dem Gummiband nicht verletze, denke ich ist diese Methode gut anwendbar, ebenso wie auch die von Tjark geschilderte Methode.

    @Tjark
    Sachen gibts, dein Tipp gefällt mir ebenfalls sehr gut :thup. Ich hab noch alte Spritzen bzw. Kanülen übrig vom Nachfüllen meines Farbdruckers. Das werde ich dann mal an der Cladiella anwenden.
    Leuchtet auch ein die Methode, da von den Kanülen viel weniger Verletzung im Gewebe angerichtet wird als durch raue Holzzahnstocher.

    Hallo zusammen,

    hier vermehren viele erfolgreich ihre Wirbellosen. Ich habs jetzt auch mal versucht ...mit einer Cladiella... und es ist daneben gegangen.
    Beide Ableger habe ich mit einem scharfen Cutter vom Mutterstock glatt abgeschnitten. Dann einen Zahnstocker durch die Basis gesteckt, was sehr schwierig war, da sich das Tier sehr zusammenzog und das ganze Gewebe, naja, fast steinhart wurde. Vom Geruch mal ganz abgesehen :yrf. Dann mit Gummiband befestigt. Dabei nicht zu viel gespannt denke ich, aber so, dass die Schnittflläche des Ablegers Kontakt mit dem Pflanzstein (LS) hat.

    Erst haben die Ableger nur die "Ohren" hängen gelassen für zwei Tage, aber bei der Wunde dachte ich, sie brauchen halt länger, um sich zu regenerieren. Vom Polypenbild her auch nur mäßig geöffnet.
    Aber ab dem 3. Tag musste ich erkennen, dass sich das Gewebe rund um den Zahnstocher auflöste. Bei dem größeren der beiden Ableger habe ich den Zahnstocher entfernt und mit Sekundenkleber das Tier auf dem Stein befestigt. Heute war der Ableger so aufgelöst, dass er abfiel.
    Ein Ableger stand auf dem Riff im oberen Drittel, der andere auf dem Boden. Milde Strömung kam stetig aus einer Richtung von einer nanostream.

    Was könnte ich denn falsch gemacht haben?

    Hallo,

    1. Welche Koralle/Korallenart ist betroffen? Catalaphyllia jardinei
    2. Wie lange steht das Tier im Becken? 2,5 Monate
    3. Beckenvolumen? 200
    4. Standzeit des Beckens? 10 Monate
    5. Verhältnis des Korallenbesatzes?
    6. Nach welchem System wird es betrieben Berliner System
    7. Beleuchtung und Alter der Leuchtmittel? 4 x T5, 4 Monate
    8. Wasserwerte und welche Tests wurden verwendet? Salifert, JBL
    a) NO3 2,0
    b) PO4 < 0,03
    c) Ca 410
    d) KH 10
    e) Mg 1200
    f) Ph 8,1
    g) Dichte/Salinität 1,023
    h) Temperatur 25
    9. Welche Änderungen wurden in den letzten Wochen/Monaten vorgenommen? Keine
    10. Weitere Zusätze: Ballingmethode, Aminosäuren von aquaconnect (seit 3 Wochen, 1 ml auf 200 L), Staubfutter
    11. Zeigen andere Korallen Symptome? Nein
    12. Gibt es andere Tiere im Becken, welche für die Probleme als Ursache in Frage kommen? Nein

    Ich mach mir Sorgen um unsere Catalaphyllia.
    Seit dem Kauf hat sich ihr Aussehen geändert. Will sagen, das neongrüne Fluoreszieren ist zurückgegangen, ich sehe die Tentakel nicht mehr so aufgeplustert, gleichzeitig öffnet sich das Tier viel weiter, ist also flächiger geworden. Diese großen Flächen sind heute mehr rosa als grau.
    Position des Tieres ist bei 60 cm Beckenhöhe etwa 25 cm vom Boden entfernt, sie steckt in einem Loch eines LS. Die Strömung ist lau, die Tentakel bewegen sich kaum.
    Fütterung extra: ab und zu Mysis, FD-Tablette.
    Krankheiten: wir hatten vor einigen Wochen mit Pünktchen zu kämpfen und haben mit Medikamenten die Krankheit in den Griff bekommen. Anschließend gab es nicht den üblichen 10% wöchentlichen WW, sondern 50 % und es wurde kurze Zeit über Aktivkohle gefiltert. Ich kann nur einfach nicht sagen, ob die Cata auf die Medikamente reagiert hat oder ob der Farbverlust ein schleichender Prozess seit Kauf ist.
    Hat jemand mit einer Cata ähnliche Erfahrung gemacht?

    Das erste Bild ist vom 09.08., das zweite Bild vom 21.09. Ich denke man sieht den Unterschied deutlich.

    Hallo,

    wir hatten auch vor einiger Zeit, das "Glück", Pünktchen in unserem Becken zu haben. Zu dieser Zeit hatten wir noch keine UV-Anlage.
    Wir haben mit natürlichen Mitteln wie Knoblauch und Vitaminen, beides in Verbindung mit einem pharmazeutischen Mittel gearbeitet.

    Zufriedenstellend hat aber nur Marin Oopharm von Tetra in der höchstmöglichen Dosis unter Berücksichtigung der Weich-, Leder- und LPS-Korallen angeschlagen. Eine einzelne Montipora in rot hat die Prozedur nicht überlebt, eine Alveopora hat an Farbe verloren. Aber nach dieser Behandlung mit dem Mittel und dem gleichzeitigen Einsetzen von UV ist unser Doc, der am meisten unter der Krankheit zu leiden hatte, wieder gesund geworden.

    Hier auch der thread von meinem Mann dazu: Cryptocaryon irritans

    Hallo,

    ich kann dir keine natürlichen Feinde dieser Schnecken nennen, dafür habe ich im Meerwasserbereich noch nicht genug Wissen, mein Mann und ich gehen diesem Hobby erst seit Ende 2007 nach. Aber auf jeden Topf passt ein Deckel, soll heißen, wo sich in der Natur ein (schädlicher) Nahrungsspezialist entwickelt hat, gibts auch immer einen anderen Nahrungspezialisten, der ihn jagt. Ökologische Nische nennt man das.

    Diese weißen Nacktschnecken hatten wir leider auch. Hatten wir uns mit dem Kauf eines Keniabäumchens eingeschleppt, dass auf einem gut durchlöcherten Stein wuchs. Es waren 6 Schnecken, die sich in unserem Becken eine Cladiella als Freßopfer ausgesucht hatten.

    Unten am Stamm wurde sie angefressen, sie hat sich daraufhin nicht mehr zur vollen Größe entfaltet. Erst nachdem wir aus Dekorationsgründen die Cladiella auf ihrem Stein um 180° Grad gedreht hatten, wurden die weißen Schnecken für uns auf dem weißen Stamm der Cladiella -bei langem Hinsehen 8o- sichtbar.

    Mein Mann hat sich nach dem Fang der ersten Nacktschnecke an mehreren Abenden, gerüstet mit Taschenlampe, auf die Lauer gelegt und mit einer spitzen Pinzette weitere 5 Schnecken von der Cladiella abgepflückt. Mehrere Tage haben wir abwechselnd im Dunkeln - im Fernsehn läuft ja eh nix Gescheites - vor dem Aquarium gelauert. Aber mehr als 6 Tiere waren es nicht. Danach hat sich die Cladiella von den Fraßspuren erholt.

    Zitat

    Ich kann nicht ausschließen, das da noch welche bzw. Gelege im Becken sind.


    Mmmh, Gelege wäre natürlich noch unangenehmer. Überleg mal, wann du die letzten Korallen gekauft hast. Vielleicht hast du sie damit eingeschleppt. Wenn das erst ein paar Tage her ist, hast du Chancen, nur erwachsene Tiere zu beherbergen.

    Hallo Robert,

    boah, danke für die intensive Recherche, regelrecht gefahndet nach der Strombus :D.

    Zitat

    Es gibt 50 Arten der Fechterschnecken, Verbreitungsschwerpunkt ist dabei der tropische Indo- Westpazifik.


    Au weia, da ist die Möglichkeit, "daneben" zu raten wirklich groß bei einer Strombus. Ich bin nur von den wenigen Nennungen im Meerwasserlexikon ausgegangen, ich dachte nicht, dass es so viele Arten innerhalb dieser Gattung sind.

    Zitat

    Ich denke mal mit dem richtigen suchen über Google und dem Wort Strombus (evtl. auch Bildersuche) könnte man auch noch was reißen.


    Ja sehe ich auch so. Bei den von dir genannten Arten fange ich zuerst an Google bemühen, vielleicht hab ich ja Glück und finde durch Zufall die richtige Art, dann melde ich mich hier nochmal.

    Zitat

    Bei allen steht ne Menge dabei aber eben keine Bilder.


    *Grummel*, ja schade.

    Zitat

    Interessant wäre auch woher dein Tier kommt, (Import) weiß der Händler das noch?


    Ich war beim Kauf nicht dabei, mein Mann war allein auf Einkaufstour gewesen. Das Tier ist von Welke in Lünen. Mein Mann hat nicht - leider - nach der Herkunft der Schnecke gefragt. Und bei der richtigen Bezeichnung gabs auf zweimaliges Nachfragen auch nur die Auskunft: es ist eine Strombus-Schnecke.

    Nochmal herzliches Dankeschön für deine Recherche :thup

    Hallo zusammen,

    wir haben uns vor einer Woche 3 Sanddollars und eine Strombus zugelegt, um unsere Kieselalgen auf dem Boden mal so richtig "aufzumischen". :grinning_squinting_face:
    Beim Blick ins Meerwasserlexikon können wir uns aber nicht zwischen Strombus bulla und Strombus luhuanus entscheiden. Oder liegen wir ganz falsch?
    Kann auch jemand anhand der Schneckenhauswindungen ihr ungefähres Alter nennen? Und wie alt wird eine Strombus?
    Ist auf jeden Fall eine sehr interessante Schnecke, sie "schlurft" nicht durchs Becken, sie "hebelt" sich aufgrund ihres großen Dornfortsatzes am Körperende richtig eilig über den Boden. Ratz fatz hat sie das Becken durchquert.
    Und: die guckt einen mit blauen Augen direkt an 8o. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Danke Pet60


    Gern geschehen... war ja nur leider die falsche Auskunft :ylol

    Zitat

    .habe noch ganz viele andere gute gemacht, Unter anderem von einem Nemo in seiner Anemone.


    Dann stell doch einfach mal hier welche ein. Ander' Leuts Bilder gucken macht immer Spaß.

    Mit was für einer Kamera hast du die Bilder geschossen?

    Hallo,

    seit wir einen Halichoeres iridis halten, sehe ich keine Schlangenseesterne mehr, leider muss ich sagen. Ich denke, da er auch unseren kleinen Seeohren und den Turbellarien den Garaus macht, wird er auch vor Schlangenseesternen nicht halt machen.

    Ach so, die Teilung durch Menschenhand. Dazu kann ich nichts sagen.

    Ich verstehe Zajac so, dass da von einer natürlichen Abschnürung durch das Tier gesprochen wird. Oder gibt es im Text Hinweise darauf, wie "Mensch" die Abschnürung zu handhaben hat?

    Hallo,

    von meinen blauen Discosomas hat die größte letztens zwei Gewebestücke von ihrem dicken "Elefanten"-Fuß selbständig abgeschnürt.
    Diese amorphen Massen sind auf Wanderschaft auf dem Siedlungsstein sprich auf Distanz zum Muttertier gegangen. Dann konnte ich beobachten, wie die anfangs vollkommen strukturlosen und leicht milchig durchsichtigen Massen sich langsam differenzierten und zu zwei Haft-Füssen formten, (über 1 Woche etwa), darauf entstanden kurze Stiele, die sich am oberen Ende zu jenen typischen Discosoma-Scheiben verbreiterten.
    So sind durch das Teil-Abschnüren des Fußes zwei neue Individuen geklont worden, die genetisch völlig identisch sind.

    Das Muttertier hat dann letzte Woche ihren recht dicken Stiel immer dünner werden lassen, bis sie sich davon gelöst hatte. Das ist ebenfalls eine Art der Abschnürung. Am nächsten Tag fand ich die Discosoma ohne Befestigung auf einem anderen Stein vor, wahrscheinlich hat sie sich dorthin treiben lassen. Ich habe sie dann auf einem Stein meiner Wahl abgelegt, was etwas schwierig war. Diese Tiere schützen sich mit einer glitschigen Schleimschicht, das Anfassen und Bugsieren ist wie nasse Seife anfassen. Aber auf dem Platz angekommen, habe ich sie vor weiterer Wanderschaft vorsichtig mit einem Gummi überspannt, ohne sie zu berühren. Einen Tag später war sie angewachsen.
    Ich finde die Regenarionsfähigkeit dieser Tiere einfach erstaunlich.

    Unten sieht man, wie sich aus dem verlassenen Fuß des Muttertieres ein komplett neues Tier bildet. Im Hintergrund ist ein fertiges Tier zu sehen, das aus so einer Teil-Abschnürung eines Fußes entstand.

    Moin alle zusammen,

    danke für die hilfreiche Krabbenberatung. Dann wird unser achtbeiniges Monster ja in absehbarer Zeit wieder mit beiden Scheren winken können ... und danke fürs Loben und das alles bei dem warmen Wetter.... :wink

    Hi,

    Zitat

    Also bei unseren Porzellankrabben wachsen die Scheren wieder nach.


    Das hört sich doch gut an. Ich geh mal davon aus, dass unsere Krabbe da keine Ausnahme ist und sich das irgendwann regeneriert.

    Tach zusammen,

    mal passend zum warmen Wetter was Sinnbefreites :wink

    Eigentlich sonst nie zusammen zu sehen, .... unsere Grundel Cryptocentrus cinctus und unser "blinder Passagier" aus dem LS..
    Hat die Krabbe Hunger, zeigt sie sich ganz auffällig vorne über dem Bodengrund. Für mich dann das Signal, mal eine halbe FD-Tablette "springen" zu lassen. Und damit die Grundel nicht hungrig zugucken muss, gibts für sie auch eine viertel FD-Tablette. Deshalb sind beide gemeinsam hier zu sehen.
    Übrigens besitzt die Krabbe nur noch eine Schere, die rechte Schere hat sie wohl bei einer Revierstreitigkeit mit dem Knallkrebs Alpheus verloren. Hat sie die Chance, den Arm bei der nächsten Häutung nachwachsen zu lassen? Würd mich mal interessieren.

    Hallo,

    ich tippe bei Bild 1 auf einen Schwamm, sowas hatten wir auch beim LS. Haben wir aus Unsicherheit entfernt.
    Bild 2 könnte auch ein Schwamm sein. Schwämme gibts in allen Farben. Bild 3 ist mir zu weit weg.

    Hallo zusammen,

    danke, danke für die beruhigenden Antworten. :wink
    Wie Peter auch schreibt, atmet sie ganz unauffällig, man sieht keine Bewegung an den Kiemendeckeln.
    Dann kann ich mich ja beruhigt den Beobachtungen von Florian und Hanno anschließen: unsere Grundel hat sich gut eingelebt und geht jetzt mal öfter "nach dem Rechten sehen". Sie ist ganz schön aktiv im Becken unterwegs und macht wohl neugierige "Ausflüge" nach oben. Mal gut, dass wir nach einem Grundelverlust das Becken oben mit einer Senke abgedeckt haben.

    Übrigens kann ich mich hiermit mal bedanken bei Martin Kuhn für den Tipp auf seiner Website mit der Senke. :thup

    Hallo zusammen,

    ich hab den thread mal unter Fische allgemein eröffnet, da ich nicht weiss, ob ich mir eine Krankheit einbilde, also die "Flöhe husten höre".

    Wasserwerte:
    Temp. 25 Grad
    Salzgehalt 1,023
    ph 8,2
    KH 7,7
    NO2-N <0,1
    NO2 <0,3
    NO3 <0,2
    PO4 <0,03
    NH4 0,15
    CA 415
    MG 1290

    10% WW am Samstag durchgeführt

    aktuelle Veränderung im AQ: seit Samstag ist eine Lobophytum sp. dazugekommen


    Unsere Zitronenwächtergrundel haben wir seit ca. 5 Wochen, ein Knallkrebs ist auch vorhanden. Sie frisst gut (Flockenfutter, Frostfutter, war sogar mal an der Gurke, die für die Clibanarius gedacht ist), Stoffwechsel funktioniert regelmäßig, hat ein Revier, verteidigt es mit großer Klappe gegen unseren Biochoeres iridis und liegt mal in diesem Höhleneingang, mal in jenem, mal offen auf dem Bodengrud. Aber immer schön unten. Seit vielleicht 2 Tagen können wir beobachten, dass sie tagsüber 1-2 Mal langsam aufsteigt, immer höher, bis sie kurz vor der Wasseroberfläche anhält, sich umschaut, als ob sie die Lage peilt und langsam wieder, mit Zwischenstation auf der einen oder anderen Weich- oder Lederkoralle, nach unten sinkt.
    Heute morgen hat mir mein Mann, bevor er zur Arbeit fuhr, einen Zettel hinterlegt, mit der Info, dass er heute morgen gegen 7:00 Uhr beobachtet hat, dass die Grundel mehrfach zur Oberfläche gestiegen ist, um Luft zu holen. Ob das so stimmt mit dem Luftholen oder ob es nur dieses Aufsteigen bis oben ist, lass ich mal vorsichtig offen.

    Zu Fressen gab es gestern abend Premiumfutter, da hat sie sich ordentlich bewegt, um die Happen zu erhaschen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrung machen können mit seiner/seinen Grundeln?
    Hat das Tier Sauerstoffmangel?

    Robert

    Zitat

    ... Huhu guck mal hier:


    ja, danke für den Link, das Meerwasserlexikon ist natürlich die naheliegendste Lösung. Ich war gestern abend nur ziemlich "geplättet", soll heißen, war einfach zu müde :schlaf:, um noch zu suchen. Bilder bearbeiten, Bilder reinstellen, ein paar launige Sätze dazu, zu mehr hats nicht mehr gereicht :ylol. Ach doch, danach gabs einen schönen Wein.

    Horst
    Ich mach doch gerne Appetit auf schöne Korallen und Anemonen. Warst du zufällig auch bei der Eröffnung anwesend? Ich sehe eben, Gerd Guddat macht mit seinen Bildern auch Appetit.

    Gerd
    Lecker die Fotos :thup

    Hallo zusammen,

    ich war heute am Freitag den 13. :rolleyes_g: mit meinem Mann aus unendlicher Neugier zu Joes neuer Korallenfarm nach Witten unterwegs. Endlich konnten wir alles "life" mit eigenen Augen sehen. Und..... der recht weite Weg aus dem Sauerland hat sich wirklich gelohnt. Es war zeitweise ein reger Andrang und es gab viel zu sehen. Die "neue" Korallenfarm ist schöner als die "alte". Schaut mal selbst....einfach mal hinfahren und über die üppige Vielfalt an Arten und Farben staunen. :thup