Hallo Ralf!
Habe einen selbstgebauten 50cm hohen Reaktor mit 20cm Durchmesser und betreibe ihn mit der normalen Grotech TEC III.
Zu der Zeit gab es die fertigen von Claude und Grotech noch nicht.
Im Augenblick gebe ich 2 Liter Aquarienwasser verteilt auf 24h dem Reaktor zu und es läuft im freien Fall zurück ins Becken.
Zitat
- das scheint mir nur für Becken geeignet zu sein, die einen gewissen Nährstoffgehalt haben - also weniger für Becken mit Zeovit- oder Wodkamethode; eher eine weitere Alternative ...
Mein Becken hat weniger als keine Nährstoffe. 
Nitrat n.n. Orthophosphat-P <0,01mg/l.
Den ersten Monat betrieb ich ihn ohne Nährlösung. Ging komischerweise auch.
Danach bin ich übergegangen jeden Tag 3ml Nährlösung zuzugeben.
Es stellt sich keine undurchsichtige dunkelgrüne Farbe ein, was selbstverständlich sein sollte. Sondern eher ein trübes, leicht undurchsichtiges grün.
Anscheinend wird so dem Becken genug Phytoplankton zudosiert, um die positiven Aspekte deutlich zu merken.
Zitat
- wo liegen eventuelle Vorteile gegenüber einer Dosierung von Phytoplankton wie z.B. Aquatim (für den Preis kann ich einige Jahre lang davon dosieren) -->spontan fällt mir ein: Nährstoffsenkung, Automatisierung
Nährstoffsenkung ist mir ja egal.
Aber die kontinuierliche Zudosierung sehe ich als wichtigsten Punkt an. Vor allem wenn du Filtrierer halten willst, die den ganzen Tag fressen.
Und ich brauch mich um nichts kümmern, da alles automatisch geht.
Solch ein Reaktor läßt auch viel Spielraum für Experimente und Erweiterungen. 
Ich bin äußerst zufrieden damit und würd mir sicher wieder einen anschaffen - ohne Frage!