Beiträge von FrankE

    Hallo,

    Schütt einfach den Sand rein und laß das Plenum weg.

    Wie soll den der spätere Korallen und Fischbesatz grundsätzlich aussehen?
    Vor allem Steinkorallen und Fische?
    Wenn ja würd ich auf jeden Fall einen Abschäumer nehmen.

    Ein Abschäumer beeinträchtigt die Abbaufähigkeit eines Jaubert nicht.

    Mit deinen 20 kg Sand hast du nur rund 2,5cm Sandhöhe, also einfach ein ganz normaler Bodengrund.
    Allein deshalb würd ich schon nicht auf einen Abschäumer verzichten, da der Boden viel zu flach ist um effektiv arbeiten zu können.

    Hallo Christian,

    Mein JBL Kombi hat auch nur Mist gemessen, seit dem liegt er in der Kiste... weggeworfenes Geld

    Hab ich aber auch, wie Michael, schon paar mal gepostet.
    Es gibt scheinbar des öfteren unbrauchbare Tests bei denen.

    Salifert ist sicher eine gute Wahl für Mg und Ca.

    Zitat

    FrankE wie gross sollten dann aber die Platten unter den Füßen sein?

    Zitat

    Ab welcher Größe der Platten lässt die Verteilung der Last wieder nach?

    Hmm.

    Ich weiß es nicht, ob du überhaupt was unter die Füße machen musst, hängt ja vom Gewicht des Aquariums und vor allem von deinem Estrich ab.

    Ich weiß nur je dicker und je härter die Platte, desto besser wird die Last verteilt werden.

    Hallo Ilja,

    Zitat

    ich habe mich gefragt, ob ich bei meiner Beckengrösse noch eine Holzplatte unter das Gestell legen sollte. Ich dachte dabei an eine bessere Lastverteilung, als "nur" über die 4 Füße des Gestells.....

    Du kannst von einer Lastabtragung unter einem Winkel von rund 45 Grad ausgehen.
    Also würde es auch reichen nur kleine Platten unter die Füße zu legen.
    Der Rest würd nämlich nichts abtragen.

    Je dicker die Platte(n), desto mehr wird das Gewicht auf den Estrich verteilt.

    Wir hatten mal einiges von den Caulerpa mit zu unserem Händler genommen.

    Das einzige Tier welches sie wie wild fraß war ein brauner Doktor mit einer gelben Kopfzeichnung ( .... bahia).
    Alles anderen inkl. Fuchsgesichter sind, als wir ein paar Tage später wieder gekommen sind, nicht merklich drangegangen.
    Seeigel sind z.T. auch dran gegangen, hatten aber auch einiges übrig gelassen.

    Vor kurzem hatte dieser Händler wieder einen dieser bahia gehabt, war aber leider schon verkauft.
    Der nächste ist schon reserviert. :smiling_face:

    Hallo,

    denjenigen, der die alle von Hand ausrupft will ich sehen. :grinning_squinting_face:

    Selbst in kleineren Becken ist das schon mehr als hart (fast unmöglich).


    C. brachypus ist eine sehr feine Caulerpaart, die in sehr kurzen Abständen Wurzeln ausbildet, die sich wiederrum sehr fest (vor allem die alten) ins Lebendgestein oder auch in Korallen reinkrallen.
    Das ist so fest, daß man mit der Pinzette z.T. an jeder Wurzelausbildung einzeln ziehen muß um sie wegzubekommen.
    Und wenn auch nur ein kleines Stück übrig bleibt,dann...
    Wächst halt auch sehr schnell.

    Brachypus machen selbst niedrigste Wasserwerte (ohne Fischbesatz und ohne Fütterung) gar nichts.

    Hallo,

    Das interessiert mich sehr. :smiling_face:

    Welche Caulerpaarten habt ihr mit AlgenEx wegbekommen und sind sie vollständig vernichtet worden oder nur der größte Teil?

    Habe in einem Becken ein Caulerpaproblem, mit Caulerpa brachypus, was auf natürlichem Wege nicht zu lösen ist.

    Hallo Bernd!

    Zitat

    Bei mir sieht der Aufbau etwas anderst aus und auch verwende ich andere Algenarten aber über das Prinzip habe ich schon längere Maildiskussionen mit verschiedenen Leuten.

    Kannst du etwas über die anderen Algenarten sagen?
    Wäre ja interressant, wenn es besser geeignete Arten als Nannochloropsis gäbe.

    Hallo Ralf!

    Habe einen selbstgebauten 50cm hohen Reaktor mit 20cm Durchmesser und betreibe ihn mit der normalen Grotech TEC III.

    Zu der Zeit gab es die fertigen von Claude und Grotech noch nicht.

    Im Augenblick gebe ich 2 Liter Aquarienwasser verteilt auf 24h dem Reaktor zu und es läuft im freien Fall zurück ins Becken.

    Zitat

    - das scheint mir nur für Becken geeignet zu sein, die einen gewissen Nährstoffgehalt haben - also weniger für Becken mit Zeovit- oder Wodkamethode; eher eine weitere Alternative ...

    Mein Becken hat weniger als keine Nährstoffe. :smiling_face:
    Nitrat n.n. Orthophosphat-P <0,01mg/l.

    Den ersten Monat betrieb ich ihn ohne Nährlösung. Ging komischerweise auch.
    Danach bin ich übergegangen jeden Tag 3ml Nährlösung zuzugeben.

    Es stellt sich keine undurchsichtige dunkelgrüne Farbe ein, was selbstverständlich sein sollte. Sondern eher ein trübes, leicht undurchsichtiges grün.

    Anscheinend wird so dem Becken genug Phytoplankton zudosiert, um die positiven Aspekte deutlich zu merken.

    Zitat

    - wo liegen eventuelle Vorteile gegenüber einer Dosierung von Phytoplankton wie z.B. Aquatim (für den Preis kann ich einige Jahre lang davon dosieren) -->spontan fällt mir ein: Nährstoffsenkung, Automatisierung

    Nährstoffsenkung ist mir ja egal.

    Aber die kontinuierliche Zudosierung sehe ich als wichtigsten Punkt an. Vor allem wenn du Filtrierer halten willst, die den ganzen Tag fressen.

    Und ich brauch mich um nichts kümmern, da alles automatisch geht.

    Solch ein Reaktor läßt auch viel Spielraum für Experimente und Erweiterungen. :smiling_face:


    Ich bin äußerst zufrieden damit und würd mir sicher wieder einen anschaffen - ohne Frage!

    Hallo Frank,

    Es gibt ungefähr 10000 Arten von Muscheln, daher war das mit der Stachelauster (Fam. Spondylus) auch mehr geraten. :smiling_face:
    Sie kommt aber recht häufig vor, wird oft importiert, ist gut halbar und kommt auch in der Größe hin.
    Auch sind sie oft mit Schwämmen und Seescheiden bewachsen, warum dann nicht auch mit Tubastreen.

    Ich habe aber auch schon einen Stein mit Scheibenanemonen vom Händler mitgenommen, bei dem ich erst später merkte, daß eine Hälfte des Steins eine Auster war.
    Sie muß auch ohne Phytofütterung eine lange Zeit bei ihm gewesen sein.

    Zitat

    außer ein paar fransen in der Mitte des Spaltes und möglicherweise?? Kiemen??

    Die Fransen sind wahrscheinlich der Mantellappen.

    Zitat

    Habe keine stachelförigen Auswüchse entdeckt siehe Bild.


    Die oben auf der Muschel müssen auch nicht vorhanden sein, wären aber ein sicheres Zeichen. Auch an ihrer unteren Häflte können verschiedene Ausbildungen zu finden sein.

    Zitat

    Geht auch Frostfutter Cyclops??


    Shimek sagt, daß sie eigentlich nur an Phyto gehen.
    Muscheln können nur sehr feines Futter aufnehmen, bei dem auch die Dichte geprüft wird. Da fällt Frostfutter, wie rotes Plankton oder Cyclops sicher aus.
    Was sie bei mir fressen, weiß ich nicht. Ich fütter aber Phytoplankton, zeriebenes Staubfutter und habe ein Jaubert.
    Ihnen geht es gut und sie wachsen, was deutlich an den Wachstumsrändern zu erkennen ist.


    Weiß jemand, ob Muscheln auch an totes Phytoplankton gehen?

    Hallo,

    Kannst du kein besseres Bild von ihr machen und mail mal bitte die Größe.

    Der Mantellappen ist auch sehr interressant, falls du ihn durch die paar mm erkennen kannst. :smiling_face:

    Schau mal, ob sie wenige stachelförmige Auswüchse besitzt.
    Könnte eine Stachelauster sein.

    Ernähren kannst du sie mit sehr feinem Futter. Sie sollen sich fast ausschließlich von Phytoplankton ernähren.

    Wenn sie sich bei deinem Händler und in deinem Becken schon so lange gehalten hat scheint sie ja problemlos zu sein.


    Filtrierende Muscheln gehören mit zu meinen Lieblingstiere :smiling_face:

    Phytoplankton, A Necessity For Clams
    By Ronald L. Shimek, Ph. D

    http://www.dtplankton.com/Clams.htm

    Hallo,

    Bei mir im Becken sitzt auch eine braune haarige Korallenkrabbe mit weißen Augen.
    Die wechselt immer zwischen verschiedenen Acroporastöcken.

    Sie sitzt seit drei Monaten in diesem Becken und länger als ein Jahr vorher in dem eines Freundes.
    Bis jetzt hat sie noch nie merklich was zerstört.

    Shimek berichtete mal in Reef Central davon, das viele Symbiosekrabben in den Riffen braun und beahaart sind, und daß man sie auf keinen Fall aus dem Becken werfen soll, so wie oft geschrieben wird.


    Ich würd aber sonst auch das machen, was Michael schrieb.

    Hallo Thilo,

    Meinen Versuch hab ich abgebrochen, weil das Becken mit Kieselalgen und grünen Cyanos (die vor allem auf dem Boden) zu war.
    Handelte sich um ein 112l Kugelfischbecken mit wenig LS und Algen. Da die Kugeln ja einiges fressen, waren auch immer genug andere Nährstoffe vorhanden.

    Es gibt einiges an Literatur über die Verwendung von Quarzsand im Meerwasser, z.B. von Goemans, Holmes-Farley,.., die Untersuchungen dazu unternommen haben.


    "Oolitic Sand" (Korallenoolith) kommt in der verwendeten Form nur an einem einzigen Ort dieser Welt vor, den "Bahaman Banks" (Bahamas). Die Körner bestehen aus konzentrischen Lagen, so wie eine Zwiebel. Die Lagen sind aus Calciumkarbonat ummantelt von einer dünnen Schicht, die vor allem aus Aragonit und kleinen Mengen Calcit besteht.

    Ist sehr gut verwendbar um DSB damit zu bauen und löst sich wegen dem Calcit nicht so schnell auf wie Aragonit.
    Ob und bei wem man ihn in Deutschland bekommt, kann ich dir nicht sagen.

    Hallo,

    Das mit dem

    Einschreiben mit oder ohne Rückschein
    bringt gar nichts.

    Damit hat man nur den Beleg, daß derjenige einen Umschlag empfangen hat, aber nicht, daß überhaupt etwas drinnen war.

    Hi nochmal,

    Ok, dann habe ich dich wohl falsch verstanden.

    Zitat

    ..Es muß nicht eines fehlen, damit es zu einer Limitierung kommt, sondern es reicht bereits, daß das Verhältnis, in dem sie vorkommen, nicht dem Redfieldverhältnis (C 100 : N 16 : P1) entspricht.

    Aber dann ist der Satz auch sehr mißverständlich. :smiling_face:

    Hallo,

    Zur UV Leistung:

    An vielen Stellen im Netz wird zur Krankheitsbekämpfung pro 10 Nettoliter rund ein Watt empfohlen, damit man auch einen vernünftigen Durchsatz hat.

    Und die Erreger, die in angepasster Geschwindigkeit da durch gehen, können schon mal keine Fische mehr befallen...

    Hi Michael,

    Zitat

    Zitat:
    Wenn ein Element davon fehlt kommt es zur Limitierung.

    Das stimmt so nicht ganz: Es muß nicht eines fehlen, damit es zu einer Limitierung kommt, sondern es reicht bereits, daß das Verhältnis, in dem sie vorkommen, nicht dem Redfieldverhältnis (C 100 : N 16 : P1) entspricht.

    Also wäre bei C 200 : N 32 : P 1) Phosphor limitiert (obwohl er ja vorhanden ist). Bei C 100 : N 8 : P 1) wäre Stickstoff limitiert, bei C 50 : N 16 : P 1 ist Kohlenstoff der limitierende Faktor für das Bakterienwachstum. Dies wird durch die Wodkagabe ausgeglichen.

    Das Redfield Verhältnis bezieht sich auf Untersuchungen und statistischer Auswertung von planktonischen Meeresalgen und nicht auf Bakterien.

    Ich kopier noch mal was rein, was ich woanders schrieb:
    Bei aeroben Bakterien im Klärschlamm ist theoretisch folgendes Verhältnis von
    C : N : P 100:14:3
    Es kann aber auch mehr P in Bakterien eingelagert werden (luxury uptake effect).
    Tatsächliche gefundenes Verhältnis im Klärschlamm C : N : P 60:12:3

    Aber auch diese Verhältniszahlen kann man nicht 1:1 nehmen, sondern sind nur Anahltswerte, da ja die verschiedensten Algen und Bakterienpopulationen bestehen und vor allem Bakterien je nach Nahrungsangebot und diverser äußerer Bedingungen verschiedenartig Nährstoffe aufnehmen.

    Es wäre mir aber neu, dass das Verhältnis solch eine wichtige Stellung einnimmt, wie du es schreibst.
    Das Redflield-Verhältnis kann man nur nehmen um Nährstofflimitierungen, aufgrund von Abhandensein gewisser Nährstoffe, zu erklären.

    Es gilt wahrscheinlich immer noch das Holzfaßprinzip, in dem vor allem Phosphat immer einen Mindestwert einhalten muß.

    Zitat


    Zitat:
    Den Kohlenstoff gebe ich als Acetat zu. Durch diese Maßnahmen kann ich Phosphat um 0.1mg/l halten. Der Nitratwert ist durch die Zugaben noch nicht gestiegen. Es scheint so daß der Stickstoff laufend verbraucht wird.

    Damit machst Du eigentlich nichts anderes, als diejenigen, die Wodka zugeben. Du gibst eine Kohlenstoffquelle zu und hebst somit die Kohlenstofflimitierung auf, mit der Folge, daß mehr Phosphat und Nitrat verbraucht werden können. Korrekte Sache.


    In vielen Literaturstellen über „biological phosphorus removal process (BPR)“ wird Acetat als erste Wahl der Kohlenstoffquelle angegeben.

    Hallo Alex,

    Quarzsand beginnt sich ab einem pH von ca. 8,00 langsam aufzulösen mit einer beschleunigten Auflösung bein einem pH von rund 8,5.
    Auch sich in Boden bildende organische Säuren beschleunigen diesen Vorgang.

    Dabei werden z.T. große Mengen Silikat abgegeben, da die Löslichkeit von Silikat im Meerwasser bei über 10 mg/l liegt.

    Es gibt aber einge, die ihn trotzdem in Meerwasserbecken einsetzen.
    Dabei sollte man aber stark auf deren Reinheitsgrad achten, der üblicherweise nur bei rund 98.5% SiO2 liegt.
    Reiner SiO2 ist sehr weiß. Man kann auch in den üblichen Baumarktmischungen z.B. feinste Metallpartikel beim Auswaschen des Sandes finden.

    Ich hatte in einem kleinen Becken bereits Quartzsand in einer Höhe von einigen cm und könnte ein verstärktes Kieselalgenwachstum beobachten.


    Bessere Alternativen sind Korallen-, Aragonitsand oder "Oolitic sand".

    Hallo,

    Nochmal zum UV.

    Was man liest :smiling_face: ist die Effektivität von UV ohne Bodengrund bei angepasster Dosis sehr hoch gegen Pünktchen.
    ...I have found UV's to be very effective in bare bottom tanks, primarily in retail and wholesale operations...
    ...The bare bottom, minimal decoration, high flow rates, and massive UV units on these systems ensure that most all the cysts and theronts pass through the sterilizer and are neutralized...
    http://reefkeeping.com/issues/2003-10/sp/feature/index.htm)

    Hier noch eine Sammlung guter links:
    http://reefcentral.com/forums/showthr…threadid=282934

    Hallo,

    Zitat

    1.Frage: Ist es schlimm wenn etwas PVC-Kleber im inneren des PVC-Rohres ist?

    2.Frage:Habe gestern gegen 22:00UHR die PVC-Verrohrung geklebt mit "PVC-U" und Silikon.
    Wann kann ich das Wasser einfüllen??

    Du meinst mit PVC-U sicher Tangitkleber, oder?
    PVC-U ist ein Bezeichnung des Kunststoffes.

    Fast alle Leute kleben hier mit Tangit. Einfach austrockenen lassen und dann verwenden.
    Wenns es geht, kannst du ja noch mal mit Leitungswasser spülen.

    Was hast du denn mit Silikon geklebt?

    Hallo André,

    Zitat

    Ist das nicht so eine Art Klärschlamm, für den so mancher richtig Geld ausgibt?

    Im Süßwasser besteht der größte Teil des Mulms aus Biomasse (Bakterien, Pilzen,..) ist also organisch.

    Im Meerwasser ist das was du als Mulm bezeichnest, aber eher sedimenthaft und vor allem anorganisch.
    Natürlich ist auch wieder einges an Biologie da drin, aber vor allem Ausfällungen und Sedimente.

    Zitat

    Was wären denn die negativen Folgen?

    Wenn man nicht zuviel absaugt, nur positive.
    Es sind unter anderem Fällprodukte, die Schwermetalle und Phosphate enthalten
    (z.B. Calciumphosphat, an Eisen gebundenes Phosphat,..) in dem "Mulm", die man durch absaugen entfernen kann.
    Auch können sich durch Entfernen der Feinststoffe nicht so leicht anaerobe Stellen bilden und gleichzeitig wird der Boden gelockert.
    Die Biologie, die man absaugt wird sich einfach neubilden.

    Hallo,

    Bei aeroben Bakterien im Klärschlamm ist theoretisch folgendes Verhältnis von
    C : N : P 100:14:3
    für Bakterienwachstum nötig.
    Dürfte bei den Bakterien im Aquarium ähnlich aussehen.

    Es kann aber auch mehr P in Bakterien eingelagert werden (luxary uptake effect).
    Tatsächliche gefundenes Verhältnis im Klärschlamm C : N : P 60:12:3

    Phosphat ist energietechnisch sehr wichtig.

    Hi,

    Zitat

    hab mir mit der Wodka-Methode eine bessere Versorgung meiner Korallen versprochen. Von wegen Bakterien und filtrieren und so...


    Wenn genug Nährstoffe im Becken damit sich die Biofilme ablösen ja, bei dir aber war ja zumindest kaum Stickstoff vorhanden.

    Zitat


    @Andrea vielelicht ist dein Becken einfach noch nicht bereit nach 6 mon. für Steinkorallen, jedes Becken ist eben anders.


    Je früher man Steinkorallen reinbringt, desto besser sollte es doch sein.
    Wenn man erst wartet bis sich Weichkorallen richtig breitgemacht haben kanns doch eher Probleme geben.

    Zitat

    Außerdem versuche ich gerade den Phosphatgehalt unten zu halten.


    Mach doch mal einige Caulerpa taxifolia oder prolifera ins Becken.

    Zitat

    Bedenklich finde ich, daß ich im Moment so gar kein Kalkalgenwuchs im Becken habe. Das hatte ich eigentlich immer, wenn es einigermaßen funktionierte.


    Das finde ich extrem wichtig.
    Wenn deine lebenden Steine so tot wie auf deinem Avatar aussehen, dann stimmt grundlegend mit deiner Biologie etwas nicht.
    Was wächst denn auf deinen Steinen? (Kalkalgen, Algen, Schwämme, Seescheiden..)
    Und wie sieht deine Kleinstlebewesenpopulation aus (Amphipoden, Copepoden,..).

    Hi,

    Die Majanos (vor allem die größeren Arten) kann man ganz gut mit der Pinzette entfernen, da sie nicht so schnell wie z.B. Glasrosen zerreißen.
    Einfach möglichst unten zugreifen und sehr langsam seitlich abziehen.

    Nur wenn dann ein Rest auf dem Stein übrig bleiben sollte, einfach etwas Calziumhydroxid Paste auf jenes und dann war es das.

    Geht auch super so mit der Entfernung von Xenien.

    Stimmt, hab den Tropic Marin mit dem von Red Sea verwechselt. :smiling_face:

    Hab auch noch PO4-Tests von Red Sea, JBL und ELOS hier. Sind aber irgendwie nicht richtig zu brauchen.

    Meß jetzt nur noch mit dem Dr.Lange Photometer, dann sind die Werte wenigstens genau.

    Nitrat muß man ja nicht so genau messen.

    Hi,

    Zitat

    PO4 0,1mg/l (Tropic Marin)

    Der Tropic Marin mißt ja nur bis 0,1 mg/l. Also kann der tatsächliche Wert ja wesentlich niedriger sein.

    Zuerst scheint ja vor allem der niedrige Phosphatwert Probleme zu bereiten.

    Was hälst du von einer Phosphatlimitierung?
    Würden ja auch die Probleme der LPS, Weichkorallen und die Anemone hinweisen, wogegen die SPS nicht reagieren.

    Abschäumen würde dein Problem dann noch verstärken.

    Frank (iXware) hatte mit seinem Jaubert und Vodka auch Probleme.
    Mail ihn doch mal an, wie sich sein Becken entwickelt hat und was er getan hat.

    Hallo,

    Eine sehr gute Art Xenien zu entfernen ist es sie sehr fest tief am Fuß mit einer Pinzette zu packen und seitlich abzuziehen.

    Da bleibt sogut wie nie etwas auf dem Stein zurück, vor allem wenn man das nicht zu schnell macht.
    So wächst dann dort auch nichts mehr nach!

    Außerdem sind sie so unverletzt und können schnell irgendwo anders festwachsen.

    Hallo IceT,

    Die größeren Stücke will ich ja behalten. :smiling_face:
    Geht sich vor allem um kleine Stöcke, also Ableger von denen.
    Da die auch nur hin und wieder anfallen und auch nicht in Massen, werd ich die einfach irgendwelchen Leuten aus der Umgebung schenken.


    Hallo Resa,

    Die bekommen die auch nicht farbig.
    Sind Stöcke von Bernd Mohr bei, die schon braun waren und z.B. Montipora digita in braun, braune Anacropora, ...
    Hab ja Korallen aus den selben Familien auch in bunt.
    NO3 um die null und PO4-P<0,01mg/l.
    Auch viel Licht bringt da nix.

    Das mit dem ala Nemo habe ich zuletzt auch gemacht :O.
    Aber bevor ich das jetzt regelmäßig mache, gebe ich lieber alle ab.
    Obwohl das bestimmt viele so machen.


    Hallo brombeere,

    Klar, wenn jemand Xenien braucht kann er gerne welche haben.
    Nur müßte er dann nach hier kommen.
    Verschicken ist bei dem Wetter ja nicht so toll.

    Hallo,

    Zitat

    Es wird doch beides in einem Verhältnis in den Biofilm eingebaut

    Viele Bakterien lagern zusätzlich zu dem Phosphat, aus welchem sie aufgebaut sind, auch noch Phosphate ein.

    Alle Organismen enthalten Phosphor in ihren Zellstrukturen (z.B. Phospholipide und Nukleinsäuren) oder in Verbindungen des Energiestoffwechsels (z.B. ATP) Der Phosphorgehalt beträgt ca. 3% der Zelltrockenmasse. Bei einer dichten Mikrooganismen-Populationen wird daher bei gutem Wachstum in kurzer Zeit viel Phosphor aus dem Medium als Biomasse fixiert. Ein ausgewogenes Verhältnis von C : N : P für ein aerobes Wachstum beträgt theoretisch etwa 100:14:3. Im kommunalen Abwasser ist das Verhältnis jedoch etwa 60:12:3, der Phosphorgehalt übersteigt also deutlich die benötigte Menge.
    Quelle:
    http://www.biologie.uni-osnabrueck.de/mikrobio/Mikro…ng/p-ele-2.html

    Dieses Verhältnis Phosphat gebraucht zu vorhanden beträgt ja schon mehr als das 1 1/2 fache.


    Zitat

    keien Ahnung, was mit dem Phosphat passiert, ich habe ohne Adsorber immer noch null. Eventuell wird er von den Gorgonien gleich verbraucht, was die Bakterien überlassen.

    Hat jemand, der längere Zeit Vodka dosiert einmal für z.B. einen Monat aufgehört?
    Wenn nach einiger Zeit hohe Phosphatwerte vorliegen müßte das meiste doch an Bakterien gebunden gewesen sein, die sich ohne Ethanol wieder auflösen.
    Wenn nicht, dann wird wohl viel in Biomasse umgewandelt worden sein.

    Zitat

    Es geht mir hauptsächlich um Nitrat und Phosphatabbau, daher favorisiere ich auch ein Jaubert Refugium mit dem entsprechenden Aufbau des Untergrunds + einige wenige LS.

    Ein Jaubertbecken alleine baut ja kein Phosphat ab, sondern "lagert" es in der ersten Zeit nur ein.
    Aber man kann ja auch ein Jaubertbecken einrichten und evtl. auf einer Lichtrasterplatte Algen zum Ernten einbringen.

    Zitat

    "Live Sand" wurde hier ja schön öfter diskutiert, ich dachte als Alternative zum Jaubert System daran den Bodengrund mit einer Schichtdicke von rund 12 cm zu bedecken evtl. kombiniert mit Caulerpa und LS.


    Wenn dir der Preis egal ist geht das sicher auch.
    In den Staaten wird ja wenn überhaupt nur die oberste Schicht aus "lebendem Sand" eingebracht. Und dann wird noch meist ein Sand, der im Meer gelagert wurde, inkl. der div. Kleinstlebewesen, verwendet.
    In den US kann man günstig Aragonitsand als Spielsand im Baumarkt kaufen.
    Borneman und Shimek schwören auf DSB als Planktonquelle.

    Hallo Michael,

    Was willst du denn in erster Linie erreichen?

    Refugium (Plankton), Nitratabbau, Phosphatabbau,...

    Kombinationen aus Jaubert/DSB mit Algen sind auch besser als wenn man sie einzeln betreibt.

    Was meinst du mit Living Sand - ein DSB?

    Zitat

    Nachtrag: es müssen noch Nährstoffe vorhanden sein - in Form von Stickstoff/Nitrat, denn ohne Grund sind doch die Weichkorallen und vorallen die normalerweise weißen Gorgonien nicht dunkelbraun


    Das ist eben das komische.
    Ich kenn auch ein Becken, daß bis heute nicht gefüttert wird, und trotzdem halten sich noch verschiedene Stein und Weichkorallen und sogar eine Caulerpaart ist nicht zu knapp vorhanden.
    Es gab aber mal Untersuchungen, die gezeigt hatten, daß Mininährstoffkreisläufe immer vorhanden sind, z.B.durch Absterben und Wachstum der Bakterien und Algen auf Lebenden Steinen.

    Zitat

    Ich denke mal, dass Frank meint, dass du noch keinen geschlossenen Bakterienfilm auf deinem kompletten Bodengrund hast. Da jede lebende Zelle Phosphor enthält, wird immer noch jedes bisschen Phosphat aus dem Wasser gezogen, bis dein Boden besiedelt ist. Dies ist ja auch der Effekt, den die MuKoWo-Methode nutzt.


    Bakterienwachstum ist der erste Punkt, aber Bakterien lagern dann noch zusätzlich Phosphate ein.
    Außerdem besitzt jeder hohe Boden ein großes Potential um Phosphate aufzunehmen, aufgrund meherer Gründe.
    Es gab mal bei Reef Central eine sehr interressante Diskussion darüber.

    Es ist ja so, daß ein Jaubertsystem einen besonderen Fall darstellt, vor allem durch die sehr großen aeroben Flächen zur Besiedlung von Bakterien und in Kombination damit die schon sehr große Nährstoffarmut.