Beiträge von Claudia B

    Moin Markus,

    wir werden am Samstag mal zum Händler fahren und die Werte gegenchecken lassen.
    Dann können wir auch andere Tests mitnehmen, falls unsere wirklich nichts taugen.

    Der Bodengrund ist in der Mitte 5 cm und zu den Seiten hin 10 cm hoch. Das haben wir
    schon seit 1999 so, die Probleme mit Bryopsis aber erst seit dem Frühjahr. Ich schiebe
    es auf die Beckenumgestaltung im Winter 2006.

    Wie gesagt, ich habe mich ja oben schon dafür entschuldigt dass die Front so verboten
    aussieht, aber das Saubermachen um Bodengrund überlasse ich immer meinem Mann
    und der ist zur Zeit mehr unterwegs als zu Hause.

    Auf der anderen Seite ist es schon interessant zu beobachten wieviel Kleingetier sich im
    Sand herumtreibt und die verschiedenen Farben sind zwar nicht "Schaubecken tauglich",
    dafür aber irgendwie natürlich.

    Welches "rote" meinst Du? An der Frontscheibe oder an den Steinen? Das sind Kalkrotalgen,
    denen kann man ebenfalls beim Wachsen zusehen.

    Hallihallo,

    So langsam sieht es grausam aus in unserem Becken und wir wissen einfach nicht mehr was wir NOCH tun können, Chemie soll das letzte Mittel sein, aber vielleicht geht es ja doch noch anders?

    Fütterung wurde auf das minimalste reduziert. Ein Kaffeelöffel Frofu (bei 7 Fischen), ein paar Spritzer flüssiges Korallenfutter und ein Meßlöffelchen Planktonstaub täglich. Ab und zu noch eine Fingerspitze voll Trockenfutter, vielleicht 3 mal die Woche.

    Brenner sind frisch gewechselt auf BLV Nepturion 14000 Kelvin

    Abschäumer ist gut eingestellt und läuft rund um die Uhr. Ebenso das UV Gerät.

    Werte: kein Silikat, kein Nitrit (das wärs ja wohl noch), Phosphat 0, Nitrat 2,5 - alles gemessen mit RedSea.

    Die Bryopsis gingen ja auch weg nach dem Brennerwechsel, sie wurden auf jeden Fall sehr hell und glasig, aber nun kommen sie um so mehr wieder raus.

    Die Majanopopulationen explodieren seit etwa 3 Wochen geradezu (seit dem Brennerwechsel), bei sovielen hilft auch kein Kalziumhydroxidbrei mehr.

    Weichkorallen, LPS, die neuen SPS Ableger und natürlich die "gewollten" Anemonen stehen gut da, außer eventuell die quadricolor, die sehr hell geworden sind, aber das ist leider schon länger und eine davon regeneriert sich jetzt schon wieder.

    Sorry wegen der ungeputzten Frontscheibe, aber soweit nach unten traue ich mich nicht mit der Klinge, wegen dem Sand und der Kratzer, das muß immer mein Mann machen, aber der hat wenig Zeit.

    Hallo,

    blöde Frage, wie lange kann man fertiges Osmosewasser stehen lassen?

    Wir hätten da einige 30 Liter Eimer mit Deckel (die großen Salzeimer) und ich würde gerne, wenn möglich, Osmosewasser "auf Vorrat" herstellen.

    Haben wir bisher noch nie gemacht, aber ist es möglich und wenn ja unter welchen Bedingungen?

    Danke!

    Hallo zum Zweiten,

    Bei der Fotojagd auf meinen Riffbarsch ist mir aufgefallen, dass einer der ocellaris eine kaputte Rückenflosse hat. Das kann noch nicht alt sein da ich meine Fische gerne und oft beobachte und das sicher schon längst gesehen hätte wenn es älter wäre.

    Ich hoffe man kann etwas auf dem Foto erkennen, die kleinen Kerle halten ja nie still wenn sie sollen. Er zeigt keine Veränderungen im Verhalten, scheint aber unter dem Pantoffel von Frau Ocellaris zu stehen. Hat da jemand zugeschnappt?

    Hallo,

    heute habe ich mich mal auf die Lauer gelegt um das Geschwür (oder was immer es ist) von meinen zweiten Dascyllus aruanus - Dreistreifen Riffbarsch zu fotografieren.

    Es ist in den letzten 2 Wochen um einiges größer geworden und so langsam glaube ich auch nicht mehr an eine Verletzung. Leider ist es fast unmöglich den Lütten rauszufangen, aber er frisst gut und ist auch sonst sehr lebhaft, deshalb gebe ich die Hoffnung ja noch nicht auf. Er atmet recht heftig, die Kiemenklappe bewegt sich aber und die andere Seite ist auch völlig OK.

    Hat eventuell jemand eine Ahnung um was es sich handelt? Dankeschön!


    Zitat

    Dachte nur wegen den Brunnenbauern später mal!


    Naja, genau deswegen halt! Wir haben unser Riff leider auch auf den Sand gestellt, weil wir keine Buddler haben (dachten wir) und es ist ja auch nicht so gut wegen der Fäulnisgefahr.
    Aber wenn einer der Fische mal die Bude "ausfegt" kommen wir schon richtig ins Schwitzen. Was meinst Du was die da für Höhlen unter dem Riff zustande kriegen. Selbst einer der Riffbarsche meinte letztens sein Versteck um einen Raum erweitern zu müssen und der Doc wedelt auch mal ganz gerne wenn ihm was nicht gefällt (selten, aber er tut es).
    Allerdings haben wir auch etwa 10 cm Sand drin und viel mehr Steine als Du (keine Ahnung wieviel, ungefähr ein Dittel unseres Beckens) und bei Dir wäre ein Zusammenbrecheneventuell nicht sooo dramatisch wie bei uns, aber die Gefahr ist vorhanden.

    Ja gerne, hab mal eben schnell welche gemacht.

    Diese Ecke ist jetzt etwa 2 Wochen nicht saubergemacht, die Turboschnecken sind auch komplett mit Kalkrotalgen bewachsen, sieht man vielleicht ein bißchen. Das grüne Zeugs ist übrigens auch sehr hartnäckig und schwer zu entfernen.


    Hier ein Bild von unten im Riff, im Halbschatten


    Hier eins aus der Mitte, und ja, das sind majanos

    Und hier eins von oben fotografiert (schön zu erkennen, meine Bryopsis Reste)

    Moin moin,

    bei einem Becken dieser Größe (so wie meins auch ist) ist es ganz normal, dass Dein Doc sein Territorium verteidigen will. Ist ja auch ohne den Chelmon schon ziemlich knapp bemessen.

    Achso, ich lese gerade dass das aktuelle Becken noch kleiner ist. Na dann ist es wirklich kein Wunder.
    Doktoren sind ziemlich aggressiv, wenn es darum geht das eigene Revier zu sichern.

    Wenn überhaupt, dann würde ich den Chelmon zuerst einsetzen, aber das ist keine Garantie, da der der Zebrasoma einfach immer die besseren "Argumente" haben wird.

    Ich würde an Deiner Stelle wirklich überlegen einen der beiden wieder abzugeben - am Besten sogar den Chelmon, weil der nicht immer einfach zu halten ist. (Futterfestigkeit)

    Moin moin,

    schon interessant diesen Thread zu lesen. Wie läuft es denn so bis jetzt bei Euch?

    Schon komisch, über Kalkrotalgen haben wir uns immer die wenigstens Gedanken gemacht, die waren eigentlich immer schon da und wachsen wie verrückt. So verrückt, dass wir fast täglich die Frontscheibe mit der Klinge von den kleinen Kreisen befreien müssen. Mal sind sie heller, mal dunkler und so ein guter Indikator für die Wasserqualität (jedenfalls teilweise)

    Das liegt wohl auch daran, dass wir fast ausschließlich LG im Becken haben, aber ich war ganz erstaunt zu lesen/hören, dass es Leute gibt, die die Algen nicht im Becken haben weils für uns so normal ist.

    Hallo nochmal,

    erst einmal danke für die Erklärungen und Fotos - zusammen mit den anderen Infos die ich so gesammelt habe, denke ich genauso wie Heinz - Kontinuität ist das Zauberwort.

    Man wird es nie so einrichten können daß die Tiere sich zu Hause fühlen, aber man kann versuchen es Ihnen so angenehm wie möglich zu machen. Dabei sollte das Wohl der Tiere immer vor dem persönlichen Geschmack stehen.

    Nach ein paar Tagen kam mir das Licht auch nicht mehr soooo dunkel vor und die Farben sind jetzt zwar anders aber deswegen nicht schlechter. Alle Tiere stehen gut da, vor Kurzem neu eingesetzte SPS Fragmente haben sich sehr schnell erholt, schneller als ich es von vorher kannte.

    Guten Morgen,

    mittlerweile hatte ich endlich mal die Möglichkeit die Wasserwerte mit anderen Tests zu messen und ich muß mich bei Euch entschuldigen, das Ganze war falscher Alarm. Die UOA ist wohl in Ordnung, es waren einfach die alten Tests, die kein richtiges Ergebnis mehr lieferten.

    Getestet wurde nun mit RedSea.

    PO4 = 0,1
    SIO2 = 0 bei (Osmose und Aquariumwasser)
    NO3 = irgendwo zwischen 2,5 und 5.
    NO2 = 0 (zur Sicherheit mitgemessen)

    Die niedrigen Nitratwerte haben mich echt überrascht, also k a n n es auch mit Topffiltern funktionieren. Fragt sich nur woher die Bryopsis kamen?
    Da habe ich ja noch die Osram Daylight Brenner in Verdacht, aber die wurden mittlerweile durch BLV Nepturion 14000 Kelvin Brenner ersetzt.

    Moin,

    Ok, das heißt fürmich dann aber auch daß man den ganzen Hype um hohe Kelvinwerte getrost an sich bzw. seinem Becken vorüberziehen lassen kann und ich mir ganz unnötig Gedanken darüber gemacht habe.

    Was solls, wenn die Algen nun endlich ganz verschwinden hat sich der Wechsel ja gelohnt.

    Ja schaaaade,

    von zwei Mitgliedern, die ich wegen ihrer Kompetenz wirklich sehr schätze, lese ich dass es vom Geschmack abhängt. Also steht der Faktor Mensch vor dem Faktor Gesundheit Tiere, oder wie, oder was?

    Oder schadet es den Korallen und Anemonen nicht wirklich, wenn ich sie rein lichttechnisch von 5 Meter auf 1 Meter oder mehr Tiefe heraufhole? Mehr als 5000 Kelvin dürften sie bei Osram Daylight ja nicht gehabt haben.

    Meine beiden Quadricolor verlieren zwar so langsam ihre Zooxanthellen und meine Caulastrea teilt sich nur so etwa alle zwei bis drei Monate, aber egal - Hauptsache die Fische leuchten?

    Ja, was denn nun?

    Irgendwie bin ich etwas verwirrt.

    Bevor ich mich intensiver in das Forum "eingelesen" habe dachte ich, ich wüßte was ich so treibe, aber jetzt denke ich, ich müßte es den Lebewesen, die sich am Wenigsten anpassen können, am Leichtesten machen. Eigentlich doch kein schlechter Weg oder?

    :loudly_crying_face: Ich glaube es liegt an meiner PMS ( Achtung! Scherz!) Aber mir tun die armen Monies wirklich leid, weil sie irgendwie degenerieren, und ich ja bis vor Kurzem dachte es wäre völlig OK (siehe Foto aus dem Lexikon)

    Ich gehöre wirklich zu der Sorte Mensch die schlecht schlafen wenn sie das Gefühl haben dass es ihren Pfleglingen schlecht geht. Hätte ich mich hier im Forum und auf korallenriff.de nicht so schlau lesen sollen?Ist es bloß eine Sache des "Schaut mal wieviel Kohle ich habe und wieviel Technik ich einsetzen kann um den größten Teil meines Becken gut aussehen zu lassen und den Rest tausche ich aus" oder ist es eine Sache des "Ich liebe meine Tiere egal wie populär und dich gebe alles um sie gut zu pflegen und lasse nichts sterben"

    Nun lasst mal Eure Hosen herunter!
    (Hab Euch trotzdem lieb :o)

    Edit: Verschiedene Rechtschreibfehler bedingt durch erweiterten Genuss von genial leckerem Malt Wiskey aus Schottland :o)

    Hey Joe :smiling_face: ( Ich liebe diese Anrede... :grinning_squinting_face: )

    Ich denke ich weiß worauf Du hinaus willst, man tut den Wirbellosen was Gutes, aber würde weniger nicht auch ausreichen?

    Ja klar, blau sein war immer schon wichtig, aber muß es wirklich soviel sein? Wenn ja, OK, dann gewöhne ich mich halt an meine "unscheinbaren" Fische zum Wohle der Wirbellosen, wenn nein, tendiere ich eher wieder zum "Schaubecken".

    Im Endeffekt läuft es wohl auf diese Frage hinaus: Wieviel Blau muß wirklich sein?

    Edit: Ich fände es klasse, wenn mal ein paar Taucher berichten könnten wie die Lichtverhältnisse so in 5-8 Metern Tiefe sind. Ein Tauchschein ist ja so ein Traum von mir, aber soviel Blei, wie ich dicke Mamsell benötigen würde, hat wohl kein Tauchboot an Bord, leider :o(

    Hallihallo,
    der Grund für diesen Fred ist eine Unterhaltung zwischen mir und noch drei anderen Salzigen darüber, wie natürlich das Licht wirklich ist, das wir für unser Becken einsetzen.

    Keiner von uns ist Taucher (höchstens Schnorchler), deshalb können wir nicht beurteilen, wie das Licht in 5 oder 8 Metern Tiefe wirklich ist, aber man sollte doch schon noch was "zum Gucken" haben in seinem Aquarium, oder nicht?

    Meine persönliche Meinung ist, daß es ein schmaler Grat ist zwischen dem, was den Tieren guttut und dem, was unseren Augen gefällt. Klar, für mich, die sogar jede blöde Spinne nach draußen trägt und sich lieber von einer Wespe stechen läßt als sie zu töten, geht das Wohl der Tiere natürlich vor, aber was ist Eure Meinung dazu?

    Der Hintergrund ist, daß wir vor kurzem von 2x Osram 150 Watt Daylight auf BLV Nepturion 14.000 Kelvin Brenner umgestiegen sind und obwohl die ja eher weiß als blaulastig sind fällt mir doch eins ganz besonders auf: Die Farben der Wirbellosen und Fische sind nun eher blaß (außer der Zebrasoma flav., der leuchtet jetzt noch mehr wie vorher), aber irgendwie hat das jetzt nichts natürliches mehr an sich.
    Die ocellaris sind jetzt mehr braun als orange und mein Korallenwächter (Cyprinocirrhites polyactis), übrigens handzahm! , kann gar nicht mehr zeigen, wie wunderschön rot er eigentlich ist.

    Kann ja auch sein das mein Empfinden eher verfälscht ist nach fast 10 Jahren "Daylight" Blick ins Becken, aber mir kommt es so vor als wenn Weltuntergangstimmung herrscht in unserem kleinen Wohnzimmertümpel.

    Wir haben noch zwei 39 Watt Sylvania actinic blue dazugeschaltet, ist das eventuell zuviel des Guten? Der Hauptgrund für den Umstieg waren nämlich die langanhaltenden Probleme mit Bryopsis, die jetzt zwar schon weniger werden, auch vor dem Umstieg, aber immer noch stören.

    Bitte, bitte, bitte, ich möchte jetzt nicht darüber diskutieren, wo die Algen noch herkommen können. Das kann meinetwegen in einem anderen Thema behandelt werden, aber hier geht es mir wirklich nur um die Lichtfarbe und Lichtstärke.

    Wie handelt ihr das? Was geht Euch vor? Schöne Optik oder Wohlbefinden der Tiere? Den Fischen ist es wahrscheinlich eh sch..ßegel, aber die Wirbellosen reagieren ja doch schon sensibler darauf.

    Wer sich nun fragt worauf will die doofe Pauline eigentlich hinaus:
    Ich möchte einfach nur wissen, wenn es darum geht ein "perfektes" Aquarium zu schaffen, aber für beide Seiten (Tiere und Mensch), für wen entscheidet man sich, für die bessere Optik (für den Mensch) oder für das bessere Licht (für die Tiere)?

    Kipp einfach Leitungswasser ins Becken, das enthält genug Silkat um Kieselalgen zu züchten und die wiederum bringen das Zooplankton voran. :o)

    Das war natürlich nur ein Witz, aber wenn der Leierfisch schon zwei Jahre bei Dir lebt und nicht sichtbar abbaut, brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Ich nehme doch an dass Du kein steriles Becken hast und ein paar lebende Steine drin sind?

    :winking_face_with_tongue: Wieder was dazu gelernt!! Danke!

    Unseren ersten hatten wir fast fünf Jahre, den zweiten 2 Jahre, der dritte war schon nach einer Woche verschollen und der letzte jetzt ist nach knapp einem Jahr verstorben. Dieser hatte aber auch den Bauch ganz extrem aufgebläht.

    Dann sollte man aber vielleicht im Lexikon sowas vermerken oder nicht?

    Ja ich weiß, der Test ist alt, :yrf

    aber das Becken ist es ja auch schon und da wir nichts schwieriges pflegen messen wir auch nicht so regelmäßig.

    Außerdem haben wir uns immer auf unser gutes Gefühl verlassen. Man kennt halt sein becken nach so langer Zeit. Komisch dass wir nie auf die Idee gekommen sind das Ausgangswasser zu messen, sollte doch eigentlich normal sein.

    Die Osmoseanlage hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, kann schon sein dass das Teil defekt ist. Vielleicht gibt es ja bei Dennerle Ersatzteile, ansonsten, seufz...wieder 200 Euro mal eben so weg.

    Hallo,

    ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, aber ich habe mal irgendwann im Internet eine Seite gesehen wo Leuchtmittel verschiedener Hersteller mit den diversen Werten und - ganz wichtig - auch den Grafiken für das Farbspektrum abgebildet waren.

    Ich weiß nicht mehr ob es sich um einen Händler oder um eine Testseite gehandelt hat, aber vielleicht ist sie jemandem bekannt. Ich kann sie nämlich nicht mehr finden. Danke!

    Hallo Ruedi,

    da mußte ich erst einmal lachen als ich Dein Posting gelesen habe.

    Wir hatten einen ähnlichen Fall, und zwar haben wir eines morgens das "rechte" Weibchen in der linken Anemone vorgefunden. Die beiden eigentlichen Besitzer schwammen aber relativ unaufgeregt in der Nähe und Zoff gab es auch keinen. Ich glaube fast sie ist eventuell doch das einzige Weibchen (weil auch deutlich größer als alle anderen) und beginnt nun mit der Partnersuche.

    Drei Tage später war sie wieder auf der rechten Seite und alles war so wie vorher. Bis auf die Tatsache vielleicht dass irgendwie ein allgemeines "Großreinemachen" begonnen hat. Der Platz um die Anemonen herum wird immer wieder bewedelt, weiß nicht wie ich es beschreiben soll.

    Eben,

    scheinbares "gut verstehen" heißt nicht dass sich ein Fisch wohlfühlt. Wir haben auch den Anfängerfehler gemacht und uns damals einen Chelmon als Glasrosenfresser andrehen lassen.
    400Liter? Kein Problem! Elendig verhungert ist uns der Schöne, das wird mir auf ewig eine Lehre sein.

    Selbst einen salarias fasciatus kaufe ich mir nur noch wenn ich mit eigenen Augen gesehen habe dass er im Laden an Frofu geht. Ich bin jetzt zweimal kurz hintereinander belogen worden, das reicht!

    Hallo Martin,

    ich werde das gleich mal nachmessen.
    In der Wasseranalyse unseres Versorgers von Mitte August steht ein Wert von < 0,5mg/l.

    Edit:

    :winking_face_with_tongue:
    Ausgangswasser UND Osmosewasser haben beide einen Wert von 50mg/l.
    Das lässt nur die Vermutung zu dass ich entweder verseuchtes Leitungswasser habe
    oder der Test nichts mehr taugt. Ich nehme den von Dupla, wo man Pulver in ein
    Teströhrchen füllen muß.

    Hallo,

    Da wir kein technikbecken installieren können, filtern wir über Außenfilter mit Korallenbruch und Zeolith und wissen dass das höhere Nitratwerte verursacht. Aber woran kann es liegen dass der Phosphatwert nicht nachweisbar ist und der Nitratwert immer so zwischen 30 und 50 liegt? Seit dem letzten WW ( 20%) ist der Wert sogar noch gestiegen. Es gibt da doch einen Zusammenhang zwischen keinem Phospat und viel Nitrat, oder irre ich mich da?

    Außer den Außenfiltern haben wir ein kleines Algenrefugium im Kreislauf. Abschäumer und UV Klärer laufen rund um die Uhr, beleuchtet wird mit 2x 150 W HQI und 2 x 39 Watt T8 Blau. Strömung wird durch zwei Powerheads mit je 2100l/Std erzeugt.

    Was gibt es noch relevantes?
    Im Becken befinden sich schätzungsweise 100 kg Lebendgestein (etwa 1 Drittel des Beckenvolumens),
    etwa 10 cm feiner Sand als Bodengrund, keine SPS, eine LPS, viele Anemonen und einige Weichkorallen. Ich füttere einmal täglich etwa einen gehäuften Kaffeelöffel voll Frostfutter.
    Desweiteren hatten wir in den letzten Monaten mit Bryopsis zu kämpfen, die verschwinden jetzt aber so langsam.

    Vielleicht muß ich mir ja gar keinen Sorgen machen, denn alles steht gut da und Veränderungen sind nicht zu erkennen, aber etwas Sorgen mache ich mir schon und es wäre gut wenn mich jemand beruhigen könnte.

    Danke!

    N'abends,

    also... ich habe genau dasselbe Phänomen und kann vielleicht etwas dazu schreiben.

    Im letzten Jahr habe ich mir eine kupferfarbene gekauft und diese hat dann nach 3 Monaten langsam Bläschen gebildet (vorher waren keine da) und ist dann nach und nach immer etwas blasser geworden und sieht heute genauso aus wie Deine. Also weiß bis durchsichtig mit knallpinkfarbenen Spitzen. Nach weiteren 4 Monaten hat sie sich dann auch geteilt. Beide Anemonen sind standorttreu, selten zusammengezogen, haben einen guten "Griff" und werden von ocellaris "gequält".

    Da im Meerwasserlexikon das zweite und dritte Foto genauso aussieht habe ich mir auch keine weiteren Gedanken gemacht. Durch die "direkt über den Anemonen Fütterung" wegen der kleinen ocellaris habe ich sie nicht aktiv gefüttert und ich meine auch irgendwo gelesen zu haben das das nicht unbedingt nötig ist.

    Wenn ich das mit den Zooxanthellen richtig verstanden habe ist es doch so, dass sie doch eigentlich deshalb hell werden weil sie auch ohne Zooxanthellen genug Nährstoffe bekommen und so die "Lichtnahrung" nicht mehr brauchen. ( Der Nitratwert ist übrigens immer so um die 50 )

    Da ich ja nun zwei hatte wollte ich ausprobieren was passiert, wenn ich eine davon aktiv füttere. Sie bekommt einmal in der Woche ein ihrer Größe angepasstes Stück Stint und - jetzt kommt das Kuriose an der ganzen Sache - diese wird so langsam wieder dunkler.

    HÄH?

    Ich könnte heulen wenn ich sowas lese!! :loudly_crying_face:

    Ich weiß es wird ewig diskutiert und es wird wohl immer geteilte Meinungen dazu geben, aber
    wie kann man es überhaupt nur in Erwägung ziehen diese beiden zusammen in ein so kleines Becken zu setzen?
    Ich würde dann nicht auch noch Tipps dazu geben wie es eventuell klappen könnte.
    Den Chelmon sollte man meiner Meinung nach noch nicht einmal alleine in so einem Becken pflegen.
    Ich habe einen halbwüchsigen Zebrasoma flavescens und jetzt schon ein schlechtes Gewissen.