Beiträge von K.B.

    Hallo,

    UV-Licht und Ozon haben eine keimtötende Wirkung.

    Wenn also Bakterien ins Wasser gegeben werden, welches gleichzeitig mit keimtötenden Verfahren behandelt wird, so ist die Wirkung der Bakterienzugabe stark vermindert.
    Ein Tei der nützlichen Bakterien wird vernichtet, bevor sie ein Siedlungssubstrat gefunden haben. Du erhöhst somit nur den Umsatz des Herstellers und des Verkäufers.

    Prinzipiell läuft die Wirkung eines Abschäumers in die gleiche Richtung. Er wirkt zwar nicht keimtötend, falls kein Ozon in ihn hineingeleitet wird, schäumt jedoch einen Teil der zugegebenen Bakterien ab, bevor sie ein Siedliungssubstrat gefunden haben.

    MfG

    Hier noch ein Bild vom Markt, das zeigt, wieviele Becken ein einzelner Händler betreibt.

    Es handelte sich um einen Stadtteilmarkt! Nicht den großen Fischmarkt in Hong Kongs Innenstadt. Aber auch dieser beherbergte 15 - 20 Händler.

    Es gab übrigens nicht nur Zackis zu kaufen. Auch viele andere Aquarienbewohner hätten gut in unsere Becken gepasst.

    Warum müssen wir verantwortungsbewußten MW- Aquarianer uns nun schuldig fühlen ? Weil es uns einige wenige so einreden wollen?

    MfG


    P.S. Ich habe übrigens auf den Verzehr eines Fisches im Anschluss an den Besuch gänzlich verzchtet.

    Hallo Stefan,

    tut mir leid, wenn ich dir nicht zustimmen kann.

    Ich fühle mich nicht schuldig !

    Auch wenn ich einige wenige MW-Fische pflege, die der Natur entnommen sind.
    Ich pflege sie so gut es möglich ist. Sie erreichen i.d.R. ein hohes Alter . Ich vergesellschafte sie nicht mit ihren Fressfeinden ! Sie schwimmen in Aquarien, in denen die Wasserqualität das Wachstum von SPS zuläßt !

    Glaubst du, der 50 - 100 kg schwere Zacki fühlt sich schuldig , dass er so viele kleinere Fische ( z.T. Artgenossen ) gefressen hat, um seine Endgröße zu erreichen?

    Glaubst du wirklich, die Bewohner Hong Kongs, die es sich leisten können, einen Juwelenbarsch zum Dinner zu verspeisen, fühlen sich schuldig ?
    Ich habe vor ca. 3 Wochen hunderte von Juwelenbarschen unterschiedlicher Größe gesehen ( siehe Foto ), die zum Verzehr bestimmt waren. Und jeden Tag werden in HK unzählige weitere angelandet. Mir wurde bei dem Anblick ganz schlecht. Aber die umstehenden Chinesen gingen mit der Situation ganz unbefangen um. Von Schuldbewusstsein keine Spur.

    Warum willst du uns also ein Schuldgefühl einreden?

    Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur sollte das Ziel unserer Bemühungen sein. Nicht übertriebene Reglementierung, wie sie droht, wenn sich die einseitig informierenden Aktivisten durchsetzen !

    Mfg

    Hallo,

    einige Aquarianer sehen Xenien und Anthelien als Pest an, andere erfreuen sich an ihnen.

    Da sie nicht mit anderen Korallen, die stärker nesseln, konkurrieren können, stellen sie nach meiner Erfahrung nur für Ableger eine Gefahr dar, indem sie die Konkurrenten abschatten und somit nicht zur Entwicklung kommen lassen. Ansonsten haben die von mir gepflegten SPS die Anthelien noch immer gut auf Distanz gehalten.

    Nur dort, wo ich SPS neu ansiedle, werden die o.g. Arten entnommen, indem ich sie eine Zeit lang mit einem Stein abschatte, den ich darüber befestige. Einige wachsen dann auf den Stein, andere verschwinden aufgrung des Lichtmangels.

    MfG

    Zitat aus: Carola Schmitt, 07156-1782824, 0162-257-8504


    " Laut dem Berliner Tierschutzbeauftragten sterben 90% der importierten Fische "


    Ich behaupte, sie sterben zu 100 % - irgendwann !


    Bevor ich aus Zeitgründen die MW-Aquaristik für einige Jahre einstellen musste, pflegte ich mehrere Kaiserfische über mehr als 10 Jahre.
    Ein Frenatus - Paar hielt ich über mehr als 14 Jahre. Ebenso wie einige DOCs und div. Riffbarsche. Danach habe ich die ausnahmslos als Jungfische erworbenen Pfleglinge an einen versierten MW-Aquarianer abgegeben. Leider habe ich keine Info, wie lange sie dort noch lebten.

    In der Natur hätten die Fische dieses Alter aus unterschiedlichen Gründen wohl kaum erreicht.

    Mein Vorschlag:

    Warum führen wir engagierten MW -Aquarianer nicht Listen und andere Aufzeichnungen, an Hand derer wir die Zeitdauer der Hälterung eindeutig nachweisen können.

    Dann könnten wir gelegentlich die Aussagen dieser sehr einseitig orientierten Aktivisten kontern.

    Leider verschaffen sich in Deutschland immer wieder solch teiinformierte Aktiivisten in der Presse Gehör.

    Die erfolgreichen Aquarianer gehören meist zur schweigenden, teils aber besser informierten Mehrheit !

    Wir sollten uns auf der Grundlage ausagekräftiger Unterlagen lautstärker bemerkbar machen !

    Allerdings ohne darauf zu verzichten, bei erkannten Missständen im Handel, ebenfalls darauf hinzuweisen.

    MfG

    Hallo Hans Werner,

    dein Vorschlag unterstellt allerdings einige Voraussetzungen, die nicht überall gegeben sind :

    1. Aquarium steht nicht im Wohnzimmer, denn dort sind Abläufe eher selten zu finden

    2. Der Aquarianer ist unverheiratet. Welche Ehefrau akzeptiert schon den Anblick eines Eimers im Wohnzimmer, gefüllt mit Flotat?

    3. Der MW-Aquarianer und all seine Besucher lieben die MW-Aquaristik so sehr, dass sie den Geruch, den ein Eimer, gefüllt mit Flotat verströmt, für eine frische Meeresbriese halten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Roger,

    habe dem Vortrag leider nicht beigewohnt und kann daher nur die Tabellen interpretieren.

    Möglicherweise kann Robert ja noch einige Erläuterungen von Dr . Navandi einholen und diese ebenfalls auf seiner page ins www stellen.

    Die Botschaft scheint aber klar zu sein. Je mehr Flotat sich im Schaumbecher befindet, um so höher ist die Abschäumrate.
    Das hätte man auch ohne Experimente herausfinden können. Scheint mir eher ein statistischer Sachverhalt zu sein.

    Interesant ist jedoch, dass die Abschäumrate mit stark steigender Wassermenge von (0,96 l auf 18,00 l ) nur noch um 20,7 % ansteigt.

    Meine Schlussfolgerung:
    Man sollte für sein Aquarium also eine Relation zwischen Abschäumrate und Wasserverlust ( Kosten- / Nutzen ) finden, die aber eher auf der sogenannten " nassen Seite " liegt.

    MfG

    Hallo Hans-Werner,

    damit würde TM sicher für die gesamte Branche ein Zeichen setzen.

    z.B. ist es für Ionentauscher schon seit langer Zeit üblich, die Kapazität in Härtelitern anzugeben.

    Warum geschieht dies nicht auch bei aquaristischen Produkten, da wo es sinnvol ist ?

    Ich jedenfalls werde in Zukunft bevorzugt die Produkte kaufen, bei denen ich darüber aufgeklärt werde, welches die Inhaltsstoffe sind und ( wo sinnoll ) auch Angaben über die Kapazität gemacht werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Nany,

    eine " Schwarze Liste " zu veröffentlichen, wie du sie angefragt hast, würde für den Autor und Herausgeber vermutlich den finanziellen Ruin bedeuten.

    Eine große Anzahl der gebrandmarkten Firmen würde vermutlich rechtliche Schritte unternehmen. Sich gegen diese juristisch durchzusetzen, würde finanzielle Konsequenzen ungeahnten Ausmaßes nach sich ziehen.

    Beispiele gibt es bezüglich der Stiftung Waretest in der Vergangenheit genug, obwohl deren Tests im Vergleich zu den Messungen der Aquarianer hoch wissenschaftlich begründet sind.

    Ein anderes Beispiel ist der Test der T5 Röhren im MW AQUARIANER 2007. Dort hat man einen sehr vielersprechenden 1. Teil veröffentlicht. Nach dem Protest eines Vertreibers von Röhren musste der 2. Teil umformuliert werden und man veröffentlichte nur noch Durchschnittswerte, bei denen die Produkte mehrerer Hersteller zusammengefasst waren. Dies veränderte natürlich die ursrüngliche Aussage des Artikels, war aber weniger angreifbar und der streitbare Vertreiber war wohl besänftigt. Leider wurde nicht mal der Name genannt. Man hätte seine Produkte dann erst recht meiden können, denn es muss ja Gründe für sein Verhalten geben.

    Es wäre interessant von Robert zu erfahren, der sich als Betreiber eines Forums mit der Thematik beschäftigt haben dürfte, inwieweit Erfahrungsberichte und von Aquarianern im Forum veröffentlichte Messwerte, die ggf. unvermeidbare Messungenauigkeiten aufweisen, juristisch angreifbar sind und ggf. zu finanziellen Konsequenzen führen können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Hans- Werner,

    es wäre ein gutes Beispiel, wenn eure Firma bezüglich des ELIMI-CONTROL PHOSPHATE eine Kapazitätsangabe veröffentlichen würde.

    " Ausreichend für Aquarien mit 600 l Wasser " ist wenig operational.

    Das Preis-Leistungsverhältnis kann doch nur beurteilt werden, wenn beide Komponenten bekannt sind.

    So kann für kleinere Aquarien die Füllmenge bereits zu groß gewählt sein, für andere zu gering.

    Warum also keine Kapazitätsangaben?
    Scheut ihr den Vergleich?

    In anderen Branchen sind Leistungsangaben durchaus die Regel !


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo,

    hier wird zu diesem eigentlich sehr interessantenThema leider viel polemisiert, jedoch werden leider wenig Fakten aufgeführt.

    Claude: Seit wann dürfen ausländische Produkte Inhaltsstoffe verwenden, die in der EU nicht zugelassen sind? Sie werden nur ohne Rücksicht auf bestehende Vorschriften von einigen Importeuren angeboten.

    Klaus : Was hat das angesprochene Produkt mit Pumpen zu tun?

    Fakten:

    1. Sollte nicht mal sachlich dargestellt werden, wieviel eine bestimmte Menge des Produktes in Version 1 und in Version 2 ( mit Füllstoff ) kostet ?

    2. Eine Darstellung der Phosphatbindekapaztät beider Versionen würde die Diskussion ebenfalls versachlichen !

    3. Eine Gegenüberstellung des Preis- / Leistungserhältnisses

    4. mit abschließender Stellungnahme des Herstellers zu seinen Produkten

    würde allen Interessierten weit mehr helfen als die bisherige Diskussion !


    Tut mir leid, wenn ich einigen auf die Füße getreten habe. Aber eiinige Diskussionen ufern doch sehr weit aus und nützliche Informationen gehen in einer Flut von Beiträgen unter, die nicht von Sachlichkeit und eher von Polemik geprägt sind.

    Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass wieder mehr zur Sachlichkeit gefunden wird und echte Informationen ausgetauscht werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hi Inken,


    im Becken :

    Durchmesser: 5 cm

    Länge Gehäuse: 6 cm

    Länge mit Halter und Magnet: 8 cm


    ausserhalb

    Durchmesser : 4,2 cm

    Dicke ca. 1,2 cm

    Keine Erfahrung über Funktion, da gestern gekauft und noch nicht montiert !

    MfG

    Gibt es in der Literatur Informationen / Untersuchungen darüber:

    1. mit welchem Futter
    1.1 gefrostete Artemien od.
    1.2 gefrostete Mysis

    das Wasser stärker mit Phosphat belastet wird?
    Natürlich gleiche Futtermengen unterstellt.

    2. In welchem Umfang gute Aschäumer das Wasser entlasten können.

    Knut

    Hallo,

    lass Dich nicht verunsichern !

    Viele Wege führen bekanntlich nach ROM.

    Habe ebenfalls eine Basis aus Lochgestein im Aquarium. Gemischt mit LS funktioniert das prächtig. Mehr als 50 verschiedene SPS -Arten, die prächtig gedeihen, sind ein eindeutiger Beleg!
    Wobei die eindeutigen Postiva des LS auch von den hitzigsten Verfechtern der künstlichen Lösungen nicht bestritten werden können.

    Wählen solltest Du in jedem Fall ein Lochgestein, das aus reinem Kalkgestein ohne fremde Einschlüsse besteht. Z.B. "Asiatisches Lochgestein von Aquadecor " , wie es z.B. bei ZOO Zajac vertrieben wird. Preis ca. 6,25 € pro Kilo.

    Das ist leider auch nicht sehr preiswert aber Du benötigst später keine Adsorber, die Mineralien aus dem Wasser nehmen, die aus künstlichen Produkten herausgelöst werden und unerwünschte Algenphasen verursachen.

    LS hat neben vielen Vorteilen allerdings auch den Nachteil, dass Du Dir Lebewesen in Dein System einschleppen kannst, die bei dem von Dir gplanten Besatz nicht so sehr willkommen sind. Das musst Du abwägen. Allerdings mit dem Neukauf eines jeden neuen Niederen Tiers, das auf einem Substratstein festgewachesen ist, gehst Du ein vergleichbares Risiko ein.

    Bevor nun die heftigen Anfeindungen der hier zahlreich vertretenen Verfechter von künstlichen Dekorationselementen einsetzen, möchte ich vorbeugend feststellen, dass ich weder Mitarbeiter der beiden erwähnten Firmen bin, noch mit deren Eigentümern verwandt oder verschwägert und auch keine geldwerten Vorteile aus meinen Meinungsäußerungren beziehe.

    Mt freundlichen Grüßen

    Hi Robert,

    trotz Kurzstudiums meiner recht umfangreichen Literatur zur Bestimmung von SPS traue ich mir in Deinem Fall keine hinreichend sichere Aussage zu.

    Möchte Dir aber zum Erhalt dieser super schönen Teile gratulieren! :thup :thup :thup

    Gleichzeitig möchte ich mich auf die Liste der Anwärter für Frags ganz oben eintragen lassen.

    Bitte nicht vergessen wenn es soweit ist.


    MfG

    Hi Jo,

    da kommt doch nicht etwa Neid bei Dir auf?

    In einer führeneden Audiozeitschrift nennt man sowas "REFERENZKLASSE" und verleiht dafür 5 Ohren.

    Was könnte man dem Wasser von " P..." verleihen? ? 5 Korallen ? :ylol :ylol :ylol

    Sorry, aber das musste gesagt werden.


    MfG

    Hallo Andre,
    Hallo Feridun,

    die Anschrift des Meerwasserladens in Schermbeck lautet:

    Dieter Heuwinkel
    Massenstrasse 96
    46514 Schermbeck

    Termin nach Vereinbarung unter: 02853 861903

    oder: Do. und Fr. nachmittags und Sa. vormittags.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Zionath,

    wie Du schon erwähnt hast, wird der Lufteinzugsschlauch der Abschäumers mit den Ausgang des Ozonistors verbunden. Die Luft wird dann über den Eingang des Ozonisators eingezogen.
    Ich gehe davon aus, dass Dein Abschäumer die Luft über eine Einzugsdüse einzieht und über eine Druckpumpe verfügt. Die von Dir erwähnte Luftpumpe benötigst Du nur, wenn der Abschäumer mit einem Ausströmerstein betrieben wird.

    Die Ozonmenge solltest Du sehr niedrig beginnen und langsam und vorsichtig erhöhen. Z.B. 5 mg zu Beginn und falls das nicht genug ist, sehr sehr langsam über Tage steigern.

    Falls der Abschäumer direkt im Becken untergebracht ist und der Auslauf nicht erst in ein Technikbecken läuft, ist höchste Vorsicht geboten. Falls Du freies Ozon in der Raumluft riechst, ist es schon viel zu viel.

    Läuft der Auslauf direkt ins Schaubecken, so würde ich in jedem Fall zur Sicherheit eine Konstruktion bevorzugen, in der das auslaufende Wasser zunächst über Kohle fließt. Diese muss nicht häufig gewechselt werden, wirkt auf das Ozon aber wie ein Katalysator und lässt es zerfallen.

    MfG

    Hallo,

    zum Betrieb einer Osmose-Anlage benötigt man weder eine Dosierpumpe noch ein Hauswasserwerk!

    Osmose-Anlagen werden mit sogn. BOOSTERPUMPEN zur Druckerhöhung betrieben.
    Es gibt preiswerte Modelle für den Hobbybereich und professionelle Pumpen ( teurer mit höherer Leistung und längerer Lebensdauer).
    Was Du zum Bau einer Osmoseanlage benötigst, findest Du zu annehmbaren Preisen in diesem Shop:

    http://stores.ebay.de/greenpalmcompany

    Du hast nichts dazu gesagt, wie Du das Regenwasser zur Boosterpumpe fördern willst.
    Soweit ich mich erinnere, sind die kleinen Boosterp. nicht selbstansaugend.
    Also entweder mit Gefälle arbeiten oder eine Förderpumpe in den Regenwasservorratstank installieren.

    Ob das Ganze aber bei den geringen Mengen, die Du benötigst, wirtschaftlich sinnvoll ist, mag ich zu bezweifeln. Eine einfache Osmoseanlage, die mit Wasserleitungsdruck betrieben wird (ca. 4 bar ), hat vermutlich für lange Zeit Kostenvorteile.

    MfG

    Hallo,

    wie planst Du die Schaltung?

    Beabsichtigst Du das Regenwasser in der Osmoseanlage aufzubereiten?
    Wie wird es gelagert?
    Wie wird es vorgereinigt?

    Wieviel Wasser benötigst Du tatsächlich maximal pro Tag?
    Hier ist nicht die Leistung der Membran gefragt, sondern der tatsächliche Verbrauch.

    Erst nach Kenntnis der o.g. Parameter kann man Dir ernsthafte Ratschläge geben.

    MfG

    Es ist möglich ein Becken neu zu verkleben.

    Allerdings ist das Auseinanderschneiden und Reinigen eine sehr arbeits- und zeitaufwändige Arbeit.
    Insbesondere das restlose Entfernen des Silikons braucht viel Zeit. Zunächst wird das Silikon mit einer Klinge, wie sie zum Teppichbodenschneiden verwendet wird, abgekratzt. Anschlissend werden noch vorhandene Reste mit Silikonentferner behandelt. Dabei musst Du sehr sorfältig vorgehen. Danach wird neu verklebt.
    Ich schliesse mich hier Georg an und würde eine solche Aktion nicht wieder in Angriff nehmen. Es ist einfach zu zeitaufwändig und mühsam. Zumal bei älteren Becken die Scheiben i.d.R. auch verkratzt sind.

    Ist das Becken noch dicht und die Scheiben nicht verkratzt, kann es lohnenswert sein, sich schmale Glasstreifen zu besorgen, die man mit Silikon innen entlang der Bodenscheibe und in die senkrechten Kanten des Beckens klebt. Die Nähte werden danach sorgfältig mit Silikon abgedichtet und überdeckt.
    Wählt man die Streifen nicht zu breit, und ist die Verarbeitung sauber gelungen, kann das auch optisch ok sein. Es gibt übrigens Hersteller, die diese Methode zur Verstärkung serienmässig anwenden. Auf jeden Fall dichtet es besser ab und gibt zusätzliche Stabilität. Das schwierigere Neuverkleben entfällt so gänzlich. Es ist die Frage, ob Du optisch an dem von Dir gewählten Aufstellungsort damit leben kannst, dass die Silikonnähte breiter werden.

    Ich habe beide Methoden schon durchgeführt und würde wegen des Arbeitsaufwandes in Zukunft, falls Undichtigkeiten auftreten, nur noch das Verstärken mit Glasstreifen praktizieren. Allerdings stehen meine Aquarien auch nicht als als Showbecken im Wohnzimmer.

    MfG

    Hallo Robert,

    auch ich bedaure die Entwicklung in Deinem Aquarium sehr.
    Kann das sehr gut nachempfinden, da mir vor vielen Jahren im Süsswasser mal mehrere Tausend selbsgezogene Jungfische eingegangen sind. Hat eine Weile gedauert, bis ich wieder motiviert war, neu zu beginnen.

    In meinen Augen gibt es drei mögliche Ursachen:

    1. Infektion
    2. Änderung der Wasserchemie
    3. Vergiftung

    zu1. Da es sich um adulte Fische unterschiedlicher Konstitution handelte, ist es erstaunlich, dass so viele in einer so kurzen Zeitspanne eingingen.
    Habe die Erfahrungen von Claude noch nicht gemacht und kann sie daher nicht bestätigen. Normalerweise zieht sich ein bakteriell verursachtes Sterben bei unterschiedlichem Besatz länger hin. So meine Erfahrung.
    Das kann nur eine einschlägige Untersuchung klären. Hast Du diesbezüglich schon etwas unternommen?

    zu2. Da Du etliche Parameter gleichzeitig verändert hast, ist hier eine Analys kaum möglich. Zumindest die Messwerte sollten bekannt sein ! Sonst ist alles Spekulation.

    zu3. Da Du so gewaltig in die Biologie Deines Beckens eingegriffen hast, ist auch hier alles Spekulation. Aber auch zu dieser Thematik wäre es für alle hilfreich die Wasserparameter kennen zu lernen. Gibt es besondere Ausreisser?

    MfG

    Hallo,

    Bei der UV- Klärung ist die Wirkung von der Strahlungsstärke und der Kontaktzeit abhängig.

    1. Bei einer Serienschaltung erhöht man die Kontaktzeit pro Durchgang und kann bei der ursprünglichen Geschwindigkeit bleiben. Bei einer Erhöhung des Beckenvolumens reduziert sich dann aber die Häufigkeit mit der das gesamte Wasservolumen durch die UV Anlage umgewälzt wird.
    Es ist also zu prüfen, ob die vom Hersteller vorgegebene Umwälzhäufigkeit pro Stunde noch erreicht wird.

    2. Im Falle der Parallelschaltung kann die Umwälzmenge erhöht werden, falls bei beiden Geräten die maximal zulässige Menge nicht überschritten wird. Eine entsprechend starke Pumpe ist also Voraussetzung. Desweiteren muss die Durchflussmenge durch beide Wege durch Absperreinrichtungen reduziert werden und an die Leistung des jeweiligen Strahlers angepasst werden.

    Lösung 1 ist einfacher zu handhaben. Lösung 2 bedarf einer häufigeren Kontrolle der Durchflussmengen.


    Hallo Norbach,

    die DELTEC Anlage besitzt Kugelhähne zur Regulierung der Wassermengen. Eine ausreichend grosse Pumpenleistung ist natürlich Voraussetzung.

    MfG

    Hallo Dirk,

    falls der Fisch beim Händler weiterhin mit erhöhter Frequenz atmet, kannst Du mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass die Ursache nicht beim Wasser in Deinem Becken zu suchen ist.

    Da die Untersuchung der Schleimhaut auch keinen Befund gezeigt hat, unterstellt Dein Händler ist ausreichend geübt in den entsprechenden Praktiken des Mikroskopierens, kann man nicht mehr ausschliessen, dass es sich um eine bakterielle Ursache handeln könnte.
    Hat Dein Händler auch mal einen Blick unter die Kiemendeckel geworfen?
    Sind die Kiemen gerötet, stark geschwollen oder kann man bereits einen Gewebeverlust feststellen?

    Du solltest den erkrankten Fisch doch zur Untersuchung einsenden. Bevor Du nun einen neuen Fisch kaufst, diesen absichtlich sich infizieren und danach zu Untersuchungszwecken töten läßt, kannst Du besser einen Versuch mit dem bereits erkrankten Fisch starten.
    Das Ergebnis fällt möglicherweise nicht mehr so eindeutig aus, wie es gewesen wäre, wenn Du den Fisch nicht in ein anderes Aquarium verbracht hättest. Aber eine Ursachenklärung ist nicht ausgeschlossen!

    Frag doch mal den Robert ( Mafia Forum ). So weit ich es mitbekommen habe, kennt der ein Lab. in dem die Untersuchungen kompetent und zu überschaubaren Preisen durchgeführt werden. ( Siehe Untersuchung von Frostfutter ).

    Bei allen Ausführungen gehe ich davon aus, dass in Deinem Becken stets ein ausreichender Sauerstoffgehalt gewährleistet, der PH-Wert ok ist und es nicht durch die Dosierung von Chemikalien zeitweilig zu Sauerstoffmangel oder gar Verätzungen der Kiemen kommen kann.

    MfG

    Hallo Dirk,

    die Zwischenhälterung beim Händler ist natürlich nicht sehr hilfreich bei der Ursachenforschung im Rahmen weiterer Untersuchungen.
    Es sei denn, der Händler hätte ein sterilisiertes Becken mit frischem aber fischverträglichem MW verwendet.

    Beim Händler kann sich der Fisch mit neuen Keimen infizieren, da anders als im Süßwasser, in der Regel keine sterilisierten Becken verwendet werden. Die langen Einfahrzeiten machnen dies ja nahezu unmöglich.

    Dein bereits geschwächten Fisch kann auf grund der hohen Fluktuation beim Händler bereits mit neuen Krankheiten konfrontiert worden sein.


    Was mich noch interessieren würde: Atmend dein Fisch beim Händler immer noch mit derselben hohen Frequenz oder hat sich dort eine Veränderung ergeben?
    Dies würde Dir zumindest Hinweise auf die Situation in deinem Becken geben.


    MfG

    Hallo Kenny,

    Wird in Taucherkreisen als : ADLERROCHEN bezeichnet.

    Fürs Wohnzimmerbecken wird er wohl zu gross.

    Ist gelegentlich in öffentlichen Schauaquas zu sehen.
    Ob er sich da auf grund seiner Größe wohl fühlt, wage ich zu bezweifeln.
    Ist im Meer sehr schwimmfreudig.

    MfG

    Hallo Rb,

    Sidol kenne ich.

    Habe mich bisher nicht getraut, um die Reflektoren nicht mit dem scheuernden Effekt von Sidol gänzlich blind zu reiben.

    Falls die Reflektoren jedoch aus massivem Metall bestehen und nicht nur beschichtet sind, müsste es Erfolg haben.

    MfG

    Hallo,

    habe meine alten, kastenförmigen 250 W HQI Lampen von SILL einer umfangreichen Überholung unterzogen, incl. Lackierung.

    Nun möchte ich noch die Reflektoren auf Hochglanz bringen. Sind in Laufe der Zeit doch etwas stumpf geworden.

    1. Ist jemand informiert, aus welchem Material diese bestehen.

    2. Welches Reinigungsmittel kann man gefahrlos verwenden, da mit einer bereits durchgeführten Trockenreinigung der alte Glanz nicht wieder hergestellt werden kann.

    Möglichst keine Mittel, die man längerfristig über das Internet bestellen muss.


    MfG

    ALLGEMEIN:

    Manchmal finde ich es nicht OK, wie mit Kritik bzw. kritischen Gedanken hier im Forum umgegangen wird.

    Auch ich kenne die Motivation von Harris nicht, sich so hartnäckig mit dem Thema Silikat in Zusammenhang mit Riffkeramik auseinander zu setzen.

    Aber muss man ihm deshalb gleich zur Aufgabe unseres Hobby's raten ?
    Oder gar unterstellen, er wolle einen bestimmten Hersteller Schaden zufügen?

    Fakt ist, es wird in der Literatur verbreitet ein Zusammenhang zwischen Kieselalgenwachstum und einem hohen Silikatgehalt des MW hergestellt.
    Viele Aquarianer benutzen Mischbettharze, um ihr MW anzusetzen, damit dieses keine Silikate enthält.

    Nun sieht sich ein Aquarianer mit einem hohen Silikatgehalt seines Wassers konfrontiert, der, so wie er es schildert, nur von der Riffkeramik stammen kann. Dies wird auch nicht bestritten, soweit ich es sehen kann.

    Wäre es nicht der sinnvollere Weg, Harris zu vermitteln, dass aus dem hohen Silikatgehalt seines Wassers nach Einbringung der Riffkeramik, nicht zwangsläufig eine nicht endende Kieselalgenplage resultiert. Sondern im Gegenteil der Nachweis erbracht werden kann, dass ein funktionierendes MW Milieu entstehen kann.

    Ich halte weniger Polemik auf beiden Seiten für angebracht ! Aber auch keine abwiegelnde Argumentation, wenn es ein Mitglied mal etwas genauer wissen will und einen Tatbestand hinterfragt.

    Missionarischer Eifer in der einseitigen Interpretation von Messwerten bringt aber auch nichts.

    Ich würde mir von Harris also wünschen, dass er seine Bemühungen und Forschungen darauf richtet, wieso es offensichtlich trotz höherer Silikatgehalte zu funktionieren scheint und warum das Kieselalgenwachstum trotz hoher Silikatwerte nach einer Anfangsphase zum Erliegen kommt. So wird es hier zumindest berichtet.

    Dann hätten alle Forenmitglieder einen positiven Nutzen aus der Diskussion.

    MfG

    Hallo Klaus,

    verzeih mir die Respektlosigkeit, aber die Fotos des 15.000 l Aquariums besagen noch nicht viel. Sie zeigen eine nette Deko, wie man es auch machen kann. Es gibt auch andere Lösungen.

    Da ich noch nicht sehr lange in diesem Forum Mitglied bin, fehlt mir möglicherweise manchmal die Historie.
    Aber ein leeres bzw. mit Wasser gefülltes Becken hat meines Erachtens noch keine Beweiskraft. Was willst Du uns also mit den Bildern zeigen? Werbung?

    Wäre es nicht sinnvoller das Becken in seiner aktuellen Verfassung zu zeigen?
    Dann könnten wir uns alle eine Vorstellung vom Vorher und Nachher machen und uns ausserdem an einem sicherlich beeindruckenden MW- Becken erfreuen.

    Falls das Becken und sein jetziger Zustand aber allgemein hier im Forum bekannt sind, und regelmäßig darüber berichtet wird, ohne dass ich es mitbekommen hätte, so erfülle mir den Wunsch nach mehr Info einfach noch mal.

    MfG