Beiträge von Ralf

    Hi Andy,

    bitte genau lesen: ich habe nur von Bakterienzugabe geredet - und die ist normal nur in den ersten 10 bis 14 Tagen ... :face_with_tongue:

    Zitat

    Original von @ndy
    Hallo,


    Welchen Sinn sollte ZeoVit ohne Bakterien und Futter haben? Du hast mich bestimmt richtig verstanden... kleiner Schlingel :grinning_squinting_face:

    MfG
    Andy

    Zitat

    Original von @ndy
    Hallo,

    nur mal so ganz nebenbei... bei dem Einsatz von ZeoVit KEIN OZON und KEINE UV-LAMPE EINSETZEN!!!

    Wie gesagt, nur so ganz nebenbei erwähnt.

    MfG
    Andy

    Dies bezieht sich im wesentlichen auf die Bakterienzugabe (auch so ganz nebenbei :grinning_squinting_face: )

    Hallo Jörg,

    Zitat

    Original von Jörg Kokott
    Wenn wir also unseren Kalkreaktor voll aufdrehen, dann werden wir eine Menge Kalk lösen. Aber gleichzeitig wird die KH sehr stark ansteigen, dabei wird entsprechend die Wahrscheinlichkeit höher, das Ca2+ mit CO32- reagiert, und es wird dann so lange Calciumcarbonat ausfallen, bis beide Ionen im Wasser so weit "ausgedünnt" sind, das sie nicht mehr so wahrscheinlich miteinander reagieren.
    Konsequenterweise haben wir uns durch diese Maßnahme wieder alles Calcium ausgefällt, was wir durch den Kalkreaktor zuführen wollten, vielleicht sogar noch mehr.

    Wenn nun ein Kalkreaktor als Grundlast mitläuft, würdest Du diesen dann so einstellen, daß die KH im richtigen Bereich ist, und ein zu wenig an Calcium mit Calciumchlorid nachführen? Oder wäre es besser den Kalki auf korrekten Calciumgehalt zu optimieren und den KH dann anderweitig zu optimieren?
    Das alles unter der Annahme, daß bei einer Kalkreaktor/Becken-Kombination eine korrekte Einstellung beider Werte schlecht hinzukriegen ist (ich kann z.B. bei meinem Becken über den Kalki Calcium und Magnesium sehr schön halten, jedoch ist der KH dann schon Richtung 11)

    Hi Max,

    also ich hatte noch nie einen mechanischen Filter. Ich sauge nur ab und zu beim Wasserwechsel ein bißchen die Ecken ab. Dafür habe ich mehr Schwebstoffe im Becken, was allerdings auch zu deutlich mehr Vielfalt bei den Kleinstlebewesen und den Filtrieren führt. Z.B. habe ich eine Menge verschiedener Schwämme und Seescheiden, die sich von ganz alleine aus den LS gebildet haben.

    Zitat

    Original von Max M.
    Hi zusammen,

    Ich habe mich gefragt ob ich auf meine mechanischen Filter im Becken verzichten kann??

    Ich hatte bisher immer an den Strömungspumpen mechanische Filter, mit watte gefüllt. Die hab ich einmal die Woche getauscht.
    Da ich allmählich das gepansche satt habe und jetzt auch ein Filterbecken habe, kann ich da die mech. Filter einfach weglassen??

    Ich weiß die meisten setzen keine ein, bleibt so nicht mehr dreck im Becken liegen???

    Grüße
    Max

    Super Frank,

    jetzt müssen wir nur noch einen finden, der die Einstellung vornimmt (macht es nicht zu kurz) ...


    Hallo Thomas,

    genau dieses Gefühl fehlt mir im Moment ... nach euren ausführlichen Beiträgen ist mir die Problematik insgesamt bewußt, aber wie finde ich jetzt das Optimum für alle Zusätze?
    Dosierung aller Zusätze ganz einstellen und abwarten, ob was negatives passiert (auf was genau ist zu achten)? Oder auf die empfohlenen 5% gehen und langsam weiter senken? Dann wäre noch die Frage, ob dies für alle Zusätze gleichermaßen gilt ... :confused_face:

    Zitat

    Original von Thomas Pohl
    Und zum Stecker ziehn...ich würd nach erhellen der Korallen wieder auf 1ml einschalten und dann abwarten was passiert..
    irgendwann bekommst du ein gefühl für die Dosierung.
    Gruss Th.

    Hallo Jörg,

    wie sieht das bei Jod und Strontium (als Baumaterial für Korallen) aus? Hast Du hier auch eine Erklärung für Nachteile bei Überdosierung?
    Außerdem: Vitaminpräparate (wie z.B. Biotip von HW) - sollte sowas auch reduziert werden?


    Zitat

    Original von Jörg Kokott
    3. wie wirkt sich eigentlich eine zu große Dosierung von Spurenelementen bei Einsatz von Zeovit aus? Welche Nachteile könnte es geben (außer natürlich dem Kostenfaktor)?

    Spurenelemente müssen stehts dem Nährstoffgehalt angepaßt werden. Wenn man es mal nüchtern betrachtet, dann sind auch Spurenelemente Nährstoffe, nur eben solche, die ausschliesslich in Spuren benötigt werden.
    Wenn der Nährstoffgehalt hoch ist, also sagen wir mal Nitrat 30 mg/L und Phosphat 0,5 mg/L (und das ist schon ne Menge Phosphat!), dann muß auch Eisen in höherer Konzentration vorhanden sein, damit die Algen und Korallen wachsen können, ohne das es an Eisen mangelt. Also muß Eisen dazudosiert werden.

    Jetzt seien die Nährstoffgehalte niedrig, Nitrat 0,05 mg/L und Phosphat 0,005 mg/L. Das wird allerdings der Korallen-Zooxanthellen-Symbiose nicht viel ausmachen, weil eben die Koralle ihre Zooxanthellen eigenständig und mehr oder weniger unabhängig vom exogenen Nährstoffgehalt versorgen kann. Den Zooxanthellen geht es also prima. Wenn Du jetzt Eisen überdosierst, dann werden sich die Zooxanthellen freuen und das Eisen aufnehmen. Und weil Eisen genau wie Stickstoff und Phosphor ein Nährelement, und zwar das 4. häufigste in marinen, pflanzlichen Organismen ist, werden die Zooxanthellen gedüngt und dadurch werden sie sich teilen. Aus der Teilung resultieren entsprechend mehr Zooxanthellen, die dann das Korallengewebe braun färben. Dadurch werden
    1) u.U. Pigmente der Koralle überlagert
    2) ist eine hohe Zooxanthellendichte im Gewebe der Korallen, verknüpft mit einer erhöhten Nährstoff- und Spurenelementverfügbarkeit, damit gekoppelt, das die Zooxanthellen durch ihr Wachstum und ihre Teilungsaktivität viele der Zucker, Aminosäuren, Fettsäuren etc. selbst beanspruchen und nicht mehr der Koralle abgeben. Die Koralle hungert also und wächst entsprechend langsam oder stirbt sogar.

    Was man auch nicht unterschätzen darf: Viele Spurenelemente sind in hohen Konzentrationen toxisch, z.B. Schwermetalle wie Kupfer, die wir in den Spurenelementen haben. V.a. wenn die Nährstoffgehalte sehr niedrig sind, kann eine normale Dosierung von Spurenelementen (so wie sie auf der Verpackung steht) schon toxisch sein, und dann macht eine Koralle schnell mal den Abgang. Deshalb: Spurenelemente immer dem Nährstoffgehalt anpassen und die Verpackungsbeilage nie grundsätzlich einhalten!

    Hallo Jörg,

    ich hätte da noch 3 Fragen zu Deinen Ausführungen:

    1. nach Deinen Gedankengängen sollte eigentlich der bestimmende Faktor für die Dauer des Einsatzes von Zeovit die Abgabefähigkeit von Eisen und Mangan sein. Gibt es da Erfahrungen, wie lange dieses abgegeben wird (natürlich auch in Abhängigkeit vom Durchsatz)? Solange könnte man dann das Zeovit bis zum Austausch im System lassen.

    2. wo sollte Deiner Meinung nach der Phosphatadsorber gesetzt werden, vor oder nach dem Zeovit?

    3. wie wirkt sich eigentlich eine zu große Dosierung von Spurenelementen bei Einsatz von Zeovit aus? Welche Nachteile könnte es geben (außer natürlich dem Kostenfaktor)?


    Zitat

    Original von Jörg Kokott
    Danke für die Antwort Patrick,

    was man oft, auch unter der Verwendung von Phosphatadsorbern beobachtet, ist, das man zwar Phosphate aus dem Wasser rauszieht, aber gleichzeitig im Sediment oder in der Dekoration gebundene Phosphate nachgeliefert werden, so dass man erst mal keinen Unterschied bemerkt und der Wert erst dann sinkt, wenn die übrigen im Sediment/Steinen festgesetzten Phosphate langsam aber sicher weniger werden.

    Im Übrigen ist das Zeovit kein Phosphatadorber, d.h. es kann kein Phosphat binden. V.a. in den ersten Tagen wird das Zeovit Eisen und Mangan abgeben (was zumindest aus der Analye von Lars Sebralle ersichtlich ist, wenn es auch eine einmalige, nicht reproduzierbare Analyse war). Diese beiden Substanzen fällen dann im Wasser gelöste Phosphate aus, allerdings in so geringen Mengen und über mehrere Tage hinweg gleichmäßig, das die feinen Metallphosphat-Flocken nicht schnell sedimentieren und gut abgeschäumt werden können. Dieshalb bemerkt man nach der Anwednung von Zeovit oft schon nach 12 oder 24 Stunden, das einerseits der Abschäumer ordentlich arbeitet (weil er eben was zum abschäumen hat), und andererseits das Wasser kristallklar wird. Es wird deshalb so klar, weil sich durch physikalische Wechselwirkungen viele im Wasser suspendierte Teilchen und Trübstoffe an diese Metallphosphatflocken anlagern und mit abgeschäumt werden. Gleichzeitig entfernt die meist mit dem Zeovit eingesetzte Aktivkohle Gelbstoffe und viele andere Substanzen.
    Dies nur so als Ergämzung.

    Ich möchte noch ergänzen: In vielen Fälle funktioniert die Zeovit-Methode, das will auch niemand bestreiten. Und gerade für frisch eingesetzte Becken könnte es eine sehr gute Starthilfe sein. Aber man muß dennoch aufpassen. Gerade wenn der Fischbesatz hoch ist und dann noch, wie es sein sollte, die Fische mehrmals täglich gefüttert werden, kommt man auch oft um einen zusätzlichen Phosphatadsorber nicht umher, weil das Zeovit nur einen endlichen Anteil an Eisen und Mangan besitzt, der womöglich nicht für den gesamten Zeitraum der Anwendung ausreicht.

    Noch was zur Farbigkeit: Das Zeovit kann die Farbigkeit von Korallen v.a. besser hervorbringen, aber es wird nicht unbedingt die Farbigkeit fördern. Eine Förderung der Farbigkeit würde nur dann auftreten, wenn die Wasserqualität vor dem Zeoviteinsatz schlecht war und die Korallen nun besser wachsen und gedeihen können. Aber das hat nicht mal unbedingt was mit dem Zeovit zu tun, weil man eine Verbesserung der Wasserverhältnisse natürlich mit jeder x-beliebigen Methode erreichen kann.
    Der Punkt ist die Zooxanthellendichte im Korallengewebe. Wenn die durch einen hohen Nährstoffgehalt hoch ist, dann wird die Koralle sehr braun und dadurch werden v.a. die Pigmente überlagert, die nur sehr gering vorhanden sind. Erst wenn die Nährstoffe sinken und damit die Zooxanthellendichte abnimmt, wird das Korallengewebe heller und "durchsichtiger", wobei auch wenig vorhandene Korallenpigmente sichtbar werden.

    Hallo,

    hat das Problem vielleicht noch jemand: Wenn ich in einem Thema des Forums zu lange lese (manche Beiträge benötigen halt schon mal ein paar Minuten), dann sind nach Rückkehr ins Hauptverzeichnis alle Themen als gelesen markiert. So ist der schöne Vorteil, nicht mehr mühselig suchen zu müssen, was man noch nicht gelesen hat, weg.
    Ich denke mal, das dies eine Einstellung im Forum sein müßte, die Bewegeungen des Users auf den Seiten zeitlich erfaßt.
    An die Moderatoren: könnte man diese Zeit vielleicht verlängern? Wie gesagt: bei manchen sehr interessanten Beiträgen (wie die von Jörg :] ) ließt man halt auch gern mal ein bißchen länger ...

    Hi,

    ja die wären absolut super - der Haken: sie versorgen nur regional an der Bergstraße, sonst hätte ich schon gewechselt ... :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Mightymagic
    Kennt jemand diese Firma zufällig? Die würde ich nehmen wollen.

    GGEW Gruppen-Gas- und Elekrizitätswerk Bergstraße AG
    Dammstr. 68
    D-64625 Bensheim

    Hallo Peter,

    die Zufuhr zum Kalki wird über einen Abzweig einer Förderpumpe gemacht. Wenn Du jetzt am Ausgang des Kalki´s keinen freien Auslauf hast, indem Du dort z.B. eine Dosierpumpe sitzen hast, dann erhöht sich logischerweise der Druck im Reaktor (auf das Niveau, was die zuführende Förderpumpe schafft). Verständlich? :grinning_squinting_face:

    Hallo Stephan,

    na ja, Du hast ja auch einen ziemlichen Verbrauch für Dein Becken :grinning_squinting_face:
    Mein Kalki ist eigentlich für mein 400 l Becken überdimensioniert - eine Füllung dürfte so 1 Jahr halten, was an dem geringen Durchfluß liegt (welchen ich nur pumpengesteuert einstellen kann)

    Zitat

    Original von Stephan Busch
    Hallo Ralf,
    mein Jetstream 1 läuft monatelang ohne den geringsten Eingriff 
    <<dieses kann ich nicht bestätigen da ich meinen spätestens nach 4 Wochen neu befüllen muss dann ist er nämlich leer :)) In den 4 wochem läuft er aber ohne Eingriffe, auch ohne Dosierpumpe und CO2 Steuerung!!!!

    Hallo Peter,

    mein Jetstream 1 läuft monatelang ohne den geringsten Eingriff. Ich habe auf der Ausgangsseite (!) eine IKS LP180 im Dauerbetrieb laufen. Der Reaktor läuft so unter etwas erhöhtem Druck, so daß sich das CO2 noch besser löst.


    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Hallo,

    wie ich weis bin ich ncith der einzige dem die beinahe tägliche fummelei am Wasserzulauf gehörig auf die Nerven geht.

    Soweit ich mich erinere gab es keine vernüftigeren Einstellhähne als den Gardena. Oder hat jemand inswischen den ultimativen Hahn gefunden?

    Also läuft es wohl darauf hinaus, daß ich mir für das Ding jetzt auch noch eine dauerbetrieb geeignete Dosiperpumpe zulegen muß. :frowning_face: Weis zwar nicht wo ich die noch unterbringe, aber wird schon.
    Welche Dopsierpumpe verwendet ihr für den Kalkreaktor? Können die Pumpe hoch drücken? Mein "Kalki Eingang" liegt in ca 50 cm über dem Wasserspiegel des Technikbeckens.

    Aus beruflichen / zeitlichen Gründen scheidet die derzeit die doch recht Arbeits intensive Baling Methode aus.

    Hallo Robert,

    da ich einen Dauerauftrag eingerichtet hatte, ist mein Beitrag pünktlich zum 1. Januar an das alte Konto überwiesen worden (gleiche Kenndaten). Kommt das dann bei Euch an oder muß ich mich drum kümmern?


    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo peter
    Da wir derzeit vor der Gründung des schon lange erwünschten eigenen Fördervereines für Paglaum stehen (wir warten nur noch auf Claude :smiling_face: bitte ich hiermit alle mit den Überweisungen zu warten. So lange zumindest bis wir Klarheit haben.

    Ansonsten ist es so geregelt:
    Beitrag 7,7 Euro für das ganze Jahr, Ab der Mitte des Jahres tut es auch die Hälfte. Es kann aber auch gerne mehr sein.

    Ein eindeutig schönes Beispiel gab Thomas chronz der den Wert seines Gewinnes (278 Euro) an Paglaum gespendet hat. Grotech hat zum Beispiel schon einen Betrag von über 150 Euro zusammen, die auch an Pgalaum gehen. Was ich damit sagen will ist nicht das jedersoviel überweisen soll, sondern nur das 7,7 Euro nicht das Mass der Dinge sein müssen.

    Aber ich bitte noch alles abzuwarten weil der Background eben noch nicht stimmt.
    Wie müssen noch ausmachen wer welche Sachen übernimmt da ich nicht noch ein jahr alleine durchstehe die Zahlungen und Anmeldungen hier im Forum zu überwachen.

    DAs wars von mir fürs erste :smiling_face:

    Hi,

    gibt es eigentlich einen Stromanbieter, der unsere höheren Verbräuche mit einem billigeren Tarif berücksichtigt? Ich kenne bisher nur die sogenannten "Single"-Tarife und die "Familien"-Tarife. Letztere sind so ab 4000 KWh berechnet. Da müßte es doch möglich sein, bei einem so hohen Verbrauch (5-stellig) irgendwo einen Spezialtarif (noch höherer Grundpreis, dafür weiniger pro KWh) zu kriegen :confused_face:

    Hi,

    den Stein habe ich von Michael :winking_face: also wenn er diese Tiere in seinen Systemen hat, dann werden´s wohl die gleichen sein ...

    @Michael:

    warum sind die so nervig wie Glasrosen? Nesseln diese Anemonen andere Korallen an? Werde auf jedenfall mal die Fütterungen einstellen :grinning_squinting_face:
    Sie wachsen eigentlich sehr langsam und wurden, als ich noch eine Wurdemanni Garnele hatte, von dieser ziemlich belästigt (habe meine Wurdemanni, die die Glasrosen ausgerottet hatte, leider seit ca. 6 Wochen nicht mehr gesehen)

    Kai:

    habe leider keinen Mergus, wäre also sehr nett von Dir, wenn Du Dir die angebotene Mühe machen würdest ...

    @Salzig:

    ich wußte bisher nicht, daß diese Tiere lästig werden können. Bisher hatte ich keine Probleme ...

    Andy:

    wenn Du die gleichen Tiere hast, was machen diese für Probleme und wie gehst Du gegen sie vor?

    @Harold:

    Du hast völlig recht, sie haben keine gemeinsame Leibesmasse und sind anscheinend mobil. Kleinere neue Exemplare sind immer in etwas Entfernung zu den anderen und verstecken sich in Vertiefungen ...
    Allerdings ist die Mobilität nicht so groß wie bei Glasrosen, die man ja manchmal in kürzester Zeit weit entfernt findet ...

    Hallo zusammen,

    also ich füttere die Tiere (sie vermehren sich - im Hintergrund sieht man noch kleinere) mit Shrimp-Stückchen. Das geht genauso vor sich, wie wenn ich eine Glasrose füttere: mit den Tentakeln wird das Futter zur Mundöffnung geführt und verschwindet im "Fuß". Wie gesagt, es sieht genau so aus wie bei einer Glasrose - deshalb mein Tip Richtung Anemone.

    Sie ziehen sich übrigens bei Berührung zurück, aber nicht so schnell wie meine sonstigen Würmer ...

    Na ja, ich werde mal in der Literatur unter Würmern stöbern ...

    Hallo Thomas,

    ich betreibe meinen Abschäumer nur nachts etwa 6 Stunden hauptsächlich für Sauerstoffeintrag. Das Aquatim wird während der verbleibenden Zeit mit einer Dosierpumpe zugeführt. Wenn der Abschäumer während oder nach der Zugabe läuft, finde ich das Aquatim zum großen Teil im Topf.
    Ich habe jedenfalls die Erfahrung, daß so auch wesentlich mehr Zooplankton im Becken ist.

    Hallo Klaus,

    bei meiner Anlage zunächst der Feinfilter ... Zusatzfrage: wie oft tauscht Ihr den Kohlefilter?


    Hallo Gabi,

    danke für die Bemühung und die ausführliche Antwort :winking_face:

    macht für mich zwar nicht viel Sinn zu wissen, ob 15 oder mehr Antworten ... aber jetzt weiß ich wenigstens, daß ich darauf nicht achten muß :grinning_squinting_face:


    Hallo zusammen,

    entweder bin ich blind oder es steht nirgends: was ist in der ersten Spalte der Themenübersichten der Unterschied zwischen einem geöffneten Umschlagsymbol und einem geschlossenen? Ich kann nur die Farberklärung finden ...

    Desweiteren gibt es das "thread geschlossen" Symbol in rot ... Bedeutung?

    Hallo zusammen,

    ich möchte Euch meine neuesten Erkenntnise zur Dichtebestimmung mitteilen: Zusammen mit einem befreundeten Chemiker habe ich mein Beckenwasser unter verschiedenen Bedingungen (z.B. auch nach Wasserwechsel) in einem Labor überprüfen lassen.

    Ergebnis: alle drei angewandten Methoden (Spindel, Leitwert, Refraktometer) sind für mich wie schon vermutet ausreichend reproduzierbar. Die absolute Genauigkeit kann ich danach entsprechend korrigieren.

    Hier die Werte der letzten Messungen (Refraktometer wurde nochmal unter genauer Einhaltung der Temperaturen kalibriert) bei 25°C:

    Spindel: 1,022 g/cm3
    Leitwert: 1,0224 g/cm3
    Refraktometer: 1,0226 g/cm3 (abgelesen: 1,024 und danach auf 25°C korrekturgerechnet)

    Labormessung mit "Biege-Schwinger-Methode": 1,0219 g/cm3

    Ich denke also, daß sich keiner wegen eines nicht brauchbaren Gerätes ärgern muß. Man muß nur, wenn man Wert auf absolute Genauigkeit legt, "sein" Gerät gegen eine zuverlässige Messung überprüfen lassen.

    Hi,

    ich zupfe sie ebenfalls mit der Pinzette ... Du kannst allerdings auch stärker nesselnde Korallen dagegen setzen. Ich habe zum Beispiel eine Teufelsfinger - Lederkoralle daneben gesetzt - mit dem Resultat, daß die Anthelia sich in einem Sicherheitsabstand zurückgezogen hat (man konnte richtig zusehen, wie sie beim Weiterwachsen vernesselt wurde.

    Hallo Peter,

    ich glaube die Siemens und Bosch Geräte bestehen zu einem großen Teil aus gleichen Bauteilen. Ich selbst benutze das Bosch - Gerät. Funktioniert im Entfeuchterbetrieb sehr gut. Ich habe einen Kanister daneben gestellt, in den per Schlauchleitung das Wasser gepumpt wird. Das Gerät läuft wegen der Lautstärke nur nachts per Zeitschaltuhr. Ist aber völlig ausreichend.
    Außerdem kann ich im Sommer bei Bedarf auch noch abkühlen ...


    Zitat

    Original von Peter Müller
    Hallo Christian,
    welche Bosch Klimaanlage hast Du denn? Ich gehe ja davon aus, das Du die Klimaanlage auch nur im Entfeuchterbetrieb laufen lassen kannst. Hast Du einen Behälter oder einen Ablaufschlauch?
    Gruß Peter

    Hi,

    ich habe das Problem folgendermaßen gelöst:

    im Prinzip habe ich am Becken 2 völlig getrennte Nachfüllanlagen. Die erste ist ganz normal für das verdunstete Wasser und fördert Osmosewasser.
    Die zweite fördert Salzwasser, wobei der Sensor im Becken minimal höher liegt, so daß diese Anlage bevorzugt läuft. Diese zweite Anlage wird allerdings durch ein Leitwertgerät gesteuert und nur dann eingeschaltet, wenn der Leitwert (oder die eingestellte Dichte) unter den Sollwert sinkt.

    Dadurch wird - wenn man an anderer Stelle langsam das Beckenwasser ablaufen läßt, z.B. 1 l / Tag - das Niveau immer konstant gehalten und automatisch auf die eingestellte Dichte geregelt. Salzverluste wie durch ablaufendes Wasser, aber auch durch Abschäumung oder "ins Becken Greifen" o.ä. werden ausgeglichen.

    Das ganze funktioniert schon ca. ein halbes Jahr hervorragend.

    Hi,

    würde meinen schon aufgeführten Bedenken entsprechen ... im Grunde genommen sind alle Methoden (Spindel, Leitwert, Refraktometer) eigentlich ausreichend reproduzierbar. Man müßte nur einmal eine zuverlässige Vergleichsanalyse haben und könnte dann für das eigene Gerät entsprechend einen Korrekturfaktor benutzen. Die absolute Genauigkeit, wie ich sie mir vom Refraktometer erhofft hatte, scheint dieses eben auch nicht zu haben.

    Hallo Birger,

    versuch die Pumpen mit Silikonschlauch von der Verrohrung zu entkoppeln ... hat bei mir Wunder gewirkt ...

    Zitat

    Original von Birger Bida
    Danke erstmal´


    Wie gesagt es ist ein typischer Ägyptenteppich (Tauchurlaubsteppich) der auf Laminat gleiten würde!
    Vieleicht versuche ich erst einmal noch zu dämmen.

    Gruß Bi

    Hallo Thomas,

    genau das ist es - wird von vielen hier verwendet ... und genau wegen diesen Zusatzstoffen habe ich Bedenken ...

    P.S.: ich gönn mir ab und zu auch einen Schluck aus der Pulle :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Aurora
    Also ich hab zwar noch nur Süsswasser, aber denke doch dass Vitamine im Wasser kein Schaden sein dürften, eher noch ein Gewinn (inwieweit niedere Tiere vitamine aus dem Wasser entnehmen können kann ich aber nicht beurteilen). Ein Problem dürften eher Zusatzstoffe des Präparats wie Zucker oder ähnliches sein, die könnten die Baktis im Becken erfreuen.
    Mal ne Frage: Ist Multisanostol nicht so ein Vitaminzeugs für Kinder??? Ich glaub ich erinnere mich da noch an so eine süße Brühe aus meiner Kindheit.... :confused_face:

    Zitat

    Original von Ralph D. Huber

    Ich habe aber die Überzeugung, daß die Evolution erkennt welchen Fehler sie mit Homo sapiens gemacht hat und ihn auch wieder korrigiert

    Hallo Ralph,

    genau mein Gedanke: ich denke so lange wie die Dinosaurier werden wir´s wohl nicht machen ... :frowning_face:

    Hi,

    wenn Ihr die Vitamine drauf habt - sagen wir mal Multisanostol - spült Ihr dann noch mal ab, bevor´s ins Becken geht? Sonst wird da doch ne Menge Multisanostol, was nicht ins Futter eingezogen ist, frei ins Becken gegeben ...

    Ich habe das bisher so gehandhabt, daß ich das ganze nochmal in ein Glas Leitungswasser gegeben habe, und dann nochmal durchs Sieb laufen gelassen habe. Nachteil: viel vom Vitaminpräparat wird wohl so ausgespült, es bleibt halt nur das übrig, was ins Futter eingezogen ist (oder anhaftet).

    Hallo zusammen,

    also es tut mir ja echt leid für unsere Moderatoren, die sich so viel Mühe geben, aber Ihr werdet mit Sicherheit "verarscht"

    Na ja, einen gewissen Unterhaltungswert kann man dem ganzen ja vielleicht noch abgewinnen :winking_face: ... und bei den geduldigen Antworten kann wahrscheinlich der eine oder andere noch einen Nutzen draus ziehen ...

    Hallo Peter,

    es scheint bei allen nach einer gewissen Systematik so zu sein, daß alle Meßmethoden weniger Dichte anzeigen als die Refraktometer (sieht bei Dir so ähnlich aus wie bei mir). Da möchte ich doch ganz "zart" mal nachfragen, was uns eigentlich die Sicherheit gibt, daß die Refraktometer absolut richtig liegen. Ich habe wenigstens ein leicht ungutes Gefühl dabei. Oder hat jemand mal irgendwo eine zuverlässige Analyse machen lassen?

    Zusatzfrage: warum sollte wie bei Dir eine Dichte von 1,025 die angesprochenen Probleme verursachen können? Gibt es da Erfahrungen? (im roten Meer ist die Dichte doch so weit ich weiß noch ein Stück höher)


    Hallo Chriss,

    bei Schwebekörperdurchflußmessern mußt Du aufpassen: die benötigen einen ziemlichen Differenzdruck und verringern dadurch den Durchfluß beim Messen im Vergleich zum Durchfluß ohne Messung.


    Hi,

    komisch, meine Spindel und das Leitwertmeßgerät sagen übereinstimmend 1,023.
    Mit dem Refraktometer erhalte ich 1,026. Selbst mit dem genannten Faktor ist das noch zu hoch im Vergleich zu den anderen Messungen.

    Was nun? Ich sags ja immer: wer mißt mißt Mist ...