Beiträge von Der_Stevie

    Zwischenstand:

    2l Kohle seit 1 Woche in brutto 1500l bei langsamer Durchströmung (nur per Schwerkraft durch einen alten Eheim Topffilter) im Einsatz.

    Effekt bislang: Null.

    Ich werde weiter berichten. Aber Pygo, ick hör dir trapsen :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Kadatz
    zeigt doch mal ein aktuelles Foto.


    Hi Stefan.

    Gern. Ist ein willkürlicher Ausschnitt und auch nur ein Schnappschuss. Xenien gibt es überall reichlich

    Die Hydno und die Anemonen kommen ganz gut klar. Die Lederkoralle ist aber schon deutlich in Bedrängnis. Montis werden einfach überwachsen.

    Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    ich denke du kommst da nicht an der Bekämpfung mit Fischen vorbei. Jeder potentielle Fressfeind, bedeutet natürlich auch immer ein Risiko für deine SPS. Aber das wirst du eingehen müssen, denn früher oder später werden die Xenien jeden Lebensraum erobern. dann ist sowieso Schluß mit den SPS :frowning_face:

    Ich würde eine Mischung aus Kaiser- und Feilenfischen probieren, rausfangen kannst du sie mit Falle immer. Ich habe einen Pygo der an so was geht - kann ich dir leihen.


    Hi Peter,

    Schande über mich, ich hab dich total überlesen... :yrf

    Was ist ein Pygo? Du kennst ja mein Becken leider (noch) nicht live. Herausfangen ist sehr schwierig. Dafür muss einem der Fisch schon fast freiwillig in die Hand schwimmen. Also Vorsicht mit Leihgaben :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von gerald hering
    ...............oder navarchus könnte ich mir auch noch vorstellen
    und dann heist es ZITTERN :st:


    Zittern? Wegen der Korallen? Mein Navarchus damals war ganz friedlich und hat auch gut gefressen. Nur hatte er halt auch keine Xenien angerührt.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Hans-Werner,

    in meinen Anfangstagen Anfang der 90er, als mir der lokale Aachener Händler für mein damaliges 400l Becken noch alles vom Octopus bis zur Muräne aufschwatzen konnte :winking_face_with_tongue: hatte ich auch diverse Kaiser. Schreckliche Zeit war das. Ich hab es auch nie so empfunden, als sei es eine größere Hürde als andere Fische. Kein Vergleich jedenfalls mit einem Leucosternon oder Japonicus, die er mir auch als absolut problemlose Fische verkauft hatte.

    Heute sehe ich das natürlich alles etwas "verspannter". An einen Navarchus würde ich mich jederzeit rantrauen. Allerdings ist der für den angepeilten Zweck vermutlich schon zu friedlich.

    Ein Xanthometopon wäre da vermutlich geeigneter. Da bin ich aber wegen meinem 2,5m Becken schon wieder skeptischer. Das gleiche gilt für Ciliaris und Imperator.

    Vielleicht wäre ein Diacanthus das Richtige.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Hans-Werner,

    meine Frau würde mir vor Freude um den Hals fallen, wenn ich mit einem Pomacanthus ankäme. Die Idee ist insgesamt nicht schlecht, ich könnte mir auch vorstellen, dass der an sowas geht. Meine dicke Derasa steht eh aus "Wartungsgründen" im Ablegerbecken. Da kann ich leichter Xenien und Reiskornschnecken entfernen. Ein Problem wären evtl. die LPS.

    Das andere, was mich hindert, ist das Verhältnis Korallen/Fische. Ich habe da ja so eine seltsame Theorie. Ich möchte dieses Verhältnis so korallenlastig halten, dass ich mit recht wenig externer Wasseraufbereitung auskomme. Speziell die Abschäumerlaufzeit möchte ich begrenzen. Ich hab immer den Verdacht, dass die Korallen langkettige organische Moleküle und/oder Aminosäuren nutzen, die von einem Abschäumer entfernt würden.

    Es kann natürlich sein, dass genau das mein Xenienwachstum begünstigt. Evtl. können die sowas noch viel besser nutzen als die SPS.

    Aber Gleichgewicht hin oder her, wenn ich den Pomacanthus bei meiner Frau erwähne, ist es eh gelaufen. Der muss dann her :grinning_squinting_face:

    Gruß
    Stefan

    Hallo Stefan,

    macht ja nichts, ist ja trotzdem interessant.

    Klar trage ich über die Xenien Nährstoffe aus. Allein, weil ich dauernd Biomasse in Form von Xenien aus dem Becken entferne. Ich glaube aber eher, dass das starke Xenienwachstum im Moment das Wachstum der Steinkorallen limitiert. Nicht nur aufgrund des Platzes.

    Einen generellen Sauerstoffmangel sehe ich eher nicht. Nitrit habe ich nicht, der Redoxwert ist recht hoch.

    Sorry, die Frage nach der Wuchsform hatte ich vergessen. Ich habe eher die cremeweiße Form. Die Xenien werden deutlich länger als 1-2cm. 6-8 cm sind eher die Regel. Licht ist reichlich da.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Stefan,

    naja, das Ding läuft eigentlich sehr stabil. Beim Brennerwechsel waren mir bestimmte Montiporas gestorben, das stimmt. Seit dem Wechsel auf die alten Brenner wachsen die aber wieder gut.

    Die Andeutung mit NH4/NO3 verstehe ich nicht. NO3 von 1 empfinde ich eigentlich als den Wert, den ich anstrebe. Im Prinzip stelle ich mir den ja ein. Drunter will ich nicht, dann fängt die A. Echinata an, zu mickern. Also begrenze ich ziemlich strikt meine Abschäumerlaufzeit, zur Zeit auf 3-4 Stunden pro Tag.

    Dass einzelne, sehr große SPS Stöcke schon mal kollabieren, finde ich eigentlich normal. Das sagt ja noch nichts über das Zurückdrehen der Uhr aus. 70-80% der Korallen haben ja ohne Schädigung überlebt.

    Ich bin noch nicht ganz da, wo ich vorher war, dass nämlich allein das Korallenwachstum ausreichend zur Nährstoffbegrenzung ist. Weit weg bin ich aber auch nicht mehr. Von daher würde ich nicht von einem Gau der Beckenbiologie sprechen. Bis auf die Xenien sieht ja alles sehr gut aus.

    Gruß
    Stefan

    Hmm, ok. Mein Becken läuft aber schon 5 Jahre. Bei Nitrat um 1 und Phosphat zwischen 0,1 und 0,15 würde ich auch nicht von Einfahr- oder Siffphase sprechen.

    Ich sehe es einfach so, dass nach Jahren von starkem SPS Wuchs und einem Einbruch vor ca. einem Jahr einfach Siedlungsfläche frei wurde. Dass die nicht ungenutzt bleibt, ist ja klar. Die Xenien waren einfach die Schnellsten. Im Moment ist es leider so, dass sie durch Abschattung diese Flächen auch halten können.

    Gruß
    Stefan

    Ja, die Dinger sind zäh. Ein paar überleben seit Monaten in einem Wirbelbettfilter, der kaum Licht abbekommt.

    Ich hoffe aber, dass ich die Xenienpopulation 1x schwächen kann und dann wieder die SPS das Ruder übernehmen. Ich hatte leider ein großes Enzmann-Sterben vor ein paar Monaten. Danach haben die Xenien viele freie Flächen besetzt. Jetzt wollen die SPS zwar wieder, der Raum ist aber schon weg.

    Neu einrichten kann ich praktisch nicht. Das Becken ist so seltsam verbaut, dass ich nirgendwo wieder rankomme.

    Zur Not lasse ich die Kohle dauerhaft laufen. Wobei sich das evtl. mit meiner Null-Zusatz/Spurenelement Strategie nicht verträgt.

    Gruß
    Stefan

    Gute Frage. Ich hab keinerlei Erfahrung mit Aktivkohle. Ich hab mir mal 2l Formkohle beim Peter Gilbers bestellt. Die wollte ich in einen Eheim Topffilter packen und langsam durchströmen lassen. Das soll aber kein Dauerzustand werden. Wenn die Xenien verschwinden, höre ich spätestens wieder auf. Bruttovolumen sind tatsächlich ca. 1500l.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Marc C
    hatte mal einen Feilenfisch, der gerne mal Xenien futterte....


    Hi Marc,

    jo, der ist schon mal genannt worden. Wenn ich im MW-Lexi gucke, scheint es da alle Vorlieben zu geben. Xenien fressend, nicht Xenien fressend, andere Korallen fressend oder auch nicht. Beim Rostratus / Glasrosen habe ich Glück gehabt, der ist perfekt. Der hält seit 5 Jahren mein Becken glasrosenfrei. Aber der Feilenfisch ist halt wieder ein Risiko.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Nightsource
    Würde dir gerne welche abnehmen bevor du sie entsorgst, denn bei mir scheinen sie nicht wachsen zu wollen. Wasserwerte sind ok alles andere gedeiht prächtig nur die Xenien kümmern dahin.


    Du Glücklicher! Aber klar, kein Problem.

    Zitat

    Original von slap
    ich habe aktivkohle von korallenzucht im dauereinsatz und meine xenien geht es blendend :winking_face: sie pumpen und wachsen( kontrolliert ) sehr gut :smiling_face:


    :loudly_crying_face:

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Jörg Chilewski
    ich habe sie abgesammelt, auf Steine umziehen lassen und einen Tangfeilenfisch eingesetzt. Bisher sind keine wieder gekommen.

    Mit der Zange mußt du aufpassen, wenn du sie zuerkleinerst siedel sie sich wieder an, damit werden sie im ganzen Becken verteilt.


    Hi Jörg,

    das mit der Zange stimmt. Leider sind sie nicht immer vollständig abzulösen. Ein Stück Fuß bleibt manchmal zurück. Wobei solche Feinheiten eigentlich schon nicht mehr das Problem sind. Jede Lücke, die ich schaffe, ist in kurzer Zeit ohnehin wieder zu. Egal, ob ich alles abbekommen habe oder nicht. Ich kann nur Masse rauswerfen, um den Korallen etwas Luft zu verschaffen.

    Den Tangfeilenfisch nehme ich evtl. als letzte Rettung, wenn die Aktivkohle nicht funktionieren sollte.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Sprekki
    ich hatte mal Aktivkohle im Dauereinsatz, nach einem Monat sind fast alle Xenien verkümmert und liessen sich mühelos einsammeln. Wahrscheinlich lag das am Jodmangel. Die anderen Korallen, SPS und LPS, haben keinen Schaden genommen.


    Hi Jonas,

    klasse, das werde ich probieren. Danke :thup

    Gruß
    Stefan

    Hi Martin,

    ich habe eine spezielle chirurgische Zange, das mechanische Entfernen ist kein Problem. Wenn ich mir ein oder zwei Stunden Zeit nehme, habe ich 1-2 Liter Xenien zusammen. Davon sieht man im Becken leider kaum einen Effekt. Und ich habe auch recht unzugängliche Stellen. Rein durch mechanisches Entfernen werde ich das nicht schaffen. Ich kann so nur erreichen, dass nicht zu viele SPS sterben und die große Muschel überlebt.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Leute,

    ich habe seit Jahren ein Xenien-Problem. Die Xenien überwuchern bei mir nach und nach viele Korallen, die Scheiben, einfach alles. Die Xenien siedeln auf lebenden Montiporas, auf der Innenseite der Schale von lebenden Muscheln usw...

    Bislang sauge ich sie von den Scheiben mit einem Rohr bei Wasserwechsel ab. Ich zupfe sie zudem mit einer Zange ab. Und ich lege Steine auf Xeniengebiete, da sie nach einer Weile auf den Stein wechseln und ich sie so loswerde.

    Das reicht aber alles nicht. Obwohl ich jede Woche große Mengen Xenien wegwerfe, sehe ich kein Land.

    Gibt es eine Methode, Xenien loszuwerden? Einen Fressfeind evtl.?

    Gruß
    Stefan

    Das Profil ist von der Firma item. Ist eigentlich Industriebedarf, da kann man ganze Maschinen draus bauen. Ist eine Art Baukasten mit allen nur erdenkbaren Verbindungselementen.

    Tolle Sache, leider nicht ganz billig. Der ganze Aufbau auf dem Foto in 3m Länge mit allen Verbindungselementen lag über 1000 Euro. Ist allerdings auch recht hoch, da mein Becken ja im Prinzip unter der Decke steht. Ich hatte auch ordentlich dicke Profile genommen.

    Gruß
    Stefan

    Hi Daniel,

    evtl. gibt es tote Zonen mit Sauerstoffmangel im NF. Die Elektrode misst ja nur an einer Stelle.

    Jod würde ich nicht dazugeben.

    Ich hatte ja auch grad mäkelige Korallen und eine zu hohe kH. Bei mir sinkt die kH um ca. 0,5 bis 1 kH täglich, wenn ich den Kalki abklemme. Das hab ich grad gemacht und bin wieder bei vertretbaren 8.

    Wenn du aber gar nichts hinzugibst, kommst du wohl nur mit Wasserwechseln runter. Welche kH hat denn dein frisch angesetztes Salz?

    Gruß
    Stefan

    Nach schlechten Erfahrungen mit Dosierpumpen benutze ich seit Jahren problemlos eine billige Eheim 1046. Die habe ich halt auf den normalen 4/6er Schlauch reduziert. Die Entnahmemenge regele ich nicht über Drosselung, sondern über Einschaltzeit dieser Pumpe. Funktioniert super.

    Kalkreaktor dazu ist der 5000er Aqua Medic.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von bendel
    Das stimmt so nicht, eine normale LED ist ja schliesslich kein Laser. Das Licht wird genauso wie bei anderen Lampenformen gebündelt, nämlich durch eingebauten Spiegel und Linse.


    Ja, das dachte ich auch. Einen gewissen Abstrahlkegel braucht man ja. Und damit werden auch Lichtanteile weiterhin auf die Seitenscheiben geworfen werden. Die Frage ist halt nur, wieviel.

    Ich denke, verlässliche Aussagen über Wirkungsgrade wird man am Ende genauso wenig treffen können wie bei der alten HQI vs. T5 Debatte. Schon bevor das Licht auf die Korallen trifft, ist der (physikalische) Wirkungsgrad schwer zu beziffern. Der "biologische" Wirkungsgrad macht die Sache dann nochmal schwieriger.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    PAR ist wesentlich geeigneter.


    Das wäre natürlich möglich. Leider finde ich dafür keine Vergleichszahlen. Konkretes würde mich schon interessieren, da ich einerseits heftige Stromkosten habe, die LED aber andererseits sehr teuer in der Anschaffung für mich wären.

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Bei HQI 7 cm über dem Wasserspiegel hast Du
    a) eine erstklassige Aquarienheizung
    b) keine Probleme mit Salzspritzern an der Schutzscheibe?


    Läuft seit 3,5 Jahren ausgezeichnet so. Temperaturprobleme habe ich nicht. Schon, weil das Becken im Keller steht. Die Spritzer sind minimal. Kurioserweise wachsen die Korallen quasi bis unmittelbar unter die Brenner.

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Hallo Steffan.Habe mir dein schönes Becken mal angeschaut. :O Da kann man deutlich 4 Strahler erkennen.


    Ja, man sieht deutlich 4 hellere Bereiche. Das ist ein Nebeneffekt der geringen Brennerhöhe. Ein Problem ist es aber nicht. Die Korallen in den helleren Bereichen wachsen halt entsprechend stärker.

    Ich hab mal ein halbwegs aktuelles Bild angefügt.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Ich habe zwar 50% geschrieben,aber was solls.


    Du hast 50% Stromersparnis angegeben. Um das zu erreichen, ist ein 100% besserer Gesamtwirkungsgrad als bei HQI nötig. Ich hatte dich schon richtig verstanden, keine Sorge.

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Das du überall Korallen stehen hast,würde ich bezweifeln.


    Da kennst du mein Becken nicht :winking_face:

    Mein Becken ist so ziemlich restlos bewachsen.

    Zitat

    Original von Freitaucher
    Über deinen Lampen hängen sicher keine Korallen,da sind höchstens Reflecktoren mit mehr oder weniger gutem Wirkungsgrad. :face_with_rolling_eyes: Gute LEDs geben ihr Licht voll in nem Winkel von 90° ab,nicht wie die Rundumleuchten T5 oder HQI.


    Ich hatte Reflektion und Abschattung erwähnt. Ohne die liegt HQI bei deutlich über 100 lm/W.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Hans-Werner,

    meine HQI hängt 7cm über dem Wasser.

    Wenn ich nur die Hälfte an Leistungsaufnahme benötigen sollte, würde ich also LEDs mit 160 lm/W brauchen. Würde mich überraschen, wenn sowas außerhalb von asiatischen Labors existieren sollte.

    Aber vielleicht ist meine Situation ja auch besonders ungüstig für LEDs. Viele Streuverluste oder Plazierungsprobleme, die LEDs lösen würden, hab ich nämlich auch mit HQI nicht.

    Gruß
    Stefan

    Hallo Marko,

    das Plazierungsproblem habe ich nicht. Da ich mehr oder weniger lückenlos überall Korallen habe, "verschwende" ich auch keine Lichtleistung. Durch die Plazierung würde mir die LED Null Vorteil bringen.

    Und durch den effektiven Wirkungsgrad sehe ich vielleicht 20% Vorteil, wenn die Zahlen oben stimmen. Keinesfalls 100%.

    Gruß
    Stefan

    Die meisten hier werden ja mehr oder weniger stromkostengeplagt sein und sich immer nach Alternativen umsehen. Von daher ist ein solcher Thread immer interessant.

    Wenn ich das richtig verstehe, bekomme ich also bei TM eine Lampe mit 12W Leistungsaufnahme. Im Versand kostet sowas ca. 150 Euro. Oder 24W für 250 Euro.

    Ich habe im Moment in Form von T5 und HQI ca. 1200W Leistungsaufnahme über dem Hauptbecken. Wenn ich die gleiche Leistungsaufnahme durch LED erzielen will, bräuchte ich also 50x24W Lampen für 12.500 Euro.

    Bislang ging es ja nur um die Leistungsaufnahme. Wenn die LED einen deutlich höheren Wirkungsgrad als die HQI hätte, könnte es sich wieder eher lohnen. HQI liegt ja im günstigsten Fall bei ca. 110-120 lm/W. Da das Licht ungezielt abgegeben und teilweise refektiert werden muss und abgeschattet wird, könnte man realistisch also vieleicht 80 lm/W rechnen.

    Soweit ich weiß, liegen LEDs im Labor teilweise darüber. Die Frage ist, was reale Aquarienleuchten an Wirkungsgrad bringen. Wenn es um 100 lm/W liegt, sehe ich im Moment noch nicht so richtig den Sinn in der Sache. Den Bauraum als Vorteil mal ausgenommen.

    Ich bin absolut kein LED Experte, also korrigiert mich, wenn ich irgendwo falsch liege.

    Gruß
    Stefan