Beiträge von Kermit999

    Ich glaube nicht das die Ati-Version einen anderen Lüfter hat, da sind nur ein paar andere Beleuchtungsprofile drin.

    Der Lüfter hat eine beschissene Regelung. Der geht erst an wenn die Lampe kochend heiß ist und läuft dann (eine weile) auf Maximalleistung.
    Also auch wenn man die Lampe gedrosselt betreibt ist sie sehr laut und wird sehr heiß.

    Ich habe an meine 2 zusätzliche 120mm-Lufter verbaut. Damit ist sie dann unhörbar und eiskalt.

    eine app dazuprogramieren kostet unterm strich nicht viel.

    Oh, da irrst du dich.
    Softwareentwickler sind teuer und schwer zu bekommen. Vernünftige Software braucht Erfahrung und Zeit, sowohl beim Management (Anforderungen) als auch beim Entwickler selber. Ein halbwegs brauchbare Hardware zusammen zu hauen kriegt fast jede China-Bude hin, aber das ganze sauber und intuitiv mit einer App kommunizieren zu lassen, und diese dann auch noch weiterhin zu pflegen, daran hapert es fast immer.

    Hallo Kermit,

    Wenn Ich es richtig verstehe wirkt das DSB als natürliche Filteranlage und kann einen Teil der problematischen Stoffe umwandeln und zumindest Zeitweise einlagern.

    Also einmal wird Fischpoop in Amoniak und dann in Nitrit und Nitrat umgewandelt. Das ist das was im Süßwasser der externe Filter macht. Das machen im Meerwasser die Bakterien auf / im Gestein. Dafür braucht man kein DSB, das funktioniert auch so zuverlässig.

    Andere problematische Stoffe sind z.B. Schwermetalle oder Giftstoffe, da hilft ein DSB meines wissen nach nicht.


    Wenn du ein Becken mit vielen FIschen hast, werden deren Ausscheidungen irgendwann zu Nitrat (no3) und Po4. Wenn du wenige Verbraucher (Korallen) hast reichert sich No3 und/oder Po4 an, und du kannst z.B. Algenprobleme bekommen. In einem DSB gibt es Sauerstoffarme Zonen in denen das No3 von Bakterien wieder abgebaut wird. So kann man No3 reduzieren. Bei Po4 hilft das so weit ich weiß nicht.

    Wenn du jetzt ein Becken ohne Fische einrichtest, wirst du aber eh keine Probleme mit zu viel Nährstoffen haben, du wirst sogar regelmäßig Nährstoffe zudosieren müssen.

    Auf den Abschäumer und ein Technikbecken (und die Rückförderpumpe) kann man dann auch verzichten. Es muss nur sichergestellt werden das genug Sauerstoff in das Wasser kommt.

    Ohne Steinkorallen kann auch die Kalkversorgung/Versorgungsystem wegfallen.
    Weiterhin braucht man nur sehr wenig Licht, so das nicht so viel Wärme von den Lampen erzeugt wird. Dann sollte es möglich sein eine geschlossene Abdeckung zu verwenden. Das minimiert die Verdunstung.

    Man kommt so mit sehr wenig einfacher (ausfallsicherer/rendundanter) Technik aus.
    - Licht
    - Strömungspumpen
    - Sprudelstein ???
    - Nachfüllautomatik
    - Auf jeden Fall eine sehr gute Dosierpumpe, denn mit sicherheit müssen Nährstoffe dosiert werden
    - Als Sahnehäubchen eine Mastertronic zur Überwachung aller wichtigen Wasserwerte. Ich hab schon im Urlaub die Dosierung der Dosierpumpe geändert.

    Ich glaube keiner hier hat ein Problem damit wenn du dir die Wohnung mit wasauchimmer vollstellst und es nutzt oder nicht !
    Ich meinte mit "macht keinen Sinn" auch nicht das es sich nicht lohnt für dich (das ist ja dein ding) sondern das es dann wirklich schwer wird wenn man fast garnicht da ist im Genensatz zu "ich bin ab und zu mal 2 wochen weg"

    Ich bin auch ohne Bedenken 2 Wochen in Urlaub. Die Urlaubsvertretung füttert die Fische, das wars. Kein Problem.

    Das ist noch ein unterschied ob du 2 mal im Jahr für ein paar Wochen weg musst, oder ob du 95% des Jahres garnicht da bist. Ersteres geht schon, letzteres macht eher keinen Sinn.

    Ich denke schon das man ein Becken bauen kann das mehrere Wochen alleine läuft.
    Das hätte aber nichts zu tun mit dem was man so üblicherweise kennt und ist auch eher nichts für einen Anfänger.
    Fische sind vollkommen indiskutabel.
    Einige robuste Weichkorallen sollte eigentlich klappten, aber das wird nicht geil aussehen. Ohne regelmäßiges gärtnern wird eine Korallenart (oder Glaßrosen oder Algen) irgendwann alle anderen verdrängt haben.

    Wenn man dann nach 3 Wochen zurück kommt ist da dieser Grün-Braune Sumpf von einem Becken mit zugealgten Scheiben. Innen alles vollgeklumpt von Kenia-Bäumchen oder Glaßrosen. Dann erst mal etliche Stunden investieren bis das ganze wieder halbwegs guckbar ist, wasser wechseln, testen, usw. und dann direkt wieder weg. Und alle anderen Meerwasser-Becken auf Youtube sehen soooooo viel besser aus. Ich glaube das macht keinen Spaß.

    Ich hatte schon eine ICP meines Salzwassers (ohne Osmosewasser) eingeschickt und kurz darauf ein Ergebniss bekommen das zu einer Osmosewasserprobe gehört. 3 Stunden Später dann noch ein anderes Ergebniss das zu einer anderen Osmosewasserprobe gehört. Auf meine Anfrage wurde erst nach mehreren Tagen reagiert, und dann bekam ich das (hoffentlich) richtige Ergebniss. Das hat mein Vertrauen in das Labor etwas erschüttert. Währen die falschen Ergebnisse nicht von Osmosewasserprobem gegeben, hätte ich das wahrscheinlich garnicht gemerkt und möglicherweise irgendwas vollkommen falsches in das Becken gekippt.

    Ich hab daraufhin mal die selbe Wasserprobe bei zwei verschiedenen Laboren eingeschickt.
    Da gab es auch einige Unterschiede, sowohl bei den Mengenelementen als auch bei den Spuris.
    Das einge z.B. zeigt viele Spurenelemente als "nicht Nachweisbar" an und möchte auch nicht das ich da etwas dosiere. Das andere zeigt dort Messwerte an, und möchte auch das ich da alles mögliche nachdosiere.
    Bei einem Wert hatten beide Labore sogar ein ähliches Ergebniss, aber das eine empfahl den Wert durch Wasserwechsel zu senken, das andere dagegen empfahl noch dazu zu dosieren.

    Aslo bei ICP ist auch nicht alles Gold was glänzt....

    Mit Kupferanemonen habe ich auch ein Problem. Die übernehmen so langsam mein Becken.
    Beim Beckenumzug wollte ich so ca. 15 Tiere mitnehmen. Nach mehreren Stunden Arbeit mit allen Tips die es so gibt hatte ich eine ( 1 !!!! ) losgelöst. Um die restlichen umzuziehen hab ich schließlich die alte Deko mit einer Trennscheibe zerlegt. Ich vermute das verschiedene Arten sich unterschiedlich stark festkrallen. Meine werden eins mit dem Felsen.

    Ich hatte übrigens mal eine ins Algenrefugium gepackt weil ich nicht mehr wusste wo hin damit. Dort wohnt sie seit Monaten, mitten in einem riesiegen Blob Drahtalgen und bewegt sich nicht von der Stelle. So viel zur Drahtalgenmethode....

    Sie umzubringen bringe ich nicht über mich :weinen:

    "Nano-Tech Clear Cube ist ein auf Turmalin basierender Würfel, der einige einzigartige Wasserklärungsfähigkeiten hat, indem er Wasser auflöst, dissoziiert und somit die gelösten organischen Stoffe abbaut "

    Er löst das Wasser auf ? WTF ?
    Klingt für mich wie eine von Engel besprochene Kreditkarte die negative Stahlen aus dem All abwehrt.

    Im Ernst, ich bin schockiert von der Empfehlung eines Fachlabors. Nicht nur, dass die Rechnung falsch ist (11,5*0,85^6= 4,3 nicht 3,5) sollte Triton auch den Einfluss von Phosphatdepots kennen.


    Das ist bestimmt richtig.
    Ich glaube nicht das man aus einem Becken das längere Zeit mit Phosphat 11 gelaufen ist wieder eines machen kann das mit Phosphat 0.05 läuft ohne über Jahre Fässerweise Adsorber zu benutzen oder alle Steine und Bodengrund komplett zu entsorgen.

    Dann wird das hier ja fast schon zum "Schnapper" werden...

    https://www.korallenriff.de/artikel/2246_d…te_von_ITC.html :uzi:


    Das hatte ich schon fast auf dem Wunschzettel.
    ABER : Man soll eine große Glasrose 120 Sekunden lang bestrahlen, und dann 2 Tage später nochmal 120 Sekunden. Das geht vielleicht in einem leicht befallenen Nano-Becken. Und ich glaube so ziemlich jede andere manuelle Glaßrosenbekämpfung geht da schneller.

    Es geht mir darum, herauszufinden, welches Ergebnis nun das Richtige ist.

    Das wird schwer. Nichmal mit einer ICP kannst du eine verlässliche Referenzmessung machen da die nicht genau das selbe misst.

    Stell dir eine Referenzlösung aus phosphpatfreien Meerwasser plus genau abgewogenem Natriumdihydrogenphosphat her, dann kannst du deinen Checker überprüfen und gegebenenfalls einen Korrekturfaktor ermitteln.

    Ich hatte auch noch ein informatives Gespräch mit Herrn Lindemann von ATI. Nun habe ich die Unterschiede zwischen den Essentials pro und + auch verstanden. Er meinte, solange ich noch PO4 leicht erhöht habe sollte ich bei den Pro bleiben, erst wenn der Wert absinkt wäre ein Wechsel auf + zu erwägen. D. h. also erstmal regelmäßig messen und dann entscheiden.

    Und was sind die Unterschiede ? Ich habs noch aus keiner Erklärung richtig verstanden.

    Wegen dem API-Test hatte ich schon mal gefragt, da ist nicht geplant einen anderen zu nehmen.

    Der ist aber auch nur ungenau wenn man ihn manuell verwendet, da man dann Tröpchen zählt die aus diesen Quetschflaschen kommen statt eine Spritze wie bei anderen Calcium-Tests. Das trifft ja nicht zu wenn der Test von der MT gemacht wird.

    NO3: Hier bin ich noch nicht ganz zufrieden. Man sieht sehr schön Änderungen bspw. wenn man mehr füttert aber gegen Referenz war doch noch ein Unterschied: 1,05 vs 2,0. Hier kann aber auch der Test schuld sein.

    Da gab es eine Änderung bei den Testsubstanzen. Je nachdem ob du die alte oder die neue Version hast musst du den entsprechenden Test wählen. Der Unterschied alt zu neu ist faktor 2 !

    Nimm ein Poti mit ca. 1000 Ohm. An die beiden äußeren Anschlüsse machst du Masse und die +12v dran, an dem mittleren Anschluss kannst du dann eine einstellbare Spannung abgreifen. Damit kannst du nicht nur 10V genau einstellen sondern auch dimmen.