Beiträge von argonaut

    Hallo Honk,

    wie oft erhältst du eine Benachrichtigung bei einem so engen Bereich von 7-7.2? Ich habe maximal mal ein paar Tage hintereinander gemessen, aber nicht mehrmals am Tag. Schwankt der Wert nicht automatisch ein wenig über den Tag verteilt?

    Gruß

    Chris

    Hallo Honk,

    danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich habe mir den KH Director von GHL mal angeschaut, da hat mich die Einrichtung abgeschreckt und GHL ist was Support anbelangt, auch nicht so das Gelbe vom Ei. Den GHL Keeper finde ich super von der Einfachheit her und ich bin auch am Überlegen, ihn anzuschaffen.

    An alle, die das für unsinnig halten. Ja, mag sein dass das viel Geld ist um so einen einfachen Wert wie KH zu bestimmen. ABER es gibt neben faulen Menschen (dazu gehöre ich teilweise auch) auch Leute, die beruflich sehr eingespannt sind. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, mir fest vornehmen, regelmäßig zu messen usw., es nützt nichts. Es mir passiert mir halt immer wieder, dass der Wert nach oben oder unten abrutscht.

    Zum Thema Sicherheit: ich bin kein Informatiker, aber kann man für solche Geräte nicht ein Gast WLAN einrichten und auch die Bandbreite stark reduzieren? Wenn das gehackt wird hat der Angreifer nur eine gedrosselte Internetverbindung, keinen Zugriff auf die PCs und anderen Geräte im Netzwerk. GHL verwendet ja auch eine Cloud. Ich glaube, wer solche Geräte nutzt, ob es nun Steckdosen, Heizungssteuerung und was es alles sonst noch gibt, sollte sich da zumindest etwas absichern.

    Grüße

    Chris

    Hallo Stefan,

    klar, ich würde zu solchen Mitteln auch nur greifen, wenn nichts anderes mehr funktioniert und wenn Gefahr besteht, dass die Würmer dauerhaft alle Acros angreifen.
    Ich denke auch, das AEFW X gut funktionieren kann und dabei deutlich verträglicher ist.

    Grüße

    Chris

    Es gibt Mittel, die funktionieren: Kaliumchlorid
    Nachteil: alles was keine Koralle ist muss aus dem Becken (Fische, Schnecken, Einsiedler usw.).
    Siehe:

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    Lanthan hilft auch relativ sicher, zieht aber den Phosphatwert nach unten ist für Fische ab einer gewissen Dosierung nicht gesund.
    Siehe: https://www.reef2rainforest.com/2020/11/05/the…-reef-aquarium/

    Die ganzen anderen "Wundermittelchen" enthalten im wesentlichen eine pflanzliche Komponente, die auf die Würmer wirkt, nicht die Eier. D.h. man muss es länger anwenden. Problem ist halt, dass die Konzentration des Wirkstoffs schwanken kann, d.h. es hilft bei einigen, bei anderen nicht.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    es ist wie ein Geschwür. Wenn man es lässt, breitet es sich u.U. aus, wenn man es abschneidet, hat man zwar eine Wunde, aber der Rest bleibt gesund :winking_face:
    Auf jeden Fall interessant wie unterschiedlich die Erfahrungen sind. Fragmentierte Korallen sind bei mir eigentlich nahezu immer durch gekommen. Egal wie du dich entscheidest, du bist danach eine Erfahrung reicher!

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    ich würde in JEDEM Fall fragmentieren sofern der Gewebsverlust fortschreitend ist. Ich habe es noch nie erlebt, dass das dann von alleine aufhört. Wenn es so bleibt und kein gesundes Gewebe weiter geschädigt wird kann man darauf hoffen, dass sich Algen nicht allzu sehr am phosphatreichen Kalkskelett ausbreiten und die Koralle irgendwann so groß ist, dass der Bereich abgeschattet wird. Aber das sind einige "wenns", ich würde auch fragmentieren.
    Ich habe einige Korallen verloren, weil ich nicht schnell genug reagiert habe und das auf benachbarte Korallen übergegangen ist. Das war aber die RTN Variante, das geht auch sehr schnell. Muss hier natürlich nicht zwingend auch so sein.
    Klar, die Fragmente werden kleiner, aber dafür macht es umso mehr Spaß, sie wieder gesund wachsen zu sehen :smiling_face:

    Grüße

    Chris

    Hallo Rüdiger,

    nein, gestartet habe ich mit ATI Essentials und ATI N/P. Das hat im Grunde auch gut funktioniert, allerdings hatte ich zweimal STN/RTN, immer im Abstand von einem halben Jahr. Und das lag hauptsächlich an den den fehlenden Nährstoffen in Kombination mit zu schwacher Strömung. War immer dasselbe Muster: Korallen wachsen gut, werden größer und die Strömung wird zu schwach in bestimmten Bereichen. Dann noch wenig Phosphat und es ging los. Habe da auch leider immer etwas zu spät reagiert.
    Was die Nährstoffschwankungen anbelangt sehe ich den Einsatz von Lebendgestein mittlerweile deutlich positiver als noch vor zwei Jahren, wobei das fehlende Lebendgestein zum einen bei mir keinen Einfluss auf Cyanos/Dinos hatte, zum anderen halte ich mittlerweile so Systeme wie das von Sangokai für deutlich geeigneter wenn man tot starten möchte. Ich glaube, mit Sangokai von Anfang an wäre mir das nicht passiert.


    Grüße

    Chris

    Hallo,

    Da niemand die genaue Ursache in einem konkreten Fall erkennen kann, gibt es auch keinen Königsweg. Try and Error - und verliert nicht den Spaß am Hobby.

    Genauso ist es. Ich habe tot gestartet, dosiere Phosphat und habe nach 2 Jahren immer noch keine Cyanos und trotzdem schneeweißen Sand. Und es gibt auf der anderen Seite Becken mit Lebenden Steinen und Cyanos.
    Wobei ich dir, Bernd, aus meiner vergleichsweise dürftigen Erfahrung schon zustimme, dass Cyanos als Erstbesiedler gerne auftreten, wenn die Mikrobiologie gestört ist. Und insofern denke ich auch, dass der Start mit Lebenden Steinen oder eine gewisse Beimischung sicher von Vorteil ist.
    Aber auch das kann man nicht wirklich generalisieren, es gibt zahllose tot gestartete Becken, die keine Cyanoprobleme haben.

    Grüße

    Chris

    Hallo Bernd,

    alles richtig, aber Phosphat als chemisches Zeugs abzutun ist nicht zielführend. Cyanos hin oder her, Phosphatmangel ist eins der am häufigsten vorkommenden Probleme. Die meisten Becken werden heute mit guter Technik und Totgestein gestartet, was eine Phosphatlimitierung recht wahrscheinlich macht. Da hilft auch Füttern nichts bzw. erst sehr spät. Im Gegensatz zu allen mögliche Kombinmittelchen, bei denen man im Grunde nicht weiß was enthalten ist, ist die reine Phosphat Dosierung eine übersichtliche und effektive Maßnahme, um eine Phosphat Limitierung zu verhindern.
    Wenn man blutiger Anfänger ist, dann halte ich einen Wert von 0,03 für zu gering. Ein paar Korallen mehr eingesetzt oder ein Wachstumsschub und man rutscht in eine Limitierung. Man kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen, Anfänger sollten 0,05 oder höher im Becken haben und oft hilft da nur die Phosphatdosierung.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    vielen Dank, ich habe die Kleinen wieder ins Becken zurück gesetzt. Jetzt brauche ich nur noch so einen Dornenkronenseestern um das mal zu testen :grinning_squinting_face:

    Mal schauen ob die Krabben wieder in die Ursprungskorallen zurück gehen. Es kann auch sein, dass das bloß Zufall war mit den Krabben. Ich hatte vor ein paar Wochen mal kurzzeitig eine hohe KH Schwankung, da ich übersehen habe, dass die KH Balling Flüssigkeit durch die Kälte auskristallisiert ist. D.h. ich habe normal weiter dosiert, aber die Konzentration war wesentlich geringer, so dass mir der KH abgerutscht ist auf knapp 6.
    Hat keine sichtbaren Folgen gehabt, aber da die beiden Korallen relativ neu sind und eh schon Schwankungen aushalten mussten, hat die KH Schwankung vielleicht zu einer Schwächung geführt. Mal weiter sehen...

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    ich habe vor etwa zwei Monaten zwei Import Korallen gekauft (eine Millipora, die andere kenne ich nicht).
    Diese Woche ist mir aufgefallen, dass beide an den Innenseiten diverse weiße Stellen aufweisen. Eine dritte Koralle, die zeitgleich eingesetzt wurde, sieht vollkommen gesund aus.
    Ich dachte erst an STN, aber das sieht etwas anders aus. Ich habe jetzt beide Korallen fragmentiert und dabei ist in beiden Korallen jeweils eine Krabbe aufgetaucht, die direkt in der Agropora saß.
    Hier die Bilder:


    Sind die harmlos? Oder können das die Ursache der Probleme sein?

    Habe eben erst eine Analyse zurückbekommen. Wasserwerte waren noch nie so gut, nahezu perfekt. Allen anderen Korallen geht es gut.


    Grüße

    Chris

    Hi Fabian,

    ja, das dauert etwas. So ziemlich jeder wird in diesem Hobby einige Fehlkäufe hinter sich haben. Irgendwann passt es dann mit der Ausrüstung und in der Regel bleibt man dabei.
    Der ATI Test ist sehr fein untergliedert: 0,01-0,02-0,03-0,05 usw. und lässt sich auch recht gut ablesen.
    Ich habe übrigens wie du beim ersten Becken auch Zeolith verwendet. Ich weiß nicht mehr warum, im Nachhinein war das totaler quatsch. Aber was solls, ist ja am Anfang auch nicht so einfach...

    Grüße

    Chris

    Hallo Fabian,

    der Phophattest von ATI ist auch sehr gut, sehr fein unterteilt und gut ablesbar. Oder eben den Hanna Checker.
    Detritus würde ich auch eher als Strömungsproblem einschätzen.

    Anfänger neigen häufig dazu, alles möglich einzusetzen, auch wenn noch gar kein Problem vorliegt (Adsorber, Mittelchen usw.). Das ist bei dem riesen Angebot auch nicht verwunderlich, in der Regel aber meist nicht angebracht oder sogar schädlich.

    Die absoluten Werte sind meist auch nicht so entscheidend, ob dein Phosphatwert jetzt bei 0,05 oder 0,09 oder 0,15 liegt ist gar nicht so entscheidend. Meist pendelt sich ein bestimmter Wert von alleine ein und der ist je nach Aquarium immer anders. Starke Schwankungen sind das größte Problem.
    Wenn du PO4 zugibst, einfach messen und schauen wie sich der Wert entwickelt.

    Grüße

    Chris

    Hallo Dietmar,

    ich auch, das wollte ich aber nicht schreiben, sonst gibts wieder einen auf den Deckel :winking_face: Wenn ich Ozon anhabe, lüfte ich halt sehr ausgiebig, das AQ steh direkt an der Balkontür. Dennoch ist ja nicht alles gut was gut riecht, insofern probiere ich es mit der geringeren Menge.
    :ironie: Schön wäre z.B. ein Vogel, den man samt Käfig in das Technikabteil hängen kann. Wenn er überlebt, ist Ozon richtig eingestellt, wenn nicht, muss man weiter reduzieren.

    Grüße

    Chris

    Hi,

    nutze auch Ozon. Habe den Sander 25 auf 500 Liter, irgendwie rieche ich aber immer OZON im Technikbecken. Bisher war er auf halb eingestellt, einfach weiter runter bis man nichts mehr riecht? Es gibt ja auch den Ratschlag, am Auslass des Abschäumers Kohle anzubringen, aber irgendwie ist das ein Gefummel und Kohle will ich nicht im Becken haben.
    Ich lasse den immer 2-3 Tage laufen alle paar Wochen, dann ist der Gelbstich wieder weg. Funktioniert super, aber das mit dem Geruch finde ich nicht so prickelnd.

    Grüße

    Chris

    Hallo Robert,

    nein, die Lampen sind über der Abdeckung. Unter der Abdeckung habe ich ehrlich gesagt noch nie gesehen, kann mir gerade auch nicht vorstellen, wie das gehen soll.

    Ich habe übrigens kein Glas sondern so spezielle Hohlkammer Stegplatten (https://www.ws-onlineshop.de/plexiglas-steg…16-farblos.html). Die haben eine hohe Lichtdurchlässigkeit und sind zudem leicht, aber sehr stabil. Sie verziehen sich nur minimal, ich drehe die alle 6-8 Monate mal um. Aber im Grunde bleibt es eine plane Fläche.
    Für die Auflage habe ich mir Halter mit einem 3D Drucker gedruckt. Für ein besseres Handling geht die Platte nicht über das gesamte Becken sondern besteht aus zwei Platten. So kann ich eine mal kurz anheben (zum Füttern per Hand). Was auch ganz gut ist: Meinen Futterautomat kann ich bequem auf die Platte stellen, über eine Bohrung gelangt das Futter dann ins Becken bzw. in einen Futterring (auch aus dem 3D Drucker).

    Mein Aquariumglas hat 16mm, die Halter sind schnell gedruckt und passen auch auf andere Becken mit 16mm. Allerdings habe ich zusätzlich noch eine Blende drüber, damit man die nicht sieht. Wenn du mal in dieser Richtung was brauchst, sag Bescheid. Wenn es ein paar Halter sind, will ich auch nichts haben dafür :winking_face:

    Gruß

    Chris

    Hallo Robert,

    mein Becken ist komplett abgedeckt (habe springfreudige Fische), ich kann keinerlei Nachteil erkennen, Probleme gibt es auch nicht. Einzig die Temperatur steigt schneller an, aber ich habe wie du eine Splitklimaanalage führ den Sommer. Die bräuchte ich aber eh, egal ob mit oder ohne Abdeckung. Sauerstoff bringt der Abschäumer ins Becken und das Technikbecken ist ja auch offen.
    Die einzige Konstellation, die zu Problemen führen könnte, wäre ein abschäumerloses Becken.

    Gruß

    Chris

    Hallo Karin,

    mache dir mal nicht zu viele Gedanken. Stickstoffmangel ist eher selten. Das Hauptproblem ist Phosphat bzw. der Wasserwechsel mit diesem Spezialsalz. Der Hersteller gibt übrigens an, maximal 10% zum Wasserwechsel zu verwenden. Da sind neben Bakterien auch Kohlenstoffquellen, Aminosäuren und Vitamine enthalten. Das Zeug ist hoch effektiv zur Senkung von Nährstoffen!!!

    Wie hoch war denn dein Aluminiumwert? Was ich auch nicht verstehe, man kann Schadstoffe durch Wasserwechsel reduzieren, das ist klar, aber warum nicht mit einem ganz normalen Salz? Und größere Wasserwechsel bei nährstoffarmen Verhältnissen sind eh nicht gut.

    By the way, Sangokai sagt nicht, Phosphat darf nicht nachweisbar sein. Wenn Phosphat kleiner 0,02 ist soll man die Flüssigkeiten 1-2 um die Hälfte reduzieren! Und im Sangokai System haben auch solche Sachen wie probiotic Salze nichts verloren.

    Gruß

    Chris

    Hallo Udo,

    das Problem ist halt, mit jedem Wasserwechsel entfernst du Nährstoffe und wenn Nährstoffe eh limitiert sind, ist das nicht gut. Das verschlimmerst die Situation eher, egal wie gut das Salz ist und wie ausgeglichen die Spurenelemente vorliegen. Bei allem anderen gebe ich dir recht, Schadstoffe, Nesselgifte, Spurenmangel usw., da macht der klassische Wasserwechsel Sinn.

    Andy, du hast den ersten Schritt gemacht, jetzt fehlt halt wie von einigen schon angesprochen Biomasse. Ich sehe auf den Bildern auch keine Einsiedler, Kleingetier und Schnecken. In dein Becken muss Leben rein kommen! Die Algen und Beläge verschwinden nicht von alleine, Sangokai ist die Basis für Nährstoffe, damit Korallen überhaupt erstmal die Chance haben, zu wachsen. Später wenn mehr Fische drinnen sind kommst du vermutlich auch ohne Zugabe aus. Wenn du jetzt nicht weiter besetzt freuen sich die Algen und Bakterien über das neue Futter.
    Mach dir nicht zu viele Gedanken bezüglich der Beläge, es kann durchaus auch erstmal schlimmer werden bevor es besser wird.

    Ich habe gestern auch wieder ein Kilo Korallen weggeschmissen. Zuletzt habe ich die mal alle schön fragmentiert, anwachsen lassen und dann zum lokalen Händler gebracht. Ich wollte nichts dafür haben, trotzdem hat er dankend abgelehnt, "zu gewöhnlich". Was an einer wunderschönen weißen Pilzlederkoralle gewöhnlich sein soll, habe ich nicht verstanden, aber was solls.
    So wird es vielen gehen, ich denke, zu bekommst auch ohne große Investition zu kostenlosen bis günstigen Korallen.

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    alles klar, bei einem solchen Szenario ist es dann nachvollziehbar. Wollte nur sicher gehen dass ich nicht etwas übersehen habe. Die Dosierbehälter stehen bei mir unter der Wasseroberfläche, insofern ist das sicher gestellt.

    Grüße

    Chris

    Hallo Andy,

    das Basic Set ist für die Versorgung von Spurenelementen, Calcium und KH. Da hast du völlig recht, so lange kein Verbrauch da ist, macht es keinen Sinn es zu dosieren. Kein Verbrauch = kein Korallenwachstum. Woran hast du festgestellt, dass du zu viel gefüttert hast? An den Algen oder an konkreten Werten? Zeolith zieht dir Ammonium aus dem Becken, das ist aus meiner Sicht völlig ungeeignet am Anfang.
    Grob veranschaulicht versucht man ein Gleichgewicht zu schaffen zwischen Nährstoffeintrag und -austrag. Wenn du ausreichend Nährstoffe im Becken hast verbrauchen das die Korallen, mehr Korallen, mehr Verbrauch. Wenn du zu wenig Produzenten hast (Fische), sinkt das Nährstoffangebot und Korallen werden u.U. limitiert in ihrem Wachstum. In solchen Fällen kann man den Fischbesatz erhöhen. Manchmal reicht das aber nicht und man kann Phosphat und Stickstoffquellen zudosieren (das gibt es von Mrutzek, ATI, Bartelt usw. als Einzelflaschen) oder eben ein Kombipräparat wie das Sangokai NutriComplete verwenden.
    Lies dir mal das Start System von Sangokai durch und wenn dich das überzeugt, dosiere genau nach Anleitung und beobachte das Becken. Ein paar weitere einfache Korallen rein und sobald du merkst, dass KH und Calcium verbraucht werden, weiter besetzen mit Korallen.

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    Wenn etwas ausfällt, wird einfach nicht mehr zudosiert und kein Wasser kann vom Aquarium/Filterbecken zurücklaufen.

    Volle Zustimmung, Technik ist schön, aber Fehler sind halt immer möglich. Was ich an der Thematik hier aber nicht verstehe: Die Dosierschläuche werden mechanisch gequetscht, d.h. selbst wenn die Technik ausfällt, ist ein Rücklaufen oder Vorwärtslaufen unmöglich, auch ohne Rückschlagventil.

    Die Lösung mit den T-Stücken ist clever, da würde mich allerdings der Reinigungsaufwand nerven und wenn man das dann mal vergisst...


    Aber große Behälter würden meiner persönlichen Einstellung widersprechen, Wenn nämlich eine Pumpe (warum auch immer) spinnt, fördert die nur bei dir aktuell nur zwei Liter in das Becken..... mit einem 10-Liter.Behälter gleich 10.

    Genau das ist mir passiert beim Beckenstart. Da gibt es bei GHL viele Einstellmöglichkeiten und ich habe aus Versehen eine Einstellung übersehen und dann wurden die kompletten zwei Liter KH ins Becken gepumpt...

    Grüße

    Chris

    Hallo Andy,

    finde auch, dass es vom Aufbau her sehr gut aussieht. Krass finde ich schon, dass das Becken jetzt bald ein Jahr steht, sieht aus wie frisch eingerichtet. Ich kann verstehen, dass du jetzt nicht noch mehr Geld in Korallen stecken möchtest mit der Gefahr, dass die es nicht überleben. Aber um alle freie Flächen wird konkurriert, seien es Bakterien, Algen oder eben Korallen. Von alleine werden die Algen nicht verschwinden. Rüdinger hat oben Sangokai angesprochen, das kann ich auch empfehlen, z.B. Sangokai Start. Da kannste eigentlich nichts falsch machen. Du brauchst Nährstoffe und dann wachsen die Korallen auch.

    Viel Erfolg

    Chris

    Hallo,

    danke an alle, ich werde die Schläuche wie von Ingo empfohlen bis knapp unter die Wasseroberfläche führen.

    Frank: gute Idee, werde ich mir merken. Aktuell habe ich so 2 Liter Dosierbehälter, das ist eh schon recht knapp. Wenn ich die nochmal verdünnen würde müsste ich oft nachfüllen.

    @Daniel: was es nicht alles gibt (Entleerung des Schlauchs). Ich habe GHL Dosierer, die sind qualitativ schon sehr gut. Ich hatte aber am Anfang das Problem, dass bei sehr geringen Mengen Luft gezogen wurde und ich habe alles mögliche probiert. Neue Schläuche, Schlauchdurchmesser geändert, verklebt, war wir verhext. Dann habe ich so ein Peristaltikschlauch als Meterware gekauft (Santoprene) und komplett durchgezogen, so dass es nur noch einen Schlauch gibt. Dann war Ruhe.

    Schönen Abend

    Chris

    Hallo,

    es wird oft abgeraten, die Enden von Dosierschläuchen bis unter die Wasseroberfläche zu führen. Ich habe immer wieder das Problem, dass KH oder Ca oder beides ausfällen und dann bildet sich Stalagmiten, oft merke ich das dann zu spät. Am Schlauchende ist ein Rückschlagventile, wenn ich da im Anschluss noch einen 5cm langen Schlauch anbringe, hängen die Schläuche im Wasser. Ich dosiere 18-20 mal pro Tag je Flüssigkeit, da ist ständig ein Durchlauf, zudem verhindern die Rückschlagventile ja, dass Wasser zurücklaufen kann.
    Aber auch ohne Rückschlagventil ist der Schlauch doch in der Schlauchpumpe eingequetscht, d.h. da kann nichts zurück laufen. Verstehe nicht so ganz, warum davon abgeraten wird. Gibt es noch andere Gründe?

    Grüße

    Chris

    Hallo Andy,

    das sieht alles etwas kahl aus, hast du mal eine Gesamtansicht? Wenn Korallen wachsen, gehen Algen häufig zurück. Die paar Stöpsel sind schon sehr wenig, vor allem wenn das Becken seit Mai 2020 steht.
    Die Nährstoffe scheinen darüber hinaus limitiert zu sein, was heißt Phosphat < 0,02? Verfärbt sich der Test gar nicht?
    Versorgst du das AQ mit einem System, wie Balling, Balling light, ATI usw.?

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    da stimme ich euch beiden zu, aber am Anfang sind die Tiere ja noch recht klein und trauen sie sich (zumindest bei mir) nicht ins Freiwasser. Ich glaube, der kritische Punkt ist am Anfang, da können die Grundeln tatsächlich zu wenig Futter abgekommen wenn man nur von oben Futter "für alle" zugibt. Ab einer bestimmten Größe kennen die nichts mehr, keine Scheu, kein Selektieren bei der Futterauswahl, alles wird ins große Maul geschnappt.

    Grüße

    Chris

    Hi Johns,

    sorry, aber aus dem Artikel geht nicht wirklich viel hervor. Da steht, Bakterien wurden im Magen nicht nachgewiesen, die Ernährung sei wenig erforscht, aber sie "scheinen" auf Biofilme angewiesen zu sein. Wirklich stichhaltig ist das nicht. Ich habe gelesen, dass man die Grundeln möglichst fleischreich ernähren sollte und dass sie anfällig seien für Würmer und Parasiten, weil sie den ganzen Tag den Sand durchkämmen.
    Ich möchte das gar nicht total in Abrede stellen, aber es gibt durchaus AQ in denen die Tiere jahrelang überleben. Und ich vermute sehr stark, dass die Tiere oft wegen zu wenig Futter eingehen. Dass mit den Parasiten muss ich mir auch nochmal genau anschauen, eventuell kann man das Futter mit einem Mittel prophylaktisch gegen Würmer anreichern.

    Ingo
    das habe ich auch gelesen, wobei es da nicht viel Informationen gibt. Ich habe mal irgendwo gelesen, die werden nicht älter als 3-4 Jahre.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    dem möchte ich mal widersprechen. Meine Maiden Schläfergrundel ist zwar jetzt nach 2 Jahren auch verstorben, aber sie war stets kugelrund und wohl genährt. Ich tippe mal auf eine Erkrankung, ging dann auch recht schnell.
    Lexo, du hast die Frage von Ingo nur indirekt beantwortet. Frisst die Grundel und wenn ja wieviel? Gerade im Jungstadium sind die Grundeln eher etwas scheu und bleiben auf dem Boden. Wenn man Futter ins Becken gibt passiert genau das was du beschrieben hast und unten bei den Grundel kommt nicht mehr viel an, wenn überhaupt.

    Es ist nicht schwer, aber teilweise etwas aufwendig, solche Grundeln zu ernähren. Ich habe mir einen PVC Stab besorgt und den von oben in den Aquariensand gesteckt. Dann habe ich wahlweise halbe Futtertabletten und Futtergranulat eingefüllt, das sinkt dann recht schnell zu Boden. Wenn man dann den Stab vorsichtig heraus zieht bleibt das Futter im Sand.
    Mir war das dann irgendwann zu aufwendig und ich habe etwas experimentiert. Manches Pelletfutter sinkt sehr schnell zu Boden und wenn ich das Futter an die richtiger Stelle ins Aquarium gebe, sinkt es ab ohne dass andere Fische das alles fressen können. Die Pellets schwimmen dann langsam über den Sand von einer Seite des AQ zur anderen. Die Grundel hat das schnell bemerkt, wartet abends schon an dieser Stelle und fängt sich die Pellets.
    Hinzu kommt, dass wenn die Grundel genug im Maul hat, erstmal so eine Arte Mahlprozess beginnt. Die Grundel scheint auf dem Futter herum zu kauen, dabei interessiert sie kein weiteres Futter, was an ihr vorbei schwimmt. Je nach Größe des Futters kann das schon mal eine Minute dauern und natürlich ist dann nicht mehr viel Futter im Becken verfügbar. D.h. man sollte die Grundel vor allem am Anfang gezielt füttern und sich etwas Zeit nehmen.
    Wenn sie dann eine bestimmte Größe erreicht hat, geht sie auch ins Freiwasser und kennt keine Scheu. Sie fraß bei mir alles, Frostfutter, Pelletfutter, Flockenfutter, Norialgen. Ganz besonders mochte sie Shrimp Sticks, das war insofern auch super, weil nur die Grundel die Sticks mit ihrem großen Maul schnappen konnte, da gab es keine Konkurrenz mit anderen Fischen.
    Wenn man sich darauf verlässt, dass die Grundel im Boden Nahrung findet und über die allgemeine Fütterung genug abbekommt, dann wird das in den meisten Fällen nicht klappen.

    Aktuell habe ich einen Zebra Schleimfisch, der etwas mager aussieht. Bei der Futtergabe wuselt er mit den anderen Fischen durchs AQ und scheint zu fressen. Bei genauerem Hinsehen ist mir aufgefallen, dass der Fisch zum einen nur Frustfutter frisst, zum anderen nur eine ganz bestimmte Größe. Während die Riffbarsche und selbst der größere Doc auch sehr kleine Partikel verschlingen, frisst der Schleimfisch nur eine bestimmte Futtergröße. Die größeren spuckt er wieder aus, die kleineren sieht er scheinbar nicht. Ich füttere den jetzt gezielt mit einem Frustfutter, dass für seine Bedürfnisse ideal ist.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin sicher kein Fischflüsterer und auch kein Experte, aber bei manchen Fischen muss man die Fütterung etwas gezielter angehen.

    Grüße

    Chris

    Hallo Tim,

    das passt alles zusammen :winking_face: Wenig Dreck, wenig Nährstoffe, wenig Adsorbat. Algen an den Scheiben sind für mich immer so ein Indikator, nach drei Tagen sieht man bei mir deutlich den Aufwuchs an den Scheiben. Wenn es länger oder kürzer dauert ist das für mich immer ein Hinweis, dass sich im Becken etwas verändert.
    Cyanos passen auch, im Freiwasser sind praktisch keine Nährstoffe mehr und sie stürzen sich auf die Phosphat Quellen im Sand/Gestein. Wenn dein Nährstoffhaushalt in Ordnung ist, sollten die dann von alleine wieder verschwinden.

    Wie Rüdiger schreibt kannst du den Phosphatwert kurzfristig nicht mit Frostfutter erhöhen. Letztlich sollte man die Fische immer bedarfsgerecht ernähren, weder zu viel noch zu wenig. Dann lieber den Fischbesatz erhöhen oder wenn dies nicht geht oder erwünscht ist, Nährstoffe zusätzlich dosieren. Im Idealfall hast du ein Gleichgewicht zwischen Eintrag über Fütterung/Ausscheidungen der Fische und dem Verbrauch (Korallen, Bakterien, Algen). Das hängt alles vom Besatz, der Technik und den Zusätzen ab, die man im Becken hat. Wenn es in die eine oder andere Richtung "aus dem Ruder" läuft, muss man halt langsam gegen steuern, in deinem Fall durch die Dosierung von Nährstoffen.

    Gruß

    Chris

    Hallo Tim,

    ich sehe es wie Robin, allerdings nicht was die Phosphat Dosierung anbelangt. Erhöhung des Fischbesatzes und mehr Fütterung mag mittelfristig helfen, aber jetzt würde in jedem Fall PO4 dosieren und zwar so viel bis du sicher 0,03-0,05 nachweisen kannst. Am besten über eine Dosierpumpe.
    Ich vermute mal, du hast mit Totgestein gestartet. Habe ich auch vor knapp zwei Jahren und ich habe eine zeitlang Phosphat und Stickstoff dosieren müssen und zwar nicht zu knapp. Irgendwann war dann der Sättigungspunkt erreicht und ich konnte die Dosierung runterfahren bzw. ganz einstellen.

    Bei dir kommt der relativ hohe KH noch hinzu. Das ist so eine Art Turbo für das Wachstum, d.h. du hast einen Turbo an, aber kein Benzin im Tank. Das verschlimmert die Situation noch, ich würde den KH langsam auf 7-7,5 senken, parallel dazu Phosphat dosieren.
    Bei Stickstoff ist es immer so eine Sache, nicht nachweisbar bedeutet nicht, dass nicht doch genügen Stickstoffquellen vorhanden sind, z.B. in Form von Ammonium. Korallen sterben auch nicht so schnell bei Stickstoffmangel, sie werden eher hell.


    Gruß

    Chris

    irgendwie hat es den Link nicht reinkopiert, hier nochmal: Blaue Invasion

    Ich habe drei Sorten im Becken, eine blaue, eine violette und eine braune. Mir gefallen sie sehr! Ich konnte noch keinerlei Schäden feststellen, weder bei SPS noch LPS noch Weichen.

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    könnte auch Sarcothelia edmondsoni sein, blaue xenie. Wuchert sehr stark, sieht aber klasse aus und stört keine anderen Korallen.
    die besetzen jede freie Fläche wenn man sie lässt, Extrembeispiel:
    Gruß

    chris

    Hi Fabian,

    die Post hat so lange gebraucht, weil der Zippbeutel aufgegangen ist und die Post hat das dann neu verpackt :winking_face: War aber noch ausreichend Material vorhanden, es sind leider Dinos und zwar ausschließlich. Konnte weder Cyanos noch Kieselalgen sehen. Bilder kann ich nicht machen, aber sie sehen so aus wie hier: Dinos

    Gruß

    Chris