Beiträge von Burkhard Ramsch

    Hallo Hajo,

    warum soll man die Werte nicht korrigieren können?
    Unsere Erfahrungen (einige Kunden) zeigen, dass man sehr wohl z.B. Karbonathärte überdurchschnittlich dosieren kann, wenn z.B. durch Säurequellen die Karbonathärte sinkt, die Calciumkonzentration jedoch schön im Optimum bleibt. Wir empfehlen sogar die Karbonathärte bei ca. 10°dH zu halten (natürliche Konzentration 6-7°dH), um die täglichen pH-Schwankungen geringer zu halten. Die mögen z.B. Doktorfische gar nicht gern.

    Bei Calcium kann es sein, dass trotz vermehrter Dosierung die Konzentration nicht steigt. Oft genug liegt es an einem Magnesiummangel - Magnesium ist ein Calcium-Ausfällverhinderer.

    Zu den Toleranzen: richtig ist, dass die Optimumwerte nicht bis zur zehnten Stelle hinter dem Komma eingehalten werden müssen, um Erfolg zu haben. Wie groß die Toleranzen sein können, ist pauschal nicht festzumachen, da artspezifisch sehr unterschiedliche Werte vertragen werden. Es gibt z.B. auch Steinkorallen die über 10 mg/l Phosphat aushalten. Daraus jetzt eine allgemeine Empfehlung zu machen, wäre tödlich für die Mehrheit der Steinkorallen.

    Grüße, Burkhard

    Hallo Hajo,

    wenn sich Karbonathärte und Calciumkonzentration im Aquarium unterschiedlich anreichern - kommt doch relativ häufig in Riffaquarien vor - kommt man mit einem Kombiprodukt nicht weit: ein Wert ist immer zu niedrig, dafür der andere zu hoch. Dann hilft nur einzelne Zugabe der Karbonat- und Calciumkomponente. - Dass es bei Dir klappt ist super, aber nicht selbstverständlich.
    Andere halten Kalkreaktoren für die einfachste Methode.
    Alle Kalk-Methoden (Balling, Kalkreaktor, Kalkwasser) funktionieren und können kombiniert werden, alle haben ihre Vor- und Nachteile und alle können schief gehen.

    Grüße, Burkhard

    Hallo,

    heißes Wasser ist keine gute Idee, da ein Teil des Wirkstoffes dabei verloren geht - deswegen schäumt es.

    Mann kann aber das Natriumhydrogencarbonat super in einem Kalkwasserreaktor verwenden, um nicht allzuoft die Lösung anrühren zu müssen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass der Reaktor eine große Kapazität (Gramm Pulver) hat.

    Infos: http://aquacare.de/index.php/aqua…rbonat-kwr.html

    Grüße, Burkhard

    Toxizität auf Fische (vor allem der Gattung Zebrasoma) untergekommen.

    Hallo Fällgeschädigte,

    mir scheint, dass alle Fällmethoden - ob nun mit Lanthan oder Eisen - potentiell für Zebrasoma-Arten und -Verwandte kritisch sind. Das kann jahrelange gut gehen, auch bei irrtümlich 10facher Dosierung, doch irgendwann passiert es: die Tiere (Zebrasoma) fangen an zu japsen, legen sich schief und sterben recht schnell. Die anderen Tiere zeigten keinerlei Auffälligkeiten, außer dass sie sich durch die Trübungen im Aquariumwasser für kurze Zeit versteckten.
    Wir konnten keine direkten Ursachen feststellen. Auch sahen wir keine chemischen Abweichungen (Sauerstoff, pH-Wert) in dem betroffenen Aquarium.
    Deshalb haben wir das Produkte "Phosphat-minus" schon vor langer Zeit vom Markt genommen, obwohl die überwiegende Anzahl von Aquarianer gut damit zurecht gekommen sind.
    - Die vor einiger Zeit propagierte Methode, Stahlwolle einzusetzen, hat ähnliche Symptome verursache - vielleicht derselbe Mechanismus? Es wurden aber auch Verunreinigungen der Stahlwolle (Legierungsbestandteile) diskutiert.
    Bei Eisen-Adsorbern sind uns nie solche "Nebenwirkungen" vorgekommen, obwohl der Chemismus eigentlich der gleiche sein sollte. Vielleicht ist es einfach nur die Geschwindigkeit (Adsorber = langsam, Fällmittel = verdammt schnell).

    Grüße, Burkhard

    Hallo Dieter,

    im Grunde ist es fast egal: beide Versionen (Membranventil, Schrägsitzregelventil) haben ähnliches Verhalten. Wichtig ist, dass diese Ventile nicht überdimensioniert werden. Wenn z.B. durch ein 40er Ablaufrohr nur 1 m3/h durchfließen, ist das Einstellen immer noch kniffelig. Wenn im mittleren Einstellbereich die gewünschte Wassermenge fließt, hat man die besten Regeleigenschaften.

    Gruß, Burkhard

    es gibt keine durchgeknallten Fische

    Mir ist klar, dass "durchgeknallt" kein Fachbegriff ist. Der Ausdruck sollte nur verdeutlichen, dass es außerordentlich große Unterschiede im Verhalten unterschiedlicher Fische ein un der selben Art gibt. Wenn ein Fisch in einem bestimmten Aquarium die und die Verhaltensweisen zeigt, kann ein zweiter Fisch der selben Spezies im selben Aquarium vollkommen anders reagieren.

    Grüße, Burkhard

    Meiner Meinung nach wird oft genug zu wenig gefüttert. Selbst friedliche Fische werden aggressiv, wenn sie nichts zu fressen haben. Hält man diese Gruppe von Barschen, ist eine häufige und abwechslungsreiche Fütterung Grundvoraussetzung. Unter häufig verstehe ich mindestens 4-5 mal pro Tag. - Und selbst dann kann es schief gehen, wenn das Becken nicht an die Fische angepasst ist (Größe, Verstecke, Reviergrenzen, etc.). Stimmt alles gibt es immer noch das Individuum: einige Fische sind einfach durchgeknallt und lassen sich nicht mit Artgenossen vergesellschaften.

    Grüße, Burkhard

    Hallo Joachim,

    ist einer der Werte (Ca, KH) zu hoch, sollte die Leistung gedrosselt werden (weniger CO2 und/oder weniger Zulauf).
    Wenn nur ein Wert zu niedrig ist, kann dieser mit den passenden Flüssigkeiten oder Salzen angehoben werden. Da gibt es 1000 Produkte mit 1001 Namen.

    Bei KH 9,3 würde ich mir keine Sorgen machen. Das ist zwar höher als im natürlichen Riff (6-7°dKH), doch im Aquarium hat es Vorteile, weil das Wasser stärker gepuffert ist und pH-Wertschwankungen (Tag/Nacht) damit geringer sind.

    Ab KH12 kann es kritisch werden, dann muss tatsächlich die Leistung des KR gedrosselt werden. Bei zu hohen KHs fällt das Calciumcarbonat im Aquarium aus und bringt die komplette Wasserchemie durcheinander.

    Grüße, Burkhard

    Hallo Sunny,

    zurzeit würde ich nicht am Phosphatwert herumspielen, sondern den Tierbestand erhöhen, um "keine" freien Flächen zu haben. Dann kann auch gefüttert werden. Gibt deinem System ein wenig Zeit.

    Grundsätzlich gibt es verschiedene Methoden, den Phosphatwert zu erhöhen:
    - mehr Futter für Fische, etc. (Frostfutter nicht spülen)
    - mehr Futter für Niedere Tiere (Plankton, Ersatzplankton)
    - Zugabe eines Phosphatproduktes (aus der Planktonzucht)
    - indirekte Methoden: z.B. Abschäumerleistung drosseln (würde ich persönlich nicht machen)

    Grüße, Burkhard

    Von Blisterpackungen bin ich im allgemeinen sehr enttäuscht. Deshalb nehme ich nur die 500 oder 1000g-Packungen. Die zerschneide ich in Tagesportionen und ab zurück in das Gefrierfach (mit so wenig wie möglich Luft, um Gefrierbrand zu vermeiden).
    Praktisch, um sich nicht die Finger zu brechen - eine Eiszange:

    Grüße, Burkhard

    Die Materialien mit den tollen Namen "Bali", "Fidji" etc. sind - so weit ich weiß - einfache Granulate aus einem Kalkbruch. Seriöse Bezeichnugnen sind Kalkgranulat oder Calciumcarbonatgranulat oder -bruch. Alles sind Naturprodukte aus fossilen Kalkschichten und enthalten ebenso wie Korallenbruch unterschiedliche Konzentrationen an Phosphat. Wenn die Körnung stimmt (abhängig von den Tieren), sind sie ein vollständiger Ersatz und können bedenkenlos eingesetzt werden.

    Grüße, Burkhard

    Hi Joe,

    die Versuche wurden in einem "Standard-Kalkreaktor" durchgeführt:
    Volumen: 2,77 l
    Innendurchmesser: 105,6 mm
    Turn-Over: 24 h (also im Sättigungsbetrieb)
    Kreislaufvolumenstrom: 400 l/h = interner Turn-Over = 25 s
    CO2-Eintrag: Injektor an der Saugseite der Pumpe bzw. Kolonne
    CO2-Steuerung: über pH-Wert
    Temperatur: 25°C
    Einfahrzeit der Materialien: > 1 Woche

    Tiefst erreichbare pH-Werte (der gilt nur für das oben genannten System - bei anderen Reaktoren kann das vollkommen anders aussehen! Es gibt Reaktoren, die bis auf pH 5,3 herunterkommen:frowning_face:
    Calciumcarbonatbruch grau, Injektor: 6,3
    dito, Kolonne: 6,1
    Calciumcarbonatbruch weiß: 6,3
    dito, Kolonne: 6,1
    Muschelbruch, Injektor: 6,3
    dito, Kolonne: 6,1
    Turbo-Granulat, Injektor: 6,35
    dito, Kolonne: 6,15
    Korallenbruch grob oder fein, Injektor: 6,4
    dito, Kolonne: 6,2
    Diese Werte sehen erst einmal ziemlich ähnlich aus. Aber die erzielte Leistung (unter den oben genannten Bedingungen) unterscheidet sich zwischen dem schlechtesten und dem besten Material um den Faktor 1,7 und zwischen Injektorbetrieb und Kolonnenbetrieb um den Faktor 1,2.

    Es ist zu beachten, dass der tiefst erreichbare pH-Wert im Reaktor umgekehrt proportional zur erzielten Leistung ist (für Wissenschaftler). D.h. je niedriger der pH-Wert einstellbar ist (ohne dass sich große CO2-Blasen im Reaktor sammeln), desto geringer ist die Leistung im Sättigungsbetrieb eines Kalkreaktors. Hört sich erst einmal blöd an, weil man immer denkt, je niedriger der pH-Wert desto höher die Leistung - das gilt aber nur für ein und das selbe Material der gleichen Charge. Die obige Regel hat damit zu tun, dass der tiefst erreichbare pH-Wert von der im Reaktor befindlichen Karbonathärte/Calciumkonzentration abhängig ist. Je löslicher (je größer das Löslichkeitsprodukt) das Material ist, desto besser bildet sich KH/Ca bei relativ hohem pH-Wert. - Die Theorie und meiner Meinung nach auch die Praxis von Kalkreaktoren haben es in sich. Während unseres 3,5jährigen Forschungsprojektes haben wir viel dazugelernt, obwohl wir schon seit 1995 Erfahrungen mit dem Kalkreaktorenbau haben und meinten, dass Wichtigste zu wissen. Ich werde demnächst einige Ergebnisse posten.

    Wir haben leider schon einige Aquarianer erlebt, die sich ihren pH-Wert im Aquarium durch falsche Einstellung bis in den Bereich von 7,0 herunter-"gebombt" haben. Das ist zwar nicht gleich der Totalausfall (mit Super-GAU habe ich vielleicht ein wenig übertrieben), zu Algenplagen hat es jedoch meist geführt und teilweise lange gedauert, bis sich alles wieder normalisiert hat. Das will ich jedem Tier und natürlich auch jedem Aquarianer ersparen

    So weit, Burkhard

    Wenn es irgendwie möglich ist, sollte in einem herkömmlichen Kalkreaktor eine pH-Messkette installiert sein. Die Gefahr durch eine falsche Einstellung für das Aquarium ist zu groß. Gerade wenn der Zulauf sich nur leicht verstellt (ein Problem aller Kalkreaktoren, die keinen Kleinstfilter im Zulauf installiert haben), können schnell ungünstige Bedingungen entstehen, die eine Kettenreaktion an negativen Folgen entwickelt. Eine pH-Steuerung ist einfach eine Absicherung - nicht gegen alle Störungen aber doch gegen einige. Die Steuerung muss nicht hochpräzise sein, eine Hysterese von 0,1 ist ausreichend.
    Bitte die CO2-Sicherheitsschleife nicht vergessen, da Rückschlagventile - auch die guten - irgendwann einmal den Geist aufgeben und Magnetventil und Druckminderer zerstören können.

    Grüße, Burkhard

    Da muss ich leider widersprechen. Wenn ein Kalkreaktor am Limit betrieben wird - und das ist bei vielen Acropora-Plantagen-Besitzern der Fall - ist der tiefst erreichbare pH-Wert (abhängig vom System, des Materials, Alter des Materials, Betriebsdruck, CO2-Eintragsystem, Temperatur, Durchfluss...) von Bedeutung. Wenn dieser durch falsch oder nicht kalibrierter Messkette nur um 0,1 unterschritten wird, sammel sich sofort eine große CO2-Blase an, die je nach System die Kreislaufpumpe des Reaktors zum Stehen bringt und einen Super-GAU im Aquarium auslösten kann. Muss nicht sein, kann aber. - Bei Kalkreaktoren, die nicht durch den internen pH-Wert gesteuert werden, besteht dieses Risiko natürlich nicht.

    Grüße, Burkhard

    Hallo Nils,

    das ist genauso ein Zwischending zwischen Schlauch und Rohr: druckfest, einigermaßen flexibel und mit PVC-U-Rohr verklebbar. Aber auch dieses "flexible Rohr" hat Weichmacher - sonst wäre es nicht biegsam. Allerdings erheblich weniger, als die bekannten "Eheim"-Schläuche.

    Dieses Flexrohr ist super, um Verbindungen zu realisieren, die mit PVC-U-Fittings nicht machbar sind - beliebige Winkel, Versätze, etc.. Der Fließwiderstand ist aber höher als die von der Kombination PVC-Rohr + PVC-Bögen (nicht 90°-Winkel!). Ich kenne jetzt dein Fabrikat nicht; die Flexrohre, die ich kenne, haben aufgrund der Stützstruktur (Kunststoffspirale im PVC-Anteil) innen eine leicht gewellte Form, die den Wasserfluss behindert. Strömungtechnisch ist diese Lösung nicht optimal aber machbar. Ich persönlich würde nicht mehrere Meter dieses Materials einbauen - kurze Strecken kein Problem.

    Grüße, Burkhard

    PVC Schlauch

    PVC-Schlauch ist eines der ungeeignetsten Materialien in der Meerwasseraquaristik, aber preiswert. Weich-PVC (PVC-Schläuche bestehen daraus) enthält Weichmacher, die sich mit der Zeit aus dem Schlauch herauslösen und den Schlauch aushärten lassen. Harte Schläuche springen leicht von Schlauchtüllen oder Rohren oder lecken an den Anschlussstücken, wenn sie nicht mit Schellen gesichert sind.
    Typische Weichmacher sind Phthalate, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Es gibt auch Weichmacher, die Phosphate abgeben.
    Eine feste Verrohung aus Hart-PVC (PVC-U) oder ABS ist definitiv die bessere Lösung.

    Gruß, Burkhard

    Müsste ich mehr Wasser durchpressen um 2 Auslässe zu versorgen, wäre sicherlich eine stärkere Pumpe und ein grösser Querschnitt erforderlich. Die dicken Speedies haben dann ja schon 40/50er Auslässe, daher müsste mindestens mit 50mm verrohrt werden. Ansonsten wird massig Strom verbraten.

    Hallo Andy,
    der Auslass einer Pumpe hat nicht viel mit dem zu wählenden Durchmesser der Rohre zu tun. Ausschlaggebend ist die gewünschte max. Wasserleistung (m3/h). Eine Strömungsgeschwindigkeit von 1,5 m/s in der Druckseite und 1,0 m/s in der Saugseite sollte nicht überschritten werden. Ansonsten geht zu viel Energie in Reibung verloren (Stromrechnung). Hilfe beim Berechnen gebe ich gern.

    Grüße, Burkhard

    WW kontrollieren ( Ammoniak, Ammonium, Nitrit )

    Auf die Nitritmessung kann man auch verzichten. Im Süßwasserbereich ist Nitrit ein wichtiger Faktor aber im Meerwasserbereich durch den hohen pH-Wert kann Nitrit eher vernachlässigt werden. Konzentrationen von einigen mg/l Nitrit in Ausnahmefällen sind kein Problem bei pH >8,0. Dauernd erhöhte Werte sind jedoch zu vermeiden.

    http://aquacare.de/download/veroe…E_55_nitrit.pdf

    Grüße, Burkhard

    Bei so einem Supergau hilft auch ein stärkerer Abschäumer nicht wirklich

    ist auch nur als mittelfristiger Tipp gedacht:
    stärkerer Abschäumer = höherer Luftleistung = höherer Ammoniak-Strippeffekt und
    weniger durch Bakterien abbaubare Stoffe und somit eine geringere Ammoniakproduktionsrate

    Wenn ein System nicht mal ein totes Tier verträgt, steckt ein systematischer Fehler oder eine zu gering ausgelegte Technik dahinter.

    Auch das regelmäßige Testen der Wasserparameter gehört dazu. Ansonsten kann sich ein Aquarium langsam und unerkannt an ein kritische Grenze bewegen und dann reicht eine Kleinigkeit für den Supergau.

    LG Burkhard

    - alles, was stirbt sofort herausnehmen
    - Wasserwechsel beibehalten
    - Ammonium/Ammoniak messen und auswerten : http://aquacare.de/index.php/aqua…ak-rechner.html, bei zu hohen Werten mehr Wasserwechsel und/oder über Zeolith filtern
    - über Aktivkohle filtern
    - Filtermedium im Filter vorsichtig säubern: einfach nur mit Aquarienwasser grob durchspülen - nicht auf MeisterPropper machen!

    Mittelfristig mal über einen leistungsstärkeren Abschäumer nachdenken - das Unglück hätte so nicht passieren dürfen

    Viel Glück, Burkhard

    Strömung: als Faustregel 10 x das Beckenvolumen pro Stunde, also bei 350 Litern sollte(n) die Pumpe(n) mindestens 3500 l/h schaffen. Größere Pumpen, die dann gedrosselt werden haben folgende Vorteile:
    - weniger Geräusche
    - weichere Strömung
    - weniger Verkalkungsgefahr und damit weniger Wartung
    Die Strömung wird immer wieder unterschätzt und ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Faktoren für Riffaquarien überhaupt.

    Grüße Burkhard

    Eine USV aus dem Computerzubehör ist die einzige bezahlbare und sinnvolle Möglichkeit, das Schlimmste abzuwenden. Wichtig ist, dass an die USV nur die absolut wichtigsten Geräte angeschlossen werden, damit die Überbrückungszeit so lang wie möglich ist. Also nur die Strömungspumpe, um Sauerstoffmangel vorzubeugen. Es sollte darauf geachtet werden, dass diese Strömungspumpe eine energiesparende Version ist - also keine Universalpumpe.

    Viele Grüße
    Burkhard