Beiträge von Sandy Drobic

    Sind Kaiserfische nicht erst Weibchen und wandeln sich später zum Männchen? D.h. zwei unterschiedlich große Tiere sind fast immer ein Paar?

    Ich habe mal ein wenig nachgeschaut und entdeckt, dass gar nicht so viel wirklich genau bekannt ist. Von den Pomacanthidae ist bekannt, dass sie ihr Geschlecht wechseln können (Mergus), aber sicher belegt ist es von anderen Unterfamilien offenbar nicht. Aus Erfahrung klappt es bei den Zwergkaisern auch sehr häufig mit dem Zusammenstellen von unterschiedlichen Größen, insbesondere einem juvenilen Exemplar zu einem Erwachsenen. Deshalb gehe ich davon aus, dass auch Centropyge das Geschlecht wechseln kann, zumindest einmal als juveniler Fisch.

    Ich hatte diese hier mal ausprobiert vor ein paar Jahren:

    Marine Clean - 5000 Ersatz Vlies-fleece - AL Highly effective für Modell MC 5000 - passend auch für für ClariSea-SK-15/5000/Gen3 | MC AL 5050
    Marine Clean - Ersatz Vlies-fleece - AL Highly effective für Modell MC 5000 - passend auch für für ClariSea SK 15 SK 5000    Hersteller Made in…
    www.riffgrotte.de

    Später wollte ich eine größere Rolle aufsetzen und habe dann die Genesis EVO 100m passend geschnitten, aber der Motor war für die große Rolle einfach zu schwach. Danach habe ich den Clarisea aufgegeben.

    Normalerweise wird für LED-Leuchten eine Konstantstromquelle verwendet im Niedervoltbereich von 12-24V. Die üblichen LEDs mit genügend Leistung für die Korallenbeleuchtung haben meist einen Abstrahlwinkel von 80-125°, für eine Solitärkoralle wirst Du wahrscheinlich mit Reflektor oder Linse arbeiten müssen.

    Wenn Du mehrere Strahler über eine KSQ betreiben möchtest geht dies, aber das Kabel wird entsprechend lang und muss im Querschnitt ausreichend dimensioniert werden, sonst wird es selbst zu einem ohmschen Widerstand. An eine 12V KSQ kannst Du 3-4 LEDs in Reihe anschließen. Es ist sinnvoll, wenn der Spannungsabfall etwa gleich ist pro LED.

    Die Lebensdauer der LED steht und fällt mit der Temperatur, mit der sie betrieben wird, und damit der Kühlung der LED. Wenn diese nicht aktiv (über Lüfter) gekühlt werden soll, ist der Wärmeübergang sorgfältig zu dimensionieren. Negativbeispiel für eine fehlgeschlagenes Temperaturmanagement sind die kleinen Aqua Medic Strahler, wie sie am Yasha etwa vorhanden waren, die brannten reihenweise nach kurzer Zeit durch.
    Da hilft es teilweise auch, entsprechend spezialisierte Firmen wie led-tech.de und ähnliche Konsorten zu fragen, was sie empfehlen können für einen Selbstbau an passenden Kühlern und LEDs.

    Da ist es oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wenn man eine aufwendige Ansteuerung mit Controller und Gehäuse für fünf LEDs vornimmt mit aktiver Kühlung. Ich habe für mein 800l Becken eine flächendeckende LED-Lampe gebaut und diese auf Effizienz getrimmt, dort sind Kanäle mit 24V verbaut, die jeweils 6-7 LEDs antreiben. Ist aber auch ein Riesentrümmer und war nicht wirklich billiger als ein paar gute LED-Lampen, echter Vorteil war eben, dass es genau auf mein Becken abgestimmt ist.

    Allgemein ist Selbstbau nicht billiger, gerade wenn es passende China-Teile gibt, es ist eher ein "passt genau auf meine Bedürfnisse", welches heutzutage DIY LED-Bau motiviert.

    Einen aktuellen Thread habe ich für das Becken leider nicht, hatte vor gut 2 Jahren sehr viel umgebaut.

    Mein Technikbecken (Dreambox) ist konventionell unter dem Aquarium. Steht also auf dem Fußboden.

    Kleinigkeiten haben sich geändert, aber insgesamt ist es immer noch sehr aktuell.

    Der Hinweis von Deinem Kollegen ist völlig richtig! Insbesondere, wenn Du einen Vliesfilter einbaust, bremst Du den Wasserfluß aus. Im Vliesfilter steigt das Wasser und so sinkt der Höhenunterschied zwischen Schaubecken und Technikbecken. Bei meinem 500l Becken war das besonders markant, dort habe ich einen sehr niedrigen Technikschrank und einen Clarisea SK5000 Vliesfilter eingebaut. Funktionierte einigermaßen, aber der Wasserdurchsatz ist drastisch gesunken. Enorm, was das ausmacht. Denmächst werde ich auch 25cm mehr Höhe einbauen und so das Problem entschärfen.

    Ich würde Dir ebenfalls empfehlen, lieber den Unterschrank für das Becken im Wohnzimmer schön hochzusetzen, vor allem, wenn man ohnehin hauptsächlich im Stehen das Aquarium betrachtet. 1,2m Unterschied zwischen Wasserspiegel Schaubecken zu Wasserspiegel Technikbecken sollten es schon sein. Wobei Wasserspiegel Technikbecken der Pegel ist, wenn das Maximum im Vlieser angestaut ist.

    Ist es weniger musst Du noch mehr Durchmesser im Rohr nehmen.

    In meinem Fall habe ich eine 32mm Leitung an einem 800l Becken, was 1,25m Höhenunterschied vom Technikbecken zum Schaubecken bewältigen muss. Meine Speedy läuft mit 40/100W. Laut Leistungsdiagramm für 40W habe ich ungefähr 3500l pro Stunde. Mit etwas Leistungsverlusten noch vielleicht 3000l pro Stunde. Ab einer Geschwindigkeit von 2m/s steigen durch turbulente Strömungen die Leitungsverluste, deshalb sollte die Geschwindigkeit deutlich darunter liegen. Dies ist bei mir so der Fall. Wenn ich die Speedy aber mit 60W oder gar mehr betreibe, komme ich in den Bereich, wo durch die gestiegene Strömungsgeschwindigkeit im Rohr immer weniger Ergebnis pro Watt Förderleistung rauskommt.

    Überschlagsrechnung sagt: 32mm Rohr und 2mm Rohrstärke macht 14mm Radius = Querschnittfläche von 6,16cm², bei 2m/s wäre also etwa bei 1,2l/s die maximal sinnvolle Durchflußleistung erreicht. Bei dem Rohr also maximal etwa 4300l pro Stunde. Das ist nicht so viel, wenn man bedenkt, dass dies unter absolut optimalen Bedingungen gerechnet ist. Diese Leitung ist aber auch hervorragendes Siedlungsgebiet für Röhrenwürmer und Algen, so dass Du immer wieder damit rechnen musst, dass es eben nicht optimal ist. Allein wegen der Strecke von 8m würde ich auf eine Nummer größer gehen, also 40mm, um etwas Puffer zu haben.

    Aber eine regelmäßige Rohrreinigung alle 6 Monate oder so würde ich fest einplanen und berücksichtigen bei der Konstruktion.

    Hallo Andreas,

    "verboten" ist nicht ganz richtig. Wenn ich mich richtig erinnere ist die Voraussetzung für den Verkauf, dass der Käufer über den richtigen Umgang mit den Chemikalien unterrichtet wird. Dies haben sie einem Apotheker offensichtlich zugetraut, da er die notwendigen Fachkenntnisse dafür haben sollte.


    Und jetzt die Gretchenfrage: Ist irgendjemand, der das über die Apotheke bestellt hat, der Umgang mit der Chemikalie in den Hanna-Tütchen erklärt worden und welche Probleme durch diese Chemikalie auftreten können? Oder wurde diese ganze Verordnung ad Absurdum geführt, weil das Päckchen ohne Kommentar über die Theke geschoben wurde... ohne Unterweisung?

    Es ist eine mühselige Plackerei, da wirklich auch sämtliche Reste entfernt werden müssen. Den groben Krempel mit einer Rasierklinge zu entfernen geht ganz schnell und sieht dann fast sauber aus, aber die vielen winzigen Reste zu säubern ist eine Schweinerei, die mich fast zur Weißglut gebracht hat.

    Selbst wenn man die Scheiben irgendwann nach vielen Stunden wieder sauber bekommen hat kann man eigentlich nur die Scheiben dann selbst verkleben, denn kein Glaser wird dafür geradestehen, dass man alles richtig gemacht und keine schlecht sichtbaren Schwachstellen verursacht hat oder eben die Naht sich löst, weil doch noch kaum sichtbare Reste oder Schmutzspuren auf dem Glas sind.

    Auch das notwendige Werkzeug für das Halten der Scheiben im richtigen Winkel und Abstand ist nicht ohne und ohne etwas Übung vorher wird das im Chaos enden, was wieder eine erneute Reinigung der Scheiben notwendig macht. Allein das nachträgliche Kleben meines Rucksackablaufs war zwar eine interessante Erfahrung, aber die Konsequenz daraus war, dass ich in Zukunft auf solche Arbeiten lieber verzichte und sie Profis überlasse.

    Deshalb entweder alles selbst von A bis Z oder neues Becken, so weh es auch tut. Selbst ein Reparaturkleben der Nähte ist nicht so einfach möglich, da man dafür wissen müsste, was genau für ein Kleber ursprünglich dafür verwendet wurde.

    Hallo Chris,

    ergänzend noch als Anmerkung: eine Fahrt von 15 Minuten würde ich die Korallen teilweise auch gar nicht in Wasser transportieren, es reicht, sie feucht zu halten und bei Ankunft dann wieder in Wasser zu setzen. Sieh nur zu, dass Du sie so verpackst, dass sie während der Fahrt nicht hin und herrempeln an den Wänden und alle Spitzen dort abbrechen. Gerade SPS schaffen das ohne Probleme, wenn sie nicht ständig anstoßen und vor der Fahrt feucht angesprüht werden. Eine große Tonne mit mehreren Luftgefüllten Plastiktüten als Puffer könnte besser sein als eine dicke schwere Tonne mit Wasser, die hin und herschwappt.

    So hatte ich mal eine große Acro eine Stunde außerhalb des Wassers befördert und sie kam gut an.

    Hallo Chris,

    da Du nichts verändern und nur alles transportieren willst würde ich darauf schauen, wie Du das Becken ab- und wieder aufbauen musst. Wenn das in ein paar Stunden zu erledigen ist, dann würde ich die Fische in Eimer packen und am selben Tag ab- und wieder aufbauen. Jeder Umzug ist für die Fische eine enorme Belastung, daher würde ich es vermeiden, die Fische ständig hin und herzupacken, wenn es möglich ist, das zu vermeiden.

    Bei mir etwa habe ich die Verrohrung mit Verschraubungen angeschlossen und kann diese einfach lösen und später wieder anschrauben. Etwas Silikonfett für die Dichtungsringe und Bob ist Dein Onkel.

    Die zweite große Frage ist, ob die Korallen an der Deko dranbleiben können und als große Stücke transportiert werden können. Wenn das nämlich nicht der Fall ist musst Du eine Menge Zeit für Verkleben der Korallen veranschlagen. Dann wird es fast zwangsläufig auf zwei Tage hinauslaufen und eine Lösung für eine Zwischenlagerung. Obwohl ich auch hier die Korallen zwischenlagern würde und nicht die Fische.

    Bei 500l ist das Zwischenlagern nicht so einfach, ich habe bei mir 3 x 210l Regentonnen verwendet, um die Tiere zwischenzulagern. Besser geeignet wären flache und breite Behälter wie etwa ein ausblasbares Planschbecken. Auch das habe ich für den absoluten Notfall bei mir bereit liegen. Sprudelsteine und Luftheber sind eine sinnvolle Ergänzung.

    Grundsätzlich aber wirst Du noch mindestens zusätzliches Meerwasser und Sand benötigen, da diese zum guten Teil verworfen werden, um nicht zu viel Detritus ins neu aufgestellte Becken zu schleppen. Du solltest also genügend Osmosewasser in der neuen Wohnung haben, um notfalls schnell aufsalzen zu können. Allein dafür wären die Regentonnen eine gute Wahl.

    Wenn die Verrohrung nicht so einfach zu lösen ist, solltest Du Klebemuffen und PVC-Kleber bereit halten, um notfalls einfach die Verrohrung zu trennen und später wieder mit den Muffen verkleben zu können. Es gibt Sofortkleber, die sehr schnell aushärten innerhalb einer Stunde. Das würde ich dafür bereit halten.

    Ansonsten viele helfende Hände zum Arbeiten und Transportieren, viele Behälter und Tüten zum Verpacken, viele Styroporkisten und viele Handtücher zum Wischen.

    Ich empfehle einmal ausschlafen und das ganze noch einmal besser zu formulieren.

    "Ein Meerwasseraquarium anschaffen" und "habe ein 125l Becken" scheinen erst mal nicht viel miteinander zu tun zu haben.

    Möchtest Du vielleicht das bestehende 125l Süßwasserbecken (anscheinend ohne Ablaufschacht) auf Meerwasser umrüsten? In dem Fall ist es vermutlich einfacher, ein gebrauchtes Becken mit Technikbecken zu kaufen, es hören genügend Leute auf und verkaufen ihr komplett ausgestattetes Becken für relativ wenig Geld.Diese sind bereits mit Ablauf und Technikbecken ausgestattet, dann stellt sich die Frage zum Ablauf nicht mehr.

    Hundert Kilo sind vier Eimer, wenn da bereits Rabatte rauskommen wäre das klasse. Ab und zu kommen ja Rabatte bis zu 25%, meist am Jahresende. Da gilt es dann zuzuschlagen. So langsam geht mein Vorrat auch zu Ende.

    Von Tropic Marin gibt es Großgebinde von 500kg oder 1000kg Meersalz, diese bekommst Du aber nicht als Privatperson, nur als Zoo oder Firma mit Händlerzugang. Das kommt dann als großer Sack ohne weitere Unterteilung.

    Meinen Schlangenstern hatte ich seit Jahren nicht mehr gesehen und erst verblüfft wiederentdeckt, als ich das Becken Jahre später stillgelegt hatte. Bis dahin war ich davon ausgegangen, dass er irgendwann gestorben war. Der war völlig harmlos und absolut nur nachtaktiv. Vermutlich ein schwarzer Riesenschlangenstern. Arme waren etwa 25-30 cm lang. Bei der Migration des Bestandes zurück ins große Becken habe ich ihn leider nicht mehr wiedergesehen, keine Ahnung, wie alt er da war.

    Für die Stabilität macht es praktisch keinen Unterschied. Die Platte an sich kann keine Verformung verhindern, daher ist die saubere Ausrichtung der Aluunterbaus die wichtigste Maßnahme, um eine plane Ausrichtung des Beckens zu gewährleisten. Die Kanten der Siebdruckplatte sollten mit wasserfestem Lack geschützt werden, ja. Wenn diese quillt wird die plane Lagerung des Beckens verändert.

    Teilweise kann sich der Boden später auch noch leicht senken je nach Bauart, ich würde das Becken deshalb auch nach einigen Monaten noch mal prüfen, ob es immer noch schön plan austariert ist.

    Es sind weniger die Lebenden Steine als viel mehr das Gesamtgewicht, welches gerne 700kg/m² überschreitet zusammen mit Technikbecken unter dem Aquarium.

    Welche Acro meinst Du? Ich sehe da nur Montis. Sämtliche abgestorbenen Äste am besten abknipsen, Du siehst ja bereits, dass sich hier grüne Beläge ansetzen, die nicht für das Korallenwachstum förderlich sind. Meine Empfehlung: am besten fragmentieren, so dass nur gesundes Korallengewebe bleibt. Besser ein paar Fragmente als dieses räudige Flickenmonster.

    Wieso kaufst Du so einen Schrott? Das bekommt man als kostenlose Draufgabe, den bezahlen für so etwas sehe ich nicht als sinnvoll.

    Hier kann man es auch gut sehen. Rechts neben dem Fuchs wächst eine Seriatopora hystrix seit einem halben Jahr auf dem Boden vor sich hin, sie war mir abgebrochen als kleiner Ableger und ich habe ihn dort einfach liegen lassen. Links über dem Fuchs ist der Mutterstock, von dem der Ableger kam. Der untere Teil der hystrix dort ist deutlich dunkler, dort bekommt die Koralle weniger Licht, wächst aber trotzdem sehr gut, nur ist die Farbe eben dunkler ins blauviolette hinein.

    Links oben ist noch eine große Seriatopora caliendrum, die ebenfalls sehr einfrig wächst, dort bekommt sie optimal Strömung von der Ecke und auch sehr viel Licht.

    Insgesamt also eine bunte Mischung an Licht- und Strömungsverhältnissen, und sie wachsen gut in allen Standorten, von daher würde ich die Wasserwerte als den wichtigsten Faktor einschätzen bei den Seriatopora.

    Früher sind mir die Seriatopora auch gerne kaputtgegangen, das hat sich erst seit den regelmäßigen ICPs und Wasserwechsel mit diesem Becken erledigt. Licht ist dabei wohl weniger kritisch als die Wasserwerte und Strömung. Von den letzteren scheint dabei auch die Stabilität der Wasserwerte noch wichtiger zu sein als die Strömung. Daher würde ich die Seriatopora nur als einfach einstufen, solange die Wasserwerte stimmen.

    Bei mir sträuben sich da etwas die Nackenhaare, weil ich den Sand auch als einen Lebensraum im Riff sehe. Dieser fällt dann komplett weg. Ein weiterer Grund ist aber auch, dass alles, was mit Licht bestrahlt wird, auch mit Belägen überzogen wird. Dann hast Du die "schwebenden Algen über dem Sand", wenn Du so einen Boden fabrizierst. Hast Du mal probiert, wie es mit Kalkalgen aussieht, wenn diese sich ausbreiten und wie Du diese entfernst? Da müsstest Du wohl mit einem Scheuerschwamm mühsam reinigen, Klingenschaber wäre bestimmt nicht möglich.

    Sehe ich ähnlich wie Kai beim Besatz. Zusätzlich ein paar Überlegungen zum Besatz:

    Wenn Du regelmäßig in Urlaub fährst, dann würde ich mir gut überlegen, ob Du Fische einsetzt, die auf Frostfutter angewiesen sind, da dies kaum automatisiert werden kann. Dies betrifft vor allem den Chelmon und den Korallenwächter. Bei mir erledigt er äußerst zuverlässig sämtliche Glasrosen und Röhrenwürmer, aber er möchte schon zwei mal täglich seine Frostfutterportion haben. Flocken und Pellets sind einfach zu automatisieren, aber Chelmon und Korallenwächter oder Leierfische gehen da normalerweise nicht dran.

    Zwergkaiser können deutlich das Polypenbild der Korallen verschlechtern, da sie teilweise unsichtbar im harmlosen Vorüberschwimmen sich den einen oder anderen Polypen der Korallen schnappen. Mein Nachzuchtkaiser beisst wirklich in fast jede Koralle rein, auch Nachzuchttiere sind also kein Garant für harmlose Kaiser.

    Für die Leierfische würde ich verschiedene kleine Stücke möglichst frisches Lebendgestein einsetzen, die hoffentlich die Kleinkrebspopulation anschieben. Zusammen mit Staubfutter dürfte das die Population so hochpuschen, dass auch nicht futterfeste Leierfische sich für einige Zeit aus dem Becken ernähren können.

    Gerade für heikle Fische wie die Leierfische oder Chelmon würde ich diese nur kaufen, wenn ich sehen kann, dass sie Frostfutter annehmen und dieses dann auch direkt beim Händler mit einpacken.

    Es hängt stark von der Konstruktion der Lampe und der Bestromung der LED ab. Sie müssen eben gut gekühlt werden, was umso schwieriger ist, je mehr Strom durch die LED geht. Meine eine LED-Lampe, wo zu wenig Luftstrom durchging zur Kühlung hatte in fünf Jahren die Hälfte an Leistung eingebüßt. Die früheren Maxpect-Lampen, die noch mit zwei Drittel der maximal erlaubten Stromstärke für die LED befeuert wurden, waren nach drei Jahren schon meist hinüber.

    Mit der Zeit verlieren sie nicht nur an Leistung, auch das Spektrum verschiebt sich etwas. Realistisch dürfte die Nutzdauer der LEDs einer guten Lampe bei etwa 7-8 Jahren sein.