Beiträge von klaus Jansen

    Hi Carlos,

    eine Investition in einen guten Abschäumer ist immer der erste Schritt zur Verbesserung der Wasserqualität. Alles was ein Abschäumer in der Vorstufe aus dem Wasser holt, muss nicht nachher mühselig mit Absorbern oder Wasserwechsel wieder entfernt werden. Allerdings sollte ein BK auch dem tatsächlichen Beckenvolumen zugeordnet sein. Ich würde Dir daher entweder den Double-Cone 150 mit RD1, oder den Double-Cone 180 mit RD3 Speedy empfehlen. Alle BK- 200er Serien sind oversized, der Supermarines 200 absolut oversized für Dein Becken.

    Der 180er Double-Cone mit einer RD3 Speedy.... das wäre für Dich das Mittel der Wahl. Den kannst Du mit der regelbaren Speedy nach oben oder nach unten tunen, ergo genau Deinen Wasserverhältnissen anpassen.


    Ps.. Dein Naso ist ein ausgesprochen schönes Exemplar. Scheint sich wohl zu fühlen....behalt ihn....


    Grüße ... Klaus

    Torsten...


    Zitat

    ..... als müßtest Du mal eben einen vierstelligen Betrag für die "Richtigstellung irgendwelcher Werte" ausgeben.....

    Fachberatungen bitte auf Dein eigenes Herstellerforum beschränken. Danke.

    Ab sofort verfügbar :

    Dosierstationen, 2 x 2 Liter, 3 x 2 Liter und 4 x 4 Liter ...


    für unterschiedlichste Anwendungen. Geeignet für das tropfenweise nachfüllen von : .. Kalkwasser, Balling, Spurenelementen usw.....


    Die wesentlichen Merkmale im einzelnen :


    * Rackstationen als Sockelausführung ...
    * Bodenscheibe transparent ....
    * mit austauschbarer LED Beleuchtung ...
    * Röhm/Evonik Qualitäts-Plexiglasrohre mit 4 mm Wandstärken ...
    * praktischer, CNC-gedrehter Schraubdeckel ...
    * Führungsstab für Dosierschläuche bis zum Boden ...
    * leichte Montage und Reinigung der Stationen ...
    * solide und massive Bauweise ...


    Mehr Infos in unserem Shop : http://royalexclusiv.net/Dreamboxen/Dre…:::103_156.html

    Grüße Klaus

    Hi Stefan,

    die 12 Volt Pumpen befinden sich gerade in der Prüfung für EMV und TÜV-Zulassung. EMV und TÜV Richtlinien überschneiden sich und Dank Kompetenzstreitigkeiten, ist das ganze Projekt im Moment blockiert. Die einen sagen es geht, die anderen verweigern die Zulassung. Typisch Deutsch eben. Wir ändern jetzt noch mal die Platine und fügen eine weitere Drossel ein und dann noch mal zur Prüfung. Wir hoffen dennoch, dass wir noch in diesem Jahr, oder spätestens Anfang nächsten Jahres, die Teile verkaufen können. Frustrierend ist das Ganze, weil chinesische Pumpen keinerlei diese Zulassungskriterien erfüllen und dennoch grau nach Europa verkauft werden, mit allerlei Getrickse, unter Umgehung geltender Normen

    Wir machen aus dem Universal-Motor ja nicht nur eine Propeller-sondern auch eine Impeller und Nadelradpumpe...also ein für uns wichtiges Projekt für die Zukunft....


    Grüße ... Klaus

    Hi Stefan,

    alle induktive Lasten am/im Aquarium ( dazu zählt auch in Magnetventil) haben mehr oder weniger einen Fehlerstrom. Der Fi unterscheidet nicht zwischen einem Ableit-oder Fehlerstrom. Was Du brauchst, ist dieses Teil : http://www.leakcomp.de/

    Des weiteren wäre eine Ableitsonde aus Titan hilfreich. Lampen sind oft nicht geerdet und der Fehlerstrom sucht sich dann seinen Weg. Und grundsätzlich sollte man sein Aquarium aufteilen in mehrere Fi-Kreisläufe, denn wenn ein Teil ausfällt, steht nicht gleich das ganze Aquarium ohne Strom da... 3-4 Stunden ist die Grenze, die ein Meerwasseraquarium bei Stromausfall überleben kann....


    Grüße ... Klaus

    .. ich hab es mal hier im Forum geschrieben.... ich dosiere tropfenweise mit Membrandosierpumpen nach. Da dauert es über eine Woche bis der Filter überlaufen würde, wenn der Fühler hängt. Zur weiteren Sicherheit ist im Filter ein Notüberlauf, direkt zum Abfluss. Man kann als letzte Schranke, einen Sensor am höchsten Punkt des Filters montieren, der dann ein Signal ans Handy sendet. Technisch heute alles möglich.
    direkt vom Wasserhahn würde ich im Leben nicht nachfüllen wollen, da vertrau ich keinem Magnetventil oder Sensor.

    Wasserwechsel oder Wasser nachfüllen von Hand mit dem Schlauch : ... nie mehr.. Handy klingelt, Empfang ist schlecht, man rennt raus...... verquatscht sich und auf dem Küchentisch steht ein Kuchen :winking_face_with_tongue: ....... tja.. und schon ist es passiert.


    Grüße .. .Klaus

    Zitat

    Meine Güte was die auch einen Wert hatten, wenn man so drüber nachdenkt.


    Kopf hoch, Ben... ist mir auch schon passiert. Seitdem hab ich umgestellt und fülle nicht mehr von Hand nach......

    Das Hobby würde ich trotzdem nicht drangeben wollen. Das letzte Hemd hat keine Taschen und man kann nichts mitnehmen von dieser Welt. Was bleibt uns denn noch, außer unsere Hobbys, gerade wenn die schönen Momente überwiegen ....

    Grüße ... Klaus

    ...

    Hi Benny,...

    da verwechselst Du was... die externen benötigen eine extra Treiberpumpe um den außen stehenden Abschäumer zu beströmen. Bei einem internen Abschäumer, ergo im Filter stehend, wird keine extra Treiberpumpe benötigt, das übernimmt die RD1 Pumpe sebst, mit der regelbaren Wassereinzugsdüse. Wenn diese nach dem optimalem Punkt weiter rausgedreht wird, erhöht sich der Wasserdurchsatz um ca. 1500 L/H pro ganzer Umdrehung.
    Den Durchfluss zu erhöhen kann dann sinnvoll sein, wenn man eine nasse Abschäumung erreichen will oder eben einen extrem hohen Durchsatz braucht, wenn z.B. ein größerer Fisch verendet ist, oder eine Koralle/Muschel eingegangen ist und zweitweise mal brachial abgeschäumt werden muss.
    Schwarz ? Es wurde mal eine kleine Protoypenserie vom 250er Supermarines in schwarz gefertigt, so an die 10 Stück. Das ist aber schon einige Jahre her, mindestens 5 Jahre oder länger....

    Grüße ... Klaus

    Hi Marcus,

    einen 200er extern sollte man mit ca. 1000 bis 2000 Liter Wasser beschicken. Mehr ginge auch, ist aber kontraproduktiv, da die Verwirbelungen immer stärker werden und die Abschäumleistung herabsetzen. Ich persönlich halte 1000 bis 1500 Liter Durchsatz für optimal.

    Grüße ... Klaus

    Hi Bernd....

    Zitat

    ob beim Transport absterbendes Plankton das Wasser belastet. Dies ist nämlich nach meinen eigenen Erfahrungen beim Transport von Wasser aus dem Mittelmeer ein durchaus realistisches Problem (und die Transporte dauerten maximal 12 Stunden)!


    und wenn es so wäre. Es geht doch in diesem Thread überhaupt nicht um Plankton, sondern ob echtes Meerwasser besser ist, als aus Salz hergestelltes Meerwasser. Beiß Dich doch nicht fest an Plankton. Ist doch völlig egal .....


    Zitat

    Dass jemand behauptet, das Aquarium XY sei damit besser gelaufen, ist nun wirklich kein Argument.

    Nicht ? Aha.. ich dachte immer, dass ein Forum Austausch von verschiedenen Meinungen und Erfahrungen ist. Tatsache ist, dass es bei mir über mehrere Jahre besser gelaufen ist, als mit künstlich angesetztem. Vom Aufwand für die Wasseraufbereitung Kölner Leitungswassers gar nicht mit einberechnet.....


    Zitat

    Völlig daneben finde ich Darstellungen hier, wonach man mit synthetischem Meersalz russisches Roulett betreibe.


    Bei mir war das aber so. Und dass es immer mal wieder Probleme mit Salzmischungen gibt, dürfte dem ein-oder anderem auch bekannt sein. Wer glaubt, immer die gleiche Reinheit und Qualität zu bekommen, der soll das ruhig weiter glauben, dem ist aber nicht so....


    Zitat

    Bei allem Verständnis für Werbekampagnen sollte man doch die Kirche im Dorf lassen!

    Wen meinst Du denn jetzt damit ? Ich habe nie mit Salz oder Wasser gehandelt, lediglich einige Großanlagen habe ich den Transport vermittelt. Glaubst Du jetzt wirklich, hier geht es um *Werbekampagnen* nur weil Herr Pritzel versucht das Kosten-Nutzen Verhältnis darzulegen ?


    Zitat

    Nebenbei bemerkt, wenn jemand erzählt, er habe eine Riesenmenge schlechten Salzes entsorgt, anstatt dies, was wohl logischer wäre, beim Hersteller zu reklamieren, dann weis ich auch nicht, was ich davon d halten soll?

    Natürlich wurde das *schlechte* Salz beim Hersteller reklamiert.. Und auch eine Probe Wasser + des nicht lösbaren Schlammes an den Hersteller geschickt. Reaktion : 0,0 .. nach dreimaligem Nachfragen und Vertröstungen, man arbeite dran, wurde Wochen/Monate später nicht mal der Hörer abgenommen. Der Mist wurde dann entsorgt und gut ist. Ich bin auch nicht der Typ, der gleich vors Gericht rennt. Schlechte Erfahrung gemacht, abgespeichert und diese Firma war dann Nogo für die Zukunft für uns.... Danach wurde AB-Salz von der Fa. Aqualine Buschke bestellt und da gab es die Probleme nicht. Glaub es oder lass es bleiben.

    Zitat

    Ja, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass es heute meist nicht mehr um unser Hobby, sondern vor allem ums Geschäft geht. Da werden - für mich wohl auch mit dem Aufbau eines Vertriebs von natürlichen Meerwasser - künstliche Bedürfnisse geweckt, um wieder mit etwas handeln zu können.


    Okay, ich bin dann mal raus hier... jetzt wird mir das zu blöd. Als Randnotiz, Bernd : ... ich betreibe seit mehr als 30 Jahren Meerwasser und zwar PRIVAT. Mit meiner Firma hat das rein gar nichts zu tun, außer dass ich viele Erkenntnisse aus meinen privaten Aquarien im Technikbereich, in die Firma übernommen habe. Was bei mir geht, geht bei unseren Kunden auch. So einfach ist das.

    Es ist in deutschen Foren immer so, dass wenn einer mal eine gute Idee hat oder über etwas positiv berichtet, alles ins lächerliche gezogen wird und sofort wirtschaftliche Interessen unterstellt werden. Wer glaubt ihr, teilt hier seine Erfahrungen ? Hochdotierte Wissenschaftler aus den Bereichen Chemie, Biologie oder Meereskunde ? Hier zieht man sich an Kleinigkeiten, wie die Beschaffenheit von Plastikkanistern auf.... Hier geht um Erfahrungsaustausch und nicht ums kaputt argumentieren einer guten Idee. Ich muss mich hier weder profilieren noch Recht bekommen. Mir ist das völlig egal. Es waren/sind meine Erfahrungen und was ihr draus macht, oder welche Rückschlüsse draus gezogen werden, ist eure Sache.

    In diesem Sinne ....

    Klaus

    Hi Torsten81...

    Nachts sind Riffbecken manchmal interessanter als tagsüber....bei mir stand immer eine Taschenlampe mit Punktstrahler am Aquarium. Immer. Was man Nachts sieht, sind Kleinstlebewesen und allerlei Kleingetier, aber sorry, Plankton ist das sicher nicht. Tauch mal in der Dämmerung oder Nachts, *das* ist Plankton. Außerdem ist Plankton ja ein Sammelbegriff für abermillionen Organismen und nein: .... die werden wir niemals im Aquarium haben.

    Zum überleben von Plankton : ... Nordseewasser oder Mittelmeerwasser hat welche Temperatur ? Möglicherweise kann es sich anpassen an deutlich höhere Temperaturen, aber Plankton war nie mein Antrieb, echtes Meerwasser zu benutzen. Vielleicht hab ich ja zu kurz gedacht. :smiling_face:
    Das Plankton ein Thema für die nächsten Jahre wird, ist unbestritten, denn ohne dem, geht es nicht in der Zucht von Meeresfischen.

    Grüße ... Klaus

    Hi Torsten,

    das wir jemals Plankton in Meerwasseraquarien haben werden, ist ein Märchen, was schon seit langem rumgeistert.. Kleinstlebewesen haben nie eine Chance, eine normale Population zu erreichen, dafür ist der Freßdruck in einem Aquarium viel zu hoch. Die meerestypischen Planktonschübe, die nachts an die Oberfläche kommen, werden wir niemals in einem Aquarium erreichen. Wenn man in Refugien keine Fische einsetzt, wird man staunen, was sich in kurzer Zeit für ein Mikrokosmos entwickelt. Aber mit Plankton hat das nichts zu tun.
    Das ist auch der Grund, warum mir Plankton in echtem Meerwasser, egal ist. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da noch irgendwas leben soll, wenn Nordseewasser durch halb Europa transportiert wurde. Rein vorsorglich lief bei mir am Reservetank immer eine starke UV-Lampe mit....

    Grüße .. .Klaus

    Es ist genau so, wie Oliver es sagt : ... es ist *EIN* Baustein, aber ein nicht unwesentlich wichtiger. Ich habe selbst drei Jahre mein damaliges 3000 Liter Aquarium von Neustart und anschließend drei Jahre lang ausschließlich und nur mit echtem Meerwasser und nicht mit angesetztem Salzwasser gefahren. Ich hatte zu Beginn an keine nennenswerten Probleme. Als ich dann später das Becken aufgelöst und ein 17.000 Liter Becken ins Wohnzimmer gebaut habe, wurde auch dieses Becken mit echtem Wasser eingefahren. Auch hier, keine typische Einfahrprobleme. Nach einem Jahr ist mein Lieferant des Wassers ausgestiegen. Ich habe dann eine Tonne Meersalz bestellt, von einem sehr bekanntem deutschen Markenhersteller. Mein erster Wasserwechsel von nur 1000 Liter, war eine Katastrophe : ... die Scheiben waren innerhalb weniger Stunden so braun, dass man nicht durchschauen konnte. Die Meersalzmischung war extrem minderwertig, es enthielt so viel Silikat, dass der Mercktest selbst in der dunkelsten Stufe nicht ausgereicht hatte, den Silikatgehalt zu bewerten. Die restlichen 2000 Liter frisch angesetztes Salzwasser wurden in den Abfluss geleitet und die restlichen Säcke Salz, verschenkt.
    Das war meine Erfahrung, mit einem Markensalz deutscher Produktion vs. echtes Meerwasser.

    Für mich stellt sich daher nicht die Frage, was besser ist. .. Ganz klar natürliches Meerwasser.

    Überrascht bin ich allerdings, was für Argumente aus dem Hut gezaubert werden, die gegen echtes Meerwasser sprechen... mich interessiert überhaupt nicht ob da noch Plankton drin enthalten ist oder nicht. Völlig uninteressant ! Glaubt ihr, in eingetrocknetem Meersalz ist kein Plankton mit eingetrocknet worden ? Für mich war und ist es nur wichtig das Wasser zu verwenden, was seit Jahrmillionen Jahren in der gleichen Konsistenz im Meer vorkommt. Einmal eingetrocknetes Salz kann nie wieder die gleichen Eigenschaften aufweisen, wie natürliches Meerwasser. Und wenn ein Hersteller nicht mal in der Lage ist, Silikat aus seinem Salz rauszuhalten, dann verzichte ich gerne auf diese Art russisches Roulett. Daher sehe ich die Verwendung von echtem Meerwasser auch nicht als neues Geschäftsmodell an, sondern die Möglichkeit einer weiteren Verbesserung und Stabiliät unserer Meerwasseraquarien. Und so neu ist das Thema natürliches Meerwasser nicht. Das wurde schon vor vielen Jahren gemacht, nur war es eben nicht flächendeckend verfügbar.

    Grüße ... Klaus

    Hi Michael...

    Da hast Du vollkommen Recht : ... deshalb ja auch mein Hinweis *aus der Industrie* ... Mit China-Schlauchdosierpumpen, wo dauernd die Schläuche reißen oder die Geräte nach Wunsch und Laune funktionieren, würde ich das in der Tat nicht machen wollen. Bei Verwendung von Magnetventilen würde ich immer grundsätzlich zwei hintereinander schalten und auch hier auf Markenqualität, z.B. Bürkert, setzen. Ansonsten : ... weniger ist mehr, aber das wenige eben in Markenqualität.
    Ich hatte selbst mal ein Problem mit einem hängendem Magnetventil und da wurde so lange Osmosewasser nachgepumpt, bis ich fast Forellen in dem Becken halten konnte. Danach bin ich auch hier hingegangen und habe mit Membrandosierpumpen tropfenweise das verdunstete Wasser nachgefüllt. Wenn hier mal ein Fühler hängenbleibt, dauert es Tage oder Wochen, bis der Filter überläuft. Und selbst wenn das passiert, hat man ja auch im Filter einen Notüberlauf an höchster Stelle, wo das Wasser dann direkt in einen Abfluss läuft. Wer keinen Abfluss hat : ... jeder hat heute ein Smartphone und es gibt Geräte, die einen zu hohen Wasserlevel im Filter melden und auf´s Handy senden. Die Teile kosten nicht die Welt, tragen aber erheblich zur Anlagensicherheit, bei...

    Grüße ... Klaus

    Zitat

    Die Ineffizienz von Tröpfchen-Wasserwechseln lässt sich leicht mit Rechenmodellen nachweisen, ich bleibe lieber bei 10 - 20% auf einmal.


    @Hans-Werner ...

    okay,.. das ist Deine Meinung. Hast Du das denn schon mal ausprobiert ? Theorie ist die eine, Praxis die andere Sache. Ich kann für mich in Anspruch nehmen, 30 Jahre praktische Erfahrung mit zu bringen und glaub mir... ich habe so ziemlich alles ausprobiert und der permanente Wasserwechsel war ein Experiment, was nach meinem Dafürhalten, sichtbaren Erfolg gebracht hat.


    Zitat

    die Effizienz betrifft nicht nur die Kosten, es geht auch um Routinearbeiten, Umkehrosmosewasser, Speichervolumen usw..


    Haah ... ja, genau.... die Routinearbeiten, oder anders ausgedrückt : ... Kontinuität. Genau an diesem Punkt trennt sich auf lange Sicht, die Spreu vom Weizen. Ich behaupte mal, dass auf Dauer nur die Leute erfolgreich sind, die zuverlässig und kontinuierlich ihre Beckenpflege betreiben. Anderseits will ich auch nicht Sklave meine Aquarium werden. Man muss heute nicht mehr Wasser in Gießkannen oder Eimern schleppen. Wo man kann, sollten gewisse Arbeiten automatisiert werden. Bei Neuplanung kann man einen Abfluss und Wasseranschluss unters Becken legen lassen. Eine arbeitsaufwändige Anlage hat meistens auch was mit Fehlplanung oder Falschberatung zu tun. Eine Tonne, zum Beispiel Hans Werner, muss man sich heute nicht ins Wohnzimmer stellen. Überall im Haus oder Keller, Garage oder sonstwo ist Platz für einen Behälter und mit Dosierpumpen kann man bis zu 20 Meter Höhenunterschied überwinden, mit einem simplen 6 mm PE-Schlauch. Membrandosierpumpen findet man oft gebraucht, günstig in der Bucht, müssen ja nicht neu sein. Und zwei 6mm Schläuche kann man wunderbar hinter den Sockelleisten verschwinden lassen.

    Zusätzliches Wasservolumen im Keller, so wie Bernd das macht, ist so mit das Beste, was man machen kann. Wenn das ganze noch beleuchtet wird, hat man ein herrliches Refugium geschaffen, einen Wasserpuffer, keine Hitzeprobleme im Sommer und insgesamt ein stabileres Milleu geschaffen. Wasservolumen ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Wasservolumen.

    Grüße ... Klaus...

    Genau so ist es... die Steuerung entspricht nicht unseren Vorstellungen und musste noch mal komplett neu gemacht werden. Auch mit der Lautstärke waren wir nicht zufrieden. (zu niedrige Taktfrequenz) Hat aber nur mit Elektronik zu tun, nichts mit Mechanik. Jetzt gibt es demnächst drei unterschiedliche Softwarestände für jeweils andere Anwendungsfälle. Keine Sorge, wir bleiben dran. Extrem frustierend sind die Lieferzeiten für Komponenten, die erst komplett neu entwickelt werden müssen, wie die ganz speziellen Gleitlager... von der Idee bis zum fertigen Teil ist jetzt mehr als ein Jahr vergangen bis die Teile fertig bei uns angeliefert wurden. So zieht sich das alles hin, so dass wir ernsthaft überlegen in Zukunft weiter auf eigene Fertigung zu setzen, als weiter auszusourcen... nur ein Zulieferer hat seinen Termin pünktlich eingehalten.
    Glaubt mir : ... mir geht es nicht schnell genug aber Schnellschüsse und ungetested in den Markt ? Besser nicht.


    Grüße ... Klaus

    Hi Torsten...

    genau so ist... Wie ich bereits am Anfang dieses Thread geschrieben habe : ... warum einfach, wenn es auch kompliziert geht !! :grinning_squinting_face: Ich weiß ja wovon ich spreche, wir haben zu Genüge Anlagen gebaut, die zum größten Teil alle mit diesem Tropfenwasserwechselsytem laufen und ich kenne nicht ein Problembecken mit dieser Methode..... Rolf Boger kenn ich auch noch von früher aber ich kenne noch einige Leute mehr, die dieses System erfolgreich betreiben. Schade, dass sie hier nicht schreiben. Überhaupt kenne ich berufsbedingt eine ganze Reihe Top Leute, aber die lesen hier zwar zum Teil mit, schreiben aber leider nichts mehr. Ralf Prehn zum Beispiel, wäre so ein Kandidat.

    Um zum Ausgangsthread zurück zu kommen : ... wenn man den Wasserwechselautomatismus jetzt noch auf die Spitze treiben möchte, kann man ja Naturwasser nehmen und vorsichtig Elemente zuführen, die sich schnell verbrauchen. Bei mir war das viele Jahre lang einfach nur schnödes Calziumhydroxyd von Merck, um sog. Kalkwasser anzusetzen. Das war´s...

    Grüße ... Klaus

    Zitat

    ...wäre meine Idee, aber wahrscheinlich hast du schon eine bessere :-).

    Moin, moin...

    Samstag ist immer Programmiertag, da hab ich Ruhe hier..... und ja.. ich hätte da eine Idee : ... aus dem vollen drehen/fräsen... das geht schneller als Nippel einzukleben. Also, die Anschlussnippel aus einem 32 oder 40er Vollstab fräsen. Das Teil kommt dann fertig bearbeitet von der Maschine ohne weitere Handarbeit.... Das Dreh-Teil wird dann einfach in die Einlaufrohre gesteckt. Die Abdichtung und Toleranzausgleich der 25/32/40er Einlaufrohre, erfolgt dann mit einem Silikon O-Ring.....

    Einfach die Schläuche in gebohrte Löcher stecken, gefällt mir nicht so, denn es gibt Kunden, die benutzen Membrandosierpumpen anstatt Schlauchdosierpumpen. Und die Schläuche bewegen sich bei den einzelnen Hüben....

    Ich versuche das mal heute fertig zu bekommen....

    Grüße ... Klaus

    ....

    Hi Bernd...

    Zitat

    Ps. Noch ein Nachtrag: Dass eine ständige Zugabe kleiner Mengen frischen Wassers nicht das Gleiche ist, wie die einmalige Portionierung der gleichen Gesamtmenge, ist Dir sicher bewusst?


    Da hast Du vollkommen Recht... aber mir ging es mit dieser Methode darum, diese Schwankungen abzustellen und das habe ich damit auch zuverlässig erreicht. Täglich wurden 30 Liter innerhalb 24 Stunden gewechselt, (3000 Liter-Becken) und mit dieser Methode hatte ich durchschlagenden Erfolg und eine bis dato unerreichte Stabilisierung des Beckenmilieus erzielt. Diese Methode war einfach, simpel und erfolgreich.
    Im Keller stand ein 3000 Liter-Kautex-Tank, abgedunkelt in einer Ecke. Der wurde alle drei Monate neu angesetzt. Die Kosten für Salz waren ein vernachlässigbarer Posten, da ja ansonsten nichts weiteres dem Becken zugeführt wurde.


    Grüße ... Klaus

    Wenn man so vieles noch nicht weiß, kann man eigentlich den Kreis schließen und sagen : .. Wasserwechsel ist das Mittel der Wahl. Unerwünscht angereichte Problemstoffe wie Nitrate, Phosphate, Toxine, Schwermetallverbindungen werden ausgedünnt und mögliche Mangelerscheinungen/Spurenelementmangel werden nachgeführt.... Früher hatte ich immer 10 % im Monat gewechselt und habe das gesteigert bis zu 30 % monatlich. Ein Phänomen konnte ich dabei immer beobachten... kurz vor dem Wasserwechsel standen die Tiere sichtbar schlechter und nach dem Wasserwechsel gab es immer einen weiteren Knick nach unten, um dann aber 2-3 Tage später wieder richtig nach oben zu schnellen..die Korallen blühten regelrecht auf. Das ging dann so 14 Tage bis drei Wochen gut um ab der dritten Woche wieder zu stagnieren.
    Es war also ein ständiges Auf-und Ab. Irgendwann bin ich hingegangen und habe mir leistungsfähige Dosierpumpen aus der Industrie besorgt (Iwaki) Dann wurde umgestellt auf permanentes Wasserwechseln, das heißt täglich über 24 Stunden wurde Altwasser abgepumpt und Neues Meerwasser in der gleichen Menge, tropfenweise zugegeben. Mit dieser Methode kam ich über den Monat gerechnet auch auf 30 % Wasserwechsel, aber eben permanent. Diese Umstellung war ein echter Volltreffer, denn die Schwankungen waren schlagartig verschwunden und alle Meerwasseraquarien, die ich mit dieser Methode gefahren habe, liefen sehr gut.
    Ich hatte allerdings das Glück, die Filteranlage im Keller zu haben und so konnte ich immer eine größere Menge Wasser ansetzen.
    Wenn ein Becken mal komplett aus dem Ruder geglitten ist, hat die Rosskur immer geholfen : ... 100 % Wasserwechsel. Allerdings nie mit frisch angesetztem Wasser, sondern mit Temperatur,-PH-und Leitwert angeglichenem Meerwasser, was mindestens 4 Wochen gut durchlüftet wurde. So manches Problem konnte damit schlagartig beseitigt werden und trat auch nicht mehr auf. So hatte ich mal eine Goldalgenplage ( auch Blaualgen genannt) die plötzlich auftraten und nicht von selbst weg gingen. Die Rosskur hat geholfen..... sie haben sich innerhalb von 2-3 Tagen komplett aufgelöst...

    @Bernd ..

    mit der Triton Methode kann man erstmalig sehr genau messen, was fehlt oder im Überfluss vorhanden ist. Ein sehr interessantes Verfahren .


    Zitat

    Früher gab es immer die Diskussion zur Gelbstichigkeit von älterem wasser. Haben heute wirklich alle Kohle oder Ozonisatoren im Einsatz?

    Torsten...

    Heute gibt es eben leistungsfähigere Abschäumer wie noch vor einigen Jahren :smiling_face:


    Grüße .... Klaus

    Zitat

    nö, weil Osmosewasser die Schaumbildung zusammen brechen lassen würde

    Bingo ..... die Obeflächenspannung verändert sich und kann u.U. die Schaumfestigkeit, herabsetzen.....


    Basti...

    welche Größe haben die Balling-Schläuche genau ? Sp. der Innendurchmesser ? Das ist schnell programmiert und die könnten wir auch adaptieren für den 40er, 32 oder 25er Einlaufstutzen....


    Grüße ... Klaus

    Hi Basti ...

    Also, Kalkwasser/Balling vor die Pumpe . ... keine gute Idee... man sollte Balling/Kalkwasser immer über die Vorflutkammer einleiten, da wird es dann auch gleich heftig vermischt und geht in verdünnter Form den Weg durch die Dreambox....
    Osmosewasser ist eigentlich egal wo, nur nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe der Abschäumerpumpe....


    Grüße ... Klaus

    Hi Marcel...

    stimmt : ... viele Wege führen nach Rom. Du wirst wahrscheinlich zu der sehr kleinen Gruppe gehören, mit einem *salzigen* Daumen. :smiling_face: Dass es völlig ohne Wasserwechsel geht, wage ich zwar nicht zu bezweifeln, unterstelle aber bei den allermeisten einen Gau. Ich nenne das Randgruppenaquaristik, betrieben von sehr fähigen Leuten. Es gibt tatsächlich Leute, die erkennen morgens beim ersten Blick in ihr Meerwasseraquarium, was gemacht werden muss oder was fehlt. Im Grunde genommen, ist ein Meerwasseraquarium ein ständiges Auf-und Ab. Einig sind wir uns aber in den Punkten, dass Geduld, Kontinuität und ein gutes Auge, unentbehrlich sind für das erfolgreiche führen eines Riffaquariums. Es gilt ja besonders in diesem Forum, Anfängern einen gewisses Gespür zu vermitteln, auf welche Faktoren es ankommt und auf was man besser verzichtet. Es hat in den vergangenen Jahren so viele angeblich revolutionäre Neuerungen gegeben, die alle wieder in der Versenkung verschwunden sind. Im Grunde genommen, ist immer noch das Stübersche, oder das Berliner System, das Mittel der Wahl. Mehr oder weniger. Ausserdem ist ja ein Meerwasseraquarium ein sehr, sehr weites Feld und lässt sich nicht unbedingt verallgemeinern.. Nur als Beispiel : ... nach der Nemo-und Nanoaquarium Welle, startet grad das Designer-Quallenaquarium so richtig durch. Für diese Art der Aquaristik gelten natürlich völlig andere Regeln.

    Grüße ... Klaus

    Nach meinem Dafürhalten und aus meiner eigenen Praxis von nunmehr als 30 Jahren Meerwasser, mit unzähligen Experimenten und Fehlschlägen, halte ich Spurenelementverarmungen mit einhergehenden Korallensiechtum, für vernachlässigbar. Ich glaube viel mehr, dass das Old-Tank-Syndrom sich viel mehr eine Aneinanderkettung von Vergiftungserscheinungen, darstellt. Bei den Nitrifikationsprozessen entstehen sog. Bakterientoxine, die schon vom bekannten Peter Wilkens im Band 1 beschrieben wurden. Diese Toxine entstehen bei hohen Besiedlungsflächen, wie hoher Sand, viel LS oder die früher beliebten Rieselfiltersysteme unterschiedlichster Bauart. Dieses Phänomen konnte ich früher häufig beobachten, bei großen Beständen von Xenia-oder Cespitularia Kolonien. Über Nacht hörten sie auf zu pumpen, fingen an zu degenerieren und waren wenige Wochen später, verschwunden. Diesen Prozess habe ich in eigenen Versuchsreihen aufhalten können, in dem diese Kolonien in solitäre Aquarien überführt wurden, die so gut wie keine Deko enthielten und sofort haben sich die Bestände nicht nur erholt, sondern wucherten geradezu ungehemmt. Später bin ich hingegangen und habe keinen Sand mehr generell verwendet, sondern die Böden und Wände wurden ausgeschäumt. Als Deko wurde nur noch sehr massives Gestein, wie Sansibar-Lochgestein und später ausschließlich Riffkeramik verwendet. Ich habe so gut es ging, versucht die bioaktiven Oberflächen so klein wie möglich zu halten. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich keine gravierenden Probleme mehr und außer dem obligatorischem Wasserwechsel, alle 8 Wochen mal etwas Aktivkohle und aufkalken mit Kalkwasser sowie regelmäßiges reinigen des Abschäumers, entwickelten sich die Becken sehr gut und bleiben auch über Jahre hinweg, stabil.
    Es ist nur eine Theorie und natürlich nicht wissenschaftlich belegt, aber mit dem System habe ich über viele Jahre Erfolg gehabt. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht :grinning_squinting_face:

    Wenn man heute in die Unterschränke von Meerwasseraquarien sieht, könnte man meinen, in ein Chemielabor zu schauen.... Tröpfchen und Essenzen, Wundermittelchen, Vitalizer und Dutzende von weiteren ominösen Mittelchen werden verwendet incl. ein Schuss Vodka .... Gesunde Steinkorallen werden zu Zeojunkies gemacht, nur um ein Quentchen mehr Farbe, in das Gewebe zu zwingen.

    Ich kenne wirklich viele, sehr gut laufende Meerwasserbecken, die dies alles nicht brauchen und trotzdem stehen sie perfekt. Eben wegen den vier Grundregeln.....

    Grüße aus Köln ... Klaus

    Hi Bernd....

    die sog. *Old-Tank-Syndrom basiert auf der Annahme, dass Meerwasserbecken irgendwann so neben der Spur laufen, dass man eingreifen muss. Anhand meiner eigenen Erfahrungen machen Meerwasseraquarien unterschiedliche Stadien durch, bis sie richtig gut stehen, das heißt, bis sie im biologischen Gleichtakt laufen. Zw. dem 12-15 Monat entscheidet sich dann, ob die Becken sich richtig gut oder sich eben schlecht, entwickeln. Besonders die früheren biologisch geführten Becken, erlebten oft einen unergründlichen Absturz. Biologisch geführt hieß, mit Rieselfiltern bestückt oder eine große biologisch aktive Oberfläche, wie hoher Sand oder extrem viel LS.
    Ich selbst habe mit den Grundpfeilern der Meerwasseraquaristik die besten Erfahrungen gemacht : ... viel Wasserbewegung, viel Licht, gute Abschäumung und viel Wasserwechsel. Die Zuführung irgendwelcher Substanzen, halte ich für Kaffeesatzleserei, weil man (noch) nicht genau bestimmen kann, was in welcher Konzentration fehlt oder nachgeführt werden muss.
    In einem Punkt hast Du absolut Recht : ...
    Die besten Riffbecken gehören in aller Regel nicht denen mit dem dicksten Geldbeutel, sondern denen, die eine gewisse Kontinuität und Regelmäßigkeit bewahren und nicht ständig ändern oder was Neues ausprobieren.

    Grüße ... Klaus

    Hi Thomas,

    neee.. den Anlagenbau haben wir komplett eingestellt. Unsere Anlagen waren technisch zu aufwändig in der Herstellung. Raumteiler sind immer eine ganz spezielle Herausforderung, was die Strömung anbelangt.... :smiling_face:


    Grüße .. .Klaus

    Eigentlich gibt es darüber nichts zu diskutieren : ... natürliches Meerwasser ist das Beste, was es gibt. Was sollte es da besseres geben als Mutter Natur ? Die einzige Frage ist nur, ob sich das rechnet. Wenn wir hier in Köln Stadtwasser nehmen ( 55 mgl. Nitrat/l ) Silikat so hoch, dass er nicht mehr messbar ist und die Aufbereitung derselben mit einer Druckosmoseanlage/Boosterpumpe und nachgeschaltetem sp. Silikatfilter und deren Wartung, lässt die Lieferung von echtem Meerwasser, geradezu preiswert erscheinen.
    Kein Mensch holt sich natürliches Meerwasser, wegen Plankton oder irgend etwas was da leben soll. Nein, es geht einfach darum ein Wasser zu haben, wie es ursprünglicher nicht sein kann. Ich bin kein Chemiker, aber ein Laborant eines Unternehmens, der sich auf Herstellung von Hautpflegemitteln konzentriert, hat mir mal erklärt, einmal kristallisiertes und ausgetrocknetes Meerwasser, kann niemals wieder die gleichen Eigenschaften aufweisen, wie flüssig gebliebenes. Das sei auch der Grund, warum diese Firma ganze Tankzüge voll, echtes Meerwasser verwendet und es sich nicht aus Salzen selber mischt, was ja viel einfacher wäre. Die Gründe wird sicher Armin besser erklären können.
    Wenn wir echtes Meerwasser bekommen haben, wurde das in großen, schwarzen Kautex Tanks dunkel gelagert. Das hielt über Monate und wurde nur mit einer Membranpumpe durchlüftet. Das Wasser war nach Monaten immer noch brauchbar.

    Letztendlich entscheidet aber auch nicht echtes Meerwasser über Erfolg oder Misserfolg eines Aquariums : .. entscheidend ist immer noch die Komponente, die *vor* der Scheibe sitzt und nicht dahinter :grinning_squinting_face:

    Grüße .. .Klaus

    Im Grunde hat Torsten Recht... es lohnt sich tatsächlich nur bei einem Tankzug, das heißt 25.000 Liter. Das haben wir mehrere Male gemacht. Allerdings immer nur Wasser aus Monaco, also Mittelmeer. Das sind reine Lebensmitteltankzüge, die bei einer Leerfahrt eben Salzwasser abgepumpt haben. Bei Monaco ist das abpumpen an einer bestimmten Stelle erlaubt. Jedenfalls war das mal so vor 10 Jahren.
    Wenn ich richtig informiert bin, kann man auch bei DeJongh Nordseewasser kaufen.

    Natürliches Meerwasser ist das beste was man machen kann. Allerdings,: .... die Vorstellung, Wasser rein und Fische rein... das wird garantiert in die Hose gehen. Nach spätestens 4 Wochen könnt ihr euch von den *empfindlichen* verabschieden. Auch diese Becken brauchen eine Einlaufzeit, die allerdings um mehr als die Hälfte reduziert ist. Das Wasser an sich enthält kaum Leben, es geht einzig und darum, *echtes* Meerwasser zu verwenden. Salze, die einmal eingetrocknet sind, werden niemals wieder die natürliche Konsistenz aufweisen, wie echtes.
    Es gibt auch Leute, die verwenden Salzwasser aus dem Roten Meer. Die lassen das in Containern kommen. Allerdings schreiben die nicht in Foren :smiling_face:

    Ansonsten sehe ich das genau so wie Jens Kallmeyer.

    Grüße ... Klaus

    Heute mal eine gute Nachricht : ....

    die 130er Double-Cones sind nun fertig entwickelt und seit nunmehr als ein Jahr im Dauerlauf im Stress-Test erfolgreich gelaufen. Die größte Schwieirigkeit bestand in der Feinabstimmung zwischen Nadelradgröße, Düse und Pumpenkopf. Es ist viel einfacher, mehr Luft zu machen, als weniger. Weniger bedeutet eine äußerst filigrane Feinabstimmung.

    Luftleistung haben wir auf 300 L/h eingeregelt. Mit der Schraubdüse kann man aber die Leistung bestimmen zw. 250 und 400 Liter Lufteinzug, je nachdem, was gebraucht wird.

    Die Red Dragon Pumpe läuft sehr leise und zuverlässig. Der Motorblock ist der gleiche, wie bei allen Mini-Red Dragons. Ein äußerst zuverlässiger und leiser Motor. Alle keramischen Wellen haben wir getauscht gegen gehärtete Titanachsen aus Grade5, das heißt absolut unzerbrechlich. Diese Achsen benutzen wir seit nunmehr als 6 Jahren ohne einen einzigen Ausfall durch Verschleiss oder Bruch.
    Wir garantieren den geräuscharmen Lauf und versprechen nichts, was nicht auch wirklich den Tatsachen entspricht. Unsere Teile sind etwas teurer als die unserer Copyshops aber bei uns haben sie auch die Gewissheit, dass wir immer hinter den Kunden stehen, wenn mal was schief läuft und dass Sie ein Original erhalten und nicht etwas, was aussieht wie von uns, in Wirklichkeit aber nur ein schlechter Nachbau aus China ist.
    Ursprünglich war vorgesehen, eine preiswertere Pumpe zu verwenden. Wir haben so ziemlich alles durch, was der Markt hergibt und sind zu dem Entschluss gekommen, unseren Ruf nicht auf´s Spiel zu setzen mit einer Billigpumpe, auch wenn der Preis dann um gut 100.- Euro höher mit einer Red Dragon liegt. Es ist es uns nicht wert, Kunden zu verärgern mit einer Billigpumpe die vibriert, die Achsen brechen, der Rotor rostet oder die Impeller sich von selbst zerlegen.

    Der 130er Double-Cone incl. Red Dragon Pumpe kostet 590.- Euro inkl. Mwst und ist nach unserem Betriebsurlaub bei uns oder bei unseren Händlern, erhältlich.

    Grüße aus Köln ... Klaus

    Da hat mein Vorschreiber vollkommen Recht : .. ab einer gewissen Beckengröße, sollte man versuchen einige Dinge zu automatisieren. Ich habe selbst große Becken gehabt und man muss aufpassen, dass man nicht Sklave seines eigenen Beckens wird, wenn man am falschen Ende spart.
    Meine Empfehlung geht daher immer in eine Richtung : ... Das Aquarium lieber etwas kleiner, dafür aber die richtige, Ausstattung. Die Freude am Hobby hält dann länger an...

    Welche Produkte was taugen und welche nicht, kann man sich in relativ kurzer Zeit, hier im Meerwasserforum, anlesen.

    Grüße ... Klaus

    Hi zusammen. Interessante Diskussion ...

    also, Refugien sollten grundsätzlich immer an die Seite gestellt werden, wo die Vorflutkammer ist. Das ist ja normalerweise auf der linken Seite, bei der spiegelverkehrten auf der rechten Seite.. Die Vorflutkammer hat extra mehrere Einlässe, damit man frei wählen kann, in welchen Stutzen was auch immer angeschlossen wird. Die Refugien sind immer grundsätzlich höher als die Dreamboxen, da der Rücklauf ein sog. offenes System ist, also durch Schwerkraft wieder in die Dreambox zurückläuft. Außerdem ist das auch verrohrungsseitig der kürzeste Weg.
    Das einleitenin die erste Stufe, also die Vorflutklammer, hat ganz einfache Gründe : .. sollten sich Schnecken oder die kleinen Seesterne, Glasrosen oder sonstige unerwünschte Gäste, explosionsartig vermehren, so halten das die Socken zuverlässig von den Pumpen fern, besonders von der Abschäumerpumpe. Die Reinigungsintervalle insgesamt reduzieren sich erheblich, wenn das Wasser vor den Pumpen gefiltert wird.

    Der Einsatzzweck von Refugien ist weit gefächert : ... Algenrefugien, Quarantänerefugien, Einzelhaltung für unerwünschte Exemplare, z.B. Fangschreckenkrebse, die aufgrund ihrer interessanten Lebensweise gern behalten werden, Aufzuchtstation, Fotostudio und vieles mehr. Mittlerweile statten wir jede dritte Dreambox mit einem Refugium aus. Die gehen von 15 cm und bis max. 100 cm. Als Sonderanfertigung auch noch größer. Wir haben bis dato noch nicht eine einzige schlechte Bewertung von Kunden erhalten, die ein Refugium nutzen. Insgesamt werden sie in der Kombination mit einer Dreambox sowie dem leichten Anschluss, immer beliebter. Und bei einer vernünftigen Planung ist meistens noch Platz für ein Refugium....kostet auch kein Geld im Unterhalt, außer ein paar Watt für die LED. Manche Kunden, die ein abgesperrtes System verwenden, legen ein Bypass in das Refugium von der Rücklaufleitung. Dann hat man auch gleich die Strömung. Nur in sehr großen Refugien müssen dann noch weitere kleine Propellerpumpen verwendet werden.

    Grüße ... Klaus

    Hi Torsten...

    und was wurde da *neu* entwickelt ? 90 % dieses Modells sind eine exakte Kopie der BK Double Cones. Dieses China-Modell gibt es schon seit 2 Jahren. Die Jebao Pumpe hat keinen Bypass und bei einer Abschäumerpumpe, die auch noch auf dem Kopf steht, ist eine Lagerspülung zwingend notwendig, ansonsten läuft das hintere Lager in einer Luftblase. Die intern montierte Pumpe nimmt viel zuviel Platz weg auf dem Lochblech. Dadurch ist eine homogene Eindüsung nicht mehr gewährleistet.

    Grüße ... Klaus

    Ja, das ist ein Orignal-Carsten Prang Aquadriver... das beste Gerät auf dem Markt. Sehr solide und handwerklich perfekte Arbeit. Der Kunde hat ja einen Abfluss direkt neben der Dreambox. Das ist natürlich eine super Kombination. Der Topf muss nur noch sehr selten *abgeschraubt* werden ...

    Grüße ... Klaus

    Hi Markus,

    wenn die 50 Watt nicht erreicht wird, ist der Magnet übermagnetisiert, das heißt, etwas oberhalb der Toleranz im Plusbereich. Die volle Drehzahl wird bereits bei 45 Watt erreicht. 5 Watt gespart :winking_face:

    Zitat

    Wenn Schrank zu ist dann ist absolut nichts zu hören.


    Das ist auch unser Anspruch :smiling_face:


    Grüße ... Klaus

    Ps... es haben bereits Kunden nach 2-3 Monaten, neue und größere Boxen bestellt .... meistens waren sie dann tiefer.