Beiträge von klaus Jansen

    Es gibt von Panta Rhei auch die Tubes, hat hier schon jemand Erfahrung


    Ja, ich.... gerade ein Hybridbecken mit den neuen Panta Tubes in Betrieb genommen. klappt vorzüglich. Unglaubliche Strömungsbilder, gerade wenn man zwei Tubes einsetzt, weil man Kreisströmung erzeugen kann, mal rechts, mal links herum, man kann sie takten, gegen-oder gleichläufig oder über Kreuz fahren.

    Gleich noch ein zweites Hybridbecken gebaut, mit 2 St. RD5-130 Watt Pumpen in einer anderen Variante. Dieses Experimentalbecken geht demnächst in Betrieb.

    Ich will auf Dauer weg von Strömungspumpen am Beckenrand.

    Grüße ... Klaus

    Jeder Zentimeter, der im Abschäumer wegen innenliegender Pumpe vergeudet wird, geht auf die Effizienz eines Schäumers. Das ist Fakt. Ich habe das mal getestet im Salzwasserprüfstand. Mini BK mit innenliegender Pumpe, gegen Mini BK mit außenliegender Pumpe. Mit außenliegender Pumpe 20-30 % + mehr Absorbat. Der Reaktionsweg der Blasen bei tiefliegenden Eindüsungspfannen ist einfach länger und länger heißt, der Dreck hat mehr Zeit sich an den Blasen anzuheften. Wenn man jetzt es noch schafft, das Verhältnis Luft-zu Wasser so zu optimieren, dass keine großartigen Verwirbelungen in der Säule auftreten, hat man ein Top Abschäumergebnis. Deswegen ist auch der SM 160 einzigartig mit seiner laminarenn Wasserführung. Eindüsung am tiefsten Punkt unten, über die Röhrchen werden die Verwirbelungen nahezu gegen null reduziert und steigen senkrecht nach oben.

    Einen Ozonbypass in die Luftzufuhr einer Abschäumerpumpe anzulegen : ganz, ganz schlechte Idee. Dieser Teilbereich ist hochempfindlich gegen Veränderungen. Nadelräder erzeugen keinen hohen Unterdruck, man zerstört schlagartig die austarierte Performance eines Abschäumers, verändere ich auch nur geringfügig den Luftansaugtrakt.
    Idealerweise hat man für Ozon einen zweiten Anschlussnippel direkt an der Düse. Wenn der Weg zum Ozongerät nicht länger wie 60 cm ist, kann man bei einem BK sogar auf die Luftpumpe verzichten. Dazu bedarf es aber eines Nadelrades und Pumpenkopf-Konstruktion, die einen hohen Unterdruck liefern und das können viele nicht.

    Es ist eben doch ein Unterschied, ob man einen Abschäumer selbst designed und optimiert, oder so nachbaut, dass er nur so aussieht wie ein Bubble King.

    Grüße ... Klaus

    @Chris ....

    Sandy hat soweit die richtige Antwort gegeben. Etwas Luft nach oben schadet nicht, allerdings sollte ein Abschäumer auch nicht übergroß sein, weil es der Schaum dann nicht mehr schafft, im Schaumrohr sich bis nach oben und über den Rand zu drücken. Das ist der einzige Grund.
    Größenangaben zu empfehlen sind fast unmöglich, dafür sind die unterschiedlichen Anforderungen einfach zu komplex. Mit oder ohne Vlieser, wenn Vlieser, welche Árt ( Maschenweite my oder Gramm/qm ) welches Vlies ( Fasern verkklebt oder thermisch verfestigt ) welches System, welche Spurenelemente, Filterdurchsatz, Wasserführung innerhalb des Filters, wird Filterwatte eingesetzt, wird die vorher ausgewaschen, werden Wasserkonditionierer ( AquaSafe o.ä.) verwendet, Ozon ja oder nein, Adsorber auf Alu-oder Eisenbasis, Fischbesatz, Bodengrund oder bare bottom, fettreiches Futter, Korallenkleber, Wartungsintervalle der Pumpe, Nadelrad, Düse und des Topfes und-und-und, das alles hat zum Teil erheblichen Einfluss auf die Abschäumleistung.

    RE labelt eher konserativ und nicht maßlos überzogen. Dieser 160er läuft bei mir am 1000 Liter Nebenbecken


    https://www.youtube.com/shorts/Di1_eWq6iBk

    Grüße ... Klaus

    Bei der Größenauslegung eines Abschäumers sollte man auch diverse Punkte berücksichtigen. Mit oder ohne Vlieser. Wenn mit Vlieser, welcher ? Ich betreibe das 1000 Liter Nebenbecken mit einer Vlieserdreambox, da läuft ein 160er Supermarines und der reicht völlig aus.

    Grüße ... Klaus

    Nun, Klaus J. scheint mir nicht viel zu seinen Pumpen sagen mögen. Meine direkte Anfrage zum Unterschied der RD zur Jeb. war , 'dass sie mehr Leistung hätte und auf der Platine einen Tempomat'.
    Das hatte ich nicht recht verstanden, fragte nochmals wg. "Tempomat" nach und ob Forenmitglieder Rabatt bekämen, da einige Händler die Pumpe günstiger anbieten als beim Direktkauf.

    Keine Antwort bekommen. Wenn der Verkauf so lax/uninteressiert geführt wird, wie mag es dann bei einer evtl. Reklamation sein?


    Hallo Werner ...

    vlt. ist es deiner geschätzten Aufmerksamkeit entgangen, dass ich seit 1.6.2021 nicht mehr der Inhaber von RE bin und alle Anfragen die mich über Instagram, TikTok, Facebook, Deutsche -oder US-Foren, SMS oder WhatsApp erreichen, in meiner Freizeit beantwortet werden.
    Ich beantworte auch gerne Fragen, aber wenn es um Rabatte geht, bin ich raus, da bin ich nicht der richtige Ansprechpartner, da musst du direkt bei RE anfragen.

    Einen Zusammenhang konstruieren zu einem Frührentner in Freizeit und Service/Reklamationsabwicklung bei RE ist schon recht gewagt. Davon abgesehen habe ich auch früher nie gerne auf Rabattanfragen geantwortet.

    Info : bei Royal-Exclusiv sitzen drei kompetente Mitarbeiter, die von 7.00 bis 16.00 Uhr, gerne alle Fragen beantworten.

    Grüße .... Klaus


    Neu eingesetzte Fische werden bei dir sofort krank, du hast Algen-und Cyanoprobleme und sagst, es geht besser ohne Abschäumer ? Joke, oder ?

    Das was deine UV-Lampe jetzt abtötet, bleibt dem Wasser erhalten? .... auch nicht gut.
    Ein Meerwasserbecken funktioniert am Besten mit einem geregeltem In-und Output. Wie das gemacht wird, ohne Abschäumer und ohne Vlieser, dafür mit viel Wasserwechsel, oder mit Abschäumer und weniger Wasserwechsel, oder mit Hochleistungsabschäumer incl. Vlieser, Top Versorgung und ohne Wasserwechsel, muss jeder selber für sich entscheiden.
    Und nach jetzt knapp 40 Jahre Meerwasser, kann ich dir versichern, der einfachste Weg ist immer noch mit Abschäumer.
    Wenn du explizit einen * geräuschlosen * Abschäumer suchst, hätte ich da eine klare Empfehlung für dich :ks:

    Grüße ..... Klaus

    Mein Skimmer Guard war nach nicht mal einem Jahr Schrott. Der Sensor war nicht wasserdicht und fing an zu rosten und funktionierte nicht mehr. Als ich den Stecker gezogen habe, ist das Teil in sämtliche Einzelteile zerbrochen. Das Ding flog dann in den Mülleimer. Um den Topf abzumachen muss man erst mit den Fingern in die Brühe fassen und den Magnetsensor rausfuddeln. War auch nicht so der Hit.

    Grüße ..... Klaus

    Hi Chris..

    nun denn, wenn TM meint, mit so Aussagen, die mehr oder weniger einem unterstellen, Probleme mit dem Salz sind hausgemacht und hat nichts mit Qualitätsproblemen seitens TM zu tun, obwohl eine ICP Analyse deutlich gezeigt hat, dass dem nicht so ist und man so nebenbei noch erfährt, dass die Salze einfach bei Fremdherstellern zugekauft und in Zooläden als TM ProReef verkauft werden, naja, kann man machen. Dumm nur, wenn es dann rauskommt dass man Kunde richtig schön verarscht wurde.
    Sicher gibt es schon mal Probleme in den Chargen, aber Kh auf 11 anstatt 7,5, Phosphatdepots dass die Schwarte kracht und die Ansetztanks massive braune Ablagerungen haben, sorry, das hat mit Qualitätssalz nichts zu tun, da nützt auch eine 2019 Testreihe nichts mehr, wenn die CS nicht stimmt.
    Das hat auch mit Bashing nichts zu tun, sondern wie TM mit Reklamationen umgeht. Für mich jedenfalls ist TM unten durch, dieses Salz werde ich nicht mehr verwenden. Ich erwarte mit einem Wasserwechsel Verbesserungen und nicht umgekehrt !

    Grüße ... Klaus

    Ja da schau her. Also ich wurde in FB vom TM Kundendienst ziemlich harsch angegangen, als ich diese Probleme angesprochen habe. Sieht so aus, dass es offensichtlich doch ein Problem gab mit dem so genannten * Markensalz * War ja nicht das erste Problem was ich mit TM hatte.

    Eine vorhergehende Charge war noch schlimmer kontaminiert. Im frisch und neu befüllten Nebenbecken war innerhalb 3-4 Tagen nach dem Neustart an den Wänden und Böden, 3-5 cm lange Grünalgen gewuchert. Als ich den P04 Gehalt messen wollte, war die Probe ebenfalls fast schwarz. Das Salz und Wasser wurde an das ATI Labor geschickt für eine Analyse und siehe da : PO4 Gehalt lag bei sagenhaften 3,2. Eigentlich wollte ich den etwas zu hohen Phosphatgehalt von 0,08 im Hauptbecken runter bringen und kein Steckrübenfeld mit Flüssigphosphat düngen. 1000 Liter Meerwasser gingen in den Abfluss und wieder hat hier das ATI AO Wasser mir das Wochenende gerettet. Der Kontakt zu TM und dem Chef persönlich war okay, mir wurden sofort und unaufgefordert ein neuer Eimer TM Salz geschickt.
    Man bat mich, doch bitte ebenfalls Restsalz und Wasser TM zur Verfügung zu stellen, für eigene Labormessungen, was ich dann auch gemacht habe. Nach 3 Monaten kam die Rückmeldung von TM : wir haben nichts festgestellt.
    Das ist dann so der Moment, wo man sich verarscht fühlt. Risikoabwälzung auf die Art kann ich gar nicht leiden. Als ob bei mir im Ansetztank eine tote Ratte liegt ? Ich durfte stundenlang die Algen von den Wänden und Boden kratzen, das Becken mit Süßwasser ausspülen und erneut Wasser ansetzen. War ein guter Tag Arbeit.
    Laut TM Chef stammte die Charge aus französischer Produktion eines Fremdherstellers.

    Danke Hajo für den Bericht, der sehr aufschlussreich ist.

    Grüße .... Klaus

    Hallo Klaus,

    ich habe haargenau die gleiche Erfahrung mit dem Salz von Tropic Marin ProReef, dachte aber immer, es läge an meinem Harz und habe das Harz getauscht.
    Dazu kam noch die Sache mit dem zu hohen KH...


    Darauf aufmerksam wurde ich, nachdem in einem Meerwasserblog auf FB gleich mehrere User das gleiche Problem hatten und es war immer das selbe Salz. Ich dachte auch erst, die Harze nach der Osmoseanlage sind erschöpft, aber daran lag es nicht. Mit dem Merck Test lässt sich sehr genau der Silikatgehalt messen. Ansatzwasser hinter dem Harzfillter, null Blaustich, die Probe absolut transparent. Dann das aufgesalzene Ansetzwasser gemessen : dunkelblau, fast schon schwarz.
    Die Brühe habe ich in den Abfluss abgepumpt, denn ich habe mich schon gewundert, dass ich anstatt alle 4-5, die Scheiben jeden Tag putzen durfte nach Wasserwechsel. Da dies die zweite negative Erfahrung mit TM war, ist das Thema jetzt für mich entgültig durch.

    Ich nehme jetzt nur noch abwechselnd Absolut Ocean von ATI und SeaSalt Professional von Fauna Marin.

    Grüße .... Klaus

    Ich habe einen 350 Liter RE-Wassertank aus weißem PVC. Jahrelang Salz darin angesetzt und außer ein bisschen Schlamm am Boden, keine Auffälligkeiten. Dann kaufe ich ein paar Eimer Tropic Marin ProReef und der Tank ist innerhalb weniger Wochen innen anstatt weiß, dunkelbraun. Diese Beläge auf den Innenwänden sind extrem hartnäckig und nur mit einem Topfschwamm einigermaßen weg zu bekommen.
    Das Ansetzwasser wies einen extrem hohen Silikatwert auf. Osmosewasser, über ein spezielles Harz gelaufen um die Kieselsäure 100 % raus zu bekommen, wies keinerlei Kieselsäure auf. Gemessen mit Merck-Test.

    Seit diesem Tag ist das Thema Salz für mich durch. Ich verwende seitdem nur noch ATI AO, da gibt es keinerlei Ablagerungen, Schlamm oder Verfärbungen.

    Die leeren AO Behälter schmeißen wir nur selten weg. Die werden weiter benutzt als Reservebehälter für Osmosewasser.
    Das Argument, es entsteht zu viel Müll bei den AO Behältern zieht nicht. Die Behälter sind hauchdünn, ein 20 Kg Salzeimer hat in der Masse so viel Kunststoff, wie 10 leere AO-Behälter.

    Grüße ... Klaus

    Am Besten hält man seinen Meerwasserhaushalt mit regelmäßigen Wasserwechseln und Wasserpflege in Ordnung. Ich kenne etliche, die haben noch nie eine ICP gemacht, trotzdem traumhaft schöne Korallenbecken. Ich komme viel rum und frage natürlich die Leute was und wie sie es machen.
    Wer viel mißt, misst auch viel Mist.
    Nehmen wir doch mal diesen Hype um Automaten, die mir mehrmals am Tag, kh, Calzium, Jod usw. messen können. Kritisch wird es, wenn die auch noch regeln können, also z.B. kh Lösung nachdosieren. Ich vertraue diesen Dingern nicht, habe erst mal geschaut wie die sich so machen im Markt. Und siehe, da, viele werden wieder verkauft in Ebay Kleinanzeigen. Die Automaten reinigen, eichen und abgleichen, ist eine Sisyphusarbeit, die Stunden in Anspruch nimmt, WLan Probleme mit den Dingern kommen noch OnTop. Ich. habe einen 3er Doser von ReefFactory, der hatte mir gleich Hundert mal am Tag gemailt, .... Hat die Verbuíngung verloren .... und ... hat die Verbindung wiederhergestellt... Da musste ich die Mailfunktion abklemmen.
    Ich halte es da eher so wie Bernd Koberstaedt : ... die Korallen zeigen einem was fehlt. Eine kleine Ecke mit Xenai umbellata ist ein guter Hinweisgeber, wenn z.B. Jod fehlt. Die pumpen dann einfach nicht mehr.

    Unlängst ICP-Proben mit dem gleichen Wasser an 3 Labore geschickt. Die Messungen waren dermaßen unterschiedlich, dass sie faktisch wertlos waren. Die Grundwerte wie Temperatur, Salinität, Phosphat, Kh, Calzium und Ph kann ich selbst einmal in der Woche messen und ggfs. angleichen.

    Grüße ... Klaus

    Hier ein Forschungsbeitrag, der den Erfolg mit dem Spiegeltrick zwar nicht infrage stellt, aber zu einem anderen Schluss kommt:
    Spiegelbilder reagieren einfach nicht so wie echte Rivalen. :winking_face:

    Hajo


    Naja, zum Glück kannten meine Kaiser die Studie nicht :thumbs_up:


    Zitat von Hajo

    Das Verprügeln des Artgenossen gehört zum Repertoire und sieht aus menschelnder Perspektive wenig erbauend aus.
    Es gehört aber auch zu den sozialen Erfahrungen im Leben dieser Arten.


    Menschelnderweise nennt sich diese Erfahrung : Ehe :danke:

    Grüße ... Klaus

    Letzte Idee: Royalexclusive hat irgendeine Technologie entwickelt, die immer dreckiges Flotat produziert, selbst wenn absolut nichts abgeschäumt werden kann. Für den "Wow Effekt". :face_with_tongue:


    Hi Chris ...

    du bist zwar nahe dran, aber noch nicht ganz am Ziel. RE Abschäumer sind halt eine Nummer für sich. Nur soviel : effektive Abschäumung hat viel mit Oberflächenspannung des Wassers zu tun. Wie erhöht man Oberflächenspannung ? Mit Elektrizität. Und wie erreicht man das ? Das verrate ich nicht :aetsch:

    Grüße ... Klaus

    .... da hing eine Sirius X1 oder X2 drüber. An der Wuchsforum und auch an der Ausfärbung, vor allem in abgeschatteten Bereichen, erkennt man sehr deutlich das Problem der spotlastigen LEDs. Ein Teil der Tiere habe ich ins aktuelle Becken (Hybrid T5/ Kessil AP700) übernommen und der Unterschied ist schon frappierend.

    Hallo Chris ....

    also das kann ich zu 100 % bestätigen. Im Nebenbecken habe ich unter einer Sirius X8, Kessil APX9 und A360 bei weitem nicht die Wachstumserfolge und Farben erzielen können, wie unter der ATI Hybrid. SPS die zu groß wurden musste ich knipsen und die Ableger kamen dann ins Nebenbecken unter den Kessils. Dort bleichten sie farblich deutlich aus und der Wuchs verlangsamte sich ebenfalls erheblich. Die Wachstumsspitzen bildeten sich nicht weiter aus. Sie degenerierten merklich. Wenn ich die Ableger dann wieder ins Hauptbecken unter die Hybrid gestellt habe, kamen die Farben zurück und die Wachstumsspitzen schoben wieder. Das innerhalb 2 - 4 Wochen.


    Zitat von argonaut

    gewisse Menge LIcht benötigt, heißt das dann, dass die LEDs heißer werden und sich das auf die Lebensdauer auswirkt? Oder gar auf das Lichtspektrum?


    Die Kühlung der LED ist der entscheidende Faktor für die Lebensdauer der LED. Ich habe gerade die 4-er LED Flächenleuchte mit 400 Watt Leistung, 28 Stunden auf 100 % laufen lassen und an der Oberfläche der Lampe wurden nur 38 Grad gemessen. RE verzichtet extra nicht auf die Kühlrippen, eine passive Kühlung ist unabdingbar. Effizienz geht vor Optik, Lüfter will ich keine mehr. Wenn die Radion G5-Lüfter bei mir volle Kanne laufen, sind die gut zu hören. Im Aquariumraum stört mich das nicht, aber im Wohnzimmer wären mir die zu laut.

    Hier mal die Spektralmessungen der RE Light.https://royalexclusiv.net/images/content…EST_DEU_web.pdf

    3 Lampen mit 3 Modulen sind bestellt. Bin gespannt ob sie an die Leistung einer Hybrid ran kommen.

    Grüße ... Klaus

    Die Lampen werden übrigens alle exakt eingemessen (auch etwas, was kein anderer Hersteller bereitwillig offenlegt:

    Datenblatt powerBeam 125 Seawater


    Hi Ruediger

    du hast doch Beziehungen zur Uni Gießen. Lass die Lampe doch mal da vermessen, dann hast du reale Messwerte. Da hat RE auch seine neuen LED Lampen vermessen lassen, bei der Gelegenheit auch gleich mal ein paar Mitbewerbermodelle mit vermessen lassen ( nur für internen Gebrauch ) und da waren die Meßergebnisse aber weit davon entfernt von dem, wie sie beworben wurden.

    Im übrigen sind runde Leuchten so ziemlich das Schlechteste, was man für Aquarien nehmen kann, außer man hat ein Rundbecken. Der Trend geht zu Flächenleuchten. Der Erfolg der ATI Hybrid war ausschließlich damit begründet, eine große Fläche gleichmäßig und vollflächig beleuchtet zu bekommen und zwar mit T5 Röhren.

    Grüße ... Klaus

    Hi Stefan....

    das kann ich dir nicht beantworten, weil ich bis dato den Euyphillias nur beim sterben zuschauen konnte. Aber das wird sich bald ändern. Nach Informationen von mir bekannten Euyphillia-Haltern kann man sehr gut befallene Exemplare mit Antibiotika behandeln. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich tatsächlich um Bakterienbefall handelt und nicht andere Gründe verantwortlich sind.
    Euyphillias sind Zicken. Schwankende kh-oder Nährstoffwerte, zu viel oder zuwenig Strömung Strömung, zack... zicken die rum. Liegt aber ein Bakterienbefall an : .... viel Zeit hat man dann nicht zum reagieren. Max. 1 Tag, dann müssen sie behandelt werden.
    Mir wurde zugetragen, dass ein Jodbad auch gut helfen soll. Vlt. die bessere Alternative als Antibiotika.

    Ebenfalls vielsprechend soll ein Mittel von Triton sein, das habe ich jetzt schon öfter gelesen, vor allem in US-Foren wird darüber berichtet. Ich selbst habe bis dato noch nie so etwas in der Art eingesetzt und kann daher auch nicht über Erfahrungen berichten.


    Was ist RTN?
    Akuter Gewebeverlust oder auch Rapid Tissue Necrosis (RTN) tritt in modernen Meerwasseraquarien immer häufiger auf. Die Folgen sind abrupt auftretender und rasch fortschreitender Gewebszerfall bei Korallen, der am Ende nur das Kalkskelett zurücklässt. Dies kann Tage oder im schlimmsten Fall auch nur wenige Stunden dauern. Ein weiteres Symptom ist die Bildung eines bräunlichen Schleims, der Deine Korallen im Aquarium umhüllt.
    Wenn Du ein Meerwasseraquarium mit vielen (kleinpolypigen) Steinkorallen besitzt, ist die RTN-Gefahr höher, als bei anderen Systemen. Arten, wie z.B. Montipora, Acropora und Pocillopora sind besonders anfällig. Der Grund dafür liegt in dem Anteil ihrer Körpermasse: dieser ist im Vergleich zu anderen Korallen nämlich viel geringer, was für eine rasche Ausbreitung der Krankheit sorgt. Dennoch kann der akute Gewebsverlust auch bei LPS-Korallen auftreten.
    Was sind die Ursachen für RTN?
    Leider ist bis heute nur wenig über Rapid Tissue Necrosis in Meerwasseraquarien bekannt. Grundsätzlich wird jedoch eine Kombination dieser zwei Gründe als Ursache für den Ausbruch vermutet:

    1. Bestimmte Erreger, wie z.B. das Bakterium Vibrio harveyi oder die Protozoen Helicostoma nonatum.
    2. Reaktion auf Stress und unzureichende Haltungsbedingungen, z.B.: zu schwache Beleuchtung, zu schwache Wasserströmung, zu hohe Wassertemperaturen, nicht optimale pH-Werte, zu hohe oder zu niedrige Salinität, Vorschädigungen durch den Transport, etc.

    Die oben genannten Faktoren führen zu einer Stressreaktion bei Korallen, die ihr Immunsystem schwächt. Die Erreger, die normalerweise auch auf gesunden Tieren leben, können sich nun verstärkt vermehren. Helicostoma nonatum ernährt sich von zerfallenden Polypengewebe und wird sichtbar als braune geleeartige Masse, die das Korallenskelett umhüllt. Die plötzliche Nahrungsverfügbarkeit durch RTN fördert die Massenvermehrung der Protozoen, was den Gewebeverlust Deiner Tiere nur noch verschnellert. Im schlimmsten Fall befallen sie schließlich auch gesundes Polypengewebe.
    Wie Du hier siehst wird hinter RTN ein Zusammenspiel von Erregern und Stress vermutet. Daher ist es wichtig, dass Du Maßnahmen zur Vorbeugung triffst und Deine Tiere vor Stresssituationen schützt.
    Wie wirkt Triton RTN-X?
    Bei Zugabe des Mittels entsteht eine Umgebung, die die Bakterien der betroffenen Korallen per Schockwirkung angreift. Gleichzeitig stellt das Mittel bestimmte Elemente bereit, um die geschädigten Tiere zu stärken. Die Korallen müssen zur Behandlung nicht aus dem Aquarium entfernt werden.
    Tipps zur Anwendung
    Wir empfehlen die Anwendung unter Berücksichtigung der Testergebnisse einer ICP- oder N-DOC-Analyse.
    Für die genaue Dosierempfehlung verwende den offiziellen RTN-X Rechner von Triton: Triton RTN-X Rechner.
    Die Anwendung erfolgt direkt im Aquarium, d.h. die Korallen müssen für die Behandlung nicht herausgenommen werden.

    Dass das Produkt stinkt ist normal.Ob es noch wirkt und stabil ist, kann man wohl kaum präzise beantworten.


    Mit einer Spritze bekomme ich das auch nicht aufgezogen, weil in der Flasche auch Klumpen sind, die sich nicht in eine Spritze aufziehen lassen. Ich fülle es um in einen kleinen Messbecher.
    Letzte Woche habe ich nach langer Zeit mal wieder eine neue Flasche MinS gekauft, weil ReefRoids von PolyLab zur Zeit nicht verfügbar ist. Ersatzweise MinS als Korallenfutter bestellt.
    Am nächsten Tag hatte ich eine deutliche Bakterientrübung im Wasser und der Abschäumer quillte über.
    Diese heftige Reaktion habe ich mit ReefRoids nicht.

    Grüße ... Klaus

    Aber man kann dennoch sensibilisieren. Bei einigen hier hört sich alles alles so an, als ob es Naturgesetze sind. Kann man eh nicht ändern, ist halt so. Und wer Kritik übt gilt als Weltverbesserer.

    Die Gräben tun sich einfach immer wieder auf, egal bei welchem Thema.


    @Chris... mit dem sensibilisieren bin ich wieder bei dir. Das ist gut und richtig so. Ich kaufe z.B. keine Kaltwasser-Wilsonis oder Trachys mehr aus Australien. Auch Catas kaufe ich keine mehr, so schön wie sie denn auch sein mögen. Solange ich die Gründe nicht abstellen kann, warum sie nicht überleben, wird keine mehr gekauft. Und auf Nachzuchten warten, gerade bei LPS ist eher ein Wunschdenken. Die wachsen fast alle extrem langsam. Euyphillias, wenn die sich wohl fühlen, kann man vermehren, aber viele LPS eher nicht. Wenn ich kann und Anfänger berate, werde ich auch genau das empfehlen und nicht sagen, nimm einfach Antibiotika und gut ist. Das ist und war nie mein Ansatz hier. Es ist lediglich die letzte Möglichkeit ein krankes Exemplar zu retten. Viel mehr versuche ich das Wasser in der Form positiv zu beeinflussen, dass BrownJelly und andere empfindliche Korallen erst gar nicht krank werden. Da gibt es Möglichkeiten und Wege. UV-C und Ozon ist einer der Wege.
    Natürlich kann man den Leute sagen was sie zu tun und lassen sollen. Nur weiß ich, dass oft der Wille stark und das Fleisch schwach ist und am Ende des Tages hat man die schöne LPS doch gekauft. Möge der den ersten Stein werfen, der frei von Sünde ist.
    Die Leute die am Ende des Tages wirklich großflächig Antibiotika in ihren Becken einsetzen, ist daher eher im Promillebereich zu verorten. Und wegen roten Cyanos würde ich auch nie mein Becken medkiamentieren. Hatte 2-3 mal in 4 Jahren kurz Cyanos, die habe ich aber problemlos innerhalb 2-3 Wochen durch einpendeln der richtigen PO4 und NO3 Werte wieder weg bekommen. Die gedeihen ja am liebsten auf Sand in eher strömungsarmen/toten Stellen. Ohne Sand und mit zeitweiser kräftiger Strömung bekommt man das Problem auch ohne Antibiotika sehr gut in den Griff.

    Grüße ... Klaus

    Meine Intention ging eigentlich dahingehend, Alternativen zum großflächigen Antibiotika-Einsatz zu suchen.
    Was einige hier dann draus gemacht haben, wie ob man solche Korallen braucht nur um zu protzen, US-Stylebecken zum kotzen findet, ect. hilft der Sache nicht, es zeigt uns nur, wie Teile der Gesellschaft ticken und sich moralisch versuchen selbst zu überhöhen.

    Nur verfängt es nicht, denn der Kaufanreiz extrem schön gefärbter Korallen ist nun mal höher, vor allem bei Anfängern. Denen zu helfen ist die Aufgabe dieses Forums und nicht was wir zu tun und lassen haben um die Welt zu retten.

    Die Darstellung von Paul mit dem Einsatz von Antibiotikum fand ich äusserst interessant und auch Hajo seine Ausführungen hier ...


    Zitat von Hajo

    Die Krankheit bekam den Namen ECS (Elegance Coral Syndrom)) und die Zusammenhänge wurden erstmals von Borneman ausführlich beschrieben. Siehe Link.


    Die Mortalitätsrate von Catalaphyllia wurde mir von vielen Freunden und Kollegen bestätigt und auch selbst erlebt. Besonders trifft es hier wieder die seltenen Exemplare, wie die Catalaphyllia Tschernobyl, an denen ich mich 3 x versucht habe und gescheitert bin. Die standen über Monate super, um sich von heute auf morgen zurück zu ziehen und langsam abzusterben. Die Tschernobyl und Euyphillias waren dann auch der Grund warum ich der Sache intensiver nachgegangen bin.
    In spezialisierten privaten FB-Gruppen werden solche Themen offen angesprochen und diskutiert. Da tauchen immer wieder die selben Behandlungsmethoden auf, wie das separieren und behandeln mit Antibiotika. viele Korallen konnten mit dieser Methode gerettet werden.
    Warum sollte ich Korallen, die 12.000 km hier her geflogen wurden, einfach zugrunde gehen lassen, wenn man mit relativ einfachen Mitteln sie retten kann ?
    An erster Stelle sollte es uns allen darum gehen, für beste Wasserqualität zu sorgen, damit der Keimdruck unten gehalten wird.
    Die Leute versuchen davon abzuhalten, extrem schöne Korallen nicht zu kaufen, wird nicht funktionieren. Die Riffaquaristik befindet sich im ständigen Wandel, neue Arten werden importiert die mehr oder weniger empfindlich sind und es ist unsere Aufgabe, denen die besten Bedingungen zu schaffen um bei uns nicht nur zu überleben, sondern sie ans wachsen und sich vermehren zu bringen.
    Was wir nicht brauchen sind ideologisch-politisch verbrämte Kommentare was wir zu tun und zu lassen haben.

    Wer relativ gut zu haltende Arten pflegen möchte, die auch extrem schön gefärbt sind : ... bitteschön. Chalice. Sind aber extrem schwer zu bekommen, Und Nein, sind nicht meine.... nur falls jemand sich wieder durch * Protzerei * getriggert fühlen sollte :wink



    Zitat von argonaut

    fühlt es sich einfach nicht richtig an, Antibiotika in ein Meerwasserbecken zu geben.


    Es ist nicht wichtig was sich wie anfühlt. Es ist auch nicht richtig Drogen zu nehmen und es wird trotzdem gemacht.

    Wichtig ist, dass wir den Einsatz, wenn es denn nötig ist, in die richtige Bahnen zu lenken, zum Beispiel mit einer exakten Dosierungsanleitung, z.B. 1 Gramm auf 10 Liter Wasser im temperiertem Eimer und 24 Stunden stehen lassen, das Abwasser richtig udn fachgerecht zu neutralisieren.

    Grüße... Klaus

    Ich finde es einfach schei*e, wie sich manche Leute der Allgemeinheit gegenüber verhalten. Es geht nicht um geringe Mengen Antibiotika, die ins Abwasser gelangen könnten. Es geht um die Außendarstellung und um die Haltung die zeigt, wie egal ihnen alle anderen sind. Hauptsache ich kann mit meinen Tierchen protzen.


    In erster Linie sollte ein Meerwasser-Aquarium ein Biotop sein, in dem man versucht, die Natur möglichst gut nachzuahmen.
    Viele Becken in der heutigen Zeit erinnern mehr an neue Kunstformen oder wirken wie sterile Dekorationen des eigenen Heims. Gerade auch dieser Hype um US-Style Becken.
    Ich finde es zum Kotzen!

    Ich denke nicht dass du in der Position bist, zu beurteilen, wenn jemand sich teure Korallen leistet, nur macht um damit zu protzen. Vielleicht findet er sie einfach nur schön ? Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten, zum Beispiel US-Style Becken. Wenn jemand darauf steht, bitteschön. Warum glaubt jemand, anderen vorschreiben zu können, was man schön zu finden hat, was man machen darf, was man nicht kaufen soll, ect. ?
    Du findest es zum kotzen ? Bitte schön, mach, ist mir ehrlich gesagt, herzlich egal.

    Ich persönlich werde keine großflächige Antibiotikabehandlungen in meinem Becken durchführen, sehr wohl aber, kranke oder befallene Korallen in separierten Kleinbehältern behandeln. Wenn ich mit der UV-C Anlage die Wasserqualität in der Art und Weise beeinflussen kann, dass keine Euyphillias mehr sich auflösen, hat sich ein Antibiotikaeinsatz eh von selbst erledigt. Wenn nicht, sellavie.... wird eben weiter nach den Ursachen und Lösungen gesucht.


    Zitat von Bernd


    Dass dies zuweilen nicht nur aus speziellen fachlichen Interesse, sondern vielleicht - ganz allgemein gesprochen - auch aus einer gewissen Renommiersucht geschieht, dieses Eindrucks kann ich mich gelegentlich nicht erwehren, besonders dann, wenn exzessiv dargestellt wird: "Schaut einmal her was ich da habe" .


    Ach Bernd.... und wenn es so ist, warum triggert dich das so sehr ? In Facebook gibt es jede Menge Gruppen, die spezifisch auf bestimmte Korallengattungen fixiert sind, besonders schwer zu haltende Arten. Aus diesen Gruppen habe ich schon einiges an Wissen mit Erfolgsumsetzungen an meinen eigenen Becken, mitnehmen können. Natürlich werden da auch extrem teure Korallen präsentiert, aber nicht um zu protzen, sondern hauptsächlich um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, wie man die spezielle Koralle am besten pflegt.

    Zum Glück bin ich ein Mensch, der sich auch freuen kann, wenn jemand sich so ein seltenes Exemplar gegönnt hat. In Köln heißt das : Man muss auch jönne könne.

    In diesem Sinne, euch allen ein schönes und entspanntes Wochenende.

    Klaus

    Korrekt, der Ozonisator steht auf 50 % der Leistung. Das ist genau die Menge die ich benötige, dass kein Ozongeruch feststellbar ist. Einen Trockner habe ich nicht im Einsatz, reinige den Ozonisator allerdings akribisch alle 3 Monate.
    Bei mir läuft Ozon dauerhaft durch und der Abschäumer ist immer noch der beste Reaktor.
    Selbst am Deckel rieche ich nichts von Ozon. Schalte ich den Ozonisator mal ab ( einmal blieb er zwecks Reinigung drei Tage aus ) schäumt der Abschäumer nur noch halb so viel ab. Ist mittlerweile ein eingespieltes Team was sich sehr gut auf die vorhandene Beckenbiologie auswirkt.
    Ich besorge mir jetzt noch zwecks Prophylaxe 100 gr Chloraphenicol. Zwecks Dosierung komme ich via Pn auf dich zu, sonst kriegt der Bernd Koberstädt Puls wenn wir das hier weiter diskutieren. :grinning_squinting_face:


    Zitat von Wuerzig


    Danke Paul und Klaus,

    wo ist der Vorteil, die Einleitung mittels Membranpumpe zu realisieren. Ich habe bei meinem DC 200 ein T-Stück in den Schlauch zwischen Schalldämpfer und Atemkalkbehälter gesetzt. Von dort aus, dann weiter zum Sander und zurück zum Abschäumer.


    Weil eine Membranpumpe viel mehr Luft in den Abschäumer bläst. Es geht zwar auch ohne Luftpumpe über den Bypass an der BK-Düse ( 6mm Nippel ) aber mit Luftpumpe geht es um ein vielfaches besser. Ich habe eine 300er Wisa, die direkt in den Ozonisator bläst und danach über einen Teflonschlauch die ozonisierte Luft in die Düse drückt. Klappt wunderbar.
    Problem ist nur, eine wirklich leise Membranpumpe zu finden. Die alten Alu-Wisa sind da unschlagbar leise. Leider werden sie nicht mehr gebaut.

    Grüße .... Klaus

    So ist es Hajo.

    deswegen finde ich es auch reichlich lächerlich hier mit dem Zeigefinger moralisierend die Leute zu ermahnen es zu unterlassen Antibiotika einzusetzen. Wer glaubt, bei dem Durchsatz von Fischen und Korallen den zum Beispiel ein DeJongh hat, ohne Medikamente auszukommen, der glaubt auch an Globuli.
    Klar schaue ich gerne zu, wie meine bakteriell angeschlagene TigerTorch langsam stirbt, Hauptsache mein Gewissen ist rein und verwende kein Antibiotikum.
    Wer so denkt, sollte es besser gleich lassen ein Riffaquarium zu halten oder sich auf Lederkorallen und Scheibenanemonen zu beschränken.

    Just my 2 Cents

    Hallo Matthias,

    welche Menge an Ozon ist schwierig zu beantworten. Erstens ist die Menge vom Ozonisator abhängig und von der Luftfeuchtigkeit. Ich habe auch festgestellt, dass der Ozonisator regelmäßig gereinigt werden muss. Somit ist die vom Ozonisator bereitgestellte Menge variabel; auch wenn z. B. ein 100 er Sander verwendet wird.
    Darüber hinaus kommt es auf den Abschäumer, den Durchfluß , die Wassermenge und den Besatz etc..

    Ich selber habe durch Praxistests "meine" Menge eingestellt. Ich sehe das an den Korallen und am Wasser (Klarheit/Färbung). Ein Ozongeruch sollte am Abschäumer nie festzustellen sein. Auch Ozonisiere ich nur zeitweise während der Dunkelphase. Dies weil ich auch nicht alles Ammonium sofort oxidieren will.

    Also konkret bei mir: 4 Stunden Ozonisator Sander 100mg über Abschäumer Aquamedic 1000 bei ca. 1000 l/h Durchfluss und 1000 l Beckenvolumen. Wichtig ist über eine Membranpumpe den Luftstrom zu erzeigen und nicht "passiv" über den Abschäumer einsaugen zu lassen. Auch schalte ich ein Trocknungsmittel davor, um die Reinigungsintervalle zu reduzieren und die zugeführte Ozonmenge stabil zu halten.

    VG
    Paul

    Hallo Paul

    ich nutze einen Sander 200 mg Ozonisator und leite dauerhaft mit einer kleinen Wisaluftpumpe 100 mg Ozon direkt in den Düsen-Bypass der RE BubbleKing Pumpe ein. Luftansaugung 2000 L/Std, Filterdurchsatz um die 7000 Liter/Std.
    Ozongeruch habe ich keinen, dafür aber dauerhaft kristallklares Wasser, die Fische sind kerngesund seit Jahren.
    Mittlerweile läuft alles richtig gut. Einige Arten kann ich partout nicht halten, Fungia zum Beispiel, oder Gonis. Auch Zoas gehen überhaupt nicht, dafür aber Acroporas, Chalice, Euyphillias und einige andere Arten.
    Wenn bestimmte Arten partout nicht wollen, lasse ich es einfach und beschränke mich auf die Arten die sehr gut gehen und versuche die zu vermehren. Euyphillia glabrescens konnte ich schon viele Ableger weiter geben. Die große Euyphillia am Riffdach hatte mal 40 cm im Durchmesser und ist durch ihr Eigengewicht in zwei Hälften zerbrochen. So konnte ich über 50 Köpfe weiter geben.
    Aquariengewachsen/ gezüchtet, halten eh besser als frisch importierte Exemplare.

    Grüße. Klaus

    Also ich werde in meinem Becken bestimmt kein Antibiotika anwenden. Ich wähle den anderen Weg, Ozon, UV, Wasserwechsel, Wasserpflege, Versorgung und gute Strömung

    Sollte ich aber einen massiven Bakterienbefall aus Gründen auch immer, mir eingeschleppt haben und diese Koralle ( Bernd, bitte Augen zumachen ) werde ich nicht zögern, die aus dem Becken zu nehmen, in einem Gefäß separieren und mit Chloraphenicol behandeln.
    ich muss ja auch nicht nach der Behandlung das Wasser ins Klo schütten, das geht dann einfach in den 50 Liter Eimer, der bei mir immer mit Wasserstoffperoxyd gefüllt ist.

    Ich habe die Titan UV-C bestellt. Wer Interesse hat, welche Firma die in Deutschland vertreibt, bitteschön.
    Ich werde berichten, wenn sie angeschlossen ist.

    Grüße .. Klaus



    sollte meine theorie stimmen, wären die euphyllias alle komplett anders zu halten, oder?


    Das kann durchaus sein. Als vor 4 Jahren der große Wilsoni und Trachy Hype begann, wurden viele wunderschöne Exemplare dieser Gattungen aus Australien importiert und zu horrenden Preisen angeboten.
    Und nahezu alle wurden gehimmelt. Ich konnte sie auch nicht länger wie 6-8 Monate halten.
    Bis mir ein australischer Exporteur den entscheidenden Hinweis gab.
    Alle Exemplare werden südlich von Perth gesammelt. Aus Kaltwassergebieten
    Das hat uns natürlich keiner gesagt, dass die ab 20 Grad aufwärts Todeskandidaten sind. Auch nicht dass die aus verschlammten Untergründen gesammelt werden.
    DeJongh importiert noch welche und voila…. an dem Becken hängt ein Kühlaggregat und hält das Wasser auf 16! Grad.
    Seit dem Tag habe ich keine mehr gekauft. Mittlerweile werden die auch kaum noch importiert, der Hype ist vorbei, es wurde zuviel Lehrgeld gezahlt, die kauft heute keiner mehr.
    Aber : es gibt noch Wilsonis aus Indonesien, die kann man sehr gut halten, nur eben sehr dunkel. Und sind nicht ganz so farbig wie die aus Australien
    Es kann demnach durchaus sein, dass australische Euyphillias auch aus diesen Kaltwasser-Gebieten stammen, das werde ich aber noch raus kriegen. Hab da so meine Kontakte.