Beiträge von AndreasR

    Danke Wolfgang für den Rundumschlag gegen uns blutige Anfänger. Jetzt, weiß ich wenigstens was für ein weinerliches Mimöschen ich doch bin. Früher war ohnehin alles besser, da werd ich mit fast 70 wohl auch noch draufkommen.

    Für mich ist zu dem Thema dann wohl alles gesagt, kann ich mich wieder meinem Knigge zuwenden.

    Siehst du, so unterschiedlich sind die Leute. Ich ziehe es vor niemanden grundlos anzuranzen und versuche das selbst auch nicht zu tun.

    Mein "Erklärversuch" war im Beitrag #4 und hatte nichts mit dir zu tun, nur der Vollständigkeit halber.

    Bei "unter die Arme zu greifen" habe ich vergessen den Gedanken weiter zu führen. Hier gings mir eher darum, zu erklären (was ich versucht habe) wie man sich sinnvoll in einem Forum verhält. Wenn man zu jeder Frage ein neues Thema eröffnet, quer durch allen Rubriken, ja dann ist das störend.
    Wenn sie sich auf einen/ihren Beckenthread beschränkt ist das schon wieder anders. Den kann man leicht ignorieren, wenn man will.

    Aber mir solls recht sein, wenn das der neue Umgangston sein soll. Ist ja nicht nur heute und ggü. diesem User so. Patentrezept wie man wieder mehr, an qualitativen Beiträgen interessierte, Leute ins Forum bringt habe ich auch keins. Aber das Niveau im zwischenmenschlichen Bereich zu senken wird auch nicht die Lösung sein.

    Hallo Wolfgang,

    wenn es dir auch so geht, warum dann nicht mal am eigenen Ton arbeiten? Tut mir ja herzlichst leid, wenn ich dich auch schon zum Kopfschütteln bringe. Aber vielleicht kannst du mir die Stelle zeigen an der ich dir etwas verbieten wollte?
    Du kritisierst die Person, nicht den Inhalt (was zugegebenermaßen mit den vorhandenen Angaben und Fotos auch schwierig ist). Hilfreich ist das nicht.

    Ich war eine zeitlang hier nicht aktiv, mir fällt aber immer mehr dieser gereizte Unterton in vielen Kommentaren auf. Was soll das? An den Anfängerfragen kanns nicht liegen, man hats ja auch geschafft eine Reihe von alten Hasen zu vertreiben. Vor ein paar Jahren war das noch anders. Und da sind auch immer wieder die gleich Fragen gestellt worden.
    Statt das man einfach mal versucht die Dame an die Hand zu nehmen und ihr unter die Arme zu greifen wird draufgehackt. Ja, da läuft viel falsch. Nein, ich habe auch nicht den Eindruck, dass man wirklich durchdringen wird. Na und? Ist das wirklich so schlimm?

    Wolfgang,

    denkst du das es zielführend ist immer weiter draufzuklatschen und passiv oder offen aggressiv zu antworten? Dann lasst es doch bleiben und antwortet nicht. Aber jetzt haben wir hier wieder so eine sinnlose Diskussion die genau 0 produktiv ist.

    Aber dann wundern wenn keiner mehr in Foren schreiben will.

    Nachtrag:

    Liane,

    es ist hilfreicher und auch für dich leichter, wenn du nicht für jedes Problem oder Frage einen neuen Thread eröffnest. Auch die anderen User können sich dann leichter einlesen und dir konkret helfen. Benutze doch deinen ersten Thread Was ist das?

    Vielleicht kann dir ein Moderator den umbenennen (zb. in "Lianes Nano" oder so) und in den Beckenvorstellungsbereich schieben.

    Sandy hat dir in ihrem Beitrag #13 ja schon erklärt welche Infos fehlen.

    Mit ein paar Bilder und kurzer Schilderung wirds einfach. Was hast du an Technik verbaut, was sind deine Erwartungen, welche Tiere willst du halten.

    Wie du gesehen hast, entwickeln sich ja auch aus dem Lebendgestein alleine schon einige interessante Dinge. Es ist nicht verkehrt daran sich erst mal an dem zu erfreuen und zu beobachten. Das ist auch das wichtigste daran, es soll ja DIR Freude machen.

    Es sind aber auch ein paar eindeutige Fehler passiert. Leider herrscht schnell Verwirrung, weil die Infos in verschiedenen Threads liegen und du auf Kritik auch schnell gereizt wirkst. Im geschriebenen Text kommt das oft nicht richtig rüber. Es gibt hier einige Leute mit sehr viel Erfahrung, die auch gern helfen. Aber wenn es schwierig wird selbst offensichtliche Fehler anzusprechen, dann lässt man es oft auch gerne wieder bleiben.

    Ich bin aber sicher, wenn du deinen Beckenthread ausbaust und ein wenig Hilfe annimmst, kann auch aus deinem Nano ein schönes erfreuliches Becken werden.

    Für jede einzelne ID macht es wahrlich keinen Sinn einen neuen Thread zu eröffnen. Warum verwendest du nicht einfach diesen weiter: Was ist das? (edit)

    Allerdings sehe ich auch nicht, wie man als Anfänger mit dem Lexikon einen Kalkröhrenwurm finden sollte. Ich habe keinerlei Probleme solche Fragen zu beantworten, sofern sie in normal höflicher Art und Weise gestellt werden. Wenn ich mal keine Lust habe lese ich das einfach nicht. Vielleicht solltest du damit auch anfangen Rüdiger?

    Den Thread kenn ich nur zu gut, habe ihn schon bei der Erstellung gelesen. Darum würde ich auch ein großes Augenmerk auf die Beiträge von Thomas legen.
    Es gibt so allgemeine Grundsätze in der Biologie und Physik. Die gelten auch in der Meerwasserquaristik, man muss nicht alles neu erfinden. Wenn man die akzeptiert und einen das zum "Zweifler" macht, soll so sein. Da wird mir dann die Diskussion zu esoterisch.

    Versteh mich nicht falsch. Wir haben heute alle Möglichkeiten um das Hobby erfolgreich zu betreiben und den Tieren gute Möglichkeiten zu bieten. Trotzdem gibt es noch viele Unwägbarkeiten. Das kostet auch alles gutes Geld. Da bemühe ich mich doch nach dem Optimum. Wenn jemand meint er nimmt frische Zutaten und bereitet sich das Futter selber zu, wird nichts schlechtes dran sein und wird wohl gut gehen. Durchaus möglich, dass die Qualität sogar besser ist als das was einem tw. in so Frostfutter Blisterpackungen vorgesetzt wird. Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich zuhause nicht die Möglichkeiten der Futtermittelindustrie habe, keinen Zugang zu Schockfrostern und beim Ausgangsmaterial auch schon tw. auf verarbeitetes Futter (tiefgekühlt) zugreifen muss. Jeder Verarbeitungsschritt bedeutet einen Qualitätsverlust. Das bleibt auch so wenn Joe (nur als Bsp. aus dem Thread) das schon seit fast 30 Jahren so macht.
    Insofern, ja sicher möglich. Spricht auch nichts dagegen ein paar Versuche zu starten und die Erfahrungen zu teilen. Ist ja ein Diskussionsforum. Aber bitte nicht so tun, als könnte jeder zu Hause in der Küche mir nix dir nix qualitativ besseres Futter herstellen als renommierte Hersteller (und die liefern oft genug Müll ab).

    Das "geistert" nicht herum, das ist halt einfach so. Wasser gefriert und sprengt Zellwände. Dadurch trocknet das Gefriergut beim Auftauen aus. Wenn man es dann nochmal einfriert hat, vielleicht auch direkt offen und ohne Vakuum Verpackung, hat man ideale Bedingungen für Gefrierbrand.

    Hinzu kommt, dass Einfrieren keine Keime abtötet, sondern nur deren Vermehrung verlangsamt. Beim langsamen Auftauen fühlen die sich dann schon wieder pudelwohl.

    Von den, ohnehin nicht immer idealen, Qualitätsmerkmalen des Frostfutters bleibt dann am Ende nicht mehr viel übrig.

    Kann ja jeder machen wie er will. Aber gerade wenn es nur um "Urlaubsvertretung" geht, verstehe ich das Kostenargument am allerwenigsten.

    Es gibt doch schon fertige Flüssigfutter.

    Von Nyos gibt es schon lange die Goldpods, Chromys und Artemis. Aquaforest hat seit einiger Zeit Liquid Artemia, Liquid Mysis und Liquid Vege im Programm. Das Fauna Marin Plankton wurde auch schon erwähnt.
    Sehe keinen Sinn darin da selbst herum zu pantschen mit ungewissem Ausgang.

    Hallo Leute,

    danke für die Inputs!

    Ewald, den D-D H2Ocean hatte ich tatsächlich ganz am Beginn schon mal und gleich wieder retourniert. Vom Prinzip sind die alle gleich. Der D-D hat den Nachteil keinen Schutz vorne zu haben und ist dadurch sehr lichtempfindlich. Bei Sonnenlichteinfall, wie bei mir am Vormittag, hatte er reproduzierbar eine Fehlfunktion und hat kontinuierlich nachgefüllt (bis zum Schutz-aus).
    Auch ist der Schaltabstand, für meine Zwecke eigentlich zu groß. Das war aber bei meinem obigen der gerade defekt wurde auch so.

    Tunze kann man sicher mal fragen, ja.

    Ralf, den RE Wasserpegelschalter habe ich schon mal gesehen und wieder verdrängt. Das ist tatsächlich ein guter Tipp. Aber wenn werde ich den "nachbauen". Tatsächlich sieht der, zumindest optisch, 1:1 wie ein umgelabelter H-Tronic WPS 3000 aus. Der kostet aber <60€. Dann noch einen entsprechenden Sensor dazu und gut ists.
    Ich denke das werde ich mal versuchen.

    Bin hier wohl auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. :frowning_face:

    Hallo,

    heute hatte ich wieder Freude mit meiner Nachfüllanlage. Trotz niedrigem Wasserstand hat sie nicht nachgefüllt und zu hohen Wasserstand signalisiert. Bei näherer Betrachtung war dann auch schnell klar warum. Leider ist der Sensor vergossen, da war nichts mehr zu retten.

    Jetzt bin ich wieder auf der Suche nach einer geeigneten Nachfüllanlage. Sie sollte Nanobeckentauglich sein. D.h. möglichst feinfühliges Ansprechverhalten. Mangels Technikbecken hängt sie direkt im Aquarium und davon hängt dann auch direkt der Wasserstand ab. Bei dieser wars ohnehin schon am Limit. Während dem Verdunsten über mehrere Tage bis zum nächsten Nachfüllen stieg die Salinität um gut 1,5. Also von ~35 auf 36,5.
    Der neue Osmolator 3 klingt ganz gut, wenn er wirklich 0,5mm Unterschied erkennt. Allerdings habe ich den zum Kauf noch nirgends gesehen. Dafür ist er seit gefühlt 3 Jahren angekündigt. 200€ sind außerdem auch kein Geschenk.

    Ich werde mich jetzt erstmal mit dem freien Pumpenkopf meiner Dosierpumpe behelfen, vielleicht ist das ohnehin die bessere Lösung. Da muss man halt regelmäßig nachregeln.

    Hallo Stefan,

    ich kann ja deinen Unmut durchaus nachvollziehen, aber ob die Sendung angekommen ist hat nun mit der Qualität der Analyse wirklich gar nichts zu tun. Noch dazu kann der Anbieter das 0 beeinflussen.
    Wenn du mit dem angebotenen Service zufrieden bist, schick doch das nächste Mal die Probe inkl. Tracking. Dann weißt du auch wo die Sendung ist. Wenn du nicht zufrieden bist, wechsle. Von den anderen Anbietern habe ich bis dato aber auch noch keinen Haus-Abholservice angeboten bekommen.


    Nach meiner Meinung kommen/kamen die sogenannten Probleme von falscher Handhabung bzw. Nichtbeachtung der "Bedienungsanleitung" von Torsten Luther... (Ich will keine neue Diskussion darüber starten..!)

    Wenn du keine Diskussion starten willst solltest du mit deiner Meinung vorsichtiger sein. Da könnten sich einige (inklusive mir), die viel Zeit, Geld und Energie investiert haben, etwas vor den Kopf gestoßen fühlen.

    Es gibt sehr viele wunderschöne Becken mit der Keramik. Es gibt aber auch sehr viele die massivste Probleme hatten und bei denen es erst nach Entfernung der Deko besser lief. Und die Probleme waren frappierend ähnlich. Zu ähnlich meiner Meinung nach um Zufall zu sein.

    Meiner Meinung nach dürften da die Inhaltsstoffe nicht immer gleich sein. Der Hersteller hatte aber kein Interesse an irgendeiner Lösungsfindung oder Problemeingrenzung.

    Ich verwende eine Aqua Medic platinum line plus Anlage mit 2 nachgeschalteten Harzpatronen. Die AM hat einen Messpunkt nach dem der Anlage zugehörigen Harzfilter. Zusätzlich habe ich noch so ein Billigteil wie Chris, wobei der eine Messpunkt nach der Membran der AM und einer zw. letztem und vorletztem Harzfilter liegt. Somit habe ich einen Überblick über den Zustand der Membran und des Harzes. Wenn der letzte Messpunkt etwas anders als 0 anzeigt wird es Zeit zum Wechsel. Da habe ich dann aber immer noch die letzte Patrone als Reserve die noch abfängt. Die ersten beiden Harze werden getauscht, das aus der letzten Patrone (das noch gut sein sollte) wandert nach vorne.

    Ich hatte früher beim großen Becken gar kein Rohr im Hauptablauf. Den Nutzen hab ich nie verstanden. Wenn die Rohre nicht geklebt sind (was ich nie machen würde) läuft der Schacht so oder so trocken. Kleines Rinnsal über den Notablauf hat den Wasserstand im Schacht definiert. Fertig.

    Das Absolut Ocean ist nichtmal sooo viel teurer, verglichen mit einem guten Salz. Einziger Vorteil ist das man sofort verwendbares Meerwasser zur Verfügung hat. Also ohne jede Wartezeit. Anmischen und fertig. Theoretisch. In der Praxis ist dann das verwendete Osmosewasser so kalt, in der Aufwärmphase hätte sich Salz auch längst gelöst. Und die Handhabung ist mühsam. Volumensmessung ist mit haushaltsüblichen Mitteln sowieso Mist, also nach Gewicht. Aus den riesigen Gebinden dann grammgenau die Flüssigkeiten zu dosieren, sehr mühsam.

    Hi,

    also so ganz weiß ich auch nicht.
    Ich nehme es mit den Spuris alles andere also genau. Ich dosiere die per Hand jeden Tag Daumen mal pi. Wenn ich mal einen Tag vergesse ist es auch nicht dramatisch. Außerdem mache ich auch noch meine Ww hin und wieder, also so ganz dramatisch sehe ich es nicht.
    Wenn aber im Thread konkret die Frage ist ob und wie man Spurenelemente messen kann und wie man entsprechend nachdosiert. Dann wirds wohl auch interessant sein die verschiedenen Methoden zu kennen.
    Eine ICP-OES hat ihre Grenzen, insbesondere nach unten. Ist doch schön wenn es etwas genaueres gibt. Warum aber das eine sinnvoll ist und das andere dann nicht mehr weils `zu genau`wird?
    In erster Linie schau ich ins Becken rein. Wenn da alles tiptop ist, sind mir auch die Werte einer Analyse nicht so wichtig. Allerdings sind unsere Pfleglinge ja anpassungsfähig. Darum mache ich alle paar Wochen mal eine Analyse um zu sehen ob vielleicht ein Wert langsam aus dem Ruder läuft und zu sehen ob meine Tröpfchentests noch stimmig sind.

    Und was den "Idealwert" anbelangt. Klar kann man den nicht genau spezifizieren. Natürliches Meerwasser liegt immer in einem Bereich. Je nach Gegend und örtlichen Verhältnissen. zb. bei Zink wird das irgendwo zw. 1-5 µg/l sein. Plus/Minus. Aber halt nicht 0. Wenn ich jetzt Probleme im Becken habe wirds mich dann ev. schon interessieren ob die "n.n." bedeuten das es für die ICP-OES nicht mehr messbar ist oder ob ich wirklich nur mehr sehr sehr wenig zur Verfügung habe.
    Den Ansatz die direkt in den messbaren Bereich zu heben, nur damit ich was zu messen habe verstehe ich auch nicht. So günstig sind die Spurenelementlösungen auch wieder nicht. Bei keinem Anbieter.

    Ich habe auch einen Link zu einem englischsprachigen Forum wo Christoph Denk von Oceamo die ICP-MS genauer erklärt. Weiß nicht ob es gewünscht ist hier in ein anderes Forum zu verlinken. Ansonsten gerne per PN.

    Hi Paul,

    es geht hier im Thread doch schon auch um das potentielle Problem eines Spurenelementmangels. Und es wurde u.a. erwähnt, dass die Nachweisgrenze von ICPs nicht tief genug ist um den zu detektieren. Dafür gibt es eine konkrete Möglichkeit eines Anbieters, die habe ich erwähnt.
    Natürlich kann man eine Probennahme kontaminieren, insbesondere durch Laien. Aber mir erschließt sich nicht ganz, wie du meinst das eine Mangelsituation durch Kontamination entstehen könnte? Ich werde ja schlecht bei der Probennahme mit der Hand Spurenelemente austragen können.

    Den Ansatz, dass die Spuren-Konzentrationen im natürlichen Meerwasser erreicht werden müssen, halte ich auch nicht für richtig, weil dies im Aquarium nicht dauerhaft erreicht werden kann. Es werden dann immer defizitäre mit überschießenden Konzentrationszeiten auftreten.

    Das verstehe ich nicht. Ich dachte bisher immer genau das wäre der anzustrebende Idealzustand. Je geringer die Dosierung desto näher bin ich dauerhaft am Ideal.

    Mein Ansatz ist der, Spurenelemente in geringster Konzentration möglichst kontinuierlich und in abschäumbarer Form dem Aquarium zuzugeben. So kann keine Limitierung und keine Anreicherung durch die Zugabe selbst (allerdings anderweitig schon) stattfinden (theoretisch).

    Das ist auch mein Ansatz und widerspricht meinen Aussagen auch nicht. Dafür widersprichst du dir mit den beiden zitieren Stellen selbst. Oder ich verstehe dich falsch.

    Hi Leute,

    wie Burkhard schon erwähnt hat, sind die Spurenelemente von einer ICP ja nur zuverlässig messbar wenn sie in höheren Konzentrationen vorliegen. Was bei uns im Meerwasser ja oft nicht der Fall ist und umgekehrt ein Mangel damit nicht detektierbar ist. Wenn man nun die Eingangsfrage von Chris hernimmt, hat man das Problem das man zwar "auf Verdacht" Spurenelemente dosieren kann, aber bestenfalls mit Try and Error herausfindet ob man dem Becken damit etwas Gutes tut, weil man im Analyseergebnis das berühmte n.n. stehen hat.
    Was mich verwundert ist, das hier im Thread noch niemand Oceamo erwähnt hat. Die haben sich doch schon vor einiger Zeit u.a. genau dieser Problematik verschrieben und bieten (seit Anfang 2022 glaube ich) eine ICP-MS an. Ich bin nur Laie und abseits üblicher Tröpfchentests ein chemisches Nackerbatzl, aber so weit ich es verstanden habe kann man damit ums tausendfache genauer messen (ng statt µg) und damit eben auch Spurenelemente und Schadstoffe in extrem geringer Konzentration zuverlässig messen. Damit wäre dann auch das Thema "Erhöhung zu einzelnen "Mindestmengenkonzentrationen" im Nachweisbereich" von Paul vom Tisch. Und wenn das so genau messbar ist kann man dann auch mit den entsprechenden Mittelchen zielgenau anpassen. Dafür gibts dann auch entsprechend ans Becken angepasste Lösungen.
    Ich habe mal eine MS Analyse von meinem Becken angehängt. Nicht recht spektakulär, aber im Detail sieht man schon dass hier deutlich genauer gemessen wird und auch ein paar Extra Elemente gemessen werden die es bei der "normalen" ICP nicht gibt.
    Spurenelemente sind bei meinem Nano ja nicht so das Thema, ich mache doch immer wieder Wasserwechsel. Aber bei größeren Becken wo teils komplett auf Ww verzichtet wird sicher eine super Sache. Habt ihr das schonmal versucht?

    LG, Andreas

    Moin,
    Ich habe gestern mein Ergebnis von Oceamo bekommen. Ortho-PO4: 0,006 ( obwohl direkt vor der ICP bei mir 0,06 photometrisch gemessen), Gesamt-P: 23 ( was laut Analyse ausreichend ist). Nun stellt sich die Frage, ob ich PO4 dosieren sollte oder nicht. Besatzsteigerung ist aufgrund der geringen Größe des Beckens nicht sinnvoll.

    Bei Oceamo ist doch immer eine schriftliche Analyseauswertung vom Chef persönlich mit dabei. Was schreibt Christoph denn zum Phosphatwert?

    "Darüber hinaus gibt es Riffbecken, die z.B. durch ein starkes SPS-Wachstum über 20 mg/L Calcium täglich verbrauchen. Solch ein Becken könntest Du schlichtweg gar nicht versorgen, hieltest Du Dich an eine Empfehlung, Calcium täglich z.B. nur um 20 mg/L zu erhöhen."

    Der Satz ergibt für mich keinen Sinn. Mit einer ZUGABE von 20mg/l könnte ich das Becken nicht versorgen. Korrekt. Aber wenn ich um 20mg/l ERHÖHE muss ich den Verbrauch durch Zugabe ausgleichen und zusätzlich noch den Wert anheben.
    Logischerweise ist eine Zugabeempfehlung um xx Gramm/Liter unsinnig, weil es von der Beckengröße abhängt. Aber wenn das Becken groß genug ist kann man theoretisch literweise Stammlösung zugeben und die Erhöhung könnte trotzdem langsam und schonend sein.

    Ich weiß was gemeint ist, aber das ist imho ziemlich verwirrend formuliert.