Beiträge von Andreasge1987

    Hallo Ingrid,

    Ich mache seid ca. einem Jahr kein Wasserwechsel mehr und gebe Täglich ca. 30g CaCl2*2H2O auf ca. 650L und muss die Dichte nicht angleichen, eher hin und wieder etwas erhöhen, da der Austrag über den Abschäumer ausreicht. Ich verwende kein NaCl freies Salz. Ich habe aus Sicherheitsgründen auch dazu geschrieben das er die Dichte im Becken regelmäsig kontrolieren soll, da der Austrag vom Abschäumer ja bei jedem unterschiedlich ist.

    Zum Thema Ionenverschiebung, ist laut Tritonanalyse fast nicht die Rede wert (zumindest bei mir), und die konzentrationen an Schwefel / Magnesium usw... lassen sich per ICP für unsere zwecke gut genug messen. Die Elemente Bor / Brom und div andere sind in den Salzmischungen genug vorhanden. Wobei die auch nicht immer so sind wie sie sein solten, was eigentlich bei den Makroelementen eine Schmach für die Salzhersteller ist. Diese sollten sich relativ genau in den Meersalzmischungen bei mischen lassen können, was eigene Versuche in dieser Richtung auch bestätigt.

    Gruß Andy

    Wenn du zusätzlich zum CaCl2 und NaHCO3 noch NaCl freies Salz nimmst nicht nein. Dann musst nur deine Dichte vom Becken im Auge behalten, wobei das verschwindend gering ist.

    Nebenbei gesagt, ist das NaCl freie Salz bei normalen Wasserwechseln eh für die Katz, die Schwankungen sind zu gering und das Meersalz passt in der Hinsicht auch nicht genau. Bevor hier eine Diskussion los geht, das ist meine Meinung und Erfahrung.

    Gruß Andy

    Hallo,

    So wie Mona schon schrieb, am besten du fängst ihn (mitten in der Nacht licht einschalten, dann ist er wie benebelt) und streßt ihn dann ein wenig (mit dem Fingen ertwas jagen). Dann spucken sie die Jungen normal aus. Aber vorsicht, wenn die Jungen noch nicht ganz entwikelt sind ist es das Ende für die Jungen. Je kälter dein Wasser desto länger brauchen die Jungen bis sie frei gelassen werden. Einen Tag mal nur 24°C kann den Tag X schon um 1-2 Tage nach hinten verschieben!.

    Gruß Andy

    Hallo Martin,

    Ich gebe dir da völlig recht, ich will auch immer wissen was und vor allem wie viel ich ins Becken genau davon gebe, jedoch verstehe ich nicht so recht weshalb du auf ein paar ml genau wissen möchtest was du zugibst (vom Grundsatz her völlig in Ordnung). Deine Dosieranlage jedoch um das XX fache täglich schwankt. Durch deine Durchschnitts Messung der Dosiermengen kannst du die Schwankungen etwas reduzieren, jedoch werden die Schwankungen in der Dosiermenge immer noch nen ganzes stück größer sein als die Tolleranzen beim Messen der Mengen über das Volumen.

    Meine Dosiermengen Regel ich nach dem Verbrauch hoch und runter, ich habe sie einmal "kalibriert" um einen groben Wert zu haben wie viel ich eigentlich Dosiere. Ging dabei so ähnlich wie du vor. Habe das Volumen über drei Tage gemessen.

    Gruß Andy

    Hallo Martin,

    Da du die Menge anscheinend sehr genau bestimmen willst, muss ich dich etwas entäuschen (zumindest aus meiner Erfahrung heraus). Ich hatte noch keine "Aquaristik" Dosieranlage in der Hand, die bei jeder Dosierung genau die gleiche Menge dosiert. Die Tolleranzen sind bei der Dosiermenge größer als die beim abmessen der Mengen.

    Gruß Andy

    Hallo Martin,

    Das mit den Dosierpumpen und der unterscheidlichen Mengen ist normal. Weshalb machst du den "umweg" über das Gewicht? Schau doch einfach wieviel ml sie in einer Minute schaft bzw. in der eingestellten Zeit. Du schriebst ja 608,5ml.

    Du kannst auch deine Menge Salz nehmen und dann auf 1000ml auffüllen, wenn du diese lösung dann abwiegst, weist du weiviel Gramm 1ml deiner Lösung wiegt.

    Gruß Andy

    Hallo,

    Zitat

    70 Elemente sollten 70 Elemente sein, aber vielleicht gibt es ja einen Unterschied von natürlich zu künstlich.


    Die Konzentration der Elemente macht den Unterschied.

    Ich bezweifle sehr stark das Meersalzhersteller alle Spurenelemente aktiv in ihr Salz einbringen, was Technisch nahezu unmöglich ist. Wer glaubt das die Unreinheiten von den einzel Salzen (Natriumchlorid / Magnesiumsulfat / Magnesiumchlorid / Calciumchlorid / Kaliumchlorid / Natriumhydrogencarbonat / ... für die die sich mit Meersalzherstellung mal beschäftigt habe beachtet die Reihenfolge) die Zusammensetzung aufweisen die im mittel im Meer vorhanden sind, der ist völlig auf dem Holzweg.
    Wie gut oder schlecht (möge jeder selber entscheiden) die käuflichen Meersalze im Bezug auf Spurenelementezusammensetzung sind läst sich doch dank Triton ungefähr feststellen.
    Bevor jetzt wieder eine Diskussion über Triton (ICP-OES Analyse) los geht, gleich vorweg. Das die Analyse nicht genau bei den Ionenkonzentrationen im Meerwasser ist, ist bekannt. Jedoch ist es völlig ausreichen um einen groben Überblick zu erhalten und das beste das für uns Privatpersonen möglich ist.

    Jetzt dürft ihr eure Kanonen abfeuern :uzi: :grinning_squinting_face:

    Gruß Andy

    Hallo Lutz,

    Zitat

    das "Abwasser" der ersten wird kaum schlechter sein als das Leitungswasser.


    Bei einem Brauch-Abwasserverhältnis von 1:4 ist der Ionengehalt im Abflusswasser um 25% höher als im Leitungswasser. Bei einem Verhältnis von 1:2 sind wir bei 50%.
    Ist meines erachtens etwas mehr als kaum höher :winking_face:

    Gruß Andy

    Hallo Stephan,

    Du schriebst doch das du die Membran tauschen musst, weshalb willst du dann zwei kleine kaufen statt eine große?

    @Lutz,

    Die Wasserqualität wird dann aber sinken, denn je höher die Ionenanzahl im Zuflusswasser, desto mehr läst die Membran an Ionen durch. Wen du dann as Abwasser der ersten Membran nimmst und dies als Zuflusswasser für die zweite Membran verwendest läst die zweite Membran mehr durch. Wasserverbrauch sinkt zwar, aber auch die Wasserqualität.

    Gruß Andy

    Hallo Peter,

    Zitat

    das sind keine Erfassungsgrenzen. Das sind Vorgaben vom Hersteller.


    Ah ok, danke.

    Zitat


    Zitat
    Die genauen Angaben für eine Bestimmte Analyse muss man bei Triton extra per E-Mail anfordern.

    Dann mach das doch mal und poste das hier.


    Das sollte Basti "baba" machen, da it Herrn Ehsan bei jeder Messung andere genauichkeiten des Ergebnisses herschen.

    Gruß Andy

    Hallo Peter,

    In der PDF Datei von Triton stehen die Erfassungsrenzen drin. Die genauen Angaben für eine Bestimmte Analyse muss man bei Triton extra per E-Mail anfordern.

    Zm Thema Kalium senken. Bin bei solchen sachen immer etwas Schreibfaul :grinning_squinting_face:

    Nimm einen Eimer und fülle ihn mit Wasser, dazu gibst du Kochsalz (NaCl) ohne Jod oder sonstigen zusätzen, bis sich nichts mehr löst. Dann gibst du Zeolith dazu und läst dieses für einen Tag da drin (hin und wieder mal etwas umrühren). Danach das Zeolith ins Becken.

    Gruß Andy

    Hallo Marcel,

    Eigentlich müsste nicht 0,0yg dort stehen sondern "nicht nachweisbar", was noch lange nicht 0 heist. Schau dir mal das Datasheet von der ICP-OES bei Triton an, dort stehen die Nachweisgrenzen der Anlage. Wenn wirklich 0 im Becken währe, währe Korallenwachstum ausgeschloßen.
    Solche Analysen sind wie ich finde sehr Interesant, jedoch muss man auch wissen wie man sie Interpretieren muss, wenn jemandem die Zusammenhänge angefangen von der Analyse über Wirkung und Biologie nicht bekannt ist (wenn man von bekannt in der Hinsicht überhaupt sprechen darf), ist eine solche Analyse nur verwirend und der erste Schritt um sein Becken ab zu schiesen, da man sich dann verückt macht und auf Teufel komm raus die Elemente ins Becken kippt (Mit Massenvernichtungswaffen auf Spatzen geschoßen).

    Gruß Andy

    Hallo Michl,

    Da mir Persönlich nichts mehr einfällt was denn Unterschied verursachen kann, muss ich dir wohl Recht geben, obwohl es mir so geht wie Reinhard. Mir leuchtet der Grund für so einen heftigen Unterschied nicht ein.

    Danke Michl für deine Mühe :thup

    Gruß Andy

    Hallo Michl,

    Erstmal Daumen hoch für den Versuch!

    Mach das ganze mal mit einer Strömungspumpe in den Tonnen, der EHEIM heizt durch die Längere Baulänge das Wasser unten in der Tonne natürlich schneller auf als der XYZ.
    Vergleiche mal auch die zwei Heizstäbe was sie an Leistung auf nehmen, der kleinere XYZ wird durch die Höhere Temperatur bedingt weniger Leistung ziehen als der größere (das wollte vermutlich auch Stefan mit seinem Link andeuten). Dadruch das der kleinere dann weniger Leistung auf nimmt, benötigt er um eine Wassermenge X um X °C auf zu heizen länger, da er in der gleichen Zeit weniger Energie auf nimmt.


    Gruß Andy

    Hallo Stefan,

    Wie Reinhard schon mehr oder weniger schrieb, der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von aufgenommener Leistung und abgegebener Leistung (Abgabeleistung natürlich bezogen auf das was man mit der Energie machen möchte, also beim Motor Drehbewegung beim Heizstab wärme), und nicht von Aufgedruckter Leistung und abgegebener Leistung.

    Zum Vergleich mit dem Auto, naja denk noch mal genauer drüber nach.

    Zitat

    Wie oben schon beschrieben tritt nun der Fall auf, dass die in der Wendel erzeugte wärme erst einmal durch das Glas isoliert wird. Von daher dauert es eine Weile bis der gesamte Stab eine höhere thermische Energie besitzt als das Wasser (ohne Differenz kein Wärmeübergang). In dieser Zeit kühlt sich das Wasser weiter herab und es muss noch mehr Energie zugeführt werden um das Soll zu erhalten.


    Dafür fällt die Temperatur im Becken langsamer da der Heizstab die Energie die er benötigte um sich auf zu heizen ins Becken ab gibt (Nachheizen) und da wie oben schon geschrieben die Energie durch das Wasser MUSS haben wir dabei keine extra Verluste.

    Gruß Andy

    Hallo,

    Zitat

    Ein Heizwiderstand hat prinzipiell einen Wirkungsgrad von 100 Prozent, jedoch kommt unter Umständen nur ein geringer Teil der erzeugten Wärme am Zielobjekt an.


    Da der Heizstab zu 100% mit unserem zum heizendem Medium (Aquariumwasser) umgeben ist, kann die Komplette Wärme nur an das Wasser abgegeben werden, somit kommt die komplette Energie am Zielobjekt auch an.

    Zitat

    Der Wirkungsgrad hängt daher stark von der verwendeten Bauform und vom Einsatzzweck ab. Ein Tauchsieder oder Wasserkocher erzeugt ungenutzte Wärme lediglich zu seiner eigenen Erwärmung bzw. zur Erwärmung des Topfes


    Der Heizstab muss sich zwar auch erst mal erwärmen, jedoch geht die Gespeicherte Energie nach abschalten des Heizstabes langsam ans Wasser über. Beim Topf / Wasserkocher etc... geht ein Tei der Energie über die Wand des Topfes an die Luft verloren. Da die Oberfläche des Aquariums und die Lufttemperatur bei beiden Heizstäben identisch wahr, haben wir bei beiden die gleiche Wärmemenge die verloren geht. Deshalb ist der Wirkungsgrad des Heizstabes nicht kleiner 1. Die Verlustwärme verliert hier nicht der Heizstab sondern das Aquarium!

    Zitat

    Wenn wirklich alle Heizer gleich sind versteh ich nicht warum dann die Hersteller selbst so stark unterschiedliche Angaben machen ?


    Aus werbetechnischen Gründen. Es liest sich halt besser das der Heizstab X mit 300W für ein 1000L Becken reicht als für nur 700L. Der 300W Heizstab reicht Theoretisch auch für ein 100.000L Becken, wen der Temperaturunterschied zwischen Aquarium und Umgebung nur klein genug ist. Diese Angabe schreiben die Hersteller jedoch nicht mit auf die Verpackung!

    Gruß Andy

    Hallo Andreas,

    Das würde mich auch Interesieren, da 300W Energie 300W sind. Bei einer Wärmepumpe währe das was anderes, aber nicht bei einem Heizstab der die 300W direkt in Wärme Umwandelt, und dabei ist ein ergibt sich immer ein Wirkungsgrad von 100%. Was sein kann und auch mit sicherheit ist, ist das der eine 300W Heizer 310W aufnimmt un verheizt, und der andere vieleicht nur 290W (Schwankungen am innenwiederstand, der sich auch mit der Temperatur ändert, jedoch erzeugt er dabei auch die ensprechende Wärme für die Watt Zahl).

    Gruß Andy

    Hallo,

    Ich habe auch keinen Heizstab drin, und im Winter 23°C hin und wieder auch nur 22°C. Dabei hat noch keine Koralle oder was anderes das zicken angefangen.

    Nimm am Besten 2 50W heizstäbe, die reichen völlig (ob er jetzt 10min läuft oder 20min ist doch egal). Im Notfall schaffen die dann nicht so extrem hohe Temperaturen bei einem Defekt und dauerbetrieb, bzw. bis es gefährlich wird dauert es. Die 50W Heizer sind auch recht günstig und klein.

    Gruß Andy

    Hallo,

    Wie schon geschrieben läst sich die Temperatur nachjustieren, und beim Leitwertsensor muss man auch etwas aufpassen.
    1. Um die Sonde herum muss genügen abstand zu irgendwelchen Gegenständen (Seitenwand der Kalibrierflüssigkeit der Dose usw... ) beim Kalibrieren sein, da sonst der Leitwert nicht stimmt. Der Sensor darf auch nicht einfach in die Flüssigkeit hinein gestellt werden, sondern muss auch abstand zum Boden haben.
    2. Beim Kalibrieren muss der Temperatursensor mit in der Kalibrierlösung stehen um die Temperatur der Kalibrierlösung auch zu haben (Beim Kalibrieren ist die Temperatur im Becken egal).
    3. Beim ersten Kalibrierpunkt muss die Sonde vorne komplett Trocken sein und Salzreste durch trockenes Meerwasser müssen auch weg (vor dem Abtrocknen ins Süßwasser schwenken).
    4. Eine Leichte Anpassung des Leitwertes läst sich nach dem Kalibrieren auch in der Software vornehmen.

    Gruß Andy

    Hallo,

    Man kann die Lösung auch immer Übersätigen, da die Raumtemperatur relativ konstant ist, hat man in etwa immer die gleiche Konzentration. Man sollte beim neuen ansetzen jedoch ein zwei Tage warten bis sich das ensprechende Gleichgewicht eingependelt hat.

    Gruß Andy

    Hallo,

    Zitat Corinna S.:
    Die INVE kannst du dir doch bei den Kaudernis fast sparen, die nehmen ohne Probleme auch größere Nauplien.

    Um hier Verwirrung zu vermeiden, die Artemia Cysten sind keine INVE AF430, sondern welche von Ocean Nutrition. Das S.presso ist jedoch von INVE.

    Gruß Andy

    Hallo ???,

    Das wichtigste ist das du eine UV Lampe mit ins System hängst, um bei einer Bakterienblüte die Bakterien ab zu töten und den Sauerstoffverbrauch so geringer zu halten. Am Besten du reduzierst in der Zeit auch die Futtermenge, da die Absterbenden Bakterien Ammonium (Ammoniak) freisetzen.
    Natürlich ist es auch wichtig wie die anderen auch schon schrieben, möglichst viel Sauerstoff ins Becken zu bringen. Ozon ist da auch ein wenig hilfreich, nicht nur zwecks der Sauerstoff zufuhr, sondern auch weil Ozon die Abschäumerleistung verbessern kann (mehr Bakterien werden abgeschäumt).

    Gruß Andy