Hallo Alexander,
nach meinen Erfahrungen handelt es sich um eine Seepferdchen-spezifische Erkrankung, wahrscheinlich ein bakterieller Befall, aber eine Heilungsmöglichkeit habe ich noch nicht gefunden. Der Grund ist, daß Seepferdchen extrem empfindlich auf alle bekannten Medikamente reagieren und dann eher ein Opfer des "Heilmittels" werden. Michael hat mal irgendwo ein Jodbad(?) erwähnt, er wird Dir sicher noch etwas dazu sagen. Andere Tiere werden offensichtlich nicht infiziert, sodaß Du diese Tiere sicher gefahrlos in Dein anderes Becken umsetzen kannst.
Um sicher zu sein, diese Krankheit nicht immer wieder mal in das Seppferdchenbecken einzuschleppen, kann ich Dir nur eine Quaratäne aller neugekauften Pferde empfehlen. I.A. bricht die Krankheit sehr schnell aus und infiziert auch gesunde Tiere.
Grüße, Rainer
Beiträge von Rainer
-
-
Hallo Harry,
bei den Fachhändlern gibt es solche und solche. Einige haben die Gunst der EURO-Stunde genutzt und etwa 1:1 umgerechnet, einige haben noch immer die alten DM-Preise und rechnen an der Kasse mit Taschenrechner in EURO um.
Was die Nachzuchten betrifft, so ist es natürlich so, daß gerade Nachzuchtfische nicht "billiger" sein können als Wildfänge. Dazu ist die Zucht und Aufzucht viel zu kostspielig. Bei den von Dir genannten Weichkorallen verstehe ich die Sache auch nicht so ganz. Häufig werden angebotene Nachzuchten mit dem Hinweis " das Zeug werd ich doch nicht los" abgelehnt und dann findet man das Zeug in den Verkaufbecken zu horrenden Preisen.........
Aber, wie gesagt, es gibt solche und solche und wir sind hier im Raum Dortmund mit WELKE und H&S, um nur die Größten zu nennen, gut bedient.
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von Fritz R.
Hallo Rainer,
alles was ich über diese Pferde gefunden habe ist auch aus dem Mittelmeer, aber die Lieferung kommt aus Bali. Leider waren sie nun doch nicht bei der Lieferung.Hallo Fritz,
hab mich noch mal schlau gemacht, aber viel helfen wirds Dir nicht. Also H. Ramulosus soll ein "falscher" Name für H. guttulatus(?)(Mittelmeer) sein. Man hat wohl seinerzeit angenommen das Belegexemplar für H. ram. sei aus dem Mittelmeer, ist es aber nicht, sondern wohl aus dem asiatischen Raum. Nix genaues weiß man nicht. Immerhin werden insbesondere in der engl. Lit. die Mittelmeerpferde als H. ramulosus bezeichnet, manchmal sogar als brittisches Seepferd, da die Tiere auch dort vorkommen sollen.
Bei den Exporteuren muß man immer sehr vorsichtig sein, wenn die so eine Bezeichnung anbieten, man weiß nie was wirklich dahinter steckt. Vielleicht bekommst Du ja noch diese Tiere und kannst dann mal ein Photo zeigen.
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von Fritz R.
Hallo Leute,
bekomme voraussichtlich am Mittwoch 4 Hippocampus Ramulosus
von meinem Händler, sofern sie bei der Lieferung aus Bali dabei sind. Hat jemand schon Erfahrung mit dieser Sorte gemacht?Hallo Fritz,
H. ramulosus kenne ich aus Zeiten, als noch häufig Mittelmeerfische gepflegt wurden. Sind also nur bei entsprechend niedrigen Temperaturen zu halten. Ich wundere mich daher über "BALI". Oder verwechsle ich da was?
Grüße, Rainer -
Hallo Harry,
vielleicht versuchst Du es noch mal bei einem anderen Glaser. Möglich wäre auch, in den Ablauf ein Rohr mit Abschlußkappe einzukleben. Das wird sicher billiger.
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von harry bauer
weiß jemand für was das t hinter hqi steht?
gruß
Hallo Harry,
soviel ich weiß sind die Buchstaben hinter den Lampentypen irgendwas firmenspezifisches. -T steht zum Beispiel bei Osram für turbular(=röhrenförmig).
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von C. Schuhmacher
Es hängt wirklich nur damit zusammen wann und wo die Tiere eingekauft werden wie sie Transportiert werden , und wie die Eingwöhnung von statten geht.
Vorausgesetzt das Endaquarium ist in guten zusatnd ist auch ein Chelmon oder ein Weisskehl gut haltbar.
Bis dann
Claude SchuhmacherHallo Claude,
dies waren so in etwa meine Worte bei einer länger zurückliegenden Chelmon-Diskussion noch im alten Forum. Ich hatte diese Informationen seinerzeit von 2 großen Händlern hier im Raum Dortmund. Und es gab auch keinen Grund an deren Aussagen zu zweifeln, denn: wie bescheuert muß denn eigentlich ein Händler sein, der 10 Chelmon importiert, wohl wissend, daß nur einer überlebt, bzw. was müßte der eine dann kosten????
Damals hat sich für mein statement wohl niemand interessiert (und daher habe ich mich bisher hier auch "rausgehalten"), denn die Diskussion wurde ja jetzt wieder so geführt, als habe es bestimmte Argumente seinerzeit nicht gegeben. Ich hoffe, daß Deine Stellungnahme mehr Gewicht hat und die Haltbarkeit des rostratus unter den von Dir beschriebenen Bedingungen etwas objektiver gesehen wird.
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von Ralf
Hallo,kann man das Abwasser zum Blumengießen verwenden - könnte es über den Schlauch direkt in den Untertopf eines großen Pflanzenkübels leiten

Hallo Ralf,
Du solltest das Wasser aber an einem Düngestäbchen entlang laufen lassen:-)
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von Ralph D. Huber
Wenn ich auch nur einen Augenblick daran glauben würde, daß eine Negativliste die von mir erstellt würde auch befolgt würde, dann würde ich mir die Mühe machen.Hallo Ralph,
prinzipiell teile ich schon Deine Meinung, aber eben nur prinzipiell.
Eine Negativliste, vor 20 Jahren erstellt, würde uns heute Tiere vorenthalten die seinerzeit als unhaltbar galten, heute problemlos haltbar sind. Ich denke da nur an die Nasenmuränen, die einflussreiche Leute aus der Meerwassrszene zu Zeiten der "Kaiser- und Falterfischdiskussion" im vorauseilenden Gehorsam mit auf eine Negativliste setzen wollten, da UNERNÄHRBAR. Das Problem hat für "Spezialisten" nie bestanden.
Und so denke ich auch, daß die derzeitige Diskussion bezüglich der Haltung von Falterfischen und Kaisern, "Großkaisern", nicht so rigoros geführt werden sollte. Ich selbst habe eine Anzahl Meerwasserbecken mit einem GRÖßTEN von etwa 900 L (Netto). Das aber ist, wie ich mir oft sagen lassen muß, nur eine Pfütze, aber ich bin stolz drauf.
Ich kenne eine Menge Aquarianer, bei denen die Meerwasseraquaristik erst bei 5000 L anfängt, und diesen sollte man nicht durch eine NEGATIVLISTE die Möglichkeit verbauen, Tiere zu pflegen, die in solchen Becken durchaus pflegbar sind. Daß dadurch (durch den Import von z.B. Großkaisern für solche Aquarianer) womöglich auch Leute, die nur ein "KLEINES BECKEN" haben, animiert werden diese zu kaufen, DAß MUSS MAN EINFACH IN KAUF nehmen.
Und letztendlich ist es auch fast egal, ob ein Großkaiser in der Pfanne eines karibischen Touristenhotels oder in einem europäischen Aquarium landet......... oder doch nicht?
Grüße, Rainer -
Hallo Andre,
wenn es die bol. bran. ist, dann ernährt sie sich, wie Joe schon schrieb, von Muscheln (i.a. Austern, Miesmuscheln) und anderen Schnecken. Also entweder rausnehmen oder keine Muschel mehr kaufen.
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von Joe
ich will doch nur telefonieren.
Hallo Joe,
es muß heißen : "nach Hause telefonieren".........
Grüße, Rainer -
Hallo Hans-Werner,
bin selbst ein großer Freund des Trockenfutters (nicht für mich, für die Fische :-)), da ich dies für die beste Lösung halte alle notwendigen Nährstoffe ans Tier zu bringen. Selbst die Raubfische erhalten lebende Garnelen angereichert mit Flockenfutter oder gefrorene Garbelen, gestopft mit Flockenfutter. Die abwechslungsreiche Frostfutterernährung hat ja wohl nicht den Sinn den Tieren eine geschmackliche Abwechslung zu bieten (ich denke nicht, daß Fische zu einer solchen intelektuellen Leistung fähig sind, ein "gutes Mahl" bewerten zu können), sondern ist deshalb notwendig, weil kein uns zur Verfügung stehendes Futtertier den kompletten Nährstoffbedarf decken kann. Und viel Auswahl, verglichen mit dem Angebot im Meer, haben wir auch nicht.
Grüße, Rainer -
Nachtrag
Dazu kannst Du ein Paar (nur EIN Paar, die Männchen bringen sich gegenseitig um) der Blaustreifenseenadel (werden im Handel meist als Keniaseennadel angeboten) setzen. Die sind sehr robust, klein und leicht an Gefrierfutter zu gewöhnen. Von anderen Arten würde ich erst mal die Finger lassen.
Ich kenne nur ein wirklich gutes Seepferdchenbuch und zwar das vor einigen Monaten erschienene von R. Kuiter (Seepferdchen, Fetzenfische und Verwandte, oder so ähnlich). Ist allerdings ein reines Bestimmungsbuch und Du findest dort keine Angaben zur Pflege.
Grüße, Rainer -
Hallo Jürgen,
Deine Fragen sind pauschal schwer zu beantworten. Wieviele Paare hängt davon ab:
1. Was bist Du bereit an Filtermaterial (Lebendgestein) und -technik (Abschäumer) zu investieren. Seepferdchen belasten das Wasser relativ stark, da sie zum einen viel und häufig gefüttert werden müssen, zum anderen aber noch lange nicht jedes Futtertier nehmen. Da braucht man dann noch Restevertilger, die bei der Besatzdichte berücksichtigt werden müssen.
2. Welche Arten; u.a. bei den "karibischen" kommt es zwischen den Männchen häufig zu Schlägereien und somit erübrigt sich bei einem relativ kleinen Becken bei dieser Art schon die Frage nach der Anzahl. Die aus dem indischen/pazifischen Raum stammenden (z.B. H. barbouri, H. fuscus) sind i.a. etwas friedlicher, sodaß man da durchaus mehrere Paare zusammensetzen kann. Wieviel? siehe Punkt1.Viel schlauer bist Du jetzt sicher nicht, aber ich würde erst mal so mit 2 Paaren beginnen, sozusagen zum Üben :-),und dann wirst Du ja schnell feststellen, wie sich die Nitratwerte entwickeln und um wieviel Du die Herde vergrößern kannst
Grüße, Rainer -
Hallo Robert,
ZitatOriginal von Robert Baur
Ich selber würde dir empfehlen den neuesten Netscape 6,2 (glaub ich) drüberzuziehen.genau das beabsichtige ich und wie gesagt auch eine neuere Windows-Version. Trotzdem würde mich interessieren, ob mir jemand diese, für mich völlig unverständliche Einstellung/Vorgehensweise, erklären kann. Denn mit meiner Vorgehensweise verhindere ich doch das Einrichten von Cookies (zwar erst nach Abfrage) und das soll doch wohl eines der Probleme bei der Einführung des neuen Forums gewesen sein.
Grüße, Rainer -
Hallo Robert, hallo Forum,
einige haben ja wohl die Problemem auf meinem privaten Rechner mitbekommen (der behautete nach anklicken in Bruchteilen von Sekunden immer "Dokument übermittelt", hing dann aber auf der alten Seite fest und nix ging mehr). Insbesondere Monica hat sich da ja mit Tips engagiert, vielen Dank nochmal. Leider hat alles nix genutzt und auch die Zuhilfenahme unserer Intranetbetreuer brachte keinen Erfolg. Letzte Nacht habe ich ziemlich wahllos diverse Einstellungen ausprobiert und folgende Einstellungen (erweitert)funktionieren jetzt:
1. "Nur an den ursprünglichen Server zurückgesandte Cokies akzeptieren"
2. "Warnmeldung vor dem Akzeptieren von Cookies"Dann kommt nach jedem Klick die Abfrage "der blablabla möchte ein Cookie einrichte...." und dann wählt man nicht !!!! "OK", sondern "ABRECHEN" und schon gehts problemlos weiter.
Ich schreibe dies hier, da es zum einen möglicherweise noch ähnliche Probleme bei anderen Usern gibt. Zum anderen konnten mir unsere Fachleute, denen ich das gerade erzählt habe, keine Erklärung liefern wieso ausgerechnet eine solche Einstellung. Vielleicht haben einige Freaks hier im Forum eine Idee, es würde mich sehr interessieren.
Der Vollständigkeit halber, ich arbeite zu Hause immer noch mit WIN 95 und einem etwas älteren Netscape, denn "never change a winning team". Aber beim Spiel mit dem neuen Forum hat das System wohl zum ersten Mal verloren.
Grüße, auch von meinem Miracle PC, Rainer -
Zitat
Original von Michael Mrutzek
Habt Ihr schon es schon mal mit "Betacarotin" probiert??
Hallo Michael,
mit Carotin gibt es das Problem dieses effizient an den Mann bzw. das Pferdchen zu bringen. Da Carotin nicht wasserlöslich ist, kann man damit Gefrierfutter praktisch nicht anreichern. Ich werd mal demnächst versuchen Carotin in Lachsöl zu lösen und dies in die Futtertiere zu injizieren. Wie lange man allerdings so einen Aufwand betreibt??!! Immerhin könnte man so feststellen obs am Futter liegt.
Grüße, Rainer -
Hallo Peter,
bei 1200 L, die sich im Sommer aufheizen, würd ich mal die Kühlboxgeschichte vergessen. Ich hab zwar mit diesen Teilen nur Getränkekühlerfahrung, aber da tun die sich manchmal schon schwer. Ich denke Ventilatoren sind die einfachste und kostengünstigste Lösung. Da gibt es sehr kleine Typen, eine große Auswahl bei Conrad-Elektonik.
Hab mal vor Jahren folgendes gesehen:
ein ausgebautes Kühlsystem aus einem Tiefkühlschrank, die Kühlschlangen mit einem Kunstharz (oder so was) überzogen direkt ins Becken gehängt. Das hat prima funktioniert.
Grüße, Rainer -
Hallo Robert,
wie Du siehst klappts zumindest im Büro wieder, vielen Dank. Zu Hause, das ist noch ein anderes Problem (übrigens so ähnlich wie das von Dir geschilderte, 1 Erfolg pro 15 Versuche). Ich werd da mal die Tips von Monica austesten. Ich hatte mich nur gewundert, daß es genau ab dem Zeitpunkt nicht mehr funktionierte, als Ihr auf Michaels System umgestellt hattet. Habe ja den Michael in Verdacht, daß der ein Anti-t-online-Programm eingebaut hat, um meine Aktienwerte in den Keller zu drücken :-)). Aber das sollte er sich noch mal gut überlegen, wenn der Kurs fällt, kann ich seine heute morgen eingetroffenen Sendung nicht bezahlen :-))
Grüße, Rainer -
Hallo Alex,
gut, daß man jetzt so einfach ein Foto ins Forum stellen kann. Dann "sieht" man besser, worüber man spricht, denn:
genauso sehen alle meine H. reidi zur Zeit aus. Aber die waren ursprüglich mal KNALLROT. Und diese Farbe "halten" die Tiere nicht. Vielleicht sollte man mal probieren, ein Becken ausschließlich mit roten Tieren zu besetzen, aber ich fürchte das nutzt ebenso wenig wie der "Rote-Schwamm-Trick".
Grüße, Rainer -
Hallo Tabata,
vorab vielen Dank für Deine Mühe. Nun zum Detail:
Es geht um meinen privaten Rechner. Da funktionierte ALLES!!!! bis zur letzten Umstellung.ZitatAlles anzeigenOriginal von Tabata2
Robert
Nicht verzweifeln, das Board ist doch jetzt viel schneller und einige Ausnahmen mit Problemfällen kann es immer geben.
Also, das liegt ganz sicher nicht am Forum sondern an den Einstellungen von Rainers Buero aus.1. Wenn bei den Einstellungen die Seite "primasparen" eingestellt wurde für mehr Rechte, dann muss man das natuerlich jetzt ändern auf http://www.meeresaquaristik.de.
Anleitungen dazu sind ja vorhanden.**** Ich hab meinen Rechner grundsätzlich auf "Zulassen aller Cookies" - also nicht speziell für das Forum- eingestellt
2. Browser Cash schon mal gelöscht? Wenn einmal ein Problem war und dann ist das so im Cash kann die Site unter Umstaenden noch lange nicht aufgerufen werden,- je nachdem halt wieviel Festplattencash zur Verfügung steht.
**** das werd ich heute abend mal probieren.....
3. Wenn Cash gelöscht ist und alle Einstellungen korrekt sind kann es auch sein dass der Browser "einen Schuss" hat. Am besten mal mit einem anderen Browser probieren ob die Site aufrufbar ist von der gleichen Maschine aus.
****das werd ich als nächstes versuchen, hatte ich schon eingeplant.....
4. Kann die Seite mit verschiedenen Einstellungen nicht aufgerufen werden, ist es möglich dass vom Geschäft her gewisse Zugänge nicht erlaubt sind, dann sucht sich der Browser einfach tot und kommt nicht drauf.****éntfällt, denn, wie gesagt es ist mein privater Rechner.......
Ich tip mal bei Dir auf den ersten Punkt. Geh folgendermassen vor: Ueberpruefe die Einstellungen.
Dann löscht Du in den Internet Optionen "Generell" die Temporären Files und auch die Cookies. Browser verlassen und neu starten. Dann Site aufrufen.
So müsste es klappen.Gruess
Tabata2**** Robert: das andere Problem im Büro ist gelöst, was hast Du geändert?
Grüße und nochmals herzlichsten Dank, Rainer -
Zitat
Original von Jürgen Schmitt
was ist wichtiger, die stärke oder die länge der beleuchtung
Hallo Jürgen,
zur Beleuchtungsstärke und -dauer gibt es ziemlich ausführliche Untersuchungen für die Pflanzenzucht unter Kunstlicht.
Kurz zusammengefasst:
1. Es gibt eine Mindestbeleuchtungsstärke (hängt von der Pflanzengattung ab) und eine Mindestbeleuchtungsdauer (liegt, wenn ich micht recht erinnere bei 8 h/d).
2. Man kann einen Defizit in der Stärke nicht durch eine längere Beleuchtungsdauer ausgleichen.Jetzt bist Du genau so schlau wie vorher, aber ich denke, daß Deine beiden Vorstellungen gleichwertig sind und Du vielleicht nach dem Kriterium des Energiesparens entscheiden solltest.
Grüße, Rainer -
Hallo Thomas,
die 3-Band-Röhren haben zwischen den 3 signifikanten Banden praktisch nix (wie auch HQI). Dies hier ist ein vollständiges Spektrum.
Grüße, Rainer -
Hallo Karl,
für die Anemone auf Dauer schon (Lichtmangel). Neben der biologischen Bekämpfung (Artemianauplien oder Brachionus) gibt es die technische, sehr viel schnellere Möglichkeit: UV-Lampe oder Diatomen-Filter.
Grüße, Rainer -
Hallo Karl,
da gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Durch die plötzliche Belastung haben sich Schwebealgen schlagartig vermehrt.
2. Es sind einige/mehrere Caulerpa abgestorben.
Im ersten Fall wird das Wasser immer grüner, im zweiten Fall wird es nach Stunden wieder klar und Du müsstest auch abgestorbene Caulerpa sehen (Matsche), falls Du überhaupt noch was sehen kannst.
Grüße, Rainer -
Auch noch mal Hallo,
um es klar zu stellen, ich selbst verfüttere weder Banane noch Gurke. Das liegt aber an der Zusammensetzung meiner Fischgesellschaft. Ich wollte lediglich auf den gegenüber der Gurke sehr viel höheren Nährwert der Banane hinweisen. Dazu noch ein paar qualitative Angaben:
Bananen enthalten 10 verschiedene Vitamine, 18 Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Calcium, Magnesium etc.. Ausserdem Frucht- und Traubenzucker, Pantothensäure, Folsäure, sowie Serotonin fürs Glücksgefühl und Tryptophan, damit die Fische besser schlafen können.
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von Hans-Werner
Frage: Warum immer Banane? Ist so kohlenhydratreiche Nahrung sinnvoll? Ich habe immer mit Salatgurke gefüttert, um die Fische zu beschäftigen und um etwas Frisches zu geben. Da waren sogar die Drücker gierig drauf. Ist das nicht sinnvoller? Was meint Ihr?
Hallo Hans Werner,
vor ein paar Jahre wurde mal die Theorie vertreten, eine Banane beinhalte soviel wertvolle Stoffe (Vitamine, Spurenelemente etc.), daß ein Mensch sich allein von Bananen ernähren könne. Dies war natürlich übertrieben und wurde wohl auch aus einer gewissen "Ecke" gesponsert. Allerdings hat eine Salatgurke (ist übrigens mein Lieblingssalat) bestenfalls den Nährwert eines Schlucks Leitungswasser und häufig einen höheren Nitratgehalt.
Grüße, Rainer -
Hallo Peter,
es ist immer günstig, Seenadeln in ein Becken zu bringen in dem so allerhand Kleingetier kreucht (und fleucht?). Aber das dürfte bei Dir nicht der Fall sein, dafür werden ja schon die Blaustreifen gesorgt haben. Im Vergleich zu diesen sind die pess. ohnehin Sensibelchen. Die aufgetauten Futtertiere müssen schon noch wie im Lebendzustand aussehen und nicht nur noch so eine gewisse Ähnlichkeit haben. Besonders bewährt haben sich da Mysis. Es gibt aber sowohl unter den Nadeln als auch den Seepferdchen immer wieder Tiere die nie Gefrierfutter fressen und leider auch welche die nie mehr irgend etwas fressen....
Wielange hast Du das Tier denn schon?
Grüße, Rainer -
Hallo Alex,
leider ist das so ein Problem mit den Schaukelfischen. Nur selten gelingt es, sie an Frostgarneln zu gewöhnen. Du solltest mal versuchen die Tiere nicht mit der Zange zu füttern, sondern eine Garnele mit dem Schwanz in ein dünnes Kunststoffröhren (transparent) einzufädeln. Das klappt manchmal. Möglicherweise "denken" die Fische die Zange gehört zur Garnele und damit ist das Vieh zu groß. Die transparenten Röhrchen sehen sie wohl nicht so gut.
Ansonsten bliebe noch die Möglichkeit einer Black-Mollie-Zucht (aber das ist "Geschmacksache") wenigstens für die Sommermonate.
Grüße, Rainer -
Zitat
Original von Michael Mrutzek
Hallo
Rainer hat dort vollkommen recht, allerdings kann ein geschultes Auge auch bei den anderen Arten einen Unterschied sehen, denn die Männer haben eine Bauchtasche an denen die Eier vom Weibchen geheftet werden.
Dies ist aber schwer zu erkennen und dazu muss man sehr genau hinsehen, denn ausserhalb der Laichphase, ist diese geschlossen.
Hallo Michael,
Du hast gut reden, aber was nützt mich mein geschultes Auge, wenn die Linse nicht mehr mitspielt........:-)
Grüße, Rainer -
Hallo Peter,
die Reidi gehören zu den etwas größeren (höheren) Seepferdchen und da ist 40 cm Höhe (brutto) wohl ein bißchen wenig. Ich denke 50 cm sollten es schon sein. Ausserdem kann es bei Reidi zwischen den Männchen zu Schlägereien kommen. Die sind zwar nicht so heftig/tödlich wie bei den kürzlich hier behandelten Blaustreifennadeln, stressen die Tiere aber sicherlich.
Und noch mal zu Alex, also ich kenne niemanden bei dem die roten Reidi auf Dauer die Farbe behalten haben und ich hab immer wieder die gleiche Erfahrung gemacht, auch mit rotem Schwamm.
Grüße, Rainer -
Hallo Alex,
es ist so, wie Ralf es beschrieben hat. Die sehr schön rot und orange gefärbeten H. reidi verlieren diese Färbung relativ schnell und werden genauso gelb wie die etwas preisgünstigeren gelben. Somit kann man sich die 10 - 20 Euro, die die roten mehr kosten, sparen. Bei den fuscus und anderen aus dieser Gegend ist es so, daß sie im heimischen Aquarium hell werden. Ich vermute, das ist ein Zeichen des "Wohlfühlens" nach dem Transport- und Händlerstress. Denn die Dunkelfärbung tritt oft auch als Anzeichen einer Erkrankung auf.
Grüße, Rainer -
Hallo Robert,
finde ich eine gute Idee, denn:
1. werden sich auch Leute an den Diskussionen beteiligen, die normalerweise nicht ins Mitelmeerforum schauen und
2. "Alles unter einem Dach" (weiß nicht mehr woher ich diesen Werbeslogan kenne).
Grüße, Rainer -
Moin zusammen,
ja die "60ziger" sind auch schon auf dem Markt.
Grüße, Rainer -
Hallo Heinz,
der Oloid wird sich sicher in der Aquaristik auch nicht durchsetzen, solange es davon keine Miniversion gibt. Du kannst Dir die Teile ja mal im Tierpark Bochum in Aktion ansehen und ich denke, dann siehst Du, warum die für die "Wohnzimmeraquaristik" ungeeignet sind.
Grüße, Rainer -
Hallo Peter,
diese Unterscheidungsmerkmale (Höcker) gibt es meines Wissens nach nur bei den Doryrhamphus-Arten (z.B. Blaustreifenseenadel). Bilder mit diesen Merkmalen findest Du in Rudie H. Kuiter "Seepferdchen.........", zB. S. 91, S.93 (da ist ein Paar D. japonicus abgebildet) etc.
Da Seenadeln im Gegensatz zu Seepferdchen keinen Brutbeutel, sondern Lappen haben, kann man die Geschlechter bei anderen Arten "ohne Eier" schwer unterscheiden.
Das genannte Buch ist ürbrigens ein ausgezeichnet Werk, soweit es die Artbestimmung betrifft. Leider findet man dort nichts über Hälterungsbedingungen.
Grüße, Rainer -
Hallo Resa, Hallo Thomas,
das statement von Frau Silke ist vom Standpunkt der Chemie ja ziemlicher Unsinn. Zeolithe nehmen keine Anionen wie Nitrate, Phosphate auf, sondern Kationen wie z.B. Calcium; deswegen werden sie ja in Waschmitteln eingesetzt. Das nur als Formalie.
Das System von Dir, Thomas, funktioniert -wenn ich das richtig verstanden habe- nach dem Schema:
Wir nehmen alle Nitrate, Phosphate und was-weiß-ich-nicht- alles aus dem Wasser raus und geben dann aber wieder "etwas" zu. Dieses "etwas" sind nach Deiner Aussage Spurenelemente, Aminosäuren etc(Bakterienfutter). Und jetzt meine rein theoretischen Fragen (ich bin kein Korallenspezialist wie Du, Joe und so viele andere):
1. Spurenelemente kann man nur noch aus Deiner Mischung zugeben, nicht aber aus den anderen handelsüblichen; WARUM??
2. Aminosäuren gibt es 20 an der Zahl. Pflanzen und auch Algen produzieren diese 20 selbst, tierische Organismen nur 12 (ich schreib das aus dem Gedächnis, ich hoffe die Zahlen stimmen). Die üblicherweise gepflegten Korallen besitzen alle Symbiosealgen, die also alle!! Aminosäuren produzieren und ihrem Wirt, den Korallen, "überlassen", WOZU DIE ZUGABE VON AMINOSÄUREN?
Dies alles sind theoretische Fragen eines "dummen" Physikers und Meerwasseraquarianers, den das eigentlich -da kein Korallenhalter- überhaupt nicht zu interessieren hätte.
Ich würd's trotzdem gerne wissen, da mir in der letzten Zeit verdächtig häufig immer wieder Wunderdinge/-systeme vorgestellt werden.
Grüße, Rainer -
Hallo Lars,
ja es macht einen Unterschied ob man aus 1000 L nur 150 L oder bis zu 400 L Osmosewasser "holt". Letzteres ist nämlich sowohl ökonomischer als auch ökologischer Unsinn (ich bitte um Entschuldigung, aber mir fällt kein höflicheres Wort ein). Ökonomisch ist es Unsinn das "billige" Wasser mit den hohen Stromkosten einer Aufheizung oder einer Druckpumpe zu "vermehren". Ökologisch ist es Unsinn, wenn man die Umweltbelastungen durch die Stromerzeugung, die Herstellung der Pumpen und selbst die der Solarzellen real berücksichtigt.
Leider werden solche Milchmädchenrechnungen gerade im Namen des Umweltschutzes verkauft, wie z.B. bei der über die Autosteuer durchgeführte Zwangseinführung des Katalysatorautos:
Die Herstellung eines "umweltfreundlichen" Neuwagens belastet die Umwelt in der gleiche Weise wie das 20 (!) Jahre lange Fahren des alten Autos ohne Kat.
Grüße, Rainer -
Hallo Frank,
das ist schon merkwürdig, denn beide (Phenole, Lebensmittelfarbe) müßten an Aktivkohle adsorbiert werden. Wie lange filterst Du denn schon über Aktivkohle?
Du kannst auch mal Ozon einsetzen, schaden kanns nicht.
Grüße, Rainer -
Hallo Andre,
wie Du siehst hat hier jeder so seine Erfahrungen mit diesen Garnelen und auch ich kann eine aktuelle story zum Besten geben. Vor etwa einem Monat kaufte ich zu meinem Weibchen einen Partner und es kam umgehend nach dem Einsetzen zu -allerdings nur- Scheingefechten. Nach kurzer Zeit hockten sie friedlich zusammen. Am nächsten Tag fehlte beiden (!) Tieren eine Schere, aber sie saßen noch immer friedlich zusammen. Das ist so bis heute geblieben, die Scheren sind mittlerweile regeneriert und das Weibchen trägt ein dickes Eipaket. Mit gleichzeitig gekauften Paaren hatte ich allerdings noch nie Probleme.
Grüße, Rainer
