Beiträge von Jörg Kokott

    Hi,

    sieht aus wie eine Sinularia flexibilis, wurde ja schon gesagt.

    Wenn in jedem Becken, in dem eine Weichkoralle, insbesondere Lederkorallen wie Sinularia, Sarcophyton oder Lobophytum, nicht aufgeht, ein massives Problem bestehen würde, naja, dann könnten wir wohl gleich aufhören...

    Gerade die flexibilis bockt gerne mal rum, v.a. in der Eingewöhnung, deswegen würde ich aber nicht auf ein massives Problem schliessen.
    Dazu kommt, dass die flexibilis auf die Oberfläche bezogen nicht wirklich viele Polypen hat, d.h. die sieht ohnehin schon aus als wäre sie zu.

    Hallo Ulrich,

    da mich Robert heute persönlich auf diesen Beitrag aufmerksam gemacht hat, unterbreche ich meinen Forenurlaub (der eh so gut wie vorbei ist) und schreibe etwas zu Deinen Fragen.

    Prinzipiell hat Robert schon Recht, dass alle Deine Fragen in der 7teiligen Artikelserie über Nährstoffe in der KORALLE beantwortet werden.

    Sowohl Ammonium, Nitrit als auch Nitrat sind potentiell nutzbare anorganische Stickstoffformen, die von photosynthetisierenden Pflanzen und Bakterien aufgenommen und verwertet werden können, also analog wie im Süßwasser.
    Es ist schon richtig, dass Ammonium aufgrund der reduzierten Forum des darin enthaltenen Stickstoffes leichter für die Ainosäuresynthese verwertet werden kann, wohingegen Nitrat mit seinem oxidierten Stickstoff erst energieaufwändig reduziert werden muß. Aus diesem Grunde verwende ich in den meisten Fällen bei einer akuten Stickstofflimitierung Ammoniumchlorid bevorzugt vor Natrium- oder Calciumnitrat.
    Allerdings spielt es für die Algen keine Rolle, ob sie Ammonium oder Nitrat oder beides als potentielle Stickstoffquelle zur Verfügung haben, da sie sich individuell auf die jeweils vorherrschenden bedingungen akklimatisieren.

    Ich würde daher die Argumentation, dass Rieselfilter Ammonium sofort in Nitrat umwandeln, und dadurch die Algen keine brauchbare Stickstoffform zur Verfügung haben, nicht zulassen. Ich gebe aber wie gesagt insofern Recht, als das Ammonium potentiell leichter und energetisch günstiger verwertet werden kann als Nitrat. In den meisten Fällen geben die Fische über ihre Kiemen aber kontinuierlich Ammonium an das Wasser ab, und da die Fische deutlich näher an den Korallen und Algen sind als am Rieselfilter, steht den Algen und Zooxanthellen entsprechend immer Ammonium zur Verfügung. Es ist halt nur die Frage, ob sie es nutzen, denn wenn sie einmal an Nitrat als Stickstoffquelle akklimatisiert sind, kann es sein dass sie Ammonium nicht mehr nutzen, und umgekehrt.

    Ich hoffe die Frage ist damit beantwortet.

    Hi,

    ärgerlich :frowning_face:

    Nee, jetzt ist zu spät.
    Was ist denn das für ein Becken, in dem die Eipakete rumschwimmen.
    Sind die Eipakete schon zerfallen?

    Ihr hättet ein Becken mit einer Trenngaze aufbauen müssen, und dann hinter der Gaze einen kontinuierlichen Durchlauf mit frischem Meerwasser aus dem Becken installieren müssen.
    Dann hätte man vielleicht was machen können.

    Danke,

    der Trierer ist ja vorher schon nach Bremen ausgebüchst, wollte halt mal in die andere Richtung.

    @ Frank: Danke, danke, weiß ich zu schätzen. Aber Du weißt ja, Gedanken über artgerechte Haltung mach ich mir schon selbst :grinning_squinting_face:

    Danke :smiling_face:

    Ja, kleine Kirche mit kleinem Friedhof, hat mich aber nicht wirklich gestört, bzw. war so fertig mit den Nerven, dass ich das erst jetzt sehe :grinning_squinting_face:

    Brautstrauß, naja, die untere nicht abgebildete Häflte sah genau so aus wie die abgebildete obere Häflte...

    Hi,

    Pflegefehler bei KH 29? Wie schafft man dass denn?

    Wie hoch ist der Calciumgehalt?
    Wie alt ist der KH Test und welche Marke?

    Von Kalkwasser würde ich zunächst abraten, und das Calciumdefizit (ich bin mir sicher, Du hast eins...) mit Calciumchlorid ausgleichen, dadurch senkt sich auch die KH?

    Hast Du irgendwie einen Algenfilter 24 h beleuchtet im bypass laufen?

    Hallo liebe Forianer,

    zunächst herzlich Willkommen in diesem Forum.
    Ich habe zusammen mit dem Forenteam die Moderatoren-Aufgabe für dieses Board übernommen, und hoffe auf viele interessante Beiträge, Fragen und Diskussionen.

    Leider stellen sich mir zumindest in dieser Woche noch einige terminliche Probleme, so dass ich dieser Funktion erst in den nächsten Tagen voll nachkommen kann. Ich bitte das zu entschuldigen. Spätestens ab nächster Woche bin ich dann voll dabei!

    Zitat

    Original von Rainer
    Hallo Oliver,
    und dafür danken Dir alle Meerwasser-ambitionierten Physiker. Ich hoffe damit ist endlich Schluß mit diesem Farbtemperatur-Schwachsinn
    Grüße, Rainer

    Das dachte ich vor zwei Jahren auch schon mal...
    Wird aber wohl noch ein bißchen dauern, bis das gesackt ist!

    So, da ich nun zur Routine zurückgekehrt und wieder halbwegs bei der Sache bin:

    Danke Euch allen :smiling_face:

    Meine Frau heißt übrigens Tina, sie läßt auch herzlich grüßen an alle (unbekannterweise, das ändert sich aber spätestens in Sifi...).

    iP: Wieso danke dass ich aus dem Tomcat Jackpot ausgestiegen bin? Ich war doch eh nicht in Deinem Revier :grinning_squinting_face:

    Äh, ein wunderschönes Riffbecken am MPI-MM? Das würde ich kennen...

    Prinzipiell geht das mit dem Sand, vorausgesetzt man wäscht ihn gut aus.
    Willst Du Sand oder Schlick?

    Aus der Elbmündung würde ich den vielleicht nicht nehmen, aber sonst spricht nichts dagegen. Allerdings sieht der Quarzsand nicht schön aus, denke man sieht schon einen Unterschied ob das Korallensand oder Quarzsand ist.

    Und noch was, bezüglich Copepoden,

    die fressen normalerweise planktonische Kieselalgen oder Dinoflagellaten, weniger Grünalgen wie Nanochloropsis. Kieselalgen verhindern wir durch Silikatentzug, Dinoflagellaten werden bislang nicht kultiviert. Das heißt die Copepoden sind an sich in ihrem Nahrungsspektrum eingeschränkt.
    Ein bißchen was darüber steht im aktuellen KORALLE Artikel über Nährstofflimitierungen.

    Hi,

    es gibt benthische und pelagische Copepoden, d.h. die wir im Aquarium zwischen den Steinen sehen sind i.d.R. benthisch, die pelagischen schwimmen wie Brachionus oder Artemien.

    Das Phänomen, dass sich unter normalen Bedingungen keine Phytoplanktonblüten im Riffaquarium bilden (was ja bei Süßwasser anders sein kann), liegt meines Erachtens am Redfield Verhältnis:

    so ist das bei phytoplankton 106 C : 16 N : 1 P,

    bei Makroalgen 550 C : 33 N : 1 P.

    Da wir normalerweise deutlich mehr Nitrat im Becken im Gegensatz zu Phosphat, d.h. das Verhältnis N : P eher bei 33 : 1 als bei 16 : 1 liegt, limitieren wir selbst das Phytoplanktonwachstum und fördern das Makroalgenwachstum.

    Es wäre aber schon gut, wenn man die Phytoplanktonproduktion im Aquarium fördern könnte, ohne das es gleich zu Blüte kommt. Eisendosierung spielt da meiner Meinung nach eine große Rolle. Allerdings kann dass dan auch oft zu Fadenalgen führen.

    Das heißt, ich würde zunächst einige Woche lebendes Phytoplankton dosieren, damit das Becken damit angeimpft wird, zugleich das Verhältnis Nitrat zu Phosphat in Richtung 16 : 1 schieben (das ist natürlich problematisch, weil wir nur Nitrat und Phosphat messen und die Gesamtstickstoff und Gesamtphosphor), und dann mit einer leichten Eisendosierung schauen, ob es was hilft.

    Hi,

    ich meine, entweder Du willst die Röhren wechseln oder nicht. Wenn Du sie wechseln willst, dann mußt Du sie zunächst höher hänge.
    Mir ist es egal, ist nicht mein Becken.

    Nur, die zusätzliche Blaustrahlung wirkt nicht nur auf die Fluoreszenzfarben der Korallen, sondern v.a. auf die Photosynthese der Zooxanthellen.

    Licht ist Stress!

    Du must den Korallen nur Zeit geben, sich daran zu gewöhnen, dass werden sie auch, aber eben langsam und vorsichtig.

    Hi,

    jetzt ist doch eh wurscht, also ich hätte die jetzt nicht gewechselt sondern eher höher gehangen.
    Das sollte man grundsätzlich bei jedem Lampenwechsel machen, höher hängen oder mit gaze dimmen, dann passiert das auch nicht.

    Also mach die blue plus wieder rein und häng die Lampe für ein paar Tage höher.

    Es gibt verschiedene Zooxanthellenarten und wiederum verschiedene Stämme innerhalb dieser Arten.
    Der Punkt ist, dass diese verschiedenen Stämme verschiedene Eigenschaften haben, zum Bespiel bezüglich Temperatur und Strahlungstoleranz.

    A. carduus besitzt solche Zooxanthellen, die wenig Strahlungstolerant sind, v.a. gegenüber UV. In 20 Meter ist noch genügend Licht vorhanden, teilweise immer noch mehr als wir über dem Becken haben (200 - 300 µmol photonen m-2 s-1).

    Das Bild das Du gezeigt hast sieht für eine A. carduus total unnatürlich aus. Für einen Wissenschaftler wäre diese Koralle schon tot, auch wenn wir wissen dass es nicht so ist.

    Ich würde sie tiefer Stellen, auch wenn sie dann brauner wird.

    Ich würde sagen der Auslöser ist der T5 Wechel, die blue plus hat schon ordentlich viel Blaustrahlung, da kann das durchaus passieren.

    Das Bild das Du angehängt hast zeigt das typische Rapid Tissue Necrosis, RTN. Ist kaum zu behandeln und geht verdammt schnell.

    Hi,

    hab den Artikel auch noch nicht gelesen, da mein Abo woanders hingeschickt wird.

    Wenn abgekupfert wird, kann ich es schon verstehen, dass man ziemlich angenervt ist davon. Wenn man neue Ideen bringt, und jemand anderes übernimmt sie letztlich für den selben Zweck (wenn ein anderes Magazin das gleiche Layout für ein Gartenmagazin nimmt, ist das wohl ziemlich wurscht).

    Fakt ist, dass sicherlich beide Magazine lesenswert sind, danke für die netten Kommentare über meine Berichte, aber ich denke schon, dass auch viele anderen Sache in beiden Magazine sind, die mich persönlich interessieren.

    Ich schreibe sowohl für beide und ich lese beide.

    Mich würde das mit dem Layout nicht stören, letztlich kommt es auf die Artikel drauf an.

    Ohne von der Diskussion abschweifen zu wollen, ich hielte es für besser, die Verlage oder Redakteure würden ein Review-Prozess vor die Publikation setzten, in denen zwei oder drei unterschiedliche Begutachter sich das durchlesen und kritisieren bzw. auch entscheiden dass ein Artikel nicht gedruckt oder nur nach Verbesserung gedruckt wird. Dann würde auch nicht alle naselang Artikel erschienen, die inhaltlich sehr fragwürdig sind.

    Das aber nur am Rande.

    Letztlich hätte ich diesen Artikel nicht gedruckt, aber das ist meine Meinung.

    Hm, weiß ja nicht, dass sieht mir eher nach Korallenkrankheit aus, entweder white band disease (dabei stirbt die Koralle von unten her ab) oder Rapid Tissue necrosis. Die Geschwindigkeit in der die Koralle abstirbt spricht eher für letzteres, WBD ist in den ersten Tagen oft langsam, aber dann geht es relativ schnell, während RTN plötzlich kommt und die Koralle Stunden später hinüber ist.

    Das Auftreten von Korallenkranheiten kann aber durchaus mit einem Nährstoffmangel in Zusammenhang stehen, gerade RTN durch Phosphorlimitierung.

    Ich würde aufgrund der niedrigen Nächstoffgehalte dazu raten, Aminosäuren zu dosieren, und auch Staubfutter, aber wie gesagt, es muß nicht damit zu tun haben.

    Wenn noch Fragmente zu retten sind, dann großzügig abschneiden und neu kleben, den Rest aus dem Becken raus, damit die Krankheit nicht auf andere Korallen überschlägt.

    Hast Du viel Blaulicht über dem Becken, oder gar actinische Röhren (sowas kann auch durch chronischen Strahlungsstress hervorgerufen sein). So lange die Korallen genug Schutzmechanismen gegen Strahlungsstress haben, geht das gut, aber wenn z.B. durch wenig Nährstoffe es den Korallen mal weniger gut geht, dann hat die Strahlung schnell durch und es kann zu Krankheiten kommen.
    Schade um die Kolonien, die sind sehr schön gewachsen und gefärbt-

    Hi,

    andere füttern 10 Anthias 7 mal am Tag und haben nicht solch einen hohen Nährstoffgehalt.

    Wie auch immer, der Punkt ist bei Dir das hohe Sandbett,
    d.h. Deine Bakterienflora im Becken ist von den Bakterien im Boden dominiert.

    Es dauert bei Sandbettfiltern in der Regel imm länger als bei anderen Systemen, im US Forum hatte jemand das gleiche Problem, zwei MOnate bis auf 27 mL bei einem 800 L Becken und er hatte keine Effekte.
    Dann aber kamen sie.

    Es dauert ein wenig bis die heterotrophen Bakterien in Deinem Sand Nitrat denitrifizieren.

    Was Du machen kannst, ist die Strömung über dem Sediment erhöhen.
    Es ist in Deinem Falle wichtig, kontinuierlich aber wenig Vodka zu dosieren, damit sich die Bakterien langsam darauf einstellen können.
    Geh runter auf 10 mL, 1 mL pro Tag weniger reicht aus, und dann warte was passiert.

    Wenn der Abschäumer schon was rausholt ist das ein gutes Zeichen.

    Wprdest Du jetzt so weiter dosieren wie bisher, würdest Du eines Tages auf einen SChlag keine Nährstoffe, zumindest kein Nitrat mehr im Becken haben, und das wäre sehr schlecht.

    Sehr wahrscheinlich wird bei Dir zuerst der Nitratgehalt abfallen, es wäre daher günstig, wenn Du Dir auch noch einen Phosphatadsorber bereit hällst. Wenn Du merkst, dass nur NItrat gesenkt wird, kommst Du um den vorsichtigen Einsatz des Phosphatadsorbers nicht drum rum.

    Sobald Du eine Nährstoffabsenkung bemerkst, nicht erhöhen, also wenn Du noch in der Absenkung auf 10 mL bist, dann mach das ruhig so weiter, auch wenn zwischenzeitlich die Nährstoffegehalte abnehmen.

    Solltest Du eine Bakterienblüte bekommen, zwei Tage mit Wodka aussetzen, Aktivkohle in den Filter und stark abschäumen.

    Alles verstanden, ging ein bißchen kreuz und quer (vielleicht).

    Viel Erfolgt, und auf dem Laufenden halten.

    Jörg

    Hi,

    1) mit welchen Tests hast Du gemessen und wie alt sind die?

    2) hast Du einen Abschäumer?

    3) hast Du einen Sandbettfilter in Betrieb (Jaubert, Miracle Mud, DSB, Algenrefugium) oder viel Boden grund im Becken?

    Ich würde Dir raten, die Dosierung nicht weiter zu erhöhen, im Gegenteil, geh wieder schrittweise auf 10 mL pro Aquarienvolumen runter und gib Deinem System Zeit.

    Wenn Du einen Abschäumer hast, schäumt der mehr?

    Hast Du Bakterienbeläge?

    Stehen Deine Korallen besser oder schlechter?

    Wichtig ist, dass der Abschäumer volle pulle läuft und zwar rund um die Uhr, damit der Sauerstoffgehalt oben bleibt.

    Ozon kann helfen, ist aber sicherlich nicht einfach, die richtige Dosierung zu finden. Ozon über Abschäumer laufen lassen, meistens reicht schon eine geringe Dosierung um Gelbstoffe entfernen zu können, d.h. diese Dosierung sollte auch reichen, um die Gifte (Terpene) von Weichkorallen und Krustenanemonen zu zerstören und abschäumbar zu machen.

    Dummerweise gehen dann aber bei plötzlicher Ozondosierung bzw. plötzlicher Abstellung des Ozongerätes auch oft die Weichkorallen zu...

    Hi,

    sind definitiv beides Acropora Arten, die erste könnte eine A. valida sein, 2. weiß ich nicht.

    Anacropora hat keine Axialpolypen, also keine Polypen, die zentral aus der Spitze rausgucken. Das sieht man bei beiden aber ganz deutlich.

    Genauere Bestimmung nur über Bestimmungsbücher (Veron oder Wallace)

    Zitat

    Original von Martin Kornacker
    Hallo,

    hat denn eigentlich schon jemand geprüft ob Lebendgestein wirklich signifikant zum Nitratabbau beiträgt oder beruht die ganze Angelegenheit nur auf ungeprüften Hypothesen oder Einzelfall-Beobachtungen (etwa so: ich habe viel LS und wenig NO3)?

    Wer irgendwelche "harten" Daten zur Funktion von Lebendgestein hat sollte sich bitte melden.

    Grüsse,

    Martin

    Ja, da kann ich vielleicht was zu sagen.
    Die Versuchsbecken die ich am Australian Institute of Marine Science in Australien hatte, waren ohne LS und anfänglich auch ohne Pumpen eingerichtet. Offenes System, also kontinuierlicher Duchfluß von natürlichem Meerwasser und mit natürlichem Sonnenlicht.

    Die Nitrat- und pHosphatkonzentrationen waren sehr niedrig, der Punkt war aber, dass die Becken sehr schnell veralgt waren, egal wie viele Korallen da drin waren.
    Nachdem ich dann Lebende Steine aus dem Riff geholt hab und in die Becken geworfen hat, war das Algenproblem innerhalb einer Woche gelöst.

    Die LS sind nicht nur bezüglich Nährstoffumsatz wichtig, sondern durch ihre "Belebtheit" v.a. als Konkurrenzorganismen bedeutsam. Die Organismen die auf den Steinen siedeln verhindern die Ansiedllung von Fadenalgen etc.

    Die Nährstoffkonzentrationen im Wasser waren vor LS und nach LS nicht signifikant verschieden (also auf gut Deutsch identisch...).

    Zitat

    Original von Maike Waszkowiak
    Hallo Karsten,

    mit Fadenalgen habe ich glücklicher Weise überhaupt keine Probleme.
    Doktorfische sind für mein Becken zu groß und ein Seehase wird nicht satt.

    Aber danke :smiling_face:

    Maike

    Hi,

    gute Einstellung :grinning_squinting_face:

    Wenn die Algen nicht wirklich langwüchsig sind, kann ein Salarias oder auch ein Ecsenius gute Dienste leisten.

    Wenn es kurzbüschelige Algen sind, dann kann auch eine Percnon (oder so ähnlich) Krabbe in Frage kommen.

    Braunalgen: tja, die enthalten teilweise Gifte und grundsätzlich bittere phenole, da geht kaum ein Viech dran, höchstens Seeigel können damit was anfangen.

    Das Spektrum der 10000 K Brenner ist mehr oder minder identisch, lediglich geringfügige Unterschiede im Spektrum können einen großen Effekt auf unsere Augen haben, d.h. der Ab 10000 K ist meinem Farbempfinden nach etwas gerün-gelb lastiger als der BLV 10000 K, und dieser wiederum etwas gelblicher als der Megachrom 10000 K.
    Auf die Korallen hat dies aber kaum einen Effekt.

    Diese Brenner müssen ohnehin mit einigen Blauröhren betrieben werden, genau wie bei 6500 K Brenner, da der Blauanteil hier genau so schwach emittiert wird wie bei den 6500 K Brennern, auch wenn es uns optisch nicht so erscheint.

    Durch die Blauröhren kann man eine geringfügie gelbstichigkeit der 10000 K Brennern ausgleichen.

    Die Aquaconnect 14000 K Brenner würde ich dagegen nur mit weißen Röhren kombinieren, da hier der Blauanteil sehr hoch ist. Dadurch ergibt sich dann wieder ein weißlicheres Licht.

    Hi,

    wenn man nicht weiß, was es für eine Acropora ist, kann man schwer sagen, ob die Art prinzipiell eher eine Tiefwasserart ist, oder nicht.

    Welche Brenner benutzt Du denn, wenn Du 2 x 250 W Aquaconnect Performance drüber hast, evtl. noch zusätzlich Blauröhren, kann ich mir gut vorstellen, dass die Koralle einfach Strahlungsstress hat.

    Das paßt dann damit zusammen, dass sich die Koralle am Boden regeneriert hat.

    Am besten Foto reinstellen.

    Eine erhöhte Temperatur verstärkt nur noch den latenten Strahlungsstress in einer Koralle, d.h. es kann durchaus bleaching auftreten.

    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Ja, der letzte Bericht war in das Aquarium vor zwei oder drei Ausgaben. Das war seit einiger Zeit wieder einmal ein interessanter Artikel in dem Magazin.

    Wenn das Aquarium die Futterbelastung verträgt, ist die Tubastrea Haltung kein Problem mehr. Wartet mal ab, das wird mal ein neuer Plagegeist werden...

    Hallo,

    das Herstellerboard zur richtigen Zeit :grinning_squinting_face:
    Es geht um das Tropic Marin Salz im Vergleichstest bezüglich Spurenelement/Schwermetallverunreinigung, die nun diesmal von dem Instant Ocean / Reef Crystal Hersteller Timothy Hovanec durchgeführt wurde.

    Dabei hat Tropic Marin in meinen Augen sehr gut abgeschnitten.
    Vielleicht ergibt sich hier eine Diskussion.

    Zur Erinnerung: Dr. Ronald Shimek hat in einer Serie äußerst umstrittener Artikel versucht zu beweisen, dass synthetisches Meersalz aufgrund zu hoher Schwermetallbelastungen schädlich ist für Meerwasserorganismen. Dazu hat sich dann noch Richard Harker zu Wort gemeldet, und nun, finally, Hovanec.

    hier der link:

    http://www.advancedaquarist.com/issues/sept2004/feature.htm