Beiträge von Bernd Koberstaedt

    Hallo,

    die Bewertung der Geräuschentwicklung ist doch eine höchst subjektive Frage. Meine Frau ist da z.B. äußerst empfindlich, während mich gleichmäßige Geräusche weniger stören. Allerdings muss ich auch für mich persönlich feststellen, dass mich alle bisher gesehenen Aktivlüfter nerven würden. Da auch die Frage der Leistungsdauer noch nicht eindeutig geklärt ist, die Preise noch recht hoch sind, das Verhältnis PAR-Wert / Watt im Vergleich mit HQI / T5 noch umstritten ist (im Nachbarforum laufen da gerade widersprüchliche Diskussionen), klare Vorteile bezüglich der Korallenhaltung nicht erkennbar sind und letztlich auch die Frage der tatsächlichen Wirtschaftlichkeit noch nicht richtig ausdiskutiert ist, halte ich zumindest eine Umrüstung derzeit noch für verfrüht. Ich denke die rasante Entwicklung geht noch weiter und die Anschaffungskosten werden sinken. Heute gibt es z.B. auch schon sehr gute preiswertere HQI-Brenner, warum soll die Entwicklung bei LED´s nicht ähnlich verlaufen?

    Gruß

    Bernd

    Ps. Richtig angebrachte HQI-Strahler funktionieren übrigens völlig geräuschlos!

    Hallo,

    die ältesten Fische sind bei mir:

    Paracanthurus h. und Siganum vulpinus - 12 Jahre
    Amphibrion ocellaris - 8 Jahre
    Pomacanthus navarchus - 6 Jahre

    Wirbellose:

    Krustenanemonen (Parazoanthus u. Palythoa) - 18 Jahre
    Euplexaura - 16 Jahre
    Tridacna - 12 Jahre
    Diadema - 6 Jahre
    div. Einsiedler aus Brasilien- 6 Jahre ( 5 Stck. von ca 25 Tieren)

    Stenopus hispidus - 9 Jahre (vor kurzem eingegangen)

    Weichkorallen div. - z.T. über 20 Jahre
    SPS div. - ca. 6 - 7 Jahre

    Gruß

    Bernd

    Hallo Michael,

    welche Anzeichen hast Du bei Deinem Becken festgestellt, dass Du nicht auf Spuris verzichten kannst? Mein Becken steht auch so lange und seit ich auf Spuris total verzichte habe ich eigentlich eine verbesserte Färbung der SPS. Das Wachstum ist ohnehin fast schon zu stark. Welche Spuris verwendets Du und fütterst Du Deine Korallen? Nach dem Foto im Fossa/Nielsen-Buch ist ja Dein Becken besonders schön.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Pauli,

    auf Veränderungen der Wasserparameter infolge Aktivkohleeinsatz reagieren bei mir verschiedene Korallen leicht verstimmt. Im Grund haben sich die meisten an die jeweiligen Beckenverhältnisse gewöhnt und nehmen Veränderungen, vor allem zu schnelle, übel. Da wirkt Aktivkohle - besonders in größeren Mengen - schon recht radikal. Ob dies nun bei Dir daran lag, ist natürlich schwer zu beurteilen. Insgesamt scheinen bei Dir viele Wechsel stattgefunden zu haben. Oft reagiert man halt auf kleine Schwächen zu hektisch mit div. Versuchen und schadet dann noch mehr. Denkbar wäre aber auch ein Ernährungsmangel.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    dem kann ich mich anschließen. Versuche seit einiger Zeit einige Futtermittel, kann aber noch kein klares Ergebnis feststellen. Regelmäßig füttere ich LPS mit Cyclops (Frostfutter) und frisch geschlüpften Artemia (auch nachts). Für SPS habe ich gerade Staubfutter (Dupla Corall Food) bestellt. Austerneier hatte ich auch schon. Die Korallen stehen sehr gut, aber bisher auch nicht anders wie früher. Da muss man einfach noch abwarten, aber Erfahrungsberichte halte ich schon für sehr wertvoll. Also mal abwarten und von Zeit zu Zeit wieder Meinungen abfragen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Stefan,

    ich habe jetzt auch in Deinem alten Thread nachgelesen. Dort steht zu Aluminiumprofilen zwar manches, aber auch viel Spekulationen. Die handelsüblichen Aluartikel aus dem Baumarkt bestehen aus Legierungen, in denen geringe Anteile an Mg und/oder Si enthalten sind. Kupfer ist normalerweise nur in Legierungen enthalten, bei denen man eine Wärmeleitfähigkeit erzielen möchte. Grundsätzlich entsteht auf den Aluleisten durch natürliche Oxidation Aluminiumoxid, welches an der grauen Oberflächenfarbe erkennbar ist. Dieses isoliert äußerst zuverlässig. Die im alten Thread geäußerten Befürchtungen, dass z.B. Kupfer gelöst wird, halte ich für unrealistisch. Aber selbst wenn dies so wäre, so stellt sich immer die Frage der Menge. Da ist in vielen Spuris tatsächlich Kupfer in größeren Dosierungen enthalten. Selbst wenn dies der Fall wäre, würden aber Deine Fische keinesfalls daran sterben. Da liegt mit Sicherheit eine andere Ursache vor!
    Und nochmals: Bei mir kommt das Wasser seit zig Jahren mit mehreren Aluteilen in Berührung. Alle SPS etc. stehen sehr gut da. Ich verwende auch nie Aktivkohle, die Spuren von Cu usw. aus dem Wasser holen könnten. Also kein Grund zur Panik.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Stephan,

    Aluminium ist zwar grundsätzlich giftig, bei den üblichen pH-Werten im Meerwasser aber so gut wie nicht löslich! Bei meinem Technikbecken kommt das Wasser schon seit Jahren mit Alu-Profilen aus dem Baumarkt in Berührung ohne dass es je Probleme gab. An der Alu-Leiste in Deinem Becken wird es sicher nicht liegen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Janns,

    mit den Messungen des pH-Wertes nimmst Du es aber sehr, sehr genau. Schwankungen von 0,5 pH-Einheiten zwischen morgens und abends sind im Aquarium völlig normal. Ein langsamer Anstieg bis pH 8,6 wäre auch kein Problem. Deine Werte liegen also absolut im geigneten Bereich.
    Willst Du pH-Schwankungen stark minmieren, kannst Du mit einem Algenrefugium arbeiten, das gegensätzlich zur Beleuchtungszeit im Becken beleuchtet wird. Unbedingt nötig ist dies aber nicht.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Sputnik
    Hallo

    Das Problem mit Caulerpa kenne ich .bei mir hat nur ein Siganus vulpinus - Fuchsgesicht geholfen !!
    ich kann nur ein Fuchsgesicht empfehlen ! :thup

    Dem kann ich mich aus Erfahrung voll anschließen. Das Fuchsgesicht geht an nahezu alle Algen, Caulerpa mag es besonders und sucht auch alle Ritzen ab.

    Gruß

    Bernd

    Zitat


    Hallo Robert,
    woher hast Du diese Information? Auf welcher Grundlage triffst Du diese Aussage? Woher weißt du, ob dieses Antibiotikum im Meerwasser überhaupt stabil bleibt. Antibiotika sind im Meerwasser laut entsprechender Analysen nämlich in vielen Fällen außerordentlich instabil. Ob AktivKohle Antibiotika unschädlich machen kann, konnte mir bisher noch keiner beantworten. Auch deswegen finde ich die Aussage gewagt.
    Weiterhin bleibt nach wie vor die Frage ob sich Resistenzen bilden, und wenn ja, ob sie sich weiter verbreiten können im Abwasser.

    Da es hier kein Anderer tut versuche ich seit Montag an entsprechende Stellen zu kommen, die diese Fragen wissenschaftlich fundiert beantworten können. Ohne jemandem hier zu nahe treten zu wollen, aber faktisch stehen in diesem ganzen Fred nur Behauptungen. Auf meine Fragen ist bisher keiner wirklich eingegangen.

    Grüße
    Axel

    Hallo Axel,

    Deine Fragen sind zwar nicht unberechtigt, aber verbindliche Aussagen wird hierzu niemand treffen können. Wie sich Antibiotika im Meer-oder Abwasser verhält, kann man vielleicht noch klären (falls dies jemand einmal untersucht hat). Was in den Becken passiert, können Dir nur Deine Bakterien sagen und die wirst Du wohl nicht dazu bringen. Was man eben lange nicht wusste ist der Umstand, dass im Hinblick auf die Entstehung resistenter Keim gleich zwei Faktoren entscheidend sind, nämlich a) die extreme Erhöhung der Mutationsraten bei Anwesenheit von Antibiotika und b) die Möglichkeit der Übertragung durch Mutationen entstandener Resistenzen von einer Bakterie auf andere Bakterienarten. Dies ist kein Halbwissen, sondern biologischer Fakt. Wie dies dann im Einzelfall, also im einzelnen Becken, geschieht und welche Quantitäten und Wahrscheinlichkeiten auftreten, ob mutifizierte Bakterien mit dem Wechselwasser verbreitet werden oder auf den Beckenbetreiber übergehen, kann Dir konkret keiner sagen. Es besteht die biologische Möglichkeit und das neueste Untersuchungsergebnis, dass Masttierhalter und Tierärzte zu über 80% MRSA-Träger sind. Die können daran erkranken oder auch nicht, andere infizieren oder auch nicht. Gewiss ist aber, dass ein riesiges Problem auf die Menschheit zurollt, für das wir noch keine Lösung haben. Angeblich sterben weltweit tausende!!! Menschen täglich!!! an Infektionen auf die kein Antibiotika mehr anspricht.
    Deshalb kann es eigentlich keine vernünftige Diskussion um derartige Gefahrenpotentiale in Aquarien mehr geben.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Markus,

    der Einsatz von Antibiotika ist nicht zulässig. Punkt. Und für Leute die es immer noch nicht verstehen, muss man halt auch einmal etwas überzeichnen. Lars hat sicher nicht gemeint, dass alle Aquarianer die ein Cyanoproblem haben blöd sind; die es aber immer noch nicht kapiert haben um was es hier geht, bei denen muss man sich schon so seine Gedanken machen.

    Hallo Wolfgang,

    Du hast es mal wieder genau auf den Punkt gebracht. Verstehen werden es leider einige "Spezialisten" immer noch nicht. Mein Trost: Heute haben die letzten mir bekannten Anbieter das Zeug aus dem Programm genommen.


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Stefan,

    ich bin einmal gespannt, ob die renommierte Aquarienzeitung nun wenigstens zur Korrektur ihres Fehlers bereit ist und ihre Leser auf die aktuelle Situation hinweist. Schließlich informieren sich ja viele Aqarianer noch nicht in den Foren und bekommen daher die Entwicklung gar nicht mit. Auf eine frühere EMail von mir zu dem Artikel haben sie überhaupt nicht reagiert.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Torsten,

    ich stimme Dir voll zu. Gestern kam ja auch im Heute Journal des ZDF ein recht dramatischer Bericht. Viele Ärzte in meinem Freundeskreis vertreten die Ansicht: "Wenn ich es nicht verschreibe, dann tun es andere, weil die Erwartungshaltung der Patienten entsprechend hoch ist." Hinzu kommt das unglaublich laxe Hygienebewusstsein vieler Ärzte, auch in den großen Kliniken.
    Beschränkt auf den medizinischen Bereich und bei verantwortungsvoller, vor allem wechselnder Verschreibungspraxis (nicht nur an die Pharmafirma gebunden, die besonders "sponsert"), wäre das Problem noch deutlich begrenzter, aber der Missbrauch außerhalb, besonders in der Tiermast, hat die Gefahr rasant beschleunigt. Zigtausen Menschen sterben in Deutschland inzwischen jährlich daran! Komischerweise kümmert dies bisher kaum diejenigen, die sonst immer bewegt auf die Straße rennen.
    Ich bin auch absolut kein Ökofuzzi, aber dafür, dass wir als Aquarianer nicht selbst auch noch zu dieser Misere beitragen, engagiere ich mich inzwischen schon.

    Viele Grüße an die schöne Ostsee

    Bernd

    Zitat

    Original von slap


    es gibt aber sehr viele leute.. für euch..dumme, blöde, deppen, habe ich da noch ne bezeichnung vergessen?!
    die nunmal keine andere möglichkeit sehen und zu diesem mittel greifen.. müssen sie doch selber entscheiden und verantworten!

    (

    Nein, das müssen sie eben nicht selbst entscheiden, weil sie dadurch möglicherweise auch andere schädigen und deshalb ist der Verkauf verboten (damit diejenigen, die es einfach nicht kapieren wollen, das Zeug gar nicht erst bekommen).
    Ich verstehe nicht warum man so uneinsichtig sein kann, dass man wegen einer im Weltgeschehen so unwichtigen Sache wie ein Cyanoproblem in einem Aquarium derartigen Risiken das Wort reden kann, egal ob man es nun selbst nutzt oder nur andere ermuntert.

    Hallo Lars und Stefan,

    Eure deutlichen Worte sind sehr wichtig. Manchen muss man leider doch eher mit dem Holzhammer kommen, damit sie merken um was es geht und hier eben um ein echtes großes Problem. Aktuell verschwindet das Zeug offensichtlich nach und nach aus dem Handel. Schade nur, dass man vermutlich nicht an den Schmuddelhersteller heran kommt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Slap,

    ich hoffe sehr, dass Du soeben das Heute Journal im ZDF gesehen hast. Wenn nicht, dort wurde gerade berichtet, wie grausam Patienten in Krankenhäusern an der Infektion mit MRSA (multiresistenten Staphylokkoken) versterben und das nach den neuesten Untersuchungen Menschen, die in der Masttierhaltung beschäftigt sind in der Antibiotika verfüttert wurde, zu 80% selbst mit MRSA infiziert sind. Nun, wenn Du auch dazu gehören möchtest, dann nur weiter so.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Robert,

    Danke für die ausführliche Information. Natürlich sollte man auf den tatsächlichen Prüfbericht warten, ehe man urteilt. Allerdings muss man sagen, dass die Diskussion - hier und in anderen Foren - schon monatelang läuft und schon immer der Verdacht auf Antibiotikagehalt geäußert wurde. Auch wurde eine Stellungnahme des BLV publiziert, wonach der Vertrieb auf jeden Fall unzuläsig ist. Dass manche Händler dies wissentlich ignorieren - nicht alle, manche haben ja reagiert - halte ich für sehr verwerflich. Eine einfache Nachfrage beim holländischen Hersteller (deren Umgang mit Antibiotika ist ja reichlich bekannt) halte ich für einen naiven, aber nutzlosen Versuch der Absicherung.
    Zum Antibiotikaeinsatz: Es ist richtig, dass wir damit früher gedankenlos umgegangen sind, wohl auch aus Unwissenheit. Heute kennen wir die Folgen für die Beckenbiologie, von der fehlenden Nachhaltigkeit der Wirkung bis zu den enormen Schäden an den nützlichen Bakterienpopulationen. Aber dies sind alles eher unwichtige Nebenaspekte. Viel bedeutender sind die neuen Erkenntnisse über die Entstehung multiressistenter Bakteriengruppen. Was die wenigsten - oftmals auch "Fachleute" - wissen, sind neuere Forschungsergebnisse, wonach 1. Antibiotikaanwesenheit die Mutationsschranke von Bakterien extrem senkt und 2. Bakterien ihre DNA auch mit anderen Bakterienarten austauschen und damit Ressistenzen weitergeben können. Dadurch sind die multiressitenten Krankheitserreger stark auf dem Vormarsch. In den Organismus gelangt, können sie die dort vorhandenen Bakterienpopulationen entsprechend verändern. Dies könnte auch in einem Aquarium passieren, gleichgültig was mit dem Wechselwasser geschieht. In der Landwirtschaft etc. werden im Moment ja sehr restriktive Maßnahmen getroffen, auch wenn eine weltweite Reaktion mal wieder an den Amis scheitert. Auf jeden Fall sollten wir da nicht auch noch negativ mit herummurksen.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Thomas,

    im Bereich der Koallenriffe haben wir Werte von etwa 1 mg/l SiO2 (etwa 1,6 mg/l Kieselsäure). Im Bereich von Flussmündungen können auch höhere Wert vorkommen. SiO2 ist Siliciumdioxyd, H4SiO4 Kieselsäure. Wenn Du die Stadtwerke richtig zitiert hast, blicken die wohl nicht ganz durch. Da solltest Du nochmals nachfragen was sie nun tatsächlich meinen. Auf jedem Fall ist der Wert so hoch, dass mit Kieselalgen gerechnet werden muss. Also Wasser mit Umkehrosmose und Mischbettharz aufbereiten.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Christian,

    ich weiss nicht, ob bei der Enzmann tote Stellen überwachsen werden. Bei Montiporas funktioniert das, Acroporas schneide ich aber immer, da diese Stellen sonst schnell zum Ansatzpunkt für Fadenalgen etc. werden. Die Schnittstelle wird dann rasch überwachsen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Zusammen,

    ich hatte meinen Diademseeigel jahrelang im Riffbecken ohne Schäden. Lediglich nicht ganz feste Steine wurden manchmal "umgeräumt". Eines Tages ging er plötzlich an ebenfalls schon lange im Becken befindliche Acropora, trotz gleichbleibender! Futterquellen und reichlich Aufwuchs!. Nun sitzt er im gemauerten Technikbecken/Algenrefugium. Allerdings geht er dort nur gelegentlich an Algenaufwuchs und bevorzugt eher andere Futterquellen!!!

    @ Jannes Freiberg: Dein erhobener Zeigefinger gefällt mir auch nicht und die Wortwahl noch weniger. Und wenn Du auf Universitätsbibliotheken abhebst: In der Fachliteratur wird die Zusatzfütterung mit tierischem Eiweiß empfohlen. Lt. Meergus Meerwasseratlas meiden Diademseeigel lebende Korallenstöcke, was leider auch nicht zutrifft.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Pauli,

    flüssiger Kunststoff (nicht Kunststofflack!) ist "beständig gegen Chemikalien und seewasserfest". Herkunft: Bauhaus. Warnhinweise beziehen sich nur auf das direkte Einbringen des flüssigen Kunststoffes in flüssigem Zustand!!! in Gewässer. Das gilt für die meisten Kleber oder Farben. Abgelüftet ist keine schädliche Wirkung gegeben. Und nochmals: Ich habe damit große Flächen (Rückwand und Plexiglasgerüst für die lebenden Steine sowie Wände des gemauerten Technikbeckens) beschichtet und alles seit Jahren im Becken. Alles wurde sehr schnell von Kalkalgen etc. überwachsen. Aber wie gesagt, erst gut trocknen und ablüften lassen. Die beste farbliche Wirkung (natürlichste) erreichtst Du bei einer Mischung von grauer und brauner Farbe.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Zusammen,

    den Vorschlag Epoxydharz zu nehmen finde ich nicht optimal. Zum einen gibt es dies meist nur in großen Gebinden und auch nicht unbedingt preisgünstig, zum anderen wirkt die Oberfläche optisch nicht sehr ansprechend. Epoxydharz ohne Farbzusatz ist transparent gelbstichig und glänzend. Dies wirkt im Becken recht künstlich. Ich habe früher damit selbst experimentiert. Das Ergebnis mit flüssigem Kunststoff war eindeutig besser und ist genauso chemisch neutral. Vor allem haftet es auch auf Plexiglas sehr fest und dauerhaft. Mit Sand vermischt läßt es sich richtig modellieren.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Pauli,

    ich habe Plexiglasscheiben mit grauem flüssigen Kunststoff (gibt es in jedem Baumarkt in der Farbenabteilung) dick eingestrichen und dann Sand und Korallenbruch darauf gestreut. Klebt gut und ist nach einigen Stunden fest und trocken. Vorsichtshalber habe ich die Scheiben noch zwei Tage in normalem Leitungswasser gewässert. Die Scheiben befinden sich seit Jahren in meinem Becken und sind schnell bewachsen. Optisch sehen sie auch recht natürlich aus. Flüssiger Kunststoff ist seewasserfest und chemikalienbeständig. Er muss nur genügend lang an der Luft aushärten, dann gibt er absolut nichts an das Wasser ab. Damit habe ich außerdem auch mein gemauertes Technikbecken abgedichtet.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Bernd,

    die Blätter waren wahrscheinlich "Gemeines Ferkelkraut", ziemlich unübersichtlich, die Verwandtschaft, ich habe aber genügend sichere Löwenzähne auf dem Heimweg gesehen und habe ja Zeit diese, Salat etc. durchzuprobieren.

    Gruß

    Hans-Werner

    Hallo Hans-Werner,

    ja, das könnte es auch sein. Dieses ähnelt dem Löwenzahn noch mehr als das Habichtskraut. Da ist eine Verwechslung schon mal möglich.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo zusammen,

    mal ein Bericht von mir:
    Eine Löwenzahn-Art (von einer unbekannten Anzahl von Löwenzahn-Arten) von mir zu Hause stellte sich beim Waschen als etwas borstig heraus und wurde seit gestern von Zebrasoma nichtmal mit der Afterflosse angeschaut.

    Dann hast Du es vermutlich mit dem ähnlich aussehenden Hieracium (Habichtskraut) verwechselt und das fressen noch nicht einmal die Hasen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Ben,

    ich verwende nur Grünzeug aus dem eigenen Garten, welches ich lediglich abspüle. Vom Löwenzahn verwende ich die jüngeren inneren Blätter ohne Stiele, bei Salat auch nur die weicheren Teile, Gern werden Wasserlinsen gefressen, die ich auch aus meinem Teich (ohne Fische!) habe. Gern gefressen werden auch frische Blätter von Wegerich, Beinwell und weiche Kräuter wie Pimpinelle. Im Winter gebe ich Feldsalat. Auch Obst, besonders Banane, fressen alle gern (sogar A. percula schappen sich kleine Reste).
    Nicht angenommen werden bei mir Möhren und Petersilie.

    Gruß

    Bernd

    Zitat

    Original von Armin Glaser


    Ursprünglich wollte ich ja auch nur bekanntgeben, was sich aus der Auswertung einer langjährigen Beobachtung
    ergeben hat: dass vorwiegend herbivore Fische ohne Algennahrung auskommen können.
    Dass das als Blasphemie gewertet werden könnte, hatte ich dabei nicht bedacht. :winking_face:

    Hallo Armin,

    diese Sorge teile ich nicht. Die meisten hier haben wohl das selbe Problem wie wir, nämlich dass sie keines finden können und falls ich Hans-Werner nicht schon wieder falsch einschätze, sieht er die Frage auch nicht mehr ganz so eng. Oder, Hans-Werner?

    Gruß

    Bernd