Beiträge von Stefan C.

    Peter,
    ich erinnere mich noch und habe in Belgien dann die ersten beiden Acr. tunixtosus (aka tomentosus :O ) mitgenommen. Bei mir standen bei beiden eher Acro-Polypen und Euphyllias neben Hauptnahrung 'deftiges Frostfutter' auf dem Speiseplan.
    Damals hatte ich noch nicht sooo viele Glasrosen, so dass es schon hätte auffallen müssen, wenn hier und dort mal eine fehlt. Das war definitiv nicht der Fall.
    In einem späteren reinen Glasrosenbecken liefen selbst grabende Seesterne auf zwei Armen über den Bodengrund der ebenso wie die Steine übersät mit den Plagen war.
    In dem Becken versuchte ich die geballte Ladung aller möglichen Freßfeinde. Resultat weiter oben beschrieben.
    Irgendwann hatte ich dann mein Agreement mit den Glasrosen geschlossen. Ich ignorierte sie einfach.
    Mehr aus Interesse setzte ich dann ein Paar Chaet. auriga in ein Becken und durch die beiden animiert fingen dann plötzlich Chelmon, Feile, Kaiser, Kleinii , an es nachzutun.
    Es dauerte keine 4 Wochen, bis alle Becken sauber waren.
    Davor kämpfte ich gut und gerne 2 Jahre ohne nennenswerten Erfolg.

    Zitat

    tja mit sicherheit kann ich nicht sagen obs jetzt ein Tomentosus ist, allerdings sieht meiner genauso aus wie im Lex beschrieben. Also ich glaube das passt.


    :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :D,
    zu 100% kannst du sicher sein, dass es ein tomentosus ist .
    ich finds nur Klasse, dass alle Jahre mindestens einer/eine auf meinen tu-nix-tosus (übersetzt: er tut nichts, er frißt keine Glasrosen) reinfällt. :ylol
    Selbst von Händlern bekam ich auch schon mal die Absagen, dass trotz intensiver Recherche keine Acr. tunixtosus aufzutreiben wären. :winking_face:

    Lass dem Fisch seine Zeit; wenn er keine Glasrosen frißt, dann soll es so sein. Nur weil bei einigen wenigen die Erfolgsquote 100% mit einem Fisch liegt.... Zufall.
    Ich bin der gegenteilige Beweis, dass nur einer von sieben herzhaft zulangt
    Edit:
    Was die Übergriffe auf andere Sessile durch den Fisch im Becken angeht: nicht unüblich; aber man kann es dem Fisch vielleicht nachsehen. Andere Fressfeinde der Glasrosen haben ebensolche 'Unarten'; das müssen wir akzeptieren.

    Zitat

    Original von Claudia B

    Um für allgemeine Heiterkeit zu sorgen möchte ich Euch nicht verschweigen dass ich gerade nach dem Acreichtys tunixtosus gegoogelt habe...was mir ganz deutlich zeigt dass grippale Infekte weniger spassig sind als ihr Nebenwirkungen....:face_with_rolling_eyes: :winking_face:


    typisch,
    Google findet nichts. :face_with_rolling_eyes:
    Aber es gibt sie wirklich, die tu-nix-tosus :D.
    Ich habe insgesamt 7 tomentosus gehabt (3 davon aktuell) 6 davon waren tunixtosus :ylol .
    An die Vorhersagen wie: 'abwarten, mit der Zeit werden es mit Fisch immer weniger Glasrosen', habe ich lange geglaubt.
    Bei mir war ein 500 Ltr. Ableger-Becken dicht an dicht mit GS bewachsen. Es waren noch ein Chelmon sowie ein Paar Chaetodon kleinii im Becken, außerdem noch 7 von den angeblich 100%igen glasrosenfressenden Garnelen :face_with_rolling_eyes: . Keine Zufütterung, -die Fische waren schon dünn wie Blätter Papier, aber es wurde nur das Zooplankton unter den Glasrosen aufgepickt.
    Schlußendlich habe ich die Fische in andere Becken verteilt und für die Glasroseneinrichtung kam extra Patrick Schubert über 400km gefahren, damit er seine Berghia-Zucht durchfüttern konnte.

    Heutzutage habe ich viele Fische, die auf Glasrosen (als Zuckerl) scharf wären, aber eben fast keine Zuckerl mehr dafür.
    Ich denke, es hängt immer von Angebot und Nachfrage ab. Dass nun Doktoren die großartigsten Algenfresser wären, stimmt so auch nicht. Nach neuesten Publikationen sollen sie ja nur die anhaftenden Bakterienfilme fressen. Für 2 flavescens dachte ich einmal das Schlaraffenland eingerichtet zu haben, als ich sie in ein Becken mit lauter Delikatessen (wie das Algenbuch versprach) einsetzte. Die wären in dem Becken tatsächlich eher verhungert, als die Löffel auszupacken.
    Umgesetzt in ein anderes algenfreies Becken fallen sie nun mit den anderen herbivoren Fischen wie hungrige Wölfe über einige eingeworfene Algen her, die sie vorher im anderen Becken verschmäht hatten. :yidee

    Zitat

    Viel unserer Zöglinge werden einfach bequem und wenden sich von ihrer natürlichen Nahrung ab. Ein Beispiel hierfür ist m.E. der Salarius fasciatus. Der hört auch auf Algen zu fressen, wenn man ihn regelmäßig mit Mysis vollstopft.


    Hauptnahrung?
    die Fische werden bequem?
    zum Salarias: ich hatte schon viele; aber etwas anderes als Aufwuchsalgen hatten meine noch nie gefressen.
    Sicher gibt es ab und zu Verirrungen diesbezüglich, aber das sind Ausnahmen.

    Es ist nun aber auch verkehrt, einen Tomentosus als eindeutigen GR-Fresser zu klassifizieren, denn seine Hauptnahrung stellen GR nun mal nicht dar. Er jagt Mysis und alles an größerem Zooplankton.
    Ich habe 2 Chaetodon auriga. Wenn irgendetwas ins Becken kommt, was nach Glasrose aussieht, brodelt förmlich das Wasser. (Deshalb ziehe ich mittlerweile Glasrosen nach)
    Dennoch stellen Aiptasien nicht ihre Hauptnahrung dar.

    du hast dann wohl auch einen Acr. tunixtosus wie in 90% aller vermeintlich eingesetzten tomentosus erwischt. :O :grinning_squinting_face:
    ich habe auch schon mehrfach die tomentosus probiert; recht gelehrig sind sie nicht, Hauptsache die Wampe ist voll. Entweder fressen sie, oder auch nicht.
    Einen 100%igen Glasrosenfresser gibt es nur in der Form eines Falterfisches. Dann hat man aber bei der weiteren Haltung von bestimmten Korallen Abstriche zu machen.

    Sander Certizon 200 mit Lufttrocknung, Abschäumer Grotech keine Ahnung welche Größe,... 350er mit 2x1262 Eheim, glaube ich.
    Seit 3 Jahren ganz normaler durchsichtiger 6mm PVC-Schlauch. Keine Probleme mit irgendwelchen durch Ozon zerstörten Teilen. Bypassdüse aus gegossenem Polystyrol in klar aus dem Teichbereich; diese ist etwas wie der Zufuhrschlauch eingegilbt, sonst fehlt nichts.

    Zitat

    Original von Joe

    ´

    hi stefan,

    hab ich übersehen....allerdings sind uns die teile auf montis etc. nicht bekannt.

    hmmm..


    Hallo Joe,
    ...ich und uns nicht bekannt ? *umschau* ..also mir schon ; das schlechte Foto ist auch keine Montage; wie so oft: wurden mit Importen eingeschleppt :winking_face:
    wenn die Viecher auf den Montiplatten (Bodennähe) sitzen, heißt das nicht, dass sie parasitär leben oder zwingend auf Montis u.ä. vorkommen müssen. Wenn ein roter oder gelber Unterteller da stehen würde, wären sie darauf zu finden.
    Es muß sich um eine Art an Strudelwürmern handeln, die mit den Symbiosealgen 'unter einer Haut' lebt.
    Teilweise werden die Viecherl bis 5mm groß und färben dann rostbraun ein.
    Die großen frißt allerdings keiner der neuen Fischleins. Die gehen aber sehr leicht abzusaugen.

    Hallo Joe,
    Auf den Acros sitzen die parasitären Strudelwürmer. Auf den Montiplatten (Foto Threadstart), Gonioporas, Turbinaria, wahrscheinlich auch Bodengrund halten sich die 'Sonnenbänkler' der nichtparasitären Art auf.
    Normlerweise würden sie mich nicht stören, aber wenn Gonioporen ihre Polypen nicht mehr aus dem Skelett bekommen, weil die Oberfläche mit Strudelwürmern 'verklebt' ist, wird es Zeit, die Viecher zu dezimieren.

    vor 2 Wochen habe ich nun endlich Halichoeres chloropterus bekommen.
    Ich habe allerdings nur 2 Stück von den ursprünglich vorgesehenen 5en genommen; war ein guter Entschluß, denn die beiden Winzlinge mit 4 und 5cm sind derart bösartig zueinander, dass es einem grausen könnte. Zeitgleich habe ich noch eine 5er Gruppe Pseudocheilinus hexataenia eingeworfen, wovon nur 2 regelmäßig zu sehen sind. Finde ich nicht weiter schlimm, da ihre versteckte Lebensweise bekannt ist.

    Die ersten Erfolge stellen sich ein: rote Montiporaplatten sind Turbellarien-frei. Goniopora und Alveopora stellen für die Chloropterus zwar ein gewisses Problem durch die Bewegungen der Polypen dar-; aber zielsicher schaffen die Winzlinge Stück um Stück sauber.
    Die neuen Sechsstreifen picken eigentlich den ganzen Tag an Gestein und Acroporas herum; auch ein Zeichen, dass hier gut getarnte Strudelwürmer sitzen. Ich frage mich nur, was die alten 2 bereits im Becken wohnenden den ganzen Tag so trieben...
    Was meine alteingesessenen Halichoeres chrysus mit nun bald 15cm Größe angeht:- absolut nutzlose Gesellen. Sie sehen dem Gepicke der Verwandten zwar zu, mehr aber auch nicht.
    Eine verblüffende Feststellung habe ich gemacht: alle Turbellarien, die sich auf Turbinaria reniformis aufhalten, bleiben unbehelligt. Da sitzen sie wirklich dicht gedrängt, aber die Fische schwimmen drüber weg. Wenn man sie abbläst, fallen die Plagenfresser sofort über freitreibende Würmer her.
    Gleiches gilt für gelb-grüne Acroporas.
    Edit: anscheinend haben (bestimmte) Fische ein Problem mit gelber Farbe: bzw. Schwierigkeiten, auf gelbem Untergrund etwas zu erkennen.
    noch ein Edit:

    Hallo Michael,

    Zitat

    Wenn man aber dann schon etwas länger dabei ist und sich mit anderen Leuten austauscht und viele Leute kennen lernt, erfährt man Sachen da könnte man nur heulen


    es verhält sich aber auch so, dass sehr viel Waschweiber-Tratsch die Runde macht, wo hinten und vorne nichts dran ist und viele nur dadurch ihre Eitelkeit polieren. :winking_face:

    ich verstehe durchaus den Konflikt, in dem sich viele gefangen sehen. Hier lockt etwas, das billig genau so aussieht, wie das teurere Pendant.
    Die Überzeugung erlangt man nur durch ausprobieren. Seltsamerweise glaubt einem selbst gemachte Erfahrungen in diesem Punkt keiner (im Gegenteil zu siehe unten :grinning_squinting_face: )
    Ich sehe die Diskussion um die Billigbrenner nur als Ausdruck der vollkommenen Verunsicherung über Glaubwürdigkeit aller Produkte, Hersteller und ihrer Preisgestaltung im Bereich dieses Hobbys.
    Beispiel: Bis vor 2 Jahren waren als Röhrenalternative zu ATI in Sachen T5 CL-Röhren (China-Lightning) eines nicht unbekannten ''Herstellers''/Großhandels in Deutschland in Gebrauch. Wenn man als Anwender der Röhren sich über schillernde Ampel-Farben wunderte (ich verwende als direkten Vergleich immer zwischen 50-80 Leuchtmittel) den Preis um die 20 Eur VK/Röhre und den EK der Firma aus China über 7 Ecken mit dem Gegenwert eines Lutschers pro Röhre genannt bekommt, bezweifelt man natürlich sofort die Glaubwürdigkeit und Preiswertigkeit aller Produkte dieses Markenvertriebes.
    Ich denke, in keinem Bereich eines anderen Wirtschaftszweiges als der Teich- und Aquaristikbranche wird soviel um- und abgefüllt, umgezeichnet, umgebaut, soviel Altes dann als Neuheit etikettiert, dass man einfach vom Glauben abfallen muß.
    Wenn ich nur einmal die ganzen Salzsorten ansehe, die in den vergangenen 2 Jahren auf den Markt kamen....; wenn man dann die unterschiedlichsten Urteile der Anwender zu verschiedenen Salzen hört, die alle aus einer großen Tonne kommen, nunja... :face_with_rolling_eyes: ; es existiert aber auch in keinem Bereich eines anderen Hobbys soviel Leichtgläubigkeit unter Käufern und Anwendern wie in der Aquaristik. Im Gegensatz zu einmal geschaffenen Fakten (siehe oben :D)

    Mario,
    weißt du, es wurden schon viele größere Becken gebaut...und auch wieder demontiert (oder sind den Luftschlössern nie entwachsen), da die Unterhaltskosten exorbitant sind. Und was passiert mit den Fischen?
    Ich hatte 2002 als Anfänger den Fehler begangen, einen juvenilen Pomacanthus Paru zu erwerben; der Händler (sehr renommiert in München gewesen) machte mir weis, dass der Fisch sich der Beckengröße anpassen würde.
    Ich packte ihn in ein 400Ltr. Becken und naiv auf die erweiterten Haltungsbedingungen hier im Forum fragend, wurde ich förmlich zerrissen.
    Gut, dann bau ich extra für den Fisch ein 5000er Netto-Wasser-Becken. Grosses Gelächter. 2003 wurde das Becken tatsächlich fertig, - der Fisch hat es nicht mehr erlebt.
    Kaiser haben nicht nur etwas Erhabenes, wie Inken schreibt; sie haben im Gegensatz zu allem anderen im Aquarium auch eine Gehirn, dass alles speichert und nichts vergißt. Ich kann mich in meine Impis z.T. richtig in deren Gedanken hineinversetzen. Es mag lächerlich klingen, aber es ist eine Art der Telepathie.
    Wenn du mich polemisch 'Fischflüsterer' nennst, kränkt mich das nicht.
    Ich kenne keine Handvoll Aquarien in EU, in denen wie bei mir Imperatoren, Weißkehl's und Zeb. Desjardinii alle in Paarhaltung existieren und alle Fische kerngesund ohne UV und Ozon sind.
    Insofern bilde ich mir doch ein, einigermassen fachliches Wissen über Fischhaltung zu besitzen und meine Meinung über Fisch-Hopping aus 500 in 1000 Ltr. und ein ... Ltr. in Zukunft, vertreten zu können.

    Zitat

    Aber manche Nutzer lassen mich an ihren Ratschlägen zweifeln, die zum Beispiel großwerdende Feuerfische, Haie, Rochen ihr eigen nennen. Keiner studiert diese Tiere jeder will sie nur zeigen!


    da hast du z.T. natürlich recht. Meerwasser hat noch immer den Touch des Exclusiven, dem zur Folge findet sich wie überall auch ein Klientel, dass diese Art der Aquaristik exhibitionistisch betreibt. Der Großteil hier aber besteht m.M. nach aus Enthusiasten, die es um der Aquaristik und der Tiere willen an sich betreiben.
    Aber der generelle Rundumschlag hat an und für sich nichts mit dem Imperator zu tun.

    Ich hatte mich eigentlch immer vehement der Haltung von Kaisern und großen Doktoren verwehrt.
    Ein Imperator geht allerdings auf meine Kappe, da hier im Forum die Aussage getätigt wurde, dass junge Kaiser Glasrosen fressen. Der letzte Strohhalm bei einem 5m³ Becken voll der Plage davon.
    Wie so oft,- geholfen hat der Fisch nicht. Aber abgegeben habe ich ihn auch nicht.
    Wenn man ein großes Becken hat, braucht man sich um den weiteren Besatz eigentlich nicht zu sorgen.
    Was ich im Verlauf des ersten Jahres an zu groß gewordenen Fischen alles angeboten bekam...; ich hätte ein 10x größeres Becken füllen können.
    Das zeigt mir, wie schlimm es eigentlich um die Fischhaltung wirklich bestellt ist.

    eigentlich könnte es mir egal sein, aber solche Kommentare im SBT-Board:

    Zitat

    Für einen Großkaiser wären 1000l nicht optimal. Ich weiß! Wenn er allerdings aus einem 500l Becken käme, wären 1000l eine Verbesserung! Ich kann auch in jedem Zooladen ein Tier kaufen und könnte mir so manch Kommentar sparen!


    reizen mich maßlos.
    Gerade Kaiser, die in kleinen Wasserschüsseln aufwachsen (und sich einfach nicht der Beckengrösse anpassen :O ), sind genau dafür verantwortlich, dass das Image der Korallenbeisser nie ausstirbt, -denn sie machen es tatsächlich.
    Einen G-Kaiser aus einem kleinen Becken würde ich niemals übernehmen wollen, denn der ist schon verhaltensgestört und wird seine Psychosen mit den Beissereien auch in einem größeren Becken nicht mehr ablegen.
    Ein 2,5m³ Becken halte ich für einen Imperator als Mindestanforderung-, ohne wenn und aber von vorne herein. Das Durchreichen in die jeweils nächst größere Beckengrösse darum grundverkehrt.
    Ich halte 2 der Art und erachte meine Beckengröße mit 2x3m als gerade noch ausreichend; beide sind seit juvenilem Stadium im Becken, sind nun im 4.Jahr ,und noch immer nicht zu Korallenfressern mutiert;
    und das in einem Korallenbecken.
    Und noch etwas angehängt: Ein Kaiser gehört einfach in ein Korallenbecken; in einem Fisch- oder 'Kaiser'-Becken ist es eine Haltung wider der Natur.

    da ist es wieder, das Geiz-Syndrom :grinning_squinting_face: ; Hauptsache billig und macht hell.
    Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich aber den Vergleich von China-Brennern neben Markenbrennern in Form von 12x400W über einem Becken hängen (6xbillig, 6x AaquaConnect).
    Ich bin froh, wenn im Dezember Tausch der LM angesagt ist.
    Das Licht der Billigbrenner grenzt an Körperverletzung.

    Zitat

    hab hier ne preisliste und da sind auch die hqi-lampen mit reflektoren, fasunngen und glasscheibe auch nur in einstelligen bereich das problem ist dabei, eine gewisse menge zu bestellen und da liegt der hund begraben
    auch die transportkosten sind für sperrige güter nicht ohne


    :P; das ist natürlich der Weisheit letzter Schluß und sollte dann eigentlich logischerweise die Preisbildung erklären :face_with_tongue:
    viel Spaß bei der Sammelbestellung :thup (ich rate mal: 100 Stück pro Artikel?)

    noch eppes für die Sparfüchse:
    hab da ein Beispiel eines solchen, der via ebay eine fürs Auge schöne und billige 2x250W-Lampe (China) geholt hat und mich fragte, warum jeder Brenner in der Armatur die 4 Wochen-Frist nicht überlebt. :ylol

    Edit:
    es gibt genügend deutsche Aquaristikfirmen, die in Fernost produzieren.
    Manche können die qualitativen Ansprüche dort in der Fertigung vermitteln, andere nicht.
    Schlußendlich müssen nun auch etwaige Reklamationen und Reparaturen, die dann in D für das Fernost-Produkt geleistet werden müssen, in die Preiskalkulation einfliessen.
    Bei Brennern tuts auch nicht jeder. Der Ausschuß ist da schon ordentlich; was der geschätzte Einkäufer/Sammelbesteller natürlich weiss, wenn er nicht auf den Kosten der nicht leuchtenden Brenner sitzenbleiben möchte. :yrf
    Aber was schreibe ich; soll jeder selbst ausprobieren.

    Ich bilde mir ein, einigermassen die Preise zu kennen.
    Der Händler hat keine 30% und der GH keine 20% (ausser, jeder der beiden legt sich wirklich Mengen auf Lager; dann frisst aber die Verzinsung die erhamsterten Prozente wieder auf) ; zudem fällt die MwSt auch bei Hersteller und GH an. Nach dem aufgemachten Beispiel würde demnach ein Brenner nur mehr im einstelligen Euro-Bereich liegen. Deshalb stimmt die Rechung hinten und vorne nicht.

    mbb,
    hattest du nicht zu Beginn AC in den Fassungen und dich über die verschiedenen Farben beschwert, die die Brenner erzeugten? :winking_face: ; ich denke, mich daran erinnern zu können, da ich das Spektakel damals gebannt verfolgte.
    Und das es bei dir nun so anstandslos funktioniert....freu dich drüber. :thup

    Zitat

    ...auch Claude sieht die Sache da wohl noch anders ?


    hmm,
    das ist nun über 2,5 Jahre her. Dem allgemeinen Hype ist die Ernüchterung gefolgt.
    So manches, was jeder wohl vor 3 Jahren technikbezogen gschrieben hat, dürfte zum Großteil revidierungsbedürftig sein.

    ich kann nur aus eigener Erfahrung schreiben, dass ich die ungewöhnlichsten Lichtfarben mit EVG und 'deutschen' Brennern erzeugte. 1 EVG machte nach 1 Jahr die Grätsche, 2 weitere nach 2 und 2,5 Jahren und eines hab ich noch (nicht mehr in Betrieb).
    Ich kann aber leider nur über 400 W schreiben; Wattagen darunter habe ich vor langer Zeit schon aufgegeben (Energieverschwendungseinheiten :face_with_rolling_eyes: )

    Giesemann VSG = TRIDONIC-ATCO; das ist eigentlich das VSG, das für so ziemlich alle Brenner freigegeben ist. (oder umgekehrt).
    Nach eigener Erfahrung haben die amerikanischen (Coralvue) Brenner bei 250 und 400W so ihre Probleme mit dem VSG.
    Von EVG würde ich aus Eigenerfahrung abraten. Bei mir hat keines länger als 1 Jahr gehalten und die Brenner (BLV, AquaConnect, Giesemann) brachten einfach nicht das Licht wie mit gewöhnlichem KVG.

    Ich würde das gesamte VSG samt Zündgerät tauschen und Ruhe ist. Die bisherigen Teile haben mit der Laufzeit mehr als ihr Soll erfüllt.

    Hallo Torsten,
    danke für die Erklärung :thup .
    Ich dachte, es wäre Keramik im Becken gewesen; jetzt sieht man den Schaum.
    Da habt ihr aber beim Transport dann einen schönen Schildbürgerstreich geliefert (mit der Klage über die schmalen Wege) :ylol
    Wäre leichter gewesen, das Becken hochkant zu drehen und einen leichten Schutz aus 4Kantholz zu zimmern.

    Zitat

    Auch hier kommt ein energiesparendes Konzept zum Einsatz, bei dem das Wasser keine Höhen überwinden muß.

    35? cm Beckenhöhe zu überwinden machen am Tag nun sicherlich 50Ct an Pumpenstrom aus. :winking_face:
    Wenn ich mir den Vorhang des Wasserfalls im Bild ansehe und die eingesetzte Pumpenleistung hinterfrage, denke ich auch dass irgendwo mal energiesparende Prioritäten gesetzt werden müssen :grinning_squinting_face:
    Apropos Schlammspringer: wie das Wort besagt und ich es im Kopf habe, hüpfen die Viecherl trotz Lunge und Kiemen im zähflüssigen Schlamm und Schlick; für was brauchts da eine Pumpe? Das war eine durchaus ernstgemeinte Frage.
    und gleich noch eine:
    Wie wird eigentlich die Anlage geheizt? Ich meine die Tropenumgebung...

    Zitat

    Original von Sumidu
    Wider besseren wissens (leider kenne ich die 89 Fälle nicht) gehe ich bei diesen "bewiesenen" Heilungen durch ein Zauberwasser eher davon aus, das temporale nähe für Kausalität gehalten wird.

    Menschen sind psychologisch dazu gemacht abergläubig zu sein. Das macht aber den Aberglauben objektiv nicht wahr.


    durch deinen Beruf bedingt darfst du schon mal an überhaupt nichts 'glauben'. :face_with_tongue:
    Das ist dir im Verlauf deiner Ausbildung aufoktruiert worden.

    Jetzt lass aber mal eine Verschlechterung deiner Lebenssituation durch Krankheit, Unfall etc. mit dadurch erheblichen Einschnitten in deinem sozialen Umfeld kommen, im schlimmsten Fall einen Krieg....
    was meinst du, wie schnell du dich in einer Kirche wiederfindest um mit deinen Worten mit Ungebildeten und Dummen die Bank zum Glauben zu teilen :frowning_face: ?
    Ist im übrigen bewiesen, dass selbst Atheisten in den schlechtesten Zeiten in die Kirchen drückten. :face_with_rolling_eyes:

    Jannes,
    siehst du-; du glaubst an die Kraftfelder des Erdmagnetismus und den Einfluß auf Lebewesen; und dass dies bewiesen ist. Aber selbst das ist für manche Menschen schon Unfug. Ob Phantast, Realist, Pragmatiker...die Meßlatte für den Übergang des Wissens zum Glauben an etwas, das nicht sofort rational erklärbar ist, ist bei jedem individuell gelagert.

    Zitat

    ...diese unbewusste Wahrnehmung ebenso unbewusst in Muskelkontraktionen umsetzen kann, ist zumindest gängige Theorie zu dem Thema.


    nur am Rande:
    da ist nix mit Muskelkontraktion. Dahinter vermutete ich nämlich den Trick. So wie das Metall gehalten wird, gibt es überhaupt keine Möglichkeit, den Ausschlag irgendwie muskulär beeinflussen zu können.

    jetzt entfernt sich aber das Ganze immer mehr vom Thema.


    Wasser ist nicht gleich Wasser.
    Rein von der Zusammensetzung des H2O betrachtet ist jedes Wasser gleich. Aber wie unterschiedlich ist aber ein Wasser aus einem entspringenden Gebirgsbach im Vergleich zu einem stillen Wasser aus der PET-Flasche, das mit reinster Reinheit wirbt. Beides ist H2O.
    Wasser wird selbst auf natürlichem Wege auf so vielfältige Weise beeinflusst, dass es wohl abertausende Kombinationen alleine schon durch die verschiedensten Ladungen der Atome gibt, wenn sie Erd- und Gesteinsschichten auf dem Weg zur Oberfläche durchströmen.
    Grundwasser des Wasserkreislaufes hat eine Verweilzeit in Böden von einem bis mehreren Millionen Jahr(en).
    Einem Wasser nun dadurch bestimmte Fähigkeiten zuzuordnen, bedarf des Glaubens wie an das Wasser von Lourdes, mit dem 'bewiesenermassen' 89 Fälle an Krankheiten geheilt wurden.
    Alle Chemiker, Biologen, Geologen, Mediziner werden dafür keine Erklärung haben und wider besseren Wissens als Humbug abtun.

    Thema Adelholzener:
    ich kenne den Betrieb, die Quelle, die Chefin Schwester Theodolinde =) etc.
    Adelhoilzener ist ein ganz normal wirtschaftendes Unternehmen, welches auf Klostergrund eine Quelle hat.
    Da ist nichts heilig und auch kein heilendes Wasser zugange.
    das andere:
    An allen Mumpiz glaube ich auch nicht;
    Erdstrahlen und Wasseradern :face_with_tongue: ; und die daraus positiven oder negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und Psyche; ....war alles Scharlatanerie in meinen Augen.
    Eines Tages drückte mir ein solcher Scharlatan 2 gebogene Kupferdrähte in die Hände und erteilte mir Anweisungen, wie negativ geladene Wasseradern zu finden seien. Ich hatte es selbst mit den Drähten in der Hand noch als Schmarrn abgetan. Bin ich vielleicht erschrocken, als die Drähte in meinen Händen ausschlugen. :winking_face_with_tongue:
    Jetzt war ich soweit *kopfkratz* Früher über die Wünschelrutengänger lustig gemacht und nun funktionierte es bei mir selbst, ohne je dran geglaubt zu haben.....
    Jedenfalls wußte ich ab dem Zeitpunkt, warum ich jeden Morgen müder war, als abends ins Bett gegangen.
    Ausgemessen, Bett entsprechend verschoben...nun gehts mir blendend.
    Und auch das gibts: ich hatte ein Ablegerbecken, da wuchsen die Ableger rückwärts, Algen dagegen prächtig, obwohl das Becken im Kreislauf mit funktionierenden anderen Becken hing. Nunja, ausgemessen und die Erklärung war gegeben.
    Alle Zweifler heisse ich gerne bei mir willkommen. :winking_face:
    Edit:
    es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich mit rationalem Denken einfach nicht erklären lassen. Es darum als Scharlatanerie oder mit Ignoranz abzutun, ist für viele Menschen darum der vernünftigste Weg, die Lösung.

    Hallo Nico,
    es wird immer propagiert, möglichst gleichbleibende Bedingungen mit so wenig Schwankungen wie möglich für die Beckenbiologie zu schaffen. Den Wechsel der Salzsorten halte ich persönlich für kontraproduktiv.
    Wie geschrieben habe ich Probleme mit Salzsortentausch bei frischen Importen. Logischerweise verändern sich im Meer die Bedingungen seltenst, es schwankt lediglich ab und zu die Dichte, das Wasser ist immer das Gleiche.
    Korallen sind aber dennoch in der Lage, sich verändernden Parametern anzupassen. Anders lassen sich die Toleranzen aquariengewachsener/adaptierter Korallen gegenüber den ganzen Salzwechseln, Spurenelement-Tröpfeleien,
    Zwangsernährungen mit Aminosäuren und Staubfutter etc. nicht erklären.
    Frische Importe überleben das seltenst bis garnicht.
    Für mich persönlich habe ich darum als zumindest fast einzig sicheren Parameter der Korallenhaltung das Salz einer Sorte festgemacht. Sollte irgend ein Spurenelement darin nur unterbewertet sein,- die Korallen werden es verschmerzen.
    Seit ich bei einer Sorte bleibe, habe ich ( fast) keine Ausfälle mehr. Auch ist das vermehrte Abschleimen nach Wasserwechseln und Ausstülpen der Mägen Vergangenheit.
    Dies habe ich im Vergleich zu vielen anderen schon immer als Zeichen eines Unwohlseins gedeutet.

    Zum CSM-Salz:
    Claude weiss sicher mehr ob es ein einmaliger Vorfall war.
    Ich denke aber, es ist unüberseh(les)bar, wieviele Becken zeitgleich geplättet wurden (RC-Forum).

    nein,
    Hydroidpolypen waren das keinesfalls!
    Lediglich die Farbe war die gleiche.
    Es handelt sich um Stoloniferen. In abgeschatteten Bereichen und zusagenden Bedingungen wuchern sie. Zur Plage werden aber nur bestimmte Arten.
    Diese Art mit den braunen Stolonen gehört aber ausnahmslos nicht zu den Plagen.

    Hallo Dirrk,
    Hans-Werner hat die Wahrheit schon ins rechte Licht gerückt. :winking_face:
    Ganz ehrlich, -alles was über Gebühr hochgelobt und bejubelt wird-, da stelle ich nur noch auf Durchzug; seien es Supplemente oder Technik.
    Im Falle des besprochenen Salzes erfolgt die Werbung geschickt versteckt unter 'wissenschaftlichem' Deckmäntelchen von Shimek & Co . Das zieht wohl genug.
    Für die völlige Unwahrheit halte ich die Aussage , dass das Salz dem im Meer vorkommenden am ähnlichsten unter allen Salzen ist.
    Mag sein, dass damals wohl eine Charge zeitgleich in Amerika und bei uns Massensterben unter den Korallen auslöste (die Fragen im RC-Forum fingen meist mit sterbenden Hystrix und Montiporas an). Hier im Forum weiss ich fast zeitgleich einen Fall mit dem meinem (KS, der aber nichts drüber schrieb).
    Ich hatte mir damals eben die Finger verbrannt und unterschwellig möchte ich andere wohl vor gleichem Fehler bewahren, obwohl vielleicht gar kein Grund mehr zur Sorge besteht.
    Hans-Werner war damals so freundlich, das Salz neben dem TropicMarin analysieren zu lassen.
    Seitens des Importeurs von Marine Mix wurden jedenfalls alle Anfragen nach Ursachenfindung und Klärung abgeblockt.
    Die von Claude vorort bei mir gemessenen Werte waren im Labor nicht nachvollziehbar. Mg und Ca zwar hoch, aber nicht besorgniserregend. Irgend etwas mit oder um EDTA war es wohl. Chelatverbindungen, die nach Werbeaussage von Chrystal Sea eigentlich garnicht im Salz hätten sein dürfen? Vielleicht erinnert sich Hans-Werner noch.
    In Kombination mit TropicMarin pro reef kam es jedenfalls zum Gau, dass siich fast alle SPS ihrer Häute entledigten. TM stand für mich damals von vorne herein aber als Ursache überhaupt nicht zur Diskussion;
    ansonsten wären Unregelmäßigkeiten längst im Forum aufgetaucht gewesen.

    Jetzt, wo Hans-Werner über seinen Versuch der Xenien in frischem TM-Wasser geschrieben hat, kann ich mich erinnern, dass ich damals Anthelia im Becken hatte. Sie hatten regelrecht weggeätzte Tentakel mit Marine Mix; die Polypen selbst nur noch 1-2cm hoch. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Original von D_Hoffmann
    Hallo,


    Das soll ja angeblich dieses Salz sein: Standard Crystal Sea Marinemix. Ich selber habe es noch nicht getestet, werd es aber noch.

    http://www.reefkeeping.com/translations/g…ature/index.php

    Gruß Dirk :wink

    wunderbar,
    das Salz hatte ich auch;- bin dann zu Tropic Marin übergewechselt, und hatte die beschriebenen Wette an Mg und Ca mit fast Totalverlust aller SPS.
    Vlt. hat sich die Rezeptur nach 3 Jahren bei Chrystal Sea verbessert?
    Zur damaligen Zeit hatten sich auch viele in Amerika die Becken geplättet.

    Zitat

    Von den "Größen" kann bisher keiner wirklich etwas mit dem "old tank effect" anfangen, folglich ist es müßig ihn erklären zu wollen, bevor man ihn beseitigen kann.


    warum so herablassend?
    ich kenne das Buch von Armin nun nicht, aber
    wäre die Erklärung mit 'Bakterienverarmung' genehm?

    Edit: der OTE lässt sich mit Spurenelementen kaum bis garnicht beeinflussen. Hier greift dann sprichwörtlich der Glaube an die Biologie und deren Unterstützung mit Tausch an LS , Zufuhr von Bakterien, Bakterienfutter etc

    Jochen,
    und ich bleibe dabei, -es funktioniert doch :grinning_squinting_face: .
    zumindest bei mir.
    Nur eben mit dem Vorhalt, wie Hans-Werner beschreibt. Großes Becken-viel Wasser; im Vergleich zum Beckenvolumen wenig Verbraucher,
    kleines Becken, voll mit Verbrauchern;
    10 % Wasserwechsel schlagen bei beiden Systemen unterschiedlich an.

    Aber wie du es beschreibst, reicherst du mit Spureneleentzugaben das Wasser auch über Gebühr an??
    Im übrigen läßt sich das Liebig'sche Gesetz vom Minimum an Land wie unter Wasser anwenden.

    Edit: ich habe die Wasserwechselmenge auf die Beckengröße mit Inhalt abgestimmt; deshalb funktioniert es auch.

    Hans-Werner,
    ich wundere mich eigentlich immer, wie Aquarianer munter die Salzsorten durchtauschen können, um angebliche Mangel an Spurenelementen der unterschiedlchen Hersteller zu kompensieren,- ja selbst dabei Verbesserungen in Wuchs oder Farbe zu erkennen glauben :ylol.
    Ich habe eigentlich laufend sehr viele frische Importkorallen und stelle des öfteren mit Erschrecken fest, wie sensibel manche Arten auf den Wechsel an Salz reagieren, manche mit nachfolgendem Suizid.
    Ich bin nun nicht der Anrührer und nach-klarwerden-ins-Becken-Schütter-Fraktion bei Wasserwechsel. Mindestens eine Woche 'reift' bei mir das Wechselwasser. Auch achte ich sehr auf den Bakterienhaushalt nach Wechsel des Wassers; und dennoch treten des öfteren Flurschäden mit den meisten handelsüblichen Salzen am Markt an den Importen nach Salzwechsel auf.
    So wie du deine Beobachtung der Korallen beschreibst, kann nur jemand vorgehen-, der weiß, was er mit dem Wasser zuführt, mit positivem oder negativem Effekt, daraus Schlüsse ziehen und entsprechend reagieren.
    Der Käufer der Produkte ist eigentlich doch der Dumme, denn...
    sei mir nicht böse: die Texte auf den Dosen vieler wuchssteigernder Mixturen, -Pulver oder flüssig-, Spurenelemente sowieso, sind untereinander selbst bei einem Hersteller austauschbar. Mehrspaltig, aber absolut nichts aussagend, was man in der Hand hält.
    Die Beobachtung der Korallen nach dem Wassertausch ist dann zwar oft hilfreich, wie du beschreibst, aber in einigen wenigen Fällen auch irreversibel , wenn wie in meinem Fall vor 4 Jahren 80% an Korallenbestand gehimmelt werden....; nur durch das durchmischen von 10% Wechselwasser zweier Salzmarken bedingt, die bei Messung einen Mg-Wert von 1600mg und Ca von 850mg bescherten.
    Natürlich konnte sich kein Hersteller erklären, was denn da passiert war. Betriebsgeheimnis eben, was in den Salzmischungen ist/war; und wie sie derart miteinander reagieren konnten, -Schweigen.
    (dich jetzt ausgenommen, -du warst damals bemüht :O ; dennoch ist alles irgendwie im Sande verlaufen)
    Wie immer ist der Anwender der Dumme.

    Mir ist es aber verständlich, dass in diesen Zeiten, in welchen alle paar Monate eine neue Salzsorte (wers glaubt) auf den Markt kommt, sich alteingesessene Hersteller selbstverständlich bedeckt halten, was die Inhalte und Zusammensetzung eines Salzes ausmachen. Aber das war vor Jahren auch schon so-, und gebracht hat es nicht viel, wie die Konkurrenz zeigt.

    Hallo Roger,

    gemessen, gemessen, gemessen :O
    das durch UV abgetötete Phyto wurde sinnigerweise, -wie man UV normalerweise anschließt-, ins Becken zurück befördert. (Seitdem lasse ich UV übrigens nur noch im Filterbeckenkreislauf selbst arbeiten).
    ich habe daraufhin 300 kg Bodengrund aus dem Becken gesaugt. Abschäumer, Pumpen, -alles ist ganz normal gelaufen. Und das Plankton vermehrte sich ohne Ende.

    Wolfgang,
    ich habe eben solch 'grünes Wasser'; ich kann es weder Algen, noch Cyanos zuordnen. Jedenfalls macht es alle Diichten mit, hat immer die gleiche intensivgrüne Farbe.
    Aber ich brauche das Phyto eigentlich sowieso für nichts.
    Du weißt doch, das bei mir die Artemien Namen haben. :ylol

    Wolfgang,
    bist du dir sicher, nicht 'grünes Wasser' eingehandelt zu haben?
    Eben eine grüne Cyanobakterie, welche sich fast ohne zutun fortlaufend regeneriert .
    Habe ich derzeit auch wieder in der Planktonröhre (oder vielmehr das, was von Nanochloropsis übrig blieb).

    Phytoplankton hatte ich zu Beckenstart binnen 14 Tagen 5000 Ltr. undurchsichtiges Grün.
    Die Vermehrungsrate war im heissen Sommer 2003 als exorbitant zu bezeichnen. Keine Ahnung, wie das Phyto ins Wasser kam.
    Ein UV-Klärer schaffte binnen 4 Tagen, das Wasser wieder zu 'klären'.
    Und nun kommts: als Folge hatte ich im Wasser 0,000mg PO4 zu messen. Nitrat auch nichts. Boden und Steine waren aber nach dem Phytoaustrag wahrliche PO4 Lager geworden.

    Zitat

    Original von Benjaminb

    Hallo Martin,

    du solltest das Salz nicht vergessen, dass ist auch ein großer Posten bei den laufenden Kosten.

    Gruß
    Benjamin


    hm,
    das Salz scheint in letzter Zeit ziemlich teuer geworden zu sein?
    im Gegensatz zum Strom fallen die 25kg Salz pro Woche jedenfalls bei mir als der günstigste Posten neben Futter aus.

    Zitat

    Ich würde sagen wenn die dicht leicht schwankt ist das nicht so schlimm in der Natur schwankt die auch, über den Meer Regnet es ja auch,oder es läuft Süswasser von Land ein. also wenn man seine dicht im Auge behält sollte das kein Problem sein..


    wenn mit der 'dicht' die Dichte gemeint ist... :grinning_squinting_face:
    ansonsten kann ich dem Geschriebenen nur vollstens beipflichten. :thup
    Ich war vor 2 Wochen nicht da und habe, -um es der Beckenpflege für einige Tage zu erleichtern-, alle Filterbecken randvoll mit Süßwasser aufgefüllt. Das entsprach bei fast jeder Anlage einer Verdünnung von ca. 15%. Der Vorrat hielt für 4 Tage bis er durch Verdunstung wieder ausgeglichen war.
    für regelungs- und penibelst überwachungssüchtige Aquarianer sicher ein Albtraum;
    ich sage: solange die Verdünnung bzw. Dichte sich nicht schlagartig verändern...hat kein Beckenbewohner ein Problem damit;
    auf irgendwelche technischen Komponenten zum permanenten WW verzichte ich dankend nach diversen Unfällen; für kleine Anlagen mag es sicherlich geeignete Lösungen geben.
    Bei mir halfen aber mit täglichen Wechselmengen von ~ 60 Liter selbst ausgeliterte teure Kolbenpumpen nichts. Die Verschiebungen verliefen auf Dauer zu gravierend. Nach spätestens 4 Wochen stimmten abpumpen und Frischwasserförderung absolut nicht mehr überein.
    So läuft seit Jahren nun ein 400Liter-Bypass Becken neben dem Filterbecken; gespeist durch eine Pumpe aus dem Filterbecken. Der Überlauf erfolgt frei über Beckenkante ins Filterbecken retour.
    Zusätzlich erfolgt eine beckeninterne Wasserumwälzung mittels Pumpe im Bypassbecken. Wird nun das Wasser gewechselt, wird die Wasserzufuhr-Pumpe aus dem Filterbecken stromlos geschalten und gleichzeitig die Umwälzpumpe aus dem Bypassbecken mittels 3-Wege-Hahn zum Abpumpen des Wassers umgeschalten.
    Der Filterbeckenbetrieb läuft dadurch ungestört weiter.
    Das Frischwasser wird nach Entleerung wieder ins Bypass-Becken gepumpt, die Förderpumpe aus dem Filterbecken zugeschalten und so vermischen sich Alt- und Frischwasser vor der Rückförderung ins Hauptbecken. Milder ist ein Wasserwechsel nicht mehr zu gestalten.

    eigentlich ging es um den $1 Eintritt ins Zoo-FachGeschäft.
    draus wurde z.T.
    Beratung vor Ort und Online kaufen.
    Wenn der vor OrtFachhandel Produkte über den Großhandel fast zu dem Preis bezieht, um den es der Online-Bazar und mancher Hersteller direkt verklopfen, ist die zukünftige Richtung vorbestimmt und vor Ort-Händler werden einfach nichts mehr zum Ansehen und Abfingern haben.
    ansonsten ist
    die Diskussion absolut verlogen, denn sonst wüßte niemand aus seiner beruflichen Branche von Geiz oder falscher Sparsamkeit zu berichten.
    Die Deutschen halten lt. einer Meldung von gestern das Geld wieder zusammen (ausser mir, denn ich hab eh keins :face_with_tongue: ) wie seit 5 Jahren nicht mehr.
    Soso...und ausgerechnet hier findet sich die Schar der 'Achtung Käufer' , 'ich will Geld ausgeben' Klientel zusammen. Das ich nicht lache :ylol

    Zitat

    Original von Joe

    ...

    eine firma produziert 10 millionen kataloge und gewinnt eine millionen kunden.

    eine millionen kunden bezahlen 10 millionen kataloge.

    der "verbraucher" verliert immer.

    hmm,
    meinen allerersten Katalog von Tunze vor zig Jahren habe ich bezahlt.
    Mittlerweile stapeln die sich ohne Bezahlung bei mir.
    Bei jeder Lieferung von Hinz und Kunz ist einer dabei. :face_with_rolling_eyes:

    Zitat

    Original von Kadatz
    das Einzige was mich wirklich manchmal ankotzt (sorry) ist dieses Gehabe ob man dazu gehört. Mir ging es oft so: das erste Mal in so einem Laden und man gehört einfach nicht dazu, Fragen werden schnotterig beantwortet, man wird belächelt, egal was man weiß oder nicht weiß.....Das ist zumindest meine Erfahrung. So ähnlich ist es auch manchmal in Musikläden (Instrumente) Kaum packt man da sein Selmersax, seine Gibsongitarre oder sonst was aus...gehört man dazu und wird auch freundlich bedient... Euro hin oder her!!!


    oje,
    bist du auch Komplex geplagt? :frowning_face:
    ich hab da keine Probleme mehr.
    ich nehme ins Frisch-Fisch-Fach-Geschäft immer meine Kaisers mit, damit dann alle wissen, wo der Hammer hängt :face_with_tongue:
    Edit:
    hier im Forum ist es auch sehr hilfreich irgend etwas auszupacken, das etwas 'Königliches' im Schrifrzug hat. :wink :winking_face: