Hallo Oliver,
Erstmal willkommen zurück!
Dein Plan hört sich für mich vernünftig an, habe ich so oder so ähnlich auch mehrfach praktiziert.
Du musst die Biologie nicht „füttern“. Wenn Du ein paar Brocken - möglichst frisches - Lebendgestein reingibst, wird dort Einiges absterben und damit quasi die Nahrung für die vorhandene Biologie stellen.
Ich würde zügig mit dem Besatz mit Korallen etc. beginnen, um ein Gegengewicht zu einem möglichen Algenwachstum zu erzeugen und eine Algenblüte erst gar nicht aufkommen zu lassen.
„Einfache“ Korallen bzw. Anemonen, die auch schwankende Werte tolerieren, sind z.B.
- Pilzlederkorallen (Sarcophytum)
- Spaghettikorallen (Sinularia)
- Fingerlederkorallen (Lobophytum)
- Eventuell Gorgonien (nur die mit Zooxanthellen!)
Daneben auch Scheibenanemonen (Discosoma, Rhodactis) oder auch Krustenanemonen (Zooanthus), da gibt es wunderschön farbige Exemplare.
Wenn das mal drei Monate stabil läuft, kannst Du mit einfachen SPS (z.B. Monitporaplatten) oder LPS (z.B. Euphillia) Nachbesetzen.
Mit einem neuen Red Sea Becken machst Du m.E. nichts falsch. Das ist in sich stimmig und die Komponenten aufeinander abgestimmt. Lass Dich nicht von Berichten hier über undichte Becken einschüchtern. Es gab wohl mal Chargen, wo der Zulieferer falschen Silikon verwendet hatte; da kam es gehäuft zu Problemen mit der Dichtigkeit. Leider hat Red Sea das nie richtig aufgeklärt; die Krisenkommunikation war nicht sehr professionell. Aber ich denke, die haben daraus gelernt und die neue Beckengeneration G2 hat wohl auch zusätzlich verstärkte Nähte. Mir gefallen die Becken vom Design und Layout.
Viel Erfolg bei Start!
Bernhard