Beiträge von Jens Kallmeyer

    Hallo Andre

    Ja genauso meine ich das, spülen nach der Säure ist nicht so kritisch, da die Säure ja mit dem Stein reagiert und sich dabei zersetzt. Das H2O2 so konzentriert wie möglich. Man bekommt max 30 oder 35 %, das kannst Du dann 1:10 mit Wasser verdünnen, 3% sind ausreichend, mehr wäre overkill. Ein nachträgliches Spülen solltest Du machen, aber einmal sollte reichen, denn das H2O2 zerfällt ja in Wasser und freie Sauerstoff Radikale, die sind ja das was die Wirkung macht. Der freie Sauerstoff reagiert sofort, da er nicht stabil ist.
    Das macht das Zeug ja so sexy, es wirkt wie verrückt, aber es bleiben keine gefährlichen Reste übrig.
    Paß bloß auf mit dem Zeug, es ist wirklich nicht ungefährlich.

    Grüße

    Jens

    Hallo Micha

    Hmm, ein echt interessantes Problem. Mit Use habe ich mich in Sindelfingen schon darüber unterhalten, konnte aber auch keine erklärung dazu finden. was ich mich vorstellen kann, ist eine Lösungs-Fällungs Reaktion innerhalb der Riffkeramik.
    Ich kann nur spekulieren, da ich das Zeug nicht im Becken habe und es auch noch nicht untersuchen konnte, aber kann es nicht sein, daß aus dem Zeug Ca und/oder Mg rauskommt. Das Ca/Mg kommt nur zum Teil ins freie Wasser (leichter Ca/Mg Überschuss), der größte Teil reichert sich lokal in den Poren der Keramik an und fällt dann als Carbonat innerhalb der Keramik aus. Dabei zieht es den KH Wert runter. Irgendwann ist die Keramit so stark von Kalkalgen etc. überzogen daß die Reaktion immer langsamer abläuft.
    Ist nur so eine Idee, kann stimmen, muß aber nicht.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Andre

    Viel Phosphat ist als Calziumphosphat an den Steinen gebunden, davon wirst Du einen großen Teil mit Salzsäure entfernen können. Es gibt allerings noch eine andere Quelle für Phosphat, und die bekommst Du mit Säure nicht weg, und das sind Reste von toten Viechern, z.B. Schwämme. Der alte Trick mit Natronlauge greift nämlich genau da ein, denn Laugen lösen organisches Material auf (chemisch nicht ganz korrekt, aber für Aquaristik reicht das aus).
    Der Nachteil am Laugenbad ist aber, daß Du wie ein Irrer spülen mußt um die Reste der Lauge aus dem Gestein zu bekommen. Es gibt einen besseren Trick, und zwar Wasserstoff Peroxid (H2O2). Vorsicht, das Zeug ist echt gefährlich, es bleicht wie verrückt. Benutze es NUR mit Schutzhandschuhen und Augenschutz, eine normale Brille ist nicht ausreichend. Wenn ich damit Sachen bleiche, dann habe ich ein komplettes Gesichtsvisier aus Plexiglas, trage Laborkittel und Gummihandschuhe.
    Wenn Du also Dein totes Gestein wirklich so gut wie irgendwie möglich reinigen willst, dann hast Du mit dem Säurebad erst die Hälfte geschafft.
    Jetzt noch ein schönes Peroxidbad und die Steine sollten weitestgehend sauber sein. Da Du noch nicht mit allen Steinen das Säurebad gemacht hast würde ich bei den anderen mit dem Peroxidbad anfangen und danach das Säurebad. Das ist noch effizienter.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Thomas

    Wenn Du Englisch kannst und Zeit hast kannst Du anders an die Sache rangehen: Suche Dir einen Fisch aus, gib den Namen in http://www.fishbase.org ein und schau nach wo er lebt. Die Angaben stimmen meistens, ausserdem gibt es dort häufig sehr interessante Daten über die Tiefe des Lebensraumes, das sagt auch schon sehr viel aus.

    Wenn Du Dich für ein bestimmtes Gebiet in den Weltmeeren interessierst, dann schau mal bei den Unterwasserführern für Taucher und Schnorchler, da gibt es ein paar echt gute, häufig hat dann der Herr Debelius da seine Finger im Spiel gehabt. Die geben dann auch schon viele interessante Daten, aber halt keine über Haltungsbedingungen, da kannst Du dann aber aufs Meerwasserlexikon zurückgreifen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Robertr L.


    Zitat

    Original von Robert Laschober
    habt ihr eueren neu eingebrachten live sand ausgewaschen? eine kunde hatte nähmlich die tüte einfach so ins wasser gekippt und dann kams logischer weise auch zur nitratexplosion.


    Warum kommt es beim "Lifesand ohne auswaschen ins Becken kippen" LOGISCHERWEISE zu einer Nitratexplosion?. Ich habe in mein Becken 4 Sack reingetan und zwar mit der ganzen Brühe. das einzige Problem das ich habe ist ein massiver Stickstoffmangel, ohne Dosierung von Ammonium bekomme ich das Becken nicht in den Griff. Zu keiner Zeit habe ich mehr als 1-5 mg/l Nitrat messen können, weder während der Einlaufphase noch jetzt, selbst bei 8 Fütterungen am Tag bleibt der Wert unten.
    Es wäre nett wenn Du das mit dem, Deiner Meinung nach, zwangsweisen Anstieg des Nitratwerts nach Zugabe des ungewaschenen Lifesands mal näher erklären könntest.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo

    Da ich mein Becken komplett mit T5 Beleuchtung betreibe und eine 15 cm hohe Umrandung aussen rum habe dachte ich eigenlich das bei mir keiner mehr springt. Nun ja, raus kam bisher noch keiner, und eine Grundel im Überlaufschacht habe ich schnell genug gemerkt, die hat's überlebt. Aber diese unendlich dusseligen Anthias schaffen es, sich beim fressen so sehr aufzuregen, dass sie mitten im Becken rausspringen und in die T5 Balken knallen. Das Männchen hatte schon mal eine ganze Seite "verbrannt" weil er der Länge nach über eine Röhre geruscht ist. Er hat es überlebt, hatte aber eine Seite für gut 2 Wochen massiv lädiert. Wahrscheinlich ist es egal was man macht, solange keine massive Glasscheibe direkt auf der Wasseroberfläche ist werden die dusseligen Viecher das fliegen wohl nicht aufgeben.

    Grüße

    Jens

    Hi iP

    Greif zum Messer und suche nach irgendwelchen Viechern. Beim Baden kommt u.U. nicht genuegend Jod/Concurat etc. ins Innere der Koralle. Von der Schlitzerei erholen sich die Korallen an sich recht schnell.
    Hast Du mal nachts geschaut, ob nicht irgendwelche Viecher aus dem Bodengrund/Deko gekrochen kommen und sich an der Koralle vergreifen?

    Gruesse

    Jens

    Moin

    Reinigen kann man sowas schon, allerdings treibt man dann den Teufel mit dem Belzebub aus.
    Mineralöle lösen sich extrem gut in Hexan
    Tenside, hmm, erstmal viel Wasser, dann evtl ein Perchlorat, dann sollte das wirklich sauber sein. Bleibt nur die Frage wie man das hochagressive und krebserregende Abwasser wieder los wird.
    Ich würde die Dinger da lassen wo sie sind und das Geld für ein neues/sauberes Fass ausgeben.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Eine interessante Geschichte, aber meiner Meinung nach nicht das Papier wert auf der sie gedruckt ist. Dazu folgende Begründung(en):


    Zitat

    Original von iXware

    Forscher der Universität Girona http://www.udg.es haben 32
    wissenschaftliche Veröffentlichungen aus Nature und 12 des BMJ des Jahres
    2001 untersucht.

    Das ist ja wohl ein ganz schlechter Witz, in jeder Ausgabe von Nature sind ca. 25 bis 30 Artikel und die Zeitschrift erscheint wöchentlich. Die Autoren haben also ca. 2-3 % der Artikel überprüft, wonach wurden die denn ausgesucht? Und bei einer so extrem geringen Anzahl an Untersuchungen überhaupt eine Statistik machen ist ein Witz, da reißt einen jeder Oberschüler mit Statistik Grundwissen auseinander.


    Zitat


    Emili García Berthou, der die Untersuchung durchgeführt hat, schätzt,
    dass vier Prozent der als signifikant eingestuften Ergebnisse in Wahrheit
    gar nicht signifikant sind.

    Mooooment mal, wie definiert man denn signifikant? Ich habe gerade ein Paper genau über dieses Thema geschrieben (nicht in Nature, so wichtig war es dann doch nicht). Was man als signifikant ansieht kann man u.U. nur am Einzelfall prüfen. Gerade bei sehr schwierigen Daten ist es mit der signifikanz so eine Sache an der sich die Geister scheiden.

    Zitat


    "Wir befürchten, dass derartige Fehler häufig in wissenschaftlichen
    Publikationen auftauchen, wir wollen dazu aufrufen, vorsichtiger mit
    Daten umzugehen", sagte García Berthou.

    Wenn ein Wissenschaftler einen beliebigen Datensatz komplett kritiklos anerkennt, der muß sich auch nicht wundern. Auch ich habe schon falsche Daten in Papers gefunden (alles um einen Faktor 1000 falsch). Allerdings mache ich mir auch die Mühe die Daten wenigstens auf Plausibilität zu überprüfen (dann fällt es meistens auf). Wer das nicht tut, dem ist auch nicht zu helfen.

    Zitat


    . Die Forscher führen die fehlerhaften
    Publikationen auf den enormen Druck zurück, unter dem Wissenschaftler
    stehen. García Berthou sieht vorzeitige Veröffentlichungen online als
    eine Möglichkeit, Fehlern auf die Schliche zu kommen, noch bevor
    Ergebnisse in der Druckversion zu lesen sind.

    Das ist das einzige an dem Artikel was ich unterschreiben kann. In vielen Institutionen sieht es halt so aus, dass wenn man nicht eine entsprechende Anzahl Impact Punkte pro Jahr zusammen hat, dann wird der Vertrag halt nicht verlängert. Raum für Mitleid oder Fairness bleibt da nicht. Wissenschaft ist ein Geschäft in dem relativ Gnadenlos agiert wird.

    Welchen Nutzen hat der oben zitierte Artikel? Die Autoren bekommen Pressemitteilungen, die Uni wird in der internationalen Presse erwähnt, der Kanzler/Abteilungsleiter kann evtl. ein Interview geben und bei der nächsten Verhandlung mit Politikern können die Oberen der Uni halt sagen, daß sie auch ausserhalb der reinen Wissenschaft auf großes öffentliches Interesse stoßen, auch wenn sie nur Unsinn von sich geben.

    Viele Grüße

    Jens

    Danke Danke für die vielen Glückwünsche

    Ich habe kein Problem mit meinem Alter, habe einfach nur nicht allzu viele Sachen in meinem Profil eingetragen. Das war wohl eher Faulheit als irgendwas anderes.

    Wenn ich mit irgendetwas Probleme haben, dann schon eher mit meinem Körpergewicht. Das Aquarium ist einfach zu schön und beruhigend, als das die Joggingschuhe mich überreden könnten noch eine Runde im Park zu drehen.

    Nochmals vielen Dank und viele Grüße

    Jens

    Hallo MarkusK

    Hmmm, das klingt interessant. Kann aber vielleicht daran liegen, daß durch die sonstige reichliche Fütterung einfach genügend für die Menella abfällt. Bei mir merke ich nur, dass nach 12 Std ohne Fütterung die Koralle zu ist. Allerdings sind dann auch praktisch keine Partikel im Wasser. Erst nach Zugabe von Futter geht sie dann wieder auf. Inzwischen versuche ich möglichst permanent eine geringe Partikeldichte zu halten, das stört nicht beim ins Becken schauen, selbst nicht bei 170 cm Tiefe und die Menella ist auf. Was will ich mehr?

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Ich habe auch eine Menella im Becken und die steht gut. Zwei Dinge sind wichtig,
    1) FÜTTERN und zwar reichlich und oft. Dank Frostfutterautomat füttere ich 6 x pro Tag mit Staubfutter, Ultramin und Ultralife, Frostfutter rotes und grünes Plankton, Bosmiden, Cyclops, und wenn es klappt auch mit lebenden Artemien. Wenn die Partikeldichte zu gering wird geht sie zu, sobald Futter da ist geht sie innerhalb von 10 Minuten voll auf. In der Natur sind diese Tiere den ganzen Tag offen und filtern Wasser, da gehen jeden Tag wahrscheinlich Tausende bis Millionen von Litern durch. Wenn man sie nur alle 2 Tage mit Staubfutter einnebelt dann ist zwar kurzfristig ein Überangebot an Futter da, sonst allerdings praktisch garnichts. So fressen diese Tiere einfach nicht, sie wollen permanent ganz kleine Mengen an Nahrung und nicht ab und zu ganz viel. Es gibt bei Fischen ja auch Unterschiede bei der Fütterung von Anthias und Feuerfischen


    2) Strömung. Alle Gorginien schleimen ab und zu mal ab. Deine ist gerade dabei, meine war letzte Woche für ein paar Tage zu. Dieser Schleimfilm löst sich irgendwann von selbst ab, kratzen, bürsten etc. bringt da garnichts, dabei verletzt Du eher das Gewebe. Was in einem solchen Fall wichtig ist, das ist eine "gute" Strömung, die die Korallen permanent leicht wedeln läßt. Dann löst sich das Zeug ganz von alleine. Mein Salarias liebt diesen Schleim, wenn eine Gorgonie zu ist lutscht er an der von morgens bis abends rum. Die Strömungskreisel von ATI (gibt es wohl auch von anderen Herstellern, keine Ahnung) können wohl echt helfen eine gute Turbulenz im Becken zu erzeugen.

    Evtl. mußt Du in deinem Becken die Strömung etwas umbauen oder die Menella versetzen. Ist mir klar das das bei so einem großen Teil leichter gesagt als getan ist, meine ist genauso groß.
    Solange sie am abschleimen ist bringt füttern nichts, aber versuche danach mal so oft wie möglich über den Tag verteilt kleine Mengen an Staubfutter ins Becken zu geben.

    Viele Grüße

    Jens

    Moin

    ICh bin nun auch seit Dezember im Club der Alkoholiker. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Die Dosierung habe ich mit 0,5 ml/100l (=6 ml) angefangen und bin dann allerdings etwas langsamer hochgegangen. Als ich merkte das die Werte runtergingen habe ich sofort die Erhöhung eingestellt und mit einem konstanten Wert weitergemacht (10 ml). Dadurch wurden massive Einbrüche in den Nährstoffgehalten vermieden und das Becken schön langsam runtergefahren. Der Abschäumer ist am kotzen, jeden Tag saubermachen ist Pflicht.

    Nach 6 Wochen war Nitrat im Keller und ich hatte leider das Problem das immer noch PO4 nachweisbar war. Nun dosiere ich Ammonium um die Stickstofflimitierung aufzuheben, momentan liege ich bei ca 1 mg/l NO3 und der Phosphatwert geht langsam runter, bisher von 0,15 auf 0,07 mg/l in einem Monat.
    Wenn ich bedenke welche Futtermengen ich in meinem Becken versenke dann finde ich die Wodkamethode einfach nur genial. Davor hätte ich wahrscheinlich schon bei 20% des Futters arge Probleme bekommen.
    Die Korallen stehen gut, allerdings hatten die Acros vor der Ammoniumdosierung teilweise etwas Probleme und wurden blass, Gewebeverlust hatte keine.
    Ein Problem habe ich allerdings, und das ist ein minimaler Gelbstich, der auch durch Kohle nicht ganz in den Griff zu bekommen ist. Das liegt aber wahrscheinlich daran, daß ich große Mengen Staubfutter und manches andere dosiere und nicht am Wodka.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Ich durfte mal erleben wie die Eltern meines Clownfischpäärchens bei Störung sich nicht nur in der Anemone verkrochen (das wäre ja normal), sondern durch den Mund in den Magen der Anemone schosse! Nach ein paar Minuten kamen sie wieder raus. Das war auch eine Teppichanemone. Keine Ahnung ob das häufiger passiert, gesehen habe ich es nur einmal bei einer Anemone, und der Erzählung hätte ich niemals geglaubt (das war zwar vor der Wodkamethode, aber man weiß ja nie...). Der Besitzer der Tiere fand dieses Verhalten auch reichlich komisch. Meine Nachzuchten haben das nie gemacht, die saßen allerdings auch in einer Kupferanemone.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Ralf


    Zitat

    Weiss jemand weshalb diese Tiere so selten im Handel sind?? Am Preis kann es nicht liegen, wenn ich so sehe, was die Leute für diverse Tiere ausgeben!

    Die Tiere habe ich im Riff bisher nur im freien Wasser gesehen, einige Meter vom Riff entfernt. Du kommst echt schlecht an sie ran, und im freien Wasser austricksen wird auch kompliziert. Ich habe es nicht geschafft ein vernünftiges Foto von den Biestern zu machen, ohne langes Telemacro keine Chance.

    Grüße

    Jens

    Hallo Robert

    Diese Bücher sind teuer, gar keine Frage. Aber billiger werden sie nicht werden, denn das geht auch nicht. Die Käuferschicht für diese Bücher ist winzig, selbst wenn alle interessierten Meeresaquarianer sich so ein Ding kaufen, dann sind das in allen deutsch-sprachigen Ländern vielleicht 1000 bis 2000 Leute, viel mehr werden es nicht werden. Das ganze Buch ist voll farbig, auf halbwegs gutem Papier gedruckt und vernünftig gebunden. Wenn Du jetzt davon ausgehst, das für jeden Druckbogen (Format ca. A0) 4 Filme (für jede Farbe einer) belichtet werden müssen von denen jeder locker über 100 Euro kostet, dann kannst Du Dir ja mal die Herstellungskosten zusammenrechnen.Da sind 10000 € weg bevor das erste Buch verkauft ist. Dann wollen der Verlag, die Herren Debelius etc. und der Handel ja auch noch etwas verdienen, so kommt dann so ein Preis sehr schnell zusammen.
    Ein allgemeines Buch über Meeresaquaristik (Bede Verlag etc.) verkauft sich einfach besser, ausserdem wird an Druckqualität gespart und an der Bindung. Unter solchen Voraussetzungen kann man natürlich ein Buch für 9,90 € anbieten, aber keines mit so vielen Superfotos und in der Qualität.
    Da wir gerade bei Fotos sind, wie lange hat es wohl gedauert, alle diese Bilder zu schiessen, bzw. von irgendwoher zu besorgen, zu scannen, die Farben am Computer zu richten und alles für den Druck vorzubereiten? Wir reden hier über hunderte von Bildern!
    Ich bin auch am zögern ob ich mir ein oder zwei Bücher aus der Serie kaufe, aber den Preis finde ich gerechtfertigt, ob es mir nun paßt oder nicht.

    Viele Grüße

    Jens


    Zitat

    Original von Robert Baur
    Rechne mal zusammen wenn du die vorhandenen Bücher Kuiter/Debelius holst, was dann zum schluss dabei herauskommt. (Kaiser, Falter, Doktor, Seepferdchen, Lippfische etc...)
    Und dann noch zwei Teile bei Lippfischen, nun ja, das sind dan so ca. 160 DM /80 Euro was ich einfach für zu teuer halte.

    Hallo

    Ich hatte Probleme mit einem Doppelbalken, nach einiger Zeit ging eine Seite nicht mehr. ATI direkt angerufen, Balken hingeschickt und einen neuen bekommen. Das alles ging innerhalb von ein paar Tagen über die Bühne. Früher war das mit dem Service schon etwas problematischer und langwieriger, aber da hat sich wohl wirklich einiges verbessert. Ich bin auf jeden Fall zufrieden.
    Grüße

    Jens

    Hallo

    Ich habe eine Art von Krusten drin, die darf ich nicht mit der bloßen Hand berühren, sonst gibts am nächsten Tag ganz böse dicke Finger, üblen Juckreiz und/oder Taubheit an den Fingerspitzen. Eine andere Art von Krusten macht garnichts. Auf jeden Fall habe ich vor Krusten sehr viel Respekt und packe sie grundsätzlich nur noch mit Gummihandschuhen an.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Es gibt da so tolle Programme, mit denen kann man Fotos bearbeiten, besorge Dir mal so eines....das Bild ist doch etwas groß.
    Nun aber mal zu dem Wurm: das könnte ein Plattwurm sein (Gattung Plathelmintes oder so ähnlich). Keine Ahung ob die Dinger gefährlich sind oder was sie fressen, habe sie ab und zu im Riff gesehen, können recht schnell schwimmen, sind ansonsten irgendwo in kleinen Spalten und Ritzen unterwegs.

    Kannst Du ihn irgendwo getrennt halten und beobachten? Für den Keramikexpress ist sowas doch einfach zu schade.

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Ich habe seit November 03 LS drin, 4 Sack auf 170 x 80, habe ihn allerdings gemischt mit 50 kg 2-3 mm Körnung normalem Sand und ca. 15 kg grobem Zeug (Korallenbruch bis 30 mm Körnung, Muschelschalen etc).
    Meine Schichthöhe liegt bei 7-10 cm. Das grobe Zeug ist absolut klasse für die Baggergrundeln, die suchen danach, schleppen es quer durchs Becken und bauen sich damit eine kleine Burg, bzw. kleiden anscheinend ihre Höhle damit aus. Ist echt die Show.
    Der Nitratabbau ist echt klasse, das funzt wirklich, allerdings sollte man schon eine gewisse Schichtdicke haben. Durch das Mischen mit einer gleichen Menge feinem Korallensand ist so etwas auch kostenmäßg erträglich.

    Grüße

    Jens

    Hallo Ilja

    Solltest Du mal nach Tokyo kommen, dann nimm Dir etwas Zeit, denn da schwimmen reichlich solche Sachen in dem öffentlichen Aquarium neben Disneyland. Als ich da raus kam lief mir der Sabber die Mundwinkel runter.
    Es gibt noch ein anderes öffentliches Aq., aber das soll nicht gut sein (war nicht drin).
    Da gilt mal wieder der alte Spruch: wenn irgendwann Meerjungfrauen entdeckt werden dann haben die Japaner die im Aquarium.....

    Grüße

    Jens

    Hallo Ilja

    Zitat

    Original von Ilja Maeckel
    ebenso genial schön und wohl auch ähnlich selten, der Centropyge boylei
    http://www.reefkeeping.com/issues/2003-02/hcs3/

    Der C. boylei ist mit Sicherheit ein echt schöner Fisch, lebt aber in Tiefen von über 80 m und das nur um Hawaii und ein paar andere Inseln im Pazifik.
    Vom Preis mal ganz abgesehen, ich finde das solche Tiere bleiben sollten wo sie sind, denn in solchen Tiefen ist selbst auf Hawaii das Wasser nicht mehr so warm wie in unseren Becken (allerhöchstens 24 Grad) ausserdem sind dort die Bedingungen so konstant das wir die Tieren mit Sicherheit massivem Stress aussetzen. Was auf 50 + Meter im Pazifik alles rumschwimmt ist der Hammer (auch ohne Tiefenrausch), und da kommen bei mir schon gewissen Begehrlichkeiten auf. Die Jagd nach seltenen Fischen fürs Aq. finde ich an sich gut, denn es gibt mehr interessante Arten als das was im Handel zu finden ist, aber von den Arten aus dem tiefen Wasser sollte man die Finger lassen wenn man nicht bereit ist, sich von seinem "normalen" Riffbecken zu verabschieden. Das gleiche Spiel sieht man doch (wenn auch nicht regelmäßig) an Arten wie A. ventralis und parvirostris.
    Es gibt genügend spannende Fische auf den oberen 20 m.


    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Klaus

    Mach Dir mal keine zu großen Sorgen. Deine technischen Angaben klingen alle recht normal. Keine Sorge wegen des grünen Schlauchs etc.

    Wenn Du mit der Technik zufrieden bist und dann keine Änderungen mehr vornehmen willst/mußt, dann fange doch mal mit der Einrichtung an, ordentliches (!) LS und schönen feinen Sand.
    Dann warte mal 14 Tage und dann meß noch mal die Wasserwerte.
    Wegen des Ammoniums würde ich mir erstmal keine Gedanken machen. Wenn Robert mal einen Test der verfügbaren Ammonium-Tests machen würde dann wären die Ergebnisse evtl. schlimmer als bei Phosphat (und das war ja schon ne Katastrophe...).
    Finde ich übrigends klasse, dass Du erstmal das Becken nur mit Technik und Seewasser laufen läßt, da kann man immer noch mal kleine Korrekturen machen, anstatt später irgendwelche Rohre hinter 50 kg LS umzubauen. Die meisten Leute können da nicht abwarten und machen dann Schnellschüsse die sie später böse bereuen (nehme mich da selber nicht raus)

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Ralf

    Robert hat Recht, ich melde mich....
    Wenn Deine Korallen von 120 mg auf 65 mg Nitrat runterkommen, dann haben die jetzt ein Problem. Es geht ihnen jetzt zwar prinzipiell besser als vorher aber trotzdem leben sie immer noch unter Nährstoffverhältnissen, die ca. 10 bis 10000 fach über dem liegen was sie im Riff gewohnt sind. Dazu kommt das massive Ungleichgewicht zwischen Phosphat und Nitrat. Wie schon gesagt wurde sind 6 Std. Licht pro Tag absolut unterste Grenze, andererseits hört sich Deine Beschreibung vom Absterben der Korallen nach Nährstoffmangel an. Eine leichte Erhöhung des Phosphatwertes könnte da helfen, aber VORSICHT! wenn Du Dich schon mal bei der Calziumnitratmethode vertan hast, dann pass jetzt doppelt und dreifach auf. Laß Dir von jemandem der das wirklich kann eine Phosphatlösung herstellen und hebe den Wert gaaaanz langsam auf 0,05 bis 0,1 an, auf keinen Fall höher. Wodkadosierung genauso lassen. Licht ganz langsam erhöhen,aber erst wenn der Phosphatwert wieder bei 0,05 mg/l ist probiere mal 30 minuten pro Woche.
    Ach ja, wie ist eigentlich dein Ammonium Wert? Das wäre auch mal ganz interessant..

    Halte uns auf dem Laufenden

    Grüße

    Jens

    Zitat


    Setze seit Februar in meinem Becken die Wodka- Methode zum Nitratabbau ein. Bin auch schon deutlich von ehemals 120mg (hoher Wert vermutlich durch falsche Calziumnitratdosierung) auf 65mg/l (mit Machery& Nagel- neu gemessen) runter. Phosphat war die ganze Zeit über N.N. (ebenfalls M&N). Die Dosierung habe ich bei 1ml Wodka pro 100l Wasser mit einer Dosierpumpe eingestellt, da eine höhere Zugabe zu Bakterienblüte und Polypenverschluß einiger Korallen führte. Seit 3 Wochen bewegt sich der Nitratwert nicht mehr und einige Acoporas scheinen an der lichtzugewandten Seite das Gewebe zu verlieren. Gibt es evt. eine Bakterienlimitierung durch Phosphat N.N., die auch den Korallen schadet?

    Hallo

    ICh war letzten Herbst mal in einem Aquarienladen in Japan, die Preise waren wie bei uns, eher etwas günstiger. Allerdings ist der Yen gerade nicht sehr stark.
    Was da an Tieren schwamm war zum Teil echt der Hammer, leider in positiver (Raritäten) wie in negativer (Blaupunktrochen in 60 Liter Aquarium) Hinsicht.
    Was ich allerdings sehr interessant fand, war die Tatsache dass die fast nur Plexibecken hatten, und zwar für 1/3 des deutschen Preises. Vielleicht kann sich da einer der hiesigen Händler mal hinterklemmen.

    Grüße

    Jens

    Hallo Stefan et al.

    Zitat

    Original von Stefan Ott

    BTW: UW-Gehäuse für SLR kosten in der Regel ein Mehrfaches des Gehäuses.....
    für die digitalen Kompakten, z.B. Olympus, gehts schon ab 250 Euro (PT 010 etc.)

    Ich bin ja selber UW Foto geschädigter und versenke regelmäßig eine Nikon 801 im Gehäuse, früher eine F3 mit Sportsucher. Von dem was ich bisher bei den Gehäusen für die Digicams gesehen habe kann ich nur sagen, dass die meisten Gehäuse, die von den Kamerafirmen angeboten werden, anscheinend nichts taugen. Sehen zwar klasse aus und sind niedlich und klein, aber entweder die schränken den Weitwinkelbereich ganz böse ein ( man fotografiert das Gehäuse von Innen oder die Bilder sind an den Seiten absolut unscharf etc.) oder sie sind besch...... in der Wartung. Da bauen die 10 Durchführungen ein und legen keine Ersatz O-ringe dazu, etc. Ich habe einmal auf einem Schiff einem Tauchkollegen versucht zu helfen die Dichtungen zu warten, wir waren einen Abend lang beschäftigt... Teilweise waren die Dichtungen ohne Spezialwerkzeug (was nicht mitgeliefert wurde) nicht aus dem Gehäuse zu entfernen.
    Bei meinem kleinen Monster von Gehäuse (Gewicht mit Kamera und Blitz ca. 6 kg) brauche ich für ein komplettes Zerlegen und zusammenbauen kaum eine Stunde.
    Es gibt echt tolle Gehäuse für die Digicams, allerdings sind die dann auch deutlich teuer und sehen meistens nicht so sexy aus. Es stellt sich halt die Frage was man will und braucht.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Düse

    Es ist so wie das hier schon gesagt wurde, niemand weis wieviel PO4 noch in irgendwelchen Depots in der Deko/Bodengrund etc. festhängt. Bei einigen BEcken kann man monatelang und tonnenweise Adsorber einsetzen und es passiert garnichts, bei anderen sackt der Wert schon nach dem ersten Beutel.
    Solltest Du alte Steine haben, evtl. aus einem Becken mit Jahrelanger Kalkwasserdosierung, oder selber Kalkwasser benutzt haben, dann kannst Du Dich auf viele Beutel Adsorber einstellen.

    Wenn ich mir Deine Technik mal so ansehe, zwei Abschäumer und ein Jaubert System, dann komme ich da etwas durcheinander. Welche Technik hängt an welchem Becken?
    Da Du einen Abschäumer hast: Hast Du schon mal über Wodkadosierung nachgedacht?

    Grüße

    Jens

    Hallo

    Mein Wasserwechsel sieht so aus:
    Rückförderpumpe umleiten auf Schlauch ins Badezimmer, gesamtes Filterbecken (ca. 45 L) leerpumpen, wenn Filterbecken leer Pumpe aus, den Ablaufschlauch an die Dusche anschliessen, Süsswasser zurückpumpen, Salz rein, kurz umrühren, wenns klar ist, Rückförderpumpe wieder anschmeissen, das wars. Da kommt absolut frisches (hochaggressiv! Buahhhh!) Salzwasser direkt auf eine Fächerkoralle und in diverse LPS und SPS, die gehen nicht mal zu. Die Fische interessiert es auch nicht.
    Diese Prozedur mache ich 2 mal die Woche. Wenn frisches Seewasser wirklich so aggressiv ist dann müßte ich nur noch Skelette im Becken haben.

    Keine Angst, Du hast ja das Seewasser im Technikbecken mit Salz und nicht mit Domestos angesetzt.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Andreas

    Schau mal in den Gelben Seiten, wenigstens in den größeren Städten gibt es Labors die sowas können, wenigstens für Leitungswasser. Allerdings sollte Dir Dein örtliches Wasserwerk auch weiterhelfen können, die analysieren nämlich ganz fleissig ihr Produkt.
    Was Salzwasser angeht, so wird die Sache komplizierter. Viele Labors werden Dir zwar sagen das sie sowas machen, aber ob ich den Werten glauben würde, das ist was anderes.
    Da im Seewasser nunmal viele Stoffe gelöst sind gibt es dementsprechende Interferenzen bei der Analyse. Entweder die Labors wissen das und haben das im Griff, oder sie messen Unsinn.
    Dazu kommt noch ein weiterer Faktor: Die Konservierung der Probe auf dem Weg von Dir zum Labor. Um wirklich gute Werte zu bekommen müßtest Du schon mehrere Proben abgeben, mit unterschiedlichen Konservierungsmethoden. Praktisch alle davon kannst Du nicht selber durchführen und solltest es auch nicht. Da wird mit RICHTIG giftigen und gefährlichen Sachen gepanscht (z.B. Quecksilberchlorid).
    Ausserdem sind solche Untersuchungen garantiert nicht billig. Eine klassische Wasserbelastungs Analyse vom Leitungswasser mit den üblichen Verdächtigen (Kupfer, Zink, Blei, etc.) bekommt man noch für halbwegs wenig Geld. Keine Ahnung mehr wie viel das war, aber eine Bekannte hat damals im Studium ihr Leitungswasser analysieren lassen und konnte das als Studi recht gut bezahlen.
    Bei einer wirklich guten Meerwasseranalytik sieht das anders aus, das kann u.U. einige hundert Euro kosten, wenn Du nicht ein Labor findest die so eine Probe mit einer größeren Meßreihe eben mitlaufen lassen. Leider kann ich Dir niemanden nennen der so was machen könnte.
    Investiere das Geld doch lieber in gute Test (Merck, M&N), die sollten für aquaristische Belange allemal ausreichen. Glaube nicht den Phantasiewerten die auf einigen HPs stehen, 0,0001 mg/L Nitrat kann man praktisch nicht messen, ausserdem wären Deine Korallen dann mausetot.

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Michael et al.

    Zitat

    Kalzium als Element der zweiten Hauptgruppe ist zweiwertig, folglich bindet es auch zwei Hydrogenkarbonationen (HCO[T]3[/T][H]-[/H]). Kalziumhydrogenkarbonat = Ca(HCO[T]3[/T])[T]2[/T]
    So zumindest der Stand bis Wintersemester 86/87 als ich das letzte Mal beruflich mit anorganischer Chemie zu tun hatte. Korrigier mich, wenn dies der heutigen Lehrmeinung nicht mehr entspricht.

    Du hast schon recht, natürlich kommt das von den Ladungen her hin und im Labor kann man mit Sicherheit Ca(HCO[T]3[/T])[T]2[/T] herstellen. Ich habe zwar keine Ahnung unter welchen Bedingungen man das hinkriegt, aber gehen tut das bestimmt.
    Leider ist Ca(HCO[T]3[/T])[T]2[/T] im Meerwasser bei einem pH Wert von ca. 8 nicht stabil. Wir haben es also mit einem Stoff zu tun, den es zwar theoretisch gibt, der allerdings im Meer praktisch nicht vorkommt. Von daher sollte man sich in diesem Rahmen auch nicht näher damit beschäftigen, das führt dann nur noch zu rein theoretischen Diskussionen. (Sowas dann besser per PN)
    Das ist halt das Problem, es gibt immer einen Unterschied zwschen Laborchemie und Seewasser. Das musste ich häufig schon sehr schmerzhaft feststellen.
    Für Leute die mehr wissen wollen empfehle ich Aquatic Chemistry von Stumm& Morgan, oder Marine Geochemistry von Schulz und Zabel. Leider sind beide Bücher sehr teuer und auf Englisch.


    Viele Grüße

    Jens

    Hallo Michi

    Zitat

    Nun ja wenn ich mir einen Kalkreaktor angucke dem man CO[T]2[/T] zuführt müsste man ja eigentlich CaCO[T]3[/T] bekommen wenn reines CA reingeschüttet wird ?

    Im Prinzip richtig, nur leider ist im Kalkreaktor kein reines Ca drin, sondern CaCO3 (Calziumcarbonat). Was der Kalki macht ist folgendes: Durch das eingebrachte CO2 entsteht mit Wasser Kohlensäure, die allerdings nicht stabil ist, sondern sofort wieder in ein Hydronium Ion (H[T]3[/T]O[H]+[/H] ) und Hydrogencarbonat (auch Bicarbonat genannt) zerfällt.

    CO[T]2[/T] + H[T]2[/T]O = H[T]2[/T]CO[T]3[/T]
    H[T]2[/T]CO[T]3[/T] + H[T]2[/T]O = H[T]3[/T]O[H]+[/H] + HCO[T]3[/T][H]-[/H]

    Das Hydronium Ion bewirkt, das der pH Wert im Reaktor sinkt. Dadurch verbesserst Du die Löslichkeit von Calziumcarbonat in Wasser. Eigentlich ist Calziumcarbonat nicht sonderlich gut löslich, schon garnicht bei pH Werten über 8. Durch die pH Absenkung geht nun bevorzugt CaCO[T]3[/T] in Lösung nach folgender Formel

    CaCO[T]3[/T] + 2 H[T]3[/T]O[H]+[/H] = Ca[H]2+[/H] + 2 H[T]2[/T]O + H[T]2[/T]CO[T]3[/T]

    Die entstehende Kohlensäure zerfällt dann wieder wie oben beschrieben und der Spass geht von vorne los.


    Zitat


    Oder dosiert man in einen Kalki CaCo[T]3[/T] und erhällt CA(HCO[T]3[/T])[T]2[/T]


    Nein, siehe oben. Die Ladungen in Deiner Formel stimmen zwar, allerdings hängt sich das Calzium keine zwei hydratisierten Carbonate dran, das passt nicht. Es gibt Ca(HCO[T]3[/T])[H]-[/H], aber halt nicht zwei hydrogencarbonate an einem Calzium.

    Zitat


    Ich meine dann könnte ich ja einfach CaCO[T]3[/T] nehmen und es pur dosieren ! Soviel ich weiss müsste es Calciumcarbonat auf dem freien Markt geben ?

    Gibt es, Korallenbruch!

    Zitat


    Wie funzt denn der Kalki nun und was ist drinne ? Ich würd jetzt mal spontan auf Calciumcarbonat tippen was sich zu Calciumhydroxidcarbonat verbindet
    H[T]2[/T]CO[T]3[/T] + CaCO[T]3[/T]

    Siehe oben

    Zitat


    Könnte man da nicht einfach eine Flasche Sprudel mit CaCO[T]3[/T]mixen und das dosieren ?
    Danke für ne antwort

    Im Prinzip schon, aber.... Du bräuchtest sehr feines Calziumcarbonat, an so einem Korn Korallenbruch löst sich nicht viel auf. Das ist das ganze Problem bei einem Kalki, die Lösung von CO2 ins Wasser ist extrem schnell, aber die Lösung von CaCO[T]3[/T] ist viel langsamer.
    Entweder müsstest Du das Zeug aufmahlen, oder feines Pulver im Chemikalienhandel kaufen. Das ist dann aber schweineteuer.


    Ich hoffe Dich nicht komplett verwirrt zu haben

    Viele Grüße

    Jens

    Hallo

    Plane den Mauerdurchbruch so ein, dass Du auch von der VOrderseite noch ans Becken kommst, wenigstens eine Futterluke sollte oberhalb des Beckens sein. Ansonsten hast Du nachher das Problem, dass Du nur von hinten drankommst und dann wird genaues Platzieren der Steine etc. recht schwer.

    Grüße

    Jens