Beiträge von mba.fish

    Kevin,

    nur für die Sols benötigst Du jeweils ein WLAN-Adapter, in der Hydra ist WLAN bereits integriert.

    Bitte bei einem allfälligen Kauf in den Staaten die teuren Versandkosten nicht vergessen! Damit bist Du rasch wieder im Preis soweit wie wenn Du diese Module hier in Europa beziehst! Zudem steht Dir kein Garantieanspruch zu wenn Du diese in den Staaten kaufst, ausser ein AI-Händler in DE "verspricht" Dir das schriftlich, was ich aber nicht annehme! Der Händler selbst erhält nähmlich ebenfalls kein Ersatz für ein defektes Gerät vom Europa-Distributor D-D wenn ein Gerät in den Staaten gekauft wurde. Zudem erhälst Du hier in Europa zwei Jahre, in den Staaten höchstens 1 Jahr Garantie.

    Gruss, Marcel

    Hallo Kevin

    Die Sol kannst Du ohne Probleme via Wlan-Adapter "wireless"-fähig machen - wir tun es schon...Wir haben ein Gemisch von 4 Hydras und 4 Sol Blues und die Initialisierung bzw. Erkennung der Sols wie der Hydra für die Steuerung per WLAN hat wunderbar funktioniert. Nun steuern wir mit einem Controller die gemischte "Lichterkette" :winking_face: Eins muss man schon erwähnen. AI hat ein sehr einfaches und cleveres Vorgehen für ein Firmware-Update der Controller, ohne dabei die vorhandenen Einstellungen zu verlieren. Du kannst im Übrigen alle Modul-Typen von AI mischen wie Du willst, es lässt sich alles mittels einem Controller per WLAN steuern. Bis auf die Hydra und Vega benötigst Du allerdings ein WLAN-Adapter - ein sehr kleines aber feines "Ding".

    Als ich das Setup für die WLAN-Connection durchgeführt habe, habe ich mich zuerst gefragt wie die Sol dann im Menü erkennbar sein wird. Musste feststellen das es clever gelöst ist. Es wird einfach die fehlende Farbe(n) erkannt und hinzugefügt. Das heisst die Farbe(n) welche die Hydra nicht besitzt und in dieser Konstellation war es das "Blue", wir einfach als weitere Farbe(n) in die Menüs integriert. Im Weiteren sieht man die Model-Namen in der Übersicht (Auto-Mode) im wechselnden Intervall.

    Das nachfolgende Bild zeigt die Farben der Hydra, nun mit der Sol Blue kam jetzt noch ein Balken für das "Blue" hinzu.

    Ich bin als Beta-Tester für den Director vorgesehen und somit wird jeglicher Controller überflüssig. Spannend ist dieser Director gerade für uns, weil wir mehrere Becken besitzen und über den Director künftig alle Becken verwalten können - dies in sog. Gruppen.

    Und Kevin, wenn Dir ein schöner Sonnenauf -und untergang am Herzen liegt, so empfehle ich Dir erst recht die Hydra! Das ist wirklich der Hammer wie AI dafür die Programmierung umgesetzt hat wenn man das "Easy Setup" durchführt und die 6 Timer dazu autom. generieren lässt.

    Gruss, Marcel

    Hallo Christian
    Ich kann Dich gut verstehen.Trotzdem musst Du mir mal zeigen,wer sonst mehr als drei (und teilweise sogar variable) Aufhängesysteme hat?
    Hast Du [/url='http://www.aquaillumination.com/ext/']dieses System[/url] von AI schon gesehen, wäre ggf. was für Dich. Aber wie Du bereits angetönt hast, da lässt sich sicherlich für wenig Geld was selber bauen. Unser Kasten hat auch nur 250 Euros gekostet.
    Gruss Marcel

    Hallo Kevin

    Ich würde gegenüber Christians Aussage sagen, dass die Hydra ohne Probleme ausreichend Licht (bis 70cm an den Boden) auf einer Fläche von 70x70cm ausleuchten kann. Allerdings kann ich die Aussage von Christian nachvollziehen. Der Grund seiner Aussage liegt an der Distanz der Module zur WO - die ich nicht als optimal ansehe und falls möglich, höher aufgerhängt werden sollten. In Deinem Fall würden meiner Meinung nach sechs Module reichen. Diese würde ich, auf Grund Deiner grossen Breite vom 120cm,in zwei Reihen anordnen und diese ca. 35-40cm über WO aufhängen.

    Anbei noch zwei Bilder unsere Lösung (Riff ist bei uns mittig aufgebaut) so dass Du verstehst was ich mit zwei Reihen meine.


    Gruss, Marcel

    Hallo Kevin
    Ich habe seit ca. drei Jahren die Sol Blue über insgesamt vier Becken in Betrieb und bin noch heute von der Qualität der Verarbeitung und des Lichts sehr begeistert und der Meinung, dass die Leuchten von AI bis heute noch zu den Besten gehören und die höchste Flexibilität anbieten (Linsen,Anordnung der Lichtquelle durch die modulare und kleine Bauweise, Kombination Linsen etc). Wir hatten auch bis heute kein einziger Ausfall von unseren 15 Modulen. Seit gut drei Wochen haben wir vier Sols mit der Hydra ersetzt und damit glauben wir eine "Gewinner"-Kombination zu haben.Die Hydra wurde in der Standardkonfiguration gekauft,also mit 80 Grad Linsen.Für Becken mit einer Tiefe von 70cm reicht diese vollkommen aus.Durch die Kombination der vier Sols und Hydra werden nun alle Bereiche des Spektrums sehr gut abgedeckt und die plakativen Farben werden nun zusätzlich und natürlich betont. Kalkrotalgen bspw., haben eine sehr schöne und natürliche Farbe erhalten, wo diese doch durch den hohen Blauanteil bei Sol blue eher verblasst waren.

    Alle Module sind nun via Wlan in Betrieb und das Setup mit einem Controller erfolgte ohne Probleme.Der Sonnenauf -und untergang der durch AI im EasyMode erstellt wird ist - ich kanns nicht anders ausdrücken - der Hammer!

    Gruss Marcel

    Hallo Martin

    Genau gleich erging es uns mit einem sehr munteren und gut genährten Doc. Habe damals gefüttert, der Doc frass wie immer bestens und nach der Fütterung habe noch Sedimente von einen Stein abgewedelt. Kurz nach dem Abwedeln atmete der Doc sehr stark und lag sehr rasch am Boden, genau gleich wie Deiner. Der nächste Tag überlebte er leider nicht. Ich bin mir fast sicher das er durch mein Abwedeln etwas erwischt hat - ich hätte mich damals gleich mehrmals ohrfeigen können!!

    Ich gehe nicht davon aus Deiner es überlebt (hat)?

    Gruss, Marcel

    Hallo Torsten

    Hast Du zum Einsatz des Filters News? Musstest Du nun den Filter halbieren? Vielmehr würde es mich aber interessieren wie lange so ein Filter reicht um Nährstoffwerte einigermassen in einem bestimmten Ragne zu halten. Bei 70 Euronen ( was ich von Arcadia eine ABSOLUTE Frechheit finde wenn man sieht was er in den Staaten kostet!!!) lohnt sich das natürlich nicht wenn man jede Woche den Filter ersetzen müsste.

    Gruss, Marcel

    Ruedi,

    Mach vorwärts, unser Wasser wartet ;-))

    Was hier noch nicht erwähnt wurde ist der von Milwaukee - wir sind immer wieder höchst erstaunt wie genau das Teil misst, aber mit Ruedi's neuem "Spielzeug" erhalten wir natürlich ganz andere Messergebnisse....

    Gruss, Marcel

    Hallo Willi

    Wir haben deine letzte gezeigtevariante umgesetzt. Unser Riff ist mittig und wird mit AI's beleuchtet. Die Neigung der Module haben im Lichkasten 5 Grad (siehe Bild) gegen das Riff. Aussen, also bis runter in den Sandbereich wird mit 40 Grad Linsen gearbeitet, die innere Reihen der AI-Module mit den 70 Grad Linsen, um das Licht im oberen Bereich des Riff bereits früh zu mischen. Ich denke auch das dies der richtige Ansatz für eine gute Ausleuchtung ist - jedenfalls mit unseren Modulen.

    Gruss, Marcel

    Hallo Rudi

    Wir beleuchten ein 120'er Becken mit drei AI Modulen die aber tief hängen (ca. 25cm über WO) und ein Standardkonfiguration (40/70) der Linsen besitzen. Würden wir die 40 Grad Linsen mit den 70'er ersetzen und die Module höher hängen, so würde ich gar meinen das zwei ausreichen. Aber mit drei hättest Du garantiert genug für Dein 130'er Becken!

    Gruss, Marcel

    Hallo Sven

    Natürlich ist die AI in den Massen kleiner als die Orphek, keine Frage. Aber mit dem mittig bin ich nur teilweise einverstanden. Die AI beleuchtet eine Fläche vom 90x90cm ziemlich gut aus. Wenn man es in PAR sehen möchte, dann schaut auf der Homepage nach. Zudem haben wir mit dem ehemaligen Orphek CH/AT/DE Vertreiber einen Test in einem grossen Becken gemacht und durften feststellen, dass ein einzelnes AI-Modul eine bessere Ausleuchtung ergab (alles andere war dunkel) als mit der Orphek. Zugegebenermassen war dies nicht mit der Atlantik. Wenn ich weiter die 40 Grad Linsen durch 70 Grad ersetze erhalte ich eine wesentlich bessere Ausleuchtung und diese reicht für nicht so lichthungrige Tiere (Acans bspw. wachsen auch mit wenig PAR sehr gut am Boden) am Boden immer noch sehr gut aus. Nehme ich nun zwei AI Module, so hat die Atlantik das Nachsehen bei Standardtiefen (bis 70cm) und bin immer noch um ca. 30 Watt unter der Orphek. Watt-Angaben sind für mich aber eh nichtig und erwähne dies nur im Zusammenhang mit dem Vergleich. Am Ende sind zwei Module ein bissle teurer als eine Atlantik, aber die Wiederverwendbarkeit und Flexibilität durch dessen kleinen Baugrösse, sind wesentliche Vorteile für mich und Leuchten mehr Fläche aus als eine Orphek. Zudem stimmt für mich das Spektrum der AI und die Steuerungsmöglichkeiten (neu mit dem Director für mehrere Becken zentral anwendbar) wurden mit neuen Technologien und Geräte realisiert, bei dem die Orphek immer noch weit hinter her hinkt - ein stufenloses Dimmen ist im Übrigen kein super Feature, sondern sehe ich heute als Standard an. Der gute Support durch AI und den Vertreiber in Europa sind für mich weitere Pluspunkte, die AI noch einmal zu wählen wenn ich müsste.

    Zum Thema PAR: Was Du hier schreibst ist falsch. Blaue LEDs haben mehr PUR welche im Rahmen der Photosynthese für die meisten, bzw. vieler Korallen (dessen Zooxanthellen/Algen) genutzt wird. Aber Du wirst garantiert weniger PAR messen/feststellen. Mach den Test und messe mal nur die Blauen LEDs mit einem Quantum-Meter (Apogee, besser noch mit einem LiCor) und dann nur die Weissen. Zum gemessenen Wert bei den Blauen kannst Du noch ca. 5-10% als Korrekturfaktor hinzurechnen.

    Ich möchte hier keine Schlacht anfangen über welche ist die Beste und welche nicht, ok! Jeder soll schlussendlich für mit seinem Favorit glücklich sein, wenn es auch die Korallen sind und die Technik lang genug aushält bevor was schlapp macht. Also lieber in gute Leuchten, von denen es ein paar gibt, investieren als in die Chinaware für 200 US$. Denn diese werden garantiert nicht lange leben. Fragt Henning (derjenige welche die PAR-Tests gemacht hat) wie lange bspw. die Apollo hielt und wie der Verlust nach einem halben Jahr war :winking_face:

    Lieber einmal kaufen und lange Freude daran haben als zweimal und sich immer wieder ärgern.

    Übrigens, diese hier ist auch interessant und die ersten Berichte sind sehr vielversprechend! Mal schauen wie lange es geht bis die in der EU erhältlich sind :winking_face: Das beste daran ist aber der Configurator mit dem ihr Eure eigene Leuchte zusammenstellen könnt und in Echtzeit diverse grafische Ergebnisse (CRI, Spektrum, PAR/Spektrum in versch. Tiefen etc. etc.) anschauen könnt.

    Gruss und viel Spass bei der Wahl der Qual auf dem LED-Markt :winking_face:
    Marcel

    Hallo zusammen

    Uwe: Hell heisst noch lange nicht brauchbar und ausreichend gutes Licht und stimme weiter Sven zu. In der Triton werden auch nur die bekannten LEDs verbaut die auch in anderen guten Leuchten verbaut werden. Also für diesen doch erheblich teuren Preis würde keine dieser Leuchten kaufen.

    Sven: Diese Messtabelle muss man doch ein bissle differenzierter anschauen (mal ungeachtet wie die Tests durchgeführt wurden). Eine die mehr weisse LEDs verbaut hat zeigt natürlich auch mehr PAR an als eine Leuchte die mehr Blaue LEDs aufweist! Zudem finde ich gerade das Gegenteil bei der von Dir genannten Leuchte der Fall. Stellt man bspw. die Werte mit denen der AI gegenüber, so schneidet diese nicht gerade gut ab, oder :winking_face: Mit 75 Watt bei der AI erhalte ich nahezu dieselben Werte und dies noch mit mehr blauen LEDs (im Verhältnis zu Weiss) als bei der Orphek Atlantik, welche mit 180Watt betrieben wird und im Verhältnis mehr Weissen besitzt als die AI. Die Orphek ist zudem optisch und im Gewicht gar nichts Schönes - ist mein persönlicher Geschmack!

    Die Vertex hat seit je her das Problem, dass diese zu viel Energie in Form von Wärme verliert und daher diese Werte relativ schlecht abschneiden. An der letzten Interzoo habe ich selbst kurz die Hände auf die Kühlelemente gelegt und musste diese sehr rasch (nach Sek.) wieder wegziehen - es wurde sehr heiss...

    Zudem wissen wir alle, hohe PAR-Werte ist nicht gleich viel nutzbares Licht!

    Ich gebs abschliessend zu, ich bin ein AI-Fän seit je her und es bleibt mein Favorit. Vor allem in der Flexibilität der Beleuchtungszonen durch die relativ kleinen Module, die Flexibiltät der nachträglichen Linsenanordnung und- Konfiguration (ohne Garantieverlust) UND zu guter Letzt weil wir nach über zwei Jahren keinen einzigen Ausfall hatten und die Module einen sehr geringen Verlust (bei sauberer Wartung) in der Intensität aufweisen, welches schlussendlich die gute und professionelle Verarbeitung unterstreicht. ich muss aber dazu sagen das unsere Module nie mehr als mit 80% liefen.

    Gruss, Marcel

    Hallo zusammen
    Dieser hier ist patentierter und langjähriger Hersteller eines solchen Mediums. Wie ich mich erinnern kann kommt dieses Medium ebenfalls in der Medizin in der Dialyse vor.Der Hersteller hat weiter eine Farbindikation für Schwermetalle was ich persönlich interessant finde.

    Nachtrag: Hab gerade gesehen das es sich wohl genau um diesen Filter handelt bzw. dieser Hersteller der Lieferant von Arcadia ist.

    Gruss Marcel

    Hallo Hans-Werner

    Absolut! Die Korallen sind ebenfalls als mögliche Konkurrenten zu betrachten, habe ich vergessen! Das wollte ich natürlich auch durch eine erhöhte Zugabe von Staubfutter erreichen. Aber auffällig zum Zeitpunkt der raschen Besserung, war nicht ein besser Stehen/oder Wachstum der Korallen (die standen und wuchsen schon gut), sondern mit der Zunahme der Kalkalgen zu sehen. Das wäre natürlich auch möglich indem man den Korallenbesatz bswp. erhöhen würde.

    Wie erwähnt, es interessiert mich weniger "Was", sondern "Das" wir das Problem so lösen konnten. Mit dem "Was" könnt Ihr Euch (Du/Armin/Kokott) gerne befassen :winking_face: Man muss aber nicht alles verstehen......ich jedenfalls nicht.....und das wird auch (zum Glück) nie der Fall sein.

    Gruss, Marcel

    Hallo Stefan

    Das ist nicht leicht zu beantworten, denn ich verwende fertige Spurenkomplexe nach der klassischen Balling-Methode (nach H.W einfach ohne NaCl-freiem Meersalz und nach Rezepturanleitung von Stefan Linder) und jeder Komplex kann anders sein in deren Konzentration. Zudem ist die Menge und Häufigkeit der WW, wie die Menge im Salz enthaltene Sr, auch ein zus. Kriterium. Das heisst, eine solche Zugabe ist jeweils immer auf ein Becken different zu betrachten und zu wählen. In unserem Spurenkomplex indem das SR enthalten ist, besteht aus Strontium/Barium. Die empfohlene Menge pro Liter ist in unserem Fall (!) 5ml/lt Balling-Lösung. Davon haben wir aber zu diesem Zeitpunkt nur ca. 40% zugegeben. Während der Zeit der Dinos lief das also schon so per Dosierpumpe und wurde auch nicht reduziert. Der Rückgang der Dinos konnte ich ab dem Zeitpunkt beobachten, wo ich zusätzlich angefangen habe, täglich weitere 0.2ml Komplex zu geben und habe es bis 0.5ml/lt täglich langsam gesteigert. Unser tägliche Verbrauch zu diesem Zeitpunkt war 0.2ml Strontium/Barium-Komplex (nicht zu verwechseln mit der Lösung die natürlich viel mehr war).

    Fazit: Da müsstest Du selbst herausfinden was Du Deinem Becken zugeben kannst. Aber wenn Du kein Kalkalgenwachstum hast, könnte das ggf. - als generells Aussage zu verstehen - ein Hinweis auf einen SR und/oder MG-Mangel sein. Aber gerade bei sehr hell beleuchteten Becken kann ich ebenfalls immer wieder feststellen, das dieses Wachstum teilweise sehr beschränkt ist - die Kalkalgen lieben eher dunkle/abgeschattete Stellen.

    Beim Staubfutter kommt es im Grundsatz nicht drauf an welche Du verwenden würdest. Wir haben einfach 12Stk. und setze einfach alle ein, weil wir so möglichst für alle etwas bereitstellen können. Aber im Grundsatz ist in den meisten Staubfutter eh immer plus minus dasselbe drin und trotzdem gibt es "leichte" Unterschiede in den Zutaten. Aktuell nehmen wir diese von TM, D-D, ReefPearls und ein schweizer Produkt, plus noch paar Andere. Die Aminos - die wir aber sehr vorsichtig verwenden - sind diese von Microbelift und dienen dazu, die Korallen auf die Füttzerung "vorzubereiten" (Ausfahren der Polypen/Tentakel). Das Multisanasol dient dazu um ein bissle Vitamine und Zucker für Bakis etc. beizugeben.

    Ich würde allerdings zuerst mal das Staubfutter weglassen (Die Zugabe erfolgt(e) bei uns auch deshalb weil wir niedrige Nährstoffe haben) und versuchen ein Kalkalgenwachtum hinzukriegen. Am Ende aber haben wir beides zusammen zugegeben. Aktuell füttern wir nur noch einmal die Woche dieselbe Menge Staubfutter. Diese Menge verteilen wir über VIER Becken.

    Wie gesagt, unser Grundprinzip war einfach der Aufbau aller möglichen Konkurrenten und/oder Fressfeinde zu fördenr. Was schlussendlich der Ausschlag für das Aus der Dinos war, wissen wir auch nicht, aber diese Massnahmen haben bei uns, und bei Anderen, faktisch zum Erfolg geführt, angefangen mit der Zugabe von Sr. Der effektive Grund interessiert mich aber weniger, Hauptsache das Becken, bzw. die Mikrofauna- und flora erhält dadurch ein sichtlich stabiles Milieu.

    Die Empfehlung die H.W macht haben wir auch versucht - wie auch alle Anderen die nun der Sache Herr geworden sind - allerdings bei uns hat das überhaupt zu keinem Erfolg geführt. Heisst aber nicht das dies, je nach Flagellat, nicht helfen könnte.

    Unsere Werte damals:
    - Po4, No3: 0.02, 0.05 (unter 1mg gem. M&N Test)
    - KH, CA, MG: 6.8, 380 - 440, 1280 - 1350
    - PH, Temp: 7.9 - 8.15, 24.4 - 25.5

    Und nochmals: Vergiss was alles immer über die chem. Keulen erwähnt wird, einfach NUR künftig die Finger lassen davon. Früher oder später kommt alles wieder umso heftiger zurück!

    Gruss, Marcel

    Hallo Stefan
    Wie sind denn Po4 & No3?

    Ich kann Dir nur sagen wie wir diese weggebracht haben,aber das natürlich kein Patenzrezept darstellt.Allerdings, und das kann Zufall sein, haben bereits zwei weitere in meinem Kollegenkreis das Problem genau gleich erschlagen können. Wir haben bis auf Chemie (das wir nie einsetzen würden) und Lichtreduktion so ziemlich alles versucht.Als sie nur noch im Sand waren haben wir damit gelernt zu leben.Plötzlich habe ich festgestellt das auch die Kalkalgen abnehmen und bin dieser Ursache nachgegangen.Durch den Ansporn das Wachstum der Algen zu fördern habe ich mich darauf konzentriert,möglichst viele mögliche Nahrungskonkurrenten zu fördern und die Mikrofauna noch mehr zu stärken.Durch Zugabe von Strontium habe ich ebenfalls bereits ein Rückgang der Dinos feststellen können.Durch eine wöchentlich 2-malige Zugabe von 12 versch. Staubfutter (plus 1 Deckel Aminos und paar Tropfen Multisanasol und das ganze mit Sewasser verdünnt und gemixt) waren Sie nach 1.5 Jahren Plage, binnen 1 Woche Geschichte.Wir haben also die Nährstoffe nicht gesenkt sondern angehoben und die Kalkalgen zum Wachstum gebracht.

    Aber bereits durch manuelle und vorsichtiger Zugabe von Sr, und stetiger Beobachtung der Korallen, gingen die Dinos zurück und Kalkalgen nahmen zu.

    Ich war auch sehr erstaunt dass meine Kollegen denselben Erfolg damit hatten.Trotzdem ist mit einer allfälligen Überdosierung von Sr nicht zu spassen!Wichtig dabei auch dass die anderen Werte (KH,Ca und vor allem Mg) in Ordnung sind, bzw. im Range liegen.

    Das ist meine Geschichte wie wir diese sehr schnell los wurden. Und wichtig.....Geduld und Ruhe bewahren und immer eines nach dem Anderen vorsichtig ausführen!

    Ach ja, mit der AI hat das überhaupt nichts zu tun.Wir fahren insgesamt 15 Module,verteilt über vier Becken mit untersch. Einstellungen, und können keinen Zusammenhang feststellen. Zudem kenne ich zich weitere Becken welche die AI's haben und keine Probleme mit der Sol Blue auftauchen.Allerdings haben wir zu Testzwecken eine Sol Blue mit einer Vega ersetzt und dort können wir feststellen, dass sich rote Cyanos scheinbar durch das rote Licht sehr wohl fühlen. Unter der Sol Blue sind keine Cyanos vorhanden.

    Viel Glück,das wird einmal wieder besser werden!Übrigens,seither haben wir niemals mehr wieder nur ein Hauch von Dinos gehabt - das sich aber rasch wieder ändern könnte.....

    Gruss Marcel

    Jürgen,
    Referenzlösungen ist schon fast Pflicht und bei uns sind es mind. zwei unterschiedliche.Wie lagerst Du die Reagenzgläser?Wir füllen diese immer unter Luftausschluss mit Osmosewasser und lagern diese deshalb so,um Ablagerungen am Glas bestmöglichst zu verhindern.Aber das reicht scheinbar nicht aus um plötzlich unerklärbare Werte zu erhalten.Bei Mg hatten wir mal in allen Becken (selbes Salz) ein stetig steigenden Wert obschon ,ausser beim WW,kein Mg hinzugegeben wurde.Darauf hin aber wir ein Tipp erhalten die Gläschen mal für paar Minuten in 3%er Salzsäure einzulegen.Danach sehr gut ausgespült und erneut gemessen.Siehe da,der Wert war erheblich gesunken und nachvollziehbar bei diesem Kalkalgenwachstum.Versuch dies auch einmal oder lass den Wert gegenmessen.Dies nur als weitere Möglichkeit um allfällige Fehlanzeigen,vor allem beim Hanna, zu vermeiden.Wir haben das von Milwaukee und haben immer ein sehr guten Umrechnungsfaktor (sehr nahe 1).Sogar Peter Gilbers war sehr erstaunt über die Ergebnisse am Messworkshop und da waren mehrere Milwaukees und ebenfalls ein Hanna vertreten.Beide Milwaukees waren beide sehr nah an Gilbers extra angefertigter PO4 Lösung.Ich verdächtige mal das Hanna bzw. eine fehlerhafte Charge der Pülverchen.

    Gruss Marcel

    Und warum soll das verständlich sein Joe? Aber lass stehen, es geht hier um eine konkrete Frage und nicht um die Philosophie anderer und erneut Diskussionen über das Thema zu starten - welches niemals ein Ende haben wird. Der Link ist nur als eine weitere Hilfestellung gemeint, nicht mehr und nicht weniger...und wohl um einiges besser als viele Andere das tun.
    Gruss, Marcel

    Hoi Stefan

    Mit dem Tip "Mit deinen Fridmani würde sich sicherlich auch ein Paar Pseudochromis springeri vertragen. Sie erzeugen einen schönen Farbkontrast." würde ich aber vorsichtig umgehen bei deiner Beckengrösse und dem einzelnen Fridmani. Ich würde davon abraten.

    Und ansonsten kannst Du ja mal auch mit dem Fishselector Deinen Besatz zusammen stellen/erweitern und erhälst damit eine Hilfestellung, welche Fische überhaupt in Dein Becken könnten und welche nicht.

    @Zwischenbemerkung: Ich bin eh erstaunt wie wenige hier im Forum (vor allem gerade von den Moderatoren) diesen Link nennen wenn es um solche Fragen geht!

    Gruss, Marcel

    Hallo hajo
    Das würde ich so nach unseren Beobachtungen nicht bestätigen.Das Zwergkaiser an Tiere gehen können ist ja bekannt und sollte man sich immer gut überlegen bevor man die Tiere einsetzt.In Bezug auf Muscheln konnten wir bei den Argis wie Putzerlippis feststellen,dass meist die blau gefärbten nicht sicher sind.Bei den Putzern vermuten wir dass sie wegen den weissen Pünktchenfärbung, die als möglicher Parasit angesehen werden,rangehen.Seit wir eine braun-gold gefärbte haben sind von beiden Arten keine Übergriffe mehr zu beobachten.

    Wie bereits erwähnt,mal die Muschel an einen anderen Ort setzen oder raus nehmen.Bei uns führte allerdings das Umsetzen damals bei der Blauen zu keinem Erfolg.

    Gruss Marcel

    Hallo Daniel

    Wir hatten mal ähnliche Probleme mit einem niedrigen PH-Wert und verliessen uns (leider immer und voller Überzeugung) auf die gut gewartete IKS PH-Sonde. Es brauchte ne ganze Weile bis wir die Sonde dann unter Verdacht hatten und haben den PH von zwei Freunden gegenmessen lassen und siehe da, alles war in bester Ordnung. Gemessen am Abend wurde vor der Gegenmessung jeweils zw. 7.6-7.8, morgens um 7.3. Mit den anderen Geräten erhielten wir abends einen Wert von 8.2 und morgens 7.9.

    Ein ähnliches Spiel hatten wir auch mit unserer Vollentsalzungsanlage (Ani/Kati Säulen), welche immer ein Wasser um PH 5 (anstelle ca. PH 7) ergab. Damals war das Problem das wir erstens das falsche Kationenharz (schwach anstelle stark basisch) vom Hersteller erhalten hatten und zweitens die Menge Harz für den Kationentauscher nur die Hälfte hatte, obschon bei diesem Harz immer das doppelte eingesetzt werden sollte.

    Vielleicht gibt Dir das weitere Hinweise zur Lösungsfundung.

    Gruss, Marcel

    Hallo Norbert
    Und sozusagen wartungsfrei ist sie auch noch.Über einem Jahr sind die zwei A200 nun bei uns im Einsatz und läuft immer noch wie am Anfang.Das heisst null Vibrationen und Geräusche - und das im Closed-Loop und ohne Entkoppelung.Heisst die Rohre sind direkt an der Pumpe.Es gab und gibt bis heute keine so gute Pumpe und wartet mal wenn die kleine A100 kommt.Alex wird da ein schmuckes kleines,aber kraftvolles Pümpelchen aus dem "Sack" zaubern.Sie sind nicht günstig, aber jeden Franken/Euro wert!Wir hatten auch Tunze und das ist ein Lüftchen dagegen.

    Gruss (aus den Tropen),
    Marcel

    Hallo Bill
    wir haben seit über zwei Jahren insgesamt 13 Sol Blue im Einsatz und seit gut einem Monat zu Testzwecken die Vega.Vorab kann ich sagen,dass bei der Vega durch die roten LEDs die plakativen Farben besser sind als bei der Sol.Die Hystrix bspw. ist sehr stark pink gefärbt.Trotzdem würde ich nach dieser Zeit sagen dass ich mich weiterhin für die Sol entscheiden würde. Da gibt es einige Punkte die gegen die Vega sprechen:

    1) Die Vega wird rasch sehr warm - es wurden schliesslich auch niedere Kühlelemente montiert um sie flacher zu machen
    2) Der Controller muss mittels USB Adapter fix an den Strom angeschlossen werden weil die Vega die Kommunikation nur noch per WLAN zulässt.Man kann den Controller nicht mehr mittels langem Kabel an einer Leuchte für die Stromversorgung anschliessen was ich persönlich besser finde.
    3) Man hat zu Lasten des Blaubereichs grüne und rote LEDs eingesetzt dessen Farbbereich für die meisten Korallen unwichtig sind und wenig bis gar nicht für deren Photosynthese nutzen.Beim Rot mache ich aber eine Klammer auf weil hier der Farbbereich eingesetzt wird welcher von Korallen genutzt werden kann.Der Bereich darunter ist eher für höhere Algen interessant und generell gilt es vorsichtig mit Rot zu beleuchten (ausser Du betreibst ne Hanfplantage ;-)) Grün würde ich gar nicht einsetzen.
    4) Trotz grüner und roter LEDs hast Du,sofern Du mal beide Spektren anschaust,mit der Sol generell ein besseres Spektrum, trotz zusätzlicher Deep Blue welchen dessen Bereich um 420nm hat.Ausnahme ist hier nur der gezielte rote Peak welcher die Sol nicht hat.
    5) Die Vega besitzt keine unterschiedlichen Linsen mehr.Alle Optiken haben 80 Grad was zwar einen breitere Streuung zur Folge hat,aber Einbussen mit sich bringt für tiefere Becken.Bei der Sol hast Du,je nach Beckenaufbau die Möglichkeit,die 70 und 40 Grad Linsen nach den Gegebenheiten des Riffs neu zu ordnen-Das ist bei der Vega nicht möglich.
    6) Durch den Einsatz weniger LEDs werden meiner Meinung nach nicht weniger Module als bei einer Sol benötigt.
    7) Schlussendlich haben wir bis jetzt keinen wesentlichen Unterschied im Korallenwachstum gesehen.Im Gegeteil,die Enzmann scheint weniger Wachstum zu zeigen gegenüber der Enzmann unter der Sol und gleichem Becken.Es ist aber ggf. noch zu früh um finale Aussagen machen zu können

    Das sind nur einige Punkte die mich dazu bewegen die Vega nicht zu kaufen.WLAN und die Verwendung der kommenden AI Director Plattform zur Steuerung der Module ist auch mit der Sol mit einem kleinen Zusatzgeld (Beschaffung WLAN Adapter) .

    Gruss Marcel

    Hallo Jörg

    Hut ab, sehr gut geschrieben und bin absolut Deiner Meinung! Sind wir ehrlich....Schaut man sich mal all die publizierten Messergebnisse in den Foren an - mal abgesehen von möglichen Messfehlern etc - so ist meist fest zu stellen, dass dieses Verhältnis meistens nie getroffen wird und teilweise erheblich aus dem "Raster" des vielfach erwähnten Verhältnisses fällt. In der Praxis erlebe und sehe ich aber viele Becken die sehr gut laufen, trotz Werten die eigentlich im Verhältnis zueinandner um ein Vielfaches überschritten wird. Muss man sich nun Gedanken machen wenn bspw. 3mg/lt. NO3 und 0.05mg/lt PO4 herrscht, aber das Becken nie besser lief, obschon ein 60:1 herrscht?!

    Schade konnte ich nicht an Deinem Vortrag in Völs teilnehmen, aber "Who knows?", vielleicht machst Du ja mal ein Gastbesuch bei uns in der Schweiz.

    Gruss, Marcel

    Hallo (?)
    Drei der AI Sol Blue reichen absolut aus für Dein Becken. Häng sie mindestens 35-40cm über WO dann passt das sehr gut.Je nach Riffaufbau würde ich überlegen die 40 Grad Linsen in die vier Ecken zu nehmen.
    Gruss Marcel

    Hallo Jens

    Kauf Dir für paar Euronen den neuen Controller (gerade ist die neue FW v2.0 rausgekommen) und dann hast Du Ruhe mit dem "Gefummel" :winking_face: Von insgesamt vier Controller die wir hatten waren zwei ebenfalls so drauf wie Deiner. Seither gibt es aber für diesen ein FW-Update mit welchem Du die Knopf-Sensibilität selbst einstellen kannst und damit das Problem grösstenteils lösen konnten. Aber der Neue ist super und das Gefummel ist seither Geschichte.

    Dies nebenbei.....

    Gruss, Marcel

    Hoi Alex
    Beeil Dich,wir warten schon lange darauf unser neuen Würfel (80x80x70-80cm) mit zwei A100 für das Closed Loop zu verwenden.Komm rück ein paar Fotos raus,Pleeeeeeease, Du hast uns lange zappeln lassen,da müssten ein paar drin liegen.Der Fotograf ist ja schon längst wieder weg und sie liegen doch schon auf Deinem PC :winking_face:
    Gruss Marcel

    Hallo Corinna
    Ja, Du hast recht, das war ein bissle zu unklar bzw. ein zu allgemein und zu "starres" Statment meinerseits - SORRY!

    Aber es ist bis heute meine Erfahrung da ich, wie auch viele andere Aquarianer, gerade solche von Dir genannten Tiere halte - vor allem Garnelen - und da wirds dann schon schwierig. Du kennst ja auch die Diskussion mit den Flohkrebsen und auch diese kann man als weitere "Ab-und-An-Fressfeinde" mit auf die Liste nehmen. Ich konnte es ausser in den Zuchtbecken (für die Schnecken) aber auch noch nicht direkt beobachten das Flohkrebse an die Laichschnüre gehen - aber zu diesem Zeitpunkt schlafe ich ja auch meist tief und fest :winking_face:
    Gruss, Marcel

    Hallo zusammen
    Wir haben extra mal unsere Schnecken tagsüber in den Sand reingesetzt um zu schauen was unsere Kanarienlippis anstellen.Sie sind cm nah an denen vorbeigeschwommen und haben die Schnecken nicht mal gross beachtet.Auszuschliessen ist das allerdings nie und ich würde da eher Bange haben bezüglich Einsiedler oder Krabben.Gelege haben allerdings keine Chancen im Becken mit unterschiedlichem Fischbesatz und Anderem zu überleben.
    Gruss Marcel

    Jens,
    Dann hast Du entweder eine arschkalte Temp. Im Wohnzimmer (damit meine ich ca. 19-21 Grad) durch zu wenig Heizen,oder eine sehr schlecht isolierte Wohnung.
    Bei uns heizen wir auf eine Zimmertemp von 24 Grad und die Becken haben alles zw. 24.5 - 25.5 Grad im Winter und im Sommer zw. 25.5- 27 Grad .Eine gut isolierte Wohnung macht für Sommer und Winter enorm viel aus. Bei uns mussten noch niemals ein Heizstab eingesetzt werden. Beleuchtet werden alle Becken mit LED.

    Bei uns kommt ein erhöhen der Heizung auch günstiger als mit Heizstäben und zudem ist es noch wohlig warm was wir sowieso bevorzugen. Ich weiss, die Deutschen sind arme ..... was die Strompreise angeht, da sind wir hier in CH schon besser dran.

    LG Marcel

    Hallo Armin

    Ich weiss nicht was Du unter "ausgereifter" meinst, aber wenn Du das Messergebnis meinst, dann ist das Söll weit weg von dem was das Milwaukee misst. Und diese Differenz von 0.01mg/lt mit dem Milwaukee wurde mit zwei untersch. PO4-Referenzen (von Peter) und Milwaukee-Geräten gemessen.

    Weiter wurde das Söll in erster Linie für den Schwimmbad und Teichbereich, wo andere Toleranzen herrschen und dort auch ok ist, aber im Meerwasserbereich nicht geeignet. Das sind einfach unsere Erfahrungen und die Ergebnisse die wir so messen können wie das die meisten Aquarianer tun, also mit den dazu Verfügung stehenden Mitteln.

    Über die Anschaffungskosten und wiederkehrende Kosten des Söll möchte ich erst gar nicht darauf eingehen, denn die sind, wie bereits in diesem Thread schon genannt wurde, viel zu hoch!

    Gruss, Marcel

    Hallo Armin

    Wir hatten die Vertretung des Söll Aqua-Check bei uns vor Ort, haben alle Tests gleich durchgeführt mit dem Herrn und die Ergebnisse/Unterschiede sind für unser Hobby eigentlich zu hoch/gross ausgefallen - Du scheinst ja ein anderes Ergebnis zu erhalten? Ist as nur bei PO4 der Fall?

    Zum PO4 kann ich nur sagen, das der Milwaukee zum grossen Erstaunen sehr gute Ergebnisse liefert - das musste sogar Peter Gilbers zugeben :winking_face: Bei seinen zwei, eigens für den Worskhop hergestellten PO4-Referenzen, hatten wir jeweils ein Messunterschied von 0.01mg/lt.

    Gruss, Marcel

    Hallo Peter
    Vorerst bin ich ganz der Meinung von Armin,das Licht reicht mit 300W gut für dieses Becken aus.Klar ist,je mehr umso mehr Reserve und ich stimme Dir zu,dass dadurch eine geringere Belastung der LEDs sich positiv auf die Lebensdauer auswirkt. Weiter kann ich Dir bezüglich Kringeleffekt nur bedingt zustimmen, bzw. Du solltest, wenn Du schon darauf ansprichst,alle Fakten nennen.Matchentscheidend ist stärke der Oberflächenbewegung für einen nervösen oder angenehmen Kringeleffekt.

    Ob (Deine) Emitter eine bessere Ausleuchtung, gegenüber gleichmässig und über eine grössere Fläche verteilten LED,erzielen ,lass ich mal so im Raum stehen.

    Noch wass zu den ewigen Wattangaben die immer noch genannt werden.Wir fahren hier etliche Becken in der Schweiz die 0.3-0.5Watt/lt. Haben und sich die Korallen auch bis zu einer Tiefe von 90cm immer noch sehr wohl fühlen und Wachstum zeigen.Die Becken fahren deren LEDs auch nur bis max 85% Prozent,haben also noch ausreichend Reserve wenns denn nötig wäre.Wenn die nötigen Spektren, vor allem im blauen, grün (bis ca. 550nm) und der für die meisten SPS (ausser die meistem Tischacros) weniger wichtige rote Bereich (ca. Um 670nm) gut abgedeckt sind, dann kommt man sogar mit 0.3 Watt gut zurecht. Korallen haben sich in der Natur auf das PAR-schwächere blaue Licht bestens angepasst und dieses Spektrum gilt es möglichst lückenlos, und in gleich hoher Intensität ,unseren Korallen anzubieten. Was (noch) leider am LED-Himmel bzw. An spektralen Anteilen fehlt, aber mit heutigen LEDs, auf Grund derer schwachen Leistung und höherer Wärmeentwicklung , immer noch nicht ausreichend abgedeckt werden kann, ist der Bereich zw. 390-420nm. Heutige UV-LEDs oder aber auch als Actinic bezeichnet, sind aktuell nur für unser Auge ausreichend.

    Gruss Marcel

    Hallo mitenand
    Wichtig dabei ist doch das es abwechslungsreich ist,egal ob Trocken oder Frostfutter und dann hat man auch gute Chancen auf gesunde Fische,auch ohne Vorbeugung gegen Krankheiten wie bspw. mit UV.Wir essen schliesslich (als Schweizer) auch nicht gerne jeden Tag Fondue :winking_face: Wir haben aktuell ca. 20 versch. Futter und füttern 3 Mal täglich (immer jeweils zweimal Granulat und Flocken) und abends Frostfutter (meist 3 untersch. Sorten)).Und wenn das System bzw. die Biologie passt dann finde ich bleibt der Nährstoffeintrag auch im Rahmen und sonst gibt es heute ausreichende Möglichkeiten (eigentlich schon viel zu viele) die Nährstoffe in den richtigen Bereich zu bringen.

    Von Futter wie Bananen, Salat,Gurken und was alles noch so verfüttert wird halte ich gar nichts davon.Warum?Existiert das auch in der Natur bzw. unseren Meeren - Nein!

    Gruss Marcel