Entschuldigung für die provokante Überschrift.
Wir haben uns ja alle über Meerwasserfische im Süsswasser aufgeregt.
Aber zumindest die Händler in meinem Umkreis (Zoomax Mannheim, Kölle Zoo Ludwigshafen) hältern alle Tiere (auch die "Niederen") bei einer Dichte von 1,020 (25°C), zumindest zeigt das meine Spindel an wenn ich im Transportwasser nachmesse.
Das bedeutet, das ich trotz vorsichtiger Akklimatisierung über 4 Stunden immer wieder Verluste von Garnelen, Seeigeln und Schnecken habe, wenn die Tiere dann in mein Becken wandern (Dichte 1,024).
Weiss jemand wieso die so geizig mit Meersalz sind? Geht es um die Kosten oder um die Bekämpfung von Fischparasiten durch Senkung des Salzgehalts (s. Meerwasseraquarianer 3/99). Ich gehe mal davon aus dass die Becken für Fische und Niedere Tiere Teil des gleichen Wasserkreislaufs sind.
Immerhin erfreulich, dass die Garnelen & Co. Wochen und Monate bei dem niedrigen Salzgehalt im Händlerbecken ausharren, um dann bei mir prompt abzuleben. (DenTieren die das Umsetzen überleben gehts übrigens gut und die üblichen Wasserwerte (Salifert) sind im Normbereich bzw. nicht nachweisbar.)
Vielleicht können die Händler im Forum mal kommentieren wie sie es machen.
Grüsse,
Martin
