Grade Nachrichten geguckt und wieder den Rechner an gemacht.
Dank "Findet Nemo" und Salzwasserfische im Süßwasser gibt es wieder was tolles ![]()
Leuchtfische, ja ihr habt richtig gehört, Anemonen mit Zebrabärblinge gekreutzte Fische, Stichwort "Fischindustrie"
Genmanipulierter Leuchtfisch als Haustier?
GloFish
Ein leuchtender Fisch soll das erste genmanipulierte Haustier der USA sein. Ab Januar ist der unter dem Markennamen GloFish angebotene Süßwasserfisch für fünf Dollar in amerikanischen Tierhandlungen erhältlich, berichtete die Los Angeles Times am Samstag. Umweltschützer fürchten, dass bald weitere genveränderte Haustiere auf den Markt kommen könnten.
Bei GloFish handelt es sich um einen tropischen Zebrafisch, der zusätzlich die Gene einer Seekoralle trägt. Während normale Zebrafische schwarz-silber sind, soll der manipulierte Fisch schon bei geringstem Lichteinfall in grellem Rot leuchten, erklärt die Züchterfirma Yorktown Technologies in Austin.
Die genetische Veränderung führe dazu, dass der Fisch Licht speichere und längere Zeit ausstrahle. Sogar ultraviolette Lichtstrahlen brächten das Tier zum Leuchten. Nach Angaben des Unternehmens bringt die Genmanipulation keine Gesundheitsschäden für die Zebrafische mit sich.
Um den Verkauf des Leuchtfisches doch noch zu verhindern, haben laut Los Angeles Times verschiedene Verbraucher- und Umweltorganisationen einen Beschwerdebrief an die Gesundheitsbehörde FDA geschrieben, die die kommerzielle Entwicklung von genmanipulierten Tieren überwacht. Die Kritiker befürchten, dass nach dem GloFish weitere genmanipulierte Tiere auf den Markt kommen, wenn der Verkauf nicht gestoppt wird. In Freiheit gelangte Gen-Tiere könnten dann das ökologische Gefüge durcheinander bringen. Die FDA sehe jedoch bisher keine Gründe einzuschreiten, schreibt die Zeitung.
Ursprünglich wurden die Leuchtfische von der National University in Singapur entwickelt, um Umweltverschmutzungen in Gewässern zu ermitteln. Eine frühere Form der manipulierten Fische hat sich nur dann verfärbt, wenn das Wasser, in dem sie schwamm, Giftstoffe enthielt. Später hat sich Yorktown Technologies die Verkaufsrechte für die Fische gesichert und sie weiterentwickelt. Außerhalb der USA werde das Haustier aus rechtlichen Gründen nicht erhältlich sein, so das Unternehmen.

