Hallo Forum
Ich bekommen hier immer wieder mit das manche sehr emotional mit dem Thema Tot von Fischen umgehn.
Bei mir ist es so das wenn ein Fisch stirbt, mir das zwar unheimlich stinkt aber es halt doch kein Vergleich ist wenn z.B. ein Hund stirbt.
Mich würde interessieren wie ihr da reagiert und damit umgeht. Weil ja hier zur Zeit viele solche Themen diskutiert werden.
Die Meinung der Öffentlichkeit ist leider das Fische halt Fische sind. Drum wird sich auch ein Nichtaquarianer kaum über Praktiker aufregen.
Gruß Frank
Reaktion aus gestorbene Fische
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Frank Mohr -
3. Juni 2002 um 17:00
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Zitat
Original von Frank Mohr
...
Drum wird sich auch ein Nichtaquarianer kaum über Praktiker aufregen.
Gruß FrankWenn Du dich mal nicht täuschst.
Dieselben Leute, denen es völlig wurscht ist, wie
ihre Fischstäbchen gefangen und verarbeitet werden,
regen sich seltsamerweise unheimlich über Menschen auf, die die armen Fischchen ins Aquarium sperren.... -
tag frank,
wenn ein hund üblicherweise stirb, ist dass meistens nach über einem dutzend jahren unter der aufopferungsvollen pflege seines herrchens oder frauchens.
wenn sich hier emotional mit dem tod von fischen auseinandergesetzt wird, geschieht dies fast ausnamlos
unter dem aspekt, dass immer wieder lebewesen/wirbeltiere, die als besonders heikel gelten, für 'haltungsversuche' herangezgen werden - so nach dem motto: wird schon klappen.komischerweise braucht der 'fischehändler' einen nachweis, damit er dir wirbeltiere verkaufen kann.
halten darf sie dann aber jedermann ohne sachkunde nachweisen zu müssen. (grübel-grübel)
der übliche bundesbürger ist dumm.
zumindest was sachgebiete angeht, von denen er keine ahnung hat.
damit bin ich eingeschlossen.
es fällt schon dem üblichen, erfahrenen sporttaucher nicht oder kaum auf, wenn dieser an riffen taucht, die grosse ankerschäden aufweisen.
wenn uns als riffaquarianer schon die tränen in den augen stehen, sagt dieser blos: wieso kaputtes riff, war'n doch viele bunte fische da - prima tauchgang.
mich ärgert jeder verlusst eines fisches aber auch hier kommt im laufe der jahrzehnte eine gewisse trägheit zum
vorschein und ich muss immer an mir arbeiten, um das wirbeltier fisch nicht als verbrauchsartickel anzusehen.soweit,
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Tja Stefan,
wenn ich mir manche Hunde und Katzen so anschaue, komme ich immer wieder zu der Überzeugung, daß wahrscheinlich mehr Tierquäler in Tierschutzvereinen sind, als in Aquarien- und Terrarienvereinen.
Gut gemeint ist halt noch nicht gut gemacht.
Ist unwissentliche Tierquälerei nicht verwerflich?
Ist zu tote mästen bei Haustieren artgerechte Haltung?
Mit welcher Berechtigung rekrutieren sich gerade aus diesen Reihen die Gegner der Exotenhaltung?
Wir haben zumindest eine Ahnung, dass wir nicht alle Pfleglinge hundertprozentig Artgerecht halten können.Polemische Grüße
Hans-Werner
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Hallo Hans-Werner,
solcher Polemik kann ich mich vorbehaltlos anschließen !
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Tja, da zeigt sich der Widerspruch per se,
auf der einen Seite soll alles detailliert gesetzlich geregelt werden, auf der anderen Seite kann man machen, was man will...
hängt halt auch von der Lobby ab...Ich kenn Leute, die ernähren ihre Katzen vegetarisch....
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Hmm...ja, Stefan,
war da nicht auch etwas in dem Gesetzentwurf, das Haustiere irgendwie ausnahm, von einem Befähigungsnachweis??
Landwirte und Haustierhalter dürfen also ihre Tiere (meist Säugetiere!) halten wie sie wollen? Ganz ohne einen blassen Dunst, wenns sein muß?
Ist bei domestizierten Tieren eine artgerechte Haltung nicht möglich? Ist diesen Tieren die Leidensfähigkeit schon weggezüchtet worden?
Gute Lobbyarbeit!Lasse mich gerne eines Besseren belehren!
Hallo Ralph,
schön, daß wir einer Meinung sind!
Grüße
Hans-Werner
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Hallo zusammen
Ich meinte mit dem posting das ich mich schon dabei erwische das ich da Unterschiede mache, was für ein Tier stirbt. Auch ärgere ich mich mehr über den Tod einer teueren aus über einen ehr billigeren Fisch. Hoffe das das nicht verwerflich ist. Habe ja beim Thema Eingewöhnung auch gelesen das sich mancher bei teuren Fischen da mehr Mühe gegeben hat.
Drum wird man bei normalen Menschen (Nichtaquarianern
) da an der Meinung: Ein Fisch ist halt nur ein Fisch. nichts ändern.
Gruß Frank -
Zitat
Original von Hans-Werner
Hmm...ja, Stefan,war da nicht auch etwas in dem Gesetzentwurf, das Haustiere irgendwie ausnahm, von einem Befähigungsnachweis??
Landwirte und Haustierhalter dürfen also ihre Tiere (meist Säugetiere!) halten wie sie wollen? Ganz ohne einen blassen Dunst, wenns sein muß?Grüße
Hans-Werner
Ich glaube, gewerbliche Betriebe wie die Landwirtschaft sind nicht ausgenommen - aber als privater Tierhalter kannste leider machen was du willst. Wobei hier Unterschiede bestehen - bei Tieren, die häufig gehalten werden (Hund, Katze, Süsswasserfische...) ist die Lobby (sprich Wählerschaft) größer. Also statuieren wir das Exempel an der Minderheit - das ist einfacher, erfolgversprechender und populärer.

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Hallo Frank,
ich denke es ist ziemlich normal, dass die meisten Menschen sich in die Mitte ihres Weltbildes stellen. Demnach gibt es dann eine Rangordnung des Mitgefühls: Familie, Stadt, Land, Religion/Rasse, Rest der Menschheit, Tiere mit "Gesicht", Tiere mit Fell und der Rest mit Schuppen, Schleim oder mehr Beinen kommt am Schluß.
Auch in gebildeten Kreisen geht man glaube ich davon aus, dass "niedere Wirbeltiere" eine geringere Leidensfähigkeit haben als etwa die Säuger.
Irgendwie denke ich, dass auch unter Aquarianern die Größe und damit auch der Preis eine Rolle spielt. Wer traut schon dem kleinen Guppy ein ähnliches Leiden, wie einem Großkaiser zu? Beides sind Fische. Der Guppy stirbt halt wesentlich unauffälliger.Grüße
Hans-Werner
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