Hallo Marc!
ZitatAber wenn es zu deiner Gewissensberuhigung beiträgt möchte ich dir das nicht ausreden.
Du hast mein Posting entweder doppelt so schnell gelesen, wie es sinvoll gewesen wäre oder es nicht richtig verstanden. ![]()
Mein Gewissen muß ich nicht beruhigen! Beruhigen müssen offensichtlich aber viele andere, wenn ich hier scharfe Reaktionen auf die Postings mancher aufkommen (ich meine frühere Threads, z.B. den "Drückerfisch-Thread"). Und zwar scheinen das diejenigen zu sein, die andere scharf maßregeln.
Die Worte Paracelsus´ lassen sich in jeden Lebensbereich übertragen! Wenn man nicht mit Maß oder Verneunft handelt, ist das genau so, als würde man etwas überdosieren und es würde schädlich wirken.
Das Problem ist heutzutage leider, daß in unserer Konsumgesellschaft vielen Menschen jedwedes Maß abhanden gekommen ist. Und das setzt sich halt auch in deren Hobbies fest. Gerade habe ich ein Posting gelesen, in dem ein Besitzer eines 60x30x30 cm-AQs die Liste der darin gehaltenen Fische aufzählt um sich dann von anderen die Bestätigung zu erbitten (so kam es mir jedenfalls vor), daß dies so oK sei. Und die Liste war nicht kurz.
ZitatWie auch immer du "Artgerecht" definieren möchtest, ich denke nicht das du eine Definition findest die Aquarienhaltung Artgerecht macht.
Natürlich ist es schwer bis unmöglich, wie Du ja auch schreibst, eine sinnvolle Definition zu finden. Ich denke, daß wir diese aber nicht suchen müssen, die gibt es nämlich schon: Artgerecht ist es, wenn wir die Fische im Meer lassen! ![]()
Ich denke, daß wir uns alle nicht artgerecht verhalten, egal ob wir einen P. imperator nun in 500 oder 5000 Litern schwimmen lassen!
ZitatIch möchte hier niemand sein Hobby madig machen aber aktzeptieren müsst ihr die Fakten schon auch wenn es weh tut.
Tut nicht weh! Ich bin mir im klaren darüber, daß ich meine Tiere nicht in dem Sinne artgerecht halte, wie ich artgerecht definiere. Damit kann ich solange leben, wie ich den Eindruck habe, daß es meinen Fischen (und niederen Tieren und anderen) gutgeht. Wenn die Fische wachsen, keine Hungergestalt haben, nicht ängstlich sind, nicht nervös durch das Becken schießen, kein Krankheiten haben, untereinander friedlich sind, sich evtl. sogar fortpflanzen, dann muß ich ja wohl etwas richtig machen bei der Pflege, und damit kann ich dann leben.
Fazit: Man sollte seine Handlungen immer durchdenken und sich auch selbst kritisch prüfen. Womit wir wieder bei Paracelsus sind.
Gruß,
Michael
