Futter ins Riff einbringen !!

  • Hi all,

    ich hatte mir mal was überlegt.

    Ich dachte mir evtl. zur Fütterung der Tiere mehrere kleinere Rohre von unten in das Becken zu legen (vielleicht 20mm durchmesser oder sogar kleiner). Diese wollte ich dann im Becken an unterschiedlichen Stellen irgendwo im Aufbau verstecken. Dann wollte ich wechselweise darüber die Tiere füttern. Das ganze sollte dann mit einer schwachen Pumpe ins Becken gebracht werden.

    Ich denke mir das es sicher interessant ist wenn die Tiere so immer von einer anderen Stelle direkt aus dem Riff gefüttert werden. Auch könnte man durch einen Auslass in Bodennähe die Tiere am Boden gezielt füttern - oder Plankton auf diesem Wege vielleicht sogar regelmäßig aus der ein oder anderen Ecke strömen lassen.

    Wenn man das geschickt einsetzt könnte das vielleicht noch anderen nutzen bringen.

    Ich hatte auch schon überlegt das über den Zulauf der Strömungspumpen zu machen. Aber so wie oben beschrieben ist das evtl. besser.

    Ist das eher eine sinnlose Spielerei oder würdet ihr sagen das es evtl. Sinn macht soetwas zu bauen ?

    Hat einer Ideen für eine technische Umsetzung ? Schließlich muß das Futter ja erstmal in den Kreislauf eingebracht werden. Ich dachte da z.B. an eine Pumpe mit Filtertopf. Statt Filtermaterial wird dort Futter hinein gegeben welches dann in das Riff gespült wird. Natürlich immer nur soviel wie gerade gebraucht wird. Ich müßte also wie bei einer normalen Fütterung mehrmals am Tag dort etwas Futter einbringen.

    Vielleicht habt ihr ja eine einfachere Lösung dafür ! (klar, das Futter von oben reinschmeißen) :grinning_squinting_face: das meine ich aber nicht :winking_face:

    Es geht mir nicht darum etwas zu automatisieren oder Arbeit zu sparen. Ich stelle mir einfach nur vor das soetwas eine gute Idee sein könnte. Da mein Becken noch in Planung ist könnte man sowas gleich mit einplanen.

    Was spricht dagegen ? Wie das oftmals so ist - man kann nicht immer an alle Nachteile denken.

    .

  • hmm,

    ich merke schon ich bin mit meinen Visionen der Zeit ein wenig voraus :grinning_squinting_face:

    nee, kleiner Scherz. Ich dachte mir das es einfach schöner aussieht wenn z.B. die Fische zur Fütterung ans Riff gelockt werden als wenn sie alle an die Oberfläche schwimmen wenn ich das Zeugs von oben rein schmeiße. Die Fische wirken dann nicht so "abgerichtet". Wenn das Futter wechselweise aus dem Riff kommt (vielleicht an 6-8 Stellen) dann wirkt das natürlicher. Sie können sich nicht darauf einstellen - und sie kommen nicht schon gleich an die Frontscheibe geschwommen weil sie Futter erwarten obwohl ich nur am Becken vorbei gehen möchte. Ob das nun natürlicher für die Tiere ist will ich mal dahingestellt lassen.

    Man könnte z.B. Filtrierer oder andere Tiere direkt versorgen. Bodenlebende Tiere die vielleicht schlecht was abbekommen (weil wenig unten ankommt) versorgen indem man das Futter in Grundnähe einbringt und muß vielleicht nicht mit ner Zange oder Pipette in das Becken eingreifen.

    Ganz toll (aber kaum zu verwirklichen) wäre es wenn man auch noch irgendwo mitten im Riff von unten ein paar Algen "wachsen lassen" könnte für die Pflanzenfresser anstatt sie vorne mit einer Klammer an die Scheibe zu kleben. Das stell ich mir aber zu kompliziert vor (zumindest ohne alles Naß zu machen).

    Das muß natürlich technisch einigermaßen durchdacht und vor allem möglichst wenig zu sehen sein. Festsitzende Tiere müßen dann natürlich so eingebracht werden das sie auch davon profitieren usw. usw. Das ganze ist natürlich am einfachsten zu machen wenn das Becken noch in der Planung ist.

    Mal abgesehen von dem Nutzen den viele immer gleich erwarten (der für mich nicht an 1. Stelle stand bei der Idee) fand ich das einfach mehr oder weniger "schön".

    Das sind eben so die Dinge über die ich mir Gedanken mache solange noch nichts gebaut ist.

    Das die meisten hier schon längst eine eingespielte vorgehensweise haben um ihre Tiere zu füttern ist mir auch klar. Soll ja nur mal so ein Gedankenspiel sein.

    Dein "Unverständniss" (wenn ich den Smiley so deuten darf) für die Idee hat mich doch etwas verwundert - zumal ich im 1. Posting schon schrieb was ich mir in etwa dabei gedacht hatte.

    .

  • Hallo Manfred!

    Die Fragenminimierung ist dir gelungen! War bloß eine Frage von Brombeere! :grinning_squinting_face:

    Vielleicht liegt die fehlende Einsicht daran, dass du eher etwas Reales vorschlagen müßtest. In der Art "ich könnte mir diese Lösung für die Praxis der Fischfütterung vorstellen".
    Es ist für meinen Geist einfach zu abstrakt zu erklären im Becken einfach irgendwelche Rohre anzubringen und dann dort zu füttern.
    Und ich soll mir dann überlegen wie ich es mache.
    Aber vielleicht findest du ja einen "bastlerischen Geist" hier (ich zähle mich da mit Sicherheit nicht dazu mit meinen zwei Linken. :frowning_face:

    Bin schon gespannt.
    P.S.: Versuche es mal mit einer Zeichnung wie du dir das den vorstellen würdest und lass sehen!

    Servus,
    Peter

  • Hallo Manfred,

    ich wollte Dir Deine Idee nicht kaputt fragen, sorry, falls das so rüber kam.
    Okay, irgendwie ist es für mich tatsächlich etwas "unverständlich", denn meine Fische jagen dem Futter schon hinterher. Ich lasse die Pumpen beim füttern an und gebe das Futter direkt in den Pumpenstrahl. Da meine Fische auch kein Trockenfutter fressen, gibts auch nix, was nur auf der Oberfläche rumschwimmt. Das Futter verteilt sich auf diese Art jedenfalls innerhalb von Sekunden im ganzen Becken, auch im Riff und in Bodennähe. So bekommt jeder was ab und muss sich auch kümmern, um es zu fangen.
    Klar kommen die Fische zuerst an die Scheibe, wenn es Futter gibt. Manche hüpfen mir sogar fast in das Sieb, noch bevor das Futter im Wasser ist. Nach Beginn der Blaulichtphase am Abend wird die Tubastrea gefüttert. Sobald also die helle beleuchtung aus ist, setzt sich mein Korallenwächter auf die Tubi und wartet auf die Fütterung. Okay, ist nicht gerade so wie in der Natur, aber ich bezweifle, dass die Fische darunter leiden. Zeigt zumindest, wie anpassungs- und lernfähig sie sind.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Kathrin

    Wie gesagt fand ich es einfach nur mal schön das so zu machen ohne den Anspruch auf "die Idee des Jahres" damit zu erheben. Das es auch anders geht ist mir klar. Sicher mag das nicht wirklich Sinnvoll sein vor allem wenn man den Aufwand bedenkt den jede Fütterung mit sich bringen könnte.

    So wie die Fütterung bei dir aussieht habe ich das selbst übrigens noch nicht gesehen. Das liegt daran das ich bisher nur einmal ein Süßwasseraquarium (150x50x50) hatte - vor vielleicht 15 - 16 Jahren. Seither hatte ich kein Aquarium mehr.

    Vielleicht solltest du mich als totalen Anfänger sehen, dann wunderst du dich vielleicht nicht mehr über meine Ideen :grinning_squinting_face: und erklärst mir dann (wie im letzten Posting) warum du das anders siehst.

    Peter

    Naja, eigentlich sollte das ganz simpel ein paar Bohrungen im Boden sein (eben ein paar mehr als üblich). Da sollten dann eben ein paar Rohre dran die irgendwo im Riff münden. Vielleicht kann man sogar gleich die LS daran festmachen oder so. Dann von unten einen Pumpe dran die irgendwo das Wassser aus dem Becken saugt und dann über die Rohre das Futter im Becken verteilt. Natürlich mit ein paar Schiebern damit das Futter nicht überall - und nicht immer an der gleichen Stelle heraus kommt. Also gar nicht so abstrakt wie manche vielleicht denken mögen.

    Probleme sehe ich eben nur dabei das Futter in diesem Kreislauf einzubringen. Das wollte ich dann eben mit diesem besagten Filtertopf machen. Flüßig- oder Kleinstfutter wollte ich evtl über eine Spritze in den Kreislauf bringen oder gar automatisiert über eine Dosierpumpe (oder andere Dosiertechnik) die ständig sowas zuführt.

    Oder, oder, oder .........

    Obwohl ich Kathrins Ausführungen gut folgen kann möchte ich meine Idee nun trotzdem nicht total verwerfen. Loslassen fällt mir eben schwer :grinning_squinting_face:

    Vielleicht hat hier ja noch jemand ein paar Techniken im Kopf die soetwas vereinfachen könnten. Es gibt ja immer jemanden der gute Ideen zu sowas hat. Ein bischen hoffte ich auch das soetwas schonmal jemand gemacht hat und dazu was sagen könnte. Vielleicht begeistert sich ja jemand für diese Idee und beteiligt sich mit ein paar Tipps.

    Bei mir dauert es übrigens noch. Ich arbeite noch am Unterbau und werde das Aquarium wohl anfang nächten Jahres erst bauen lassen. (ist ja nicht mehr sooo lange). Vorher wird noch ordentlich gelesen.

    .

    Einmal editiert, zuletzt von Manfred Sarther (7. November 2003 um 23:23)

  • Hallo nochmal Manfred,

    ich fang mal mit den Nachteilen an, die Deine Idee mitbringt:
    Ich füttere fast ausschliesslich Frostfutter, und dieses wird jedes Mal vor der Fütterung explizit aufgetaut. Auch wenn einige gute Erfahrungen damit haben, dieses bis zu einem Tag aufgetaut im Kühlschrank aufzubewahren, ist mir das zu kritisch. Also, das Futter wird aufgetaut, ein- bis zweimal pro Woche mit Vitaminen angereichert und dann sofort verfüttert. Nach dem Auftauen wird das Futter ausserdem gründlich gespült. Wie sollte man das bei Deiner Idee realisieren? Ohne Kühlung verdirbt das Futter innerhalb kürzester Zeit!
    Bei Fütterung von Trockenfutter wird auch beim einblasen über Deine Vorstellung dieses vermutlich sehr schnell zur Oberfläche treiben und dann müssen es die Fische auch wieder von da oben runter picken.
    Das "Einfüllen" von Lebendfutter wird sich auch nicht so ohne weiteres realisieren lassen, oder?
    Also insgesamt sehe ich vorallem bei der ganzen Sache die Schwierigkeit, wie man die Konstuktion befüllt.

    Flüssigfutter per Dosierpumpe ist auch wieder so eine Sache. Ich bewahre dieses auch im Kühlschrank auf, und komme damit nicht um die Handarbeit drumrum.

    Ansonsten, vielleicht fällt Dir ja tatsächlich was ein, wie sowas zu realisieren wäre. Auch wenn das natürlich ein Projekt ist, welches sicherlich nicht nachträglich zu installieren ist. Es muss also vorab gleich bei den ersten Planungen mit einbezogen werden.

    Achja, was mir dazu noch einfällt: wie sichert man sowas gegen Verstopfung ab? Mir ist schon mal ne Schnecke in ne Pumpe gekrochen, die damit die Pumpe lahm gelegt hat. Was machst Du, wenn sowas passiert? Komplettes Riff auseinandernehmen ist sicherlich nicht lustig.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Lieber Manfred!

    Glaube mir, meine Becken machen mir auch so genug Arbeit, da kann ich keine zusätzliche gebrauchen. Ich sehe da ähnlich wie Brombeere keinen Sinn darin (im Verhältnis zu Aufwand) die Fütterung umzustellen.
    Da versuche ich besser andere Dinge anzugehen bzw. zu verbessern (Licht, Strömung, WW, uvm.) Diese Dinge sind auch für die Tiere vermutlich wichtiger.
    Trotzdem ist es sicher gut immer wieder neue Ideen zu haben und diese auch hier zu bringen. Vielleicht findest du ja auch auf diesem Wege einen "Verbündeten"! :))

    Viel Spaß beim tüfteln,
    Peter

  • Jo, im großen und ganzen weiß ich was ihr meint. Die Beschreibung von Kathrin zur Fütterung hat mir ein wenig geholfen. Ich wußte nicht das es so gut geht und das Futter sich so schnell gut verteilt wenn man die Strömungspumpen anläßt. Auch die anderen Einwände klingen recht logisch - wobei ich das Frostfutter natürlich auch immer frisch rein machen wollte.

    Ich lese zur Zeit viel auf allen möglichen Seiten. Da bekomme ich oft den Eindruck das es doch schwierig ist die Tiere, die in Bodennähe leben, zu versorgen. So Hinweise wie "darauf achten das er/sie/es genug Futter abbekommt" oder "darauf achten das auch Futter am Boden ankommt" usw. liest man andauernd. Das hört sich immer so an als würde man am besten jedes Tier einzeln füttern oder man füttert so viel das man sicher ist das etwas unten ankommt (was sicher auch nicht so gut ist wenn die hälfte vergammelt)

    Vielleicht machen die auch alle die Strömungspumpen aus ??!!?

    Daher kam so ein bischen meine Idee.

    Das Risiko das dieses System ausfällt und ich dann das ganze Riff zerlegen müßte ist natürlich auch nicht so toll.

    Ich denke das schiebe ich erstmal nach hinten und ich überlege mir eine andere Visionäre Idee :grinning_squinting_face:

  • Hallo Manfred

    Ich finde es eine interessante Idee.
    Bei uns stürmen die Fische ohne Rücksocht auf Verluste zu der Ecke an der sie gefüttert werden. Sie merken auch genau ob man sie füttern will oder nur am Aquarium vorbigeht.

    So ist deine Idee bestimmt natürlicher und eventuell auch stressfreier.
    Ich verfüttere am liebsten Granulatfutter in verschiedenen Grössen was dafür bestimmt gut geeignet wäre.

    Du solltest aber die Ausströmöffnungen mit einem geeigneten Ansaugkorb sichern da verschiedene Blennies oder Lippfische sich da schon mal reinverirren können.(Oder wie Kathrin sagt Schnecken)

  • Hallo Manfred
    Ich frage mich , warum Du das Füttern umständlich machen willst , wenn es doch sehr einfach ist.Die von Dir beschriebene Methode bringt für niemanden Vorteile.

    Gruß Bernd

  • hallo manfred!

    also ich finde die idee eigentlich auch sehr gut. an der technischen umsetzung müsste man natürlich arbeiten. aber ich versteh deinen grundgedanken sehr gut und kann mich da nur anschliessen.

    zu brombeere:
    wenn das futter von unten kommt steigt es sicher nicht so schnell auf wie wenn man von oben füttert da es ja die strömungspumpen so und so gleich wieder runterdrücken würden bzw. verteilen. den vorteil an dieser methode sehe ich wirklich darin das zumindest die tiere am grund wirklich eine wesentlich grössere chance haben auch zu was zu kommen.
    und zu der geschichte wegen der kühlung und haltbarkeit des futters hat manfred, zumindest wenn ich das richtig verstanden habe, gemeint das man es auch jedesmal frisch füttert. würde also keinen unterschied machen ob du das frische futter von oben reinwirfst oder zuerst unten in die pumpe reintust und gleich raufbläst.

    das problem mit den rohröffnungen sollte doch auch überwindbar sein. vom becken kommt ja eh genügend druck drauf. mit so einer art verschlusskappe sollte das doch gehen. wenn der druck vom rohr kommt hebt es die auf und öffnet das rohr ansonsten verschliesst der druck des beckens das rohr. oder lieg ich da komplett falsch?

    verstopfung: kommt wahrscheinlich auf die pumpe und die stärke der rohre an denke ich. wenn das futter draussen ist und man lässt die pumpe eine zeit nachlaufen wird es schon den rest auch noch rausspülen.

    mir gefällt die idee eigentlich hauptsächlich aus dem grund, weil ich denke das es natürlicher für die tiere ist. es spielt sich nicht eine regelmäßigkeit ein wenn das futter immer woanders kommt oder von mehreren seiten gleichzeitig. ausserdem kommt es für die tiere unerwartet und fördert den natürlichen instinkt denke ich.

    ist halt nur die frage ob die kosten dafür stehen?

    gruss
    gerald

  • hallo bernd!

    deine antwort kam leider fast zeitgleich mit meiner :frowning_face:

    also wenn ich lese welchen aufwand manche leute betreiben (über pvc-rohre das futter ins becken lassen usw.) um auch die tiere die sich hauptsächlich in bodengrundnähe aufhalten zu füttern, dann denke ich doch wenn man die möglichkeit bei einem neuen becken hat so ein system zu konstruieren, dass es einem die arbeit erleichtern würde.

    gruss
    gerald

  • Hallo zusammen,

    noch ein Gedanke, der mir dabei so kommt: wie soll das Futter denn dosiert werden, wenn es an mehreren Stellen gleichzeitig austreten soll? Also ich füttere nur soviel auf einmal, dass es wirklich innerhalb weniger Minuten aufgefressen ist und nicht irgendwo anfängt zu gammeln. Sicherlich ist bei riesigen Becken mit sehr vielen Fischen die Menge eine andere, aber wer hält sich hier schon pro Aquarium die Menge an Fischen, dass das Futter in mehrere Teile aufgeteilt werden kann?

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hallo Gerald,

    das Füttern über besagte PVC-Rohre ist ja keine Dauerlösung, sondern für neue Fische, die sich noch nicht richtig trauen und eingewöhnen müssen.

    Das gezielte Füttern als ständige Lösung ist ja vorallem was für sessile Tiere, zum Beispiel Korallen ohne Zooxanthellen, und die werden auch nicht mit der Rohrkonstruktion satt.

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Kathrin

    es muß ja nicht an mehreren Stellen rauskommen. 1 oder 2 ( von 6-8 ) reichen ja immer + gezielte Fütterung bestimmter Tiere. Das muß natürlich vorher gut durchdacht sein.

    Das mit den Korallen ohne Zooxanthellen war auch einer der Hintergedanken. Es kann natürlich gut sein das man da trotzdem nicht hin kommt. So gut kenn ich mich ja nicht aus. Bin ja, wie gesagt, noch Anfänger. Man könnte natürlich, wenn man das Automatisiert, ein einzelnes Tier (mal übertrieben) 24h am Tag in ganz feinen Dosierungen damit füttern. Evtl. muß man dafür eine Extrapumpe für einplanen.

    Ich dachte aber z.B. auch an Röhrenwürmer. Da wird ja z.B. empfohlen diese mit Pipette zu füttern. Ein kleiner Auslaß bei einer kleinen Kolonie könnte da nützlich sein. Ich möchte nämlich gerne ein paar davon einsetzen.

    Wie gesagt. Das sind nur so Gedanken.

    @rest

    Wie das im Endeffekt funktionieren könnte ist ja auch die eigentliche Frage an der ganzen Geschichte.

    Es ging mir hier vor allem darum eine paar technische Möglichkeiten zu bekommen auf die von selbst nicht kommen würde. Irgendjemand hat ja immer einen Einfall oder denkt an mögliche negative Folgen (wie Kathrin). Alle diese Info's sollten ja dann die Entscheidung bringen ob es überhaupt umgesetzt wird.

    Übrigens könnte man die Pumpe natürlich immer laufen. Ich weiß ja nicht ob sich einige Tiere darin verirren würden wenn es ständig aus den Rohren (wenn auch nicht sehr stark) strömt - oder ob sie da dann Grundsätzlich draussen bleiben. Ansosten kann man den Vorschlag mit den Deckeln ins Auge fassen. Ein Rückschlagventil am Auslauf ist ja sicher zu groß und schlecht zu verstecken.

    So ganz vom Tisch ist die Sache für mich natürlich noch nicht. Ein paar Löcher mehr bohren lassen ist nun nicht unbezahlbar. Wie ich das dann nutze kann ich mir noch überlegen. Ich werde das Aquarium zumindest dafür vorbereiten lassen.

    .

  • Hallo Manfred,

    ich halte auch Röhrenwürmer, 4 Sabellastarte sp., einen Sabellastarte indica und auf einer Poritis mehrere Spirobranchus giganteus, die wunderbar stehen und sich scheinbar auch wohlfühlen. Diese werden niemals direkt gefüttert. Ich gebe einmal täglich flüssiges Korallenfutter und Aquatim zu und die Tubastrea sowie die Seefeder wird mit einer Mischung aus Artemia, Cyclops, rotem Plankton, Bosmiden und feinem Staubfutter gefüttert. Davon provitieren dann alle Filtrierer, dafür sorgen schon die Pumpen.
    Bei der Tubastrea-Fütterung ist es nun auch so, dass ich die Pumpen dafür abschalte, das Futter auf ihr verteile und ihr Zeit lasse, dass sie sich "bedient", soviel sie will. Nach ca. 15 Minuten werden die Pumpen wieder angestellt, dann verteilt sich alles, was nicht gefressen wurde. Das bekommen dann alle anderen, die eben mögen.
    Eine 24-Stunden-Fütterung ist eine enorme Wasserbelastung. Wie stellst Du Dir vor, dieses in Griff zu bekommen?

    Viele Grüsse Kathrin

    150x50x60=450l, 2x4x54Watt Lumimaster, Tunze DOC Skimmer 9015, Tunze Stream 6060, Marea Stream 6000

  • Hi Kathrin,

    siehst du ? Darum sage ich extra - Anfänger. Das mit den Röhrenwürmern habe ich so gelesen (und finde es natürlich auch logisch). Mehrmals auf unterschiedlichen Seiten. Auch im Lexikon von korallenriff.de. Deshalb macht man sich natürlich so seine Gedanken, entwickelt Ideen usw.

    Kann natürlich gut sein das sowas gar nicht nötig ist und man das mit klugem Aufbau und ausrichten der Strömungspumpen alles ohne Probleme funzt.

    Das mit der 24h Fütterung war natürlich etwas überzogen. Die Frage ist ja wieviel die Tiere wirklich brauchen. Wie stark nun plankton oder anderes feinstes Futter das Wasser belasten würde kann ich natürlich nicht beurteilen. Dafür höre ich ja hier aufmerksam zu :winking_face:

    Vielleicht ist das alles einfacher als ich mir das vorstelle :winking_face:

    Das Becken werde ich aber wie gesagt auf jeden Fall dafür vorbereiten lassen. Was weiter draus wird......... schaun mer mal.

    .

  • Hallo Manfred!
    Wenn du dein Becken auf zusätzliche Löcher vorbereiten möchtest, würde ich mir das doppelt überlegen.
    Bedenke, dass jedes Loch im Becken genau ein Risiko mehr bedeutet Probleme zu bekommen. Ich würde mich also auf das nötigste beschränken.


    Servus,
    Peter

  • Hallo Manfred,

    das mit der Fütterung habe ich so gelöst:
    Bei mir steht im Keller unter dem Aquarium ein Ausgleichsbecken, wo das Wasser aufbereitet wird etc.
    Das Wasser wird mittels deltec-Pumpe nach oben ins Schaubecken befördert.
    Das das Ausgleichsbecken keine Bohrung hat muss das Wasser über den Rand gehoben werden, d.h. ein Rohr (Ansaugrohr) fürs das aufsteigende Wasser hängt in der linken hinteren Ecke ins Becken. An dieses Rohr habe ich mit Kabelbinder ein Rohrstück befestigt, das leicht oberhalb dem Ansaugrohr endet. Auf dieses Rohrstück habe ich einen kleinen Trichter gebastelt, in den der Auslauf des Futterautomats und der Auslauf einer kleinen Pumpe zur Spülung des Systems mündet.
    Funktion: Wenn der Futterautomat ausgibt gelangt das Futter über den Trichter ins Rohstück. Das Futter (nur Frostfutter) sinkt langsam ab und wird, wenn es das Rohrstück verlässt vom Sog des Ansaugrohrs erfasst und ins Schaubecken befördert. Dort wird es von der Strömung erfasst und die Fresserei geht los. Soll Extrafutter gereicht werden, so wird dies direkt in den Trichter getan, und es nimmt, wenn es langsam auftaut, den gleichen Weg.
    Wichtig ist die Spülung des Ganzen über eine kleine Pumpe, die zeitschaltuhrgesteuert alle paar Stunden für 15 MIn. läuft. Ansonsten versifft die ganzen Installation.
    Die Sache funktioniert bei mir schoen einige Jahre bestens - mit Frostfutterautomat seit 1 Jahr.
    Die Fische sind nicht länger aufs Füttern konditioniert, und man kann sich vor dem Becken aufhalten, ohne dass sie nur immer an das "Eine" denken.

    Bis denn

    Klaus-D.

  • hallo klaus!

    da ich ja noch im bau des beckens bin (endstadium) würd mich das auch interessieren.

    danke und gruss
    gerald

  • @Klaus-d. Kosok

    solche technischen Dinge sind immer schwer zu erklären und jeder stellt sich die Sache immer anders vor. Ein Foto wäre eine gut Idee.

    Ich bin für jede Idee zu haben.

    Es haben sich also doch schon mehr Leute Gedanken über sowas gemacht - wenn die Lösung dann auch etwas anders ausfällt.

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